Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 45 (9.11.1900)
- Date
- 1900-11-09
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 9. November 1900 Nr. 45 Gewogenheit hatte. Ob er dabei Unbehagen empfand — wie er sagte — wissen wir nicht. Die Inden und Cultusvorsteher, die sich nach den obgeschilderten Vorfällen mit einem Weiskirchner an einen Tisch setzen, um mit „ihm" über humanitäre Angelegenheiten zu berathen, repräsentieren das würdige Indenlhum nicht. Man komme uns nicht mit „Würde", mit Trennung der Politik von Humanität rc. Wer in einem bestimmten Momente seine Würde nicht verliert, hat keine zu verlieren. Bewusste Juden würden einem solchen Menschen trocken, eventuell auch mit etwas feuchterer Nachhilfe gerade ins Gesicht sagen: „Mit Ihnen setze ich mich nicht an einen Tisch!" Ein Exodus aller Juden aus dem Sitzungssaale, ein Austritt sammtlicher Inden aus diesem unter Vorsitz des Magistrats-Secretärs Weiskirchner tagenden Vereine würde eine sehr wirkungsvolle Demonstration bilden. Denn in dem Momente, in welchem eine Demonstration ihre Wirkung auf den Armensäckel des Magistrats ausübt, würde man Herrn Weiskirchner schon bedeuten, er möge über sein Blutrituale fern von Athen Nachdenken. Und übrigens, wie vortheithaft wäre es, wenn man eine solche Gelegenheit benützen würde, um einen jüdisch-philanthropischen Verein fürs eigene Volk zu gründen. Die Juden — darunter die Mitglieder der jüdischen Cultusgemeinde — bleiben jedoch im Vereine, ja, die Cultusgemeinde entsendet in diesen Verein sogar ihre Beamten zur Aushilfe. Das ist ein unerhörter Scandal und zeigt, wie die jüdische Repräsentanz aus Männern ohne jede Nackensteife besteht. Ein anderer concreter Fall, welcher unsere Kritik kampf aufs eclatanteste als eine begründete darstellt, soll noch hier erwähnt werden. Die Präterierung der armen jüdischen Unterlehrer und Unterlehrerinnen, gleichbedeutend mit der Vernichtung so vieler armer Existenzen, hat in allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung Aufregung hervor gerufen. Die jüdische Cultusgemeinde der Stadt Wien hat es nicht für gut befunden, sich der Affaire zu bemächtigen. Der oberwähnte jüdische Volksverein hat es für feine Pflicht erachtet, in öffentlicher, von Tausenden besuchter Versammlung einen flammenden Protest gegen dieses grausame und grobe Unrecht zu erheben. Der Volksverein wollte aber trotz alledem — wenn auch nur decorativ — der Versammlung einen autoritativen Anstrich geben und richtete osstciell an die Cultusvorstehung das Ersuchen, sie möge in der Lehrerfrage mitthun —" dies wurde abgelehnt. Mehr zu sagen haben wir nicht nöthig. Diese Thatsache allein spricht Bände. Wir wollen die in der Frage der provisorischen jüdischen Unterlehrer und Unterlehrerinnen von dem jüdischen Volksoerein ohne die Cultusvorstehung unternommene Action nicht schildern, aber ein Vorkommnis soll auf die Capacität der in der Cultusgemeinde tagenden Herren ein richtiges Licht werfen. In einer vor kurzem stattgehabten Versammlung der österreichisch-israelitischen Union fand es der Cultusvorsteher Herr Director S i m o n für gut, diese Haltung der Cultusgemeinde, welche vor ihm selbst seine Collegen im Cultusvorstande tadelten, wie folgt zu rechtfertigen: Es lohnte sich nicht — sagte Herr Cultusvorsteher Simon — wegen der »acht' präterierten jüdischen Unterlehrer und Unterlehrerinnen eine separate Action einzuleiten. — Acht Juden — wagte Herr S i nt o n zu behaupten -- sollen präteriert worden sein, die Herren Dr. A s ch e und Richard R a p p a p o r t, die keine Cullusvorsteher und keine Lehrer sind, mussten dem Schulmann S i m o n nachrechnen, dass es sich um ca. 50 Existenzen gehandelt hat. — Herr Vorsteher S i m o n schwleg. — Wenn der Schulmann Simon eine solche Ignoranz in Geschehnissen seiner Standesangelegenheiten bekundet, was versteht dieser Mann von jüdischen Cultussachen. Wenn er nicht einmal weiß, was bei seinen jüdischen Collegen vorgeht, wie soll er in Angelegenheiten seiner jüdischen Glaubens- und Volksgenossen sich auskennen! Wir haben zur Evidenz erwiesen, dass in Sachen der äußeren Repräsentanz die Cultusväter nichts geleistet haben. In Sachen der Repräsentation können es die Herren zu Hofräthen, Regierungsräthen, kaiserlichen Rächen, zu diversen hohen Orden und Kreuzeln bringen. Die Juden würdig nach außen zu vertreten, haben sie nie verstanden. Man sollte nur meinen, dass die Verwaltung und Organisation der Gemeinde nach innen mindestens beschwerdefrei sich gestaltet, allein wir werden im nächsten Artikel auch in dieser Beziehung eine Reihe von Mängeln Nachweisen, auf deren Abstellung wir ununterbrochen hinarbeiten müssen. ./ V Wahlkämpfe in Galizien. Reichsrathswahl ii» Brody - Zloczow tr Reichsrathswahl tu Brody (Origmal-Correspondenz.) Lemberg, den 3. November Den westeuropäischen Lesern dieses Blattes den in einer galizischen Städte-Curie zu schildern, ist eine keineswegs leichte Sache, denn es spielen bei diesen „Wahlen' vielfache Factoren mit, die den Begriff der auf politischer Ueberzeugung und eigenem Entschlüsse beruhenden politischen Wahlen zu Schanden machen. Ich meine damit nicht etwa blos die Mittel äußerer Einwirkung und interner Rechenkunst, wie der Zwang von oben, das Hineinschmnggeln von Wahlzetteln, die Abstimmung durch Todte; denn das ist Sache der unparteiischen Behörden und der von ihr commissious-Majorität. — Typisch für die ist der öffentliche, von einzelnen Candidaten Verleugnung betriebene S t i m m e n k a u f. Es ist merkwürdig, dass diese nach einer gewissen Richtung allerdings volkbeglückenden Thätigkeit seit dem Wahlkampfe des Dr. Byk gegen die Rabbiner Schreiber und B l >> ch in Kolomea ihren Höhepunkt erreicht hat. Bei den Wahlen in den Jahren 1879 und 1885 ist bekanntlich Byk trotz seiner immensen Opfer unterlegen und sah sich hierauf der ehemalige Secretär des jüdischen Central-Comites veranlasst, sein Glück in Brody-Zloczow als Candidat des Polenclubs zu-versuchen. Und da: sehen wir im Jahre 1891 wieder dic Hydra der Corruption durch Stimmenkauf in Brody und Zloczow einziehen ... Ein Wiener Vertheidiger sagte einmal in einem großen e Kaufden Geeingesetzten Wahlgalizischen Wahlen mit wahrer Selbstz" Strafprocesse. bei dem hohe Staatsbeamte und leute auf der Anklagebank nebeneinandersaßen, schwokenen folgendes: Nicht der Jude kam zum Beamten mit den Worten: »Nimm, ich gebe" — sondern der Beamte kam zum Juden: „Gib, ich nehme.'' In ähnlicher Weise verhält es sich mit den Bestechungen der Wähler. Das Gros der jüdischen Wähler ist bettelarm; es sind darunter Leute, die nur 1—2 Kronen Erwerbsteuer zahlen, und selbst diesen Betrag kaum aufbringen können — aber diese haben Jahrzehnte nach Erreichnug der Gleirbberechtignng ihr Stimmrecht nach bestem Wissen und Gewissen, geleitet von ihrer politischen, wenn auch noch so primitiven Ueberzeugung, ausgeübt. Dr. Landesberger und Dr. H ö u i g s m a n n in Kolomea, Dr. Ludwig Landau und K a l l i r in Brody, wurden wegen ihrer Verdienste und Begabung gewählt. Da erschienen auf der politischen Oberfläche B y k und Rose n st o ck, Leute ohne Begabung, ohne Verdienste, Ersterer eine politische Wetterfahne, die zuvor schon der jüdisch-nationalen und deutsch-assimilatorischen Sache gedient hatte, Letzterer ein blutjunger Mann ohne Namen und Vergangenheit — beide mit vollen Säcken. Hätten diese beiden Herrn das Streben, für ihre Wähler, für ihre armen am Hungertuche nagenden j ü d i s ch e n Wähler, denn diese sind in ihren Wahlbezirken in der Majorität, etwas zu leisten, so könnte man ihnen die schmutzigen Mittel zur Erreichung eines großen Zieles verzeihen. Aber diese Herren traten als Candidaten des Polenclubs auf, entschlossen, die Interessen ihrer Wähler den Bestrebungen der im „Kolo" herrschenden Schlachta- Clique zu nnterordnen und um den Preis eines Ausschuss- Mandates die widerwärtigsten Dienste zu leisten. Man weiß, dass dem Dr. Byk sein Eintreten für den Clericalen Dr. P i e n t a k gegen Daszynski nicht blos die Verachtung seiner Wähler, sondern auch ein Mandat in den Budgetausschuss eingetragen hat. Wenn man nun die jüdischen Wähler in Galizien als c o r r u p t hinstellt, so ist dies nur insofern richtig, dass die jüdischen Wähler in den letzten Jahren von den Candidaten corrnmpiert wurden. Das jüdische Wählermaterial in Galizien ist aber politisch verlässlich und politisch reis, ja selbst trotzig und unerschrocken in dem Augenblicke, da man nicht mit dem Goldklange an seinen knurrenden Magen, sondern durch Aufklärung und Belehrung an seinen Freiheitsstnn und an sein jüdisches Solidaritätsgefühl appelliert. Das lehren uns die 7000 jüdischen Stimmen für Daszynski und was am actuellsten, die jüngste Landtagswahl in Zloczow, bei der alle jüdischen Wähler für den vom Bezirkshauptmann bekämpften Candidaten trotz mündlicher Wahl eingetreten sind. Denn bei diesen Wahlen wurde zwar ein Druck von oben ausgeübt, aber es fehlte die Versuchung des Geldes. Und nur diesem können die armen Juden nicht widerstehen. Wie die Dinge jetzt stehen, scheint es, dass die allgemein lebhafte Wahlbewegung auch der galizischen Judenschaft sich mittheilt. Die oppositionelle Strömung hat sie zum Theile mitgerissen, und so sehen wir jetzt nirgends jüdische Candidaten, die, auf ihren Gelvsack pochend, sich um ein Mandat bewerben würden. Dr. Nathan Seinfeld, der Schwiegersohn des galizischen Petroleumkönigs, hat, nachdem er das Terrain sondierte, in Kolomea seine Candidatur zurückgezogen, der jüdische Landesgerichtsrath März hat es abgelehnt, als Candidat des Central-Comites aufzutreten, es bleiben nur Candidaten, die nicht geben wollen oder nicht geben — können. Zu den letzteren gehören in erster Reihe die vielbekannten Dr. Rosen stock und Dr. Byk. Die Chancen des erstereu bei der Brodyer Handelskammer sind sehr zweifelhaft, da er von der früheren Wahl noch 20.000 Kronen schuldig geblieben . .. Bessere Chancen hat Professor R o s e n b l a t t, dem es aber sehr schwer fällt, bei der Unberechenbarkeit der Verhältnisse in dieser Kammer seine Candidatur aufzustellen. / Dr. Emil B y k, derzeit Cultuspräsident von Lemberg, Walhlagitator des Herrn Dr. P ie n t a k a. D., »Hansjude' des Polen-Clubs, vorläufig ohne Verwendung, hat sich in seinem Bezirke bisher noch gar nicht gezeigt. Er kann seinen Wählern nichts mehr versprechen, weil er seine früheren Versprechungen noch nicht eingelöst hat; als Mitglied und Candidat des Polengeordnetes Werk, das die Biographien sämmtlicher hervorragender jüdischen Männer aller Zeiten und aller Gebiete enthält. Besonders verdienstvoll machte sich Fin in seinen letzten Lebensjahren durch die Verfassung eines vollständigen Wörterbuches der hebräischen »Ha-Auzer", welches alle Formeln und Bildungen der Wörter von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart enthält. Das Buch, das bei seinem Ableben als Manuscript zurückgeblieben war, erscheint jetzt in Warschau im Verlage des „Achiassaf' in Lieferungen, und aus den bereits erschienenen Heften ist die immense Gelehrsamkeit und genaue Kenntnis der gesummten hebräischen Literatur Fins deutlich zu ersehen., Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Fin die Geschichte seiner Heimatstadt Wilna („Kirja-NemunohJ geschrieben hat, deren Erscheinen seinerzeit unter den Gelehrten großes Aussehen erregt hat und das noch bis heute als geschichtliche Quelle benützt wird. Ebensolches Aufsehen erregte auch sein Buch »Sofo- Lewemonim", in welchem er den Einfluss der hebräischen Sprache auf die Entwicklung des jüdischen Geistes zu allen Zeiten historisch nachweist. Leider besitzen wir bis nun keine ausführliche Biographie Fins, aber es wäre sehr wünschenswert und im Interesse der Geschichte der neuhebräischen Literatur, zu deren Hauptrepräsentanten Fin gehört, wenn eine solche von fachmännischer Seite geschrieben würdej R. A. ß. Der Vorsteher in tausend Aengsten. Humoreske von Daniel Skutezky, Wien. Der große, heißersehnte Tag war herangebrochen. Die Probefahrt gieng rasch und glatt ohne jedweden Zwischenfall vonstatten und somit ward die neue Flügelbahn in der entlegenen, weltvergessenen Gegend eröffnet und dem öffentlichen Verkehre übergeben. Während nun die jüngeren Insassen einer auf der Strecke gelegenen jüdischen Ortsgemeinde in dem neuen Verkehrsmittel einen Fortschritt, eine Verbesserung der tief darniederliegenden örtlichen Verhältnisse erblickten und jeden in die Station des Ortes einführenden Zug mit Jubel begrüßten, waren die älteren Mitglieder der Gemeinde, zu welchen vorwiegend der Rosch Hakool') und seine im Orte starkverzweigte Mischpoche2) zählten, die entschiedensten Feinde und Gegner dieser Verkehrsneuerung und wollten in jeder daherbrausenden Locomotive den leibhaften Satan erkennen, der in der Gestalt des feuerspeienden Dampfungeheuers nichts als Schlemasel, nichts als Unglück und Verderben über das Dorf und über die Gemeinde bringen sollte. Es währte jedoch nicht lange, und dem skeptischen Rosch Hakool, der seit dem Jnslebentreten der Neuerung nur umso fester und zäher an das Altherkömmliche sich klammerte, sollte sein kraffes Borurtheil theuer zu stehen koulmen. Ein Missgeschick wollte es, dass er an eine an ihn ergangene behördlichen Vorladung, wonach er an einem bestimmten Tage bei einem auf der ueuen Bahnstrecke liegenden Kreisgerichte behufs Zeugenschaftsabgabe erscheinen sollte, nahezu vergaß und sich erst daran erinnerte, als bereits der Termin, der anberaumte Tag, herangebrochen ward. Nun denke man sich die fatale Situation, die peinliche Verlegenheit, in der er sich befand. Der bisher übliche Postkutschenverkehr war seit Eröffnung der neuen Bahnstrecke aufgehoben, und den Gerichtsort mittelst eigenem oder gemietetem Wagen zu erreichen, dazu war die Zeit viel en kurz. Was blieb nun dem so in die Enge Getriebenen sonst übrig, als in den saueren Apfel zu beißen, sich dem Dampfpngeheuer anzuvertrauen und den verhängnisvollen Schienenstrang zu benützen. Nachdem er sich noch zuvor mit den klugen Köpfen seiner Mischpoche, mit den weisen Männern seines Anhanges berathen uttb auch diese keinen anderen Ausweg finde» konnten, schnürte er sein Bündel und machte sich auf den gefürchteten Weg nach dem Bahnhofe. Wie ihm da zumuthe ward, als er dort die dampfende Maschine erblickte, wie sie hustend und pustend daherbrauste und wie sie sich dann stolz und stramm an den Zug anreihte ') Gemeindevorsteher. *) Familie. und an die Spitze stellte, welches Angstgefühl sich seiner bemächtigte, als die Abfahrtsstunde schlug und er sich das Billet löste, das spottet jeder Beschreibung, das vermag selbst die gewandteste Feder nicht leicht wiederzugeben. »Fahren Sie auch mit?" fragte ihn der Schaffner, der ihn eine Zeitlang wie einen Verzweifelten vor dem zur Abfahrt bereitstehcnden Zug auf und ab wandern sah. Er blieb still und lautlos und nickte blos bejahend mit dem Kopfe als ob die Sprache in ihm erstorben wäre. »Dann steigen Sie ein. Der Zug geht gleich ab.' Ohne zu wissen wie es gekommen, saß er alsbald im Waggon, hielt das Fahrbillet steif und vorsichtig in der Hand und ließ seinen Blick starr und bange nach dem Coupefenster gleiten. Jetzt ertönte die Glocke. Den Aengstlichen überkam es, als hätte er das Zeichen vernommen, das für den zum Tode Verurtheilten der Aufbruch zum letzten Gange bedeutet. Dann bewegte sich das Bahnhofgebäude sammt dem Stativnsvorstand beiseite und der Zug war im Gange. Ein leises Rollen und zeitweises Stoßen, und der Train hatte seine volle Fahrgeschwindigkeit erreicht, er aber, er saß darin, unentrinnbar dem leibhaften Satan überliefert. In seiner Angst, die sich mit jedem Augenblicke nur steigerte, drückte er sich vorsichtig in beit Coupewinkel, den Nahmen des geöffneten Fensters krampfhaft mit der Hand umschließend. Er war der einzige Fahrgast im Wagen, und nur in dem angekoppelten Wagen befanden sich einige Passagiere, deren Stimme zuweilen an sei» Ohr drang. .. »Wenn ich doch lieber dort hineingestiegen wäre!" durchschwirrte es seinen Kopf. „Aber schließlich bleibt es sich ja gleich, wen» bas Schlemasel kam!" beschwichtigte er sich wieder. »Und es wird kommen!" blitzte es wieder in ihm auf. Er fühlte es immer mehr und mehr. „Doch wie, sollte es denn schlimmstenfalls keinen rettenden Ausweg geben? — Ja doch — Hinausspringen durch's Fenster. Besser einen zerquetschten Arm oder zerschundenen Fuß, als zermalmt zwischen beti Trümmern des Zuges liegen —"