Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 44 (2.11.1900)
- Date
- 1900-11-02
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 44 Wien, Freitag Jfidisclies Vo 1 ksbialt 2. November 1000 Seite 5 der Armen znkommen zu lassen. Wahrhaft heilvoll wirkt die; ganzes Jahr geworfen habe'. Und als ich nach einigen jüdische Volksküche, die von den Inden der ganzen Welt unter-j Tagen die Bitte wagte, mich die Prüfung nach einem stützt werden sollte, damit die Judenheit — nach dem Ans-jVierteljahre wiederholen zu lasseu.;var die Antwort:, spräche des Dr. Niemirower in seiner Eröffnungsrede — i „Stellen Sie sich meinetwegen, wann Sie wollen; bei mir nicht verantwortlich werde für die Katastrophen, die hier! werden Sie keine Prüfung mit Erfolg bestehen". Ich stellte infolae der furchtbaren Armut ciutre.ten könnten. C. j mich jetzt wieder zur Prüfung und Herr Hofrath Schipper! hielt sein Wort. Nach zweieinhalbstündiger Prüfung aus Moskau. (Das Project zur Gründungj^. ganzen englisck)en Literatur und Metrik, hat er mich eines I n d e n st a a t e s ans dem Jahre 1.825.) >5^! wieder durchsallen lassen. nennten Hefte der Moskauer Monatsschrift „Moskowskij; Leute, die nur das Gymnasium absolviert haben und Telegraph'' für das Jahr 1825 befindet sich ein Project zur! njc ein Mort englisch sprachen, werden auf ihr schönes Gründung eines Judenstaates, das einen amerikanischen widen, > Ansicht hi» approbiert, nachdem sie die Clausurarbeit, die namens Mordnchai Noy, zum Verfasser hatte. N vy hat ailT| im Sßovf^ittctn für sie feststeht, unter den Augen des controder Insel Grand-Island im Staate New-Aork am Niagara- > iievcnben Neaierungsbeamten abaeschriebeu haben. Hofrath die Juden anfgefordert werden, zu chm zu kommen, und m j werben Sie auch wissen, wesshalb mich der Herr Hofrath Staate New-Dork einen jüdischen Staat zu gründen, t\>o it^ j gmn Lehramt nicht zulassen will, die Demüthigungen des „Golus" vergessen und ein öffentlich-! - - sicheres Leben führen könnten. Der Aufruf des Morduchai Noy fand jedoch bei den russischen Inden von dazumal kein Gehör. Mangel an Organisation einerseits und Misstrauen zu dem Projecte andererseits, haben die Inden in Russland abge halten, dem Aufrufe N 0 y's Folge zu geben, und so blieb das Unternehmen dieses merkwürdigen Juden unausgeführt. Rom. (A u s z e i ch n u n g.) Die israelitische Kleinkinder-Bewahranstalten (Asili infanti), über bereit vortreffliche Wirksamkeit in Blättern wiederholt berichtet wurde, sind auf der Pariser Weltausstellung mit der goldenen Medaille ausgezeichnet worden. Elisabethgrad. (C h r i st l i ch e Vornamen bei Juden.) „Christliche" Vornamen bei Juden scheinen auf manchen russischen Tschiuownik die Wirkung eines rothen Tuches auf einen Wiederkäuer ansznüben. Ein solcher Tschinownik ist der Gouverneur in Cherson, welcher an den Kroarabbiner von Elisabethgrad, den f r ü h e r e n I n g e n i e u r W. T er a kiu, Ich verlange: Eine Wiederholung der Prüfung vor einer anderen Commission. Eine DiZciplinar - Untersuchung gegen Hofrath S ch i p p e r und drittens: Eine Ehrenbeleidigungs - Klage des Hosrathes Schipper wegen der ihm öffentlich vorgeworfenen Facten. Ich bin selbstverständlich bereit, meine Angaben zu beeiden und vor Gericht zu vertreten. Dr. Salomon David Margulies. Ms Rumänien. (Orig.-Bericht des zum zweitenmale schon die amtliche Anfrage richtete, mit! welchem Rechte er den christlichen Vornamen Wladimir führe. Herr Terakin erwiderte: 1. dass er seinen Vornamen auf Grund eines auf Stempelpapier geschriebenen, mit Unterschrift und Siegel der dazu ermächtigten Obrigkeit versehenen Geburtsscheines führe, 2. dass er sich infolge dessen laut § 954 des russischen Strafgesetzbuches strafbar machen würde, wollte er einen anderen als den ihm attestierten Vornamen führen, 3. dass ferner kein Gesetz den Inden verbietet, christliche Vornamen zu führen, und 4. dass es endlich specifische, den Christen allein zukommende Vornamen ebensowenig wie specifisch-jüdische Vornamen gibt . . . Man sagt, der Gouverneur hat sich diese Antwort nicht hinter den Spiegel gesteckt, im Gegentheile, er wird die Antwort des Ingenieurs wohl ingeniös finden. M. Ein Miverfitäts -Skandal. An die akademischen Behörden ist heute folgende Eingabe gerichtet worden: Hohes k. k. Ministerium f ü r C u l t u § u n d U n t e r r i ch t! Hoher akademischer Senat! L ö b l. D e c a n a t der philosophischen F a c u l t ä t der Wiener Universität! Ich habe nach vierjährigem Studium an der hiesigen Universität das philosophische Doetorat aus dem Englischen als Hauptfach beim Herrn Hofrath Prof. S ch i p p e r gemacht. Ich habe mich sodann zu den Prüfungen fürs Lehrfach gemeldet, und als ich um die Zutheilung der Hausarbeiten einschritt, bemerkte mir Herr Hosrath Professor Schipper, ich solle Journalist werden, denn fürs Lehrfach sei ich zu hässlich. (Ich muss bemerken, dass ich, obwohl ausgesprochenen jüdischen Typus, nicht die geringste Unregelmäßigkeit der Körper- oder Gesichtsbildung aufweise.) Und als ich einwandte, dass ich den Zusammenhang meines Aeußern mit der Lehrbefähigung nicht einsehe, sagte er mir kurz, meine Bemühungen seien ganz umsonst, ich würde bei ihm nie die Prüfung bestehen, wenn ich auch 100 Jahre wartete. Meine theoretische Befähigung ist durch die Doetorats- Prüfung erwiesen und bei der Clausurarbeit (freie Bearbeitung eines gegebenen Themas in englischer Sprache und Uebersetzung einer englischen kurzen Abhandlung ins Deutsche), die man vor der mündlichen macht, kommt es rein auf die praktischen Sprachkenntnisse au. Nun bemerke ich, dass ich im Jahre 1885 an der Czernowitzer Oberrealschule im Maturitätszeugnisse aus dein Englischen die Note „Vorzüglich" erhalten habe, dass ich fünf Jahre in Amerika weilte, wo ich den elektro-technischen Curs absolviert habe und dass ich dort bei der „American Telegraph and Telephone Go.“ als Elektro-Techniker angestellt war. In Amerika und in London, wo ich circa mit Unterbrechung dreiviertel Jahre weilte, sprach ich begreiflicherweise nur Englisch. Und siehe da: Meine Clausurarbeit wurde vom Herrn Hofrath Schipper für nicht genügend erachtet, während die eines Collegen, die ich ausbesserte (das nennt man Clausurarbeit), approbiert wurde. Bei meiner Meldung zur mündlichen Prüfung erklärte mir Hofrath Prof. Schipper: Ich bedauere, Herr Doctvr, Ihre Arbeit ist nicht gut ausgefallen, weshalb Sie zur mündlichen Prüfung nicht zugelasseu werden. Auf meine Bemerkung, dass ich mich nach einem halben Jahre wieder zur Prüfung melden wolle, sagte der Herr Hofrath: „Leid thut es mir jetzt, dass ich Sie nicht auf ein Jüd. Volksblatt".) Bukarest, Ende October. Ich versprach in meiner vorigen Correspondenz eine Reihe Artikel zu schreiben, welche alle für die Lösung der Judenfrage in Betracht kommenden Thatsachen zusammenfassen und somit den Weg zeigen wollen, den man verfolgen muss, wenn man eine wirkliche Rettungsaction zugunsten der Inden einleiten will. Rnmällien ist ein von der Natur gesegnetes Land. Sein Boden gehört zu den der Landwirtschaft günstigsten. In seinen Bergen ruhen wahre Schätze an Mineralien. Seine riesigen Wälder, von denen ein großer Theil sich noch in ihrer ganzen Pracht befinden, bilden einen großen Reichthum. Auf seinen ausgedehnten Weiden könnte eine Viehzucht in großem Maßstabe betrieben werden. Kurz, die Natur hat das Land mit allem gesegner, waS dasselbe zur Entfaltung ungeheurer Reichthümer und zum größten Fortschritt treiben konnte. Und doch weiß es-heute ein jeder, dass Rumänien sich am Rande des Ruins befindet, der Boden ansgesaugt und unfähig, noch etwas zu erzeugen, die Wälder, soweit sie nicht ansgerodet wurden, ganz unausgebeutet, der Reichthum an Mineralien — mit Ausnahme des Petroleums — ungehvben, die Bevölkerung verarmt und verhungert, und der Staat unfähig, eine Anleihe zu finden. Wie erklärt sich das? Nun, es erklärt sich sehr leicht. In Rumänien herrschen trotz der Revolution des Jahres 1848, einige wirkliche und einige emporgekommene Bojarenfamilien.! Diese find stets von der Angst befangen, dass ihnen irgend! jemand die Herrschaft ans den Händen winden könnte. Und die! Herrschaft, das heißt in Rumänien alle Gesetze zugunsten der! eigensten Interessen schaffen, auslegen oder missachtem, das! heißt mit den Staatsgeldern nach Belieben wirtschaften, sich! aus Rechnung der ansgedrückten Steuerzahler gewissenlos erj halten und bereichern. j Was das Land an Reichthümern bot, wollten die Bojaren \ j für sich behalten. Die Landwirtschaft zunächst, daun die Industrie,! | die Minen u. s. w. Daher dieser Complex von Gesetzen gegen! Fremde, die alle so eingerichtet sind, dass der Bojar ans allem und vor allem sein Geschäft dabei macht. Boden durfte ein Fremder, das heißt ein Jude, nicht kaufen, weil da die Bojaren, bei ihrer bekannten Verschwendungssucht ihre Güter schleunigst verprasst hätten. Sie schätzten sich nämlich selbst sehr richtig ein. Dadurch aber, dass Fremde keine Güter kaufen durften, bildete sich ein Pachtsystem heraus, welches zur totalen) Erschöpstmg des Bodens führte. Bon den Bojaren besorgte nur eine ganz kleine Minderheit selbst ihre Güter. Die Meisten fanden es vortheilhafter, sich eine fixe jährliche Pachtsumme zu sichern, und glaubten noch dazu, die Pächter recht oft wechseln zu müsse», damit sie eilten immer höheren Pachtzins erzielen, j Der Pächter, der das Gut nur für kurze Zeit pachtete, auch j mit Missernten und Elementarschäden rechnen musste, konnte! sich nicht entschließen, den rationellen landwirtschaftlichen Betrieb eiuznführen, sondern musste in althergebrachter Weise fortwirtschaften, das heißt, er musste bei möglichst kleinen Ausgaben möglichst viel heranszuschlagen trachten, er musste dem Boden alle Kraft entziehen, ohne ihm etwas wiederzugeben, durch Anwendung von natürlichen oder künstlichen Düngemitteln, oder durch Schaffung von Berieselnngsanlagen. So hat das Pachtsystem, eine Folge der berüchtigten Fremdengesetze, speciell des Artikels VII der Berfassmig, den Ruin der Landwirtschaft herbeigeführt. Da infolge derselben Gesetze auch die Industrie in ihrer natürlichen Entwicklung gehemmt wurde, wie ich gleich zeigen werde, war es nur natürlich, dass bei der ersten ernsteren Missernte das ganze Kartenhaus der rumänischen nationalen Okevnvmie über den Haufen geworfen wurde und dass das ganze Debacle eines fremden- und jndenfeindlichen Regimes klar hervortrat. In der Industrie steht die Sache wie folgt: In einem Lande wie Rumänien, konnte vorerst nur an eine ernste landwirtschaftliche Industrie gedacht werden. Wer sollte nun diese schaffen? Der Bojar, der seine eigenen Güter nicht bestellen wollte und konnte? Doch gewiss nicht. Fremde, Juden, konnten aber daran nicht denken, weil ihnen der Ankauf von Boden verboten war, und mau doch, um landwirtschaftliche Fabriken zu errichten, vorerst den uöthigen Bvdeu dazu braucht. War dies schon ein Hindernis zur Errichtung einer Industrie, so kann noch dazu die Gesetzgebung betreffend die Ermnthignng der Nationalindnstrie, solche Bedingungen für die Gewährung gewisser Concessionen stellt, ohne welchen eine Industrie nicht prosperieren kann, dass niemand sich entschließen konnte, sein Vermögen in zweifelhaften Unternehmungen zu engagieren. Zwei Drittel der Arbeiter — sagt das Gesetz — müssen in jeder Fabrik Rumänen sein. Woher aber die zwei Drittel nehmen? Der ungeheuer große Theil der Arbeiter, die in industriellen Anstalten verwendet werden können, besteht aus Fremden, das heißt Inden; die Rumänen, soweit sie nicht Bauern sind, gehören nur zum allergeringsten Theil der Arbeiterclasse an. Zumeist sind sie entweder active Beamte, oder welche 1 n. s p e, das heißt, Beamte die den Sturz der Regierung abwarten, um von der sie ersetzenden angestellt zu werden. So müssen Fabrikanten öfters Rumänen bezahlen, ohne dass sie irgend eine Arbeit leisten würden, nur damit dem Gesetze genügt werde. Könnte unter diesen Umständen eine Industrie entstehen? Aber die Bojaren gtettgeit weiter. Sie wollten überschlau sein und deshalb sagten sie sich: Rühren wollen wir uns zwar nicht, riskieren wollen wir auch nichts — sie hätten auch schwerlich etwas zu riskieren gehabt — aber das Land gehört uns und wir müssen aus allem Nutzen ziehen. So enstand das Gesetz betreffend die Gründung von Actiengesellschasteu, welches vorschrieb, dass die Mehrheit des Berwaltungsrathes aus Rumänen bestehen müssen, und somit den Bojaren fette Pfründen sicherte. Soll man sich nun wundern, dass die Industrie sich nur. langsam entwickelte und die Unternehmer sich nur denjenigen industriellen Zweigen zuwedeten, deren sichere Ertragfähigkeit außer Zweifel stand und durch L.mdesgesetze sichergestellt wurde? In einem nächsten Artikel werde ich den Einfluss dieser Gesetze auf die Lage dec großen Masse der jüdischen Bevölkerung Rumäniens nachzuweisen suchen. — yz. 1 eiunvkii könnten. gu't es einen Handelsartikel ersten Ranges, Kr die TaseiHner m II,7.; (Schluss.) Unter den gegenwärtig obwaltenden Umständen ist der Landkauf schwierig und gutes Land obendrein noch theuer — dagegen ist ein ziemlicher Theil des schon in jüdischen Händen befindlichen Bodens noch unbebaut, respective unrationell verwendet. Nur der allergeringste Theil des Bodens ist für Getreidecnltnr geeignet (das war ja der Hauptgrund, weshalb der Weinbau so in den Vordergrund kum) und an eins Erweiterung der Weincultnr kann unter den jetzigen ungünstigen Absatzverhältnissen kaum gedacht werden. Orangen erfordern wieder viel Wasser und die Beschaffung von Wasser verursacht erhebliche Kosten. Ich habe übrigens gegen eine weitere Ausdehnung der Ocangenpflanzungen noch andere Bedenken. Während einerseits in den letzten Jahren gewaltige Neupflanznngcn stattgefnnden haben, darf andererseits nicht überfehen werden, dass die Jaffa-Orange (um diese allein handelt es sich) ein Modeartikel ist. Sie verdankt ihre Beliebtheit ihrer außerordentlichen Größe und der Dicke ihrer Schale, durch welchen Umstind sie den Transport besser aushält als andere Sorten. An Wohlgeschmack und noch mehr an Billigkeit steht sie, mit anderen Sorten verglichen, weit zurück. So sehr ich diesem wichtigen Exportartikel auch weiterhin einen guten Markt wünsche, so ist doch an die Gefahren einer zu weit gehenden Orangenproducüon 51t denken, die durch Einführung einer besseren Be.-packnng -oder von Gefrierkammern auf den Transportschiffen schne Dageg dessen Cvnsnm ow zu den Al.fangen des Menschengeschlechtes zurnckreicht und der in allerletzter Zeit sich als Genussmittel einführt selbst bei Völkern, denen er bis vor kurzem fast nur vom Hörensagen bekannt war. Es ist das Product — oder besser die Prodncte — des Oelbanmes. Der Oelbanm ist einer der typischsten Bäume Palästinas und gleichzeitig der vornehmste. Als die Bäume — in dem schönen Gleichnis des Jota m einen König wählen wollten, giengen sie zuerst zum Oelbamn. Oel- und Weinbau waren specifisch semitische Cnlturen in den ältesten Zeiten — es wimmelt in der Bibel von Hinweisen auf die Bedeutung des Oeles im täglichen Leben unserer Voreltern. Der Oelbanm gedeiht auch auf dem ärmlichsten Boden, auf Felshängen, wo nichts anderes wachsen würde, und zwischen Steingeröll. Bewässerung ist nicht nöthig, doch scheint es, dass dieselbe in den ersten Jahren das Wachsthum des Baumes günstig beeinflusst. Da die Pflanze in ihrem Krankheitsalter sehr w e n i g Wasser braucht, so ergäbe sich da keinerlei Schwierigkeit. Die Rentabilität dieser Cnltnr ist allgemein anerkannt, doch sprach gegen sie — vom Standpunkte der ja noch sehr jungen jüdischen Colonisation im Orient — die lange Zeit zwischen dem Pflanzen und der ersten Ernte. Mit acht bis zwölf Jahren wurde dieser Zeitraum bisher gewöhnlich angesetzt. Nun aber haben Versuche großen Maßstabes seit einer ziemlichen Reihe von Jahren und in allen Weltgegenden ergeben, dass mittelst rationeller Methoden eine Ernte schon im dritten bis fünften Jahre erzielt werden kann. Zuerst ist dies wohl in größerem Maßstabe in Californien mit Erfolg, versucht worden. Die anstralischen Colonien schlossen sich an. In Spanien, Italien und Frankreich wird nach denselben Systemen gearbeitet und selbst im eonservativen Orient, in Syrien, Palästina und Cypern, beginnt man seit einigen Jahren ans Grund dieser Erfahrungen sich wieder mehr mit der Oliveneultur zu befassen.