Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 41 (12.10.1900)
- Date
- 1900-10-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 41 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 12. October 1900 Seite 3 auSsagen so sehr in Zweifel zu ziehen wäre; hat doch ein! wüthiger Parteifanatismus das allgemeine Rechtsbewusstfein bis in die Grundfesten erschüttert oder ganz beseitigt. Dass aber die „Deutsche Zeitung" eS wagt, den des Meineides Bezichtigten Mörder zu nennen, obwohl er von einem für ihn sicherlich nicht voreingenommenen preußischen Gerichtshöfe von diesem Verdachte freigesprochen worden war, das gehört schon in die Kategorie jener Jrrthümer, die man gemeinhin Verbrechen nennt und die mittels des Strafgesetzbuches geklärt zu werden pflegen. Die „Deutsche Zeitung" rechnete zu sehr mit dem Sprichworte, dass es ohne Kläger auch keinen Strafrichter gibt. Sie soll sich verrechnet haben und wird sich in Hinkunft vor Jrrthümeru ähnlicher Art hüten. * * * Min Leitartikel ist besser als alle Sammlungen." Die besten Satiren sind die unfreiwilligen. Eine der blutigsten leistet sich die Administration der „Neuen Freien Presse" in ihrem gestrigen Spendenausweis zugunsten der rumänischen Juden, in welchem wir folgenden Passus finden: Unter dem Motto: „Ein Leitartikel ist besser als alle Sammlungen" 20 Kr. Wer beobachtet hat, wie ängstlich die Herren von der ,,Neuen Freien Presie" den politischen Theil ihres Blattes vor den Klagelauten wandernder Juden behüteten, der wird den famosen Witz würdigen, den der unbekannte Wohlthäter durch die Administration der Redaction versetzen ließ. Die rumänischen Juden schreien und die „Neue Freie Presse" bekommt das Schweiggeld. Aus Erkenntlichkeit und um sich zu entsühnen. lässt sie dann durch die Administration Spenderlisten anlegcn. Eines lehrt uns das komische Intermezzo: Wahrheiten, und seien sie noch so prägnant und lapidar wie die des obigen Mottos, finden in die „Nene Freie Presse" nur dann Eingang, wenn sie eine Geldsendung begleitet, die immerhin einem wohlthätigen Zwecke bestimmt sein mag. Im Geheimen Wohlthäterin ihrer selbst, wird die „Neue Freie Presse" so zur Wohlthäterin der leidenden Menschheit. Sie gibt nichts, sie nimnrt nur, und gilt doch als edle Geberin. Die Lage der Wischen Aerzte. Bon Dr. L. ». I. Die antisemitische Politik geht dahin, die Juden aus beit Berufen, die sie innehaben, zu verdrängen, die anderen ihnen hermetisch zu verschließen. Ein Beruf, den Juden schon seit grauen Zeiten bekleiden, ist der ärztliche. Die Chroniken des Mittelalters erzählen uns, dass Päpste und Kaiser jüdische Leibärzte hatten. Es ist jedenfalls ein für den jüdischen Volkscharakter höchst ehrendes Zeugnis, dass die Juden sich dem humanen Beruf pur excellence in so großer Anzahl zuwandten. Hier setzte nun der Antisemitismus seine Hebel an und er hat es glücklich dahin gebracht, dass der Stand für die Juden beinahe verloren ist, wenn sie nicht ernstlich sich dieser Gefahr bewusst werden. Es wirken hier zwei Ursachen mit: Erstens die allgemeine Misere des Standes. Das Publicum als solches ist sich gar nicht bewusst, dass in Bezug auf Aerzte die sociale Frage sozusagen gelöst ist, das heisst, selbst dem Aermsten ist es möglich, ohne jede Kosten die bestmögliche Pflege zu genießen. Die anderen Stände haben sich aber noch nicht zu einem solchen humanen Standpunkte aufgeschwungen, so ist die sociale Frage auf dem Rücken der Aerzte gelöst worden; daher kommt es, das der größte Theil des Publicums überhaupt den Arzt nicht bezahlt. Die einzige Remedur sind die fixen Stellen, die Staat, Land oder Gemeinde systemisiert haben und die von Jahr sie mit ihrer feinen, zarten Hand lockeres Erdreich in die Furchen streute. Sv oft sie im Vorübergehen ihr liebliches Abbild in dem glatten Spiegel des Büchleins erblickte, hielt sie gedankenvoll iuue und zuckte mit den Schultern, wie jemand, der sein eigenes Spiegelbild nicht erkennt, und mit seinem Aussehen unzufrieden ist. Es war unschwer, den Grund ihrer Unzufriedenheit zu erkennen, das seidene Gewand, welches ihre schöngeformten, schlanken Glieder umwallte, war zerfetzt und außerdem ihrem Körper nicht augepasst, es war offenbar anderen Schultern entliehen. Die geheimnisvolle Gärtnerin fesselte mich. Als sie das letzte Reis eingesetzt und das ganze Beet mit zärtlichen Blicken gemustert hatte, wandte sie sich um, so dass ich in ihr Angesicht blicken konnte. Und siehe da, ich erkannte sie. Ich erkannte das schöne Oval ihres gebräunten Antlitzes, daS liebliche Feuer ihres schwarzen, von langen Wimpern beschatteten Augenpaares, ihre dichten, in kühnen Bogen geschweiften Brauen, ihr dunkles starkes Haar und jenen besondrren Zug ihrer Rosenlippen, der ganz deutlich ihre Herkunft kennzeichnete. S i e war es, in ihrer unzerstörbaren Schönheit, sie, die ewig Verfolgte und nie Besiegte. Aber, wie war ihr Aussehen verändert! Einst schwebte ihr Bild vor meinen Augen im zarten, jungfräulichen Gewände, ein Kranz von Feldblumen im Haar, dann sah ich sie in der vollen Blüte ihrer Jahre, mit dem schimmernden Diadem auf dem Haupte, dann im Tranergewande, als unglückliche Verbannte, Asche in den Harem. Aber stets war sie dieselbe geblieben. Doch jetzt, mit diesen armseligen, elenden Fetzen um den Leib?... Sie aber schien meine Gedanken zu errathen, blickte mich wehmüthig an und sprach: „Du wunderst Dich wohl über meine sonderbare Kleidung? Ja, ich weiß, wie schlecht sie mich kleidet. Mein eigenes Gelvand, das ich in der Jugend getragen, war prächtiger und stand mir bester zu Gesichte, jenes Kleid, so weiß wie der Schnee auf den Gipfeln des Libanon und so leicht wie der Windhauch, der über die Ebene Saron streift. Jetzt nmsS ich der Mode gehorchen, und wenn man unter Fremden haust, da muss man sich wie sie kleiden, um ihnen ähnlich zu erscheinen. Doch, wie zu Jahr in sehr mäßiger Progression vermehrt werden, Diese Stellen bieten durchschnittlich kaum das Existenzm nimum; trotzdem sind sie für das Gros der Aerzte der einzige Rettungsanker. Die antisemtische Agitation hat es nun bewirkt, dass eine Stelle mit einem Fixum für einen Juden unerreichbar und die ganze Masse der jüdischen Aerzte auf die Privatpraxis angewiesen ist, sofern sie nicht bei den Krankencassen, die in soeialistischen Händen sind, Anstellung findet. Die Privatpraxis ist aus den obenangeführten Gründen eine sehr beschränkte. Dazu kommt für den Juden die arische Praxis ganz in Wegfall. Der Anfänger kann sie sich nicht schaffen, der alte Arzt verliert sie langsam, aber sicher. Der jüdische praktische Arzt ist also nur auf Juden angewiesen. Das jüdische Publicum hat aber eine ganz räthselhafte unnatürliche Neigung, sich von christlichen Aerzten behandeln zu lassen; in dieser Liebe macht sie nicht einmal Halt vor ausgesprochen antisemitischen Prioatgrößen unter den Aerzten. Denn es gibt eine antisemitische Aerztepartei. In keinem Stand ist das Standesbewusslsein auf einem solchem Tiefstand, wie unter den Aerzten. Die arischen Aerzte, die ein wenig unter der allgemeinen Nothlage leiden, raffen sich nicht etwa dazu auf, den Stand zu heben, nein, sie brechen in den rohen Ruf aus: Hinaus mit den Juden! Nieder mit der Concurrenz! So kam es, dass sie bei den Wahlen in die Aerztekammer den Collegen, die nicht nach Oesterreich zuständig sind, das Wahlrecht bestritten. Ein Schlosser oder Schuster würde sich entehrt fühlen, wenn er seinem Genossen deshalb, weil er nicht Oesterreicher ist, das Wahlrecht in die Genossenschaft nehmen wollte. Ein akademischer Bürger entblödet sich nicht, sich dazu herzugeben. Doch wie sollte dies Wunder nehmen! Das sind dieselben Herrn, welche der Wiener medicinischen Facultät glücklich ihren internationalen Ruf und Ruhm geraubt haben; sie haben unter stillschweigender Patronanz verblendeter Professoren sie glücklich zu einer »deutschen" Facultät gemacht. Früher die/ erste von allen Hochschulen deutscher Zunge, rangiert sie infolge der glücklichen nationalen Agitation einige Grade tiefer und dies alles deshalb, weil die 'Herrn Arier zu bequem sind, um mit fleißigen Semiten zu concurieren. Doch genug davon. Sapienti satis. Man möchte sich nun wegen dieser Verblendung vor den Kopf greifen, aber Thalsache ist es, dass Wortführer dieserAgitation, wie derProfessor Or. undProfessorFr., eine ausgesprochene jüdischen C l i e n t e l h a b e n. Das Benehmen der jüdischen Aerzte gegeneinander ist infolge dessen ein nichts weniger als eollegiales; denn zuviel überschüssige Kräfte werden auf ein enges Feld der Bethätigung geworfen. Man greift nicht fehl, wenn man annimmt, dass es in Wien 600 jüdische Aerzte gibt, die nicht einmal das Existenzminimum durch ihren Beruf verdienen. Das ist die Wahrheit über die Lage der jüdischen Aerzte. Es hat daher nichts verlockendes für den jungen Arzt, in die Praxis zu treten. Jahrelang sieht man die gleichen Typen in den Sälen des Wiener Allgemeinen Krankenhauses. Zwei bis drei Jahre dienen sie, um den Titel eines Secundararztes mit einem Gehalt von 38 fl. monatlich zu bekommen, dieselbe Stelle die der Arier spätestens in einem Jahre bekommt, um sie rasch mit einem höheren Fixum, in Wien oder in der Provinz zu vertauschen. Für ihn bedeutet diese Stelle einen inuner auch mein Aenßeres ausseheu mag, in meinem Garten bin ich stets dieselbe, die ich seit jeher gewesen." »Daher habe ich Dich auch sogleich erkannt," antwortete ich. „Aber ich bewundere Deine Geschicklichkeit in der Gartenknnst. Ich sah soeben, mit welcher Liebe Dn Dich dem Pflanzen der Weidenreiser widmest. Aber warum pflanzest Du sie so eug nebeneinander? Da müssen ja viele von ihnen aus Mangel an Raum zugrunde gehen." „Das zu andern liegt leider nicht in meiner Macht," erwiderte sie mit einem Seufzer. „Mir ist leider nur ein knapper Raum zngemessen, und auch dieser wird mir unaufhörlich streitig gemacht. Aber, ach, meine armen Weidenreislein sind so genügsam. Wenn sie nur ein bisschen Feuchtigkeit, ein bisschen Sonnenschein haben — sie gedeihen und grünen! Und wenn ich ans meinem Wohnraume verdrängt werde, ich verpflanze sie dorthin, und sie gedeihen wieder. Diese Weide ist eine merkwürdige Pflanze: jedem Boden, jedem Himmelsstriche passt sie sich an und entfaltet sich überall herrlich. Sie trotzt dem Unwetter und beut Sturm. Wenn ein Ungewitter heranfzieht und der Sturmwind durch die Wälder braust und die hochragenden Bäume wie Grashalme knickt, dann beugt sich die geschmeidige Weide geduldig zur Erde, bis das Unwetter vorüber ist, und dann wundert sie sich selber, wie sie, ein schwaches Bäumlein, solche mächtige Nachbarn überleben konnte." »Aber, sage mir, lohnt es sich Dir denn, diese fruchtuttd duftlosen Bäumchen zu hegen? Ich meine, sie nehmen nur unnütz den Raum im Garten weg, ohne Herz und Auge des Menschen zu erfreuen." »Das muss ich freilich zugeben. Aber sie sind mir doch lieb, diese armen Bäumchen, sie rufen mir so viele theure, wenn auch traurige Erinnerungen wach. Siehst Du dort jene Weide? Diese wird die babylonische genannt, und einst saßen neben ihr Deine Vorfahren und weinten um Zion. Und auch die Weide ließ ihre Zweige zur Erde sinken, um mitzuweinen. An diesen Zweigen hiengen ihre Harfen, denn sie konnten auf fremdem Boden ihre heimatlichen Lieder nicht singen. Das ist schon lauge, lange her. Seitdem wurden die Weiden oftmals Uebergang; für den Juden ein Ziel. Nachdem sie oft drei Jahre auf diesen seilen Posten gewartet haben, verbleiben sie oft drei weitere Jahre mtt diesem glänzenden Honorar in einem sehr angestrengten Dienst. Denn was wartet ihrer? Ja doch, die Assistentenstellen mit einem Gehalt von 60 fl., doch es ist schon dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Wenn eine Assistentenstelle in Gefahr ist, in die Hände eines tüchtigen Juden zu kommen, so tritt sofort das antisemitische Vigilance- Comitö mit dem Professor Or. in Thätigkeit, zieht einen unschuldigen Arier, der bis jetzt in der Nacht der Unwissenheit sanft schlummerte, ans Tageslicht, und macht ihn Kraft seines Einflusses bei Dr. Mucha, dem Director, zum Assistenten. Wem Gott und der Director ein Amt giebt, dem giebt er auch Verstand. Der Jude kann dann weiter Secnudararzt bleiben. Doch es gibt ja noch Sanatorien, die in jüdischen Händen sind. Er st jüngst suchte der Jude. Dr. Fürth einen christlichen Arzt für seine Anstalt, die hauptsächlich von Juden frequentiert wird! Er kann ja noch Militärarzt werden. Erst jüngst waren große Stipendien ausgeschrieben, für Aerzte, die sich activieren lassen wollen. Ja, Leimruthen für arische Vögel. Juden werden nicht mehr genommen; man wünscht es maßgebenden Ortes nicht, hört man von feinstem Discant bis zur gröbsten Abweisung in den Kanzleien am Hof und in der Babenbergerstraße. Die Stipendien sind dazu da, um die Arier anzulocken, da wird das Aeußerste probiert und der saure Apfel versüßt; Juden haben keinen Platz bei uns. Nun da bleibt noch die alte und allein seligmachende socialistische Partei: Man kann ruhig behaupten, dass keine Partei ihre Angestellten so ausbeutet, wie die socialdemokratische. Denn, dass die Aerzte nichts anderes sind als ihre Angestellten, bringen ihnen die claffen- oder auch rassenbewussten Arbeiter bei jeder paffenden und auch unpassenbeit Gelegenheit in Erinnerung. Der Arzt wird überangestrengt; die Bezahlung ist so schlecht, dass auf eine Ordination nicht mehr als 20—30 Kreuzer durchschnittlich kommt. Dazu ist der Arzt immer in der Zwickmühle zwis hen dem 'Controlor, der möglichst wenige Arbeitsunfähige haben will aus Ersparungsrücksichten, und den Arbeitern, die möglichst oft sich krank melden wollen. Wozu zahlen wir denn, kann man in allen Tonarten von ihnen hören. Aber um diese kärglich besoldeten schweren Posten reißen sich die Aerzte; die Leitung könnte jede Streikdrohung damit beantworten, dass sie einen ganzen Stoß von Gesuchen hat, die die eventuellen Lücken ausfüllen würden. Unbeschreiblich ist es auch, was für hässliche Jntriguen gesponnen werden, wenn ein solcher Posten vacant wird. Einmal entschied die Leitung kurz, dass kein Gesuch berücksichtigt würde, weil einer den andern in so erfolgreicher Weise denunciert hatte, und ernannte einen Arzt, der gar nicht eiugereicht hatte. Also.für den jüdischen Arzt gibt es nur die Wahl; entweder zu verhungern oder sich ausbeuten zu lassen. Das ist die Signatur der Lage. Und die große Masse steht gegenüber diesem Elend theilnahmslos da. von Ort zu Ort verpflanzt. In den Tagen der Finsternis und des stürmischen Ungewitters, als Orkane über die Erde tosten und die Zweiglein meiner Weiden fortriffen, schien es mir öfters, dass die Saiten jener Harfen wieder erzitterten, und in dein traurigen Rauschen der Aeste glaubte ich wieder jene Zionsliedrr zu vernehmen, die nun verstummt sind. Diese Weiden haben den Schwur vernommen, den Deine Vorfahren gethan: „Möge meine Rechte verdorren, wenn ich Dein vergesse, Jerusalem!" Bis heute sind ihre Nachkommen diesem Schwure treu geblieben, sie haben der verwaisten Stadt stets mit Liebe und Sehnsucht gedacht. Heute noch zieht sie ihr Herz dahin. Und wenn ihre Sehnsucht bis zur Stunde auch keine Früchte gezeitigt hat, wie diese Weiden, so doch..." Hier schwieg sie, wie jemand, der seine Lieblingsidee innig im Herzen hegt und sich scheut, sie auszusprechen, als fürchte er, auf die Lippen des Hörers ein höhnisches Lächeln hervorzulocken. „Gedeiht in Deinem Garten keine andere Pflanze als diese Weide, die keine Frucht erzeugt und keinen Duft spendet?" Sie fasste mich bei der Hand und führte mich am Ufer entlang weiter. Hier sah es ganz anders aus. Ein berauschender Duft schwebte über der Landschaft. Ich athnrete ans voller Brust, und ein wohliges Gefühl durchrieselte meine müden Glieder. „Was ist das für eine duftende Weide?" fragte ich meine Führerirr. »Nein, mein Freund. DaS sind nicht die Weiden, die diesen Drift aushauchen. Hier in der Nähe habe ich einen Myrtenhain. Siehe, diese Myrten sind meine Lieblinge." Vor mir lag ein wohlgepflegter Myrtenhain mit regelmäßigen, schön gepflegten Beeten. Ich erblickte Myrten aller Gattungen und aller Länder. »Siehe," erklärte mir die Gärtnerin, „was die Sterne des Wisiens und des Edelsinns der Menschheit sind, das sind diese Myrten in meinem Garterr. Ihr Duft belebt und erquickt die ganze Umgebung. Dieses immer grünende Bäumchen ist