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Jüdisches Volksblatt · 1900-10-05 · 40 (5.10.1900) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1900)
Issue
40 (5.10.1900)
Date
1900-10-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 5. October 1900 Nr. 40 Indessen haben diese Vereine, die bald in ganz Deutschland „zur Mode" wurden, sicherlich Gutes gestiftet. Sie haben die erschreckende Unwissenheit in jüdischen Dingen etwas gemildert. Sie baben das geistige Leben etwas rege gemacht, haben solche Leute, die das Judenthum nur kannten, wenn sie zu Repräsentanten gewählt wurden, zur Einsicht gezwungen, dass die Judenheit eine Geschichte und eine Literatur hat. Sie haben also trotz aller Mängel das jüdische Bewusstsein in Deutschland zweifellos gehoben. Heute ist der Reiz des Neuheit freilich geschwunden, und die Begeisterung hat in vielen Kreisen stark nachgelassen. Es rächt sich immer, wenn inan eine Idee zu einer Modesache macht. Die Vereine werben jedoch in den meisten Städten bestehen, so lange — der Antisemitismus leben wird. Sie können also ein gesegnetes Alter erreichen. (S ch l u s s a r t i k e l folgt. Der Schlüssel. Erzählung von Eduard Kutte. III. Rathschläge. Felix war krank. Er verfiel in ein Fieber, welches durch die Aufregung der geschilderten Vorgänge verursacht wurde. Er phantasierte; aber aus den zusammenhanglos ausgestoßenen Wörtern, die seine erhitzte Einbildungskraft bewirkte, vermochte man nicht klug zu werden. Die Mutter und der herbeigeeilte Arzt saßen am Krankenbett und beobachteten sorgfältig jede Regung; endlich schien ein erquickender Schlaf einzutreten. »Es muss etwas vorgegangen sein," sagte der Arzt, „was auf den Knaben einen großen Eindruck gemacht hat. Mir scheint, er ist zu viel sich selbst überlassen." „Darin können Sie recht haben, Herr Doctor!" erwiderte die gute Frau. „Ich und mein Mann, wir haben ihn von der frühesten Kindheit an nicht im g'ringsten eingeengt. Er ist auch gar nicht wie andere Kinder. Ich Hab' mich immer gewundert, wenn ich gesehen Hab', was andere Mütter mit der Erziehung ausstehen; von einer solchen Erziehung weiß unser Felix nichts. Man kann mit ihm sprechen wie mit einem Erwachsenen. Ich habe niemals zu sagen gebraucht: Felix, das darf nicht sein, oder Felix, das ist unartig, — wie ich das in andern Häusern häufig gesehen habe. Er weiß alles von selbst, was sich schickt und was sich nicht schickt, es ist grad', als ob es mit ihm auf die Welt gekommen wäre. Das Kind hat uns unser Leben noch keinen Verdruss gemacht." „Er hat Ihnen vielleicht darum keinen Verdruss gemacht, weil Sie ihm alles nachgegeben haben. Soviel ich ihn kenne, ist er etwas eigensinnig", sagte der Arzt. „Eigensinnig?" entgegnete die Mutter, „kann sein; aber er setzt sich niemals etwas in den Kopf, was man ihm nicht gewähren könnte. Ich kann mich nicht erinnern, dass er jemals etwas Unmögliches verlangt hätte." „Soll er das Tellerchen vom Himmel herunter verlangen?" fragte der Arzt. „Unmögliches! genug arg, wenn er weiß, dass er sich alles Mögliche in den Kopf setzen darf, und dass es ausgesührt werden muss. Ein Kind braucht eine Zucht, es muss eingeschränkt werden, und selbst Dinge, die unschädlich sind, man muss sie ihm manchmal versagen, blos aus dem Grunde, um es an Gehorsam zu gewöhnen. Was sott das für ein Mensch werden, der niemals in der Kindheit beschränkt worden ist, der nicht weiß, was es heißt, sich unterordnen? — wie soll der einmal in der Welt auskommen, wo es an allen Ecken und Enden nichts als Widerstand gibt; denn glauben Sie mir, ich spreche aus Erfahrung. Die Welt ist freilich rund, das wird in der Geographie bewiesen; aber viele Ecken hat sie darum doch, und an diesen kann sich einer leicht den Kopf anstoßen." „Ich habe wieder geglaubt," sagte die Mutter, „eine Pflanze braucht nur zu wachsen, unt? das thut sie, wie es ihre Natur ist, von selbst. Man muss sie freilich mit Wasser begießen, damit sie nicht vertrocknet. Dieses Wasser ist für ein Kind die Liebe der Mutter; mehr glaub' ich, ist nicht nothwendig." „Ganz falsch", entgegnete der Doctor, „man muss die Pflanze nicht nur begießen, man muss sie pflegen, beschneiden, alles Unkraut von ihr entfernen. Mil dem Begießen allein ist es nicht genug. Was . ist das meinetwegen für eine Manier, dass er mit diesem Gumpel beständig herumgeht, die Zeit vergeudet, anstatt etwas Tüchtiges zu lernen." „Sein Lehrer", sagte die Mutter, „hat sich über ihn noch nie beklagt; immer hör' ich nur, dass Felix ein guter Kopf ist, und dass er mehr versteht wie'alle andern." „Das ist ja eben der Fehler", warf der Arzt ein, „dass sich der Lehrer nicht beklagt. Was soll der Lehrer machen? Der Lehrer sieht sehr gut, wie der Felix zu Hause behandelt wird, und traut sich nicht ihn anzurühren. Die Erziehung muss vom Haus' ausgehen, nicht von der Schul'. Dass Felix ein guter Kopf ist, das ist richtig; sein Lehrer lobt ihn sehr; aber gerade darum, weil er ein guter Kopf ist, sollte er auch schon ganz anders dasteh'n, als wie er heute dasteht. Er wird, soviel ich weiß, jetzt bald dreizehn Jahre alt sein, und was hat er gelernt? So ein Junge geht in der Stadt schon in die dritte Lateinschule; ich glaub' nicht, dass Felix schon einmal die persönliche Bekanntschaft der deutschen»Sprachlehre gemacht hat," „Wenn er nur wieder gesund sein wird!" sagte die Mutter, „für die Sprachlehre Hab' ich keine Sorge; er wird sie schon noch erlernen." „Nein." entgegnete der Doctor, „aus seinem Fieber brauchen Sie sich noch weniger Sorge zu machen. Er wird gesund werden; aber die Krankheit sitzt da, wo ich Ihnen sage; der Knabe braucht eine andere Behandlung." „Ich weiß nicht'" versetzte die Mutter, „wie ich ihn anders behandeln sollte." „Das glaub' ich," sagte lächelnd der Arzt, „Sie selbst werden anch nichts mehr thun können, das müssen andere Leute übernehmen. Felix muss in andere Verhältnisse gebracht werden, wenn aus ihm etwas werden soll." „Sie meinen, er soll" — „Fort von hier," ergänzte der Arzt" studieren soll er und nicht die ganze Woche mit Gumpel auf dem Felde herumlaufen. In dem Alter ist man kein Kind mehr. Und wann soll er den anfangen, bis man ihm „Schiduchiin reden" (Partien antragen) wird?" „Wer hat Ihnen denn gesagt", fragte die Frau, „dass Felix studieren soll?" „Wer?" lachte der Doctor, „das kann, ich, Ihnen heute nicht mehr sagen; aber ich könnte Ihnen ohne Ausnahme jeden einzelnen in der Gemeinde nennen, denn das ist eine so ausgemachte Seche, wie: zweimal zwei ist vier. Jedes Kind weiß das." „Möchte wissen, woher?" fragte die Frau. „Von wem anders als von Ihrem Manne selbst!" sagte der Doctor, „ich glaub' es schon mehr als einmal von ihm gehört zu haben: Mein Felix wird ein Student werden, denn meine Frau will es so haben." Bei diesen Worten des Arztes leuchtete es in den Augen der Frau wie Feuer. Sie hat diesen Wunsch seit der Geburt des Kindes bis auf diesen Tag fortwährend im Herzen getragen, ihn aber seit jener Stunde nicht über die Lippen gebracht. Sie machte sich im Stillen Vorwürfe, in der Art und Weise, wie sie den deutschen Namen „Felix" verlangte, gegen ihren Mann heftig gewesen zu sein, und wollte durch kein Wort die Erinnerung daran wachrufen. Nun erfuhr sie plötzlich, dass ihr Mann die Sache ernstlich genommen und dass er der Erfüllung ihres Lieblingswunsches nichts in den Weg lege. „Ja," sagte sie zum Doctor, „Felix soll studieren; es ist mein Wunsch, dass er etwas werden soll, und wenn er nur wieder gesund ist, so sollen Sie sehen, Herr Doctor, wie sich jetzt alles verändern wird." „So!" erwiderte der Arzt, „jetzt bin ich mit Ihnen zufrieden; seien Sie um die Krankheit unbekümmert. Sie sehen, er schläft ganz ruhig, das Fieber wird vergehen, dafür gibt es Mittel; aber ich glaube. Sie werden mir für die andere Cur, die ich soeben an Ihnen bewirkt habe, einmal noch dankbarer sein; denn Felix wird etwas werden." Im Hause von Bär Schames (Gemeindediener) ereignete sich hierauf eine Scene, welche auf die Erziehung Gumpels von ähnlicher Wirkung war, wie auf Felix' Erziehung das Gespräch, das wir eben gehört haben. In jeder Küche kocht man anders; äußerlich betrachtet war bisher in der Erziehungsweise der beiden Knaben kein Unterschied; beide giengen in dieselbe Schule und beide genossen dieselbe Freiheit; der Unterschied lag nur in den Motiven der Methode. Jentel Frank war — wie wir von ihr selbst gehört haben — der Meinung, man könne das Wachsen der Pflanze selbst überlassen, und sie enthielt sich aller nach ihrer Ansicht nicht nur überflüssigen, sondern sogar schädlichen Einwirkung mit vollem Bewusstsein. Ihre Passivität war Maxime, sie hatte ihre eigenen Grundsätze, welche bis zu dem Augenblick, wo ihr der Doctor die Haltlosigkeit derselben zu. beweisen suchte, noch niemand zu erschüttern gewagt hat. Anders war es bei Gumpel. Er that auch, was er wollte, oder vielmehr, was Felix wollte. Seine Eltern aber haben sich hierüber niemals Rechenschaft gegeben. Bär Schames war ein Mensch, der gern in Frieden das verzehrte, was sein Weib gekocht hat, ohne sich weiter um andere Dinge viel zu kümmern als um die ihm obliegende Wartung der Synagoge. Erließ, wie man zu sagen pflegt, Fünfe gerade sein, und was ihn nichts angieng, das löschte er nicht; seinetwegen durfte die Welt rund oder viereckig1 sein, und sein Weib Mirl war ihm in diesem Punkte ähnlich wie ein Ei dem anderen. Gumpel gieng ins Cheder, weil die anderen Knaben ins Cheder giengen und es Bär Schames in seinem Leben nicht eingefallen ist, in irgendwelcher Weise eine Ausnahme zu machen. Ob Gumpel beim Lehrer etwas lernt oder ob er mit Felix auf dem Felde herumspringt, das konnte ihm ganz gleichgiltig sein. Kann Felix herumspringen, kann Gumpel es ebenso gut, es wurde hiervon gar kein Aufhebens gemacht. Bär Lederer aber, welcher die beiden Knaben in der Ferne beobachtet hatte, als sie den Geistlichen mit dem Glöckel grüßten, fand sich in seinem Gewissen beunruhigt, so lange er hier nicht persönlich eingegriffen. „Du sollst Deinen Nächsten zurechtweisen!" — sagte er zu sich selber — so steht es in der heiligen „Thoire" (Schrift). Auf welche Weise er bei Felix seine Zurechtweisung angebracht, haben wir erfahren. Im Hause von Löb Frank musste er so rasch als möglich fertig werden, denn er wollte sich mit Jentel „Petitekopf" (ein kluger, spitzfindiger Kupf) in keine langen Discussionen einlassen. „Die ist imstande und wirft mich hinaus — sagte er sich — wenn ich ihr den Felix nur schief anguck'." Im Hause von Bür Schames konnte er mit mehr Sicherheit auftreten und seiner Mission größeren Nachdruck verleihen. Erstlich hatte er hier keinen Widerstand zu finden, und zweitens musste ihm der Umstand, dass Reb Bär wegen derselben Sache, die er zu rügen hatte, eingesperrt worden, sogar zuhilfe kommen. „Ja, ja," sagte er zu der Schamestin, die eben damit beschäftigt war, einen geknetteten Teig mit einem Walkholz auszudehnen, „wir leben in einer schönen Zeit — nicht gedacht soll es werden. Wo is er Gumpelleben? — Ihr werdet an dem Jungen noch große Freud erleben, er wird ein schöner „Posche Jisrol" (Sünder" werden." „Warum?" fragte Gumpels Mutter, die sich durch diese Ansprache beleidigt fühlte, „warum, was hat er denn angestellt? Ist er nicht genug lang „Schmone essre" *) gestanden?" „He!" höhnte Bär Lederer, „mir scheint, Sie wollen ihn gar verexecusieren! Der Vater lasst sich einsperren, der Vater ist ein Narr; die heutige Wett ist gescheiter, die Kinder verstehen's besser wie die Erwachsenen. Für was soll sich Gumpelleben einsperren lassen; er braucht ja vor dem Glöckl bloß das Kappel herunterzunehmen!" „Das ist nicht wahr!" sagte die Schamestin, indem sie, ohne auf ihn Rücksicht zu nehmen, ihren Teig immer mehr ausdehnte. „Sie haben von mir schon viel „Schkorim" (Lügen) gehört, dass Sie mir nicht glauben wollen. Da kommt er ja! Fragen Sie ihn selbst, ob er die Krasche (Courage) haben wird, es abzuleugnen!" „Was hast Du gestern auf der Brucken gemacht?" fragte Bär Lederer den eben eintretenden Gumpel. Der Knabe wurde feuerroth und schaute ihn an, ohne zu antworten. In demselben Augenblick aber hatte er zwei über die Ohren gekriegt, die seinen Wangen eine noch größere Röthe verliehen hätten, wenn dies überhaupt möglich gewesen wäre. „Recht so," spendete Bär Lederer der Schamestin, die sich zu dieser Thathandlung ihrem Gumpel gegenüber emporgerafft, seinen Beifall. „Recht so!" „Helwaje" (Gott wollte!) „Jentel Frank hält' solche gebenschte Hand', wie Sie haben; eine Vermessenheit! — tobt unter meine Händ' müsst mir ein Kind niederfallen, das mir solche Streiche spielt; und nun ließ Bär Lederer dem Strom seiner Rede vollen Lauf, während Gumpel weinend hinausgegangen war. „Wenn mein Bär das wüßte," sagte die Schamestin, „möcht' er ihn krank schlagen". „Er verdient es aber weniger wie der andere," begütigte jetzt Bär Lederer zufriedengestellt. „Ich weiß nicht, warum Sie Gumpel den ganzen Tag mit dem „Meschumed" (ebenfalls so viel als: Sünder) herumlaufen lassen. G'rad mit dem; der wird ihn noch verderben in die Grundhölll hinein." „Ich weiß viel, mit wem er herumlauft," versetzte die Schamestin, „keine andere Sorg' Hab' ich, als zu sehen, mit wem Gumpel herumlauft; ich mein', er sitzt im Cheder und lernt, derweil lauft er im Feld herum. Was soll ich dazu machen, ich bin zu schwach; wenn mein Bär dazu zufrieden ist, kann es mir auch recht sein." „Ich hab's Ihnen gesagt, thun Sie jetzt, was Sie wollen. Du sollst Deinen Nächsten zvrechtweisen, steht in der heiligen „Thoire", ich hab's gethan. Bleiben Sie gesund." In dem Augenblick, da er Weggehen will, fangt die Glock' an zu läuten, und Bär Schames kommt zur Thür herein. Er hatte seine vierundzwanzig Stunden abgesessen und ist wieder in Freiheit gesetzt worden. „Was macht Ihr da, Reb Bür," fragte er, „und warum weint der Jung' draußen?" — wendet er sich an sein Weib. — „Was ist denn da vorgegangen? Man hat außer dem Haus „Schiwrelew" (Verdruß) genug, ich möcht' wenigstens im Haus „Menuche" (Ruh) haben." „Macht Euerm Weib keine Vorwürfe," sagte Bär Lederer, „sie hat's nicht verdient, und wenn Ihr verdrießlich seid, weil Ihr habt vierundzwanzig Stundeu sitzen müssen, so könnt Ihr Euch damit trösten, dass Euerm Gumpel so etwas in seinem Leben nicht passieren wird" „Wenn ich nicht müsst'", sagte Bär Schames, „dass Ihr ein gescheiter Mensch seid, möcht' ich meinen, Ihr seid ein Narr! Was sind das für Reden? und wer soll versteh'n, was Ihr sprecht.?" „Nehmt Euern Jung' von dem Bocher weg", sagte Bär Lederer, „lernen thut er so wie so nichts; es ist nur Schad' für die schöne Zeit. Der Jung' ist stark genug und kann schon in Dorf gehn; lasst ihn handeln mit Hasenhäutlech oder mit alt Eisen, meinetwegen sogar mit Leder, aber nur fort; denn draußen wird er wenigstens nit verdorben. Wenn er sich die ganze Woch' wird geplagt haben, wird er froh sein, am Schabbes hereinzukommen, und Ihr macht einen ehrlichen Jüden und keinen Posche Jisrol aus ihm." „Reb Bär. thut mir den Gefallen und reifst mir nit meine Jahr herunter; ich versteh' nicht, was Ihr von dem Jungen haben wollt; was hat er Euch gethan, dass Ihr so erbost seid gegen ihn. Entweder red't deutlich mit mir und lasst mich deutlich wissen, was Ihr meint, oder sagt mir lieber gar nichts." So standen die zwei erzürnten „Bären" einander trotzig gegenüber — bereit mit ihren Tatzen einander zu zerkratzen. „Nu, ich bin schon stat", sagte Bär Lederer, „ich geh'; Euer Weib kann Euch erzählen, was vorgefallen ist; ich will hoffen, Ihr werdet noch zu mir kommen. Euch bedanken, dass ich Euer Kind gerettet Hab'." Hiermit entfernte sich Bär Lederer. „Ist Gumpel in Wasser gefallen?" fragte Bär Schames sein Weib, „und hat Reb Bär ihn herausgezogen?" *) Ein Gebet, das man stehend verrichten muss.

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