Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 39 (28.9.1900)
- Date
- 1900-09-28
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 28. September 1900 Nr. 39 bleiben musste. Der Angeklagte bestritt den beleidigenden Charakter der Artikel und nahm den Schutz des § 193 für sich in Anspruch. Staatsanwalt D ietz war der Meinung, dass die „Germania" durch diese Artikel weder den Interessen des Staates, noch der Gerechtigkeit, noch des Publicums gedient habe. Der furchtbare Mord in Könitz habe begreiflicherweise auch die Presse in hervorragendem Maße beschäftigt und zahlreiche Angriffe auf die Unterfuchungsbehörden und aus die Juden gezeitigt. Die Zeitungen gehen nicht so weit, dass sie sagen, es sei ein jüdischer Glaubenssatz, Christenblut zum Osterfeste zu verwenden, sie hüten sich, eine solche Gotteslästerung zu begehen, und schieben die Schuld auf einzelne fanatische Juden. Die „Germania" habe nicht bloß den ungerechten Vorwurf der Ungeschicklichkeit und Ungerechtigkeit gegen die betreffenden Beamten erhoben, sondern sie werfe diesen einfach absichtliche Beugung des Rechtes zugunsten angeblich schuldiger Juden und zu Ungunsten unschuldig angeklagter Christen vor. Das seien sehrgrobe Ehrenkränkungen auf Grund unwahrer Thatsachen. Die Ermittlungen seien ohne Erfolg geblieben. Sie haben in Bezug auf den Mord nichts Neues erbracht, abgesehen v o n d er N o th w en d i g k e i t, M ei n e id e zu verfolgen, die auf der einen, wie auf der anderen Seite geschworen zu sein scheinen. Wenn Zeitungen von hüben und drüben selbst Rechercheure mit der Ermittlung von Thatsachen betrauen, so wird naturgemäß sehr viel Klatsch zusa mm engetrage rt, der sich mit den actenmäßigen Thatsachen nicht deckt und dessen Urheber sofort versagen, wenn sie eidlich vernommen werden. Möglich, dass der Zufall oder Aeußerungen einzelner Personen noch aus die richtige Spur des Mörders lenken werden. So viel stehe aber fest, dass das Vertrauen aus die Gewissenhaftigkeit der Richter durch das negative Ergebnis der Untersuchung nicht erschüttert worden sei. Der Z 193 stehe dem Angeklagten nicht zur Seite. Es handle sich hier um den schweren Vorwurf einer wissentlichen Rechtsbeugung und deshalb erscheine eine Geldstrafe nicht zulässig. Er beantrage drei Monate Gefängnis, Publications-Besugnis für. die Beleidigten in der „Germania", der „Staatsbürger-Zeitung" und einer Konitzer Zeitung und Unbrauchbarmachung der beiden Artikel. Der Gerichtshof kam nach längerer Berathung zu einem Schuldigfpruche gegen den Angeklagten. Dieser habe die Behauptung, dass in Konrtz von den Beamten und Behörden mala fide vorgegangen sei, nicht gemissbilligt und dadurch sich zu eigen gemacht. Er habe damit äußersl schwere Vorwürfe erhoben, für die er selbst einen Beweis zu erbringen nicht bereit gewesen sei. Unter diesen Umständen habe sich die Erhebung der sonst angebotenen Beweise erübrigt. Die Beleidigungen seien äußerst schwere und deshalb habe der Gerichtshof auf ein Monat Gefängnis erkannt und den Belerdigten die Publications-Besugnis zugesprochen. KüchereirrLauf. Jüdische- Gefühl. Zeitschrift für die Jugend. Erscheint jeden Freitag. Preis jeder Nummer 10 Heller. Redaction Prag Smeekagasse 7/V. Bericht über die Fragen der geistigen Hebung der Juden im Osten Europas von M. Sokolow, erstattet beim IV. Z'onisten-Congresse. Jüdischer BolkSkalender ftir daS Jahr 5661 (1900 bis 1991). Herausgegeben im Aufträge der Zionistischen Ver eiuigung für Deutschland. Leipzig 1900, Verlag Kaufmann. MitihLilririgLrr ans dim Pnklirnrn. (Eine kleine Aufmerksamkeit) ist es doch, wenn man — so wie unser strebsamer Glaubensgenosse Herr Ä. Steinfeld, Echuhwarcnhändler, V., Schönbrunnerstraße 38 (Krystallpalast) — die für den bevorstehenden Versöhnungstag (Jom Krpur) üblichen Pantoffel vorzüglicher Qualität seinen verehrten Kunden schon von heute an ganz unentgeltlich zu deren Verfügung stellt. (Wir verweisen die Ausmrrkflmkeit) unserer Leser auf das in unserer Nummer enthaltene Inserat der Kaffee- und Thee-Versandt-FirmaKarlPerles, Wien, 16. Bez., Grundsteingasse 61, welche die feinsten Kaffeesorten zu den billigsten Preisen offeriert. Briefkasten. Unserem Herrn R. A. Brandes gratuliert zu dem jüngsten nationalen Sprössling. Die Redaction. FabiuS Schach, Karlsruhe; Bernhard Segel, Berlin Tr. Kobak, Jaworow; Max Hickl, Brünn; Moritz Ihr, Lemberg; E. Wilhelm, Wien; Rub n Fahn, Haliez; Max Pappenheim, Wien; I M., Lemberg; Walter Nagelstock, Ischl; A. R«, BreSla«: Herzlichen Dank und Gruß. M. St., Brünn. Leider nicht verwendbar. Ein assimilierter Jude. Ihnen im Blatte antworten, geht leider nicht gut an: Ich müsste längst und oft Gesagtes wieder holen. Vielleicht machen Sie uns in der Redaction das Ver gnügen. Der Schlüssel. . Erzählung von Eduard Kalke. Es war vor „Schwues" (Pfingsten), ein sehr heißer hidischtt Nollismkm in Wien. % 5© Der „Jüdische Volksverein" hat den Zweck, überall dort, wo die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Juden geschädigt werden, helfend und schützend einzugreifen, den Geist der Zusammengehörigkeit unter den Juden zu fördern und zu heben und alle Theile zu einem festen Ganzen zu vereinigen. Wer nur einen Funken Gefühl für die politische Drangsalierung, wirtschaftlichen Boycotts und gesellschaftlicher Missachtung, unter denen wir Juden zu leiden haben, hat, muss einsehen, dass unser Verein nur dann Ersprießliches zu leisten vermag, wenn in unseren Reihen das gesammte jüdische Volk steht. Es ist daher nothwendig, dass ein jeder Jude dem jüdischen Volksvereine als Mitglied beitrete. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird dem eigenen Ermessen jedes Einzelnen anheimgestellt. Anmeldungen werden im Vereinslocal II., Leopoldsgasse 49 entgegengenommen. Verzeichnis der den Mitgliedern des Jüdischen Volkevereines zugestandenen Preisermäßigungen: 1. Vivarium, Thiergarten und Uraniatheater ü 50 Heller, 40 Heller und 30 Heller, an Sonn- und Feiertagen u 20 Heller. 2. Jamsch-Theater im Prater blos an Wochentagen 25'1„ alle Plätze. (Vereinsanweisungen.) 3. Deutsches Volkstheater 20 Heller bei Stehparterre. Balkonsitze durch Vereinsanweisungen Tags zuvor ohne Vorverkaufsgebühr. 4. Dianabad gegen Vereinsanweisung zu ermäßigten Preisen. 5. Katharinenbad, XVI. Dampfbadgaffe, 20°/,. 6. Marienbad, VII. Schottenfeldgaffe 94, 25)»/,. 7. Russisches Schwitzbad, VI. Linieng. 5, 20°/,. 8. Brünnlbad, IX. Borschkegasse 4, 20°/,. Nachmittag, wir hatten alle die Röcke ausgezogen und sind in den Hemdärmeln gesessen. Felix legt sich mit der Hand auf den Tisch und fangt an einzuschlafen. Wie aber die Schreibstund zu Ende ist und wir wieder die Gemoreh aufsagen, kommt er von dem Gebrumm auf und sagt: Herr Lehrer, ich geh' fort. Der Lehrer meint, er geht nur ein wenig hinaus, und sag nichts. Felix bleibt aber über eine Stunde draußen. Da verzieht sich der Himmel und es fängt an zu tröpfeln. Felix erscheint plötzlich in der Thür und ruft herein: Meinen Rock will ich haben. Wozu brauchst Du den Rock? fragt der Lehrer. — Ich geh' im Regen gern auf der Gaff' herum, sagt Felix, aber nicht in Hemdärmeln. — Bist Du „meschugeh" (verrückt)? sagt der Lehrer, jetzt bist Du über eine Stunde draußen gewesen; Du kannst Dich verkühlen, bleib' da und setz' Dich nieder. — Felix schreit noch stärker: Meinen Rock will ich haben! — Nicht untersteh'n sagt der Lehrer zu uns, dass ihm einer von Euch den Rock gibt; wenn er meschugeh ist und im Regen auf der Gast' herumgeh'n will, so soll er in Hemdärmeln herumgeh'n, er wird gern' zurückkommen. — Felix schlägt mit einem Dresch die Thüre zu, dass wir geglaubt haben, der Donner hat eingeschlagen und das Haus^fällt zusammen, und noch am selben Abend spaziert Felix in einem neuen Rock herum, den er auf Schwues hätte anziehen sollen. Woher, meinst Du, hat er den genommen?'' „Woher?" fragte Srohle. „Spornstreichs ist er im Regen hinaufgelaufen zu Jekew Schneider", sagte Schimmele, „der für ihn auf Schwues eine neue Garderobe machte. Mein Rock muß heut noch fertig werden, kommt Felix zur Thür hinein, ich geh' nicht früher fort, als bis er fertig ist. Jekew Schneider muss richtig alles stehen und liegen lasten und muss Felix seinen neuen Rock fertig machen. Den anderen Tag kommt Felir in Cheder, wie wenn gar nichts vorgegangen wäre. Der Lehrer aber hat ihm seit diesem Tage niemals mehr verboten fortzugehen, wenn er gewollt hat." „Weißt Du", sagte Srohle, „solche Sachen Hab' ich in meinem Leben niäst gehört. Wir sind auch schöne „Bocherim" (Spitzbuben) und haben unserm Rebbe schöne Slücklech angestelll. Wir haben ihm seinen Stuhl mit Pech eingeklebt, daß er, wie er sich niedergesetzt hat. picken geblieben ist und nicht hat aufstehen können; wir haben ihm einmal seine silberne Uhr am Eck vom Tisch unter das Tischtuch gelegt, weil er uns immer mit dem Tisch gestoßen hat. Wie er nun wieder an den Tisch stoßt, paff, liegt die Uhr auf der Erd' und zerbrochen; wir haben ihm mit Kreiden Männer auf den Rücken gemalt und was alles noch haben wir getrieben; aber das alles ist im geheim geschehen, und keiner hat auf den andern was ausgesagt, sodass der Rebbe nicht hat herausbringen können, wer es angestellt hat; aber wie es Felix treibt, so offen und dem Lehrer ins Gesicht, das hat keiner sich getraut und ich Hab' so was noch nicht gehört bis jetzt." „Du sieht also ein", berichtigte jetzt Schimmele, „dass das Gespräch, welches Du neulich zwischen Felix und dem Lehrer gehört hast, nicht allein die Ursache ist von den vielen Freiheiten, die er hat. Wenn ich der Lehrer wär', ich möcht' mir doch das alles nicht gefallen lasten, und ich möchte wissen, warum er sich's gefallen läßt." Bei diesen letzten Worten ist der Lehrer, der während dieses Zwiegesprächs geschlummert hatte, aufgewacht, und durch die Frage des naseweisen Schülers aufmerksam geworden, fragte er rasch: Was möchtest Du Dir nicht gefallen lassen? — Im Gefühl aber, dass er mit dieser Frage eigentlich einen Fehler begangen habe, verbesserte er sich rasch, indem er hinzusügte: Der Mensch muss sich alles gefallen lasten, was Gott zuschickt. Es hat jeder seine Gottesplag'. Von dieser Stunde an hatte Felix unter den Mitschülern den Beinamen ,,Gottesplag." Es war unter ihnen überhaupt üblich, jedem Mitschüler nebst dem ihm Ankommenden Namen noch irgend einen Namen beizulegen; mancher bekam gar mehrere; diese Namen wurden in der Regel von hervorstechenden Eigenschaften, für welche die Mitschüler untereinander ein vortreffliches Auge besaßen, hergeleitet. So hieß Felix, bevor er den neuen Namen „Gottesplag'" erhielt, auch „Feiwel Meschugener", während sein Freund Gumpel der „Schläfer" genannt wurde, manchmal auch der „todte Gumpel", oder auch der „Gimpel" schlechtweg. II. Das Glvckleirr. Felix und Gumpel hatten jetzt goldene Tage; sie schlürften die Freiheit mit vollen Zügen ein. Bei aller Verschiedenheit des Temperaments und sonstiger Charaktereigenthümlichkeiten, darin stimmten sie beide überein, dass es weit herrlicher sei, auf lachenden Wiesen und in schattigen Wäldern herumzustreifen, als bei so großer Hitze in der engen Schulstube zu schwitzen. Gumpel musste den Genuss, welchen die mit Felix getriebenen Narrenspoffen ihm gewährten, freilich am Donnerstag Nachmittag hart büßen; da er die ganze Woche hindurch nichts gelernt hatte, so konnte er am Ende der Woche auch nichts wissen, und der Lehrer, den es ohnehin verdross, dass Felix an ihn so gekettet war, ließ seine früher erwähnten Drohungen nicht unerfüllt. Aber Gumpel war gegen die Schläge des Lehrers unempfindlich, ebenso wie gegen den Spott seiner Mitschüler, der sich bei solcher Gelegenheit in hämischer Weise zu entladen pflegte. Gumpel hatte nicht den mindesten Ehrgeiz und machte keinen Anspruch darauf, für einen guten Schüler zu gelten; die Hiebe des Lehrers nahm er jede Woche am Donnerstag als etwas, das sich von selbst versteht, in Empfang, als eine Art Wochenportion, die niemals ausbleiben darf; ja, er hätte dem Lehrer auf Verlangen über den richtigen Empfang bereitwillig eine Quittung ausgestellt. So viel höher stand ihm die Lust i)ß3 Müssiggangs, dass er diesen wöchentlichen Tribut an die Nemesis nicht im geringsten beachtete. Schlag' du nur immer, dachte er bei sich, soviel du willst, und lacht ihr andern meinetwegen bis ihr zerspringt; hockt ihr nur immer da, und schwitzt, ich weiß mir unterdess was Besseres. Wenn er Lernbegierde gehabt hätte, so würde er das, was seine Mitschüler im Cheder lernten, leicht und pielend von Felix erfahren und erlernt haben; denn Felix Gedächtnis war von der Art, dass er mit Recht jene bekannte Frage hätte aufwerfen können: Was braucht „Jigdal" im „Siderl" zu stehen!*) ich kann es doch auswendig. Allein Gumpel war von solchen Schmerzen frei; die Schnurren, in deren Erfindung Felix wahrhaft unerchöpstich war, sagten ihm weit mehr zu. Der innere Gegensatz der beiden Knaben prägte sich auch in ihrer äußeren Erscheinung aus. Felix war ein chlanker, hochaufgeschossener Knabe, eine Eigenthümlichkeit, die ihm bei seinen Mitschülern auch den Namen „der magere Hund" eingetragen, während Gumpel, ein kleines untersetztes Kerlchen, seiner Körperbeschaffenheit den Beinamen „Gumpel-Chaser" (Schwein) zu danken hatte. Felix hatte eine lebhafte Physiognomie, ein sprechendes Auge und dunkelbraunes, gekräuseltes Haupthaar. Das Gesicht Gumpels war nicht vielsagend, das Auge, ins Blaue pielend, verrieth Gutmüthigkeit; seine Haare waren von enem weißlichen Blond, welches mehr bei Slaven als Germanen, äußerst selten bei den Abkömmlingen des Orients gefunden wird, und hingen schliht als sogenannte Lichtpieße herunter. Dementsprechend war auch die Kleidung leider Knaben ziemlich verschieden. Felix trug eine ichte Hose, nur von einem Gurt in die Höhe gehalten, Brust und Hals ziemlich frei, ohue Weste und Halstuch, den kurzen Rock ebenfalls von lichter Farbe, die zu seinem Temperament passte. Den Kopf bedeckte ein leichter, die versengenden Strahlen abwehrender Strohhut. Gumpel sah aus wie ein Bierhausphilister in Taschenformat, eine vollständige Miniaturausgabe eines veritablen Spießbürgers. Die Kleidung von dunkler Farbe und dickem Tuchstoffe, den Hals in einer dick gewickelten Schlinge eingeklemmt, dass er daran hätte ersticken können, und auf dem Kopfe eine Tuchmütze, an welcher ein vorn angebrachter breiter Lacklederschirni mehr Schutz gegen ein etwaiges Hagelwetter als gegen die Sonnenglut zu gewähren bestimmt schien. In einem Punkte wurde Felix von seinem Genossen übertroffen. Gumpel besaß eine weit größere Körperkraft; er hingegen hatte mehr Behendigkeit und Gewandtheit. Dies zeigte sich deutlich in ihren Spielen. So oft sie miteinander kämpften, hatte Gumpel die Oberhand; sie brauchten nur zwei Minuten zu ringen, und Felix lag am Boden. Wenn es aber galt, um die Wette zu lausen, über einen breiten Graben zu springen, einen Baum zu erklettern und dergleichen, so konnte man auch hundert gegen eins wetten, dass Felix der Sieger bleiben werde. Felix rannte wie ein Hase und war längst am vorgesteckten Ziele, wenn der dicke Gumpel wie ein abgehetzter Klepper keuchend herankam; Felix kletterte wie ein Wiesel und sang auf der Krone des Baumes mit den befiederten Waldbewohnern um die Wette, während Gumpel schon von dem ersten Zweige, den er mit Anstrengung erklommen zu haben glaubte, wie eine leblose Masse hinabrutschte; und wenn Felix über einen so breiten Graben sprang, dass er mehr in der Luft zu stiegen als zu springen schien, lag Gumpel gewiss im Graben drinnen, sowie er sichs einfallen ließ, das Wagestück seines Genossen nachzumachen. Felix hatte eigentlich an Raufereien, auch wenn sie nur zum Scheine, wie zwischen ihm und Gumpel, aufgeführt wurden, gar keine Lust, und nur aus Gutmüthigkeit, seinem Gespielen den Sieg zu gönnen, ließ er sich zu dem von Gumpel so sehr bevorzugten Kampfspiel herbei, so oft es dieser wünschte; ja er freute sich recht herzlich, dass sein Freund ihm in diesem Punkte überlegen war; es machte ihm dies *) Ein bekanntes Gebet im Gebetbuch.