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Jüdisches Volksblatt · 1900-09-28 · 39 (28.9.1900) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1900)
Issue
39 (28.9.1900)
Date
1900-09-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt, 28. September 1900 Nr. 39 Budapest (Spende.) Der Zahnarzt Rudolf Fr itsch von Minenfeld in Budapest, der vor Kurzem zum Judenthum übertrat und die bildschöne Tochter eines armen jüdischen Werkelmannes heiratete, hat zugunsten des jüdischen Spitals 1000 Kr. gespendet. Budapest. (Ein Aufsitzer.) Seinerzeit war der Universitätsprofessor Dr. Julius Schwarz zum Staatssecretär im Ministerium des Innern designiert. Die Stelle wurde aber an die Bedingung geknüpft, dass Schwarz, der Jude ist, seinen Glauben verlasse. Der Herr Professor, der sich nach der hohen Stellung sehnte, warf seinen Glauben über den Haufen. Das Resultat war — dass man einen Juden zum Staatssecretär nicht haben wollte. EperieS. (U eb ertritt eines H a up t m an n e s zum I u d e n t h u m.) Große Ueberraschung brachte der Uebertritt des in Eperies stationierten aetiven Hauptmannes Pietrzykovsky Zur Realpolitik. (Orig.-Corr. des „Jüd. Volksblatt".) Mähr.-Ostrau tm September. Die vor geraumer Zeit schon erwarteten, aber immer und immer wieder verschobenen Gemeiuderathswahlen dürften nun doch bald stattfinden. Wir werden da ein altbekanntes Bild zu sehen bekommen. Die „Großjuden". diejenigen, die infolge des Judifferentismus der übrigen Juden die ganze Judenschaft in der Hand haben, als liberale Wahlagitatoren. Wir werden die eleganten Kaleschen dieser Großjuden durch die Stadt rasen sehen, sonst unbeachtete, säumige „Glaubensgenossen" zur Wahlurne zu schleppen. Das ganze, zum Judenthum, da wir daran gewöhnt sind, dass unsere nach > sattsam bekannte Spiel der „Unentwegten" mosaischer Confession. hohen Stellen haschenden Glaubensgenossen vor allem dem j gBcr ^it vier bis fünf Jahren die Ereignisse in czechi- Glauben ihrer Väter den Rücken wenden. Nun hat em vor-> . Tagesblättern verfolgt, kann genau den Zeitpunkt an- «l1"" •)b“S »« der q-chi,ch- Antis.mitizmuS zu -in-r B-w-guug Ueberraschung :>t natürlich — eme Dame. Der Hauptmann woure, » ' , t ' „ . . . . . „ die in Rede stehende Frau, welche von ihrem Manne geschieden wurde, bte nt den Holleschauer Krawallen und dem auf der ist, schon lange vorher heiraten, aber der Vater derselben wollte ganzen Linie eröffneten wirtschaftlichen Boykott ihren Ausdruck die nöthige Caution nur unter der Bedingung hinterlegen, wenn ,Qnb> Es sind dies die Olmützer und Prossnitzer Wahlen. Herr Pietrzykovsky zum jüdischen Glauben übertrete Ausland. Berlin. (H i l f s w e r k.) Nach längerer Vorbereitung ist hier einComite zur Unterstützung der rumänischen Juden in das Leben getreten, das für diesen Zweck energisch die Sammlungen in Angriff nehmen wird. An der Spitze des aus den hervorragendsten Mitgliedern unserer Gemeinde zusammengesetzten Comit6s steht General-Consul Eugen Landau. Auch in den Provinzen werden solche Organisationen in das Leben gerufen werden, wo sie noch nicht bestehen, ttm gemeinsam mit dem Berliner, dem Frankfurter und Pariser Comite das Hilfswerk für die rumänischen Juden thatkräftig fortzuführen. Wir wünschen diesem Unternehmen den besten Erfolg. Berlin. Der Erste Staatsanwalt hat in der K o tt i tz e r Affaire ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Beamte eingeleitet, gegen die er den Verdacht der Durchstecherei mit der „Staatsbürgerzeitung" hegte. Es hat in dieser Angelegenheit bei der „Staatsbürgerzeitung" und bei dem Correspondenten W i e n e ck e, der seinerzeit in Könitz geweilt und verschiedene Berichte von da an das genannte Blatt versandt hatte, eine Haussuchung stattgefunden, wie es heitzt, ohne Erfolg. Moskau. (Todesfall.) Hier starb der KünstlerI. Lewitan. Er wurde 1861 in einer kleinen Ortschaft der westlichen Grenze <bei Eydkuhnen) geboren. Den ersten Leseunterricht genoss er in der Moskauer Maler- und Bildhauerschule. Seine Berühmtheit als einer der besten Landschaftsmaler erlangte L e w i t a n durch sein Bild „Die Abenddämmerung", welches den ersten Preis auf der Ausstellung der Kunstliebhaber errang. Seit dieser Zeit galt der Name Lewit an, der bald als Mitglied der Ausstellungs- Gesellschaft ausgenommen wurde, als Zierde auf den periodischen Bilderausstellungen. Dann malte er die berühmten Bilder „Wladimirka", „Die ewige Ruhe" und noch andere; alle diese Bilder befinden sich in der Tretjakow'schen Gallerte in Moskau. 1896 gieng er nach dem südlichen Frankreich, woher er einige wertvolle Bilder zurückbrachte, darunter auch „Korniseh". 1897 wurde L e w i t a n zum wirklichen Mitglieds der Münchener „Secession, gewählt; damals malte er das berühmte Bild „Der Herbst", welches sich auch in der Tretjakow'schen Gallerte befindet. Die Mademie der Künste wählte L e w i t a n zum Mitgliede und zum Damals hatten die Cultusgemeinde-Gewaltigen dieser Städte das Schicksal der mährischen Juden in ihrer Hand. Während die Czechen nichts anderes als neutrales Verhalten verlangten, trieben sie die Juden wie bisher zur Wahl der deutschliberalen Candidaten, sie versäumten, an eine jüdische Gemeinschaft denkend, den erwachten czechischen Nationalismus in Rechnung zu ziehen. Eitt furchtbares Aufflammen des ohnehin vor handenen Judenhasses war die Folge. Mähr.-Ostrau ist nun eine jener gemischtsprachigen Gemeinden, in denen die deutsche Vertretung nur den jüdischen Stiutmen ihr Dasein verdankt Die Ostrauer Juden wiegen sich in dem Glauben, in einer deutschliberalen Vertretung ein Palliativmittel gegen jeglichen Antisemitismus, auch den czechischen, zu besitzen. Wie nun, wenn es einmal trotz Eintretens der Juden für die Deutsch liberalen zu einer czechischen Majorität kommt? Die Folgen sind nicht auszudenkerr. Es mag ja sein, dass die eine oder andere Concession von einer czechischen Vertretung nicht befürwortet worden wäre, dass man eine oder die andere Lieferung anders ver geben hätte, u. s. w. Dem gegenüber können die Ostrauer Geschäftsleute von dem letzten Bergarbeiterstrike gelernt haben, dass die, durchwegs slavische Arbeiterschaft, national chauvinistischen Einflüssen ebenso zugänglich ist, wie socialdemokratischen. Wie nahezu überall in den gemischtsprachigen Gegenden Mährens, leben auch die Ostrauer jüdischen Handel- und Gewerbetreibenden meistens von der slavischen Bevölkerung. Haben denn aber diejenigen Juden, die die Stützen der liberalen Partei, Rufer im Streite zwischen Deutschen und Czechen sind, von einem czechischen Boycott etwas zu fürchten? Was kann er ihnen schaden? Sie sind längst im Trockenen. Diese Herren deutschen Führer mosaischer Confession, die im Gemeinderathe, in den Ausschüssen der deutschen Vereine, im Aufsichtsrathe von Banken und Sparcassen sitzen, haben ja für Tode wurde er beauftragt, die Leitung des Unterrichtes in der Moskauer Maler- und Bildhauer schule zu übernehmen. Auf der Pariser Weltausstellung befinden sich folgende Bilder des verewigten L e w i t a n: „Eine I nsel im Nowgoroder Gouvernement", „Der Frühling" und „Der Herbst"; der Künstler erhielt für diese seine Arbeiten von der Ausstellungs-Jury die große silberne Medaille. Fast die gesammte Moskauer Intelligenz, ein großer Theil des höheren Beamtenthums, darunter der Gouverneur von Moskau nebst Gemahlin, folgten hinter dem Sarge des Verblichenen. Die Grabrede hielt in deutscher Sprache Rabbiner Kahn, dann sprachen der Director der Kunstakademie Fürst A. E. L w o w und einige andere Redner. L e w i t a n wird in der russischen Kunstgeschichte in Ehren s ortleben! Witebsk. Eine Ansprache an seine jüdischen Soldaten hat gelegentlich des Auszuges der Garnison in Witebsk nach China der commandierende General des XVI. Armeecorps, General der Jnfartterie M. P. B o r t j a n o w, gehalten. , Hebräer!" sprach der General, „viele Leute behaupten, dass Ihr im Kriege gern Euer Leben schont. Das ist aber nicht wahr! Ich habe die Juden gesehen, wie sie im Kaukasus gefochten haben. Beweist auch Ihr in der nächsten Schlacht, dass ich Recht habe." Athen. (U e b e r a l l das B l u t m ä r ch e n.) In dem griechischen Städtchen C a v a l l a suchte eine christliche Frau auf der Straße nach ihrem Kinde, das ihr seit morgens früh verloren gegangen war, und eine Nachbarin erzählte ihr, sie habe das Kind vor kurzem gesehen, wie es von einer Jüdin an der Hand geführt wurde. Die Frau dachte gleich an das Blutmärchen und erhob auf offener Straße ein großes Geschrei. Sofort waren die Griechen bei der Hand, drangen gegen die Wohnung der beschuldigten Jüdin vor und machtet! Anstalten, deren Haus zu demolieren. Da erschien der Gouverneur Emin Pascha und beruhigte die Menge durch die Versicherung, dass das Kind sich heil und gesund in seinem Palais befindet. In der That hatte dieser gleich bei Beginn des Lärmes zwei seiner geschicktesten Polizisten auf die Suche nach dem Kinde ausgeschickt, das nach kaum einer halben Stunde, friedlich an einem Hügel spielend, gefunden und schleunigst nach dem Palais des Gouverneurs gebracht wurde. Director der Abtheilung für Landschastsmalerei. Kurz vor seinem Ptrstti recht. Der wirtschaftliche Antisemitismus vermag ihnen nichts anzuhaben. Der czechisch gesellschaftliche kommt überhaupt nicht in Betracht. Den deutschen gesellschaftlichen Antisemitismus fürchten sie nicht, denn sie wissen, wie man sie braucht, und dann begegnet mau diesem auch wirkungsvoll durch Verleugnen und Verschweigen des eigenen Volksthums. Wenn man aber satt ist, gut geschlafen hat, behaglich wohnt, in der „feinsten", einflussreichen Gesellschaft verkehrt, und außerdem über viel Geld verfugt, stellen sich gewisse andere Bedürfrrisse ein. Man will selbst einflussreiche Persönlichkeit sein, man will über andere herrschen, dass sie nur mit Angst und Zagen sich zu nähern wagen, wie wenn man ein Graf oder Fürst wäre. Und wo gienge all das besser, als in der liberalen Partei? Die Liberalen, „denen es egal bleibt, ob einer Christ oder Jude ist." Damit ködert man die dummen Juden und herrscht nun über sie, ohne sich vor der Außenwelt als Jude „bloßgestellt" zu haben. Man ist eben „Deutscher, mosaischer Confession", unentwegter Bannerträger, Vertheidiger deutschen Bodens. Politik treiben, Führer svielen will man; es ist auch gar zu schön! Sollte man vielleicht, wenn man als Deutscher über Deutsche mosaischer Confession herrschen kann, einer Marotte, des Triebes nach Wahrheit wegen, Jüdischnationaler werden? Man stelle sich nur vor: Wie würden die christlichen Connaissancert die Nasen rümpfen, »velche Augen würden sie machen, wenn man so sage» würde: Die polnischen Juden sind meine Brüder. Oder wenn man, vielleicht auch noch unaufgefordert, erklären würde: Ich bin ein Jude! Was würden so der Doctor X, oder der Director A, oder der Rath Z dazu sage,,? Mit einem verlegenen Lächeln würden sie sich entschuldigen, „aber sie hätten Eile". Es stünde uns nicht an, das Verhalten dieser Kreise zu kritisieren, wentt nicht eben diese Kreise sich in ganz Oesterreich der Führerschaft unter den Juden bemächtigt hätten, mit allett Mitteln, die sie der Liberalismus gelehrt: Interessenvertretung, hoher Steuercensus, Ausnützung der wirtschaftlichen Ueberlegenheit, Phrasen und Lügen. Die Vertretungen der Cultusgemeinden sind deutschliberale Agitationsinstitnte geworden. Dort aber,-» wo verschiedene Nationen als Feinde gegenüberstehen, müssen die Juden von ihren Führern Neutralität verlangen, wollen sie nicht zerrieben werden. Das wird den Czechen gegenüber dem Ganzen den ärgsten Stachel nehmen. Heute ist Jude und Nichtjude daran gewöhnt, die Eigenschaften eines jüdischen Führers und liberalen WahlagitatorS für unzertrennbar zu halten, und es charakterisiert die Lage, wenn wir sagen: Wenn die mährischen Cultusgewaltigen, die derzeitigen jüdischen Führer für die rumänischeu Juden dieselbe Summe von Arbeit und Mühe aufgcwendet hätten, wie für liberale Wahlen, den rumänischen Juden wäre gründlicher geholfeit worden. Wir geben uns nicht der Illusion hin, dass dieser Protest gegen die liberale Wahlmacherei der Herren Führer irgendwelchen Einfluss auf die jüdischen Wähler ausüben werde. Die Herren Führer sitzen fest. Wir glaubett auch nicht, dass sie sich der Interessen der jüdischen G e s a m m t h e i t erinnern werden. Aber wir werden vielleicht dazu kommen, den verstärkten Angriffen der Czechen, dem der gleiche Nichtschutz der Deutschen entgegenstehen wird, entgegenzutreten, und den jüdischen Wählern zu sagen: Jene Leute haben nur für sich gehandelt, w i r sprechen im Namen einer jüdischen Gesammtheit. Und unser Rath war immer: Zwischen Czechen und Deutschen politisch neutral. Jene mögen die Kämpfer des Liberalismus sein, ihres Libe ralismus, wir Jüdischnationale sind die Kämpfer der Wahrheit. Und gehört wird sie einmal werden, in der kleinen jüdischen Gemeinschaft. Nur laut genug muss sie ihre Stimme erheben. Und brechen müssen wir endlich mit der Politik der Phrase. Frei machen müssen wir uns von allen die Sinne umnebelnden Phrasen, seien es liberale, religiöse oder nationale. Wir können uns auch nicht mit einem principiellen Einverstandensein mit dem zionistischen Programm unter Verbleiben in den alten Verhältnissen begnügen. Nur im lebendigen Wirken, nur dann, wenn wir unserer Ueberzeugung gemäß handeln, können wir der Forderung unseres Herzens und Gewissens nach Judenthum gerecht werden. Während aber das Schicksal unseren östlichen Brüdern direktes Wirken für das Endziel zugedacht hat, verlangt es von uns westeuropäischen gewesenen Judenthumsläugnern, auf eine fünfzigjährige Politik der Lüge eine Politik der Wahrheit folgen zu lassen, vorerst h i^e r gut zu machen, was wir hier am Judenthume gesündigt. E. S. Brief aus London. (Orig.-Corr. des „Jüd. Volksblatt.") 23. September. Jüngst hielt mich jemand auf der Straße an mit der Frage: „Verzeihung, mein Herr, in diesem Hause ist wohl ein Beth Hamidrasch? " „Meinen Sie das Haus mit den drei goldenen Kugeln?" „Ja, weil da so viele Juden ein- und ausgehen." „O nein," erläuterte ich dem Fremden, „das ist kein Beth Hamidrasch, sondern eine Pfandleihanstalt, und die Juden, die da verkehren, sind Kleinkrämer und Handwerker. Die einen, deren Saison jetzt zu Ende, lösen ihre theuren Schmucksachen ein, um ihren Nachbarn in der Synagoge zu imponieren, die anderen tragen ihre Wäsche und ihre Betten hin. um Wein und Fische und Hühner und Früchte einzukattfeu, wie es die hohen Feiertage einmal erfordern. Sie alle stehen in danerndem Connex mit dem Pfandleiher, und er ist der Einzige, der von dem Geschäfte einen Nutzen hat. Die thörichten Juden aber werden nie zu Wohlstand gelangen, weil sie für alle Genüsse, deren sie sich erfreuen, einen Tribut von circa 30 Percent an das Haus mit den drei Kugeln abzuliefern haben. Anstatt den Ertrag der „Saison" für die schlechte Zeit zu sparen, legen sie ihn in todtem Gold und Silber an, das gegen einen enormen Zinsfuss später versetzt werden muss." Stoch betrübender ist aber ein anderes Bild, das man ebenfalls vor den hohen Festtagen hier beobachten kann, und das eine schändliche Ausbeutung der arbeitenden jüdischen Bevölkerung darstellt. Man speculiert ans das religiöse Bedürfnis der Leute, die keinen eigenen Sitzplatz in einer Synagoge haben; da werden von Privatleuten Hallen gemietet und Plätze zu fast unerschwinglichen Preisen verpachtet. Auf Placaten, die man an allen Straßenecken des East-Ettd sehen kann, rühmt der Saalpächter die wunderbare Stimme und die Berühmtheit des Chasan, den er glücklicherweise für seinen erhabenen Zweck gewinnen konnte. Andere rühmen den großartigen Chor oder die „Luftigkeit" der Halle tt. s. w. Eine ähnliche Reclame machen nur noch herumziehende Gauklerbandeu, wenn sie ihren unerreichten Schlangenmenschen oder ihren indischen Feuerfreffer anpreisen. Die jüdische Genreiude hat allerdings einige Freisynagogen eingerichtet, die stets überfüllt sind und etwa dem dreißigsten Theile der bedürftigen jüdischen Bevölkerung Gelegenheit geben, dem Gottesdienste gratis beizuwohnen. Wettn man bedenkt, dass die United Synagogue über Millionen verfügt und jährlich Hunderttausende für alle möglichen Zwecke ausgibt, so sollte man doch endlich verlangen, dass einmal im Jahre 1000 Pfund für allgemein freien Gottesdienst während der Feiertage ausgeworfen werden, damit dem unwürdigen Schacher das Handwerk gelegt wird. Hier könntett sich besonders

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