Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 35 (1.9.1900)
- Date
- 1900-09-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2432763-2432811-2432846--0669-2434343- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 6 Wien, Samstag Jüdisches Volksblalt . September 1000 Nr. Sr. 3 Thatkraft zu Schlauheit und Berechnung sich gesellt. Dieser Manu ergriff alles, was seinen Zwecken zu dienen schien, mit raschem Eifer, ja mit Leidenschaft, ohne dass er die Augen vor den Hindernissen schloss, die der Erfüllung sich entgegenstellten. Solche Männer an der Spitze einer Opposition sind sehr gefährlich. Sie dauern viele Jahre aus und halten ihre Partei wach, solange die Umstände ihnen noch ungünstig sind; und bei dem geringsten Umschnumg sind sie vornean, und führen ihre Schar mnthig ins Gefecht. Ein Unfall, eine Niederlage entmnthigt sie nicht; sie fangen morgen im geheimsten Schlupfwinkel wieder von vorne an. wenn sie heute ans dem Markte geschlagen werden. Und gerade an solchen Männern waren die Niederländer in diesem ihrem furchtbaren Kampfe reich; sie entsprachen den: Volkscharakter, der Zeit und der dlatur des Kampfes, der ohne beherrschenden Mittelpunkt in jeder Landschaft, in jeder Stadt, fast in jedem Dorfe in gleicher Weise geführt ward. Bardes besaß die Eigenschaften in einem hohen Grade und war dadurch geeignet, in einer schon damals so volkreichen und mächtigen Stadt wie Amsterdam eine hervorragende Rolle zu spielen. Er beherrschte mit seiner bald hinreißenden, bald schlagenden Beredtsowkei! die Massen, hatte aber Einsicht genug, aus diesen eine engere Schar ausznwählen und sie als feine unbedingten Parteigänger zu discipliniereu. Es war für Tirado nicht schwer, mit ihm zu verhandeln. Nachdem er ihm in allgemeinen Umrissen den Plan des Prinzen vorgelegt und ihn mii dem Inhalte des Vertrages vertraut gemacht, bekannte sich Bardes sofort zu dem ganzen Entwürfe, versicherte, dass die Bedingungen des Vertrages mit seiner innersten Ueberzenguug im Einklänge ständen, und dass er keinen Augenblick zögern wolle, ihn mit seinen Besten Anhängern zu unterzeichnen. „Ha," rief er aus, „sieht unser weiser, zögernder Oranieu endlich den rechten Zeitpunkt gekommen: trauet er endlich seinen braven Bürgern die Kraft zu, dieses verhasste Joch abzuschütteln und die Feinde Amsterdams, die es fast entvölkert, so viele seiner besten zur Auswanderung gezwungen haben, in ihr Nichts zurückzuschleudern! Nun, er soll sich nicht getäuscht finden»" Tirado stand nicht an, ihn offen bannt bekannt zu machen, dass es sich hier nicht bloß um Reformierte und Katholische handle, sondern dass Amsterdam zur bedingungslosen Freistatt für die Bekenner aller Religionen und dadurch auch zu einem Emporium der ganzen Welt werde, dass auch die Juden, und zwar besonders die Marranen, hier ungestört wohnen könnten. „Wohl, wohl," erwiderte Bardes ohne Zögern, „mögen sie alle kommen, Wiedertäufer, Mensniten, Juden und Türken — wenn Bardes die Zügel in der Hand hält, soll in Amsterdam niemand gekränkt, niemand verfolgt werden. D arm werden alle kommen und ihr Gut und ihre Arme unserem Vaterlande bringen." So weit war alles gut. Jetzt kamen die Thalsachen. 'T iraoo entwickelte den Plan des Prinzen in allen seinen Einzelheiten. Nun stellten sich die Schwierigkeiten heraus. Die katholische Partei in Amsterdam hatte die Zeit ihrer Herrschaft wohl zu benützen verstanden. Sie hatte den Bürgern die Waffen genommen, nur aus den Reihen ihrer treuesten Anhänger ' eine Miliz gebildet und sie durch Söldner verstärkt. Dadurch behielt sie auch die reichen HilfsquellenderStadt in ihren Händen und konnte die Stenern, die sie ihren Gegnern abdrückte, zu deren Knechtung vewenden. Bardes musterte im Geiste feine Hilfsmittel und musste sich und Tirado gestehen, dass die Zahl seiner Helfer zwar sehr groß, aber ziemlich wehrlos sei. Hier musste Rath geschafft werden. Jetzt wurde es Tirado deutlich, warum der schlaue Wilhelm gerade ihn hierher gesandt. Aber desto höher schlug sein Herz aus, desto freudiger erhob sich sein Geist, alle Opfer zu bringen, hier das Ziel zu erreichen, nach welchem er seit Jahren gepilgert und gerungen. „Es gilt hier," sagte er zu Bardes nach reiflicher Ueberlegung. „Waffen herbei zu schaffen, und eine starke, entschlossene Schar herzustetlen, die der Masse zu Anhalt und Stütze dienen, um welche das Volk sich scharen kann. Zn den elfteren ist Geld nöthig, und ich bin bereit, es herzugeben; — das Wort des zulünftigen Bürgermeisters Bardes genügt mir völlig für jeden Vorschuss, jede Anleihe. Ich glaube nicht, dass es allzu schwierig sein wird, aus den nächstgelegenen Städten Waffen für Geld zu erhalten und sie m Booten im Dunkel der Nacht in die Stadl zu bringen. Für diese Waffen die Männer zu stellen, ist Eure Sache, Herr. Doch werdet Ihr wahrscheinlich eine Anzahl meiner Freunde nicht verschmähen, die, wenn auch gering an Menge, doch um so entschlossener zu Sieg oder Tod an Eurer Seite fechten werden." Bardes war überglücklich. Er sah im Geiste alle Schwierigkeiten überwunden und einen Triumph nahe, den er so lange schon ersehnt, für den er so Schweres getragen hatte. Fast wäre er Tirado um den Hals gefallen. Aber er ergriff dessen Rechte, schüttelte sie und sprach: „So ist es recht, Herr, Ihr und Eure Freunde besiegelt den Bund mit uns durch Blut und Gut. Das ist ein unauflöslicher Kitt, und das Volk von Amsterdam wird es zu würdigen wissen!" Die näheren Verabredungen wurden zwischen den be iden Männern eifrig getroffen. Es kostete Tirado keine M ühe, Geld auf den Namen Homem zu erhalten. Am anderen Tage schon gieng ein vertrauter Sendbote nach Emden ab, um die Freunde von dort zu berufen. Einzeln sollten sie nach Amsterdam kommen und sich bei Bardes melden. Einige, darunter Alonso, sollten zurückbleiben, um das Schiff und dessen Befrachtung zu bewachen. Es war am 24. November, als gegen Morgen die vier Fahnen holländischen Fußvolkes unter dem Obersten Helling von Naarden ans gegen das Haarlemer Thor von Ämsterdain anrückten. Der laue, aber regenreiche Herbst hatte die Wege grundlos gemacht, und die Holländer kamen später an ihrem Bestimnnmgsorte an, als sie vorausgesetzt hatten. Es war schon heller Tag. Sie erwarteten, auch den Obersten Ruikhaver mit seinem stärkeren Trupp am Platze zu finden. Diese waren nicht da; doch man durfte nicht zögern, in die Stadt einzudringen, wenn der Ueberfall irgend glücken sollte. Man hoffte, die Mannschaft Ruikhavers würde bald erscheinen, und der Oberst Helling träumte von der Ehre, die Bahn diesem gebrochen zu haben und so den Ruhm des Tages davonzutragen. Indes hatte man die feindlichen Truppen bereits von der Stadt aus bemerkt, und sofort wurden Alarmzeichen gegeben. Während Helling in die Vorstadt eindrang, eilte die Miliz des Rothes zusammen und marschierte dem Feinde entgegen. Es entstand ein großer Tumult in der Stadt; die Trommeln raffelten, die Hörner klangen, die Slurmglocken läuteten, das Volk lief überall zusammen. Muthig rückten die Katholischen den Holländern entgegen. Sie trafen auf sie in den ersten Straßen der Stadt vorn Haarlemer Thore aus. Es entspann sich sofort ein heftiger Kamps, und die Holländer hatten das Unglück, gleich im Beginne ihren tapferen Obersten durch eine .Kugel zit verlieren. Sie gerietheu darüber in Verwirrung, die Fahnen von Leyden blieben aus, sie begannen zu weichen, und wenn auch kämpfend, doch Schritt für Schritt zurückzugehen. Der Ueberfall ward als mißlungen angesehen, es galt nur noch, die Ehre der Waffen zu retten. Eine Zeit lang schmeichelte man sich noch mit der Hoffnung, dass das Volk der Stadt aufstehen und ihnen die Hand reichen werde. Auch dies blieb aus, und so wich matt bald mit größerer Eile zurück. Die Katholischen jubelten; mit umso größerem Feuer warfen sie sich auf die Feittde, umso hitziger verfolgten sie diese; sie drängten sie atrs der Stadt, trieben sie ans der Vorstadt, verfolgten sie aus der Straße nach Naarden. Vom Mittelpunkte der Stadt bis zum Kampfplatze war eine weite Strecke, und sie wurde intmer weiter. Uuterdess hatte sich der Anblick der Stadt verändert. Dasselbe Glockengeläute, dasselbe Trommelgeraffel und Hörnerblasen hatte noch andere und zahlreichere Scharen zu den Waffen greifen lassen. Kaum war die katholische Miliz versammelt und abgerückt, kaum hatte diese begonnen, den Feind zu erreichen und anzugreifen, als die Thüreu vieler Häuser im Innern der Stadt sich öffneten, neue Bewaffnete sich zeigten, zusammentraten, sich vereinigten und von allen Seiten aus das Rathhaus losrückten. Die Befehle waren genau gegeben, alles im voraus geordnet; das Volk, in das Geheimnis noch nicht eingeweiht, war erstaunt und wich zurück. Das Rathhaus ward umringt. Bardes und seine Genossen drangen hinein, überwältigten die Wachtposten, überfielen den Bürgermeister unb die s Raths Herren, nahmen sie gefangen, banden sie und warfen sie in das Gefängnis. Jetzt trat Bardes auf einen Balkon hinaus, redete die versammelte Menge an, setzte ihr das Geschehene auseinander, berührte die vielen Beschwerdepunkte, über welche das Volk zu klagen hatte, und forderte es auf, ihn und seine vornehmsten Genossen an die Stelle der gefangenen Machthaber zu setzen. Geistliche in ihrer Amtstracht waren unter dem Volke umhergegangen, um es zur Zustimmung zu bereden. Kaum bedurfte es dessen. Unter dem Geläute der Glocken, dem Gerassel der Trommeln, dem Blasen der Hörner jauchzte das Volk dem neuen Magistrate zu, und dies schien genügend für die Wahl der neuen Oberhäupter der Stadt. Neben der Flagge der Stadt Amsterdem wurde die oranische aufgehisst und vom Jnbelgeschrei des Volkes begrüßt. Jetzt ordneten sich die Scharen; eine Abtheilung blieb als Besatzung des Rathhauses zttrück; die anderen rückten derselben Gegend zu, wohin die katholische Miliz gezogen. Unter den. ersten Tirado und seine Freunde. Zugleich wurde ein Thor geöffnet, ztr welchem eine starke Anzahl Geusen von den Schiffert und Booten, ausgerüstet mit Waffen aller Art, unter dem Rufe: „Oranieu Hoch!" hereindraugeu. Sie stürmten von der Seite nach der Gegend des Kamfplatzes. „Geusen nnb Marranen!" rief Tirado jubelnd aus, „die Freiheit ist unser!" Das Volk, hingerissen von der Bewegung, stürzte nach den Zeughäusern, überwältigte die Wächter, erbrach die Thore und plünderte die Wafsenvorräthe aus. So rückte die Mannschaft des neuen Nathes den Söldnern des alten nach, die sich allzu weit von der Stadt entfernt halten. Was diese an Posten und Nachzüglern hinter sich gelassen, wurde nach kurzer Gegenwehr gefangen geschafft, mit Speisen und Getränken beladen. Man aß, man trank, nrau saug und jubelte. Das sonst so ernste m>d gemessene Volk war wie verwandelt. Auf deur Rathhause stand Tirado vor dem versammelten, neuen Magistrate. Bardes überreichte chm eilte Urkunde, worin ihm nnb seinen Glaubensgenossen die Freiheit der Niederlassung unb der Uebung ihres Glaubens zugesichert war. Bardes überreichte sie ihm mit Worten des Dankes und der Anerkennung. Als er geendet hatte, nahm Tirado die Schuldscheine aus der Brieftasche, welche Bardes im Namen der Stadt ihm für die vorgestreckteu Summen ausgestellt. Er zog sie heraus und zerriss sie.! „Die Stadt Ämsterdam hat ihre Schuld bezahlt." rief er j aus, „von jetzt ab wollen wir nur Verpflichtungen der Wiebe, der Treue und des Bürgersinnes eingehen!" XXlll. Ueber ein ödes Steinfeld breitet sich die grüne Flechte. Sie stirbt ab und gebiert sich wieder, und aus ihr steigt das vielgestaltige Moos auf. In seinem kleinen labyrin-! thischen Gängen sammelt sich der Staub aus der Lttft j und der Staub des verwitterten Gesteines. Jahrhunderte! gehen vorüber, und aus bem Steiulnger hat sich die Dammj erde gehäuft, aus der üppige Gräser und Kräuter sich | erheben und die Samenkörner der Bammvelt zu riesigen! Stämmen emporschießeu. Thiere werden daselbst, Vögel ' nisten, Menschen siedeln sich au. So baut sich in der göltj liehen Schöpfung auS den. Kleinsten und Kleinen das Große,; ein bedeutungsvolles Leben auf. i . Kurzsichtiger Mensch! Du glaubst itu Dienste Deines : Eigennutzes zu arbeiten, für Deinen Gewinn, Deine Ehre, Deinen Lebensgenuss thätig zu sein, zu schaffen und Dich zu opfern. Und doch thust Du dies alles nur als ein Werkzeug eines höheren Plattes, als ein kleines Glied eines unermesslichen Ganzen, als ein Diener einer unsichtbaren Macht. Wohl Dir, wenn Du dies erkennst, wenn Du von einer höheren Idee Dich erfüllen und beherrschen lässt, wenn Du Dich einem großen Gedanken unterordnest und!Dein eigenes Glück in dem Gelingen des Ganzen suchst! und findest. i Mit dem Uebertritte Amsterdams zu Holland und dem | Utrechter Bunde war der Kampf in den Niederlanden ' eigentlich entschieden, so viele Jahre er auch noch währte, so viele blutige Gefechte. Belagerungen und Stürme noch! bestanden werden mussten. Der Sieg der Freiheit, der Unabhängigkeit der vereinigten Staaten war gesichert, wenn auch nicht vollständig, denn die Niederlande waren in zwei Lager gestellt, und die südlichen Provinzen verblieben unter dem spanischen Scepter. Aber dieser Sieg musste theucr erkauft werden. Der große Orauier sank, dennoch von der Kugel des Meuchelmörders getroffen, in sein frühzeitiges Grab. Aber aus dieser blutigen Saat reiste den Ansttftern des Mordes keine Frucht. An die Stelle des Vaters trat der junge Moriz von Nassau mit gleichem Heldenmuthe, mit ähnlicher Umsicht, mit noch glücklicherem Erfolge. Alle diese Kämpfe stählten den Arm des kräftigen Volkes, unb unter der Sonne der Freiheit wuchs sein Handel, seine Schiffahrt, seine Macht auf bem Meere, und ein gattzes Heldengeschlecht trug seine Flagge siegreich nach allen Welttheilen. Die Niederlande wurden der Stapelplatz des Welthandels nnb der sichere Hafen für alle Verfolgten. Der furchtbare Seekampf zwischen der nuüberwindlch vermeinten und benannten Armada Philipps und der Flotte der kleinen englischen Schiffe ivar bald ztl Ende genommen oder niedergestoßen. Die Thore wurden verrammelt, die Straßen verbnrricadiert und mit Ketten geschlossen. Die katholische Miliz stand endlich vom Angriffe auf die Holländer und der theilwetsen Verfolgung derselben ab und wandte sich zur Stadt zurück. Als sie die Vor stadt passiert hatte, erkannte sie erstaunt die Unmöglichkeit, weiter vorzudringen. Bewaffnete aller Art und in zahlreichen Scharen wiesen sie drohend ab, und die oranische Fahne belehrte sie von dem neuen Feittde, gegen den onzustürmen sie weder Befehl noch Kraft hatte. Nach kurzer Zeit wurde sie vom Stande der Dinge innerhalb der Stadt benachrichtigt. Sie parlamentierte, und als man feierlich die Achtung des Religionssriedetts zugesichert, ergab sie sich und legte die Waffen nieder. Die Thore öffneten sich wieder, die Barrieaden und Ketten verschwanden, das bewaffrtete Volk guoll heraus, die Feinde versöhnten sich. Ein Jubelrausch bemächtigte sich aller, und Freundschaft und Einigkeit wurden einander unter Thränen unb Umarmungen zugeschworen. Ein großes, erhabenes Fest wurde gefeiert. Das Herz des Volkes improvisierte es. Auf die Straßen wurden Tische unb Bänke geführt, und die jungfräuliche Köttigiu Britanniens sah ihr Haupt mit dem unverwelklichen Lorbeer des Sieges bekränzt. Sie vergaß Doin Antonios nicht, und eine Flotte lief ans, um ihm sein verlorenes Reich wieder zu erobern. Es gelang nicht. Die Zeit war noch nicht gekommen, ivo die portugiesische Nation das spanische Joch unerträglich fand und es von seinem Nacken abschüttelte. Die englischen Schiffe thateu den Spaniern vielen Schaden, aber Antonio konnte nur vott ferne noch einmal einen Blick auf das prächtige Lissabon werfen; dann musste er umkehren. Er gieng nach Paris, aber der französische Hof vernachläsigte ihn, erstarb nach einigen Jahren einsam und verlassen, nur von der Familie Homem nicht vergessen, die ihn reichlich mit den Mittel ztl seinem Unterhalte versah. In England selbst sammelten sich die Stoffe eines furchtbaren Gührungsproeesses, der ein halbes Jahrhundert später zum Ausbrrtche kam und erst nach laugen und wiederholten Erschütterungen den britischen Boden für Recht und Freiheit fruchtbar machte für immer. Tirado hatte schnell die Hand angelegt, sein Werk zu vollenden. Nach kurzer Zeit langte der Meister Uri mit seiner Familie nebst Alonso de Herrera aus Emden an. Er nahm die Marranen in den alten Bund auf, und bald versammelten sie sich zum geuteinsameu Gottesdienste. Es war am folgenden Osterfeste, wo diese Feier Vorgehen sollte. Aber noch immer lebte die alte Scheu unt> Furcht in ihnen, unb sie konnten sich des Gedankens nicht erwehren, als ob das Schwert der Inquisition noch über ihren Häuptern schwebe. Vermummt und heimlich schlichen sie sich in das Gebäude eilt, in welchem der Betsaal mit seinen Heiligthümern hergerichtet war. Das erweckte die Aufmerksamkeit der Nachbarn. Das Gerücht verbreitete sich, dass verschworene Papisten hier ihre geheimen Versammlungen hielten. Plötzlich scharte sich ein Volkshaufe und drang lärmend in das Hans und den Saal. Sie suchten nach Crucifixeu und Heiligenbildern. Sie fanden dergleichen nichts. Aber die Marranen flohen vor ihnen zu den Thüreu nnb Fenstern hinaus. Nur Tirado blieb ruhig und standhaft, redete die Tumultuanten an, erklärte ihnen, dass sie Juden vor sich Hütten und berief sich auf den Btt sich, ein ihn zu tu bestatt alt Männer setzen m Donners vernahm in Ams St immut eittes Te war. N herüber Do freiheit l dieses E gerissen immer c Völker d ersreueu Jnquisili Provinze war ihr pyrenüis' zu erblei traurige Di Loudott. Morgen: und es : gezogen, erscheint, und Me User. 3 konnte r voraus i gesichte sondern Stunde auf. D hiulängli heit vor Der Sil berausch! auch rüc lag. Er und fia dem Jüi offenbar! Mönch i unterirdi Irrsinns S chaffot Gefahren überall gestoßen langen geheimst doch tut sichislose es jetzt das Be Glück v Prüfung setzt bei reicht, v Er blick ob nicht den Gest ... So zu durch Ire "Uten, sich selb sie in t von sich Geiste u Hier er Homem d ie Me! Herzen Ei Nunes. um seim Mayor, rief ihm hast uns und des Heimat Ir zurück; mit wel und Mv Freund war einl mehrere» auch tut unheilvo znrückseh Ni die ihne ruhige i neuen V sprengt und so sie hier