Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1900-08-17 · 33 (17.8.1900) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1900)
Issue
33 (17.8.1900)
Date
1900-08-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2432763-2432811-2432844--0647-2434319
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 17. August 1900 Nr. 33 je gewaltiger unsere Kräfte werden. Wir dürfen schon heute recht zufrieden sein mit der Aufnahme, die unsere Aspiration en in den Kreisen der Mächtigsten dieser Erde gefunden haben. Berlangen Sie nicht mehr als diese Andeutung von Ihrem Actions-Comite, zu dem Sie in dieser Beziehung absolutes Vertrauen haben müssen. In allem übrigen wird es Ihnen Rede stehen." — — — Die Erwartungen vieler wurden getäuscht, weil in Herzls Worten nicht ein einziges Moment gefunden wurde, das auf einen Fortschritt schließen ließe. Dagegen war die Nordau'sche Rede ein rhetorisches Meisterwerk. ES wäre ein köstlicher Genuss, diesem Manne zuzuhören, wenn er nicht gar zu Schreckliches erzählt hätte. Seine Schilderung der rumänischen Judenverfolgung war ein Kunstwerk, eine rednerische Tragödie. Auf der Gallerte sowohl, wie im Saale konnte man Leute sehen, die weinten. Alle folgten seiner Rede mit der größten Spannung, und als er seine Ausführung schloss, verwandelte sich die Todesstille in einen Begeisternngstumult. Hochrufe auf Nordau, Tücherschwenken und Beifallklatschen wollten kein Ende nehmen. Er hat diesen Applaus in reichem Maße verdient. Nachmittags fand die Discussion zu Nordaus Rede statt, das heißt, es wurden Referate über die Lage der Juden in den verschiedenen Ländern erstattet. Diese Sitzung, die nichts Bemerkenswertes bot — es kehrt ja jedes Jahr das Gleiche wieder —dauei te bis gegen 8 Uhr. Dann traten die einzelnen Commissionen und Landsmannschaften zu Sondersitzungen zusammen. Der Fleiß und die Rührigkeit der Delegierten muss anerkannt werden. Alle Pausen werden für Sitzungen ausgenützt, in denen der größte Theil der Congress-Arbeit geleistet wird. Es gibt Arbeit genug. M. J. Die Reservisten - Organisation in Rumänien. In einer unserer vorigen Nummern brachten wir die wichtige Nachricht, dass als eine Art Reaction gegen die antisemitische Liga, zur Bekämpfung dieser und zur Unterstützung des Herrn P. C a r p in seinen judenfreundlichen Bestrebungen, die Reservisten-Vereine sich wieder organisieren. Was sind nun diese Reservisten-Vereine? Den wenigsten werden dieselben' bekannt sein, und dennoch haben sie in der Judenbewegung Rumäniens in den letzten Jahren die bedeutendste Rolle gespielt. Es sind dies Organisationen, welche den klar ausgesprochenen Zweck verfolgen, nicht nur die Lage der Juden zu verbessern, sondern deren politische Gleichberechtigung zu erkämpfen. Die Vereine, welche zuerst nur aus ehemaligen ausgedienten Soldaten bestanden, änderten später ihre Statuten in dem Sinne um, dass eine jede Person Mitglied werden konnte,... welche, dem rumänischen- Reerutierungs-Gesetze gemäß bestimmt ist, zum Militärdienste herangezogen zu werden, gleichwohl, ob sie von der Assentierungs-Commission ganz, theilweise oder gar nicht diensttauglich befunden wurde. Diese Vereine, welche also aus Mitgliedern bestanden, die alle, soweit sie gesund und kräftig sind, im Kriegsfälle ihr Blut dem Baterlande opfern mussten, zählten viele tausende Mitglieder, waren über das ganze Land verbreitet und bildeten eine geschlossene Organisation, deren Centralleituug sich in ^Bukarest befand. Mittelst Broschüren, Volksversammlung und eines Wochenblattes „Emanciparea" suchten dieselben jede gegen Juden gerichtete Ungerechtigkeit zu bekämpfen und überhaupt die zum Gesetze gewordene Insinuation, die Juden seien in »Ich bitt' schön — Mein Nachbar hat mich gehaut Ich bitt' schön — Sie müssen ihn fassen! — Ich bitt' schön, Herr Lehrer, — das brauch' ich mir doch Von ihm nicht gefallen zu lassen .... Ich bitt' schön — ich trag' keine Schuld daran — Ich bitt' schön — ich muss auf ihn klagen — Und wenn er's — ich bitt' schön — von Ihnen nicht „kriegt," „Werd' — ichs — meiner — Mutter — sagen'" „Brav Jungchen/ sagt der Herr Lehrer d'rauf, »Ich muss Dich wahrhaftig loben. Dass Du vernünftig zum Schlag' nicht im Zorn Hast Deine Hand erhoben! „Der and're schreibt mir zehnmal ab — Er merk' sich die Strafe fürs Leben! — Solch braven Burschen will ich fortan Nie eine Ohrfeige geben!" D. Salo. Die Juden in China. Das märchenumwobene China bildet seit mehreren Jahren einen bevorzugten Gegenstand der öffentlichen Discussion und steht gegenwärtig im Brennpunkte des politischen Interesses. Jetzt veröffentlicht Albert Katz in einem deuen Werke „Die Juden in China" sowohl in kulturhistorischer als religionsphilosophischer Beziehung hochinteressante Ausführungen über die Einwanderung und Existenz jüdischer Stämme in China, von penen wir nachstehend einige im Auszuge veröffentlichen. Es unterliegt keinem Zweifel, dass Juden seit uralten Zeiten in China ansässig sind, allein wie und um welche Zeit dieser Zweig aus Judas Gefilden auf chinesischen Boden verpflanzt wurde, ist nicht sicherzustellen. Man ist hier ebenso wie bei den Studien über die Ansiedlungszeit der Juden im Kaukasus, in Buchara, in Armen oder der B'ne Israel in Bombay hauptsächlich auf die unter diesen Juden lebenden Traditionen, sowie auf Berichte Rumänien „Fremde", zurückzuweisen. Dies konnten sie am leichtesten und schlagfertigsten thun, weil sie ja zum größten Theile dem Vaterlande als Soldaten gedient haben und, soweit sie eS nicht gethan, dies aus von ihnen ganz unabhängigen Ursachen geschah. Es war im Jahre 1896. Am Ruder befanden sich gerade die Liberalen, an der Spitze der Regierung Herr Demetrius A. Stourdza Kriegsminister war der jetzt schon verstorbene General B e r e n d e i. Die Liberalen hatten ein neues Recrutiernngs-Gesetz den Kammern vorgelegt, dessen springender Punkt ein Artikel war, welcher die Juden vom Militärdienste ausschloss. Begründet wurde dies damit, dass man von den Juden, welche keine rumänischen Bürger sind, auch keinen Militärdienst fordern kann. Der Hintergedanke dabei war, ein unangenehmes Präcedens aus der Welt zu schaffen. Denn es ist ja evident: wenn man nur von Rumänen den Militärdienst fordern kann — und die Verfassung ist diesbezüglich klar, der betreffende Artikel lautet: Jeder Rumäne ist vom 21. Jahre militärpflichtig — so sind ja die Rumänen von rechtswegen Rumänen, weil sie gezwungen wurden, dem Militärgesetze nachzukommen. Man wollte also durch das neue Gesetz den Juden die schneidigste Waffe, das schlagendste Argument aus den Händen winden. Da begannen die Reservisten-Vereine eine Agitation, welche ihresgleichen in der Geschichte der rumänischen Judenbewegung gar nicht kennt. Ungeheure Volksversammlungen wurden abgehalten, der Ton der Reden in diesen und in dem Verbandsblatte war von einer unglaublichen Leidenschaftlichkeit und Heftigkeit. Der jüdischen Bevölkerung bemächtigte sich eine Erregung, welcher die Regierung Rechnung tragen musste. Der damalige Minister versuchte die Juden mundtodt zu machen; er organisierte die berühmten Bukarester antisemitischen Krawalle. Aber die paar Antisemiten bekamen ihre Prügel und die Regierung hatte von diesem angeblich schlauen Schritte das Vergnügen, die Vertreter der Mächte intervenieren zu sehen. Herr P. C a r p begründete diese Erregung der Juden in einer Rede, welche er im Senate gehalten hat. Er sagte damals ungefähr Folgendes: »Die Inden betrachten sich als schlecht behandelte Kinder dieses Landes. Sie erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, sie leisten den Militärdienst, ohne zu protestieren, weil dieser allein ihre größte Hoffnung begründet, dass eines Tages, wenn das Vaterland an die Waffen ruft, man auch das gegen sie gethane Unrecht wird gut machen können. Was thun Sie aber jetzt, Sie, die Regierung, welche die heilige Pflicht hat, kein Landeskind zur Verzweiflung zu treiben? Sie thun dies mit einem großen Theile der Bevölkerung, und wenn Eure Thätigkeit Früchte trägt, allerdings unangenehme, thut Jhr so, als ob Ihr gar nicht begreifen könntet, warum die geduldigen Juden rebellieren!" Es nützte nichts. Weder politische Terrorisierung, noch antisemitische Excesse. Die -Regierung des Herrn Stourdza sah sich gezwungen, den in./Fragen kommenden Artikel ganz zu streichen, so dass das neue Gesetz, welches sich fast nur durch diesen vom alten unterschied, ein lächerliches und illusorisches Werk wurde. Dies war ein Erfolg der jüdischen Organisation. Ohne dass die Juden irgendeinen directen Einfluss auf das politische Leben gehabt hätten, unter den unglaublichsten Brutalitäten einer zügellosen Polizei leidend, hatte man die Regierung zwingen können, ein bereits den Kammern vorgelegtes Gesetz zurückzuziehen. Nun Hatte die Regierung nichts Eiligeres zu thun, als die Organisation zu zertrümmern. Die Führer und Redacteure wurden ausgewiesen- oder durch Drohungen gezwungen, sich zurückzuziehen. Ein allgemeines Versammlungsvon Reisenden angewiesen, welche beide nur mit großer Vorsicht aufzunehmen sind. Indes, wie genau diese Traditionen und Reiseberichte auf ihren historischen Wert und ihre Wahrheit auch zu prüfen sind, es geht doch aus ihnen evident hervor, dass Juden in China seit langer Zeit wohnen, und es gibt sogar Anhaltspunkte für die Annahme, dass sie dort schon zur Zeit des ersten Tempels ansässig waren. Von dem Sitze einer alten jüdischen Gemeinde in Kai-feng-fu berichtet zuerst Trigaltius im Jahre 1617. Ein Jude dieser Stadt war zu Pater Ricci nach Peking gekommen, um. wie er vermuthete, die Bekannschaft seiner Glaubensgenossen zu machen. Der Bericht, den Menaffe ben Israel hierüber in seiner Schrift „Mikweh Israel“ ausgenommen hat, verdient auch jetzt, obwohl die Verhältnisse sich seit damals bedeutend geändert und spätere Reisende über die Juden in China ausführlichere Darstellungen veröffentlicht haben, die größte Beachtung und als erster seiner Art angeführt zu werden. Auch aus den Berichten anderer Missionäre und Reisenden geht hervor, dass in China eine beträchtliche Anzahl Juden wohnt, die niemals von dem S tifter der christlichen Religion etwas gehört hatten, ja nicht einmal seinen Namen kennen und darum nach der Ansicht dieser Missionäre und Reisenden Abkömmlinge der zehn Stämme sein müssen. Dagegen bemüht sich James Finn nachzuweisen, dass die Juden in China dem Stamme Juda angehören, was er namentlich daraus folgert, „dass in ihren Schriften von Esra die Rede ist, dass sie das Buch Esther besitzen, die seleucidische Zeitrechnung bei ihnen gilt und dergleichen mehr". Ist auch dieser Einwand nicht ohne Weiteres zurückzuweisen, so ist doch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass diese Kenntnis durch spätere Nachzügler ihnen überliefert wurde. In der That berichtet Rabbi Moses de Pereyra Pavia in seinen portugiesischen Nachrichten über die zehn Stämme (die nach seiner Ansicht in Ostindien sich aufhalten), „dass unter dem Kaiser Titus Vespasianus Juden aus Persien an die malabarischen Küsten gewandert seien, von dort aus China erreicht und in der Hauptstadt der Provinz verbot wurde, ganz gegen die Bestimmungen des Grundgesetzes, erlassen, dem Verbandsorgane wurde das Erscheinen untersagt, und in den kleineren Städten wurden die Berbandsmitglieder in unglaublichster Weise von den Behörden chicaniert. Nach den ungeheuren Anstrengungen, welche sie gemacht hatten, um das Recrutiernngs-Gesetz zu Falle zu bringen, machte sich unter den Mitgliedern eine Abspannung geltend, welche die Regierung benützte, um das Vernichtnngswerk zu vervollständigen. Wie man aber jetzt sieht, ist es der damaligen Regierung doch nicht gelungen, die Organisation ganz zu zertrümmern. Denn wie jetzt gemeldet wird, reorganisieren sich die Vereine, und demnächst soll in Bukarest ein Congress stattfinden, welcher die alte, kräftige Organisation wieder aufrichten wird. Hätte nicht eine rein idealistische Propaganda, ohne jedes praktische Programm, den Juden den Boden der Realität unter den Füßen weggezogen, so hätte höchstwahrscheinlich diese Auferstehung der Reservisten-Organisation schon vor einem Jahre, wenn nicht noch früher, stattgefunden. —yz. Vom Tage. Ei« anonymer Held. Die „Ostdeutsche Rundschau" bringt in ihrer Nummer vom 12. d. M. ein geistreich sein sollendes Gedicht, in dem sie in poetischer (!!!) Form die Lüge breittritt, dass der Grund zu den antisemitischen Straßenexcessen in Odessa in einer angeblichen Desertion der jüdischen, nach China ausgehobenen Soldaten zu suchen sei, und verhöhnt die Judenpresse, weil sie darüber nichts zu berichten wusste. Diese hat nun für ihr Schweigen den ziemlich plausiblen Vorwand, dass die ganze Geschichte — erlogen ist. Sie wurde ursprünglich von reichsdeutschen antisemitischen Blättern aufgebracht, welche anständig genug waren, sich selbst zu dementieren, als russische Blätter die Raublust der Kosaken als Ursache der Excesse angaben. Dass die »Ostdeutsche Rundschau" trotzdem die Lüge in ihrem Sonntagsblatte wiederholt, zeugt von besonderer Frechheit. Di: jüdischen Blätter aber konnten nicht wohl darüber berichten, da sie ja nicht wissen mochten, welche Lügen die üppige Phantasie wurzelhafter Schmücke zutage fördern werde. Der anonyme Ehrenmann geht aber noch einen Schritt weiter, und fordert auf Grund seiner Fälschung, dass die Juden wegen ihrer Feigheit vom Heeresdienste auszuschließen seien. Nun, im Hause des Gehenkten soll man nicht vom Strick sprechen, und die »Ostdeutsche" darf am allerwenigsten es wagen, den Juden Feigheit vorzuwerfen. Es ist noch nicht lange her, dass die wurzelhaften Herren von jüdischen Säbeln so unangenehm gezeichnet wurden, dass sie beschlossen, künftig solchen Gefahren aus dem Wege zu gehen, und ihren Körper vor dem Säbel, der haut, zu sichern, zu welchem Zwecke bekanntlich die Juden für nicht satisfactionsfähig erklärt wurden. Und da war es die „Ostdeutsche Rundschau", die ihren Gesinnungsgenossen auf der Flucht das Hasenpanier heldenmüthig vorantrug. Die Juden unter dem Mantel der Anonymität zu beschimpfen, bedarf es keines besonderen Muthes; für seine Worte aber mit der Waffe einzustehen, dazu ist der teutonische Held zu feige. * * * Der Konitzer Mord und die „Ostd. Rundschau". Die »Ostdeutsche Rundschau" muss in ihrer Nummer vom 12. August zugestehen, dass die preußischen Behörden, von denen eine Parteilichkeit für uns gewiss nicht zu erwarten ist, die volle Schuldlosigkeit der verdächtigten Juden festgestellt Ho-nan, die jetzt Kai-feng-fu heißt, sich niedergelassen haben". Interessant, wenn auch nicht immer glaubwürdig, ist, was Pater Gozani, der im Jahre 1704 bei diesen Juden war. von ihnen berichtet: „Sie erzählten mir, dass Ihre Vorfahren aus einem Reiche im fernen Westen, dem Reiche Juda, stammten, welches lange nach dem Auszuge aus Aegypten, nach dem Gange durch das Rothe Meer und der Wanderung durch die Wüste Josua eingenommen hatte. Ihre Angaben über die Anzahl der aus Aegypten ausgezogenen Israeliten, nämlich 60 Aans, d. i. 600.000 Seelen, traf mit der Bibel zusammen. Dann erzählten sie mir von den Büchern der Richter, ferner von David. Salomo, von Ezechiel, der die tobten Gebeine wieder ins Leben zurückrief, vom Propheten Jona, welcher drei Tage im Bauche des Walfisches zugebracht hatte u. s. w. Außer der Bibel besitzen sie noch andere, von Rabbinen verfasste Bücher, welche sie, wenn ich nicht irre, Santio nennen. Diese Bücher sind mit Albernheiten angefüllt und enthalten die Gebräuche und Ceremonien, welche sie immer noch beobachten. Sie kennen Paradies und Hölle, sie feiern dem Gesetze gemäß den Sabbath und vollziehen am achten Tage die Circumcision an ihren Kindern. Endlich sprach ich mit ihnen auch über den in der heiligen Schrift verheißenen Messias. Sie schienen über meine Worte sehr erstaunt, besonders als sie von mir den Namen des Heilands nennen hörten. Einige indes sagten mir. dass die Bibel wohl eines heiligen Mannes dieses Namens gedenke, aber dieser sei der Sohn Sirachs gewesen und nicht der Mann, von dem ich spräche. Dass sie schon Kenntnis von Sirach hatten, welcher im zweiten Jahrhundert v. Chr. lebte, ist, wenn auch keineswegs entscheidend, so doch wichtig. Alles wohl erwogen, hat man keinen Grund, zu zweifeln, dass auf dem Landhandelswege über Baktrien rc. Juden nach China gewandert sein mögen, wohin im Mittelalter auch Benjamin aus Tudela gieng. der erste Europäer, welcher Chinas, das er Land Zin nennt, gedenkt." Auch die Londoner „Society ior Ghristianizing Jews“ richtete ihr Augenmerk auf die in China lebenden Juden

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.