Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 30 (27.7.1900)
- Date
- 1900-07-27
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 30 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 27. Juli 1900 Seite 5 werdet Ihr Ladenbesitzer für Enre Fehler und Eure Lügen dem Juden die Hälfte dieser Summe auszahlen oder alle ins Gefängnis wandern." Die 300 Ducaten wurden dann dem erfreuten Juden sofort ausbezahlt. Die tumüntfdjrii itnigrantinitfli Von Natalie Pollak. Unter den vielen tausend Flüchtlingen, die jetzt durch Europa ziehen, befinden sich auch sehr viele Frauen und Mädchen. Sind schon die Männer, die aller Hilfsmittel entblößt, in eine ungewisse Zukunft hinausziehen müssen, sehr zu bedauern, so ist dies in noch weit größerem Maße bei den Frauen, Mädchen und Kindern der Fall. Man braucht nur diese Jammergestalten anzusehen, denen physisches und seelisches Leid unauslöschliche Spuren ins Angesicht geprägt hat, um das Elend dieser Armen zu ermessen. Und doch waren alle diese Frauen und Mädchen in der rumänischen Heimat fleißige Arbeiterinnen, die oft nicht nur für sich, sondern auch für die Familie den Unterhalt erworben haben. Nun müssen die fleißigen Hände willenlos feiern. Alle Anstrengungeu, irgendwelche Arbeit in Rumänien zu erhalten, scheiterten. Fast mehr denn ein Jahr lebten die Leute von trockenem Brote und blankem Wasser, und als es auch kein Brot mehr gab, als zum Hunger noch die brutale Vergewaltigung der rumänischen Behörden kam, da traten sie zusammen, unter anderen auch eine Schar junger Mädchen aus Galatz, verkauften ihre letzten Habseligkeiten, das Bett, auf dem sie schliefen, die letzten! Wüsche- und Kleidnttgsstücke gaben sie für billiges Geld hin, nur um die Möglichkeit zu gewinnen, die rumänische Grenze zu überschreiten. Und sie haben diese Grenze mit dem Vagabundeupafs in der Hand überschritten und sind auf ihrem Leidenszuge durch Oesterreich-Ungarn auch hier in Wien eingetroffen. Bon der „Allianz" ersucht, diese Mädchen — 30 an der Zahl — in Empfang zu nehmen, sie in das angewiesene Massenqnartier zu geleiten, trat der Literarische Geselligkeitsvereiu junger Mädchen „Moria" in Action. Einige Mitglieder dieses Vereines empfiengen die Ankömmlinge am Landungsplätze — kein freundliches, geschweige denn ein aufmunterndes Wort vernahmen die Emigrantinnen von,.Seite ^der „Allianz". Wiewohl es nicht zu leugnen ist, dass die „Allianz" für Quartier und Verköstigung sorgt, sich aucb mancher anderer ihrer Aufgaben entledigt, so ist es andererseits nicht zu leugnen — cs liegt mir ferne, der „Allianz" einen ungerechten Borwurf zu machen — dass sie das Herz bei ihren Handlungen keinesfalls mitsprechen lässt. Wie könnte sie denn sonst diese arbeitswilligen und arbeitsfähigen Leute den „Professionsbettlern" gleichstellen! Und nun sollen diese Mädchen nach Rumänien zurückgeschickt werden, trotzdem sie erklärten, in Rumänien verhungern zu müssen, trotzdem sie schwuren, lieber den Tod in den Wellen der Donau zu suchen, und trotzdem — und dies vor allem — ihnen die Rückkehr nach Rumänien bei Strafe verboten ist. Die Mädchen sind lauter qualificierte Arbeiterinnen, sino gut organisiert und bilden eine Art Genossenschaft zur gegenseitigen Unterstützung und gemeinsamen Arbeit. Trotz aller Bemühungen des Vereines „Moria" und gewiss auch vieler anderer Leute ist es bis nun nicht gelungen, die Allianz von ihrem Vorhaben abzubringen. Das Aeußerste, waS sie bisher zugestanden hat, ist, dass sie die Mädchen noch einige Zeit hier behalten will, damit ihnen eventuell privatim Arbeit verschafft werde. Den Mädchen aber ist es hauptsächlich durum zu thnu, in eine größere deutsche Stadt zu gelangen, um von hier ans ihr Ziel, das sie vor Augen haben — die Gründung einer Heimatstütte in Amerika, wohin sie dann ihre in Rumänien der Erlösung harrenden Eltern und Geschwister Nachkommen lassen wollen — rascher erreichen zu können. Der Berein „Moria" bittet deshalb speciell > die jüdischen Mädchen und Frauen, sich dieser Armen anzunehmen. Ist es doch gerade die Pflicht der jüdischen Frauen und Mädchen, sich ihrer Schwestern anzunehmen und sie vor physischem und moralischem Verderben nach Möglichkeit zu schützen. Es wäre am besten, wenn sich ein Hilss-Cvmite von Frauen und Mädchen eoustitniereu würde. Denn außer dieser Gruppe gibt es noch andere Mädchen- und Frauengruppen, welche bisher nicht weiterbefördert wurden, ganz abgesehen von jenen Frauen, deren Männer weitergeschickt wurden, sie selbst aber hier bleiben mussten, um — so will es die Allianz — in Kürze nach Dimuänieit zurückgeschickt zu werden, wo sie ohne Mann, ohne Heim und ohne alle Mittel allerdings sehr bald jedweder Hilfe entbehren werden können. Denn dort würden sie wahrscheinlich in kurzer Zeit summt ihren Kindern dem Hunger erliegen. Darum ist es höchste Zeit; wer helfen will, der helfe rasch! Das Lügen-ementt. Wir erhalten folgende Mittheilnngen: Bnca Appel, Feibisch Appel und Jtzig Goldmann, sümmtlich verheiratet, wohnhaft in Marmornitza in Rumänien, standen durch 3 Jahre als Fleischhauer in Diensten des dortigen Major S a c e s c u l. In dentselben Orte lebt nun ein höherer Beamter namens P o d w i l l. Dieser kaufte bei den oben angeführten B. Appel, F. Appel und I. Goldmann 4 Atonale lang alltäglich Fleisch, ohne hierfür zu zahlen. Als Buca Appel endlich um Bezahlung bat, wurde er von Podwill aus der Wohnung gewiesen. Appel wandte sich nun, um zu seinem Gelde zu kommen, an Major Sacescul und bat um seine Intervention. Bald darauf ließ Podwill den Buea Appel zu sich rufen, bezahlte ihn und sagte: „Warte, schäbiger Jude (Moi Zetkmi). In 24 Stunden werdet Ihr Euch nicht mehr in Rumänien befinden." Am nächsten Tage wurden Buca Appel, Feibisch Appel und Jtzig Goldmann verhaftet, in Ketten geschlossen und in einen Keller geworfen. Dort schmachteten sie 6 Tage lang ohne Essen und Trinken und bekamen Ohrfeigen und Kolbenstöße in Menge. Unterdessen hatte Podwill an das Ministerium einen Bericht eingesandt, in dem es hieß, dass die drei Juden Diebe und Betrüger seien und im Dorfe ein unruhiges Leben führten. Nach Verlauf einer Woche kam vom Ministerium der Befehl, dass Buca Appel, Feibisch Appel und Jtzig Goldmann ihren Geburtsort Marmornitza, in welchem sie auch ihrer Militärpflicht Genüge geleistet hatten, binnen 4 Tagen zu verlassen hätten. Sie wurden nun in Ketten nach Dorohsi geführt, dort neuerdings in einen finsteren und feuchten Keller 5 Wochen lang eingesperrt und misshandelt. Dann brachte man sie an die Grenze und übergab ihnen mit Gewehrstößen und Schimpfworten den Ausweisungsbefehl. Die Aermsten irren in Czernowitz umher, während ihre Frauen und Kinder daheim hungern. Wird die rumänische Regierung angesichts dieser empörenden Roheiten neuerdings den Muth haben, zu sagen, dass kein Fall von Verfolgung noch von schlechter Behandlung von Israeliten zu verzeichnen sei? Dir rumänischen Juden und Kanada. (I n t e r v i e w mit Lord S t r a t h c o n a, dem C i v ilmin i st e r von C a n a d a.) Die große Zahl von unglücklichen Juden, die jetzt durch die systematische Bedrückung gezwungen sind, Rumänien zu verlassen, gedenkt in Canada sich anzusiedeln. Nun aber ist gleichzeitig der Zweifel aufgetaucht, ob die canadische Regierung dies zugeben und fremde Zuzügler aufnehmen wird, nachdem bereits so viele und zahlreiche Scharen an ihren Küsten gelandet sind. Bisher hat sich Canada gastlich erwiesen gegen alle, nun aber dürfte die „Gebieterin der Schneeregionen" für die Dauer ihre freundliche Laune verlieren, besonders da die fremden Ansiedler — freilich keine Juden — der Regierung viel zu schaffen geben. Solche Besorgnisse führten einen Jnteviewer zu dem Civilminister Lord S t r a t h c o n a, der sich folgendermaßen aussprach. Se. Lordschaft wies mit Entrüstung die Voraussetzung zurück, als ob sein Gouvernement imstande wäre, diesen unglücklichen Flüchtlingen die Aufnahme zu versagen. „Ganz im Gegentheile," sprach er, „ich zögere nicht, zu gestehen, dass Canada mit offenen Armen so viele Emigranten aufzunehmen bereit ist, als die Verhältnisse des Landes gestatten. Freilich würden wir solche ans dem Mutterlande vorziehen. Doch das wird keinesfalls die freundliche Aufnahme von Emigranten aus anderen Ländern, die fleißig und bereit sind, nützliche Bürger Canadas und des Reiches zu werden, hindern. In erster Linie könnten wir ihnen nur ein erfolgreiches Gebiet anweisen, d. i. die Agricultur. Doch werden die jüdischen Ansiedler nur dann reüssieren, wenn sie nicht mit leerer Hand kommen, da jeder Farmer 500—1000 fl. benöthigt, um sich einzurichteu. Wenn sie eine solche Summe besitzen, will das Gouvernement jedem 160 Acres Landes ganz abgabenfrei überlassen, was doch gewiss keine Kleinigkeit ist. „Aber 500 fl. ist eine große Summe für einen Flüchtling," wmf der Interviewer ein. „Wenn 3—4 Familien sich zu einer Gruppe vereinigen, dann würde diese Vorsicht die materiellen Schwierigkeiten beträchtlich verringern." „Ein großer Theil der Flüchtlinge besteht aus Handwerkern und Arbeitern, was sind ihre Chancen in Canada?" „Nun, diesen kann man schon kein so gutes Los prognvsticieren, da es sehr schwer sein wird, eine größere Anzahl derselben zu beschäftigen, hat doch Canada ein so vorzügliches System von Lehranstalten, wie nur irgend ein europäisches Land und besonders vortreffliche Handwerker, mit der Zeit werden aber hoffentlich auch die minder gut unterrichteten rumänischen Juden mit ihnen zu concnrrieren fähig fein. Aber, ich wiederhole es, dem Landmanne rann es in keiner Weise fehlen, und dass wir jedem, der sich ansässig machen will, mit allen rrns zngebote stehenden Mitteln an die Hand zu gehen bereit sind. Land ist in solchem Ueberflusse vorhanden, dass Raum ist für Millionen und Millionen Menschen, die unter den besten Bedingungen zu leben vermögen, und diese Unmasse von Land wartet mir darauf, in Besitz genommen und bearbeitet zu werden." Dabei darf jedoch nicht außeracht gelassen werden, dass die Auswanderung der rumänischen Inden organisiert werden muss. Sie müssten sich mit der Regierung von Canada in Verbindung setzen, da nicht genug davor gewarnt werden kann, ohne Plan und Leitung sich dahin zu begeben. Gibt doch das Civilministerinm mit Bereitwilligkeit über alles Auskunft. „J. dir.“ Eine Judenhetze. P r a g, 25. Juli 1900. Aus Jungbunzlau wird gemeldet: Sonntag nach 8 Uhr abends kam es vor dem Hause des Kaufmannes Moriz Pick in Alt-Benatek zu einer Ansammlung. Die Menge, zumeist Arbeiter, etwa 300 an der Zahl, schlug die Fenster des Geschäftslocales ein und schickte sich an, dasselbe zu plündern. Zu dem Attentate gab das Gerücht Veranlassung, Pick habe den dreizehnjährigen Sohn eines Feldarbeiters an sich gelockt und ihn ermordet. Die Gendarmerie schritt rasch ein und zerstreute nicht ohne Mühe die aufgeregte Menge, wobei ein arbeitsscheues, mehrfach abgestraftes Individuum verhaftet wurde. Der Gendarmerieposten in Alt-Benatek musste v e r st ä r k t werden und auch am nächsten Tage einschreiten. Die Aufregung der Menge fand erst ein Ende, als sichergestellt wurde, dass der vermisste Knabe sich wohl befinde und aus eigenem Antriebe den Eltern in die Gemeinde Cilec entflohen war. Ein l I. Staatsanwalt. (A u s dem G e r i ch t s s a a l e.) Der Abgeordnete Dr. B y k hat an den Justizminister Freiherrn v. Spens-Booden nachstehendes Schreiben gerichtet : „Euer Excellenz! In meiner Eigenschaft als Reichsraths- Abgeordneter und als Präsident der Lemberger israelitischen Cultusgemeinde erachte ich es als meine Pflicht, die Aufmerksamkeit Eurer Excellenz auf das nach übereinstimmendem und von keiner Seite bis nun widersprochenem Berichte mehrerer polnischer Tagesblätter von einem Vertreter der k. k. Staatsanwaltschaft in Ausübung seines Amtes gehaltene, höchst eigenthümliche Plaidoyer zu lenken. Nach Inhalt dieser Berichte und so namentlich der angeschlossenen Nr. 323 des in Lemberg herausgegebenen „Slowo Polskie" vom 13. Juli l. I. und Nr. 104 des in Krakau erscheinenden „Naprzod" vom 15. Juli 1900 hat der öffentliche Ankläger bei der vor den Geschwornen des k. k. Tarnopoler Kreisgerichtes wider den russischen Staatsangehörigen Leib K w a s m a n wegen betrügerischer Crida am 12. Juli d. I. stattgehabten Hauptverhandlung seinen Schlussantrag wie folgt eingeleitet: „Nach dem gänzlichen Niedergange des Hüchels und Gewerbes in Galizien verblieb uns bloß der Kleinhandel, welcher sich in der schmutzigen jüdischen Masse, die sich zu uns sogar aus dem Auslände eindrängt, concentriert, diese hat nicht bloß den ganzen Adel um dessen Erbe gebracht, sondern auch in den Städten und Dörfern die Bevölkerung jeglichen Vermögens entblößt; sie haben sich wie ein Krebsschaden eingewurzelt und wir können sie in keiner Weife los werden. Ihre 3t e l i g i o n g e st a t t e t nicht bloß, sondern sie gebietet, Betrügereien zu ihrer Erhaltung zu verüben und dergleichen. Zn solchen Jüdlein gehört auch dieser Angeklagte!" Diese sonderbare Elucubration eines k. k. Staatsanwaltes bedarf wohl keines Commentars und keiner weiteren Interpretation, denn ihre Blöße wird von keinem Feigenblatte gedeckt. Sie bedeutet nach Wortlaut und Inhalt eine grobe Schmähung der jüdischen Religions-Genoffenschaft und eine arge Verlästerung der Satzungen des jüdischen Glaubens. Sie trieft von Hass, Verachtung und Feindseligkeit und ist vollständig geeignet, diese Gefühle zu verbreiten und ganz insbesondere zu Feindseligkeiten gegen die jüdische Religions-Gesellschaft anzueifern. Dieser Wächter und Hüter des Gesetzes hat nicht bloß die den k. k. Staatsanwaltschaften in besonderen Vorschriften und Erlässen eingeschärfte Objectivität ebenso überschritten, wie die mit diesen Erlässen anfgerichteten Schranken gegen alle Generalisierung, sondern selbst im öffentlichen Gerichtssaale und in Ausübung seines Amtes das Strafgesetz, dem er Anerkennung und Autorität zu verschaffen verpflichtet ist, mit Füßen getreten. Die Nächstliegende Frage, welche sich bei Beurtheilung dieser höchst merkwürdigen Eloquenz eines Staatsanwaltes aufdrängt, ist wohl die, wo die Sitzungspolizei geblieben ist. In den Berichten der Tagesblütter ist wohl zu lesen, dass der Bertheidiger seiner Verwunderung Ausdruck gab, dass sich der öffentliche Ankläger zu antisemitischen Ausfällen verleiten ließ, dagegen war von einem Eingreifen des Vorsitzenden der Verhandlung nichts zu lesen. Die sonst üppige Fruchtbarkeit dieser Disciplinargewalt versiegte in diesem Falle, und so konnten die Geschwornen und die Zuhörer zur Ansicht gelangen, dass den Juden gegenüber selbst im Gerichtssaale Beschimpfung und Anfeindung gestattet sind. Es bedarf keiner besonderen Betonung, welche Rückwirkung und Gemeingefährlichkeit solche Vorgänge in einer Zeit finden, wo die antisemitische Propaganda blüht und auch sonst fast keine Eindämmung erfährt. Wenn ein Privatmann in öffentlicher Versammlung ähnlich gesprochen hätte, wie dieser Pfeiler der öffentlichen Rechtsordnung, so könnte man die k. k. Staatsanwaltschaft anrufen. Gegen den pflichtvergessenen Staatsanwalt selbst bleibt nichts anderes übrig, als die Gewalt seiner Vorgesetzten anzurufen, und dies will ich mit aller meiner Entrüstung, mit voller Entschiedenheit und allem Nachdrucke mit gegenwärtigem Schreiben gethan haben. Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung Eurer Excellenz ergebener Dr. Byk.“ (Für diese Rubrik übernimmt die Redaction keine Verantwortung.) Jüdische Abiturienten! Nur ungern folgen wir dem allgemeinen Brauche und richten an Euch, solange Ihr noch in der Mittelschule seid, einige beherzigenswerte Worte. Hier in Prag an den deutschen und böhmischen Hochschulen, wie an allen Hochschulen Oesterreichs und Deutschlands, besteht eine scharfe Scheidung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Studenten. Trotzdem die ersteren überall bestrebt waren, im Deutschthum, resp.