Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1900-06-15 · 24 (15.6.1900) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1900)
Issue
24 (15.6.1900)
Date
1900-06-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2432763-2432811-2432835--0569-2434232
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 5 . Nr. 24 Wien, Freitag Jüdisches VolksbJatt 15. Juni 1900 Ltanisla«. (Die jüdischen Auswanderer.) Aus Stanislau schreibt man uns: Am 31. Mai langten hier aus Kolömea von den Herren Funkenstein, Dr. Trachtenberg und Rabbiner Schmelkes gefertigte Telegramme ein, worin dringend gebeten wurde, sich der rumänischen Auswanderer anzunehmen. Es wurde sofort ein Hilfseomitö gebildet, welches in kurzer Zeit 1400 Kronen anfbrachte und überdies für Beköstigung und Unterkunft sorgte. Die Bezirkshauptmannschaft ließ jedoch — wie es heißt, auf Intervention der Cultusvorsteher (!) — Gendarmerie aüsrücken und ließ die mit der Eisenbahn angekommenen Auswanderer nicht aussteigen. Das Comitö verschaffte ihnen Billets zur Weiterfahrt und musste auf den Empfang verzichten. Am selben Abende rotteten sich in der Stadt Hunderte von Demonstranten zusammen, welche vor die Wohnungen der Borsteher K i e s l e r und W e i ß h a u s zogen, dort eine Katzeninusik veranstalteten und schließlich die Fenster einschlugen. Die Erregung war sehr groß und die Polizei hatte schwere Arbeit. New-Hork. (Hilfe für die nothleidenden rumänischen Juden aus Amerika.) Der in New-Jork erscheinende „Curier Romano-American" hat eine Subseription zur Unterstützung der nothleidenden rumänischen Juden eröffnet. Als erstes Ergebnis dieser Subseription sind bereits Herrn A. S. Goldenthal in Jassy 300 Dollar ----- 1527 Lei zu dem genannten Zwecke übersandt worden. Inzwischen wurde die Subscription fortgesetzt und sind schon wieder 225.50 Dollar eingegangen. Zum Morde in Könitz. Komtz, 7, Juni. Der Erste Staatsanwalt erließ folgende Bekanntmachung: In der U n t e r s u ch u ng wegen der Ermordung des Gymnasiasten Ernst Winter ist es bisher nicht gelungen, zwei sehr wichtige Zeugen zu ermitteln, nämlich zwei junge Leute, anscheinend Gymnasiasteu, die sich Sonntag den 11. März, gegen 2 Uhr nachmittags, auf der Danzigerstraße, in der Nähe der Mauerstraße, bei Winter befunden haben, Einer von ihnen soll ebenso groß wie W i n t e r, der andere kleiner gewesen sein, und einer soll einen grünen Hut getragen haben. Eine namhafte Belohnung wird den beiden Leuten, wenn sie sich melden, oder demjenigen, der ihren Namen angibt, zugesichert. Berlin, 7. Mai. Im Abgeordnetenhause wird der Konitzer Mord schon in den nächsten Tagen zum Gegenstand einer Interpellation gemacht werden. * ganzen sich vollständig mit Ihrer Ansicht deckt: Unter der Voraussetzung, dass der junge Winter ein oder mehrere Judenmädchen entehrt hat, waren die Eltern der betreffenden Mädchen verpflichtet (besonders wenn sie der strengeren Richtung angehörten), dieses Vorkommnis dem Rabbiner zur weiteren Veranlassung anzuzeigen. Derselbe war wiederum gezwungen, die Sache einem Gerichtshöfe zu unterbreiten. Der Gerichtshof (früher: Synedrium) hat mindestens aus fünf Mitgliedern — Rabbinern und Schriftgelehrten (ui. Schächtern) — zu bestehen. Bei wichtigeren Angelegenheiten wird die Anzahl erhöht. Dieser Fall muss besonders ernst gewesen sein, das heißt es muss eine mehrfache Entehrung von Judenmädchen Vorgelegen haben und Winter als besonders gefährlich erachtet sein. Der Gerichtshof, der sich hier, weil es sich um ein nach den Staatsgesetzen schwer zu ahndendes Verbrechen handelt, aus ausländischen Juden zusammengesetzt haben wird (!), die sich, ins Ausland zurückgekehrt, leichter der Strafverfolgung entziehen können, hat ein besonders grausamesTodesnrtheil überWiuter gefällt und es wahrscheinlich auch an demselben Tage vollstreckt. Er ist an dem Tage zusammengetreten, an welchem, wie er wusste, Winter von einem Judenmädchen an einen bestimmten Platz bestellt worden ist. Winter ist durch einen Schächtschnitt abgeschlachtet; das Blut mag aufgefangen sein, um die Spuren möglichst zu verwischen und der Körper musste infolge dessen sehr bald blutleer werden. Dass das Blut zu Opferzwecken benützt werde, hält er so gut wie ausgeschlossen. Es würde sich also hier nicht bloß um einen gemeinen Rachemord, sondern um einen sanctionierten Sühuemord handeln." Die Fabel klingt zn spaßig. Verschiedene reichsdeutsche Blätter halten es für nothwendig, sie ernstlich zu widerlegen. Wir glauben weder an den Strafanstaltsgeistlichen, noch an den anonymen Einsender. Vielmehr scheinen beide mitsammt ihrem phantastischen Geistesprodncte in der Redaction der „Danzig. Allg. Ztg." zum Leben erwacht zu sein. Eingesendet. (Für diese Rubrik übernimmt die Redaction keine Verantwortung als jene gegenüber dem Gesetze.) Von der Einbringung einer Interpellation wegen der Konitzer Vorgänge im Abgeordnetenhause dürfte Abstand genommen werden, nachdem bei den bezüglichen Besprechungen von verschiedenen Seiten Bedenken gegen die Zweckmäßigkeit eines solchen Vorgehens geltend gemacht worden sind. Man bezweifelt insbesondere, dass durch Erklärungen, wie sie die Staatsregierung abzugeben bereit ist, die erwültschte Beruhigung in die aufgeregten Kreise getragen werden würde, besorgt vielmehr, dass durch eine Verhandlung der Angelegenheit im Abgeordnetenhaus« nur noch neuer Zündstoff für die von verschiedenen Seiten mit gleicher Schärfe betriebene Verhetzung der Massen geschaffen werden dürfte. * Könitz, 12. Juni. Montag abends ist ein Bataillon Soldaten auf telegraphischen Befehl des Kaisers eingerückt. Die Maueranschläge enthalten die Bemerkung, es sei der Befehl des Kaisers, dass das Militär hier so lauge zu bleiben habe) bis die vollsten Garantien für dauernde Aufrechthaltung der Ordnung gewährleistet sind. Könitz, 12. Juni. In Tuchel fand ein großer Krawall statt. Die Synagoge wurde arg verwüstet. Könitz, 11. Juni. Der Magistrat erlässt heute folgende Bekanntmachung: »Auf Ersuchen des Militärbefehlshabers, Herrn Königlichen Majors v. Zychlinski vom 1. Bataillon Infanterie-Regimentes Graf Schwerin (3. Pommersches) Nr. 14, wird hiermit bekannt gemacht, dass das Bataillon auf Allerhöchsten Befehl Sr. Majestät des Kaisers hier eingerückt ist und die Stadt nicht wieder früher verlassen darf, als bis die vollsten Garantien für Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung gegeben werden. Die Kosten für den Unterhalt de.r Truppen hat nach Allerhöchstem Befehl die Stadtgemeinde zu tragen." Die Kosten der Einquartierung belaufen sich auf etwa 800 Mark für den Tag. Die 11. Compagnie ist in der Turnhalle des Gymnasiums untergebracht. Der commandierende General des 17. Armeecorps v. Lentze hielt sich etwa eine Stunde in Könitz auf und besuchte die Compagnie daselbst. Die anderen Compagnien liegen in Bürgerquartieren am Markt und in den Nebenstraßen. Am Markte befindet sich in einem städtischen Hause die Wache. Die Stadt hat das Aussehen einer Garnisonsstadt. Militärradler durchsausen die Straßen, Abtheilungen stehen auf dem Markte zum Appell bereit, die Wache hat Posten aufgestellt, an der Synagoge einen Doppelposten, die Zugangsstraßen zur Synagoge sind mit Posten besetzt. Der Zustand der Synagoge spottet jeder Beschreibung. Nicht die kleinste Fensterscheibe ist verschont geblieben, die Thürfüllungen erbrochen, im Innern Kronleuchter und Bänke zerschlagen. Auch das Badehaus des Synagogengrundstückes wurde erbrochen, Bänke und Tische zertrümmert. * Mit einem Novum erscheint ein, wohl evangelischer S t r a f a n st a l t s g e i st l i ch e r auf der Bildfläche, von dem ein anonymer Einsender in der „Danzig. Allg. Ztg." folgende Mittheilung erhalten haben will: „In dem meiner Seelsorge unterstellten Strafgefängnisse befindet sich ein aus strennggläubiger Familie hervorgegangener getaufter Jude von guter Bildung. Mit demselben, der den Eindruck eines durchaus aufrichtigen und überzeugten Christen macht, habe ich wiederholt in eingehendster Weise über den Konitzer Mord gesprochen, ihm auch eine Anzahl Zeitungsnotizen zur Durchsicht übergeben. Auf Grund derselben bildete er sich folgendes Urtheil, d,<D im großen und Aufruf! Ein Nothschrei von mehr als zweimalhunderttausend in namenloses Unglück gerathene» Inden dringt ans Rumänien in die Welt hinaus. Die Lage der Inden in Rumänien ist bereits seit langem die denkbar traurigste geworden, seitdem man nämlich für sie die Bezeichnung „Fremdlinge" erfunden, sie aller bürgerlichen Rechte beranbt und ihnen nur die Erfüllung von Bürgerpflichten beließ. Juden ist als Fremden die Bethätignng im Handel und Gewerbe unterbunden, nnd sogar der Zugang zu den Unterrichts-Anstalten wird der Heranwachsenden Jugend so gut wie verwehrt. Dieses Elend in ihrem Baterlande erfuhr durch die zwei letztjährigen Missernten eine ungeheuerliche Steigerung. Während die Regierung für die Nichtjuden Nothstandsarbeiten verfügte und unter die Hungernden Brot vertheilt, sind Juden als sogenannte „Fremde" auf denAussterbe- Etat gesetzt worden. Ueber 200.000 Juden sielen dadurch grenzenloser Verzweiflung anheim. Dringendst ist die Pflicht, zu helfen. Da au eine Auswanderung und Verpflanzung einer solchen Menschenmenge in fremde Länder gegenwärtig nicht zn denken ist, muss sich die Hilfsaktion zunächst darauf beschränken, die Hilfsbedürftigen in Rumänien selbst zu unterstützen, um es ihnen zu ermöglichen, die schwere Hungerszeit bis zur voraussichtlich günstigen Ernte dieses Jahres zn überdauern. Hierzu sind aber bedeutende Geldmittel erforderlich. Wir richten daher an alle Glanbensbrüder und an alle Menschenfreunde die inständige Bitte, unsere Hilfsaktion mit Geldspenden ausgiebig und ehebald zu fördern. Gaben übernimmt die Israelitische Allianz, I. Bez., Weihbnrggasse 10, nnd auch die Redaktion dieses Blattes. * * * Aufruf zur Gründung eines Verbandes jüdischer Turnvereine! An alle national-jüdischen Turnvereine, in denen die deutsche Sprache die Umgangssprache bildet, richten wir die Auffvrdernllg, zur Errichtung eines Verbandes Stellung zu nehmen und uns von ihren Beschlüssen und eventuellen Wünschen Mittheilung zu machen. Der „Verband jüdischer Turnvereine" soll: das Turnen unter den Juden heben als Mittel zur körperlichen und sittlichen Kr ä f t i g u n g; Die national-jüdische Idee in weitere Kreiseverbreiten. Mittel zur Erreichung des Zweckes: Förderung eines geordneten, einheitlichen T u r n b e t r i e b e s; Veranstaltung von Turntagen in größeren Zwischenräumen; Einwirkung auf die öffentliche Meinung und planmäßige Verbreitung des Turnens insbesondere durch Gründung jüdischer Turnvereine; eine V e r b a n d s e a s s e, in die jeder Berejn eindn seiner Mitgliederzahl entsprechenden, noch festzusetzefAen B' i- .utraL.MWNMhat^is'Z .V!X P;:aHV ein Ausschuss, der den Verband nach außen vertritt und dem die Besorgung aller turnerischen Angelegenheiten im Sinne des TurntageS, sowie die Verwaltung der Caffe obliegt; eine Berbandszeitung, als welche wir die „Jüdische Turnzeitung" empfehlen, und welche allen Mitgliedern der Vereine zugestellt wird. Wir erwarten, dass zahlreiche Vereine unserem Rufe folgen werden. Mit jüdischem Turnergruß! Jübifcher Turnverein „Bar Kochba", Berlin. I. A.: H. I a l o w i c z, cand. jr.u> Schönhauser Allee 182 a. * * * Boryslaw den 13. Juni 1900. LöblicheRedaction des„JüdischenBolksblatt" Wien. Das gefertigte Rabbinat nimmt Bezug auf das heutige an Sie.... gerichtete Telegramm, worin um Einleitung von Sammlungen, für die heute nachts gänzlich eingeäscherte Synagoge gebeten wird und gestattet sich mit Vorliegendem, diese Bitte unter folgender Motivierung zu ern euer». Die ostgalizische Stadt Boryslaw, bekannt durch dessen Erdwachs- und Naphthagruben, ist bis auf einige weni ge reiche jüdische Grubenbesitzer, welche jedoch ihr Domieil nicht daselbst haben, ausschließlich von armen jüdischen Arbeitern bewohnt, welche durch den kärglichen Verdienst ihrer schweren Händearteit kaum ihr nothdürftiges Leben fristen können. Bon den spärlichen Gaben dieser von der Natur zu schwerer Arbeit verurtheilten Arbeiter jüdischer Confession wird die hiesige Synagoge, sowie deren Functionäre armselig erhalten, und sind diese Aermsten aller Armen durch das gestern erfolgte Unglück der einzigen Stätte beraubt, wo Sie nach schwerer Arbeit, mit dem Schicksale hadernd, zum Gebete Zuflucht nehmen und sich an den Gebeten erbauen und mit dem schweren Schicksale aussöhnen. Aller Mittel bar, um diese heilige Stätte von neuem zu einem würdigen Gotteshause aufzurichten, wendet sich das gefertigte Rabbinat an Ihr geehrtes Blatt mit der Bitte, einen Aufruf an alle jüdischen Mitbrüder einschalten zu wollen, damit jedes nach seinen Kräften helfe und beisteure, Hierselbst ein neues Gotteshaus zu erbauen, wo die armen jüdischen Arbeiter den Gott ihrer Väter um Beistand und Hilfe anrufen können. Hierfür wird Gottes Segen auf allen ruhen, die zu dem heiligen Werke beitragen, und tausende jüdischer Arbeiterherzen sprechen Ihnen, löbliche Redaction, tiefinnigsten Dank aus. Etwa einlaufende Spenden bitten wir an das Rabbinat der Gemeinde Boryslaw zu senden. Für das Rabbinat der israelitischen Gemeinde Ire Bernstein, H. L u st m a n n, Schulvater. Rabbiner. Vereins- und VersannnlungsberiW (Jüdischer Handlungsgehilfentag.) An den beiden Ps^Mstfeiertagen fand in Wien der zweite jüdische Handlungsgebikfentag statt. Es waren 56 Delegierte anwesend, welche 1500Handlungsangestellte und folgende Orte vertraten: Lemberg, Stanislau, Rzeszow, Drohobyez, Krakau, Kolomea, Tarnopol, Biala,Mrünn, Gaya, Ung. - Hradisch, Mähr. - Weißkirchen, Olmütz, -oWag, Komotau, Teplitz, Karlsbad, Przibram, Elisenthal, Teschen.-Brelitz, Graz, Triest, Wien. Dem Verbandstage präsidierte Paul SSM& f f (Bielitz),Paul Rieser (Krakau),Alfred Weißberger (W«en), als Schriftführer fungierten Egon Lederer (Wien), Emil O b e r n i k (Prag). Es liefen circa 50 Telegramme, Begrüßkngs - schreiben, Adressen ein. Die wirtschaftlichen PostulatSnsdes Programmes sind: Unentgeltliche Stellenvermittlung, unentgeltlicher Arbeitsnachweis, unentgeltliche Unterrichtseurse, Verkürzung der Arbeitszeit, 36stündiger Ruhetag, Errichtung von Gewrrbegerichten in allen Städten, Kündigungsfrist ohne Rücksichwauf den Gehalt, Versicherung für Conditionslose, Kranken-, Alters-, Invaliden- und Witwen- und Waisenversicherung. Gewählte Executive: Wien. Nathan Groß, Obmann, W. Ep Min, A. W e i ß b e r g e r, E. S p i tz e r, I. E h rl i ch, E. L e d er e r, F. Perlberg. Der Aufbau der Organisation ist folgender: Vertrauensmann, Zehnergruppe, Verein, Bezirks- und Landes- Organisation, Executive. (Theologischer Verein der Hörer an der isr. theol. Lehranstalt in Wien.) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass Samstag den 16. d. M., 9 Uhr vormittags. Herr Land. phil. Siegfried Bret im Beth-Hamiorasch, II., Tempelgasse Nr. 3 zum laufenden Wochenabschnitte predigen wird. Küchereinlauf. Jda Barber, Glaubenskämpfe, drei Erzählungen. Nr. 79 der Jüd. Universal-Bibliothek. Prag, Jakob B. Brand eis. Dr. Ziegler, Geschichte deS JndenthnmS vom babyl. Exils bis zur Gegenwart. Prag und Breslau 1900, Jakob B. B r a n d e i s. Geschichte der hebräischen Typographie in Krakan von 1530 bis auf die Gegenwart. Bon B. Friedberg, Krakau 1900. Im Selbstverläge. Jüdische Turnzeitnng, Nr. 2, Juni 1900, herausgegeben vom jüdischen Turnvereine „Bar Kochba", Berlin. L'Univers Israölite, Journal des Principes Conservateurs du Judai'sme. Fondö par S. Bloch. Paris, 8. Juni 1900. Briefkasten. F. Br. in Czernowitz. Wie Sie sahen, brachten wir in letzter Nummer von unserem rumänischen Speeialberichterstatter so viel, dass kein Raum für weitere Correspondenzen übrig blieb. Ihre werte Einsendung war daher für diese Nummer bestimmt. Wir bitten Sie, doch ein wenig Vertrauen in den guten Willen der Redaetion zu setzen. Trotz desselben ist es oft nicht möglich, wegen des kolossalen Einlaufes briefliche Erklärungen abzugeben. Seien Sie sicher, dass wir Ihre Correspondenzen vollkommen zu schätzen wissen. "" * ... Galizianer. Der Termin für»den VroeesL ist ^npth picht endgiltig festgesetzt. LrM? WMWMHzHg Kzs n&fajfe Viertel- oder Halber Abpn^r^tsgebur per % vezw. Kr. Äu?BnrSztyn -41A In fftchlt .Mchloß eine Skizzei »gPfa ,naiw I -v1 irjbitu i>::! j-j'iqi'. .aai^lqJbuJö sdJaH

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.