Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1900-06-08 · 23 (8.6.1900) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1900)
Issue
23 (8.6.1900)
Date
1900-06-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2432763-2432811-2432834--0560-2434222
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 23 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 8. Juni 1900 Seite 5 Der Parteitag der OWen Arbeiter mb v Saadrtsangestetttkn Oesterreichs.-' ruch der ner- und vng sicht?crr erin 's-, als 'lbst -net den in die ftig arg ererdes 'ile;en lste an mb )en an )es t>cr n; rst err '); r; er f. icr lU th r Wir erhalten von einem Mitgliede des Parteitages folgende Mittheilungen: Mit aufrichtiger Genugthung können die Vertreter einer jüdischen Volkspolitik auf die Verhandlungen und Resultate des Parteitages der jüdischen Handelsangestellten und Arbeiter zurückblicken, welcher am 3. und 4. Juni in Wien stattfand. Der national-sociale Geist durchwehte alle Reden, die ihren Culminationspu.lkt in der Rede des Referenten Egon Lederer über die Stellung der jüdischen Handelsangestellten und Arbeiter im Zionismus fand. Dieselbe gipfelte in der Beweisliefernng der Nothwendigkeit eines politischen und ökonomischen Gegenwarts-Programmes des jüdischen Proletariates und in einer Kritik einer verhängnisvollen Taktik, welche von der Nothwendigkeit eines Gegenwarts - Programmes absehen zu können glaubte. Unter solchen Umständen drehte sich begreiflicherweise die Debatte an den zwei Verhandlungstagen nur um die Einzelheiten des wirtschaftlichen und politischen Gegenwarts-Programmes und um die Frage, inwieweit und in welcher Richtung sich diese Politik des jüdischen Proletariates zu bewegen habe. X" * * * S33ie weit der Entwicklungsprocess in diesen Reihen bereits fortgeschritten ist, beweist der Umstand, dass selbst das Erscheinen des Chefs der Zionisten Dr. Theodor H e r z l bei allem Beifall, der seiner Person und seiner Rede gezollt wurde, doch nichts in der Thatsache ändern konnte, dass das jüdische Proletariat aller Schattierungen außer der Hoffnung auf eine Heimstätte, auch auf jene Scholle Erde, die es bewohnt, sein nationales und sociales Recht, wie das Proletariat aller anderen Nationen fordert. „Quiela non movere“ mag ja auch die Devise der Vertreter des Baseler Programmes sein, aber für die lebendigen Bedürfnisse des vom frühen Morgen bis in die späte Nacht hinein kämpfenden, physisch und geistig arbeitenden jüdischen Volkes reicht dieses Programm nicht aus. Davon konnte Doctor Theodor H e r z l sich am Parteitage seiner engsten Gesinnungsgenossen überzeugen, denen er die Nichtigkeit aller kleinlichen Tageskämpfe gegenüber dem großen Endziele vor Augen zu I führen sich bestrebte. « # * * | * at n. ntb le er lt, ch n s 1 Die rauhe Gegenwart, unter der das jüdische Proletariat national und social leidet, verlassen und vielfach ausgebeutet von den oberen Zehntausend seines eigenen Volkes, verfolgt, missachtet und in erster Linie unter der anwachsenden antisemitischen Strömung leidend, auf sich selbst angewiesen, entschlossen, seine Geschicke in die eigene Hund zu nehmen, dieses Bild bot dieser jüdisch-proletarische Parteitag. * * * Der Parteitag beschloss eine Organisation und Agitation, welche das jüdische Proletariat zur Erreichung seiner ideellen und materiellen Ziele führen soll. Festhaltend an seiner nationalen Individualität, forderten auf diesem Parteitage jüdischproletarische Vertreter sociale Reformen, welche das arbeitende jüdische Volk schützen gegen die Ausbeutung in den mannigfaltigen Formen. Alters, Kranken- und Jnvaliden-Versicherung, Verkürzung der Arbeitszeit, Sonntagsrespective Samstagsruhe, Stellenvermittlung, bildeten den Mittelpunkt der aufgestellten wirtschaftlichen Forderung. Welcher Vertreter einer jüdischsocialen Wirtschaftpolitik würde diesen bescheidenen Forderungen nicht sympathisch gegenüberstehen, welcher Vertreter des jüdischvolklichen Hochgedankens, dessen Devise in den Worten gipfelt: Bildung und Wohlfahrt für alle unsere Volksgenossen, würde dafür nicht eintreten! So seien sie denn herzlich willkommen an der vaterländischen Mitarbeiterschaft im Dienste der Freiheit und Wohlfahrt unseres gedrückten Volkes, sie, die Männer der Arbeit. Nicht oft genug können wir es aussprechen, dass unser Nationalismus sich nicht auf einzelne Classen beschränkt, sondern mit Liebe alle Glieder unserer Rasse umfasst. In unseren Augen sind Nation und Volk nicht zwei verschiedene Begriffe; moderne nationale Politik ist für uns nur eine wirkliche Volkspolitik, deren wesentlichster Bestandtheil aber eine radicale Socialreform bildet. * * * Darauf aber ist ja der Niedergang des „modernen" europäischen und speciell des österreichischen Parlamentarismus zurückzuführen, dass derselbe sich äußerst wenig mit Socialpolitik beschäftigt, sondern vielmehr der Tummelplatz für die engherzigste Cliquen- und Coterien-Politik geworden und darum die Hauptschuld an der Entartung dieser maß, und ziellosen, Volk und Reich ruinierenden Nationalitäten- und Rassenkämpfe trägt. O, wir begreifen vollkommen die bitteren, aber berechtigten Worte, die auf diesem Parteitage über den degenerierten corrnpten Parlamentarismus fielen, der in einen Schacher um Mandate ausartet und weder Herz noch Verständnis zeigt für die wirtschaftlichen Forderungen der arbeitenden Volksschichten, welche das Fundament unseres Volkes und des modernen Staates bilden. Jedoch mit diesem Parlamentarismus und mit diesem Parteiwesen haben wir nichts gemein; vielmehr erstreben wir eine Regenerierung des Parlamentarismus zum Zwecke und als Mittel zur Beendigung der freiheits- und culturmörderischen Nationalitäten- und Rassenkämpfe und die Jnaugurierung einer großangelegten Wirtschaftspolitik im Interesse aller physisch und geistig Arbeitenden; denn unsere nationale Politik ist eine national-sociale, sowie unsere österreichische Staatsidee eine social-österreichische ist. Perrins- und DkrsWmlnugsbkNlhte. (Turnverein jüdischer Hochschüler.) Der vom „Turnvereine jüdischer Hochschüler" am vorletzsi'istSonnkag veranstaltete erste Ausflug ind den Wienerwald halle einen so schönen Erfolg, dass der Turnrath beschloss, jeden zweiten Sonn- und Feiertag eine derartige Exeursion zu unternehmen. So wurde für diesen Sonntag der Schafberg-Neuwaldegg-Sophien-Alpe-Hütteldorf zum Ziele genommen. (Humanitärer GeselligkettS-Clnb „Urania".) Derselbe feierte am 23. Mai im prachtvollen Festsaale des Hotel „Bayrischer Hof" sein Gründungsfest bei großer Betheiligung seitens der Mitglieder und Freunde des Vereines, der sich zur löblichen Aufgabe macht, die verschämte Armut aufzusuchen und nach Thunlichkeit zu helfen. — Die artistische Leitung übernahm Herr Michael S t r i k s, Mitglied des Carl-Theaters. Auf die geistvolle Ansprache des Obmannes Herrn C h a m e i d e s, welcher in classischer Form die humanitäre Tendenz des neuen Vereines in unserer so ernsten Zeit hervorhob, folgte eine gelungene Ouvertüre aus der Oper „Stradella" von den Tiroler Kaiserjägern Nr. 21 unter der bewährten Leitung des Kapellmeisters Ach lei thn er. — Dem reichhaltigen Programme gemäß hatten wir erfreuliche Gelegenheit, die Duettisten R a m und Oesterreicher im Costume zu bewundern, nicht minder die Lieder des anmuthigen Fräulein Gyarmathi und des Herrn S t r i k s, dessen kräft'ges und melodiöses Organ alles zum Beifall hinriss — auch an Blumenspenden für die zum edlen Zwecke Mitwirkenden fehlte es nicht. Zum Schlüsse trug der jugendliche Recitator Eduard Grün einige stimmungsvolle Dichtungen vor, und nach der superben Production des Wiener Männer-Doppelquartetts trat der Tanz in sein Recht, das ihin bis in die frühe Morgenstunde gewährt wurde. Der schöne Festabend durfte allen Theilnehmenden in angenehmer Erinnerung bleiben und sicherlich auch zur Propaganda für die edlen Zwecke dieser jungen Vereinigung thunlichst beigetragen haben. Demnächst soll ein Gartenfest mit der gleichen Tendenz veranstaltet werden, dessen Gelingen sehnlichst erwartet wird! (Confirmation.) Samstag den 26. d. M. fand im Tempel des neunten Bezirkes, Grüne Thorgasse, eine selten schöne Feier statt. Der Sohn des allseits geachteten und verdienten Obmannes dieses Tempelvereines, des Herrn Gottlieb Bettelheim, feierte an diesem Tage sein Confirmationssest. Aus diesem Anlasse war der wirklich schöne Tempel von Festgästen tanz besonders gut besucht, und auch ein Kranz distinguierter )ameu verherrlichte die Festfeier durch ihre Anwesenheit. Vorerst wurde der Vater des Confirmanden Herr Gottlieb Bettelheim zur Thora gerufen, welcher bei diesem Anlasse seinen bekannten Wohlthätigkeitssinn in besonderer Weise bethätigte, indem er namhafte Beträge für Wohlthätigkeitsanstalten spendete. Sodann wurde der Confirmand als *T103Ö zur Thora gerufen, welcher die wie die H a f th o r a m besonders klangvoller und fließender Weise vortrug. Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Gelbhaus hielt sodann in der ihm eigenen, musterhaften Weise an den Confirmanden eine tiefempfundene, zum Herzen dringende Ansprache, in welcher er an den Text des Wochenabschnittes TflpirD anknüpsend, dem Confirmanden die Bedeutung des Festtages für denselben in beredten Worten erläuterte und denselben ausforderte, nach dem Vorbilde seiner wahrhaft seltenen Großeltern, die nur für Gerechtigkeit, Tugend und Barmherzigkeit lebten und strebten, sein Leben einzurichten, wie auch ganz besonders im Geiste seiner allseits geachteten, nur für W o h l t h ä t i g k e i t, Edelsinn, Religiösität und Nächstenliebe stets wirkenden Eltern ferne nunmehrige Lebenslaufbahn zu beginnen. Ist doch dieses wirklich schöne Gotteshaus — betont Redner — zum größten Theile nur der Munifieenz des Vaters des Confirmanden, des Obmannes dieses Tempelvereines, zu danken, zeigt doch jeder Stein dieser heiligen Stätte die Spure,: des Wirkens und Waltens dieses unermüdlichen Wohlthäters und Menschenfreundes. Se. Ehrwürden überreichte sodann dem Confirmanden namens des Vorstandes ein Gebetbuch und forderte denselben auf, stets mit Andacht und Inbrunst aus demselben zu beten. Diese schöne, mit besonderer Wärme vorgetragene Rede machte auf alle Anwesenden einen tiefen und nachhaltigen Eindruck. Auch wir wünschen dem jungen Confirmanden zu seinem neuen Lebensabschnitte ein herzliches „Glückauf". — reich — Mährisch Ostran (Jüdischer Turnverei n.) Bor kurzer Zeit fand die constiluierende Versammlung des jüdischen Turnvereines statt. Wem die Ostrauer Verhältnisse bekannt sind, und die Abneigung, mit der die „berufenen Factoren" unter den Herren „Israeliten" solchen Dingen gegenüberstehen, wird diese Meldung zu würdigen wissen. Trotzdem der Mährisch- Ostrauer Turnverein bekannt antisemitisch ist. keine Juden aufnimmt, fanden es gewisse „Israeliten" mit ihrem deutschen Herzen nicht vereinbar, die Bildung eines jüdischen Turnvereines zu unterstützen, und sie, die infolge ihrer Stellung in der israelitischen Cultusgemeinde berufen geweseu wären, sich activ an der Gründung zu betheiligen, standen der Sache fremd gegenüber. Ja, wenn es sich um eine deutschliberale Versammlung gehandelt hätte! Man ist doch e r st Deutscher, und dann „mosaischer Confession". Und das letztere auch uur an Rausch haschono, Jaum kippur und zu den Ausschusswahlen der Cultusaemeinde. Besonderes Verdienst um das Zustandekommen des Vereines erwarben sich die Herren Lehrer Kraus, Dr. Beer (Obmann) und Magister Fleischer. Es wird bereits seit einiger Zeit stramm geturnt. Im allgemeinen muss darüber geklagt werden, dass den Organisationsbestrebungen durch Bildung von Turnvereinen viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Den jüdischen Politikern und Organisatoren kann die intensive Pflege dieses Zweiges der jüdischen Organisation nach dem bewährten Vorbilde des Turnvaters Jahn mcht genug warm ans Herz gelegt werden. Die Czechen haben mit ihrer Sokol-Organrsation dieses Vorbild langst benützt. Dem Mährisch- Ostrauer jüdischen Turnverein ein herzliches „Masel tow". .n. Eingesendet. (Für diese Rubrik übernimmt die Redaction keine Verantwortung als jene gegenüber dem Gesetze.) Aufruf: Ein Nothschrei von mehr als zweimalhunderttausend, in namenloses Unglück gerathenen Juden dringt ans Rumänien in die Welt hinaus. Die Lage der Juden in Rumänien ist bereits seit langem die denkbar traurigste geworden, seitdem man nämlick für sie die Bezeichnung „Fremdlinge" erfunden, sie aller bürgerlichen Rechte beraubt und ihnen nur die Erfüllung von Bürgerpflichten beließ. Juden ist als Fremden die Bethätigung im Handel und Gewerbe unterbunden, und sogar der Zugang zu den Unterrichts-Anstalten wird der Heranwachsenden Jugend so gut wie verwehrt. Dieses Elend in ihrem Baterlande erfuhr durch die zwei letztjährigen Missernten eine ungeheuerliche Steigerung. Während die Regierung für die Nichtjuden Nothstandsarbeiten verfügte und unter die Hungernden Brot vertheilt, sind Juden als sogenannte „Fremde" auf den Aussterbe- Etat gesetzt worden. Ueber 200.000 Juden fielen dadurch grenzenloser Verzweiflung anheim. Dringendst ist die Pflicht zu helfen. Da an eine Auswanderung und Verpflanzung einer solchen Menschenmenge in fremde Länder gegenwärtig nicht zu denken ist, muss sich die Hilfsaetion zunächst darauf beschränken, die Hilfsbedürftigen in Rumänien selbst zu unterstützen, um es ihnen zu ermöglichen, die schwere Hungerszeit bis znr voraussichtlich günstigen Ernte dieses Jahres zu überdauern. Hierzu sind aber bedeutende Geldmittel erforderlich. Wir richten daher an alle Glaubensbrüder und an alle Menschenfreunde die inständige Bitte, unsere Hilfsaetion mit Geldspenden ausgiebig und ehebald zu fördern. Gaben übernimmt die Israelitische Allianz, l., Weihburggasse IO und auch die Redaction dieses Blattes. * * * Für die Boryslawer Bergarbeiter: Bon einem ungenannt sein Wollenden . . 4-0 Kr. Wir haben den Betrag seiner Bestimmung zugeführt und bitten dringend, unserer nothleidenden Brüder zu gedenken, die selbst für kleine Gaben dankbar sein werden. . * * Wien, 5. Juni 1900. GeehrterHerr Red aeteur! Gegenüber der Zuschrift des Herrn Dr. Alfred Stern in Ihrer sichten Nummer gestatten Sie mir folgenden knappen Hinweis: Der geschätzte Herr Einsender wirft mit der Dummheit herum, als wenn er die Weisheit mit Löffeln gegessen hätte. Bon einem Mitgliede der liberalen Partei und zumal einem älteren Herrn sollte nran etwas mehr Mäßigung erwarten können. Vielleicht aber ist der Brief wieder nach einem der so heiter verlaufenden Soupers geschrieben worden; das würde alles erklären. Wer mir übrigens aus dem bezogenen Berichte über den Empfang beim Minister herauslesen kann, dass Herr Dr. Stern bei diesem doch sicherlich gewichtigen und passenden Anlasse anch nur mit einem Worte für das Judenthnm eingetreten ist — der bekommt einen Penny. Hochachtungsvoll Dr. Schreiber. K u t t e n b e r g, 5. Juni 1900. Unsere Stadt, die im verflossenen Jahre zur Weltberühmtheit gelangte, ist seit dem neuen Gesetze vom Jahre 1890 auch der Sitz einer Cultusgemeinde, obwohl hier bis zu Anfang der Sechzigerjahre kein Jude wohnen durfte, da Kuttenberg eine Bergstadt war. Nach und nach siedelten sich hier einzelne Glaubensgenossen au, unter großen materiellen Opfern mieteten und adaptierten sie eine Betstube, sorgten für die religiöse Erziehung ihrer Kinder; doch bald war dieses Local zu klein und man musste ein größeres Local aufnehmen, das für die heutigen Verhältnisse absolut nicht ausreicht. Die Gemeinde beschloss nun im vorigen Jahre, einen Tempel zu erbauen, der nicht nur der Gemeinde entspricht, sondern auch den Zeitverhäitnissen. Leider wurde sie in diesem Streben durch die berühmte Affaire Polna vollkommen gehemmt. Da sich nun die Verhältnisse ein wenig geglättet haben, soll nun die Thätigkeit wieder ansgenommen werden. Unsere Stadt ist der Sitz aller politischen Behörden, eines Kreisgerichtes, mehrerer Schulanstalten, anch ist hier das 21. Infanterie-Regiment mit seinem Stabe, das Regiment zählt eine größere Anzahl jüdischer Soldaten, die regelmäßig über Regimentsbefehl den Gottesdienst besuchen müssen. Dass unter solchen Verhältnissen der Bau eines Gotteshauses dringend nölhig ist, ist einleuchtend. Leider ist die Gemeinde mittellos, hat ein solches Budget, dass die Mitglieder eine höhere Belastung nicht leisten könnten. Es ergeht daher an alle Glaubensgenossen die dringende Bitte, unser heiliges Bestreben durch Spenden zu unterstützen, die vom Tempelbau-Comite ^mit bestem Danke quittiert werden, damit nun an dem Orte, wo sich das weltberühmte Drama abgespielt, ein würdiges Gotteshaus errichtet werde. A. Brichereinlauf. r i 1; t •i i i Prof. H. L. Strack: „Das Blut im Glauben und Aberglauben der Menschheit". Mit besonderer Berücksichtigung der „Volksmedizin" und des „jüdische Blutritus", 5.-7. Auflage. Beck, München, 1300. Max Viola: „Dr. Gutmann". Roman. Breslau 1900. Schlesische Buchdruckerei, Kunst- und Verlagsanstalt von S. Schottländer. August Scholz: „Die Juden in Russland". Urkunden und Zeugnisse russischer Behörden und Autoritäten. Berlin 1 900. „Concordia", deutsche Verlagsanstalt. V •’ ■ ■ : ' v Briefkasten. Bursztyn 414. Wir geben Ihnen in der nächsten Nummer Bescheid. Nathan C. in Frieder. Wir bitten, uns mitrnl. -t» welchen Stoff Ihr Artikel behandelte. P. in Lemberg. Es werden Ihnen Offerte zv^a , R. S. in Lemberg. In kurzer Zeit soll%V ■ eine Rubrik „Bücherschau" geschaffen inwird in dieser Platz finden. . Nr. 19 «enJft'e * Me Bi»?“-%™d8thurmerplate). jeweiligen Inhaber; die iscourante gratis und franco, während die letztere frei

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.