Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 1 (5.1.1900)
- Date
- 1900-01-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Freitag Jfidisches Volksblatt 5. Jänner 1900 Nr. 1 Wenn wir gesammelt, schlagfertig, organisiert, gut geleitet sein werden, dann wird man mit uns nicht nach seiner Laune umspringen können. Sammlung thut noth. Die organisierte österreichische Judenheit repräsentiert einen nicht zü vernachlässigenden Factor im politischen Leben des Staates. „Aber wir bilden ja überall nur Minoritäten. Wenn wir uns loslösen von den anderen, ist all unser Einfluss verloren." Nun, mein Herr, Einfluss haben wir keinen, und zu verlieren auch nichts. Das wenige, das wir besitzen, ist nur scheinbar sicher. Auch die Judengemeinde in Holleschau lebte im Monate September noch ganz sicher in den Tag hinein. Auch als Minorität können wir, insbesondere in Oesterreich, wo die Parteienverhltnisse nie dauernd gleichförmig sein können, sondern immer fließend bleiben werden, eine ganz gesicherte Stellung uns erobern. Die Politik der Juden muss nur ein System von taktischen Transactionen und Compromissen werden, in dem Sinne, dass die Juden ihre gemessenen und der nationalen Centralleitung zur Verfügung stehenden Kräfte gegen angemessene Gegenleistungen und Garantien großen Parteien zur Verfügung stellt. Wir können unsere Macht in den Stimmzetteln und einem Dutzend Parlamentssitze, die wir erobern könnten, gehörig verwerten, während wir sie heute entweder zu unserem Schaden verwendenoder brachliegenlassen. Wenn Herr Engel und Herr Prade wissen werden, dass auch nur in drei Fällen der Candidat der Deutschen oder Czechen durchdringt, je nachdem, wel hem sich die jüdische Centralleitung anschließt, dann wird man diese Centrale anders behandeln, als etwa die Oesterr.- israelitische Union heute. Dass die Juden viele Wahlen in Mähren entscheiden, haben die Czechen letzthin laut hinausgeschrien. In Galizien ist es ähnlich. Wie leicht könnte also eine organisierte Judenheit, trotzdem sie eine Minorität ist, wenn sie nur eine fähige Leitung hat, den Deutschen und Czechen, also denen, welchen die Zukunft Oesterreichs gehört, für die Mandate, die sie vergibt, bestimmte, formulierte und garantierte Co ncessionen abringen. Das wäre schon anders als es heute ist. Wenn man erst statt des jetzigen Majoritätssystems das Proportion alwahl sy st e m, welches nämlich nicht nur den Majoritäten, sondern auch bedeutenderen Minoritäten Vertretung zusichert, in Oesterreich durchführen könnte! Gerade der Wirrwarr der Nationen, die Zahllosigkeit der Parteien ist das sicherste Reizmittel dafür, dass jede Nation, jede Partei alle ihre Stimmen, besonders die ihrer Minoritäten. die heute im Majori.-tssysteme untergehen, für sich ausgenützt sehen möchte. Nur eine auf ihre eigene Stärke bauende und mit dieser rechnende, selbstbewusste Judenheit kann sich unter den heutigen politischen Verhältnissen ihre Existenz sichern, sonst aber wird sie zerrieben und zerstäubt von der großen Masse exclusiv nationaler Bestrebungen, bei welchen wir als Fremde nur als die verhassten Juden in Betracht gezogen werden. Culturkämpser. Der Verwaltungsgerichtshvf hat in der bekannten Kirchenbauanlehen-Angelegenheit zugunsten des Beschwerdeführers entschieden. Es ist damit nichts mehr geschehen, als dass dem Gesetze Genüge gethan wurde, was aber bei uns geeignet ist, das Erstaunen der Staatsbürger zu erregen. Die Sache hat allerdings auch einen actuellen Charakter. Die clericale Partei hat einen harten Schlag erlitten, indem vermöge dieser Entscheidung zur Bildung von Pfarrgemeinden geschritten werden muss. Bor Jahren, bevor noch der Ansatz zu einer großen jüdisch-natwnalcn Partei da war, hätte dieser Sieg über die Derachim" („An der Wegscheide") eine Fülle von neuen, originellen Gesichtspunkten zur Beurtheilung moderner jüdischer Cultur- und Zeitprobleme dargeboten. An dem einen Buche, das vor Jahren erschienen ist, zehrt noch heute die hebräische Publicistik. Es hat eine ganze Flut von auslegenden und polemisierenden Schriften. Zeitungsartikeln, mehr oder minder umfänglichen und gehaltreichen Essays im Gefolge gehabt. Und dieses Gefolge wächst noch immer an. Dr. Thon befasst sich hier mit den socialwissenschaftlichen Anschauungen, die in dem Buche zutage treten. Er meint, wenn man von der Sociol o g i e Achad-Haams spreche, dürfe man den Begriff weder so weit fassen, wie z. B. G u m p l o w i c z. der in das Gebiet der Sociologie nahezu sämmtliche Geist-swissenschaften einreiht, noch auch gar zu sehr einschränken, wie dies Simmel thut, der unter Sociologie nur die Lehre von den Formen der Vergesellschaftung des Menschengeschlechtes verstanden wissen will, ohne Rücksicht auf das psychologische Moment. Dem Sociologen Achad-Haam ist die psychologische Erklärung gewisser Erscheinungen im Leben der Gesellschaft die Hauptsache. Wenn er sich daher einer auffälligen Erscheir.ung im Leben des jüdischen Volkes gegenubersieht, spürt er zuvörderst den verborgenen seelischen Kräften nach, die in der fraglichen Erscheinung wirksam sind, und sucht die Art und Weise ihrer Wirksamkeit klarzulegen. Der Angelpunkt aller seiner Gedankengänge aber ist das Entwicklungsgesetz. Sprünge gibt es nicht im Leben der Gesellschaft, bloß unmerkliche Uebergänge. Das ist für Achad-Haam das Grundgesetz, welches auch unser Leben, das des jüdischen Volkes, beherrscht. Die bedeutendsten Erscheinungen im Leben der Judenheit waren in unserem Jahrhundert die religiösen Reformbestrebungen und der Zionismus. Diesen beiden Geistesströmungen widmet Achad-Haam das gedankentiefste Capitel seines Buches, die »Brosamen". Dr. Thon polemisiert nun gegen einzelne Tbesen, die Achad-Haam hier aufstellt. Während dieser beispielsweise des Assimilationsbestreben an sich, sofern es ein N a ch e i f e r n Verfaffungsfeinde den hellen Jubel der heutigen Jüdisch- Nationalen, die damals im liberalen, im demokratischen, im socialistischen Lager standen, geweckt. Und heute? Nun, wir Jüdisch-Nationalen ärgern uns gerade nicht über diesen dem Gesetze entsprechenden Urtheilsspruch des Berwaltungsgerichtshofes, wir begrüßen als Juden jedes Zurückdrängen der Freiheitsfeinde, aber im übrigen lässt uns die Sache kühl. W i r habenWichtigeres zu thun. Das „Jüdische Volksbl." gab seinerzeit dieser Stimmung richtigen Ausdruck, als es meinte, dass wir uns keineswegs mit Brunner identificieren, der ja seinerseits auch außerhalb des Judenthums steht. Die Kirchenbau-Angelegenheit ist eine kleine Episode aus dem großen Culturkampfe, dem Kriege, den Fortschritt und Freiheit gegen Rückschritt und Knechtung führen. Gemeinderath Brunner ist ein Soldat aus dem Heere der Culturkämpser. Diese Culturkämpser sind diejenigen, denen die undankbare Aufgabe zufällt, das Bestehende aus seinen festen Positionen zu schaffen, damit Neues, Befferes an seine Stelle trete. In den ersten Reihen dieser Culturkämpser, den Zerstörern des Bestehenden, finden wir Juden. Heimatlos, ohne Vergangenheit, aus der sie herausgewachsen wären, des Bewusstseins ermangelnd, einer lebendig schaffenden Nation anzugehö en, einsam unter den Völkern, die sie von sich stoßen, dastehend, haben sie sich der Sache der ganzen Menschheit gewidmet, da sie eine eigene Sache nicht zu vertreten haben oder nicht vertreten wollen und können. Und deswegen sind sie auch in Hellen Haufen jenem, aus dem Zusammenhänge mit seinem Volke hrrausgerissenen, heimatlosen Jndenstämmlung zugelaufen, der der ganzen Menschheit e i n gemeinsames Ziel setzte: die Vernichtung des Capitalismus. Der lehrte, dass, nachdem der Capitalismus die Ursache alles Uebels ist, alle Menschen g e m e i n s a m diesem Ziele zustreben sollten. Der den Nationalismus als überwundenen, den Fortschritt hindernden Standpunkt betrachtete. — Die jüdischen führenden Geister der Socialdemokratie! .... Der Wirklichkeit haben sie ihren Tribut schon zollen müssen, indem sie das Nationalitätsprincip (für die anderen) anerkannten. Sich selbst aber schleppen sie mit ihrer Lebenslüge, mitten unter deutschen, polnischen, czechischen Socialdemokraten, die alle einer ans der Geschichte herausgewachsenen deutschen, polnischen, czechischen Nation mit ihren Helden, Dichtern, großen Männern angehören, herum, als allein nationslose, an der Oberfläche der Menschheit lose haftende Individuen. Arme Menschen! Die deutschen Socialdemokraten feiern ihren Goethe, die polnischen Mickiewicz. Uud sie, die Führer, müssen zu ihren Soldaten betteln gehen, dass sie ihnen ein Plätzchen an iyrem heimatlichen Herde geben, da sie keinen eigenen haben. Betrachten wir das Wirken der jüdischen, entnationalisierten Culturkämpser. so können wir uns eines Wehmuthgefühles nicht erwehren. Wir sehen tüchtige, ehrliche Kämpfer auf verlorenen Posten. Der Kämpfer für Menschenrecht muss in seinem Volke wurzeln. Der Fortschritt seiner eigenen Nation, das ist das Reservoir, aus ueM ihm immer und immer wieder neue Kraft zufließt, die ihn nie erlahmen, nie unterliegen lässt, die ihn stets verjüngt. Ermangelt er dieser Wurzelhaftigkeit, so wird sein Wcrken, wie er selbst, immer nur an der Oberfläche bleiben. Der schwächste Wind wird sein Wirken spurlos binwegblasen. In den einzelnen Völkern sind Männer an der Arbeit, die sich das Ziel gesetzt haben, für ihr Volk thätig zu sein, es zur Vollkommenheit zu bringen, dem Fortschritte und der Gerechtigkeit in ihrem Volke zum Siege zu verhelfen. Ihr Männer ohne Volk, Ihr Inden ohne Geschichte, was wollt Ihr noch unter den fremden Völkern, da das Volk, das einst Euer eigenes war, das Ihr für immer erstorben wähntet, das mit Kummer und Elend beladene jüdische Volk, nun auch zur Freiheit und zum Siege möchte? Das jüdische Volk ist das Gefäß, in dem der Menschheit die Wahrheit übermittelt wurde. Durch eigene Schuld und aus Wetteifer darstellt, für gefahrlos hält, und die wahre Gefahr vielmehr in der culturellen Zerstückung und Verkrümelung des jüdischen Volkes erblickt, glaubt Thon, die letztere Befürchtung sei grundlos, wenn die Juden die europäische Cultur wirklich nur im Wettstreite mit den Wirtsvölkern und ohne Preisgebung ihrer Volksindividualität sich aneignen. Sie werden sich dann eben dem gemeineuropäischen und nicht irgend einem fremdnationalen Geiste assimilieren. Ein Leben im Sinne des europäischen Cultnrideals und entsprechend seiner nationalen Veranlagung: — das muss das Ziel des jüdischen Volkes sein und das ist seine Mission, denn es hat keine andere, wie jedes andere Volk auch nicht. Wenn Achad- Haam sagt, wir können unserer Bestimmung, die nach ihm in der Verwirklichung des prophetischen GerechtigkeitsidealS besteht, nur dann Nachkommen, wenn wir alle unsere Kräfte an einem Orte, im Lande der Väter, concentrieren, so könnte man daraus folgern, dass wir nicht das Recht haben, uns auf unserem eigenen Boden national auszuleben, wenn wir nicht allesammt „gerecht" sind. Das ist aber widersinnig. „Um daS Recht zu nationalem Leben zu haben/ so schließt Dr. Thon seinen beachtenswerten Aufsatz, „bedürfen wir gar keiner besonderen Bestimmung. Wir fühlen den Drang und die Sehnsucht, aber auch die Kraft in uns, ein eigenes Leben zu führen, darum müssen wir leben. Das Leben selbst ist unsere heilige Bestimmung." Noch gar manche gediegene Aussätze des Kalenders wären einer eingehenden Besprechung wert; indes müssen wir uns aus Rücksicht auf die Knappheit des Raumes selbst die bloße namentliche Aufzählung aller versagen. Immerhin wollen wir einige der bemerkenswertesten herausgreifen, wie sie u»S eben in den Wurf kommen. Da ist zunächst der temperamentvolle „Offene Brief" des leider so früh dahingeschieden» Dichter- M. S. Feuerberg an Berdyczewsky, wort« jener den Berdyczewsky'schen Ideen „im Namen der jung»! Generation deS Ostens" Fehde ankündigt. Dem An denke« Sünde cst es, von unseren Feinden bedrängt, im Laufe der Jahrhunderte elend und schwach geworden. Es wieder seine- Inhaltes würdig zu machen, das ist die edle Aufgabe der jüdischen Kämpfer. Die sich von ihrem Volke losgesagt haben, sind verurtheilt, in unftuchtbarer Thätigkeit zu zerstören, wo sie zuhause aufbauen könnten. Dem Judenthum, dem eigenen Volke alle Kräfte zu widmen, im eigenen Herzen das Licht des JudenthumS zu entzünden, das ist positive Culturarbeit. Für das eigene Volk, wie für die ganze Menschheit. Jechcskel Schochaur. Inland. „Unsere Anstande." Indem wir diesen Bericht unter Hinweis auf den gleichnamigen Artikel in Nr. 44 dieses Blattes veröffentlichen, bemerken wir, dass wir damit die Angelegenheit für abgeschlossen erachten. U n g.-H r a d i s ch, 25. December i 899. Sehr geehrter Herr Redakteur! Gestatten Sie einem genauen Kenner der Verhältnisse der hiesigen jüdischen Gemeinde im Interesse der Wahrheit ein Wort der Entgegnung auf den unter obigem Titel in Nr. 44 Ihres geschätzten Blattes erschienenen Artikel. Zunächst wollen wir richtigstellen, dass die hiesigen Juden keineswegs „treu-deutsch" gesinnt sind, wie der Artikelschreiber es Fernstehenden glauben zu machen sucht. Im Gegentheile! Man kann mit vollem Rechte behaupten, dass es nicht viele jüdische Gemeinden in Mähren gibt, in denen jüdisch-nationales Bewusstsein so scharf ausgeprägt und jüdisch-nationaler Geist so mächtig weht, wie in der unserigen. Der Vorwurf, dass die hiesigen Juden noch immer stramm am Deutschthum festhalten, ist ungerecht und nicht stichhältig; denn mit sehr wenigen Ausnahmen sind sie alle gut jüdisch-national. In politicis verhalten sich die Juden schon seit Jahren zum Theile ganz neutral, zum Theile gehen sie mit der herrschenden Partei der Slaven, insoweit diese nämlich ihre Betheiligung wünschen, keineswegs aber stellen sie sich den Czechen irgendwie entgegen. Eine vollständige Angliederung an die Czechen wollen wir Jüdisch-Nationalen selbstverständlich nicht, und ist eine solche aber auch in Anbetracht der jüngsten Vorgänge in Prag, Holleschau und Wsetiu gar nicht so verlockend. Eine locale Politik auf eigene Faust zu betreiben, ist schon deshalb ganz unmöglich, weil die Juden hier eine geringe Minorität bilden, und würde auch eine solche die schwersten Folgen für dieselben nach sich ziehen. Der wirtschaftliche Boykott seitens der Slaven gegen uns entspringt also am wenigsten nationalen oder politischen Motiven, sondern lediglich, wie überall, dem alten, eingewurzelten Rassenhasse. Unsere Umgangssprache ist allerdings die deutsche, da unsere Erziehung und Bildung eine solche war, doch gibt es hier fast keinen Juden, der nicht auch der zweiten Landessprache mächtig wäre. Was jedoch die materiellen Opfer der hiesigen Stadtgemeinde für die angeblich für die Juden und von den Juden erhaltenen deutschen Volks- und Bürgerschulen betrifft, sei konstatiert, dass die Zahl der diese Anstalten besuchenden jüdischen Schüler nur circa 25 Percent beträgt. Das Gros der jüdischen Schüler am hiesigen deutschen Obergymnasium hingegen recrutiert sich hauptsächlich aus Auswärtigen, zum Theile sogar aus Niederösterreichern. Im übrigen sind die Juden in den czechischen Schulen nicht gar so gern gesehen! Ein jüdisches Mädchen, das im Vorjahre die czechische Bürgerschule besuchte, wurde von ihren Mitschülerinnen nicht anders apostrophiert, als „Zidovka“ Feuerbergs sind drei Beiträge geweiht, die von Doctor M. I. B e r d y c z e w s k y, I. Klausner und I. I. W o b l herrühren. S. In wetz ist in seinem Artikel „Mission und Nationalität" eifrig bemüht, einen Ausgleich zwischen diesen beiden, vielfach als Gegensätze angesehenen Gedankenströmungen innuerhalb des JudenthumS zu verfechten. I. L. B r u ch o w i tz liefert gelungene Uebersetzungen Heine'scher Gedichte. M. L. L i l i e n b l u m behandelt in einem Aufsätze mit der Ueberschrift „Denkmäler" die Frage, auf welche Weise wir das Angedenken unserer Geistesheroen verehren und rege erhalten sollen. M. M. Dolitzky verherrlicht in einem schönen Gedichte daS „alte Beth-Hamidrafch", aus dessen rauchgeschwärzten Mauern unsere Großen hervorgegangen sind. A. S. Friedberg gewährt uns Einblick in ein interessantes „Actenfaseikel", des zwar lediglich von der Phantasie de- Autors zusammengetragen worden ist, aber darum nicht minder naturgetreu die Lebensverhältniffe eines großen Theiles unserer osteuropäischen Brüder wiederspiegelt. Jakob F r ä n k e l bietet einen frisch geschriebenen populär-wissenschaftlichen Aufsatz über die Hypnose. A. L. Lewinsky stellt sich mit einer anmuthigen Plauderei: „Ein wenig Kalenderphilosophie" ein. Außerdem enthält der Kalender Nekrologe, kurze Lebensbeschreibungen hervorragender zeitgenössischer Juden, eine reichhaltige Jahreschronik, zahlreiche künstlerisch ausgeführte Illustrationen rc. rc. Man sieht, eine gar reiche Fülle, die dem Kalender unter de» Neuerscheinungen des hebräischen BüchermarkteS gauz gewiss einen hervorragenden Platz sichert. Jeder, der an dem Aufschwünge der neuhebraischen Literatur Antheil nimmt, «ag da» Erscheinen dieses t» beste» Wertstnae literarische» MtRPffll Rh MeRUglyMMg Ben-Schlomoh.