Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1899)
- Issue
- 43 (8.12.1899)
- Date
- 1899-12-08
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seit« 2 Wien, Freitag «Jüdisches Volksblatt 8. December 1899 Nr. 43 reaktionärsten Wahlsysteme Europas zu ertragen. Werl dieses Wahlunrecht durch und durch unjüdisch ist, weil das Judenthum immer social war und bleiben m u s §, trotz Liberalismus und dessen „Fortschritt". Und nicht zumindest deshalb, weil die miserable Finanzlage unserer Gemeinde diese Maßregel zu einer unaufschiebbaren Nothwendigkeit macht. Als vor einem Jahre die Neuwahlen in den Cultusvorstand stattfanden, da zog der „ I ü d i s ch e V o l k s v e r e i n" mit der Parole: „Heraus mit dem neuen Wahlrechte!" in den Kampf und erreichte trotz der mangelnden Agitation und trotz der schändlichen Wahlumtriebe knapp die Majorität der abgegebenen Stimmen. Damals aber versprachen auch sämmtliche neugewählten Caudidaten, mit Ausnahme von dreien, sich für das neue Wahlrecht einzusetzen. Wie haben diese Mitglieder des Vorstandes ihr Versprechen eingelöst? lieber Haupt nicht. Rücksichtlich des neuen Wahlrechtes ist trotz des Versprechens nichts, rein gar nichts geschehen. Aber wenn die Herren glauben, die Sache e.nschlafen lassen zu können, dann irren sie sich. Im Gegeutheile! Der Kampf wird jetzt erst recht ausgenommen werden. Und wir hoffen, dass der tausendstimnlige Ruf: „Heraus mit dem neuen Wahlrechte!" dem alten, liberalen Gemeindevorstande ein baldiger Grabgesang werden dürfte. Wieder der Ritualmord. Das „Deutsche Bolksblatt" leistete sich Mittwoch eiu.-n Leitartil über Hülsuer und — D r e y f u s. 21 m 2. December wurden nämlich auch die langgesuchten Oberkleider der Klima gefunden. Das gibt dem Iesuitenblatte sofort 2lulass, eine ganze Symphonie ertönen zu lassen. In schaudererregenden, geheimnisvollen, fettgedruckten Andeutungen a la 5 Kreuzer-Roman wird dem lieben Wiener Publicum mit dem berühmten goldenen Herzen erzählt, dass das Gericht auch dem krummen Juden auf der Spur sei, dass der Schurke H ü l S n e r bald entlarvt seirc würde und dass man da zugleich wissen werde, wer der Mörder der Klima sei. Aber das ist noch lange nicht alles. Am selben Tage habe auch der französische Kriegsminister G a l l i f e t seine Ueberzeugung von der Schuld des Juden Dreyfns öffentlich kundgerycm. Selbstverständlich erzählt das fromme Reclameorgan für jesuitische Moral keine einzige T hatsache. Der Artikel ist ein glänzendes Confertei des berüchtigten Frozzel- Artikels des ehrenwerten Hans Schwer über die Reise nach Groß-Meseritsch. Wir sind der guten Hoffnung, dass es dem „Deutschen Volksblatt" auch diesmal so ergehen werde, wie etwa mit einem Zeugen im Polnaer Proceffe, dem es pechs chwares Haar andichtete, während der arme Junge doch mit blauen Augen und röthlichem Haare begnadet ist. Was nun? Der Ausgleichsversuch zwischen Deutschen und Czechen ist definitiv gescheitert, und mit der Frage: Was nun? Was gedenkt das Ministerium jetzt anzufangen? beschäftigen sich sämmtliche Pressorgane. W i r glauben, dass das erste, was die Regierung jetzt zu thun hat, ist, aus der Hut zu sein, um I u d e nkr a w a l l e und Indenexcesse zu vermeiden. Wir sind leider schon zu sehr daran gewöhnt, bei jedem derartigen Falle Jndenexcffse als Nachspiel zu haben. Ob die Deutschen, ob die Czechen unzufrieden vom Parlamente scheiden, ist beider erste That, Judenhetzen zu inscenieren, einige Juden zu massacrieren und zur Sühne für ihre eigene Misswirtschaft jüdische Häuser und Geschäfte plündern zu lassen. Zum Glücke ist kein einziger jüdischer Abgeordneter in die Commission, geschweige denn in die Subcommiffion gewählt worden. Aber das macht ja nichts! Der Jude wird ja doch verbrannt. Es wäre Zeit, dass die Regierung sich dieses Dogmas bewusst wird und ans der Hut ist. Was uns am meisten nothtyut. Die Ereignisse der letzten Wochen haben einen Theil der österreichischen Judenschaft zur Selbstbesinnung wachgerufen und haben die Frage, wie die Lage der österreichischen Juden in Wirklichkeit beschaffen ist und mit welchen Mitteln dieselbe gebessert werden könne, wieder in den Vordergrund der Discnssion gestellt. Wenn man aber die Berichte über bie unter dem Eindrücke der Polnaer Affaire, sowie der Excesse in Böhmen und Mähren und ihres parlamentarischen Nachspieles abgehaltenen jüdischen Versammlungen liest und die unter denseben Eindrücke geschriebenen Artikel der jüdischen Presse studiert, so zeigt sich, dass ein energisch,r Kampf gegen den Antisemitismus nahezu einstimmig als das Programm der nächsten Zukunft gefordert wird. Die Worte, die Herr Gemeinderath L n c i a n Brunner in der Versammlung der österreichischisraelitischen Union gesprochen, geben den Empfindungen, der Majorität der Juden, die überhaupt für die Lage der jüdischen Gesammtheit ein Interesse haben, kräftigen 2lnsdrnck. „Die Zeit des stillen Duldens", sagte Herr Brunner, „ist vorbei, dem Antisemitismus muss man rücksichtslos entgegentreten und seine Niedertracht stigmatisieren." Wir stimmen diesen Worten vollkommen bei. Wir wünschen nichts sehnlicher, als dass die Zeit des stillen Duldens für immer vorbei sei und dass die Zeit des Handelns, und zwar des energischen, zielbewussten Handelns nunmehr dauernd anhalte; aber wenn wir einerseits auch den rücksichtslosen Kanrps gegen den dlntisemitismus als durchaus nothwendig erachten, so können wir doch andererseits keineswegs wünschen, dass er die ganze Kraft der österreichischen Judenschaft absorbiere. Wir dürfen schon darum den Kampf gegen den Antisemitismus nicht lässig betreiben oder gar unterlassen, weil wir nicht nur aus dem Lause der Geschichte die Erfahrung schöpfen können, sondern auch in unserem eigenen Leben alltäglich die Beobachtung machen können, dass Lügen und Verleumdungen, die nicht im Keime erstickt werden, immer tiefer Wurzel fassen und immer weitere Kreise ziehen, so dass die Wahrheit selbst mit den triftigsten Gründen nicht mehr dnrchzudringen vermag und alle Gesetze des vernünftigen Denkens sich zu schwach erweisen, um Jrrthümer, die einmal im Gemüthe der Menschen festwurzeln, zu entkräften. Schon im Interesse der historischen Wahrheit dürfen wir nicht ermüden, Lügen und Verleumdungen, die über uns ausgestreut werden, auf Schritt und Tritt, zu widerlegen. Sehen wir doch alltäglich, wie Lügen und Fälschungen, die vor Jahrhunderten von den Feinden unseres Volkes ausgeheckt wurden, von den Antisemiten unserer Tage eifrig ausgegraben werden und als besonders gewichtige und schlagende Argumente im Kampfe gegen uns aufmarschieren müssen. So dürfen tute auch dessen sicher sein, dass das, was unsere heutigen Antisemiten an böswilligen Erfindungen leisten, den Antisemiten — oder wie unmer sie dann heißm werden — künftiger Jahrhunderte als Revolver in der Hand drohte sie dem herannahenden Pöbel aus dem Fenster und hielt ihn auf diese Weise so lange von sich fern, bis die telephonisch herbeigernfene Wache sie von der Wuty desselben befreite. „Wie verhalten Sie sich. Madame, zum Jndenthnni?" O, für sie ist der Hass nicht beschaffen; mir einigen Räthseln dort oben, und dabei zeigte sie nach dem lauteren Himmel, wird sie so manche Ungerechtigkeit gegenüber all dem, was da kreucht und fleucht, nicht verzeihen. Mit den neuen Idealen des Judenthums hat sie Fühlung genommen; Israel ist eine mächtige Rasse, Israel hat die schönste alterthümliche Literatur, nran muss sich an den Psalmen und am Koheleth vorerst laben, um dann kritisch sich selbst gegenüber es zu wagen. Wer wird es vermnthen, sie liest das „Hohelied" während der Zwischenacte! Bedächtig, wie ein Völkerpsychologe, verfolgt sie alles, und weiß deshalb auch manche, selbst den bestunterrichtetsten Zionisten in Verlegenheit bringende Frage zu stellen. Und sie ergeht sich ferner in elegischem Tone über die Wirrnisse der neuen Zeit, streift bekümmert die Pariser Affaire, kommt dann wieder ans bie Führer der Menge zu sprechen. Dieselben seien noch sebst zu wenig reis, um der Vernunft das gewisse Allzumenschliche, sagen wir das „unbewusst Thierische", anzuvertranen. „Von Ihren erhabenen Anschauungen, Madame, weiß Ihre allernächste Umgebung wenig —. Schreiben Sie beim keine Gedichte"? Gedichte? Ja, wie sie in der Schweiz oder im reizenden Curort Zakopane sich anfhielt, da entlockte ihr wohl die Stimlnung hie und da ein wertvolles Berslein. „Aber wozu"? schweifte die Dichterin lieblich ab. „Hört denn jemand heutzutage auf die Dichter und Propheten? Selbst moderne Jeremiasse würden unbeachtet dahinwandeln." Ein Drama hotte sie jetzt allerdings in der Arbeit, ein Sujet, bei dessen Niederschreiben sie oft heiße Thränen vergießt, denn der Titel schon erinnert an die Leiden und Martern, die ein großer Theil Culturmenschen ertrug. Das Drama soll „Sibirien" heißen. Aber auch zu dem Ghetto zieht es sie wieder hin, zu den lebenden Todten; ja, sie richtet sich dabei begeistert aus, jetzt soll es ein Schauspiel von den Heimgekehrten des Ghettos werden; von Leuten, deutet sie, die ihren Faden im Trubel der Heerstraße verloren oder denen man denselben entzweigeschnitten, und die den weiten Weg ins heimatliche Ghetto znrücklegen müssen, um wieder von vorne anzufangen. Ob das Schicksal ihnen diesmal hold sein wird, wer kann es wissen? Weiß es doch die Dichterin selbst noch kaum? Das Stück soll „Jüdische Mönche" heißen. Mit dem Versprechen, ihr den Nachruf Gabriele d'Anunzios an unsere arme Kaiserin zu bringen, schied ich von ihr. Lemberg 189U. Alexander Pordes. Der bleiche Appreteur. Von Morris Rosenfeld. Seht dort den bleichen 2lppretenr, Die 2lrbeit verzehrt ihn, o Schreck! Die Arbeit. vom Morgen zum Slbend, Sie nimmt die Kräfte ihm weg. Viel Monden kommen und gehen. Die Jahre ziehen vorbei. Stets seh' ich gebückt den Armen Bei dem ewigen Einerlei. Ich steh' und betrachte sein 2lntlitz, Von Schmutz und Schweiß so entstellt, Ich fühl's, nicht die Kraft der Gesundheit, Nur Nvth ist's, die aufrecht ihn hält. Aus seinen Augen tropfen Die Thränen in stetem Lauf, Sie sangen sich ein in die Kleider, Die Nähte trinken sie auf. So sagt, wie lang soll noch schassen Der Schwache, so müd' und gequält? Wer kann die Lösung mir zeigen Des schrecklichsten Räthsels der Welt? Nur eines kann ich Euch sagen, Ob ich sinne auch früh und spät: Wird den einst die Arbeit erschlagen, Sitzt dort schon ein and'rer — und näht. Deutsch von Karoline Tag. Waffe gegen unsere späten Urenkel dienen wird. Sowie wir aber unseren stärksten Trost und unsere beste Kraft aus der Geschickte und dem Schriftthume unserer Väter schöpfen, so leisten wir unseren Nachkommen den größten Dienst, wenn wir die Ehre des jüdischen Namens makellos erhalten und jede Beschmutzung und Besudelung kraftvoll und schlagfertig abwehren. Aber der Kampf gegen den Antisemitismus, so wichtig er ist, kann nur die negative Seite unserer künftigen Thätigkeit bilden; viel wichtiger erscheint uns die positive Seite derselben. Um dies elnzusehen, bedarf es vor allem der richtigen Einsicht in das Wesen des Antisemitismus. Der dlntisemitismus ist nichts anderes als ein brutaler und rücksichtsloser Vernichtnngskampf gegen unsere wirtschaftliche Existenz; sein Ziel ist die Beseitigung der jüdischen Concurrenz aus allen Gebieten des Erwerbslebens; deshalb steuert er mit Berechnung darauf los, uns ans allen Bernfsarten zu verdrängen, uns die Mittel und Wege zur Ausbildung und Hebung unserer Kräfte abznschneiden, uns zu Parias, zu .Heloten innerhalb der „arischen" Gesellschaft hinabzudrücken. Wo der Antisemitismus dieses Ziel noch mit Anstrengung erkämpfen muss, äußert er sich als Judenhass, wo er bereits große Erfolge erreicht und des endlichen Sieges sicher ist, als Jlldenverachtimg. Der dlntisemitismus ist keineswegs, wie es von manchen Seiten dargestellt wird, eine Reaclion gegen Fehler oder gesellschaftlich nnattgenehltte Eigenschaften der Inden. Wenn wir keine Menschen, sondern Engel wären, wenn wir Muster an Tugend, frei von Schwächen und Mängeln wären, würde dies den Antisemitismus nicht schwächen, sondern nur noch mehr reizen. Nicht weil man die Juden mit diesen oder jenen Fehlern behaftet wähnt, besteht der dlntisemitisirms, sondern weil der Antisemitismus existiert, dichtet man. den Juden diese oder jene Fehler an. Man braucht die Fehler der Juden, um die geistig trägen Massen zur Theilnahme an dem wirtschaftlichen Vernichtungskampfe gegen die Juden zu gewinnen; man muss die Juden als eine Gefahr für die Gesellschaft hinstellen, um die Leidenschaften der Menge aufzustacheln und wach zu erhalten. Kann es bei dieser Sachlage uns viel Helsen, wenn wir — und darauf allein kann sich der Kampf gegen den Antisemitismus erstrecken — die gegen uns in Umlauf gesetzten Lügen widerlegen oder einzelne Wortführer der Antisemiten als bemakelte Menschen entlarven? Wir führen den Kampf gegen den Antisemitismus und müssen ihn führen schon im Interesse der historischen Wahrheit und Gerechtigkeit, die wir unseren Nachkommen schulden, und dann, weil wir uns nicht ohne Widerstand unseren Feinden ergeben dürfen. Aber alle unsere Kräfte darf dieser Antrag nicht aufbranchen, er darf uns von wichtigeren Aufgaben nicht ablenken. Wenn wir cultnrell und wirtschaftlich gänzlich zugrunde gerichtet sein werden, wenn wir zu Boden geworfen sein werden, ohne Fähigkeit, uns wieder emporarbeiten zu können, dann wird der Antisemitismus, weil ihn unsere Feinde nicht mehr nöthig haben werden, van selbst aushören. Ist aber ein derartiger Zustand, in welchem es keinen Antisemitismus mehr gibt, für uns erstrebenswert? Gewiss nicht. Mit dem Fehlen des Antisemitismus allein ist uns demnach nicht geholfen. Wir bedürfen eines positiven Prvgranimes, wir bedürfen vor allen Dingen der Wirkung und Hebung der eigenen Kräfte, um allen Gefahren, die uns bedrohen, mit Erfolg trotzen zu können. Wir müssen unsere Kräfte so weit stählen, dass der Antisemitismus uns nichts anznhaben vermag, dass seine gegen uns gerichteten Geschosse wirkungslos abprallen. Man wende uns nicht ein, dass wir zu schwach, zu gering an Zahl sind, um uns selbst Helsen zu können. Das Makkabäer-Fest, das wir kürzlich gefeiert, sollte allen derartigen Bedenken gegenüber tief und unauslöschlich uns Inden die Lehre einprägen, dass nicht die Zahl den Erfolg verbürgt, sondern der Geist, dass neben klarer Einsicht in die Mittel und Ziele des Handelns heldenhafter Sinn, Unerschrockenheit, Ausdauer und Zähigkeit die gewaltigsten Mächte im Menschenleben darstellen und weitaus schiverer in die Wagschale fallen als die bloße Masse. Wenn wir diese Eigeilschaften in »ns entwickeln und Pflegen, dann haben wir nichts zu fürchten und dürfen getrost in die Znknnft blicken. Der erste und unerlässlichste Schritt aus diesem Wege ist der, dass wir uns organisieren. Indem wir uns fest aneinanderschließen, einen regen, innigen Wechselverkehr zwischen den verschiedenen Claffen und Bernfsarten innerhalb unseres Volkes anregen und befördern, werden wir erst erfahren, was der jüdischen Gesammtheit noththut, wir werden die Ueb^l, an denen sie krankt, erst genau zu erforschen in der Lage sein, und mit der richtigen Erkenntnis derselben wird der erste Schritt zur Beseitignng geschehen. Die schmerzlichen Erfahrungen, die fast jeder einzelne von uns im Leben gemacht hat, werden weiteren Kreisen und schließlich der Gesammtheit zustatten kommen. Wir werden erst durch eine Organisation in den Stand gesetzt werden, das schwierige Problem zn lösen, eine richtige Vertheiliittg der Bernfsarten innerhalb unseres Volkes anznbahnen und dadurch unsere materielle Existenz, die den Untergrund unserer moralischen und cnlturellen Existenz bildet, inmitten der Wogen des uns umbrandenden Hasses ungefährdet zu behaupten und sie von den Schwankungen äußerer, nicht in der allgemeinen wirtschaftlichen Lage begründeter, sondern künstlich gegen uns speeiell ins Werk gesetzter Einflüsse frei zu erhalten. Wenn wir aber es consequent erstreben, ans eigenen und nur auf eigenen Füßen zu stehen, dann werden wir auch consequent daran festhalten, dass wir nur durch sachliche Leistungen, die der wechselnden Laune persönlicher Sympathien und Antipathien gänzlich entrückt sind, innerhalb der anderen Völker gelten wollen und gelten können. Nur wenn derartige Anschauungen uns in Fleisch und Blut übergegangen sind, werden wir unsere eigenen Kräfte stählen und entwickeln; wir werden dann in unserer Mitte Kräfte vorflndett, die uns heute fehlen. Dann dürfen wir auch getrost allen von feindlicher Seite unternommenett Versuchen znschanen, unser moralisches und cultnrelles Niveau herabzudrucken und die Adern unseres Wirtschaftslebens zn unter- ... mamsräM «ü*sk m*m