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Jüdisches Volksblatt · 1899-09-29 · 33 (29.9.1899) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1899)
Issue
33 (29.9.1899)
Date
1899-09-29
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Jüdisches Volksblatt Seite 3 33 Nr. 33 Wien, Freitag 20. September 1809 ab tit ird Huftuffc Leben l Mchen Vien müthsülation ilgeiies Menschen l einen n Be mrdeik, n. Sie n er s eieren tänden streben^ t und t zum i kann die in ihrem K. in langer stellen zu können. Und da man ihnen die Nas e nich t bschneiden kann, gibt es keinen Schutz vor solchen „Helfern" . Anti86mitl8Mus redivivus. Der Weizen der Herren von blüht. Herr V e r g a n i, der sich seit mehreren Wochen der Wiener „Volkstribüne" öffentlich rnbig einen Dieb ennen lässt, schwimmt wieder auf der Oberfläche, und Herr j i e l o h l a w e k, der Abgeordnete des affenseindlichen Wien, ann wieder sprechen, ohne ausgelacht zu werden. Am verflossenen Mitiwoch hat der antisemitische „Volkswirtschaftliche irrden? Verein" eine Versammlung abgehalten und Hermann körperi e l o h l a w e k, der possierliche Affentödter und Vernichter Darwins, hat über den Polnaer Process gesprochen, luter dem johlenden Beifalle einer sinnlos verhetzten Menge hat der gelehrte Bücherwurm Bielohlawek sich beschwert, dass man das Mort Nitualmord, das doch allen auf den Zippen schwebe, nicht anssprechen dürfe. Und heute vormittag >ird Herr Dr. Lueger, der Führer der christlich -socialen Zartei, vom Kaiser empfangen werden, um seine Rathchläge zur Lösung der Ministerkrise abzngeben. zerr Dr. Lueger, der Führer jener Partei, die irch den Mund des Abgeordneten in der erwähnten Zersammlnng für die I n d e n A u s n a h m s g e s e tz e orderte. Vor wenigen Monden haben ge wisse Juden und inige liberale Zeitungen gejnbelt, dass es zu Ende sei mit ,er Größe der antisemitischen Partei, mit der Macht des Antisemitismus. Nun aber steht er vor uns, zu neuem Leben standen, aus allen Ecken und Winkeln kriecht er höhnend servor, überschwemmt im Sturme unsere Lande und wühlt rbarmungslos die grausamsten Jnstincte der geknechteten Menge auf. Und hat er uns früher mit Ruthen gezüchtigt, so peitscht er uns nun mit Scorpioneu. Das letzte, daS uns geblieben, unser Menschthum, unser rein n.cuschlichcs Gesühl, den kümmerlichen Rest, den uns die vi elgerühmte Civilisation noch gelassen, spricht er mit grausamer Hinterlist uns ab, zerrt er mit wollüstiger Brutalität hinab von dem Forum der Cultur. Mit unwidersprochener Gemeinheit raunt er den Völkern Oesterreichs ins Ohr: Die Juden sind den Kannibalen gleich, sie tödten arme unschuldige Christennrädch en, um Blut zu trinken. Und sein größter Agitator wird heute vom Kaiser empfangen, um seine Rathschläge zu Füß eit der Krone nicdcrznlegeu. Wie die Cleriealen arbeiten. Wir Juden sind Geschäftsleute? Einfach lächerlich! Der schlaueste jüdische Geschäftsmann wird von der Geschästsmache des Clericalismus noch immer lernen können. Ist ein Jude schon auf die Idee gekommen, einen gesetzlich geschützten Z e i t u u g sprospect herauszri geben, das kleine Lotto zum A b o u n en t e n f a u g zu verwenden? Vor uns liegt das 1. Quartals-Prospectcircular, welches das Erscheinen der beiden Zwei-Wochenblätter: „Solidaritäts-Welt-Heil" und „Einigkeits-Welt-Echo" ankündigt. Links oben in der Ecke steht: Gesetzlich geschützt, rechts: Serie C 05 Nr. 07. Die Serie und Nummer kommt durch das kleine Lotto zur Auslosung. Für die Beantwortung der drei Fragen: Haben Sie eine Zeitung abonniert? Lieben Sie ein politisches Blatt mit Illustrationen? Was lesen Sie am liebsten in der Zeitung? find 375 Preise, welche ebenso viel — natürlich minderwertige — Lose repräsentieren, ausgesetzt. Gewinner können selbstverständlich nur Halbjahrs- Abonnenten der beiden ehrenwerten Blätter sein. Ueberdies beschummeln diese biederen Geschäftsleute den Staat um den dass dieser uneigennützige Mann nie eine Besoldung verlangt, ja vielmehr eine ihm angebotene stolz zurückweist, mit der Bemerkung, dass man nur für Geld, mit dem man Geschäft e treibt, Zinsen nehmen darf (nicht aber, wenn man dass elbe für wohlthätige Zwecke verwendet)". Wiewohl Salomo n viele Geldbeträge dem Staate nur in Form einer Anleihe verlieh, blieben sie in Wirklichkeit im Säckel des Staates und wurden ihm nicht rückerstattet. Dies beweisen die zahlreichen Cchuldverlräge, die nach seinem Tode aufgefunden wurden, und aus welchen es ersichtlich ist, dass Salomon zur Unterstützung der Insurgenten und der Staatscasse einen Betrag von 400.000 Dollar (eine besonders zu jener Zeit beträchtliche Summe) beisteuerte. Diese Geldbeträge wurden auch nach dem Tode des Salomon an dessen Erben nicht rückerstattet, trotz der zahlreichen Mahnungen und Protestbriese, die die Erben des Salomons an den Congress richteten. Aus einem Schreiben, das Präsident Midison an M. Salomon (dem Sohne des Chaim Salomon) als Antwort auf dessen wiederholte Mahnung, ihm die von seinem Vater geliehenen Beträge zurückzuerstatten, richtete, kann man ersehen, wie Salomon von den Amerikanern geliebt und geachtet wurde. Er schreibt: „Die Geldbeträge, die Du in Deinem Briefe erwähntest, wurden zur Unterstützung der Del egierten des Congresses verwendet, und Dein seliger Vat er war der einzige, an den man sich wenden konnte, denn e r war einer der verlässlichsten und geehrtesten Männe r seiner Zeit". Im weiteren Verlaufe seines Schreibens kommt er auf die Thaten Salomons zu sprechen, auf dessen „freundliches Entgegenkommen" (er meinte damit die großen Anleihen), das er einem jeden der Patrioten gegenüber bezeugte, ohne dafür ein Entgelt zu beanspruchen, auf dessen große Weisheit und parlamentarische Thatigkeit, die er im Verkehre mit den auswärtigen Diplomaten an den Tag legte und endlich ans die durch ihn erzielten Resultate, die zweifellos günstig für den amerikanischen Staat ausfielen. Midison schließt sein Schreiben mit Trostworten und spricht auch die Hoffnung aus, dass der amerikanische Staat dessen Andenken ehren und die schuldigen Beträge rückerstatten wird. Auch bei dein lrncb Intervention der französischen Regierung im Jahre 1783 in Paris zustande gekommenen Zeitungsstewpel. Diese beiden Blätter bilden nämlich, wie der Prospekt ganz offenherzig eingesteht, ein Wochenblatt, das rechtmäßig den Zeitungsfiernpel bezahlen sollte. Und wie sich der Prospect erst gibt. Er trieft nur so von Liebe und Wahrheit: „Wir werden daher das Gute nehmen, wo wir es finden ... und wäre es zehnmal vom v ersetz m t e n G e g n e r." Nur an einer Stelle bricht der unersättliche Hass hervor. Ta heißt es: „Wir werden Treue und Ehrlichkeit . . . auch bei denen wieder wachrufen, welchen es (!?) durch zielbewusste Schwindler oder internationale Gaukler betäubt und eingeschläsert wurde." Ansouften aber säuseln die Herren in christlicher Demulh und Milde. Und wenn nicht dieser gemeine, niedrige GeschäfiLkniff wäre, mit dem diese Leute ungestraft auf die böseste Leidenschaft des armen Volkes, auf die Lottospielwnth, speculiercn, man würde wahrhastig kaum den Wolf im Schafspelze erkennen. Politik im Mitkvwitzer Eisenwerk. Wir erhalten folgende Zuschrift: V e r e h r l i ch e s „Jüdisches V o l k s b l a t t" Wien. Der gefertigte Abonnent Ihres geschätzten Blattes erlaubt sich, den beifolgenden Aufsatz der „Ostrauer Zeitung", die Verhältnisse im Witkowitzer Eisen- und Hüttenwerke betreffend, Ihrer geneigten Aufmerksamkeit zu empfehlen. Was hier in gezwungener Naivetät als Novum hinzustellen versucht wird, sind alte und längst bekannte Thatsachen, worüber, da dieselben ins Fleisch und Blut übergegangen sind, kein Mensch sich mehr wundert. Jeder jüdische Krämer in Witkowitz weiß seit langem schon, dass er von Seiten der Ortsals Gewerbebehörde, deren Vorstand der jeweilige Generaldirectvr ist — eine Förderung seiner Interessen nicht zu erwarten hat. So unglaublich cs klingen mag — Ostrau, die verkehrsreichste Station der von Juden gegründeten Nordbahn, Witkowitz, Eigenthnm Rothschilds- und Guttmanns, welches tausenden von christlichen Arbeitern und Beamten Einkommen und lohnenden Erwerb bietet, ist der Sitz des hässlichsten Antisem ünus, welcher in den Reihen der Beamten dieser selben N^wbahn und des Eisenwerkes die verlässlichsten und eifrigsten Mitglieder zählt. Vielleicht könnte da die — Fürstin Metternich helfen — Ergebenster K.*) „Tie sonderbaren Zustände in der Verwaltung des Witkowitzer Eisenwerkes lenken die Aufmerksamkeit immer weiterer Kreise ans sich. Es wurde kürzlich in einem Troppauer Blatte behauptet, dass der Tircctor des Eisenwerkes das Haupt der antisemitischen Partei von Witkowitz bildet, und dass nicht christliche (soll wohl heißen: jüdische. Anm. d. Red.) Beamte des Werkes, welche dieGesinnung ihres obersten Chefs kennen, sich t an f e n l a s s e n m ü s s e n, um avancieren zu können. Gezwungen werden sie hiezu mit physischen Mitteln allerdings nicht, aber ein moralischer Zwang scheint doch zu beste Herr, denn von berufener und direct apostrophierter Seite wurde der Behauptung des Troppauer Blattes nicht widersprochen. Uns wurde übrigens die Richtigkeit dieser Behauptung von wohlinformierter Seite bestätigt. Das ist *) Der Name des geschätzten Einsenders ist der Redaction bekannt. Friedensvertrage zwischen der englischen Regierung und der jungen amerikanischen Union sehen wir Salomon alle seine Kräfte zugunsten der letzteren anfbieten. Er vernachlässigt sein eigenes Haus und wendet sich ganz den Rcgierungsgeschästen zn, für die er große materielle Opfer darbringt. Und nachdem die Unglück verheißenden und schädlichen Kriegswolken verschwunden waren und die Sonne des Friedens und der Freiheit zu scheinen begonnen hatte, als die großen Kriegshelden und Anführer des Ausstandes für ihre großen Verdienste um die neuerstandene Republik verschiedene Ehrenämter einzunehmeu berufen worden waren, wurde auch Salomon ein Amt anvertraut. Er verließ Amerika und in Ausübung seines Amtes richtete er von London, Holland und Spanien mehrere Briefe an seine Regierung. Rach seiner Rückkehr unmittelbar verfiel er in eine schwere Krankheit, von derer nie wieder genas; und so verschied Chaim Salomon, einige Monate nachher, als er sein angcstrcbtes Ziel, sein geliebtes Land in Freiheit und Unabhängigkeit zu sehen, erreicht sah. Mit dem Leben Salomons endete auch sein Vermögen, das er sich in Amerika erworben hatte. Nur sein Name und seine Thaten für die Republik sind unsterblich. Sein Tod kam unerwartet, er starb nach kurzer Krankheit, in der Blüte der Jahre, im Alter von 44- Jahren. Sein Tod war so rapid, dass er nicht einmal Zeit hatte, ein Testcmerlt zu schreiben, und nach seinem Tode fand sich keiner, der sich der Witwe annohm und Ordnung in dienen Solomon hnuerloffencn Güter schasste. Und da zur damaligen Zeit die gegenwärtige Constitution noch nicht bestand (Salomon starb vier Jahre vor Schaffung der amerikanischen Verfassung), so gerieth nach dem damaligen Gesetze das Vermögen des Chaim Salomon in die Hände Fremder, da seine Hinterbliebenen Erben noch klein waren. Dazu kam noch, dass gleich nach dem Tode Salomons dessen oberster Leiter seiner Güter ans nnnoiürliche Weise seinem Leben ein Ende machte. Auch die Geschäftsbücher und anderen Dokumente, die auf das Geschäft Bezug hatten, waren spurlos verschwunden. Die Dokumente und Aufzeichnungen, die Chaim Salomon während seiner Amtslhäligkeit als Kanzler der amerikanischen Regierung zur Zeit der großen Jnsurrecticn gemacht hatte, wurden zwar im Archiv zu Washington ausbewahrt, geriethen aber im Jahre 1814-, jedenfalls eine Curiosität, die Beachtung verdient. Ein physischer Zwang zum Religionswechsel besteht in Witkowitz nicht. Nun, im Staatsdienste werden die richterlichen Beamten jüdischer Confession auch nicht gezwungen, ihren Glauben zu wechseln, aber sie wissen es doch, dass sie, um avancieren zu können, sich taufen lassen müssen und viele von ihnen thun es auch, um sich die Lebenssorgen zu erleichtern, aber angenehm ist es ihnen gewiss nicht. Die jeweiligen Justizminister haben für diesen Vorgang ihre Entschuldigungsgriinde, die in dem cleriealen Charakter unseres Staatswesens wurzeln — aber in einem i n d n st r i e t l e n Unternehmen, wie das Witkowitzer Eisenwerk ist, an dessen Spitze weder Clericale, noch Christlich- Sociale, noch Schönerianer, sondern die Herren Rothschild und G n t m a n n stehen, i st ein ant il i b e ra l es Regime ganz un v erst ä n d l i ch und unbegreiflich. Dass überdies i m S i n n e dieses Regimes e i n Z e i t u n g sblatt herausgegeben und die Beamtenschaft zu einer a n ti s e m i t i s ch en Partei organisiert wird, das setzt dem Curiosum die Krone auf. Ganz richtig bemerkt hiezu die „Freie schles. Presse", dass ebenso, wie es undenkbar sei, dass in dem Jndustriewerke eines Fürsten Schwarzenberg ein antifendales Blatt geduldet werde, so sinnlos sei es, dass in der G ewe r ks ch a ft Rothschilds und G u t m a n n s ein a n t i s e m i t i s ch e s B l a t t erscheint, an welchem Beamte der Gewerkschaft Mitarbeiten. Den Herren, welche den Sport betreiben, scheint es eben zn gut zu gehen. Von der großen Zahl der unteren Beamten kann das nicht gesagt werden, ihr Schicksal ist keineswegs beneidenswert — doch das gehört in ein anderes Capitel." Wir geben diese Zuschrift vorläufig ohne jeden Commentar wieder. Wenn diese Nachrichten sich bestätigen sollten, dann wäre es ein wenig schwer zu begreifen, was Herr R. v. Gutmaun eigentlich als Präsident der hiesigen Alliance tfjut. Die Antwort dürste ja nicht ansbleiben. Zur Interpellation im Cultusvorstande Wer die Finanzlage der Gemeinde. Wir erhalten von dem geschätzten Autor der in unserem Blatte erschienenen Artikelserie: „Die Finanzlage der Wiener jüdischen Gemeinde" folgende Zuschrift: GeehrterHerrRedactenr! Wie ich dem Berichte der „Wochenschrift" entnehme, hat sich unser Eultusvorstand in seiner Sitzung vom 12. September mit meinen in Ihrem geschätzten Blatte erschienenen Aufsätzen beschäftigt. Es wurde interpelliert und auf die Interpellation sofort geantwortet. Gestatten Sie mir, dass ich pflichtgemäß die Jnterpellationsbeautwortung gleichfalls beantworte. In dem Berichte der Plenarsitzung des Eultusvorstand es heißt es: Seitens des Vorstandsmitgliedes Herrn Gottlieb T a u s s i g wurde dem Präsidium nachstehende Interpellation unterbreitet: als die Britannen diese Stadt belagert und daselbst große Verheerungen angerichtet hatten, in die Hände derselben und wurden total vernichtet. Das Schicksal Chaim Salomons nach seinem Tode war — bis zum Jahre 90 unseres Jahrhunderts— dasselbe, wie das seines unglücklichen Volkes. Sein Name fiel ins Meer der Vergessenheit, Keiner gedachte seiner nach dem Tode, sie gedachten nicht der großen Thaten, die er znm Wohle des Landes vollführt. Sie thaten nichts zu seiner Ehrung, errichteten ihm kein Erinnerungsmonument, sie erwähnten seiner nicht mit einem Worte in den Büchern der Historie. Sogar seine Freunde und Bekannten, die er sich erworben hatte, und die ihn im Leben seiner Thaten wegen hoch gepriesen, auch sie vergaßen seiner ganz, und thaten nichts zur Verherrlichung seines Namens. Wozu sich eigentlich um eines Juden wegen bemühen, den Namen eines, wenn auch edlen Juden, hoch anznpreisen? Was thut es, wenn er durch und durch ein feuriger Patriot war, wenn er Außerordentliches geleistet hat? Er ist doch nur ein Jude, ein Jude und nichts mehr . . . Aber das amerikanische Volk im großen und ganzen, das die Thaten seiner Helden zu schätzen weiß, wird gewiss auch die Thaten Chaim Salomons nicht unterschätzen, wenn auch bis nun zu seinen Gunsten nichts gelhan wurde. In den letzten Jahren, da die amerikanischen Schriftsteller den Namen Chaim Salomons aus der Tiefe der Vergessenheit herauszuziehen begannen und ihn zum Gegenstände ihrer Discnssionen und Zeitungspolemikcn machten, da erwachte wieder das Selbstgefühl und die anhängliche Liebe in der Brust des amerikanischen Volkes für diesen idealen Mann, und in jeder Gemeinde, jeder Stadt der Union wird sein Name mit einer besonderen Ehrerbietung, einem hohen Grade von Hochachtung ausgesprochen. Einer unserer Genossen, der berühmte amerikanische Patriot und Geschichtsschreiber Simon Wolf, der sich zur Aufgabe gesetzt, nach der Historie und den Thaten unserer Brüder im neuen Lande zu forschen, ist fortwährend bemüht, die Delegierten des Congresses dazu zu bewegen, dem Chaim Salomon ein bleibendes Monument zu errichten. Ob ihm das gelingt, ist eben fraglich ...

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