Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1899)
- Issue
- 10 (21.4.1899)
- Date
- 1899-04-21
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Freitag •Jüdisches Volksblatt 21. April 1899 Kr. 10 Am 22. März 1897 erließ die k. k. Berghauptmannschaft in Krakau eine Verordnung, mit welcher die Anwendung von Dynamit zu Sprengarbeiten bei den im Paragraph 1 des Gesetzes vom 11. Mai 1884 R.-G.-Bl. Nr. 71 und des Landesgesetzes für Galizien vom 17. December 1884 L.-G.-Bl. Nr. 85 aufgezählten Bergbauen untersagt wurde. Damit wurde nun auch der Betrieb der Erdwachsgruben in Boryslaw-Wolanka getn pon. Diese Gruben gehören zum Theile zwei großcapitalistischen Unternehmungen, der L ä n d e r b a n k in Wien und der g al i z i s ch e n C r e d t t b a n k in Lemberg; mehr als die Hälfte, des Bergbaugebietes jedoch steht im Eigenthume kleiner — j ü d ischer — Unternehmer. Gerade diese letzteren fühlten sich durch das erlassene Sprengverbot empfindlich geschädigt. Denn die Verordnung der Berghauptmannschaft berücksichtigte nicht, dass ähnliche Verbote, wie sie in Karmin und Mährisch- Ostrau vorhergegangen waren, wohl in den Verhältnissen der dortigen Kohlen bergbaue ihre Begründung gefunden hatten, für Boryslaw und seine Naphthagruben jedoch durchaus nicht passten. Vor allem ist das Verbot der Sprengarbeit wohl bei Großbetrieben berechtigt, wo die Arbeiter beim Abfeuern der Schüsse sich im Bergwerke befinden und daher Unfälle leicht möglich sind, nicht aber in Kleinbetrieben, wo vor dem Schießen die Mannschaft das Bergwerk verlässt, und am allerwenigsten bei den Gruben von Boryslaw, wo das Abfeuern der Schüsse stets nur beim Schichtenwechsel erfolgte, also zu einer Zeit, wo auch die Nachbargruben frei von Belegschaft sind. Thätsächlich sind während der ganzen Zeit, seitdem das Dynamit in den Boryslawer Erdwachsgruben im Gebrauche stand, nur zwei Unglücksfälle vorgekommen, und auch diese hatten in einem Verschulden der betreffenden Arbeiter ihren Grund. Dazu kommt noch die Erwägung, dass das Verbot der Anwendung von Dynamit bei der Bearbeitung der festen Gesteinsarten im Gebiete von Boryslaw-Wolanka den Bergbaubetrieb ausschließt, da namentlich bei größerer Tiefe der Gruben die Keilhau-Arbeit völlig unzulänglich i st. Nun sind aber die Gruben von Boryslaw von beträchtlicher Tiefe, die Verwendung des Sprengstoffes zumBetriebederselben daher unerlässlich und die Untersagung dieser Verwendung gleichbedeutend mit dem Zwange zur Einstellung des Betriebes. Eine solche Einstellung kann die mit reichen Mitteln versehene großcapitalistische Association ganz wohl eine längere Zeit hindurch aushalten, der kleine Mann jedoch, dessen ganzes Vermögen in seinem Grubenbetriebe investiert ist, wird dadurch ruiniert. Diese Momente machten die in ihren wohlerworbenen ^Rechten durch die Verordnung der Berghauptmannschaft arg bedrohten Grubenbesitzer in dem Necurse gegen jene Verordnung de praes. 6. Mai 1897 geltend und baten das Ackerbauministerium um Aufhebung derselben. Der besprochene Erlass der Krakauer Berghai-ptmannschaft war jedoch nur die nähere Ausführung eines Punktes der von derselben bereits am 4. Mai 1896 erlassenen Vorschriften für den Erdwachsbergbau in Galizien, durch welche die Vergpolizeivorschriften vom 18. März 1886 in einer Weise abgeändert wurden, dass dem Fachmanne die Unmöglichkeit der Fortführung des Betriebes seitens der kleinen Grubenbesitzer sofort einleuchten musste. Es war auch von den Betheiligten gegen diese Verordnung Beschwerde und Recurs eingebracht worden, jedoch unerledigt geblieben, bis sich endlich über den meines Großmütterchens erinnern: „Der Herbst ist mir lieber. . ." Jetzt stehen wir am Ende des Jahrhunderts, im Herbste, der auf jenen romantischen Frühling und schönen Sommer folgte. Aber was für Ertrag! Auf dem Markte werden jetzt die Früchte feilgeboten und verkauft: Antisemitismus, Rassenhass, Verleumdung, Plünderung Recht hattest Du, mein kluges Großmütterchen, Du, nur Kinder freuen sich des Frühlings, die Hauptsache ist ja doch der Herbst, sein Ertrag, seine Früchte. Ein neuer Frühling hält jetzt in unseren Herzen Einzug. Ein neuer, frischer Geist beseelt uns, neue Hoffnungen erfüllen uns. Freiheit durch uns selbst, Brüderlichkeit zuerst unter uns selbst, das sind die ersten Frühlingsblüten. Wir haben uns selbst das ganze Jahrhundert hindurch verloren, jetzt haben wir uns wiedergefunden. An die Stelle der Zerrissenheit tritt eine schöne Harmonie in unsere Seele, in unser Volk. Wir haben jetzt neue Ideale, neue Träume, neue Lieder. Ein frischer Wind weht durch unser Lager. Der Frühling behagt uns, er erquickt uns. Jetzt, liebes Großmütterchen, flüstere mir nicht Deine kalte'n Worte zu. Lass uns arbeiten für uns, unser Volk, det Herbst wird ein reicher sein. Lass, Großmütterchen, uns hoffen .. . Mein erster Lehrer. Man kannte zwar in der Gasse schon den Namen Lehrer, bezeichnete aber damit bloß die Hauslehrer dreier reicher Familien, die auch sonst nicht mehr mit dem Volke lebten; die Chederhalter hießen nur Melamdim, die sich nach der Ausdehnung ihres Jüdisch-Unterrichtes, des einzigen Lehrgegenstandes, von einander unterschieden. Es gab Melamdim fürs Dawenen, für Chumesch, für Chumesch und Raschi und den obersten Rang nahm der Gemara-Melamed ein. Nichts wenige in der Gasse fühlten jedoch bereits das Bedürfnis, ihre Kinder auch in profanen Gegenständen unterrichten zu lassen. Zu diesen den Zeitgeist weiteren Nec u r s gegen die Verordnung vom 22. März 1897 das Ackerbauministerium veranlasst sah, Ende Juni 1897 die Vornahme eines Localaugenscheines zu beschließen und den Ministerialrath Dr. Zechner an Ort und Stelle zu entsendest. Der Commission wurde als Sachverständiger ein Bergbau-Ingenieur aus dem M ä h r i s ch - O st rauer Kohlenreviere, ferner je ein Vertreter des galizischen Landesausschusses sowie der beiden Gesellschaften zugezogen, welche, wie erwähnt, einen Theil der Boryslawer Naphthagruben besitzen. D i e übrigen jüdischen Interessenten des E r dlv a ch s b a u e s von Boryslaw wurden, obwohl ihr Besitz mehr als die Hälfte des g es a m m t e n G r u b e n g e b i e t e s u m f a s s t e. trotz einer C o llec ti v eiu ga b e, welche b ei m Rev ierbe rg am t e in Drohobycz zuhanden des C o m m i s s i o n s l e i t e r s D r. Zechner überreicht wurde, und trotz des diesbezüglichen E rs u ch e n s, welches eine Deputation dieser Grubenbesitzer m ü ndli ch an den H er rn M i n i st erialrat h richtete, diesen Erhebungen nicht bei gezogen. Es waren dies mehr als 20 zumeist in Boryslaw ansässiger Leute, die bis dahin aus dem Betriebe des Erdwachsbergbaues ihren ständigen und einzigen Erwerb gefunden hatten, nachdem für sie die Einrichtung und Erhaltung der seit mehr als 80 Jahren in ihren Händen befindlichen Gruben große Aufwendungen gemacht hatten, weshalb dieselben ihr ganzes Vermögen und ihre einzige Einkommenquelle repräsentierten. In einer am 39; Juli 1897 an das Ackerbauministerium gerichteten Eingabe machten die so en Canaille behandelten jüdischen Grubenbesitzer auf diese Umstände aufmerksam und überreichten gleichzeitig ein fachmännisches Gutachten über die unausbleiblichen ernsten Folgen der eingangs erwähnten Verordnungen. Soweit diese letzteren jedoch Neuerungen in Aussicht nahmen, die sich nur irgend bewähren konnten, sprachen sie ihre Bereitwilligkeit zur Durchführung derselben aus. Sie lenken ferner die Aufmerksamkeit des Ministeriums auf die — gelinde gesagt — unglückliche Wahl der Commissionsmitglieder, des S a ch v e r st ä n d i g e n aus dem mährischen Kohlenreviere für die Begutachtung der vitalsten Interessen des Boryslawer E r d w a ch s b e r g b a u e s, der doch so eigenartiger, von den übrigen Bergbauen ganz verschiedener Natur ist, sowie der Jnteressenvertreter, zu welchen man Beamte der beiden großen Gesellschaften bestellte, deren Grubenbesitz im Boryslawer Naphthareviere weniger als die Hälfte des gesammten Gebietes umfasste, und die naturgemäß nur den Interessen der übrigen der kleinen Grubenbesitzer widerstreitenden Vortheil jener großen Gesellschaften im Auge hatten. Und die kleinen Unternehmer stellten dem hohen Ministerium auch die furchtbaren Consequenzen -vor, die eine solchermaßen erzwungene Betriebseinstellung seitens der kleinen Grubenbesitzer nach sich ziehen müsse. Nicht bloß diese, sondern auch die 6009 Arbeiter, die ihren Lebensunterhalt beim Erdwachsbergbau in Boryslaw fänden, müssten subsistenzlos werden, und dies wiederum müsste auf die gesammte übrige Bevölkerung, die Handwerker, Krämer und Wirte einen empfindlichen Rückschlag ausüben! Aus diese Eingabe ist eine Erledigung bis heute nicht erfolgt. Die Äcten schlafen im Ackerbauministerium mit Hof- und anderen Räthen den Schlaf der Vergessenen. Doch die in ihnen vorhergesehenen Folgen sind eingetreten. Rein! Es kam schlimmer als man es nur ahnen konnte. Ahnenden zählten auch meine Eltern bei all ihrer Frömmigkeit und trotz des Kosenamens „Mein Land-Row", den mir meine Mutter beilegte. Man wollte in mir ein Genie fürs „Deutsche", unter welchem Namen alles weltliche Wissen zusammengefasst wurde, entdeckt haben, weil ich unsere Wandbilder, grobe Holzschnitte, die vier Jahreszeiten darstellend, nachzeichnete und eine „gute Hand" cben als Zeichen eines modernen Genies galt, das man bei mir nicht einrosten lassen wollte. Dass sich die Melamdim doch noch immer behaupteten, lag in der Angst, die man vor den „geschickten" Menschen hatte, dass sie die Kinder in religiöser Beziehung verderben könnten, dann in der Kostenfrage. Die Melamdim waren Heimische, hatten die Lehrstube in ihrer Wohnung und das Unterrichten war nur ihre Nebenbeschüstigung, der eine war Schames bei irgendeiner Chewra, der andere Mischnajos-Lerner in Trauerhäusern, ein dritter Mazewes-Stecher u. s. w. Wie sollten aber einige Familienväter einen modernen Lehrer erhalten können, für den man erst eine Stube mit Tisch und Bänken und einem Bette besorgen muss, und der wahrscheinlich auch besser lebt, als so ein Melamed und daher besser bezahlt sein will. Das größte Glück der Melamdim ivar jedoch, dass sich kein moderner Lehrer eingestellt hat, der ihnen Concurrenz gemacht Hütte. Lackenbach war der von Archimedes gewünschte Punkt: außerhalb der Welt. Mit Ausnahme von Landschnorrern kam jahrelang kein Fremder dahin, und Satan selbst würde es nicht ausgefunden haben, wenn er eigens geschickt worden wäre, es in Versuchung zu führen, denn Lackenbach hatte keine Kirche und keinen Thurm. An einem Freitag abends brachte mein Vater die sensationelle Neuigkeit aus der „Schul" heim, es sei ein Orach in der Schlafstatt, der wie ein Doctor aussieht und wie Hasche! Liberer erzählt, gewillt ist, sich hier als Kinderlehrer niederzulassen. Während der ganzen Tischzeit wurde dann in sabbatsreudiger Stimmung über diesen Gegenstand gesprochen. Ich war ja schon ganze sechs Alles, was über das Elend in Boryslaw geschrieben wurde, ist nichts. Arbeiter, die heute für ihre, oft aus sechs bis acht Köpfen bestehende Familie zehn Kreuzer im Tage verdienen können, gehören zu den Reichen, sie werden beneidet und glücklich gepriesen. So weit hat es eine Regierung kommen lassen, deren grenzenlose Unfähigkeit und bureaukratische Verzopftheit nur mit ihrer unerhörten Schwäche verglichen werden kann. So tief gesunken ist dieses Oesterreich, dass Gesetz und Recht, Menschlichkeit und Mitgefühl dem Einfluss von nur drei Personen... Doch nein! Es soll den Thatsachen nicht vorgegriffen werden. Nur eines soll noch erwähnt werden. Die „Arbeiter-Zeitung" brachte in ihrer Nummer vom 19. d. unter dem Titel „Socialpolitisches aus Galizien", einen telegraphischen Bericht über den Besuch des Oberbergrathes Holubek in Boryslaw. Mit allerdings schon gewohntem „wissenschaftlichem" Hochmuthe geht die „Arbeiter-Zeitung" über eine Frage hinweg, deren compliciertes Gefüge in das kindlich-einfache System ihrer Auffassung nicht passt. Wir werden der „Arbeiter-Zeitung" Gelegenheit geben, ihre Ansichten richtig zu stellen und zu dieser Frage, wenn es auch nur eine j ü d i s ch e Arbeiterfrage ist, offen und ehrlich Stellung zu nehmen. Vom Tage. Das „Deutsche Volksblatt" liegt derzeit in einem erheiternden Kampf mit der „Reichspost". Als gründlicher Kenner der geschäftlichen Cvnjnnctur biedert sich das „Deutsche Bolksblatc" wieder einmal den Deutschnationalen an und macht in Racenantisemitismns. Darob Helle Entrüstung in den Spalten der „Reichspost", die den Nacenantisemitisinus vom christlichsocialen Standpunkte aus negiert. Dem gegenüber citiert das „Deutsche Volksblatt" eine Rede des Dr. Lueger, in welcher derselbe sagte, er hasse nur den Inden, der sich nicht als Jude bekenne: Der Jude könne kein Deutscher werden. Der Standpunkt ist natürlich und setbstverständlich. Wir müssen, wenn auch nicht gerade mit Vergnügen, zum erstenmale unsere volle Uebereinstinimung mit Dr. Lueger und dem „Deutschen Volksblatt" constatieren. Nur wäre zu wünschen, dass die Herren, die sich zu dieser Ansicht bekennen, selbe auch thatsächlich ausübten. Aber da wird es wohl beim Wünschen bleiben. . . Die „Los von Rom"-Bewegung der österreichischen Dentschnationalen beginnt offenkundig den Clericalen bedenklich zu erscheinen. Man setzt von clericaler Seite alle Hebel in Bewegung, um die Bewegung einzudämmen. Man wird sogar mit einemmal ganz zahm, mild und fromm, und meint, welcher Gewinn wohl einer Religion ans Anhängern erwachse, die aus politischen Motiven ihren altangestammten Glauben verleugnen. Ah! Spüren die Herren endlich am eigenen Leibe, was das eigentlich heißt — P r os e l y t e n in a ch e r e i? Das Geständnis der Clericalen, man dürfe auf solche Weise keine Proselyten machen, ist gut, sehrgut. Wir empfehlen es znm ewigen Gedächtnis, damit man einstens Vergleiche werde anstellen können, wie die Clericalen das Fundament der Religion verstehen: Was Du nicht willst, das man Dir thue, das thu' auch einem andern nicht. Wir Inden wissen davon ein Liedchen zu singen. Wir wissen, wie man unsere Ahnen vor die Wahl stellte, entweder lebendig verbrannt zu werden oder Christen zu werden, wie man heute noch den jüdischen Beamten, Officieren rc. das Messer an die Gurgel setzt und ihnen bedeutet: Entweder Taufe oder Sitzen- Jahre alt und hatte bereits vor kurzem meine Gemara- Sudeh gefeiert, wenn ich auch etwas Neumodisches lernen sollte, war die höchste Zeit dazu da. Nach dem Morgengottesdienste traten in der That einige Baile-Batire zusammen, um über die Aufnahme des «ich durch Haschel Liberer offerierenden Lehrers zu bernthen, und noch vor dem Mussaf-Schulgang konnten die in der Gasse stehenden Rädel die Sache schon als perfect besprechen und bespötteln. Der Fremde war für zehn Kinder ausgenommen, sollte für jedes einen Gulden monatlich und einen Kosttag in jeder Decade erhalten, außerdem ein vollständiges Bett in der Lehrstube. Den Anfang in den Kosttagen soll er schon heute bei uns machen, eigentlich deswegen, damit mein Vater, der Gelehrteste unter den paar Familienvätern, die sich in diesem Lehrer vereinigten, ihn zu strenger Erfüllung seiner Pflichten, besonders dass er in religiöser Beziehung den Kindern keinen Anstoß gebe, zu ermahnen. Wirklich kam mein Vater schon zu Mittag ans der Synagoge mit diesem Gaste nachhause. Ich stand in einem Winkel der Stube und betrachtete ihn. Er war ein hagerer Mann in schwarzem Gewände und einem Cylinderhute auf dem Kopfe, der mit seinen dünnen, grauenden Haaren etwas vorgebeugt war. Das Gesicht mit der scharfen Nase und den blauen Augen war hager und glatt rasiert und der Rock bis au den Hals zugeknöpft. Er redete mich an. Es war das erstemal, dass ich so sprechen hörte. Unsere Schabbes-Goite redete zwar auch deutsch, aber nicht das Hochdeutsch, wie er. Ich war verlegen, jüdisch-deutsch wollte ich nicht und hochdeutsch konnte ich nicht antworten. Er sprach aber so lieb und sanft, dass ich Vertrauen zu ihm fasste und den Muth fand, zu reden, wie mir der Schnabel gewachsen war, und wir verständigten uns. Er beobachtete auch beim Essen eine Etiquette, eine Haltung des Löffels, von Messer und Gabel, die mir ganz fremd war, und aß da mit einer Ungeniertheit und doch Vornehmheit, dass wir Respect vor i h m hatten, als ob er der Wirt und wir die armen Gäste an seinem Tische wären. Er sprach mit meinem Vater, aber auch