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Jüdisches Volksblatt · 1899-04-07 · 8 (7.4.1899) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1899)
Issue
8 (7.4.1899)
Date
1899-04-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien. Freit ng Jüdisches Volksblatt 7. April 1809 Nr. 8 Instanz dennoch die Eintragung an. — Ein seltenes Beispiel von Toleranz gaben die Stadtbehörden von Moriupol, welche in dem dortigen Gymnasium drei Stipendien einrichteten, die ohne Rücksicht ani Glauben oder Nationalität verliehen werden sollen. Die Tistrictsevininission des Unterrichtswesens verlangte eine Abänderung in dein Sinne, dass nur Griechisch-Orthodoxe den Genuss dieser Stipendien haben sollten, allein die Stadtverwaltung blieb bei ihrer Bestimmung, da ja Angehörige aller Confessionen durch ihre Stenern die Gelder für diese Stipendien liefern mussten. Schulsragen. Die jüdische Lehrernoth irr Wien. In seiner zweiten Rümmer brachte das „Indische Volksblatt" einen Artikel „Zur Lage der Wiener jüdischen Lehrerschaft". Der Artikel brachte Daten, die aus genauesten Informationen aus Lehrerkreisen beruhten und in den weitesten Schichten der jüdischen Bevölkerung gerechte Entrüstung über die Gewaltherrschaft der antisemitischen Partei erregten. Dieses erste Eingreifen hat günstige Folgen gehabt. Es rührt sich in den Kreisen der jüdischen Lehrerschaft, es rührt sich im jüdischen Volke selbst. Ein Comite hat sich gebildet, bestehend aus den gewählten Vertretern der jüdischen Unterlehrer und Unterlehrerinnen, sowie aus der Executive des Jüdischen Volksvereines, um den Kampf gegen die nackte Gewalt des christlich-socialen Hasses energisch aufzunehmen. Mittwoch den 12. April wird im großen Saale des „Hotel Continental" eine jüdische Volksversammlung stattfinden, welche diesen berechtigten Kampf beginnen wird. Zur Vorbereitung dieser Versammlung hat das Comite Materiale gesammelt, um aus Gruud von Thatsachen zu zeigen, welch schreiendes Unrecht an jüdischen Lehrern begangen wird, welch schreckliche Folgen dieses Unrecht nach sich zieht. Wer den schweren, Aufopferung fordernden Beruf des Lehrers kennt, wer da weiß, wie viel Liebe und Geduld der Lehrer in die Schule mitbringen muss, dem muss es ans Herz greifen, wenn er bei Durchsicht dieses Materiales sieht, in welcher schrecklichen Lage jüdische Lehrer und Lehrerinnen ihre schwere, verantwortungsvolle Pflicht erfüllen. Doch nicht leere Morre sollen das Gefühl des jüdischen Volkes erregen, lediglich Thatsachen mögen sprechen. Hier einige Proben der an das Comite eingelaufenen Zuschriften: „N. N., definitive Unterlehrerin, schreibt: Habe 17 Dienstjahre, muss für eine jüngere Schwester, welche in der Heilanstalt Alland ausgenommen wurde, jährlich 365 fl. bezahlen. Die Heilung wurde versprochen, doch wie das Geld auftreiben?! Dle Verzweiflung macht mich oft unfähig, zu unterrichten." „stt. N. (Unterlehrerin) hat im Jahre 1881 die Reifeprüfung für Volksschulen abgelegt, ist aber erst 1889 einberufen worden. Sie ist also das 10. Schuljahr bei der Commune Wien bedienstet, unterrichtete vorher 6 Jahre in einem Privat-Jnstitute. Im Jahre 1895 unterzog sie sich der Bürgerschulprüfung (1. Gr.) mit günstigem Erfolge. Seitdem bewirbt sie sich um jede von Volks- und Bürgerschulen ausgeschriebenen Stelle, ohne das Definitivum zu erlangen. Sie ist immer noch provisorische Unterlehrerin, und bei jeder Ernennung sind fast alle Ernannten dienstjünger als sie." „N. N. (provisorische Unterlehrerin) hat im Jahre 1883 Reifeprüfung gemacht, musste 4 Jahre auf eine Stelle warten, dient das 12. Jahr, von welcher Zeit ihr aber wegen v.nverschuldeter Unterbrechungen nur cJ'/2 Jahre bei der Commune angerechnet werden. Sie reichte bereits 6 mal um eine definitive Unterlehrerinnenstelle ein und war wiederholt primo loco vorgeschlagen. Sie ist außerdem gezwungen, sich ganz allein zu erhalten. Durch die ungünstigen Verhältnisse musste ihr Vater im israelitischen Versorgungshause Unterkunft suchen, da durch eine langwierige Krnnkheit und durch den Tod der Mutter schwere Opfer gebracht werden mussten und die Gefertigte noch bis in die jüngste Zeit damals gemachte Schulden tilgen musste. Wie das von 50 fl. möglich sein soll, mag ein Rechenkünstler bestimmen." „R. N. hat eine Dienstzeit von 13 Jahren 11 Monaten, davon 5 Jahre 5 Monate an einem Privat-Jnstitute und 8 Jahre 6 Monate bei der Commune Wien, und besitzt eine Anerkennung von einem k. k. Schulrathe. Hat eine 75 jährige Mutter zu erhalten und ist schon vielfach übergangen worden. Ein schlagendes Beispiel: Anna Strobl wurde jüngst schon nach 2- bis 3 jähriger Dienstzeit zur definitiven Unterlehrerin ernannt, allerdings hat sie während der ganzen Zeit die Stelle der Schriftführerin d e s Ch r i st I i ch e n Wi eu e r F r a.u enbundes innegehabt." „9t. N. hat 14 Dienstjahre bei der Commune Wien, davon 6 Jahre an einer Bürgerschule, besitzt eine Belobung unb die Bürgerschulprüfung (III. Gr.). Er befindet sich bereits 10 Jahre, ohne vorzurücken, in definitiver Stellung." Das sind nur einige Proben aus der Fülle der Zuschriften. Die jüdische Bevölkerung wird Gelegenheit haben, in der Versammlung das gesammte Material kennen zu lernen. Ein Sturm der Entrüstung wird durch das jüdische Volk erbrausen gegen diese brutalen Menschen im Wiener Rathhause, die zu dumm sind, einen geistigen Kampf mit bent Jndenthnme zu bestehen, aber feige genug, den gemeinen Hass ihrer niedrigen Seelen an den Aerinsten der armen Jlldenschaft auszulassen. Doch damit ist wenig oder nichts erreicht. Hier muss thatkräftig eingegrisfen. thatsächlich geholfen werden Das jüdische Volk muss ivie ein Mann zusammenstehen, itttm die Folgen des blutrünstigen Hasses der christlich-socialen Majorität Wiens voll den armen jüdischen Lehrern und Lehrerinnen abzuivenden. Und dieser Ruf, dieser berechtigte Wunsch muss vor allem an jener Stätte gehört werden, die von vornebereill verpflichtet ist, die Interessen des gesummten jüdischen Volkes in Wien wahrzunehmen. Der Wiener jüdische Cultusvo rst and, über dessen Pflichterfüllung in dieser Angelegenheit im Interesse der guten Sache vorläufig jede Discussion vermieden werden soll, wird hoffentlich diesen Ruf nicht ungehört verhallen lassen, er wird hoffentlich zeigen, dass er doch endlich in dieser schweren Zeit das Richtige zu finden und auch durchzuführen versteht. Theater, Knast und Literatur. Ausstellung im Kiinstleichairfe. Die diesjährige Ausstellung im Künstle rh a u s e muss als eine der reichhaltigsten und anregendsten bezeichnet werden, welche die Genossenschaft der bildenden Künste Wiens jemals veranstaltete. In zwanzig Sälen sind nicht weniger als 623 Kunstwerke — Bilder, Senlptnren lind kunstgewerbliche Objecte — zur Schau gestellt, Materiale genug, um den nüchtern erwägenden Kritiker, wie auch den gennsssrendigen Sammler in gleicher Weise zu befriedigen. Die hervorragendsten Namen des In- und Auslandes sind im Kataloge vertreten, alle Genres der Malerei, von der Actstndie bis zum großen Historienbilde, erscheinen in vollendeter Form repräsentiert, und überaus vorteilhaft bewährt sich das geschmackvolle Arrangement, welches eine leichte U ebersicht und rasche Orientierung ermöglicht. Schon ein flüchtiger Rundgang durch die gefällig ausgestatteten Räume lehrt, dass ein Zng modernster Auffassung in diesem Künstlerheim festen Fuß gefasst hat, wenn auch nicht zu verkennen ist, dass die beliebten Stilarten der Tazesströmnng, der Mystik und dem flunkernden Symbolismus, ein weiteres Gebiet Angewiesen lonrde, als eigentlich dem Gesammtcharakter dieser Ausstellung entsprechen würde. Desto erfreulicher wirkt die übergroße Mehrzahl der natürlich empfundenen, in frischer Farbengebung und ebenmäßiger Linienführung prangenden Bilder,' unter welchen das Porträt die hervorragendste Rolle einnimmt. Sein begabtester Vertreter, vielleicht der Begründer einer specifisch österreichischen Mckerschule ist Leopold H o.r o v i tz, der mit dem prächtigen lebensgroßen Gemälde der Kaiserin eine wahrhaft bewunderungswürdige Leistung zuwege brachte. Nicht minder glänzende Qualitäten weisen die übrigen Bilder dieses Künstlers ans, welchem sich L'Allemand, Fechner, der unermüdlich: A n g e l i und der Vertreter des Frauen-Pastells P a n s i n g e r würdig anreihen. Meister L enb ach hat sich mit einem einzigen, jedoch trefflich individualisierten Bilde, dem Porträt des Herrn Max von Gomperz, eingefunden, Ferraris malte Kaiser Wilhelm II. in der Uniform als General der Cavallerie, Cardinal Schönborn wurde von Z enisek in etwas decorativer Manier porträtiert. Ein Künstler voll phantastischer Veranlagung und wuchtigem Ausdrucke ist Adalbert F. S e l i g m a n n, dessen packende Eigenart sich in seinem allegorischen Bilde, „Belladonna" betitelt, rückhaltlos offenbart. Mit imposanter, fast dämonischer Größe ist der Sieg des Weibes über den Mann dargestellt, ein Sinnbild grandioser, von gespenstischem Feuerschein umflackerter Ueberlezenhvit. Ju durchaus sehenswerten Stimmungsbildern ist die Landschaft wiedergegeben, so von M i l l e t 111s, Tina Blau, D a r n a n t, K a s p a r i d e s und Professor L i ch t e n f e l s. Hans T e m p l e, der Maler der Wiener Gesellschaft, hat in einer Reminiscenz au die Jubiläums- Ansstellnng ein fignrenreiches, lebendig bewegtes Gruppenbild gebracht, Max S ch ö d l und Camilla Friedländer erwiesen sich neuerdings durch einige köstliche Proben als souverän auf dem Gebiete des Stilllebens. Ein etwas wunderlicher, säst grotesk zu nennender Herr ist der Malaye Jan Toorop, dessen behaglich schmunzelnde „Sphinx" berechtigtes Kopfschütteln erregt; es schein so vieles in diese Illustration aus der Zeit der Pyramiden hineingeheimnist zu sein, dass man zum Schluffe nichts herauszusinden verinag. Der Genfer Ferdinand Hodler nennt fünf melancholische, in weißen Talaren bedächtig wandelnde Männer recht merkwürdig „Enrythmie", und der Norweger Christian S k r e d s v i g weiß sich nicht anders zu helfen, als eure virtuos gemalte, perspeetivisch frappierende Dorfscene mit dem Namen „Des Menschen Sohn" zu bezeichnen. Unwiederstehlich in seinem drastischen Humor und feinen Beobachtung ist Karl S t r a t hm a n n, der in seinen Schöpfungen eine Fülle der heitersten Laune mit idealem Schönheitsbedürfnis glücklich zu vereinigen weiß. Streifen die Typen, welche dieser Künstler auf die Leinwand bannt, zeitweilig auch die Grenzen die Carieatnr, so wird dessenungeachtet der Beschauer stets eines wohlthnenden Eindruckes sicher sein. Im Bereiche der Plastik dominieren diesmal die Ausländer, unter ihnen Schichtmeyer in Berlin mit einer reizenden bemalten Marmorbttste „Gretchen", doch auch unsere heimischen Bildhauer Kaan, R a t h a u s k y, K a n f f n n g e n n. a. mehr stellen Hervorragendes aus, eine Augenweide für jeden, der sich an der Kunst erfreuen will. 17. Gr. („Fidelio".) „Fidelio" heißt ein noch junger Musiknnd Theaterverein, der in der vergangenen Woche im Festsaale des Wiener kanfmännischen Vereines seinen Theaterabend abhielt. Das Programm umfasste drei Stücke, von denen das Stück eines jungen Mitgliedes des Raimund-Theaters an erster Stelle genannt sei, weil seine Ausführung im Vereine „Fidelio" als Premiere galt. „Cnriert" von Richard Grossmann, Musik von Alfred The wett, ist eine harmlose Posse, welche schildert, wie ein Kaufmann, der den Trieb zur Bühne in sich fühlt, durch einmaliges Auftreten als Wallenstein in einer Schmiere davon cnriert wird. Herr Grossmann gab diese Partie mit allem Geschicke eines tüchtigen Komikers und der liebevollen Nuancierung eines Autors. Sehr wirksam unterstützte ihn Frl. Victor vom Raimund-Theater als kluge und liebende Gattin. In Frl. Marie Sand lernten wir ein reizendes Stubenmädchen kennen, das mit einer anmnthigen Bühnenerscheinung auch ein versprechendes Talent verbindet. Die junge Künstlerin verdiente es, in einem größeren Theater einem kritischen Publicum in einer führenden Partie vorgestellt zu werden und ist gewiss befähigt, darin Vorzügliches zu leisten. Herr Stiassny wusste als Schmierencomödiant, der aus gnteni Hanse stammt, einige schöne Momente zu bringen. In Episoden thaten sich Frl. Conried, die Herren Flink und S ch m e l k a hervor. Die Musik ist recht ansprechend. Eine melodiöse, für eine Posse entsprechende Ouvertüre und einige Gesangseinlagen lassen die musikalische Begabung des noch sehr' jungen Componisten im besten Lichte erscheinen. Als Fever de rideau wurde der bekannte Einacter „Frühere Verhältnisse" mit den Damen Conried und M e i ß n e r und den Herren G r o s s m nitit und Böh m gegeben. Frl. Conried spielte die Professorstochter mit guter Pointierung und Fräulein Meißner zeigte, wenn sie auch keine Gesangpartie hatte, ihre Befähigung zur Soubrette. Sie spielt mit der geraden Natürlichkeit des geborenen Stars, unbekümmert um Publicum und Kritik, so wie es ihr Gefühl verlangt, und trifft dabei immer das Richtige. Dabei erinnert sie fortwährend an berühmtere Vertreterinnen ihres Faches. Bald an die eine, bald an die andere, und bleibt dabei immer — sie selbst. Wenn sie fleißig ist, kann sie es noch weit bringen. Herr Böhm hatte sich Thaller zum Vorbilde genonnnen und spielte ihm nach. Das war gewiss nicht schlecht! Herr Grvssmann hatte sich dagegen den ehemaligen Hausknecht und nunmehrigen Holzhändler nach eigener Auffassung zurechtgelegt. Das war vielleicht nicht ganz gut, zeigt aber von anerkennenswertem Streben. Den Abschluss des Abendes bildete die ebenso einfache, wie alte „Recrntiecnng in Krähwinkel". Frl. Conried repräsentierte die weibliche Figur recht gut. Auch die drei „Tapferen" fanden in den Herren G ross m a n n, S ch m e l ka und Flink ansprechende Vertreter. Herr L i p p m a n n, welcher den Gemeindedienec gab, ontcierte in einer Weise, welche sein sonst nicht geringes Können wesentlich schädigte. Die übrigen Partien waren in den Händen junger Vereinsmitglieder, Körnitz er, O h r n st e i n, Weiß. S i l b e r m a n n, Schee r, und wurden entsprechend wiedergegeben. — Im großen und ganzen hat der Verein „Fidelio" einen ganz schönen Erfolg zu verzeichnen und kann sich bei einigem Ernst und Streben auf die Höhe der erstclasslgen Vereine dieser Kategorie anfschwingen. Mittheilimgett aus dem Urtklicum. (Prager Selchwaren.) Wie wir erfahren, eröffnet die bekannte Prager Firma Simon Berg in der Aolcrgaffe 6 eine elegant ansgestattete Niederlage in ihren manigsaltigen Erzeugnissen. Die Fleischselchwaren dieser Firma erfreuen sich hinsichtlich ihrer schnellen Herstellungsweise und ihres vorzüglichen Geschmackes seit mehr denn 36 Jahren eines wohlverdienten Weltrufes und wurden auf Ausstellungen wiederholt ausgezeichilet. Aus der in Wien im eigenen Hause etablierten Fabrik, welche maschinell nach neuestem System betrieben wird, wird dessen Niederlage alltäglich mit frisch zubereiteten Selchwaren versehen. Die Restauration des Herrn AdolkTeichlee,11., Krummbannrgasse 18 und 11., Große Sperlgasse 7 („Holet Russie") ist ein Sammelpunkt aller Jüdischgesinnten. Mäßige Preise, gute Speisen und Getränke machen dieses Local zu einein augenehmen Aufenthalt und kann die Benützung desselben für ganze Farnilien und zu großeu Veranstaltungen bestens empfohlen iverden. Allen Parteigenossen empfehlen wir das „Cafs Do nanhof", welches den Anforderungen, die man au ein zeitgeinäßes Local zu stellen berechtigt ist, aufs Beste entspricht. Zeitungen aus aller Herren Ländern, gute Getränke, aufinerksame Bedienung und Inst not tonst die angenehme Lage (l., Schottenring 13) haben schon jetzt dieses Kaffeehaus zu einem Sammelpunkte der guten Gesellschaft gemacht. Briefkasten der Uedaetian. Ungarischer Leser. Der sogenannte Originalbericht in der „I ü d i s ch e n a l l g e m e i it e n Zeit u n g" ist thatsächlich unserem Blatte entnommen, und wir danken Ihnen an dieser Stelle für die Freundschaft unb Sympathie für unser Blatt, die aus Ihrem Schreiben und den uns darin ertyeilten Rathschlägen sprechen. Befolgen werden wir sie nicht. Denn warum stiehlt man? - aus Noth, und in diesem Falle war es ja doch die allgemeine Judennoth, die das genannte Blatt zu diesem unlauteren Schritte bewogen hat. Hoffen wir nur, dass die Weiterverbreitung dieses Berichtes ihre fluten Früchte tragen möge. Hr- 2V Gegründet 1836 Burgga8!® Preisliste gratis •ECHT^m^SORTENU| 'UM'

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