Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1899)
- Issue
- 2 (24.2.1899)
- Date
- 1899-02-24
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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»r. S VI-m, rrells« Illäiseli»« VoUrsdlott 24. kedruar I8SS 8mto 8 il« das böhmische Staatsrecht, nein, es handelt sich um die »aißonale Autonomie dejüdischen Volkes in Oesterreich!" Und an dieses grässliche Ereignis knüpft der fromme Herr die Betrachtung, „Gott den Herrn um Einheit anzuflehen," sonst könnten diese centrifugalen Kräfte nicht gebannt werden". Alle diese Angriffe aber lassen uns gleichgiltig; für uns ist die lässige, nichtssagende Abwehrpolitik ein überwundener Gtandpunkt. Uns handelt es sich nur um die Juden. Die vielleicht überwiegende Mehrheit derjenigen unter uns, die sich einerseits noch schämen, Juden zu sein und ein jüdisches Bolksblatt zu halten, andererseits noch nicht Juden genug sind, um hierfür eintreten zu können, diese beiden Theile von der Unfinnigkeit ihres Verhaltens zu überzeugen, sie für unser Programm zu gewinnen, soll unsere ernste und unabänderliche Pflicht sein. Der Abgeordnete Krarrrarz entwickelt in der letzten Nummer einer Berliner Zeitschrift ein Programm, w?lches die Grundlage für eine Verständigung der Deutschen und Czechen abgeben könnte. Beachtenswert ist in diesem Artikel, der übrigens nicht sonderlich viel realpolitische Vorschläge enthält, die Forderung der nationalen und nicht territorialen Autonomie der Völker Oesterreichs. Diese klar präcisierte Stellung zur Lösung der nationalen Fragen ist für uns Juden von besonderer Wichtigkeit. Man wird sich erinnern, dass in nnserew Programmartikel die nationale Autonomie auch für uns Juden in Anspruch genommen wurde. Doch nicht allein das! Wir meinten, dass die nationale Autonomie die einzige politische Zukunftsmöglichkeit Oesterreichs bedeute. Würden wir diese Forderung allein aufstellen, unsere Gegner würden sich wahrlich nicht genieren, auszustreuen, wir wollten allen anderen unser Interesse als das Interesse ganz Oe st erreich s aufoctroyieren. Nunmehr können wir den Vorwurf auf Grund von Thatsachen zurückweisen. Denn abgesehen davon, dass die jungczechische Partei keine jüdische Partei ist —sie ist nicht einmal eine judenliberale. Den Vorwurf einer zu stritten Befolgung der „liberalen" Principien kann man ihr gerade nicht machen. Und gerade weil die Jungczechen ebensowenig liberal und genau so antisemitisch sind, wie die Deutsch- Liberalen, ist es für uns gut, dass auch sie die nationale Autonomie beanspruchen. Die Czechen^befinden sich territorial heute theilweise in einer den Juden ähnlichen Lage. Eine nicht unbedeutende Anzahl von ihnen lebt ferne von der Heimat, inmitten eines sprachlich und culturell verschiedenen Volkes. Die nationale Autonomie bietet diesen vorgeschobenen Posten die einzige Möglichkeit, sich national zu erhalten und zu entwickeln. Uns aber bietet die nationale Autonomie die einzige Möglichkeit, unsere berechtigten Forderungen auf Gleichberechtigung durchzusetzen, unsere eigene Vertretung zu haben. Jedes Aufgehen in einer anderen Nation, in einer anderen Partei nützt den anderen nichts und schadet uns nur. Wir haben immer den anderen Theil zum offenen, den einen zum geheimen Feinde. Darum gibt es für uns nur eine Losung: Heraus aus allen Nationen, heraus aus allen Parteien! Eine selbstständige Nation, eine selbständige Partei! Die Juden in Böhmen. (Von einem Deutschböhmen.) II?) Die Furcht vor den Antisemiten ist also ebensowenig erklärlich, wie die Liebe der Juden für die Liberalen, die sie stets rillt der Hundspeitsche streichelten. Als einmal auf einem Schulvcreinstage in Teplitz Dr. Weit los die Angriffe der Antisemiten gegen den Deutschen Schulverein abwehrte, da meinte *) Siehe Nr. 1 des „Jüdischen Volksblatt" vom 18. Februar. erwische noch einen Platz an seinem Tische. Außer ihm und mir sitzt noch ein langer, hagerer ältlicher Mann da bürgerlich, aber ärmlich gekleidet — ein Buchhalter oder Kanzlist oder so ähnliches. „Diese Menschenmassen!" werfe ich hin. „Was wollen Sie? Die Arbeiterbataillone!" sagte der junge Mann, indem er mich triumphierend anblickte. . . „Mich frierts! Marqueur, einen Cognac!" „Sie scheinen nicht ganz wohl zu sein?" „Nicht die Spur! Habe nur nicht geschlafen, die ganze Nacht famos unterhalten." „Da sollten Sie doch bei Tag uachschlafen!" „Und der 1. Mai? Da darf ich doch nicht fehlen. Ich bin Parteimitglied." Der Dritte am Tische sperrte staunend den Mund weit auf. „Das ist ja sehr interessant," bemerkte ich. „Nicht wahr? Man erwartet es nicht von einem reichen Manne? Und gerade deshalb bin ich es." „Nur deshalb?" „Nun, nur. Ich habe den Socialismus studiert. . ." „Sie müssen viele Feinde haben?" „Können sich vorstellen! Dutzendweise, schockweise. Bersten thun sie vor Wuth." „Sie sollen nur zerspringen," rief der bisher so schweigsam gewesene Dritte im Uebermaße seines Empfindens. Ich lachte hell auf. Der junge Mann aber sah verlegen um sich. Dann stürzte er den Cognac, den ihm der Kellner brachte, hinunter, zahlte und erhob sich. „Sie wollen sich wieder dem Zuge anschließen?" fragte ich. er, dass die Antisemiten der Leitung sehr unrecht thun. Es sitze kein Jude in dem Bureau des Vereines, die Juden hätten auch keinen Einfluss, aber man brauche sie doch, respective ihr Geld. Dass auf eine solche Ohrfeige hin eine große Zahl Teplitzer Juden aus dem Schnlvereme auStrateu, fand das Gros der Juden in Böhmen für nicht recht; ein „hervorragender deutscher Parteimanu", ein Jude, fand sich sogar bemüssigt, gegen derartige „Empfindlichkeit" öffentlich anfzutreten. Der Mann präsentiert jene Species böhmischer Juden, die sich gerne von den Liberalen eine Ohrfeige geben lassen, während sie von Antisemiten nicht einmal das Wort „Jude" vertragen. Das ist die Furcht vor der politischen Thätigkeit der Antisemiten. Man hält in Böhmen, trotz aller eclatanten Gegenbeweise, welche die letzten Jahre geliefert haben, daran fest, dass man im Liberalismus eine Stütze gegen die Antisemiten habe. Man hält ünbegreiflicherweise noch heute daran fest, wo Dr. Funke und Schönerer „Schulter an Schulter kämpfen" und Dr. Funke nie eine Entgegnung findet, wenn jener die Juden beschimpft. Die Furcht von den wirtschaftlichen Folgen einer Isolierung ist seltsamerweise bei den Inden nicht so groß, wenn auch groß genug. Man fürchtet den Boycott, wenn man „mit den Wölfin nicht heult". Wie wenig die Furcht begründet ist, geht daraus hervor, dass in zahlreichen Städten bekannte Antisemiten zu den besten Kunden jüdischer Kaufleute gehören, weil sie dort eben besser und billiger bedient werden, als bei ihren Connationalen. Es ist auch eine bekannte Thatsache, dass niemand mehr den wirtschaftlichen Boycott fürchtet, als gerade die enragiertesten Antisemiten. Ans einer leicht erklärlichen Ursache. Sie fürchten die Umdrehung des Spießes, weil sie mit Vorliebe jüdische Kunden aufsuchen. Aber, wie gesagt, die Furcht ist einmal da und vereinzelte Fälle, welche diese Furcht begründet haben, geben den eitlen Juden Gelegenheit, auf das Verderbenbringende eines solchen Boycotts hinzuweisen und damit ihre nationale Kalfakterei zu beschönigen. Die eitlen Juden sind ja überall der Hemmschuh der jüdisch-nationalen Bewegung. Es genügt ihnen vollständig, in christlichen Corporationen oder in Parteien eine untergeordnete Nolle spielen zu können, wenn sie nur mit dabei sein dürfen. Solche eitle Inden sitzen überall, und sie sind es hauptsächlich, die jede selbständige Regung im Judenthum ängstlich verhütet sehen möchten, bloß weil eventuell ihre eigene Stellung dabei in Frage kommen könnte. Seitdem man aber anfängt, mit diesen — ich möchte sie „Renommierjuden" nennen — ebenso rücksichtslos aufzuräumen, wie mit den Liberalen, sehen diese Herren auch ein, dass sie auf dem Holzwege waren. In Karlsbad z. B. hat man dem dortigen „Renommierjuden" einfach alle communalen und sonstigen Würden „verekelt"; in Tetschen durste er nicht einmal mehr in den Nationalvereinsausschuss; in Warnsdorf hat man gleich niemals einen in die Gemeinschaft genommen. Aber dort genügte es den Juden schon, dass der liberale St rache die Organisation führte; seine liberale Stellung zu den Juden entzückte diese auf weite Umkreise und die blühende Druckerei des Genannten fand in Leipa z. B., wo viele Juden wohnen, die wärmste Unterstützung, weil die Leipaer Juden schon sehr geehrt waren, dass und wenn Strache sie nicht angriff. Es ist kein Zweifel, dass hinter der Eitelkeit dieser Juden eine starke Portion Feigheit steckte; man ist ja heute noch in Böhmen zu feig dazu, sich offen als Jude zu bekennen. Aber diese Feigheit wurde von der lieben Eitelkeit geradezu gezüchtet; kein Wunder, dass man nun den Weg daraus so schwer findet. Das Judenthum im czechischen Böhmen ist ähnlich beschaffen; nur kommt im czechischen noch der Umstand dazu, dass der Czeche von Natur aus nicht so sebstherrlich und stolz auf den Juden herabsieht, wie der Deutsche, und dass demgemäß der Jude vom Antisemitismus nicht so geschädigt wird. In einzelnen Gegenden ist auch heute vom Antisemitismus nichts zu spüren, das ist Thatsache; allerdings ist die Weiterverbreitung nur eine Frage der Zeit. Die Apostel des Volkes tragen ja diese Krankheit weiter, und der Umstand, dass jene „nationalen" Juden, die sogar die Ausmerzung der hebräischen Sprache und deren Ersatz durch die czechische predigten, von den „Fällt mir nicht ein. Ich fahre direct in den Prater — zum Bären, wo die Parteileitung ist. Man kennt mich dort." Ja, sie dürften dich dort kennen, schöne Maske — dachte ich .. . Der Dritte aber meinte: „Das ist doch schön, dass so ein reicher, junger Herr ein Herz hat für die armen Leut!.. ." Ich nickte mit dem Kopfe. — O, du ahnungsloser! VI. Paris, Boulevard Sebastopol. Ich komme vom Ostbahnhofe. Ich tauche in den gewaltigen Wirbel. Die Boulevards! Dort an dem grauen Gebäude ein Anschlag, eine Menschengruppe davor. Ich trete hin, um zu lesen. Gleichgütige Amtsmittheilungen! Aber die ungewohnte Ueberschrift: „Französische Republik" und darunter: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit." Ein heiliger Schauer durchrieselt mich. Da plötzlich hinter meinem Rücken der Gleichschritt von Soldaten. Ich wende mich um und sehe sie mir an. Im selben Augenblicke habe ich einen Spitznamen für sie: „Pompfuneberer" in Roth. Und die eitlen Officierlein in Operettenuniform an der Spitze! Hei, wie das glänzt und glitzert! „Hoch die Armee!" schallt es . . . Nun ist der Maskenzug vorüber. Ungestört wogt das Boulevardleben wieder dahin. Das schiebt und stößt, und schreit und lacht, und flucht und flirtet!. . Die Ahnungslosen! .... N. Birnbaum. (Könnte fortgesetzt werden.) czechischen Führern ebenso leidenschaftlich bekämpft wurden wie die anderen, hat zur Erkenntnis sehr viel beigetragen, krvanckv äi8eimu8 — auch die Juden mussten eben alle Thaten ihres großen Jrrthums gut machen, ehe sie zu Verstände kommen konnten. In Naudnitz, Jungbnnzlau, Kolin rc.; überall, wo die Inden den Czechen zuliebe czechisch geworden sind, hat man in den letzten Jahren diese Juden wieder jüdisch gemacht, indem man ihnen einfach die hebräische Bezeichnung „-.ick" wieder zum Bewusstsein brachte. Kein Zweifel, dass sich die Juden die Lection gemerkt haben und es in' Zukunft unterlassen werden, sich die Federn anszurupfen, damit man sie für Mäuse ausieht. Im deutschen wie im czechischen Judenthume aber ist man noch lange nicht so weit, sich als Nnr-Judett zu betrachten und bei allen politischen Gelegenheiten darnach zu handeln. Bei dem letzten Wahlkampfe in Teplitz z. B., wo dem Antisemiten Pacher der Liberale Pfersche gegenüberstastd, haben die Teplitzer Inden und die Anffiger Juden zugunsten Pfersches entschieden. Hat ihnen der Liberale Pfersche darum Dank gewusst? Hatte er ein Wort der Abwehr gegen hie Anwürfe, welche in den letzten Sessionen im Parlamente geHen die Juden gefallen sind? Der Herr, der mit seiner PhhstognoMie den Verdacht der Antisemiten: von Juden abzustammen, nur begründet, hatte kein Wort für die Unanständigkeit ber Schönerianer und Christlich-Socialen. Bei den nächsten Wahlen aber wird er, wenn er inzwischen nicht Schönerianer ist, wieder Anspruch darauf machen, dass ihm die Juden ihre Stimmen geben. Ebenso steht es mit Herrn Dr. Fournier, der einem jüdischen Redactenr seine ganze Position zu verdanken hat, mit Dr. Pergelt, der ohne die Numburgtr und Warnsdorfer Juden kaum durchgekommen wäre rc. rc. Im Czechischen ist es ähnlich; es gilt dort dasselbe, was hier von den Deutschen gesagt wird. Sowie einmal die Juden bei den Wahlen in Böhmen versagen, werden die jetzigen Parteien ans einzelnen Wahlorten verschwinden, es werden entweder anders gefärbte Parteien an die Reihe kommen oder Socialdemokralen. Was aber kann das die Jud.en kümmern? Ist es für sie von Unterschied, ob inTrautenau Wolf oder in Teplitz Pfersche gewählt wird? Ist der «ne mehr wert für sie als der andere? (Ein Schlussartikel folgt.) Das galizische Judenelend. Von Dr. D. Neumark. (Fortsetzung.) Es wäre zu wünschen, dass die genannten Körperschaften, bevor sie zu irgend einer Hilfsaction schreiten, vorerst bas verflossene Wirtschaftssystem der Wohlthäügkeitsbureaux gründlich studieren, sie können daraus lernen, wie sie es — nicht machen sollen. ' An positiven Vorschlägen für die beabsichtigte Hilfsactwn ist bis jetzt nur wenig veröffentlicht worden. Soweit aber sosche bekannt geworden sind, weisen sie ein allen gemeinsames, sehr charakteristisches Merkmal auf: Jeder bringt e i n Mittel als Allheilmittel in Vorschlag, wo doch die so äußerst cömplicierten, von vielen Herden aus genährte Krankheit mehr e r e und verschiedene Heilmittel erheischt. Zunächst die notorische Thatsache, dass die große Masse der galizischen Juden ihre Erwerbsquelle nicht in den realen Bedingungen und natürlichen Eigenschaften des Landes findet. Es ist das die erste natürliche Ursache des speciellen Judenelends in Galizien. In eipem Acker- und Getreidelande wie Galizien, von dessen 97 Percent productiver Bodenfläche 50 Percent allein auf Ackerland kommen, darf eine Bevölkerung von nahezu 800.000 Seelen nicht ungestraft der Feldarbeit fernbleiben. Ob nun Herr Leo Herzberg-Fränkel seine Behauptung (in der „Oesterr.- Wochenschr. Nr. 1,1899) die jüdischen Eigenthümer von Rnsticnlgründen in Galizien zählten nach tausenden, beweisen kann oder nicht, Thatsache bleibt es doch, dass die armen Bevölkerungsschichten der galizischen Juden so gut wie gar keine landwirtschaftlichen Lohnarbeiter stellen. Dieser Uebelstand allein aber genügte ja, das galizische Judenelend zur guten Hälfte zu erklären. Erst in zweiter Reihe kommt die Industrie. Von der Begründung kleiner Hausindustrien das Heil zu erwarten, wie Herr Leo Herzberg-Fränkel in seinem Expose in der Versammlung der „Bnei-Brith" in Prag, ist gewiss verfehlt. Mit kleiner Hausindustrie, gesetzt sie fände in manchen Bezirken günstigen Boden, hilft man nicht 5—600.000 Bettlern auf die Beine. Trotzdem aber muss zugegeben werden, dass die galizischen Juden große Neigung und nicht zu unterschätzende Fähigkeit zu industriellen Arbeiten aufweisen, wie man sich durch einen Blick auf die industriellen Etablissements Galiziens leicht überzeugen kann. Und soweit entspricht der Vorschlag Herzberg-Fränkel auch den Thatsache«, dass der Mangel an industrieller Arbeitsgelegenheit mit zu den Ursachen des jüdischen Elends gehört, da es der galizisch-jüdischeu Bevölkerung an Gelegenheit zu jener Arbeit fehlt, für die sie entschiedene Neigung und Fähigkeit besitzt.- Sind so die Erwerbsquellen eines großen Theiles der galizischen Juden weder den natürlichen Bedingungen des L a n d es, noch ihrer eigenen natürlichen Neigung und Befähigung an gepaßt,, so ist die näch sie Ursache ihrer trostlosen Lage wohl dqrin zu suchen, dass der Nahrungszweig, auf den die weitaus große Mehrheit der galizischen Juden angewiesen ist, der Handel, für die große Masse der wirtschaftlich Schwächsten zum verdorrten Aste geworden ist. Zum Verfall des Kleinhandels unter den galizischen Juden haben gewiss, wie es gewöhnlich heißt, die Lülka roliüeko, Uebernahme des Propinationsrechtes, Salzsubmonopol, sowie das unverhältnismäßige Anwachsen der Kleinhandel-Existenzen das ihrige beigetragen. Das entschieden größte Uebel aber ist der Mangel an billigem Credit gerade für die Aermsten der Armen.