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Die Stimme · 1960-03-01 · Heft 114 (März 1960) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
1960
Issue
Heft 114 (März 1960)
Date
1960-03-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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DIE STIMME 3 Aus dem Zionistischen Landesverband Wolf Tischenkel — Kuffusvorsfand Dem neuen Kulfusvorsfand gehört der Präsident des Zionistischen Landesverbandes, Wolf Tischenkel, an. Wir sind sicher, daß Herr Tischenkel auch in der Kultusgemeinde wertvolle Arbeit leisten und die zionistischen Interessen zu vertreten wissen wird. Im neu zu wählenden Präsidium des Bundesverbandes österreichischer Kultusgemeinden wird Herr Tischenkel die Stelle des Vizepräsidenten bekleiden. Samuel Brod — 65 Jahre Am 1. März 19(>0 feiert Herr Samuel Brod seinen (55. Geburtstag. Seit vielen Jahren gehört der Jubilar dem Vorstand des Zion. Landesverbandes an und hat sich durch seine besondere Rührigkeit- und aufopfernde Tätigkeit den Dank des Ausschusses verdient. Der Landesverband verdankt ihm die Einrichtung des Oneg Sabbath, dem er mit großer Liebe diente. In seiner Sitizung vom 3. Februar hat der Vorstand beschlossen, Herrn Brod in das Goldene Buch des Keren Kayemeth einzufragen. Den herzlichsten Glückwünschen fügen wir auch die Bitte an, Herr Brod möge weiterhin unserem Ideal treu bleiben. Ad mea w'essrim schanah! Primarius Dr. Hermann Berger — Medizinalrat Dem allseits beliebten und hervorragenden Arzt Primarius Dr. Hermann Berger wurde der Titel eines Medizinalrates verliehen. Zu dieser Auszeichnung entbieten das Präsidium des Zionistischen Landesverbandes und die Redaktion „Die Stimme" die herzlichsten Glückwünsche! Ehrung verdienter Vorstandsmitglieder In seiner Sitzung vom 3. Februar hat der Vorstand einstimmig beschlossen, zwei verdienstvolle Vorstandsmitglieder, die Herren Hofrat Max Birnstein und Chefred. Bernhard Braver, in das Goldene Buch des KKL einschreiben zu lassen. Beide Herren gehören seif vielen Jahren dem Landesverband an und der Vorstand erfüllf gerne seine Pflicht', die beiden treuen Chawerim durch diese Eintragung zu ehren. Herzl - Jubiläums - Schekel In diesem Jahre begehen wir die Feier des 100-jährigen Geburfags unseres unvergeßlichen Visionärs Theodor Herzl. Aus diesem Anlaß kommt1 ein Jubiläumsschekel zur Ausgabe, den jeder Jude, der sein Bekenntais zum Aufbauwerk in Israel dokumentieren will, wird erwerben müssen. Der Besitz des Schekels wird gleichzeitig ein Dokument' sein, daß seinen Besitzer berechtigen wird, an den Wahlen der Delegierten zum 25. Zionistenkongreß, der Ende 19(50 in Jerusalem statffindet, teilzunehmen. Der Verkauf dieser Schkalim wird demnächst beginnen. Jeder Jude erwerbe den Jubiläumsschekel! Unsere Jugendgruppe - Hanoar Hazioni Ein langgehegter Wunsch des Zionistischen Landesverband ging durch die Schaffung der Jugendgruppe Hanoar Hazioni in Erfüllung. Seit Oktober 1959 bestehen zwei Gruppen dieser Vereinigung und zwar für Kinder im Alter bis zu 10 Jahren, die andere umfaßt Jugendliche zwischen 10 u. 15 Jahren. Viele Schwierigkeiten mußten überwunden werden ehe unsere Jugendgruppe mit ihrer Tätigkeit beginnen konnte. Nun ist es uns gelungen eine erstklassige israelische Lehreren, Frau Gaad, zu engagieren, die ihre Schützlinge in vorbildlicher Weise betreut und haben auch ein Heim gefunden, wenn auch provisorisch (in den Räumen der Zionistischen Föderation), in welchem sich die Kinder sehr wohl fühlen. In beiden Gruppen werden den kleinen Teilnehmern Kenntnisse des Iwrith beigebracht, sie lernen israelische Lieder und Tänze. Spielend wird ihnen die Geschichte des Landes Israel bekanntigemacht. In einer Sendung des Radio Wien wurde am 23. Jänner über unsere Jugendgruppe gesprochen, der Präsident des Zionislischen Landesverbandes, Wolf Tischenkel und Frau Gaad gaben bei dieser Gelegenheit ein Interview über das Wesen des Hanoar Hazioni und am Schlüsse der Sendung brachten unsere Kinder israelische Lieder zu Gehör. Ein besonders gut gelungenes Fest, eine Chamischa - Assar-Feier fand am 10. Februar im Vortragssaal der Israelitischen Kultusgemeinde statt, bei welcher, nach einer herzlichen Begrüßung durch Präsident Tischenkel, Herr Oberrabbiner Dr. Akiba Eisenberg an die Kinder und deren Eltarn über die Bedeutung des Festes sprach. Unter Führung von Frau Gaad brachten die Kinder ein der Feier angemessenes Theaterstück zur Darstellung, das bei den jungen und auch älteren Zuhörern großen Anklang fand. Auch die anderen Darbietungen der Kinder, konferiert von einem Jugendlichen, lösten immer wieder großen Beifall aus. Es wäre schwer, die Leistungen der Kinder einzel anzugeben, es sei nur festgestellt, das jedes der Kinder sein Bestes gab. Von Zionistischen Landesverband gespendet, wurden an die Kinder richtige „Chamischa - Assar - Päckchen" verteilt. Erfreulich war der überaus gute Besuch der Veranstaltung, was uns veranlassen wird, bei nächster Gelegenheit wieder eine Kinderfeier zu veranstalten. Die jüdischen Elftem Wiens laden wir ein, ihre Kinder in unsere Jugendgruppe Hanoar Hazioni zu schicken, wo sie im jüdischen Milieu einen Teil ihrer Freizeit verbringen können. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß den Elfern keine wie immer gearteten Verpflichtungen erwachsen und daß keine Teilnehmergebühr zu entrichten ist. Anmeldungen können täglich in der Zeit von 15—'17 Uhr im Sekretariat des Zionistischen Landesverbandes, Wien IX, Universitätsstraße 4, erfolgen. ONGEI SABBATH Zu den traditionellen Aufgaben des Zionistischen Landesverbandes gehört die Veranstaltung der Ongei Sabbath und bisher fanden in diesem Jahre vier Feiern statt, zu denen wir jeweils prominente Gäste geladen hatten. Am 27. November sprach beim Oneg Sabbath Herr Oberrabbiner Dr. Akiba Eisenberg, der vor allem seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß der Landesverband, durch die Veranstaltung des Oneg Sabbath, den Teilnehmern „Jüdischkeit" vermittelt, wie sie —1 leider —

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