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Die Stimme · 1959-10-01 · Heft 113 (Oktober 1959) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
1959
Issue
Heft 113 (Oktober 1959)
Date
1959-10-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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DIE STIMME 9 „TAAS" auch immer gewachsen war. Dieses gemeinsame Band zwischen „Konsument" und „Produzent" ist eines der Geheimnisse des Erfolges der Israel-Waffen-hidusfrio. „TAAS" bringt nur erstklassige Waffen heraus. In der Zeit, die dem Sinai-Feldzug voranging, wurde die Produktion von „TAAS" fast verdreifacht, obwohl nur eine 50 prozentige Erhöhung in der Anzahl der Arbeiter erfolgt. Produktion für den Zivil-Markt. Das prinzipielle Problem, dem sich „TAAS" gegenübersieht, besteht darin, die Produktion so zu balancieren, daß die Arbeiter, die in der Industrie benötigt werden, nicht von Schwankungen der Beschäftigung berührt werden. Ein Mitte! dafür war, Gebrauchsartikel für den zivilen Markt herzustellen, die nicht durch zivile Unternehmungen im Lande angefertigt werden, oder wenn die Waren, die letztere hersteilen, nicht dem erforderlichen Standard entsprechen. So hat „TAAS" kürzlich damit begonnen, verschiedene Arten von Maschinen zu produzieren, wie Drehbänke usw. „TAAS" hat damit großen Erfolg erzielt, da es sich herausgestellt hat, daß die von „TAAS" angefertigten Maschinen, sowohl in Qualität wie im Preis mit Artikeln konkurrieren können, die im Ausland hergestellt werden. Eine weitere Entwicklung nahm der Verkauf von Waffen ins Ausland. Während es nicht wahr ist, daß „TAAS" seine Waffen ans Ausland um 15 Prozent niedriger verkaufen kann, als sie auf den Weltmärkten erzielt werden, wie kürzlich behauptet wurde, stimmt es, daß „TAAS" die Armee mit Waffen beliefern kann, die 15 Prozent unter den Kosten für importierte Waffen liegen Die Tatsache, daß „TAAS" in der Lage ist, Waffen und Munition in einer Qualität und zu Preisen zu erzeugen, die am Weltmarkt konkurrenzfähig sind, ist schon an sich eine große Leistung. Es ist unmöglich, die Waffenindustrie auf die gleiche Stufe mit anderen Fabriken zu stellen, Gewöhnlich können Artikel guter Qualität und zu konkurrenzfähigen Preisen immer einen Absatzmarkt im Ausland finden, vorausgesetzt natürlich, daß keine besonderen Schwierigkeiten oder Bedingungen bestehen. Anders liegt es im Falle von Waffenverkäufen. Selbst wenn es die billigsten und besten Waffen sind, wird nicht jedes Land sie kaufen wollen. Einkaufs- und Kulturzentrum für Vororte Jerusalems Ein großes Einkaufs- und Kulturzentrum, mit einem Kino, einem Warenhaus, zwei Banken, Läden und Werkstätten versehen, ist momentan im Bau in Kiryath Jovel, dem großen Vorort im Südwesten Jerusalems. Bei diesem Unternehmen wirken der Keren Kayemeth Leisrael, die Regierungsbehörde für Wohnbau und die Rassco- Gesellschaft zusammen. Zufahrtsstraße erschließt Gilboagebirge Eine neue Siraße, die zur Spitze der Gilboaberge hinanführt, geht jetzt ihrer Vollendung entgegen. Arbeiter der Urbarmachungsabteilung des Keren Kayemeth Leisrael waren Monate hindurch bei ihrem Bau beschäftigt. Die zehn Kilometer lange Sfraße, die an vielen Stellen in fast senkrechte Felswände eingehauen ist, windet sich in zahlreichen Kurven und Serpentinen nach oben. Sie wird dem KKL die Urbarmachung und teilweise Bewaldung von 10.000 Dunam Boden, und damit deren zukünftige Besiedlung, ermöglichen. KKL-Hain z. Andenken an Major Foley Am ei'.len Johrestag des Todes von Major Francis foley, der den britischen Konsulardienst und die britische Paßstelle in Berlin zur Zeit des Hitlerregimes geleitet hatte, hielt der Keren Kayemeth Leisrael eine Feier nahe Harel im „Jerusalemer Korridor" ab, wobei ein tausend Bäume zählender Hain zum Andenken an den Verstorbenen eingeweiht wurde. Die Bäume wurden von aus Deutschland stammenden Juden gestiftet, denen Major Foley durch Ausstellung von Einwanderungszertifikaten nach Palästina das Leben gerettet hatte. Gemeinsame Einrichtungen Nach den neuen regionalen Entwicklungsplänen werden Dienste landwirtschaftlicher Art (Traktorgaragen, Kühlhäuser, Molkereien und dergl.), sowie soziale und kulturelle Einrichtungen (Kliniken, Schulen, Bibliotheken, Einkaufsgenossenschaften etc.) für je vier bis sechs Dörfer gemeinsam in „ländlichen Mittelpunkten" konzentriert. Dieses System hat eine Verbilligung der Dienste zufclge und fördert das Zusammenwachsen verschiedener Einwanderungsgruppen zu einem einheitlichen Volksganzen. Neue Böden im Wüstenland des Negev Der Keren Kayemeth Leisrael hat kürzlich die Urbarmachung von 1.600 Dunam Boden, welche für die Gemeinschaftssiedlungen Revivim und Masch'abej Sadeh bestimmt sind, vollendet. Dieses Unternehmen, das die Entsteinung und Einebnung von Feldern und die Aushebung von Abzugsgräben für Wässer plötzlicher Sturzregen einschloß, war schon seit langem vorgesehen, wurde aber bis auf dieses Jahr verschoben, in dem erstn ölig Wasser aus dem großen Jarkon-Negev-Werk bis an diese entlegenen Siedlungen herangeführt wird. Die Urbarmachung der neuen Felder hat die bearbeitete Fläche der beiden Dörfer um mehr als 50% erweitert. In dem 50 km nördlich von Elath in dem öden Aravatal gelegenen Vorposten Jotvata hat der KKL in den letzten Monaten weitere 450 Dunam Bo den durch Nivellierung von Sanddünen und Rodung von Dornbüschen anbeuföhig gemacht. Neuer Wald im Hügelland von Menasche Ein in letzter Zeit vom Keren Kayemeth Leisrael bei dem Dorf Midrach Os im Hügelland von Menasche gepflcnzter Wald ist nach Herrn I. Warschawsky und Gaiti aus New York benannt worden. Der Forst zählt 10.000 Bäume. Botschafter Dr. Ernst Luegmayer Österreichs Botschafter in Israel, Dr. Ernst Luegmayer übergab am 3. September Staatspräsident Ifzchak Ben Zwi sein Beglaubigungsschreiben. Nach dem Empfang, bei dem auch Außenminister Frau Golda Meir und der Generaldirektor des Außenministeriums Dr. Walter Eytan anwesend waren, begab sich Botschafter Dr. Luegmayer auf den Har Herzl und legte einen Kranz am Grabe Theodor Herzls nieder.

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