Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1959
- Issue
- Heft 111 (März 1959)
- Date
- 1959-03-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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die stimme M <>, I. |)it' damit einsetzenclo neue Alijah wo dor B pp nn eines historischen Prozesses und «'in Phänomen m der < Wst Juchte ries jüdischen Volkes. Ls e; <i 1' ■' , e i 'Aielllen, die die 11 na nzie I! f ui Bedürfnisse ries p'idist hen Maates befriedigen knnic len, stH’tf' Dr. Goldmnnn, davon zwei im hl jüdische oie \ «M-einonf'ii Staaten und die Itptilsche Bundespuhlik durch Rostung der \\ jede rgu I nirich u ng, Ie den vergangenen .fuhren hnl Deutschland e ner» end f'i'f'ii Beit rag /unt israelischen StauIsbausha 11 geleistet u!s nlle indischen S,i in mela k t innen zusammen. Ihn Duden nicht jürl ischen Uuellen sind |orloch mehl u nersc Icepf I i( h, und es bleibt nur noch das jüdische Volk übrig, auf das Israel sich mit Zuversicht verlassen muß!!. Dulzm erklärte, rite Präge des Tarrs sej nicht, wieviele Juden gerettet wc'rden könnten, solide n was getan wc'rden müßte, um viele Juden zu retten Br kündigte an, daß Israel in diesem Jahr über 100.000 binwanderer aufnehmen muß, Diese Alijah ist ein Set;en für den indischen Staat, aber die '' Mithilfe des «jesamten jüdischen Volkes ist unter al.en Umständen notwendig, um diese Ali|ah erfolgreich ahsorhiercMi zu können. Dulzin hofft, daß die Amsterdamer 7'agung zu einer fühlbaren Verbesserung des Magbith führen wird. Auf der europäisc hen /.Pmistenk mtei-enz, waren die zionistischen Gruppen aus 40 Ländern vertreten, die für rund '250.0')') aktive Zionisten in e:ne« Gesamtgemeinschaft von etwa einer Million Juden sprachen. Der Kongreß befrachtet sich deshalb als ermächtigt, im Namen aller europäischen Juden aulzutreten Der Kongteß \ erabschiede e eine Reib« von Resolutionen, in denen die Solidarität mit dem Staat Israel und die Rntschlossenheit zum Ausdruck kommt, die zionistische Bewegung in Buropa zu starkem und die moralische und ma-, terielie Höfe für Israel in allen jüdischen Gemein-1 den zu mobilisieren. Die Konferenz hieß alle Binwanderer nach Israel willkommen, besonders die Neueinwanderer aus Osteuropa, und gal) das feierliche Versprechen ab, alles zu tun, um die Absorption der gigantischen Alijah dieser Tage zu ermöglichen. Sie richtete an die osteuropäischen Staaten den Appell, den in diesen Ländern feilenden Juden die Auswanderung nach Israel zu erlauben; sowie die nationalen Rechte der jüdischen Gemeinschaft anzuerkennen und ihnen auf diese Weise die Ireie Entfaltung ihies kultureLen und religiösen Lehens und ihre' nationale und kulture! e Se!l stl estimmung zu ermöglichen. Die Konferenz rief alle zionistischen Organisationen auf, ihre; Mitgliedschaft zu erhöhen, und so die potenzielle Mehrheit der zionistischen Bewegung in den jüdischen Gemeinden in eine latsäch-, liehe umzuwandeln. Das jüdische Volk in der Diaspora sollte in der zionistischen Bewegung einen organisatorischen Rahmen erhalten. Die Konferenz drückte ihren Möllen aus, daß die Mitgliedschall der Zion. Bewegung in den nächsten zwölf Monaten urn 25 erhöht werden möge. Die zionistische Tätigkeit sollte in allen jüdischen Gemeinden, besonders unter der Jugend, erheblich verstärkt werden. Die Konferenz begrüßt die bortsc hrille, d e in der jüdischen Erziehung der Erwachsenen nn I < er Verbreitung der hebräischen Spracheerzielt winden. In jeder Gemeinde sol lte eine he'räi J>e Schule und ein Kindergarten bestehen. Jeder Zionist sollte die hebräische Sprache bestimmt erlernen. L>er Gebrauch des Hebräischem sollte vie, breitere jüdische’ Kieise umfassen, als dies heute; der Ball ist. Die Zukunft der zionistischen Bewegung Bangt, mu h Ansic ht der Konf >renz, von der Ankurbelung der AIi|r\h in aJlen bändern ah. Die Ab|ah sollte mit ailen Mitteln gefördert wo dem. Sie so! fo neben efer Jugend auch Akademiler und Angehörige der Mittelklasse einschiießen. Die- Lrziehungs- und Kult urarhejt unier de-, In geud ist nach Überzeug ang der Konferenz die best” Verteidigung ge von die Assimilation und s<d p« uns diesem Grunde die »-ordrjnglic Liste zionistisc h,’ Aufgabe in der Galuth sein, Dje Jucendpruppee müßten e,n integraler Bestandteil der zioui tischen « 'rganisationen in ailen europäischen uni nordabi anischen Ländern sein, und ihre Vertreter müßten an allen zionistischen Institutionen, unter Ge vührung voller und gleicher Rechte, aktiv hetei igt werden. Führende Persönlichkeiten der zionistischen Bewegung hatten die Teilnehmer an der Konto, onz, der vierten Konferenz der zionistischen Organisationen in Europa nach dem Nazikrieg, auf den Sinn und die Bedeutung des Zionismus in der Gegenwart gelenkt! f)r. Nahum Goldman» beschäftigte sich in seinem weitausholenden Referat, das er vor dem f orum des Zion,-Kongresses h eit, mit der t rage: ,, Warum n ach Zionismus nach der Gründung des Staates Israel?' Er erklärte, es sei ein gefährlicher Irrtum zu glauben, daß die zionistische Bewegung mit der Proklamation des Staates Israel ihre Aufgabe erfüllt hätte: Mit der Errichtung des Staates Israel wurde nur ein zionistisches Instrument gesenaf,«w, nicht aber das endgültige Ziel erreicht. Die Monistische Bewegung hat die Schaffung des Staates nie als ihren Schlußpunkt betrachtet. Die Aufgabe des Zionismus sei die lleimholung der im Exil lebenden und die Sicherung der Existenz des jüdischen Volkes. Zu dieser Aufgabe geh "re au h die Alijah. Vor allem junge Menschen in der weltlichen Welt müßten dazu erzogen werden, 15 eivvbJg nach Israel zu gehen, weil sie dort gebraucht wen den. Die größte vollbrachte Tat Israe s sek die Aufnahme von einer Million Juden. Aber der Pr ne' der Absorption dieser Olim sei noch lange nicht erfolgreich beendet, und in der zweiten Dekade cer Existenz des Staates, wird mit einer weiteren b lassenein Wanderung gerechnet. Das erfordert eine ungeheure Kraftanstrengung des gesamten jüdischen Volkes. Die Bedeutung der Diaspora Dr. Goldmann setzte sich auch mit den Beziehungen zwischen Israel und der Golah auseinander Israel muß die Diaspora als eine Tatsache akzeptieren. Die Juden in der Diaspora haben ihren Anteil an der Gründung und Konsolidierung des Staates getragen und werden auch weiterhin für den