Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1959
- Issue
- Heft 111 (März 1959)
- Date
- 1959-03-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE STIMME 5 Kundgebung der Vereinigten Aktion für Israel Mir* .■oii der /.ionist isc heil M" dor-di »n in < .mini - 'pich genv' i iis.i m mit dem ''^n’hith \ 01 a nsla I tut e K ii nrljj.-'l mi n;> im E’osfsaal des Alten Rathauses gestaltet,'' sich durch das Auftreten nst'Crreichis -(icr und israelischer Re.rSönlicbkejto.n zu einer eindrucksvollen Demonstration ries guten Wiens. Der Präsident der zionistischen Eöderalien in (Österreich, Dirr'kVor Gustav I oilnm, begrüßte ri r' n israelischen Gesandten Yechezkol Sahar, den teile, des Hiindespressndicnsles Sek I ionscfiel Dr. Fritz Meznik und den Präsidenfe i des Keren llayessorl in der Schweiz, Dr. .). feifler und hielt zu Reuinn seiner Ansprache dem kürzlich .erstorbenen \r>rsitzenrlen der Knessnlh in .Jerusalem losseph Sprinzak, einen ergreifenden Nachruf, der von den Anwesenden stehend angehört wurde. Die Ausführungen des Gesandten Sahar, de i wenige Stunden vorher aus Polen nach Wien zurückgekehrt war, standen unter dem Eindruck des soe ben erlebten Auswanderungswillens der Juden «us Polen nach Israel. Er unterstrich den heiligen Willen der Judenschalt in aller Welt, für die Ein-) Wanderung dieser Menschen z.u Sorgen. Vor, starkem Beifall begrüßt, ergriff Sektionschef' Dr. Fritz. Meznik das Wort, um als Nichtjude seine nach festem Wissen lind Gewissen geschöpften Erlahrungen seines Israel-Besuches mitzuteilen, die in der uneingeschränkten Bejahung der Lehens¬ und Entwicklungsfähigkeit des neuen jüdischen Staates mit seiner opfer- und einsatzbereiten Jugend gipfeln. Di. Findel', dessen weltweite organisatorische und wrwallungstechnische Wirksamkeit aus seiner Funktion als Gouverneur des Weizmann-Institutes in Rechowoth (Israel) bekannt ist, unlerstiich die Notwendigkeit, im Rahmen des Magbith ein Höchstmaß an materieller Hilfe für die Massen der Neu-. eiuwanderer nach Israel bereitzustellen. Denn nur auf diese Weise könnten die großen Probleme der Einordnung und Seßhaftmachung von weiteren hunderttausenden Juden in Israel gelöst werden. Hin hübsches Bildprospekt mit einem Kinderbrief aus Israel wurde jedem Besucher der Kund-i gebung überreicht. Ausstellung israelischer Maler Am 4. März 1959 lud die Israelitische Kuitu.sgemeinde in Wien Persönlichkeiten der Wiener Gesellschaft, des diplomatischen Corps, der Kunst und der Presse zur Eröffnung der Ausstellung «Moderne Malerei aus Israel" im Künstlerhaus, ein. Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz des Unterrichtsministers Dr. Drimmel. Es erschienen u. a. Unterrichtsminister Eh\ Drimmel, der Botschafter des Königsreichs Griechenland, der Botschafter der Volksrepublik Po'en, der Botschafter Chiles, der Botschafter Perus, der Gesandte der Volksrepublik Ungarn, der Gesandte der Volksrepublik Rumänien, der Gesandte des Staates Israel, der Botschaftsrat der Westdeutschen Botschaft, der Botschaftsrat der Botschalt Bulga-j riens, die Gemahlin des amerikanischen Botschafters in Österreich, der Wiener Handtagspräsiden! Marek, Prof. Dr. Schubert und Generaldirektor Dr. Sobek. Kultuspräsident. Dr. Maurer begrüßte feierlich die Erschienenen und gab der P’remfe Ausdruck, daß Israel, das band der Bibel, die Schoplun-. gen ib-cr Künstler auf dem Gebiet der Malerei, ir> Wif,n zui Schau stellt. Der Gesandte Israels I ferr Sahar gab biernuf einem Überblick über das Wesen der israelischen Kunst, über das Schaffen der israelischen Künstler und dankte dem Präsidenten Dr. Manier und dem Amlsdirekfor Krell für ihre Miilm, dje es ermöglich! hat, daß die Ausstellung einen so glänzenden Rahmen erhielt. Unlerriehlsminisler Dr. Drimmel nahm in voll-, endeter Rhetorik Stellung zur schaffenden Kunst im allgemeinen und zu der Israels im besonderen und gab seiner Befriedigung Ausdruck, daß Israel die Schöpfungen seiner modernen Künstler in Wem zur Schau stellt, wünschte, daß die bildlichen Darstellungen bei den Besuchern und reifen Kritikern Anerkennung und objektive Würdigung finden möge und erklärte die Ausstellung für eröffnet. Hieraul ging der Vorhang, der die Kunstwerke verhüllte, auf und es hot sich den Anwe-t senden eine künstlerische Pracht, die sich ins Gedächtnis der Besucher einprägen wird. Bemerkenswert sind die entzückenden Arbeiten, Wie Aquarelle von Nahum Gutmann, die die Landschaft um Jaffa darstellen und eine wunderbare Komposition «Arabisches Cafe", geschaffen von Arie Lu bin. Das Bild der Ausstellung ist nicht, einheitlich, doch ist es offensichtlich, daß das Streben nach hohem künstlerischem Schaffen besteht und in nicht langer Zeit in die Tat umgesetzt werden wird. Braver Auszeichnungen Der Bundespräsident Dr. Adolf Schärf, fiat folgende jüdische Persönlichkeiten ausgezeichnet: Amtsdirektor Wilhelm Krell wurde der Titel Regierungsrat verliehen. Der Direktor des American Joint Distribution Committee Theodore D. Feder erhielt das Guido ne Ehrenzeichen für Vedienste um die Republik Österreich. Direktor Albert Goldmann, Direktor der World Ort Union erhielt dieselbe Auszeichnung. Direktor-Stellvertreter des Joint Egon Fink erhielt das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Das Präsidium und der Vorstand des Zionistischen Landesverbandes und die Redaktion der «Stimme" entbieten den Ausgezeichneten die bestem Wünsche. Glückwünsche Unserem Freund Schmelke Kahan und seiner Familie in Paris, dem Großvater von Richard, der Samstag, den 14. März 1959 im Tempel de la Victoire zu Paris Bar Mitzwah leiert, wünscht der Vorstand des Zion. Landesverbandes in Österreich herzlich Masal Tow