Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1959
- Issue
- Heft 111 (März 1959)
- Date
- 1959-03-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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I DIF STIMME •\ rl-fil spn >/•'!> 'l 's Striktes Israel Wurzel schlugen zu lassen, aber not h wichtiger ist es, den Kindern, unseren Kindern* der lugend, diesen unvorstellha-l ren i’te11 hi um rnnes schwer betroffenen Volkes die f.mgliefit'i ung in die Nation zu erleichtern. Man braucht Säuglings- und Kinderheime, neue Sihelen und Wohnungen, man braucht Arzte und Pflegepersonal, hehrer und Beamte, und man braucht für alles das die materiellen Mittel um die größte Hoffnung des Judentums, die Kinder, zu retten, sie mit Bildung und Wissen aiiszustatfen, sie gesund zu erhalten und zu vorbildlichen Bür-, gern des jüdischen Staates zu machen. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, appellieren wir an die österreichische Judenschaft, alle Ans’i engungcn zu machen und ihre Pflicht dadurch zu erfüllen, daß sie ihre Beiträge für die Vereinigte Aktion für Israel (Magbith Meuchodet| leistet. Fordern Sie noch heute Zeichnungsfonnulare a n: Magbith, I., Seitenstetteng. I. Oneg »chabbath Der Zion, Landesverband in Österreich, dessen Leitung Freude und Genugtuung daran hat, sich mit dem lebenswichtigen Problem der Alijah nach Israel zu befassen, veranstaltete Freitag, den 27. Feiier USB neuerlich einen Oneg Schabbath, dem eine Reihe von engeren Chawerim und eine größere Zahl von Olim aus Rumänien beiwohnten. Präsident Tischenkel und Kulturreferent Brod haben, aufgeschlossen und mit Überzeugungskraft, die Olim begrüßt und darauf hingewiesen, daß sie durch ihre .Alijah einem Leben entgegensehen dürfen, in dem sich ein Wunder offenbaren wird. Der Präsident der zionistischen Föderation Direktor Leittier sprach unter dem Motto: „Ein Leben liegt vor Ihnen, das Sie selbst meistern müssen und selbst meistern werden'1. Er schilderte das Werden und Wirken des Keren HayesSod, seine Anstrengungen zum Nutzen der Medinah Israel und seine Leistungen zum Wohle des Jischuw und hob, an Hand von Beispielen, hervor, daß der Fond in hohem Maße aktive und unermüdliche Arbeit leistet, die auf dem Gebiete der Wanderung der Olim nach Israel an Wunder grenzt. Der Oneg nahm einen schönen Verlauf, der umsomehr in Erscheinung trat, als die Anwesenden sich an der anregenden Unterhaltung mit Interesse beteiligten. Im Zeichen der Magbith-Aktion Auf Einladung des Zion. Landesverbandes sprach Mittwoch, den 18. Februar der Präsident der Zion. Föderation, Gustav Leitner, über die Ergebnisse der Europäischen Zionisten - Konferenz in Amsterdam und wendete sich dem Thema der Magbithkonferenz zu. Der Redner betonte die Geschlossenheit der dort vertretenen Organisationen ganz Europas, da es galt, Israel bei der Aufnahme der neuen Olim ans dem Osten heizusfnhen. Dem Israelischen .liscbuw entstehen durch die neue Einwanderung gewaltige finanzielle Lasten Ls gilt neue Häuser zu bauen, Hie Olim einzuordnen und für diese A rl.ejtsmögli« hkeiten zu schaffen. Dies alles zu bewältigen ist die heilige Aulgabe des Judentums der ganzen Welt und zwar nicht durch Spendern schlechthin, sondern durch wahre Opfer. Bei diesem Abend wurde rlje großartige Rede, die der Präsident der Zionistischen We'ltorgnnisa-’ tion, Dr. Nnchmn Goldmann, lud der Europäischen Zionistenkonferenz hie'lt, mittels Tonbandes vvie-i dergegehen und die Anwesenden nahmen sie mit Begeisterung auf. Präsident Hschenkel dankte dem Referenten Direktor Leittier für seine informaliven Ausführun-, gen, appellierte an die Anwesenden nochmals, Opfer für Israel zu bringen und stellte mit Genugtuung fest, daß ansehnliche Beträge für den Mag-, bith bei dieser Gelegenheit gezeichnet wurden. Minister a. i). Dr. Josef Burg in Wien Eingeladen von der österr. Landesleitung des Misrachi und Hapoelmisrachi sprach Dr. Burg vor 500 Zuhörern am 5. Feber 1959 im Großen Festsaal des Indrustriehauses und erwies sich als hervor-, tagender Redner. Ein Mann von hoher Bildung und Erfahrung auf dem Gebiete des Aufbaues der Medinah, vermittelte er Einblick in die ökonomischen, kulturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse fs1 raels. Präsident Neugröschl dankte dein Redner für seine instruktiven Darlegungen. Zu Ehren Ministers Dr. Burg fand am 8. Feber ein von der Zion. Föderation veranstalteter Empfang statt. Nach der Begrüßung durch Präsident Direktor Leitner ergriff Dr. Burg das Wort. Er appellierte an die Judenschaft Wiens, die größten Anstrengungen zu machen, Israel in seinen Be-' Strebungen, die Juden des Ostens einzuordnen. PURIM-BALL Am 21. März 1959 findet im Parkhotel Hietzing der repräsantive Ball des Keren Kayemeth statt. Dieser Ball verspricht ein Ereignis im gesellschaftlichen Leben der Juden Wiens zu werden. Friedrich Torberg liest aus eigenen Werken Die Israelitische Kultusgemeinde Wien veranstaltet am 25. März 1959 um 20 Uhr, im Großen Saal des Gewerkschaftshauses, Wien IX, Maria Theresien - Straße 11, eine Vorlesung Friedrich Torbergs aus eigenen Werken. WI EN ER I INTERNATIONALE MESSE 8.-15. MÄRZ 1959