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Die Stimme · 1958-03-01 · Heft 105 (März 1958) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
1958
Issue
Heft 105 (März 1958)
Date
1958-03-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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S n i t o 2 I) I!. S r 1 M \l l Nr. 10.1 kunc von U >h'.'v? Stricker. ’.'-ii' i I riaschkv's \.!Mi IMhm, i)r. Ih'lkh und Dossier Friedmann ■ uis-eMMi teil hnD:\ -\i!h in clr>u e.ich außen Inn unwürdigen M -Mi käm pH -n v lew ‘ e nie:!', u H hl der OiwrruM'iner w diu Nie-'ruw ren \\m . 'n - . w wi>';n : u u u hornM'U-üe;.;>;•>. An ti h f'r sah eiserne Wuciuuj de,- AuMitiniw: und Auf rieh! u nu. dw B V diru u > und V ’eghe>ci'uiv; Gern de in dun M,.,- sen Versammlungen vorspiiUe "u >n den ilcUK'h v ui trwigk Ntsv-rt •■n. der seinen Ansprüchen entsf rI \ Das hei wo Mwier seiner auf!wi w-;iden Heiedsau''.-eil s^huf ihm umwall eine Kan-'el, zu der Scharm strömten, um seinen Worten /u lauschen. * Von de1' eroi erleu Kudus o’meide führm sein Wen zur Schaffe in eines ';;d s< bei SchiF w?rk.?s in Wien. Ein neues Ge sch e hi wurlvhe-an. des c i d;v [Mrioh-■ r, :* cM-, Jude-Air s u ve d’um "ii drohte und dieses so'lte zur Avant.;; ,r!? eines neuen, mH judis. hen Ve t«er. und iüdisrhevi SeiEs‘.bewu':'t-:ebi erfüllten Judentums werden So erstand in Wien ein von Ch^es geschaffenes Sc hu:wer!-, das beispielgebend für das jüdische tuei -ci h >;1 e; i ' e i, di die M w.e las inicric ii nt nur diese' unmittelbare Sun. es» i > i ist c >, die in d m im h am; r'S-ie1 c ''w T.-üm c-r-n de - eins» <do /'Mi ' r en:'r Jude n i u o, s ' -i h Ml I -e ii a>h d re i I'- i S'.ii en i.ichc i rk f. A allens'iJst nul-vr'rlraq *ni» Agyp- H'ii da --wen wird seit den Erejgnisu'u der.1.ihre 195b V’ wm Israel a s ni h» mehi' ticsteh e I »Mr u tilet wei’ e- \.:»n Aenyn'eu tia-r int. n -iß,-ich'et wurde. M 'irrt sj h d m vereinigte Aeypt 'n-Syriwi an die 7erpl ■ i( h1 uiv-en aus nom /wisc hen Israel und Syrien wedrrhesi ahenden H alten s! i11 Stands vertrat» halten? v’an Lägt sich in Israe , welche Auswirkun 1 die Dreiinä* hie-DcklamtsMi vom Jahre 1010 auf die Bildung der , Ve» ei nigten Arabischen RepubÜ <" und auf ihre eindeutig expansiven Ziele haben wird. In jener ['»ek Hii'at ion bekundeten die. drei großen YVesImäi hte ihr starkes Interesse am Status quo im Nahen Osien und ihre t'ntsc hiossenheit uni erzü glich zu ha idrlu, sei es im Rahmen der Vereinten Nationen oder außerhalb demselben, la'Js einer der Staaten des Nahen H)s'ens si h anschivkeu so lf. eine Verletzung der Grenzen oder der Waltensli ilslmdsl inien in die Werte zu leHen. Durch d e kusion zwischen Aegypten und Syrien wird ja nicht nur der Status quo in Bezug auf Israel bedroht, sondern es gern eo insbesondere Jordan.eu und Libanon in s'hweve Bedrängnis. Juna J$&cLt'(ß‘fAAA'fo(jJ' S'&fcC'V'S ' ge Aus: ii.*:i i Je,- , V >re nigsou Arabischen Republik" birg» iur Jeu jiidi.se fv'n Maut neue Gefahren. Eint' uu'M'l :■!,’at > mi lil arische Bedr Juiiv;!-e>ur«. n1 et >nan zwar nichk und Ara ', ".k; i d ■ si ii stark y'mc |iih‘en. f>ipei soi< i.en t'.vc'ntn-i'ität wirksam zu rc-vc neu. Man neigt eher dm Mi'; iSs.cig zu, daß sich die IJni i:i zwis Si'.i A-'nypten und Syrien in e»'s -er i inie ge v'u d^n Bagdadpaki und -e cm ,' ir.Jiii, ’ii, de v Libanon und Saudi - A rabjen rich'et, doei wc-Miche Jendeuz.en dem ägyp.is-.hen 'Ütilator ein Dorn im ,\u e sine. Es ist aller unverkenn' ar. fjr!ir cli--se Fusion, die das Sprungbrett die Vnrwirk.fi.. lum .; des ni sh er miß g! ü * k t e n Nasse r'sc n? n Traumes von rigor um lassen-Jon panarahischon ijiuon unter seiner 1 le> , v hm s iil, außerdom auch egio c ss; en Charakter gegen den jüdischen S aat trägt. Sie soll >»a. h den Vonrn des ägyptischen l UKtatoi s die A raher soweit I' r u - t i gen, dl ß si- - ';M i m> Oll k / 11gf'vdnnen \■ermögen''. Mrae! Ir omt v e y p'en von Syrien, che weder zu : and nwh oi ’• Messer eine gemein samo Grcire h Den. Die einzige S! raße von der ,-,y rist hwi zur ägyptischen Hauptstadt führ! über Israe! (1 Daums:-' us — Beirut — lliifo- J e; .Aviv — '. i-l/ri — Kairo). Durch die \ erein ivu > •. der heidmi Minder soll Isratd in d:e Zange genommen und einem verslärxten Druck ausgesetzt werde;), mit dem tT.dz.et, es von der ».and'mirie ausziuöic. hen. I;nr erste Sr hritt ist die \'er.--v:hmei- >ung dar mitudrischen Kräfte Ae •ypH'ns u’cd Syriens und die Unierstedur-e unter eine ('in/ige I e eti si.ewcH Zvvische/i Isiae! und Syi.eu besteht ein WaHeustills a-.id„ cm tiiir, und Israel hat durch einen Spre her des Außenministeriums erklärt, daß es diesen Vertrag weiterhin ciniialten werde. Der IO JAHRE ISRAEL Die Gründung des Staates; Israel ziehungsivesen in mancher’ei Ländern der Gaiuih war. Ei ne jüdisch" Votkssrhu'e, eine Mittelschule und ein hebräisches Pädagogium galten als PCrönung seines Vv ener Wirkens. Dieses Pädagogium, aus dem Wissenschaft der von bedeutendem Ruf wie Prof. Tur-Sinai, Prof. Sola Baron, Zwi Disendruck und Abraham Sonne hervorgingen, blieb bis zum letzten Tage seines Lebens die Lieblingsstätte seiner Lehrtätigkeit, der seine eicent.i.he Berufung und wohl die einzige Leidenschaft galt. Als er an der Grundsteinlegung der Hebräischen Universität am Skopusherg teifg-enommen hatte, frohlockte er förmlich nach seiner Rückkehr nach Wien, da sich sein sehnlichster Wunsch nach einer Lehrkanzel an dieser Universität zu erfüllen schien. Es blieb nur bei diesem Wunschtraum und viekeicht brach an dieser bitteren Enttäuschung seiner letzten Jahre vorzeitig sein Herz. Erstaunlich in seiner Vielfältigkeit strömte dieses Leben dahin. Er war Oberrabbiner und Staatsmann zugleich, Politiker und Präsident des Zionistischen Aktionskomitees, zionistischer Emissär in San Remo, London und Versailies und obendrein Gelehrter von unheimlicher Gedankenschärfe. Dabei ging von diesem bedürfnislosen und in seiner Einfachheit bezaubernden Adeismenschen ein Hauch tiefster Religiosität aus, die sich in Menschenliebe und Aufopferung verwirklichte. Als Humanist edelster Prägung wird wohl der Ruf Chajes in seinen gesammelten Kanzleireden verbleiben. Hier strömte erst recht die Fülle eines uralten Wissens, welches die Blitzlichter moderner Kulturen in die brennende Wirklichkeit zu projizieren pflegten. Zum ersten Male füllte sich der Wiener Tempel in der Seitenstettengas-e durch Massen, so olt eine Preditgt von Chajes angokünjährt sich am 24 April 1958 zum zehnten Ma(e. Dfis ganze Land rüstet zun Fest und ein besonders von der Regierung ernanntes Komitee bereitet die Feierlichkeiten vor, die sich über das ganze jüdische Jahr 5718 (1957 58) erstrecken. Zehntauseude Gäste aus dem Ausland werden in Israel erwartet; ihre Unterbringung in Hoteis und in Privatwohnungen wird genau geplant.* Die Fahrgastschiffe der israelischen Reederei ,,Z1M‘‘ und die Flugzeuge der israelischen Gesellschaft ,,EL-AL.“ sehen Sonderdienste für Besucher aus Übersee vor. Wir veröffentlichen im folgenden einige der wichtigsten Daten des Festprogrammes. Die Feierlichkeiten unmittelbar vor dem Jahrestag setzen in traditioneller Form am 7. April 1958 mit einem Pilgerzug nach Jerusalem ein, der vom Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Dr. Nahum Goldmann geführt wird. 22. April: Festsitzung der Knesset, des israelischen Parlaments, in Jerusalem. 23. April: Totengedenktag. Abends: Aufklang der Jubiläumsfeier mit einem Festakt auf dem Herzlberg in Jerusalem. — Die Nacht über: Feiern in allen Städten und Dörfern; Volkstänze unter freiem Himmel. 24. April: Militärparaden in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Journalisten-Bal, in Jerusalem. Staffellauf Jerusalem * Tel Aviv. 25. April: Nebi Shuaib: Ein Drusen- Fesl in Gatil; Traditionelle Tänze. 26. April: Gala-Konzert der israelischen Philharmonie in der neuen Konzerthalle in Tel Aviv. 27. April: Eröffnung der neuen Universitäts - Gebäude in Je»usalern. 29. April — 5. Mai: Blumenschau in Haifa. 8. Mai: Einweihung des neuen Gebäudes des Oherrabbinats in Jerusalem. 12. — 14, Mai: Studentenkarneval in Jerusalem. 23. Mai: Gründung einer neuen Siedlung. 26. Mai: Beginn der Woche der WiZO (Weltorganisation der zionistischen Frauen). 4. Juni: Tag der Frau im Militärdienst: Parade in Militärlagern. 5. Juni: Eröffnung der Jubiiäums- Ausstellung in Jerusalem. 23. Juni: Tag der Fallschirmjäger. Militärische Vorführungen. 1. Juli: Beginn d. archäologischen Saison: Besuche der Ausgrabungs- Stätten. 3. Juli: Tanzfestspiele in Dalia in den Bergen Efraim, folkloristische Tänze. 8. Juli: Herzl - Bialik Gedenktag. 15. Juli: Jüdisches Weltjugendtretfen: Ausflüge, Lager. 14. — 15. Juli: Marine-Tage: Besuche der Marineeinheiten, feierliche Veranstaltungen, Feuerwerk. 7. — 22. August: Die dritte ,,Zimria“ (Internationaler Chor-Festival). 12. — 24. August: Weltkongreß der jüdischen Aerzte. 12. — 13. August: Fest der israelischen Luftwaffe. 20. — 25. August: Weltkongreß der jüdischen Ingenieure und Architekten. September: Gesang und Tanzfestspiele der Jugend in Petah-Tikwah. 30. September: Kongreß der Amateur-Archäologen in Jerusalem. Oktober: Festtage am Genezareth- See. 5. Oktober: Internationales Film- Festival in Haifa. 20. Oktober: 80. Gründungsfest der Stadt Pelah-Tikwah. 2. November: Gedenktag für Prof. Weizmann, dem ersten Präsidenten des Staates Israel. Dezember: Chanukkah: Fackelzug in Jerusalem. 24. Dezember: Weihnachten: Pilgerzug nach Nazareth und Bethlehem. FEIERN IN WIEN Die Zionistische Föderation piant folgende Veranstaltungen: Großveranstaltung mit prominenten Rednern aus Israel. Darbietungen des israelischen Chores ..Naschir”. Jause für alle Schulkinder Wiens. Ausstellung israelischer Briefmarken. Aufführung wertvoller israelischer Filme. Festliches Bankett. Gemeinschaftsreisen nach Israel für Erwachsene und Kinder. Festgottesdienst im Misrachi-Heim. Die Israelitische Kultusgemeinde in Wien plant : Festliche Kundgebung, es werden sprechen der Gesandte des Staates Israel Minister Bentsur und prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Österreichs. Ausstellung israelischer Bilder. Die Hebräische Schule wird eine große Feier in den Räumen ihres Schulheimes veranstalten. Der Keren-Kayemeth Leisrael piant die Absendung von G;lückwunschadressen an führende Persönlichkeiten des Staates Israel. Der Zionistische Landesverband tritt für bedingungslose Unterstützung der Medinath Israel ein

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