Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1956
- Issue
- Heft 97 (März 1956)
- Date
- 1956-03-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Sri;r i)ir: sriMmr Nr. 97 Staat und Volk: halten stand Von unserer Israel - Redaktion P>e Nöt/lich” Ab. etzu ndes K >mmanrleur.; der j > reu n i ^ctiea Arabischen Le cm de- Lng'ändors Gluhh-Puscha war für israAixho BenKichtPr komo überra'chun ' — war duh sei» \ ieien Wochrii 1 -'ka11111, (iaß cet.en ihn eine heftige Kampagne Aühri v. urdo. Hie-e ■ in”'an Ägypten un! Saudi-A’abjwn aus he Jardanirn m ihr-*n B-.u: k hiuein/ieh en wollten. In rl'r jordanischen Hauptstadt! wurde sh' von einer Hofpart u betrieben, an rier'Mi Spitze nie Mutter des Königs Hussem Zain und sAne brau Pi ia (letzter0 ul eine Agyp! ‘ri.ih Ständen. Alle diese baktoren zusammen führten die Wendung im V erhalten des Köni.s Hussein herbei der noch vor einem Jahre treu probritisch war ah'r jetzt um seinen Thron fürchtet. Israel hat General Glubb keim' Träne nachzuweinen, führte er doch 1948 den Krieg ';a<ten Israel und rühmte sich in sechs Tuc°n in Haifa einmarschieren zu können, Er nahm auch später eine anUisrae'isch” Stellt!nu ein, ah t dennoch stellt di° Umwälzung östlich des Jordan ein ernstes Ereignis für Israel dar. Giubh hatte sich nach den Niederlagen von 1948 zu äußerster Vorsicht entschlossen und wollte sich nicht so leicht auf einen Krieg md IsraA nnchmals einlassen — aber die Männ°r, die nach ihm kommen, sämtlich Araber werden viel eher zu antiisraelischen Abenteuern bereit sein. Die Beseitigung des Engländers Giubh war ein schwerer Schlau, für Großbritannien, aber abgesehen davon, führt sie auch zur Eingliederung Jordaniens in den ägyptisch-syrischen Block, der heute die Hauptgefanr für Israel darstellt. Über diese Gefahr wird in ailen Hauptstädten der Welt verhandelt, und der israelische Botschafter Eban erschien jede Woche unverdrossen beim amerikanischen Un te rstaa tssekreü r AlUn oder seinem Chef Dudes, um die Forderung Israels nach Wallen v.orzutraven, die aber ohne Resultat blieb. Statt dessen ö l ugtpu amerikanische Erklärungen darunter di(' Beda des A ußonininistors Pull', vor clem auswärtigen Ausschuß d('s l IS \-Senats, aus der sicti erua1 daß Isr ol im Kriegsfälle vom den V ( stm.it hl n nichts zu erwarten hat. Dulles orklärle zwar, die USA würden uniu'dm gl lür Sicherung der Existenz Israels f'inlrrien aüer er so.Je nicht, was su' zur Erhaltung dieser Existenz, dm würden. Ir l'riel den B, Wu hafte: Eban zu sich, als die ersten Erklärungen einen Sturm in Israel und in Amerika seihst I. •! v ao.ernten hat len, ai er bis heut ' haben och die USA nicht zu einer konkret m Politik Mir den ball einer Aggressi >n gegen E-.rat'l verpflichtet. Bis letzt hören wir nur von leerem Redensarten, w: > Appell an den Sic herheitsrat oder an di' Hauptversammlung der Verein en Nationen und diese haben hei aller Achtung vor den Instanzen der ,.UN" keinen ,-mhr großen Wert. Besinnung auf die eigene Kraft. \ ieie Woc hen hindurch hatte' die politische Unruhe, die durch die Waffenlieferungen an Ägyptern lurvoi gerufen worden war auf Israel lähmend gewirkt und in allen Teilen des Jischuw einen Schock hervorgerulen. Aber diese Erscheinung ist jetzt einer trotzigen Entschlossenheit gewichen, wie sie bei der letzten Debatte in der Knesset zum Ausdruck kam. Sr'wohl Ben Gurion wie Sharett stellten zum ersten Val fest, daß Israel •— mich ohne die amerikanischen Wallen — in einen Krieg notgedrungen gehen und siegen werde. Zugleich macht0 Sharett darauf aufmerksam, daß Israel — trotz, allen äußeren Druckes — nicht auf die Wiederaufnahme der Arbeiten am Jordan verzichten könne, weil sie für Israels Entwicklung lebenswichtig sind. Dies0 Parlaments-Debatte sowie viele ander0 politische Aussprachen in Israel ,in:! von einer deu:liehen ant ametikenischen Wendung gekennzeichnet. Wenn auch niemand die Hilfe vergißt, die: die USA in der >’.At Brummis Israe1 leisteten, s.) sind ad ' über/euof daß die Politik der USA b'ider eine klare anliisra- (’lische W endung "enomirn n hat, obwohl sie sich ab, unpaHoilic n lemic hnc't. U 'r israel-feindliche I ra \ erhall amerikanist he Waffen, Saudi-A rat ien bekomm' Tanks di” später an Ägypten weiter eliAerl \ ercb'ii, Ägypten bekommt um Dank für das Wallengesch.'ift mit der CSU AH) Millionen Dollars Mir dc'n Nildamm mu hgev.orlen. lair Israc'l, das k'ine W<dien erhält hat die USA -Regierung;n .unpar'eiis' her \V ize * nur eines übrig, nämlich Kürzung, der finanziellen Beihilfen. Die linkssozialistisc hen Parteien drängen seit geraumer Zeit auf eine neutrale Außenp ilitik und auf Wnllengosucho an den Osten — und es läßt sich nicht leugnen, daß ihre l orderungen durch die verständnislose Haltung der Vereinig,len Staaten sehr viei an Boden gewonnen haben. Regierung im Kreuzfeuer. Die Position der Kopierung wäre gegenüber den außenpolitisch n S h ierigkeiten i esser, würde sie im Inneren nul festen büßen stehen können. tatsächlich hat sie aber mit dauernden Krisen zu kämpfen. An der WW> e der heutigen l.inksregierung stand der Kampl not den linkssozial ist i sehen Pa r! eien ,, A ehd u t Awoda" und ,Alapam" um dic> Lohnerluihungen. Dann folgte der Streit mit den Akademikern die in den Streik traten weil man zum Teil Lohrisleigerungen streichen wollte, die längst versprochen waren. Die Regierung mußte zu einem wesentlichen Teil nachgehen, weil die Akademiker (Ärzte, Ingenieure, Chemiker usw.) die Sympathie großer Schichtern der Öffentlichkeit Mir sich gewinnen konnten. Die Progressive Partei, die die Akademiker unterstützte, trat zeitweise aus dem Kabinett aus. Per mühsam ükerwunüeiie Konflikt mit den Akademikern wird inzwischen durch einen Streit um die Einkommensteuer a gelöst 'Veile IM eise der Se|bsb'iudi en mV c'es \ ’ i 11 e ,1 a nde . he ze k h - neu di - heutige Sl”ii('ilasl als ii schwer, ac ii I: I insi ('- ac (>rc drink u.l reit die cmpini lur ue- Jahres i9>5 durch c'iiif'n itillstand im (Ast hü M , si n > uiid f'inc'n Mick an des I Kn salz es abce üsl wurde. Pic'S” Ent wie kiung Mleie s.. >h I zur Beseitigung der Inflati .uisgelahr. alter die' inzwischen auleArelene Dellation ist auch alles ancb'ie als angenehm. Pie AllgemAnen Zi misten erschienen als Vertreter der Selbständigen Imirn Ministerpräsidenten, um die Klagen über die Steuerlasten vorzutragen. Wenn auch gegnerische Kreise ihre« Aktion als rmnes ParteiunM'i nehmen ablun wollt (ai. so läßt sich nicht hf'-sl reiten, daß trotz allem bei den Selbst ä nd i er ii m AB* t) n /ul ioeiü'n Ic i I herrschI. Natürlich finden ahe > I ■ f' innmen -\ usr'inand 'i' C'i/uii f'n a ’l chun enls( hlossenen Wihc'ii der Nation zur Selbst t '”ha u pt u ng ihre1 Grenze, ater der Staat würde zweifellos besser da stehen, könnte er von einer staken Regierung der Konzentration verwaltet werden. Hier zeigt sich der große' Irrtum und die: Instinktlosigkeit dd Wählerschaft, die im vorigen Jahre lür die Nie M statt Mir die Milt” stimmte. Heule würde wahrscheinlich das Bild anders sein, at er Israel kann sich unter den jetzigen Bedingungen nicht den Luxus v m Wahlen leisten. Per Weg muß auch hei der heutigen Konstellation gesucht werden, und auch jetzt innssmi Staat und Volk alle diejenigen \ e rpl i i c h I ii ng. n erfüllen, die: im Inlrr-sse des Aulliaus notwendig sind. Wenn in wenigen Wochen die' Delegierten der' .Judenheil der Well zum Zionistenkoiigraß nach Israel kommen werden, daun werden sie* sehen, daß trotz aller äußeren Gefahren das Werk der Entwicklung in schnellem Tempo fortgesetzt wird, daß nein' Siedlungen geschallen und neue wirlschal I lie he Wen' er/ ai at worden. An ihnen liegt es, dazu heizul ragen, daß die Arbeit lortgesel/l werden kann. Frieden für Israel, Hilfe für Israel Der Generalrat der Sozialistischen Internationale tagte in Zürich. Anläßlich der Beendigung dieser Tagung, faßte er am Sonntag, den 4. März 195b zur Lage im Mittleren Osten folgende Resolution, die für den Frieden von sehr großer Bedeutung ist. Der Generalrat beschloß einstimmig eine Resolution zur Lage im Mittleren Ostern, deren wichtigste Teile lauten: Der Generalrat der Sozialistischen Internationa1.' I etrachtet. mit größter Beunruhigung die wachsende Spannung im Mittelos'en, die die Existenz Israels, den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt im ganzen Gebiet, und den Weltfrieden bedroht. Diese Spannung, die im Grunde in der Weigerung der arabischen Staaten ihre Ursache hat, mit Israel zu einem friedlichen Abkommen zu gelangen, wurde durch die wohlerwogene Intervention der Sowjetunion verschärft. Rußland hat Ägypten und seinen Verbündeten große Mengen von Angriffswallen gelielert und damit das Kräftegleichgewicht zerstört und die Gefahr eines Angriffes au! Israel vergrößert. Der Generalrat der Sozialistischen Internationale ruft alle friedensliebenden Völker allewohlmeinenden .Menschen und alle sozialistischen Parteien auf, ihre Bemühungen auf die Bewahrung des Fliedens zu richten und zu d iesenn /.wecke; die I dgenrlen Schritte zu unternehmen: 1. Nachdrücklich zu Mördern, daß Israel mit den zur Selbstverteidigung erforderlichen Waffen versorgt werde, denn dies ist die einzige Möglichkeit, die Angriffsgefahr abzuwenden, solange keine friedliche Regelung besteht. 2. Die Parteien zu Fricdensverhandlungen zu bringen, oh ne vorherige Be- Angungen auf irgendeiner Sei e mit dem Ziel, eine auf der Souveränität und territorialen Unverletzlichkeit aller beteiligten Länder gegründetes Übereinkommen zu erzielen. B. I lervorzuheben, daß gemeinsame Anstrengung en erforderlich sind, um das Gebiet zu entwickeln und Armut, Krankheit und menschenunwürdige Lebensweise zu beseitigen. Dies wird den arabischen Völkern zugute kommen und eine e r s p r i e ß I i e h e Z u sa m m n n a r be i t z w i sehe n ihnen und dem israelischen Volk ermöglichen. Der Generalral der Sozialistischen International” lorderl alle sozia istischen Parteien dringendst aul, einen Leidzug unlej der Parole „Frieden'- und Sicherheit für Israel" zu organisieren; sicti an ihre Regierungen zu v, enden, par amen'arisch Schritte in die Wege zu leiten; Delegationen als Ausdruck ihrer Solidarliät mit der Arbeiterbewegung nach Israel zu senden,- und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die öffentliche Meinung aul die ernste Gefahr im Mittelosten aufmerksam zu machen — auf die Notwendigkeil, zu handeln, damit die Kräfte der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und des Lorlschrittes sich behaupten. 48.000 Touristen im Jahre 1955. Einnahme von 7 Millionen Dollar. Die Zahl der Touristen war 1955 über 25 Prozent höher als im Jahre 1954. Nach Angaben der Flug- und Schiits- Agenturen, der ausländischen Reisebüros, ist in diesem Frühjahr wieder mit einem großen Tonristonstrom zu rechnen. 52 Prozent der Touristen, die Israel im Vorjahre besuchten, sind auf dem Lull wege und 47 Prozent zur See und aul dem Landwege gekommen. 442 von ausländischen Reisebüros organisierte Gruppen, mit einer Zahl von 14.202 Teilnehmern, kamen im vorigen Jahr ins Land, was eine Steigerung von 75 Prozent gegenüber den früheren organisierten Gruppen bedeutet. Im Jahre 1955 betrug die Zahl der nichtjüdischen Touristen in Israel last ein Drittel aller Touristen, was besonders zu unterstreichen ist. Pie Steigerung der Touristik nach Israe) ist nicht in kleinem Maße der besonderen Anstrengungen der staatlichen Gesellschaft für Touristik zu verdanken, die in dieser Hinsicht auch von den israelischen ausländischen Konsulaten und Reise-Agenturen in New York, Paris, London und Rom unterstützt w urden. PLSSACU |Forts, v. Seite 1) Heute kämpft dieser Staat um seine Existenz, aber reine 1,700.000 See en liefen dem Feinde die Stirne. Das Pessachfest ist noch mehr als das jüdischnationale Fest, es ist ein Mahnruf an die ganze Golah, die Augen und das Herz auf den Staat Israel zu richten, für sein Wohl zu arbeiten, für seinen Bestand die größten Anstrengungen z.u machen. Pessach ist das Fest der heiligen Freiheit, das Symbol alter seelisch ausgeglichenen Menschen. Prof. Pr. Kalman Kupfer. „ELSE" PARFÜMERIE WIEN I, STEINDKI.DASSK 1 (heim Tucl.Ia.ibcn-Kino) TELEFON U 213 6 t DIE JÜDISCHE PARFÜMERIE SÄMTLICHE SPEZIALITÄTEN ALS li.S.A. FRANKREICH, SCHWEIZ, DEUTSCHLAND Wir schicken offiziell Pakete mit Parfümerien und Seifen nach Israel!