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Die Stimme · 1952-10-01 · Heft 67 (Oktober 1952) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
1952
Issue
Heft 67 (Oktober 1952)
Date
1952-10-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 67 i) 11; stimm i: Sn!:- 3 Kncssetli-Vbgei»rdnHrr Georg Fliscli. l)<-i Zionistische Lnndesv rrbiiml in ()esierrrieh halte gleich zu Beginn seiner diesjährigen Tätigkeit. Gelegenheit, zwei geschätzte Gaste aus Israel in seirirn Bäumen begrüßen zu können. Im Sitzungssaal unseres Verbandes, landen sieh am 18. September alle unsere \ orstandsmitglieder mit ilira'n Frauen ein. um Herrn Georg Klesch und seine C.emablin zu begrüßen. Herr Kiesel), ein \\ icner. der uns \on seineiersprieß- Iielien Tätigkeit bei der Haknah in bester Krinnerunt» ist. emigrierte im Jahre 1933. leitete in dem damaligen Palästina den Maeeabi-W eltverbnnd. war ein steis aktives Mitglied der Allgemeinen Zionisten und gehört in der zweiten Knesselh diesei als Abgeordneter an. Im Welt- A erband (lei Allgemeinen Zionisten ist Herr Kirsch Mitglied des Exekutiv knmi - tees. Nach der Begrüßung durch Präsident Dr. Ilrr/.berg. erstattete Abgeordneter Klesch einen hochinteressanten bericht über die neueste Entwicklung in Israel, insbesondere, auch auI außenpolitischem Gebiete (ein Karh. das Herr Klesch ausgezeichnet beherrscht) und wir verraten heute kein Geheimnis, wenn wir berichten. daß der Referent die Aendmmg in der ägyptischen Politik klar vorausgesehen hat. W ir haben Herrn Klesch. der sich noch einige Zeit in Europa aufhält, zu einem \ ortrag eingeladen und freuen uns. unseren Lesern mitteilen zu können, daß dieser \ ortrag Donnerstag, den 28. Oktober 1952. um 19.Uhr 30 im Großen \ ortragssaa! des Gew erkschaftshauses. Wien. I.. Maria Therienstr. II. stattfindet. (Eintritt frei.) Besuchet HÜBNERS BETRIEBE in Wien. Kobenzl, Meierei Stadtpark, Splendit-Bar im „Feuchten Stock" zum Heurigen mit Schrammeln Direktor Rech es-Rech Im mm. \m 23. September konnten wir den Direktor der Aliah-Ableilung der Jewish Agency für Europa und Mordafrika. Herrn Peches, in unserem Kreise begrüßen. Nach den einleitenden Worten unseres Präsidenten. ergriff Dir. Peches das Wort zu einem Referat, das sich mit allen Problemen des Zionismus, des Allgemeinen Zionismus. unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Verhältnisse befaßte Herr Peches gal) Anregungen, die für unsere künftige Arbeit von ausschlaggebender Bedeutung sein werden. Kür die Zionistische Köderution in Oesterreich empfahl der Redner, die Schaffung einer Aliah-Kommission, deren Aufgabe darin bestehen soll. künftigen Olim mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, dem kommenden Meueinw anderer alle Möglichkeiten seinei- Einordnung Koh^e Koks - Holz Zustellung in plombierten Säcken HANS HECHT Wien XVI, Baldiagasse 12-14 Tel. A 42 6 83 13. Teller WIEN I, SALZTO RQAS S E 5 TELEFON U 25-4-85 HERREN-, DAMENKLEIDER UND -MANTEL MODISCHE SPORT- UND REOENSCHUT/BEKL EIDUNOSt ABRIK SHANGHAI-AKTION I»- Ulf- Bein Israel nufzuzeigen. Weiters soll die dbrlie Bevölkerung in Oesterreich merksam gemach I werden, welche rufe in Israel gesucht werden und welche Aussichten solche Mangelberufe haben. Die Anregungen des Redners fanden lebhaften Anklang und die Zionistische Föderation schritt bereits zur Gründung dieser neuen Institution. Im gemütlichen Beisammensein erzählt'- Herr Direktor Reelles über interessante Details der letzten Aliah. K. M. \m 16. September fand in den Räumen unserer Redaktion eine Besprechung slalt. Das Mitglied des Redaktionskomitees. Herr Wolf Tischenkel, begrüßte die Gäste, die vollzählig erschienen waren und erstattete einen ausführlichen Belieb! über die. in der Shanghai - Angelegenheit geführte Korrespondenz. Großes Intel esse erregte das von der Bedaktion beschaffte deutsche I rt il. welches den gewesenen Shanghait-rn in Westberlin ein:- Haftentschädigung zubilligt. Dieses l rteil soll in den künftigen Verhandlungen mit 'den in Krag:- kam- ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN Die Ambulanzen des Spitals der Ismclilisehen Kultusgemein Je W ien l\.. Sregassr 9. stehen der jüdischen Bevölkerung zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Chirurgie: Vorstand Prim. Dr. Matthias Reich, lägl. 11 —12 Ihr: Interne : Vorstand Prim. Dr. Marcell Schnaidt, täglich 11 —12 l hr: Augen : Vorstand Dr. Peter Grün. Dienstag. Kreitag von 10 bis 11 l hr: Gynäkologie: Vorstand Dr. Ernst Keller. Montag. Mittwoch, Kreivoii 1 „9 bis 1 ,10 l.;hr: I rologic : Vorstand Dr. Hermann Bergei-. Montag. Mittwoch. Kreitag von 1 ,10 bis 1 ,11 Uhr: Larvngologic : Vorstand Dr. Andreas Zahler. Montag. Donnerstag von 12 bis 13 Uhr: Dermatologie: Vorstand Dr. Rudolf Rosncr. Montag. Mittwoch. Kreitag von 1 ,9 bis 1 ,10 Uhr: Uiingrn : Vorstand Prim. Dr. Marcell Schnaidt. Dienstag. Donnerstag von 1 ,9 bis ' ,10 Uhr: Röntgen: Vorstand Dr. Kritz Donath. täglich von I0 bis 13 Ihr. GEMEINDEMITGLIEDER! Wendet Euch vertrauensvoll an die hervorragend ausgebauten Ambulanzen unseres Spitals! 30 JAHRE MIIITÄRDIENST Wo liegt die Begründung dafür, daß gerade in Israel, vom Volk des Buches, vom Volk des Pazifismus und der Friedensliebe. eine längere Militärdicnstzcit cingefiihrt wird und wie konnte ein solches Gesetz die Zustimmung der großen öffentlichen Meinung findenV Ist es der Ausdruck eines jüdischen Militarismus, jst cs ein Zeichen von Kriegslust und Erobcrungsubsichtcn V Gewiß nicht! Es gibt kein zweites Land der Welt, das den Frieden so nötig hat wie Israel. Ein gesicherter Friede ist notwendig, um seinen Einwohnern ein Dach über dem Kopf zu bieten, die Industrie aufzubauen und die W irtseliaft des Landes zu stabilisieren. W enn man jedoch von Feinden umgehen ist und Shishukli mit seinen Helfern davon träumt, die Juden ins Meer zu werfen, wenn man in den umliegenden arabischen Ländern auf eine Gelegenheit wartet, nach Israel einzufallen und Palästina ..zuriiekzucrobcrn”. wenn an den Gienzen Israels ein ständiger Miniaturkrieg mit arabischen Infiltrunten vor sieh geht, muß man bereit sein, jedem! Angriff entgegenstehen zu können. Israel will keinen Krieg. Dies wurde durch die jüngste Wendung mit dem Friedensangebot an Acgyptien unter Beweis gestellt!. Israel muß für einen Krieg bereit sein, in einem Krieg sind aber nicht im- Ihr Inserat in der //ÄWHf*£// hat Erfolg! z/Dic StÜnftot" ist die älteste jüdische Zeitung Wiens und Österreichs! SINGER STOFFE IH DIR ROnHUMMSlR I? ENGLISCHE KAMMGARNE REINWOLLENE DAMEN- UND HERRENSTOFFE SEIDENNOUVEAUTfiS TEL. U 21388 Komitee, an iw alt l)r. Josef Tut Alfred Grünfeld. \| g und Friedrich W a< allsten Schritte mite auf dem Laufend' den Sh in mer die Waffen entscheidend. Nicht zuletzt hängt ein Sieg von den Soldaten ab, von den Waffenträgern, die ihr Land lieben uijd vom Volke, das zu jedem Opfer bereit ist. Die Armee Israels ist die Schule der neuen israelischen Generation, sie ist der Sehmelztiegel der verschiedensten Sitten und Kulturen der Einwanderer. 30 Monate ist eine lange Zeit für einen jungen Menschen, es ist aber vorgesehen, daß der junge Soldat während seiner Militärzeit nicht nur Kriegswissenschaft, sondern auch allgemeines Wissen erwerben kann. Es ist wichtig hervorzuheben, daß die Armee gleichzeitig der Aufbauer von neuen Siedlungen an den Grenzen ist, die dann nicht nur eine Verteidigung dieser neurologischen Zentren bewirken werden, sondern auch neues Leben in verwüsteten Gegenden bringen werden. Israel ist heute eine Macht im Mittleren Osten. Vielleicht die einzige stabile Macht, die keine Revolution und Putsch kennt. Das Geheimnis dieser Kraft ist die Israel-Armee. Es ist heute unmöglich. Angelegenheiten des Mittleren Orients zu regeln, ohne Israel licranzuzielien, und dies dank der Israel-Armee. Dulier die überraschende Erscheinung, daß in der Frage einer Verlängerung der Militärdienstzeit der überwiegende Teil der Bevölkerung einverstunden war. Moshe Kalohheim inenden österreichischen Behörden ab Basis dienen. I'.in viergliedriges Komitee, an de Spitze Herr Rechtsmann, die Herren vimiüan Berhenhe lei. Werden die ni nehmen, und um Indien. I nhrilingt empfehlen haiern: 1. Einen Opferausw eis, hzw. eine Vmtshrscheinigung an/uforHern (soweit si - nicht schon im Besitze eines solchen Do kumentes sind). 2. Das Formular betreffend Hie Xnspräche '• uf llaftentsehädigung aiiszufallen und ahzugpbpn (erhältlich heim Bezirksamt des \\ ohnbezirkes). Als Haft in Shanghai wäre atrziigeb -n: 13. März 1943 bis KL August 1945. Herr Dr. Josef Tuttmann berichtet uns inzwischen, daß in Angelegenheit der Ansprüche der ..Shanghaier” in seiner Kanzlei eine Sitzung der ohgenannteu gewählten Vertrauensmänner .stattfand. Bei dieser Sitzung wurde „der Stimme” der Dank ausgesprochen, für die bisherigen Bemühungen zur Wahrung der Rechte der Shanghaier. Wir werden 'unsere Leser übur alle Ereignisse, die für die ihcmaligi,n Shanghaier inteietsant sind, informieren. F. M. Wiedersehen mit Poldi ßrodmann. Allen ..Shunghaiern” wird Poldi B r o d m n n n in bester Erinnerung sein. Mit einer Schar bedeutender Künstler veranstaltet Herr Brodmsnn einen lustigen Abend im Hotel Post. Samstag, den 25. Oktober 20 l hr. Siehe auch Inserat. Alle Shanghaier sind freundliehst eingeladen! Klub der Zionistischen Jugend (Hanoar Hazioni) Der Klub 'der Zionistischen Jugend Wiens unter Leitung von Herrn Manus Diamant, 'beginnt seine Tätigkeit am Samstag, 'den 25. Oktober mit einem Oneg Sabbath, der in den Räumen des Zionistischen Landesverbandes stattfindet. ((Beginn 17 Uhr.) Der Knessethabg-eordnete Herr Georg Flesch spricht im Rahmen dieses Oneg Sabbath über „Jugend und Sport in Israel.“ Zu dieser Eröffnungsfeier haben wir den Vize-Konsul Tavor, den Direktor der Jewish Agency in Wien, Herrn Jona Rosen, den Präsidenten der Zionistischen Föderation, Herrn Gustav Leitner, .das Präsidium des Zionistischen Landesverbandes : (die Herren Dr. Wolf Herzberg, Wolf Tischenkel und Heinrich Keller, sowie den gesamten Vorstand «eiingeladen. Als nächste Veranstaltungen planen wir: Einen 'gemeinsamen Ausflug nach Eisenstadt (Ghetto, lalter Friedhof); unentgeltliche Teilnahme an Hebräischkursen; korporativer Besuch der Hakoah-Tanzabende. Jeden Samstag werden wir in den Räumen des Zionistischen Landesverbandes Oneg-Sabbath feiern mit interessanten Vorträgen, israelischer Tanzmusik und kleinem Buffet. Wir gestatten uns weiters Ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken, daß der Klub der Zionistischen Jugend vom Präsidium des Herzl-Klubs zur engeren Mitarbeit auf geistigem Gebiete (Schaffung eines kulturellen Zentrums') herangezogen werden wird. Erstklassige Stolle und Zugehör, sowie beste Verarbeitung bilden die Grundlage d < TEUERKLEIDUNG '«MJ£ ///. HaünhfraXt tti- 90 u 16 2 <P6 C9-D

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