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Neue Zeitung · 1906-11-09 · Heft 10 (9.11.1906) · p. Seite 5

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Journal
Neue Zeitung
Volume
1906
Issue
Heft 10 (9.11.1906)
Date
1906-11-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 10 Neue Zeitung Seite 5 zu konzedieren. Eine traurige Rolle in diesem i Wahlkampfe spielt die „Partei der unabhängigen; Juden." Es ist wahrlich kein erhebendes Bild: ' Der Nationaljude Mayer Ebner, Arm in Arm < mit den Assimilanten Goldenberg und Wallenstein, - fordert die Judenpartei unter Führung Srraucher's ' in die Schranken. X. ' Zn den bevorstehenden Gemeinderats- , wählen in Czernowitz. Czernowitz, 30. Oktober 1906.*) : Wie stolz wir auch auf unser Judentum sein mögen, so muß an dieser Stelle und gerade jetzt anläßlich der bcj vorstehenden Gemeinderaiswahlen den Czernowißer Juden; beziehungsweise einem Teile derselben der Vorwurf ge- ■ macht werden, daß sie keineswegs im Interesse unseres Volkes vorgehen. Es wäre verzeihlich, wenn unsere Juden! einander in wichtigen, prinzipiellen Fragen gegenüber ‘ stünden. Wir würden es begreiflich finden, wenn Konser- ' vative mir Radikalen stritten. Da dies aber nicht der Fall ist.; so ist es um unsere jüdische Politik traurig bestellt. Es ist jedermann bekannt, daß sich unsere Judenschaft unter b ewährter Leitung befinde. Jedermann weiß es, ' wem die Bukowinaer Judenschaft und insbesondere die Czernowitzer Juden ihre Machtstellung verdanken, und demnach find es keine prinzipiellen Gegensätze, die unser Volk entzweieten.! Diese Erscheinung in unserem jüdisch-politrschen Leben kann nicht genug gerügt werden. Wir stehen jetzt vor großen politischen Umwälzungen, vor der Einführung des allgemeinen Wahlrechtes, und es wäre wahrlich eine Sünde, jetzt, da alle Nationen, ihre Kräfte sammeln, unsere Macht zum Schaden unseres'Volkes zu zersplittern. Diese unleugbare Tatsache diene allen unseren Juden zur Warnung, daß es entschieden richtig wäre, ein fiir allemal diese kleinlichen Gegensätze, die höchst persönlichen Zwistigkeiten, die das jüdische Volk als solches gar nicht kennt, endlich zu beseitigen und in gemeinsamer Arbeit das Wohl unseres bedrängten Volkes zu fördern. Es ist genug, daß wir mit den Gegensätzen der übrigen Nationen, die begreiflicherweise nur ihr Jntereffe im Auge haben, rechnen müssen, und muß daher mit aller Entschiedenheit gesagt werden, daß, wenn unsere Bukowinaer Inden auch weiterhin so wenig auf ihr eigenes Wohl bedacht sein werden, es um ihre Zukunft bei der gegenwärtigen nationalen Scheidung der österreichischen Nationen nicht besonders gut bestellt sein wird. Es ist also höchste Zeit, daß sich unsere Judenschaft von all jenen persönlichen Motiven und nichtssagenden Zwistigkeiten lossagt und bei den kommenden Gemeinderatswahlen geeint und im Sinne jenes Mannes vorgeht, welcher bereits unzähligeMal e bewiesen hat, daß er die Wünsche unseres Volkes vollauf zu würdigen weiß und jederzeit imstande und bereit i st, für unser gedrücktes Volk sein Bestes; u tun. Jüdisch-nationale Schüler. ' Im Lemberger „Togblatt" lesen wir von folgendem Vorfall, der sich in Brody ereignete. In der dortigen vom Landesausschuß erhaltenen Abendschule forderten die jüdischen Schüler den Religionslehrer auf, sie in jüdischer oder wenigstens in deutscher Sprache zu unterrichten, da auch die Ruthenen hier Religionsunterricht in ruthenischer Sprache erhalten. Der Lehrer weigerte sich mit der Begründung, daß hier eine polnische Schule sei (in einer Stadt, deren Bewohner fast alle kein Polnisch verstehen!) und der herbeigeholte Direktor, ein bekannter Antisemit, schimpfte. Tags darauf fand kein Religionsunterricht mehr statt. Traurige Verhältnisse in einem galizischen Städtchen. -Man schreibt uns aus Lemberg: Vor einigen Monaten wurde in Janow bei Lemberg eine Schuhfabrik eröffnet. Da in Janow kein qualisizierter Arbeiter zu bekommen war, mußten solche von auswärts bezogen werden. Die fremden Arbeiter waren den einheimischen Juden ein Dorn im Auge. Sie nannten sie Apikorssim (Ketzer) und chikanierten sie. Als die Arbeiter am Schmini Azeress (11. Oktober) in die Synagoge kamen, wurden sie mit Püffens empfangen. Die Arbeiter zogen sich auf die Straße zurück, wurden aber von den heimkehrenden Bethausbesuchern angegriffen; allerdings mußten die Angreifer die Flucht ergreifen. Ani nächsten Tage (Simchass thojro) zogen Trupps der Einheimischen durch die Straßen, überfielen die Arbeiterwohnungen, warfen Steine hinein und prügelten, wen sie unter die Hand bekamen. Unter den tätlich mißhandelten befand sich ein Arbeiter namens Wind, der Familienvater ist und den die Unholde aus seiner Wohnung herausschleppten und so bearbeiteten, daß er i»r Spital gebracht werden mußte, und ein Schuhmacherarbeiter, Wolf Eck, der bei diesem pogromartigen Aufruhr tödlich verletzt, zwölf Tag» später, am 24. Oktober starb. Ein Dokument dieser Tragödie ist die mitfolgende Todesanzeige, welche aus dem Jüdischen ins Deutsche übertragen, lautet: „Genoffe Wolf Eck, Schuhmacherarbeiter, gefallen als Opfer deS religiösen Wahnsinns der jüdischen Huligane in Janow am 24. Oktober 1906 im 21. Lebensjahre. Die Kollegen." Selbstverständlich wird die Angelegenheit noch ihr Nachspiel vor Gerichte haben. Awicus. Informationen über Palästina. Die neuerliche Entwicklung der hiesigen Einwanderung veranlaßt das Unterzeichnete Bureau**) zu folgender Erklärung: Die gegenwärtige Lage in Palästina ist eine derartige, daß Einwanderer ohne Mittel sehr wenig Aussicht auf Fortkommen haben. Die einzige Klaffe, dieunbedenkl i ch kommen kann, sind Kapitalisten, im Besitze größer oder doch ziemlicher Geldmittel. Für solche liegen die Verhältnisse in Palästina außerordentlich g ü n st i g, auch wenn keine Fachkenntnisse -c. vorhanden sind. Kapitalisten haben gute Aussicht, gleichviel ob sie sich *) Zu voriger Nummer verspätet eingelangt. **) Die Adreffe des Bureaus ist: Dr. Chissin (für Jnformationsbureau) Jaffa. in den Städten oder in den Kolonien niederlaffen wollen. Auch industrielle Unternehmungen versprechen Erfolg. Das Jnformationsbureau wird gerne in solchen Fällen genauere Auskünfte erteilen, auf Wunsch auch gegen Erstattung der Kosten spezielle, eingehende Informationen einholen, soweit das tunlich ist. Je mehr unternehmende Kapitalisten ins Land kommen, umsomehr Arbeitsgelegenheit wäre dem schon zahlreichen, eingewanderten Arbeiterelement damit geboten. Junge Leute, die in den Kolonien arbeiten möchten, können zwar zurzeit Arbeit finden, aber der Lohn (zirka 45—60 Kopeken per Arbeitstag**), reicht allenfalls für den einzelnen Arbeiter, keinesfrlls aber für Familien. Es konnnen hiefür also nur einzelne junge Leute in Betracht. Einwanderer aller übrigen Kategorien werden gut tun, sich vor etwaiger Uebersiedlung um Auskunft an das Jnformationsbureau zu wenden, denn es kann bei dem beschränkten und verhältnismäßig noch wenig entwickelten Gebiet leicht Vorkommen, daß der Bedarf an Einwanderern einer bestimmten Kategorie durch Ankunft weniger Leute soeben gedeckt worden ist. Mit diesem Vorbehalt erwähnen wir einen momentanen Bedarf an guten Schlossern, Schmieden und Mechanikern. (Nur wirklich gute Handwerker sollten kommen). Wir wiederholen: Die gegenwärtige Lage erfordert mehr die Einwanderung bemittelter als unbemittelter Elemente und bietet Kapitalisten in vielfachen Hinsichten Gelegenheit zu sicherer und vorteilhafter Kapitalsanlage. I a f f a, im Oktober 1906. Allgemeines Jnformationsbureau für Palästina, Der „Apell an die Welt." Für diejenigen, welche sich für den von uns vertretenen „Appell an die Welt" und die damit zusammenhängende Idee einer jüdischen Weltorganisation interessieren, dürften folgenden Sätze aus einem Artikel des Professor Wernadzki in dem offiziellen Organ der Russischen Kadetten, dem „Rjetsch" von großem Interesse sein. „Eine große internationale Bedeutung wird die Lösung der Judenfrage gewinnen, wie sie in den Programmen der fortschrittlichen Parteien Rußlands ihren Ausdruck erhalten hat. Mgesehen von der internationalen Wichtigkeit der russischjüdischen Emigration muß die Behandlung der Judenfrage in Rußland, wie sie beim Zustandekommen einer Konstitution in Rußland in Aussicht genommen ist, den Charakter der antisemitischen Bewegung verändern und . das politische Leben Rumäniens, Oesterreich-Ungarns und vielleicht auch Deutschlands tief beeinflussen. Die gewaltsam im Ansiedelungsrayon zusammengedrängte jüdische Volksmasse hat dank dem Zionismus und Sozialismus ein ausgeprägtes Nationalgefühl erhalten. Dieses Nationalgefühl ist tief ins Volk eingedrungen. Die Rechte des Judentums als eines abgesonderten nationalen Ganzen müssen in Zukunft anerkannt werden. Insbesondere aber müssen die besonderenBedingungen der jüdischenZerstreutheit — der Diaspora, wie es die jüdischen Schriftsteller nennen, — unbedingt besondere Formen politischer Art Hervorrufen, die der Erreichung dieser (nationalen) Rechte dienen Das „Naie Lemberger Togblat" weist aus Anlaß der „Jahrzeit" der vorjährigen „Oktoberpogrome" in einem Leitartikel auf die Anregung unseres Redakteurs bezüglich des „Ilppells an die Welt" hin und fordert auf, dessen Idee zu verwirklichen. — Ebenso „Jiddische Gaseten" in New-Iork. Wir kommen demnächst auf die Sache einer gesamtjüdischen Versammlung und Vereinigung wieder eingehender zurück. Personalnachrichten. Am 30. Oktober ist in Brünn kaiserlicher Rat David M a n d l im 83. Lebensjahre gestorben. Er war vor Jahren , Vizepräsident der Brünner israel. Kultusgemeinde, war Ehrenmitglied der Jsraelitengemeinde Lomnitz und Gründer des Krankenunterstützungsvereins „Bikur Cholim" (Brünn), dem er durch zwei Dezennien tatkräftig Vorstand. W. Der in nationaljüdischen Kreisen bekannte Herr Hermann Plaschkes hat durch den Tod seiner Mutter, , Frau Minna Plasch kes, einen schweren Verlust erlitten. . Die älteste jüdische Jnsaffin in Boskowitz Frau : Kathi Brüll feierte vor kurzem ihren 100. Geburtstag. , Trotzdem die Jubilarin schon mehrere Jahre bettlägerig ist, erfteut sich dieselbe einer vollkommenen geistigen Frische. H. Die sparsame Hausfrau. Bei der stetig zunehl menden Teuerung aller Lebensmittel ist es eine wahre Wohl- : tat, daß man durch Einführung von Ceres-Speisefett, das halb so billig ist als anderes'Fett, größere Beträge sparen! kann. Ceres-Speisefett ist kein Surrogat, sondern das reine ' Fett der Kokosnüsse, bie_ frisch an der Sonne getrocknet ° nach Aussig a. E. verschifft werden. Dort werden sie in den ' Nährmtttelwerken „Ceres" der Schicht-Aktiengesellschaft ge- 1 preßt und zu Speisefett verarbeitet. Die mit Ceres-Speise- I fett zubereiteten Speisen sind billiger und schmackhafter [ als die mit irgend einem anderen Fett hergestellten. **) Im Winter ist mit zirka 85 Regentagen zu rechnen, an denen es keine Arbeit gibt. Es sei auch bemerkt, daß für Unterstützung Mittelloser keine Fonds in Palästina verfügbar sind. Ans der jüdischen Geffrnt- Üchkeit. (In dieser Rubrik finden u, A. Verlautbarungen jüdischer Körperschaften — ohne Unterschied der Richtung—Aufnahme.) Samstag, den 10. d. M., abends 8 Uhr, findet im großen Saale des Hotel Central, II., Taborstraße 8 eine Protestversammlung galizischer Juden gegen den Mißbrauch der Kanzel durch einen Wiener Gemeinderabbiner statt. Der Auftuf, mit welcher zum Besuch der P r o t e stversammlung galizischer Juden gegen die Predigt eines Wiener Gemeinderabbiners einlädt, lautet: Ein Wiener Gemeinderabbiner hat in seiner Predigt die galizischen Juden in unqualifizierbarer Weise angegriffen. Dieses Vorgehen, das in gleicher Weise die Heiligkeit des Gotteshauses, die jüdische Solidarität und die Ehre der galizischen Juden, hiemit des größten Teiles der österreichischen Judenheit verletzt, fordert zu scharfem Proteste heraus. In erster Linie sind die Wiener galizischen Juden berufen, diesem Proteste Ausdruck zu geben. Erscheint daher zahlreich zu der am 10. d. M. um 8 Uhr abends im Hotel Central, II., Taborstraße 8 stattfindenden Protest Versammlung. Es ist die Pflicht eines jeden Wiener galizischen Juden, bei der Versammlung anwesend zu sein. Wien. 3. November 1906. Das Komitee: Dr. Nathan Birnbaum, Herausgeber der „Neuen Zeitung", Josias Goldschmidt, M. Hammer, Dr. Karl Lifczis. Hof- und Gerichtsadvokat, Norbert Rappaport, Dr. Salo Rappaport, Hof- und Gerichtsadvokat, Dottor Osias Sprecher, Dr. Lazar Stern, Vereinigung jüdischer Hochschüler aus Galizien „Lar Koehba“. — Akademischer Verein „Jüdische Kultur". — Unterstützungsverein jüdischer Hochschüler ans Galizien. Verein der Brodper. Vertteten durch Dr. D. Rybaczewski. — Chassidisches Bethaus II, Kleine Schiffgaffe. Vertreten durch Jakob Ginger. — Jüdisch-nationaler Verein „Einheit". Vertteten durch S. Meisels. — Verein „Gemilus chessed“ (II. Bezirk). Vertteten durch Jsak Katz. — Verein „Liwias chen“. Vertteten durch E. Torczyner. — Verein „Machsikej hadass“. Vertteten durch Jakob März. — Verein „Ohel Jakob". Vertteten durch L. Berger. — Verein „Ojxsej chessed“. Vertretern durch Otto Liebling. Der Auftuf wird in Form von Flugzetteln verteilt. Ein Teil von ihnen wird für diejenigen galizischen Juden, die nicht deutsch lesen können, in jüdischer Sprache ab- Herr Direktor Dr.Salomon Krenberger in Wien ist von Herrn Israel Zangwill zum Mitgliede des Jnternationalrates der „Jto" fiir Oesterreich ernannt worden. HebräischerKlub. Sonntag. 11. d.M.findet um 3 Uhr nachmittags im Lesesaale des zionistischen Zenttalvereines in Wien, IX., Türkensttaße 9, die gründende Versammlung des hebräischen Klub statt. Die Mitglieder des zionisttschen Zenttalvereines, welche sich für die hebräische Sprache interessieren, werden eingeladen, daran teilzunehmen. Sonntag, den 11. d. M., um 6 Uhr abends, findet im neuen Lokale des Vereines „I e h u d a h H a l e v y" XX., Brigittenauerlände 22, ein Vortrag des Herrn stuck, phil. I. Barbag. über „Unsere Aufgaben" statt. Gäste herzlich willkommen. In Krakau ist eine „H a s ch a ch a r" - Gruppe in Gründung begriffen. So heißen bekanntlich die Organisationen chaffidischer Jugend, die besttebt sind, diese der allgemeinen Bildung und dem jüdisch-nationalen Gedankenkreis zuzuführen. Die Herren E. Rosenblatt in Drohobycz und A. I. Q uittn er in Stanislau fordern zum Eintritt in das Komitee zur Gründung eines jüdisch-vegetarischen Vereines in Galizien und derBuko- Lese- und Redehalle jüd. Hochschüler in Wien. Wir beehren uns hiemit das Ergebnis unserer Ausschußwahlen für^das XXV. Semester bekannt zu geben: eand. zur. Leo Ziffer Präses, phil. Erwin Wechsberg I. Bizepräses, techo. Moses Waldmann II. Bizepräses, zur. Hugo Alt I. Schriftführer, zur. Chaim Wolfmann II. Schriftführer, zur. Michael Lam I. Kaffier. zur. Joachim Aschkenasy II. Kaffier, zur. Fritz Grab Bibliothekar, zur. Alfred Winzer Zeitungsverweser, zur. Julius Felix Hausoerweser. Unterstützungsverein jüd. Hochschüler aus Galizien in Wien. Wir beehren uns hiemit von der am 25. Oktober stattgefundenen Ausschußwahl Mitteilung zu machen, zur. Moses Stöckel Präsident, phil. Hermann Wohl I. Vizepräsident, zur. Samt Grau II. Vizepräsident, techll. Moses Waldmann I. Schriftführer, weck. Mathilde Goldberg ll. Schriftführer, techu. Artur Stecket I. Kaffier, weck. Im Seinfeld II. Kaffier, zur- Wilhelm Rittermann Bibliothekar, phil. Henryk Lilien Lettionar. Akad. Verbindung „Libanonia" Wien (III., Gärtnergasse 3). Die Chargenwahlen für das lausende 25. Semester ergaben folgendes Resultat: techu. I. Türkei X, techu. C. Müller XX, jur. O. Lerner XXX- Die Eröffnungskneipe findet Samstag den 10. November 19» 6 um 8 Uhr abends im „Hotel Post" I., Fleischmarkt statt. Gäste willkommen.

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