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Neue Zeitung · 1906-11-02 · Heft 9 (2.11.1906) · p. Seite 6

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Journal
Neue Zeitung
Volume
1906
Issue
Heft 9 (2.11.1906)
Date
1906-11-02
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Neue Zeitung Nr. 9 beitrug. Herr. Brunner , sprach in seiner drastischen Manier unter Beifall der Versammelten der Aktion seine Sympathien aus. Herr Groß reflektierte hauptsächlich auf die verflossene Unionversammlung, und griff deren Referenten Herrn Dr. Alexander Mintz scharf an. Dieser erwiderte. Er tat dies in seiner geschickten und formvollendeten Weise und wurde im ganzen ruhig angehört. Nach ihm sprach der Vorsitzende und Herr Dr. Sch alit. die gegenüber dem Vorredner das ausgesprochen nationale Programm vertraten. Herr Dr. Schalit nahm speziell auch die Gelegenheit wahr, ein maßvolles Auftreten gegenüber Gegnern zu empfehlen. Herr Dr. Mintz kan, nun noch einmal zu Worte; er hob hervor, daß ihm nur Dr. Birnbaum (in der letzten Versammlung) und Dr. Schalit in ruhiger und sachlicherWeise eutgegengetreten seien. Herr Groß brachte eine tatsächliche Berichtigung vor. Zum Schluffe zog noch Herr Dr. Weisengrün gegen Herrn Dr. Mintz zu Felde?Er stellte diesem u. A. die Aufgabe, die Versöhnung zioischen der „Union" und den Zionisten wenigstens soweit zu realisieren, daß sich ersterc dem Kultusprogramm der ketzeren anschließe. — Zionistische Konferenz. Krakau, 28. Oktober. Heute fand hier unter Vorsitz des Abgeordneten Dr. Straucher eine Konferenz der jüdisch-nationalen Parteileitung statt. Diese beschloß energisch und rücksichtslos in die Bewerbung um die jüdischen Mandate in Galizien und in den anderen in Betracht kommenden Ländern einzntreten. Sollten Wahlbündniffe eventuell erforderlich sein, so könnten diese nur von Fall zu Fall mit freiheitlichen Parteien geschlosien werden, insofern sie den Grundsätzen des jüdisch-nationalen Programms keinen Abbruch tun. (Antrag Dr. Weisengrün—Dr. Reich) Die Parteileitung wählte aus ihrer Mitte einen Vorstand aus fiinf Mitgliedern welchem ein Bureau in Wien und eines in Lemberg attachiert wurden. Dem ersteren wurde die Durchführung aller politischen, organisatorischen und finanziellen Aufgaben zugewiesen, dem letzteren die Erledigung der agitatorischen und wahltechuischen Aktionen für Galizien. In den Vorstand wurden gewählt: Abgeordneter Dr. Straucher (Czernowitz), Dr. Schalit (Wien), Ad. Stand (Lemberg). Dr. Zipper (Lemberg). Doktor Brande (Stanislau). Den Herren Dr. Schalit und Stand wurde für Erledigung politischer Agenden Dank und Anerkennung votiert und der von ihnen erstattete Bericht genehmigend zur Kenntnis genommen. Programm-Entwurf der Jüdischen sozialistischen Arbeiterpartei „Poale Zion" Oesterreichs.*) Die ökonomische Entwicklung der Inden der Gegenwart wird beherrscht von den kapitalistischen Entwicklungstendenzen der Länder, in welchen sie in merklicher Zahl wohnen. Der fortschreitende Kapitalismus stößt im Judentum auf Erscheinungen, welche in ihrer Gesamtheit das Wesen der Judenftage ausmachen, die durch wirtschaftliche Verstümmelung politische Ohnmacht und Auflösung aller kulturellen Zusammenhänge der jüdischen Nation gekennzeichnet wird. Die wirtschaftliche Entwicklung der Juden, als einer landlosen Nation, jeder Selbständigkeit entbehrend, wird bestimmt von der Entwicklung der Produktivkräfte ihrer Wirtsvölker; daher die Abnormität der ökonomischen Schichtung und Gliederung innerhalb des Judentums; das Fehlen eines Bauernstandes, die zwerghafte Entwicklung ganzer Volksschichten und das Ueberivuchern der vom Kapitalismus und der nationalen Konkurrenz arg bedrängten, versinkenden Schichten des Kleinhandwerks, die die große Maste des jüdischen Volkes bilden. Das Emporwachsen einer jüdischen Großbourgeoisie bedingt kein ihr ebenbürtiges jüdisches Jndnstrieproletariat. Der überwiegende Teil des jüdischen Proletariats ist in einer beschränkten Anzahl von technisch rückständigen Produktionszweigen konzentriert, die einen Kleinhandwerks- oder hallsindustriellen Charakter tragen. Der Uebergang zum Großbetriebe führt zur Verdrängung dieser von der Entwicklung überholten Kleinbetriebe und somit zur Verelendung und Deklassierung breiter Schichten des jüdischen Volkes, indem die vom Boden losgelösten und proletarifierten Masten der einheimischen Bevölkerung von der modernen Produktion herangezogen werden und die errungenen ökonomischen Positionen festhalren. Durch diese von reaktionären Vorurteilen begünstigte nationale Konkurrenz bleibt dem jüdischen Proletarier der Zutritt zur modernen Großindustrie fast gänzlich verschloffen, er wird von aller: auf höherer ökonomischer Stufenleiter befindlichen Produktionszweigen, die das Proletariat zur Grundlage der kapitalistischen ’ Produktion machen und ihm die wichtigsten Fäden des nationalen Wirtschafts- und Verkehrslebens in die Hände geben — semgehaltcn. Dem Klaffenkanipfe der jüdischen Arbeiterschaft werden durch die abnorme ökonomische Differenzierung des Judentums und die nationale Konkurrenz Schranken gesetzt, indem er den Untergang der jüdischen Mittelschichten beschleunigt, des schöpferischen und gesellschaftlich neubildenden Charakters aber entbehrt. Das jüdische Proletariat, an die der Großindustrie erliegenden Zwergbetriebe gesegelt und einer umso größeren Ausbeutung preisgegeben, wird sich seiner Lage und Aufgabe bewußt, der freien Entfaltung der Produktivkräfte des jüdischen Volkes durch eine radikale Umgestaltung seiner Lebensbedingungen eine Bahn zu brechen. Die Tendenzen d-eser Umgestaltung offenbaren sich in allen Tatsachen des jüdischen Volkslebens, am kraffestcn in der riesigen, zur geschichtlichen Erscheinung gewordenen Auswanderung, die Millionen besitz- und arbeitslos werdender jüdischer Proletarier übers Meer schleudert. Diese Emigration aus den Ghettis Osteuropas nach Ländern höherer Kultur enthält in ihrer jetzigen Gestalt keine Triebkräfte zur höheren Enttvicklung, vielmehr verfallen die Einwanderer dem elendsten Sweäting-System und rufen bei *) Der dritte Parteitag der österreichischen „Poale Zion" über den wir in der vorletzten Nummer berichteten, beschloß, den obigen Progranim-Entivurf zur Diskussion in den Versammlungen und in der Preffe der „Poale Zion" zu stellen. Verfasser des Entwurfes ist Herr Kaplanski-Kaplan. der - einheimischen Arbeiterbevölkernng energische Abwehr« maßregeln, wie Jmmigrationsverbote, hervor. Nur die Ablenkung des. Emigrationsstromes nach einem unentwickelten Lande,? die Konzentration und Organisierung jüdischer Arbeit auf diesem und die Besitzergreifung aller wichtigen ökonomischen Positionen im Lande durch die jüdischen arbeitenden Masten kann die Grundläge für eine jüdische .Wirtschaftseinheit schaffen, die ungehindertes Entwicklung der Produktivkräfte und der nationale» Eigenart des Judenvolkes sichern und die geknechtete jüdische Nation zu einer über ihre Geschicke ftei entscheiderlden erheben. Im Streben zur territorialen Lösung der Judenfrage begegnet sich das jüdische Proletariat mit anderen an dieser Lösung interessierten Schichten des jüdischen Volkes, mit denen es an der Verwirklichung der nationalen Sache arbeitet, ohne die Verschiedenheit der Beweggründe und Interessen der einzelnen Volksklassen, zunächst seine eigenen Klasseninteressen, außeracht zn lasten. Die nationale Kolonisation darf weder mit kapitalistischen, auf Ausbeutung eines Landes und Schaffung neuer Absatzgebiete gerichteten Kolonialunternehmnngen, noch mit philanthropischen Siedelungsprojekten verwechselt werden. Sie ist ein historischer Prozeß, dessen Richtung durch ökonomische Struktur der zu kolonisierenden Volksmasten und die Geschichte der jüdischen Nation gegeben ist. Angesichts der Schwierigkeiten des UebergangeS zum Ackerbau von größeren jüdischen Masten, die seit Jahrhunderten ausschließlich eine Städterbevölkerung bilden, ist eine Besiedlung von Territorien, die jungfräulich oder für absehbare Zeit nur einer breiten landwirtschaftlichen Kolonisation zugänglich sind, ungeeignet, den Zweck der nationalen Kolonisation zu erreichen. Die jüdische Auswanderung muß nach einem.Lande gelenkt werden, dessen geographische und wirtschaftliche Lage eine großangelegte industriell-kommerzielle Kolonisation ermöglicht und welches die Attraktionskraft besitzt, die jüdischen Massen an den Boden zu fesseln und die Schwierigkeiten der Schaffung einer landwirtschaftlichen Basis für das jüdische Gemeinwesen durch die Anhänglichkeit an die Scholle überwindet. Diesen Voraussetzungen entspricht nur das historische Vaterland der Juden — Palästina, — das den Teil eines noch in der Naturalwirtschaft befindlichen Reiches bildet, an der Kreuzung großer Handelsstraßen und in der Nähe entwicklungssähiger Absatzgebiete liegt und durch Jahrtausende im Bewußtsein des jüdischen Volkes das unveräußerliche Land seiner Zukunft und Freiheit geblieben ist. - Zum Bewußtsein seiner aus dem Golusleben sich ergebenden abnormalen Lage gelangt, erkennt das jüdische Proletariat nicht nur die Notwendigkeit des Kampfes für die Hebung der Arbeiterklasse bei den gegebenen Produktionsverhältnissen, sondern auch die Notwendigkeit der endgiltigen Beseitigung der die Arbeiterklasse bedrückenden aus der kapitalistischen Gesellschaftsordnung resultierenden Ausbeutung im Wege des solidarischen wirtschaftlichen und politischen Klassenkampfes - .des internationalen Proletariats. . Zur., .Erreichung - dieses. Zieles., bedientsich-: das jüdische Proletariat?sowohl in den Golüsländern wie auch im Judenlande, aller aus dem Klassenkampfe sich ergebenden Machtmittel, wobei diese Machtmittel in Palästina eine bedeutende Vermehrung durch die Möglichkeft erfahren, die werdende Wirtschaftseinheit durch genossenschaftliche Maßregeln, insbesondere auf agrarischem Gebiete, der Verwirklichung deS Sozialismus näher zu bringen. Von diesen Grundsätzen "ausgehend, erklärt die „Jüdische sozialistische Arbeiterpartei Poale-Zion" Oester- I. Wir stehen auf dem Boden der sozialistischen Lehre und erstreben die Vergesellschaftlichmig aller Produktionsmittel und die Umwandlung der Warenproduktion in sozialistische, für und durch die Gesellschaft betriebene Produktion. II. Der wichtigste Punkt -des in allen anderen Forderungen mit den; sozialdemokratischen Parteiprogrammen übereinstimmenden Miilimlliilprograinms der Partei Poale-Zion ist die territoriale Lösung der Judenftage in Palästina. III. Bis zur Verwirklichung dieses Programmpunktes erstrebt die Partei in Nationalitätenstaaten die volle Gleichberechtigung des jüdischen Volkes auf Grund der nationalen Autonomie, ohne in der Erreichung von jüdischen in wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen autonomen Nationalkaminern ftir die in den Golüsländern lebenden Teile des jüdischen .Volkes eine Lösung oder Vorbedingung zur territorialen Lösung der Judenfrage zn erblicken. Jüdischer Nationalfond. Das Gesamtvermögen des „Jüdischen Nationalsonds" betrug am 30. September 1906 zirka 1.400.000 Francs. Theodor Herzl-Denkmal in Czernowitz. Der Gemeinderat der Universitäts- und Landeshauptstadt Czernowitz hat unserem Wunsche Nechmiiig getragen und in seiner Sitzung vom 10. Juli l. I. beschlossen, den Alten Markt bei der Judengasse „Theodor-Herzl-Platz" zu benennen. Es ist der Name unseres dahingegangenen Führers, dcsien beispiellose Hingebung für die Regeneration des jüdischen Volkes die ganze Welt mit Bewunderung erfüllte, dem Fürsten und Staatsmänner ihre Verehrung bekundet haben; jenes Großen in Israel, der den zionistischen Gedanken zu hellster Begeisterung entflammt, den zerstreuten Volksgenossen eine Weltorganisation, ein Judenparlament geschaffen und für eine Heimat der seit Jahrtausenden bedrängten Brüder, seines jüdischen Volkes, aufopferungsvoll fortgewfttt, bis inmitten rastloser Arbeit sein Herz zu schlagen ausgchört hat. Auf dem nach ihm benannten Theodor Herzl-Platz, der entsprechend reguliert werden wird, soll nun als ein bescheidenes Zeichen dankbarer Liebe und Anerkennung der östlichen Volksgenossen ein Theodor Herzl-Denkmal sich erheben, in jenem Stadtteile, wo die aftjüdischen ' Familien von Czernowitz ihr Domizil hatten und noch heute aus den umliegenden Synagogen jüdische Gebete und- Gesänge laut werden. Dieses „jüdische Viertel" mit seinen zum Teil recht: armseligen Judenhäuschen wird bald modernen Bauten Platz machen, die ghettoartigen Quartiere werden schwin- - den und ein neuer aufstehender Stadtteil wird entstehen.. Inmitten desselben soll das Theodor Herzl-Denkmal postiert werden, eine weithin sichtbare Zierde für die: schöne Landeshaupt Czernowitz und gleichzeitig ein Wahrzeichen der Eintracht ihrer Bewohner, die ihren nationalen. Wünschen gegenseitig Sympathie entgegenbringen. Wahrlich, ein schönes Werk, das von jedermann gefördert zu werden verdient! Es ergeht darum an alle Juden, wie auch an alle anderen Freunde des Verstorbenen, die ihm als Mensch und Schriftsteller nahestanden, der Appell, die Errichtung des Theodor Herzl-Denkmals eifrigst zu propagieren und für den Denkmalfonds in Czernojvitz Geldspenden zu sammeln. Kein Jude verabsäume es, zum Gelingen diesesschönen Werkes beizutragen. Heller an Heller wird zu. einem ansehnlichen Kapitale werden! Jeder agitiere darum, in seinem Kreise; bei festlichen und traurigen Anlässen sei des Denkmals für weiland Theodor Herzl gedacht! Die Geldspenden sind an das Bankhaus A. B a d i a n. und Sohn, C z e r o w i tz zu senden. Czernowitz, im Oktober 1806. j ü d i f ch - n a t i o n a l e akademische- V e r b i n d u n g „H a s m o n a e a": cand. zur. B. Werber, cand. zur. I. Buchsbau m,. dz. Schriftführer. dz. Senior. Josef Bierer, Arzt in Radauh: Dr. Josef Burstyn, k. k. Feldprediger in Ung.-Hradisch, JsakBlum, Jngenienr. in Jassy, Dr. Marco Cooler, Redakteur, Czernowitz, Dr.. Mayer Ebner, Landes- und Gerichtsadvokat, Czernowitz,. Dr. Berthold Frucht, Arzt, Czernowitz, Dr. Janen Goldenstein Arzt in Jassy. Heinrich Herschmann. Magister der Pharmacie, Czernowitz, Chefredakteur des „Czernowitzer Tagblatt", Czernowitz, Dr. Jakob Kammer, Hof- und Gerichts-- adookat in Wien, Dr. Adolf Langhaus, Advokaturs-Kandidat in Dorna-Watra, Dr. Sigmund Neuberger, Arzt in Zablotow, Dr. Paul Rieber, Landes- und Gerichtsadvokat Czernowitz, Emil Schecht, Apotheker in Zastawna, Doktor- Mayer Schifter, Landesu. Gerichtsadvokat, Czernowitz, Dr. Jsak Schmierer, Landes- und Gerichtsadvokat, Czernowitz, Dr. Elias Stroh, Advokaturskandidat, Czernowitz, Anregungen betreffs des Theodor- Her z l - D e n k m a l s und sonstige Zuschriften sind an die Hcrzl-Dcnkmal-Kommiffion der akademischen Verbindnng „H a s m o n a e a" (H e r r e n g a s s e 29,1. S t o ck z u 'chten, woselbst auch Sammelblocks an ertrauensmänner ausgegeben werden. Einzelverein „Fünfhaus, „Zion". Ordentliche Generalv ers ammlung. am 5. November 1906 im Klubzimmer des Cafs Schwenderhof, XIV., Mariahilferstraße 189, ab 8 Uhr. Die Generalversammlung- - istmit einem Referate des Herrn Doktor S. Krenberger über die „Neuesten ' Bestrebungen zur Erwerbung eines Judenstaates" verbunden. (Nach den. M 4 und 5 der Statuten haben nur ordentliche und korrespondierende Mitglieder das Recht an der Generalversammlung teilzunehmen). Der jüdisch-nationale politische Verein „E i n h e i t" in Wien wandelt sich laut Beschlusses der letzten Vorstandssitznng in einen Wohlfahrtsverein um. Er wird sein Hauptaugenmerk seiner Speise anstatt, 2. Bezirk, Floßgasse Nr. 9, znivenden. Die P o a l e Z i o n in Wien veranstalten Sonntag den 4. November I. I. in Philipp Haars Nestanratton XX., Treusttaße eine Agitationsversammlnng. Referenten: B r a i n i n (Gewerkschaft) und techn. Waldmann (Zionismus). Vereinigung j üdischer H och schüler aus d^c^südslavischen Ländern „Bar Giora" Ergebnis der Chargenwahl: Präses: sind phil. Alfred Singer, Vizepräsident: stud. ins. Armin Spingar n, I. Schriftführer stud. zur. Göza B n ch w a l d, II. Schriftführer: stud. med. Arnold Schön, Kassier: stud. zur. Jakob K a j o n, Bibliothekar: stud zur. Jsäk S a l o m. Akademischer Verein „Jüdische Kultur» Wien, (ll., Floßgasse 9.) Die Chargenwahlen ftir das W. S. 1906/07 hatten folgendes Ergebnis: cand. phil. Jezechiel H el lmann, Präses; stud. med. Aron Sandberg, Vizcpräses; cand. phil. Moses Schor v, Schriftführer; ing. Josef Weißman tt, Bibliothekar; ing. Joses Gottlicb, Kapier. Verein jüd. Hoch sch üler Lar Loch ha, Ergebnis der Ausschußwahlen für das XVIII. Semester: Obmann: techn. Friedrich Hirs ch, Obmann-Stellvertreter: zur. Fritz.Knöpfmacher, l. Schriftftihrer: med. OSkar Stein, II Schriftftihrer: chem. Erwin S d) w a r z.k o p f. Kassier; techn. Ernst Löwy, Bibliothekar: phil. Viktor Kellner, Zeitungsverwefer: zur. Mar B enisch. Ersatzansschnß: 1.11. C. Julian Herrnheiser, I. U. C. Otto P r o P P e r, zur. Rudolf Beck. A kad e mis ch e Verbindung „H eb ro ni a", Czernowitz. Die für das Winter-Semester 1906/07 vorgenommenen Chargenivahlen ergaben folgendes Resultat: cand. zur. Isidor Lazarovicz X (Senior) cand. pharm. Rudolf Epstein XX (Konfenior); stud. zur. Josef Drukmann XXX (Schriftftihrer), Der Wiener Zionistische Zentralverein veranstaltete am 18. b. zu Ehren der hier weilenden Teilnehmer an der diesjährigen Palästtnareise einen Palästinaabend im Hotel Gn th, der einen erhebenden Verlauf nahm. — Doktor

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