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Nationalzeitung · 1906-02-23 · Heft 15 (23.2.1906) · p. Seite 5

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Journal
Nationalzeitung
Volume
1906
Issue
Heft 15 (23.2.1906)
Date
1906-02-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 15 Nationalzeitung Seite 5 Aegtde Dr. Strancher s sein, Antragsteller tit K. R. Steke l, die Pläne hat K. N. Baumeister Bochner ausgearbeitell R u s s i s ch e Pogro in f l '.ft ch tlinge rveilen in den letzten Wochen in Ezernowitz. Ihre Zahl beträgt Hunderte. Wieder waren cs die akademische 'Verbindung „H a s m o n a e a" und der Lurch seine aufopserung-volle Arbeit für die russischen Emigranten im. «Vorjahre so bekannt gewordene Stäötbaumeister Elias Papst, die sich im Verein mit der h. Filiale der Israel. Allianz zuerst der Bedauernswerten angenommen haben. Derzeit widmen sich der schönen Aufgabe bereits sämtliche jüdifchuationale Verbindungen und der nkugcgründete jüdischnationale Frauen- und Mädchenverein „Debvrah" in überaus anerkenne nswerter und pflichteifrigster Weise. Hofrat T a u f s i g und Sekretär Dr. K a - minka weilten hier im Aufträge der „Allianz" und besichtigten das Emigrantenguartier, zirka 10 Zimmer — Männer- und Frauenabteilung, in welcher sich auch zahlreiche Kinder befinden — wo die Bedauernswerten auf Stroh lagern. Die Emigranten werden sukzessive weiterbe fördert bezw. repatriiert. Die Hilfsaktion, die unter der Leitung der Allianz vor sich geht, ist aber ha n ge n o ch nicht a u s r e t ch e n d. Die hiesige Filiale lniißte mit mehr Machtvollkommenheit ausgestaltet werden. Die hiesigen deutsch-deutschen „Nachrnhten" beginnen bereits zu Hetzen und führen Fälle an. welche eine Beeinträchtigung der einheimischen Gewerbetreibnden, auch «Anden, durch die russischen Flüchtlinge dartun sollen. Zweck: die Behörden zu Maßregeln gegen die Flüchtlinge zu veranlassen. Hoffentlich wird aber die Allianz alle Flüchtlinge bald weilerbefördern. — Die Räume für das Gmigrantenguartier hat Gemeinde!at Trichter zur Versügmrg gestellt. Ein jndischnationaler Frauen- und Mädchcnverern, „Debvrah" mit Namen, ist hier gegründet worden und entwickelt eine sehr rührige Tätigkeit.' Allwöchentlich werden Vorträge gehalten. Der Verein hat bereits eine Wohltätigte itsvovstellung zugunsten der Hinterbliebenen der russischen Opfer im hiesigen neuen Stadttheater veranlaßt lgege'ben wurde Herzls „Solvn in Lydien" vor völlig ausverkauftem Hause) und in letzter Zeit übernahmen' täglich zwei Damen im Verein mit Studenten im rüssischen E'migranteuguartier die Ordnung, leiten dort selb st die Austeilung der Speisemarken usw. Präsidentin des Vereines ist Frau Cäcilie Blum, deren Anftiative auch die Gründung des Vereines zu verdaute n ist. * Die Poale-Zionisteu sind in Czernomitz jetzt ei-rig an der Arbeit. Auch die Iugendlicheu beginnen sich' zu organisieren. Gelegentlich der Wahlrechtsversammlungen und in einer Versammlung über die Sonntagsruhe tarn es zu Zusammenßöfen mit den Sozialdemokraten. Die letzte Versammlung im Nathaussaale verlief ruhig. Sehr brauchbare Kräfte, gute Zionisten, traten in derselben hervor. Als sehr guter Agitationsredner in jiidischer Sprache bewährte sich unter anderen hierbei Herr Steinmetz, in deutscher Sprache Herr Gott, der auf die Versammlung begeisternd wirkte EL ist zu erwarten, daß die jndrschnauvnale Arbeiterschaft, Handelsangestellte usw. die noch vorhandenen Anfangsschwierigkeiten liier bald überwunden haben werden und als festgefügte Organisationen Mitarbeiten werden. Ezernvwitz, 15. Februar 1906. S. Katzner. Generalversammlung des Kaiser Franz Josephs-Ferienheim. Im Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemeind« Wien fand Montag den 19. d. M. die 7. 'ordentliche Generalversammlnng des „Kaiser Franz Avsephöheim" statt. Nebst zahlreichen Mitgliedern und Gönnern des Vereines hatten sich eingefunden: Herr Baurat Theodor Ritter von Goldschmidt als Vertreter des Kultnsvorstandes, mit dem Ersten Sekretär Herrn kais. Rat Lieben, Herr Dr. Anton Löw als Vizepräsident des Hilfsvereins für Lungenkranke „Viribus nnitis", die Damen: Zifferer, Fröhlich und Schefstel namens des Vereins „Franenhort", Bach und Trebitstb für den Franemvohltätigkeitsverein im 16. und 17. Bezirk, Herr Direktor Heller für das Blinde ntnstitut, Herr Prof. Dr. Singer für die 1. k. k, Staatsrealfchule im 2. Bezirk, Herr Rudolf KranS für das Wohltätigkeftsamt der Kultnsgemeinde, das Mädchenkomitee des Vereines u. v. a. — Die Präsidentin Frau Sofie Grün seid eröffnetc die Versammlung, konstatierte deren Beschlußfähigkeit und begrüßte die Erschienenen. Ans den Tätigkeitsbericht 'der letzten zwei Bereinöjahre übergehend, gibt die Vorsitzende ein klares Bild der eminent segensreichen Wirksamkeit des Vereines, welcher im letzten Jahre 554 arme kranke Kinder in seinen NeWnoaleszenten-, Herzkranken-, Skrofulösen- und Erholungskolonie» untergebracht hatte. An den 14 Jahren seines Bestandes ließ der Verein 6565 armen, kränklichen Kindern die Wohltat seiner Institntivnen angedethen und verausgabte hierflir den Betrag vou K 464.709.11. Die Präsidentin wies darauf hin, daß der Verein gerne die Schützlinge anderer hnmanttärer Körperschaften berücksichtigt und sich selbst wieder des Entgegenkommens der Wiener Humanftätsinstitnte erfreut. Den irr den letzten zwei Jahren verglichenen Gönnern des Vereines, so dem Herrn Nalhaniel Freiherr v. 8t v t h - schild und Philipp Thor sch widmete die Vorsitzende warme Worte des Gedenkens. Stach Genehmigung des Tat igle itövetzichtesi trug die Schriftführerin Frau Adele Zins den detaillierten Kolonialbericht vor, den die Versammlung mit lebhafter Befriedigung zur Kenntnis nahm. Dem Kasjabericht, -welchen die Kassie rin Frau Maria Popper erstattete, ist zu entnehmen, daß der Verein im Jahre 1904 K 47.2U2.2l und im Fahre 1906 K 49.,94.62 für seine Zwecke verausgabt hat. Namens der Revisoren erstattete Herr Mvriz Graf den die Korrektheit der Kassagebarung und Buchführung tonstatier enden Revisivnsbericht, worauf dem Vorstände das Absotutorium erteilt wurde. Herr Direktor Heller ergreift nun das Wort und führt aus: In seiner Eigenschaft als -Pädagoge wolle er die Wirksamkeit des Vereines von einer Seite würdigen, die sonst nicht die rechte Beachtung linde, die Größe der humanitären und sozialen -Leistung des Vereines bestehe nicht allein darin, daß derselbe armen kranken Kindern zur Erholung und Gesundullg verhilft,' die höchste Anertennung verdiene jene mit Zucht und Ordnung gepaarte Liehe und Sorgfalt, mit der die armen Kinder, die wohl sonst nie dazu tonunen, daß man ihnen auch nur Beachtung schenkt, in dieser Institution umgeben sind. Diese Wochen der Glückseligkeit bilden gar oft den einzigen Lichtp-nnkt in dein Dasein der unglücklichen Geschöpfe. Es ist gewiß, un-d die Erfahrung hat es bewiesen, daß sie, wenn sie erwachsen sind, voll Tankbarteit an jene glückliche Zeit zurücldenten, die sie in den Kolonien des Vereines verbracht. Ahn erfülle es stets mit größter Rnhrüng, wenn jener blinde Zögling .Feines Institutes, der im letzten Sommer in der Kolonie des „Ferienheim" geweilt, glückstrahlend von der liebevollen ihm zugewandten Aufmerksamkeit nicht nur der Berei ns-organe, sondert! auch der glücklicheren Güspieken erzählt. An dieser Wirksamkeit, in der Liebe für unglückliche Geschöpfe für die höchste Bedent-ung der Institution gelegen, der er ein stetes Wachsen und Gedeihen wünscht. Herr Dr. Anton Löwgibt namens des „Hilfsverein für -Lungenkranke" seiner Sympathie für die Bestrebungen des „Ferienheim" Ausdruck, die zu fördern er stets .bemüht sein werde. Slawe us der Direktion der k. k. Staatsrealschule im zweiten Bezirke bringt Prof. Dr, Singer für die der Anstalt anläßlich des 60jnhrigen Jubiläums gewidmeten jährlichen 3 Freiplätze innigen. Dank zum Ausdruck. In den fchmelchelhaftesten Worten begrüßt und beglückrvünscht der Delegierte der Kultnsgemeinde Herr Bau rat Theodor Ritter v. Gold schm idt den Vereinsvorstan-d angesichts der großen Erfolge der Institution. Er verspricht, stckß der Kultusvorstand, der dem Wirten des Vereins und dessen .Funktionären die höchste Anertonnnng zollt, nach besten Kräften dessen Bestrebungen zu fördern bemüht bleiben wird. — Ueber Antrag des Vereinsvorstandes beschloß die Versammlung mit Stimmeneinhelligkeit, Herrn Albert Freiherrn v. Rothschild in Würdigung der steten Förderung des Vereines zum Ehrenlnitgliede zu erneunen. Hierauf, wurde eiue Aendernng bezw. Ergänzung des Vereinsstatutes dahingehend beschlossen, daß der Verein berechtigt sei, in den Bezirlen Wiens B e z i r k s g r u p p e n zu bilden. Die nach dem Turnus ausscheidenden Vorstandsmitglielder wurden per Akklamation wiedergeiwählt. Zu Revisoren wurden gewählt die Herren: Wilhelm F reyb e rg, Mvriz G r'af und Benno Kahane. Die >Präfidentin dankt den Anwesenden für ihr Erscheinen, sowie den Rednern für die ehrenlden Worte, bittet uut die weitere Gönnerschaft, ohne welche der Verein dem Feinde der Armen und Kranken nicht 'wirksam entgegentreten könnte. Gestützt ans das Vertrauen der Nkitglieder verspricht sie auch weiterhin mit allen ihr zu tz)ebote stehenden Kräften der Frage der Kinderfürsorge zu dienen. Sodann wurde die Versalnmlung geschlossen, von lvelcher in schmeichelhaften Schreiben krankheitshabbe.r Frau Baronin Charlotte v. Königswarter und Frau Aulie Freitn von Schey, ferner lvegest dienstlicher Verhinderung Herr Rabb. Dr. Grunrvald und Referent Hechler ihr Fernbleiben entschuldigt hatten. Akademischer Sportklub der jüdischen Studenten in Wien. Jüdische Kommilftoneni! Iw der Uebeßzeugung, daß der Pflege der körperlichen' Ausbildung in der modern jüdischen Bewegu-ng ein Platz gebuhlt, und in Anbeiracht des Umstandes, daß bie bestehenden akademischen- Sportvereine Juden keinen Zutritt geivahren, haben wir die Gründung einer rein jüdischen sportlichen Korporation imternomlnen und fordoln nuseve Kommilitonen zur regen Beteiligung an nnferelli- Werke auf. Für bou „A'kademischen Sportklub der jüdischen Studenten" in Wien. ju-r. F ra nz Oeh ler m. p. 1. Schriftfühler. j nr. H a,n s F i s ch l m. p. Präsident. Beitrittsanmeldungeu, Anfragen nsw. find zu richten an den Präsidenten cand. jnr. Hans Fischt, 8. Bez., Schlösfelg. 11, Tür 17. Vermischte Nachrichten. Wien. (Verlobung.) Fräulein Marion Zerkowitz, Tochter des Fabrikanten Herrn Bernhard Zerkowitz (Firma Brüder Zerkowitz) hat sich mit Herrn Siegmnnd G ü n s b e r g c r, Miederfckbrikant (Firma Heinrich Günsberger & Sohn ) verlobt. Wien. (Vortrag aus jüdischer Geschichte. ) Donnerstag den 1. März, präzise halb 8 Uhr abends, finistet im Festsaale des' Ingenieur- und Architektenvereiines, 1. Bez.) Eschenbachgasse 9, ein Vortlag des Herrn Dr. D. F e u ch t w a n g statt. Themar „Altjüdische Ethik und die sittlichen Forderung-en der Gegenwart". Eintritt frei. Wien. In her Plenarsitzung Les K u lt u s o v r st a n ö e s vom 18. ö. Mts. wursten die von dem Vorstanste der „Ehewra Kasttscha" gewählten Herren Moriz Elßler, Salomon Sim o n und k. k. Baurat WNhelm S t r a tz n y neuerlich für eine stretjährige^Funktionsstauer zu Vorslanstsnutgliestern der „Ehewra Kastijcha" ernannt. Am Prästdialberichte wirst zur Kenntnis gebracht, daß die a-rn 5. Februar 1996 in Wien verstorbene Private Frau Elisabeth Ungar geb. Rieß unter Ervemsetzung der israelitischen Kultnögenieinste den grotzcen Teil ihres Vermögens zur Errichtung gemeinnütziger Stiftungen sowie zu Legaten für erne Reihe ltamentltch bezeichneter jüdischer Wohltärigkeits-Anstituttonen bestimmt hat. Es werden nachfolgende Stiftungen verliehen: Dr. Adolf S a ck s s che Stiftung für Techniker 14 Platze zu je K 600.—.. Die Osias H. S ch o r r - Stlstung für Rabbinats- und Lehramtskandidaten an der israelit. theolog. Lehranstalt in Wien 18 Plätze zu je K 600.— an Rabbinatskandldaten. Dce A ibert B a usche Stiftung für junge Handwerter und Techniker mit einem Betrage von- K 123.490.— wird in die Verrvaltung der Kultnsgemeinde übernommen. Zunr A b t e i l u n g s - A s s i st e n t e n der gynäkologischen Abteilung des Spitals der israelit. KnltuSgemeinde wird ab 1. Ntärz 1906 Herr Dr. Egon Schick für eine zweijährige Funktivnsdauer bestellt. .Die Angelegenheft der Baufubvention für den Tempelverein Wieden-Ätavgareten wurde in Beratung gezogen, nach längerer Debatte jedoch infolge der vorgerückten Stunde, ohne daß es zu einer Beschlußiassnng gekommen wäre, vertagt. Wien. sG e n e r a l v e r s a m m l u n g.) Am verflossenen^ Sonntag fand im 'Sitzungssaal« der isr. K'ultusgemei'Nde die diesjährige v i e r z i g ste Generalversammlung des Ärankenunlevstützungsunst Humanitätsvereines „Gouile Eh-esed" (Wohltätigkeit aus Pietät) bet überaus reger Beteiligung der Vereinsmitglioder statt. Stach Eröffnung der Versammlung durch den Obmann Herrn M. B a n m warf dieser zunächst einen kurzen glückblick ans die Geschichte dieses humanitären Vereines, der seit nunmehr vier Deizennien in der segensreichsten Weise wirkt, und Hob hierbei die großen Verdienste hervor, welche sich der vor zwei Jahren verstorbene Obmann B. K a n i tz sowie das erst vor einigen Tagen dahingeschieöene Ehrenmitglied Nt. Aokl um die tatkräftige Förderung dieser Institution erworben haben. Seitens des Vorstandes der Hiesigen Kultnsgemeinde ist der Leitung anläßlich des vierzigjährigen Veveinsjuüilämns ein überaus wann gehaltenes Gratulationsschreiben zugekominen. — Sodann erstattete der Obmann den Bericht über das Ergebnis des verflossenen Vereinsjahres. Der Verein zählt 320 Ordentliche und 64 unterstützende Mitglieder. An ein besseres jenseits wurden abberufen 12 Mitglieder, denen ein warmer Nachruf gewidmet wurde. An Krankengebühren sind an 45 Dkitglieder L 2365, an Kurbeitrügen X 420, an Witwengebühren X 1883 verabfolgt rvorden. Eine anläßlich des 40jährigen Biereinsbestandes zugunsten des außerordentlichen Unterstilünngsfonds eingeleitete Sarnml-ung ergab ein.Brnttverträgnis von X 1606,50. An Spenden ging dern Verein ein Betrag uon X 2176 zu. Vom außerordentlichen Fonds erhielten arme, verschämte Mitglieder X 700,—. Stach Erstattung des Revisio-nsberichtes durch Herrn A. Bauch wird der Vereinsleitung einstimmig das Absoltttorittm erteilt und hierauf zur Neuwahl von sieben AuSschutzmitgliedern geschritten. Der Vorstand besteht derzeit ans nachfolgenden Herren: M. B a n m, Obmann: L. Fla m > Stellvertreter: Dr. S. Elias, Schriftführer: 9.9' S! e it r a t h, Kassier: D. K v r n f e l d, Kontrollor: L. Baumwald, Leo Brandt, Dr. M. Blume n t h a l, Dr. L. E h r e n t h e i l, Dr. j G r ü n f e l d, G. K a n t v r, S. O s e r und L. K a u f m a u u. Wien. HAüd.-akad. Verbindung „Ivria".) Die Chargeulvahlen für das! Svnnnerjsemester 1906 hatten folgendes Resultat: jnr. Advls Lanzer, Präses: ing. Ernst Spitzer, Vizepräses: jnr. Robert Beer, Schriftführer. Wien. lAiidische Tvynbeehalle, 20. Bez., Othmargasse 46.) Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Beginn dar Vorträge an Wochentagen um halb 8 Uhr abend, SamStag, Sonn- und Feiertagen um 7 Uhr abend. W o ch e n p r o g r a m in: Sarnstag den 24. Februar: Konzert. Arrangement: Herr Oberkantvr Bela Guttmann. Sonntag den 25.: „Ueber jüdische Waisenflirsorge". Herr Direktor Alex. Hecht. Montag den 20.: „Bilder ans der Bolksnürkschast" lCyklns). Herr Leopold Spitzer. Dienstag den 27.: Literarischer Die „Nationalzeitung“ erscheint 2mal wöchentlich und ist daher das billigste jüdische Blatt.

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