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Neue Nationalzeitung · 1909-07-30 · Heft 16 (30.7.1909) · p. Seite 7

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Journal
Neue Nationalzeitung
Volume
XI (1909)
Issue
Heft 16 (30.7.1909)
Date
1909-07-30
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nf/nfc *X$he-^ttöM-Zätuh#f ' Seite* 7 Republiken j ü d'n clPe iL ÄftSvi'f'fs cha (t §- ßei V lobe, sögt nannte'' iti'tfi vid Ii ar rfäTindrs, gijii, deren Zahl .sich i-«iclit> besfcitnnW'lfäBV. W!r fachen' gegenwärtig AnshWgun&crc,1 die 'Tandwirt^cliaftUchie Immigration in ausgewählten 'Gebtfefeli itf konzentrieren, wo sie aus den Vorteilen, wölche die gegenseitige "Verständigung. und ^usammenarbeit-bieter,' wetflen Nützen ziehc'W' "Können. Unsere. , attterikaiii'se'heÄ Freünde' fianen sich " a*ies^ Anschauung, von der" Wir1 gute Resultate erwarten," zu eigen gemacht.' - *""''"' ■*■'>■:. Die, jüdischeil Handwerk(jv in ^QP^am^riji^. , I>er4"rasche' Erfolg dgr - Eingewanderten ^fät vbfs jetzt!in; der I n d' u s t r i e ein- .gfößer€iV,''ate!'Slrt5»,d>ör Landwirtschaft. Der Grund dafür-.Hegt in-der^Ereiehurig, welche die Juden in,, ihren Geburtsländern erhalten haben/ » In New-YWk. .jia^e» , §ie r< y>er#chi#flenen Handwerken-eine' große Ausdehnung g^gebten 4nd die> Kleiderkonfektion zu einer solchen Entwicklung,,gebracht, daß das Land*-gegenwärtig*für beträchtliche ^ujpjmett Waren ausfühj&> die es'früher eipgef.ührt.,h#i, Wik babfai i-eiqhliche Beituag^ zuf^! Anlegung;der,.<*uts wirt s öhaLt Woo d-him^e, die" zugleich in^usUiell t u^d» , landwirtschaftlicher i -Alt -Ist, zuor Unterhalt _e,j n^jv-S eh u 1farni in'»der Nachbarschaft, . zurvj6i?wei)tier.«nf>i einer II a n d*w e-P^'e fschule in Y-o>rk,iWelche alljährlich -2:75—300 junge Leute mit „girier taunfciEintritt in die ^Werkstatt befähigenden.;^ustylo^ng entläßt, geleistet. Eine Schöpfung, welche, die, andßron ergäozt, sind die, „dollarbanks", ein' popi^ä,re^JfrediUnstitut, das aus, der Initiative der l^in^ewan^ejjten^ejnt^ajidßn ist. -.und tragen' ^s^ aut, tfeüi'flüQken nach ihrer Besitzung; Juni ihre -er^fep >$uttenl ]m orriohte»;-'-Da«n niacht&i.' sie ,'den i3odenV urbare . Unuimittlerweile 'leben' zu, können, arbeiteten siö' als;T§*löh'ner!\M(.4m..an<iereni' Diese-Inhiiigrantefl' hab^n "Js,. fertig.',gebracht,' in1 Öu'Appele, Jfir^c'jji, ßen3e'i;uj[iftQ& schaJf«B. Ihre Landereien haben einen Wert Von ^92.000 Dollars; Ihr gesamter Besitz'■^dträg)t|i7gö^45jDöjjärä.- Unsere Gelddarlehen;' 'hajbqfl.' itifleif. sehr, geholfen.^............., ~y i)i^ Juden ' betreiben die ^oderibearbeitüng auch jtn Umkreise1 ^'St^te. Siel'besitzen dort knapoe Länd- 4Üchen'i ejriM/pe^r., unid bisweilen noch .weniger, wo ihnent ,die Arbeit nu»r. durch besondere Geschicklichkeit eine Existenz biet?e1!irn Weichbilde von Winnipeg gibt es? zirka 30Q, ''weifte der Stadt 'ßeraüse, Milch und Bdtter tigern..;. .,' j. '.cd- .....• »■''•'' .' I"-. (.Schluß folgt.); , ... v. ..;;:i1m ^f|P^DfN?(5N : O i lu -r.r, Friedrich' Hemfeld. ^(ir>'M Die Einwanderung nach Kanada* In K a n a d a, in, Quebec, Montreal, Halifax, St. Jean, sind im letzten Jahre 2364 Jude^ ^gejandeks £ie jüdische Einwanderung ist, wfe'gessg^ in^^e$.|^n3£ jüngeren Datums, als in den .Vere^pi^teiTp^iatea; $\e begann vor kaum zwanz^^p^ni ,^eA^pge^aiia#j&n haben beträchtliche Anstrengungen gemacht, um in Kanada festen Fuß zu fassen. Das Klima ist; rauh,, Handel und Industrie-erst im Entstehen begriffen.T Ungefähr 30000 Juden haben sich in'Montreal niedergelassen; auf die gleiche Zahl schätzt' mali diejenigen, die sich in den übrigen Teilen des Landes besetzten. In Montreal betreiben die Juden verschiedene Gewerbe. Im Jahre 1908 hat unser Komitee 2380 .in,, ,den Kleider-Fabriken, Schneiderwerkstätten '''efc., / untergebracht. Diejenigen, die sie "beschäftigen^, 'setzen ihren Arbeitseifer und 1 ' zülhäl"'" ihr^ rjfücr^errihe^t. In dieser Stadt unterhalten wir die „rWc-ii Hirsch- Schule", welche 600 Schüler, die Kinder der,.,Immigranten aufnimmt urid ihfteri;''die*5K'Önnihis 'des'£ri^)ischen beibringt. Für die Erwatchse'neh^ *'HVelcV^ej'ebenfalls,,der Landessprache und allgemeiner 'Kenntnisse bedürfen, hat sie Kurse eingerichtet, welche im letzten Jahre 774 Hörer zählten. Die Erfolge der Einwanderer, welche sich der Landwirtschaft widmen, verdienen verzeichnet zu werden, zumal da sie ihrer Initiative und ihrer Ausdauer zu danken sind. Die älteste ist die Hirfchkolonie, die viele Wandlungen durchgemacht hat. Die ersten Kolonisten von Wapella besetzten sich zwischen 1886 und 1890; die meisten von ihnen hatten keine Existenzmittel. Sie bedurften außerordentlicher Energie, um sich zu behaupten. Sie holten in einer Entfernung von 32 Kilometer im Winter bei einer Kälte von 40 Grad das Holz \yien. Iai -Alter von 59 Jahrerrist der Redakteur (i „Oesterr. Volkszeituhg" \Friedrich, Her h f e 1 d nach 'j^t^em ■ Leiden Ve^sc^jkden!, in .der Presse wurden ,ein.- kUjumig" die großen Verdienste des Verstorberien in humanitärer Richtung anerkannt, Verdienste, die dem Verstorbenen die Sympathien ^ll^r 'Kreise der Bevölkerung selbst in dem poimsch so zerklüfteten, A$fen verschallt J^ahftnj ' ' »•»> .-y Friedrich Hernf^lni teltusich j&be^'^usnahmsj weise, weil im Geg^ens^e, ^f seinen , rtieisten ßeniTs Jgqllegen,;''das "Bechf ^r^jjrbe%....4aft ij .ü.:dji«.« h e Presse seiner gedenke. Er war nicht bloß eim Jude> Von tlenurt, Sondern äü'ch aps innerster Ueberzeulgung; er nahm ah alljen v^orgape^v und' speziell innerhalb"' "der"f liiesigen jup^f^en^eiiwJ^> .s^hr.* .lebhaften Anteil und betätigte sich auch in jüdischen Fragen, so weit es ihm seine Stellung erlaubte. Sein plötzlicher Tod bildet daher nicht rnjr für^sftine zahlreichen Freunde einen empfindlichen Verldst, sondern hinterläßt eine Lücke in dem KT&is^' deV-'iniiner seltener ^verdrenden rSctiriftsteller, die als Jdden. für. judisclie>Fragen noch Interesse haben. r ......0 ,.,=„.,.,.., „.^-.. „mi - -ts , . :. , ..._______ , y üvi.n v.u. »• \ ' '. Deutsches Reich: ' luden-yerfölg^ii^n i|j IM&L'akko« : ,. . Berlin., Das iVeutswhe. BirueAu 'der AlMaWo Istraöln'o L'nivors-ellc stollt un^ folgende Mitteilung zur Verfügung: Foz. 5. «Juli 1909. Ich habe die Ehre, iiachsitehende Vwkom.iin.isso zu Jhror Keiintm'is zu l)ringen: Im Laufe dieser Woche kam eine Anzahl armeir israelitischer Arbeiter zu mir mit der Meldung, daß sie s<eit der Ankunft Mulay Ilafids in Fez fast täglich zu Arbeiten in den Pulverdepots des JSultan.s und in den Ställen des Dar ei Mag-hsen herangezogen würden, ohne jemals Lohn dafür zu erhalten. Das ist die liiickkehr zum alten Frondienst. Die Arbeit für den Sultan bestellt darin, die Pulve.rkästen zur Waffenfabrik zu transportieren und dort zu öffnen, das Pulver abzuwiegen, sachgemäß zu behandeln, zu trooknen usw. Unter Abdul Asis gab es für jeden transpoTtiexten Kasten 0'75 Francs, so daß sich der Tagesverdienst für den Mann auf 2 Francs stellte. In den »Ställen des Dar el Maghsen besteht die Arbeit in der Reinhaltung der Räume, in dex Ueberfüluung der Tierkadavex weit hinaus aufs freie Feld,

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