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Neue Nationalzeitung · 1908-12-18 · Heft 50 (18.12.1908) · p. Seite 13

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Journal
Neue Nationalzeitung
Volume
X (1908)
Issue
Heft 50 (18.12.1908)
Date
1908-12-18
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 50. Die Yerhandulng envle'e mit der Fiei-prechiing des Dr. Stern, da der dvichter den Klägern die aktive Klags-l.e-itinv.itvoii absprach. Dr. Stern hat sieh eben so vorsichtig ausgedrückt, tlass man ihn nie-Iii fassen kann. Ks steht aKo nichts mehr im Wege, dass Dr. Stern auch weiterhin vom I'rüsiilciiteiiMuhle die ihm imiHajuenie ( »ppoMiiou bescliiinpi'e. Das i-t zwar nicht ansiandig, aber straflos. Deutsches Reich. Ein orthodoxer Vereinstaj?. Frankfurt a. M. Die hiesige ..freie XVreinigaiig für die Interessen des *:»rtlK)d,oxen Judentum-" versendet folgende .Umladung: I'. I'. Wir luchren un-, im-nhin h. Sir r.w dem;im S.»nn- Iii- und .Montag, dm 2~. und 2<S. DrA-m'ner. /a Krank! un a. M. stattfindenden ö I 1 r n i 1 i r h r n V r r eins t .»;j, r er;j;cl>enM einzuladen. Ucv im sovilen lahiv in l'erlin st at; L.r'nai a r -tc oilont 1 i< 1H' \ errin.slae, un.irrcr Ven-inijj.a.uhat ci i 1.-;!:; n )). (I! wir daran geknüpft, in ert>ouli<-hen) l'ml',in;;r -;e!\eliilerii.;i. \'<m dri iM-grisU-run.L; drr aus Nah nid I-'ein in riaa^e.alcMi < üvsinmuig.s^eim^sen getra^cn. erhöhen sa h du- I'-rliner \ rr an-taltunea-n narli aussen /u einer eiiuln.ek>v »iieii Kundgel)ung für die lrluaidi-r Macht dos i;eset/estreu,-n Juden«ams in Deuts«, hland. und das neu hele'»te <'.el'ühl drr /kisamnirii^rliöri^krit ha; in dn stillen Arhei; de> Jahren manehe .., ix'.ne J"i in fit -r- /riliLi'l. 1 >ir diesmalige T:i;;iuiin Frankfurt s »II da- Werk foitsii/rn. da< m l!ci!m herinnen wurde. Weniger aui dn- Wirkung narh ans-en bere» Im.1, werden dir l;i• 1 -■1• iU'i< Ii de- Vereinbares in Aihsi' hi;j, \-u.»nunrnrn Zusammenkünfte und .\u.s-]>raehen dir praktische Arlirit unserer Vereine.run;.; und der in-;j,rsinunn^-x rrw andten K<"n per-rlrtIu n weiter fordern und drin ^in^rii Krei-e der im kaute des Jahres neu l;<-w;iinii'!ii-n Mimlieder < i ■!t■.■ ii 11 -it kielen, sieh mit den grundlegenden (iedanketi nii^'-n-r Gilten nnuua m-h» /.u »Im-. h di in.^eii. Auf der Tagesordnung stehen: i. Referat des Herrn Seminaroberleinm j. Stull aus Wür/liuri;-: ..Die jüdis« hen (iemeinden und die k, lireib.w .-L;un^". 2. Referal de- Herrn Rabbiner Dr. 1!. M unk anil rlni: ..Die ( i undlaxrii der laiiik im Liebte de- Juden;■ uii-." ('ileieli/riti^ findet am Ii der Dele^iern-ntad - Verbau <!<•- der Sabbalbfnunde. s..\\;e die II a 11| >i \er-a n n i il in;; des l'unde- ^eset/e-.treuer jüdischer Männer s au. Russland. Der Rabbinertag in Warschau. Warschau. 15. De/ember. Ueber den bexorstehenden Rabbinertag werden in der I'resse \ erschinden e Nachrichten verbreitet; es wird dessen I'rogramm bereits vo Witt entlieht und es wird auch erzählt, dass derselbe uni'.er Ausschluss der Oeffentlichkeil tagen werde. Alle diese Xachrichtenv sind verfrüht. Wohl haben einzelne Delegierte ihr Programm ausgearbeitet, allein das Klaborat «einer Komnvi--'.:»n lieg; nicht vor. Ks werden sich auch nicht alle Kabb;ne> aus Polen an dieser Versammlung beteiligen. da viele, darunter auch der Rabbiner von Lodz, g ir «nicht erscheinen werden. Die Debatte w ird dler V >raussidu nach eine sehr erregte sein, da über die meisten Fragen sehr scharfe Degcns.itzc bestehen, so betreffs des Refähigtoagsnachweises für die Rabbiner und wegen des Abhüngigkcitss erhältnisses de>- Kabbimer von den (jemeinden. Sollte die Versammluing gx'heim sein, dann ist dajs micht darauf zurückzuführen, als ob sich die Rabbiner etwa vor der öffentlichen Meinung fürchten würden, sondern darauf, dass die Rabbiner so- Seite i;l wohl in der parlamentarischen Redeweise, als auch in der parlamentaris< hen i >r tuung ci h!. bcw.iitdei't sind und sich d liier \ ur den an\x e^emiea /'eituugs koja'espo'ndenten nicht bk»sso licn min hten. GSMSiNUS=UM^ V&RGiNSNAUiRiUSlfN Wie».!)or Vurflkmti d-r T a I m u «iT h c r it-V "IK-,; e!> u l r. Wien, II., Mal/.zasse 1«>, beehrt sieh memd auf ai-sem Wege nlle «reseiiot U n 'M.l.dü'.:'.--r ci-s Vetcinerf, sou'i*» dio geschätzten Kreund«-'. <ionHer v.i,-.\ K''-k rer rao-.a^- m Wien e!»i:'.i^«n jüdischen Volksschule zu ihvtr di<-sjiii-.iigeu mit deutschen und hebräischen Sehülei vo. tiaL'en verbtindeneic Cl anm. k:UV i'-r am Sonnfa» den LO. Dezen-her, t achiniUa«; ' li!;r. ersehensi ein/ada!. n. Hej-o'.d'-re Eiiiiadu: gsk.u'N n werden nickt;ris.'P^n'!, Wien (Ein literarischer Ah; ndi. Fan stuaeidisches Komitee für die Emcht'imr rn.es j ii <t is c Ii e r> S t u «1 e ti t e n h e i m s veranstftifet an> '21. «1. im -oos-a n Saale de; Hotel Kontinental einen T Ii e :i! e i- :\ b rn d. desseri Keingewinn dem Stitiungstonde ' Kul'aii!. Zm- A-. li'-ilaiir.* a» langen o Kinaktc r „bieliwestei n : Ton J. L.!Vr</.. „lü-.'er Stdiacc" von A. Corahnk um! ^1).m" cwiR« Jude" vn .k lan-Va i) i> Veransla Ca-.n i-i es ('«:'iai.!',<-n, ein Ensen bk ei> »k Sa^i^er Wien vi ^«dninsj»;;• ü-.n-id.-r kün.s!- 1» rischen Leitnn^ des Herrn lv„ran Macher v.n? \v : n.ac Ivm tf n im Vorverkäufe bei Kehleedorfer. k, K> ii:rer--a-a.-s.". {]■>'>'■ H.-ammer IX.. Lichtensteinstrasse 1. <:«!.'• Jü-n rhol IX. ror:'.e!liin;rasse 22. KrakSU. Bei d«r l'iet-ai vorsanunlui»«.' .;es hiesi -cii R«irorosantenverein« s wurden in den Aussei.uss sewählt: l'iäsrs: Dr. Heinrich ScliönweHer. Vize-Präses : \h: kcnlnli B e r e s, Kassier: Dr. K o t Ii h i r s c h, Schrislfii i.rt r : de Adoli G u :n p r i c Ii. %W ALLEN W^TOiLSN Eine Stiftung in Berlin. Aus dem K.u hiass^ «i»»r am 11. Juni tu Berlin verstorbenen Frau Pr..r'«*ss<>r F. Bernstein sind dein Hüfsv^reiu der Deukst-h^u .luden Mk. 20.(100 überwiesen wordeu. Diese Sein nag ruft die Erinnerung wach an neu angesehenen B-rliuer Universitätslehrer Professor Bernstein, der im Jahre 1894 verstorben ist. B i den ersten russischen Judenverfolgungen unter igua'iew h;it er sich in eifrigster Weise an der Hilf'saktizn zu Gunsten der Unglücklichen b-teiligt. Seine ihn um viele Jahre überleimi le (Tattin war nicht nur durch ihre Woiikatigkei bekannt, sie war auch eine fV-*iusinuie;-\ nam<-utl'C'h auf dem Gebiete der Ivun-d lj..-rvorragen ie Dame, deren Haus der Mit t e'nuc k:. :»no-e--rii-u^r, im eii.-ktueiier Kreise war. Eisenbahn Jaffa ~ Port-Said. A te v. r an et, ha ein aus französische; un! uivki-chen KapitalLs'en bestehendes Kousortium einen Antrag auf Kouze.ssionierung einer Kisenbahnünie von ,) aifa nach Port- Said (Aegypten; bei der Regierung eiugereioht.. E.s ist kaum daran zuzweiMn, da-- die Konzession ei leiit wird. — Mit'dem Bau iJieser Strecke warä ein überaus w i c h t i g e s (t 1 i d im palästinischen Eisenbahnverkehr ge?chatten, das seiue volle Bedeutung natürlich erst dann gewinnen würde, wenn auch Haifa uud J a ff a entweder direkt o:h r üi)er Jerusalem durch eine Bahn verbunden se:u werden. Die neue Bahnlinie würde ca. ÜUO km laug sein und über Gaza und Ei-Arisch gehen müssen. Die Linie Haifa — Jerusalem soll sjhon :n allernächs'er Zeit — als Zweiglinie d^r türkischen Hedschasbahn — ausgebaut werden. Neue National-Zeitiing"

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