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Blau-Weiss-Blätter · 1923-07-01 · 5 (7.1923) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
1 (1923-1924) Neue Folge
Issue
5 (7.1923)
Date
1923-07-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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gen der Punkte g, h, i, k. Diese Punkte müssen solange versetzt werden, bis alle Flächen gleichmäßig gespannt sind. Höhe 1,1 m, Gesamtlänge 4,1 m. Breite in «der Mitte 2,5 m, Breite an den Enden 3,2 m, Raum für 7 Aeltere oder für 3 Aeltere und 6 Jüngere. Zum Bauen dieses Zeltes ist einige Ue'tung erforderlich. Beste Raumausnutzung; durch die verbreiterten Enden wird viel Platz für Material und Werkzeug gewonnen. Eingang nachts an den beiden Schmalseiten (dort wie beim Vierer- und Dreierzelt). Tagsüber wird eine der mittleren Bahnen an den Seiten abgeknöpft und hochgeschlagen, so daß das ganze Zelt gut durchlüftet werden kann. Abart des Sechserzeltes. Das Achterzelt. Genau wie das Sechserzelt, nur statt 2 Bahnen werden in der Mitte 4 Bahnen eingeknöpft. Dadurch wird das Zelt um 1,6 m länger und Raum für weitere 3 Aeltere geschaffen. Je länger ein Zelt ist, desto schwieriger ist es zu bauen: deshalb wird das Achterzelt im allgemeinen nicht angewendet. Bemerkungen zum Zeltbau. Die Heringe stets senkrecht zur Fläche der Zeltbahn und nie vertikal in den Boden einschlagen, damit größter Widerstand gegen Herausreißen durch die Spannung in der Bahn erreicht wird (Abb. 7). Die Heringe stets in der Richtung, in der sie im Boden stecken, herausziehen. Man faßt dazu am besten die am Hering befestigte Zeltbahn und zieht an dieser den Hering heraus (der Pfeil in Abb. 7 gibt die Richtung an). Um bei Regen das Eindringen von Wasser in das Zelt zu verhindern, ist das Anlegen eines Grabens erforderlich. Diesei Graben muß rings um das ganze Zelt längs der unteren Kante der Zeltbahnen gezogen werden. Man legt ihn folgendermaßen an: Nachdem das Zelt fertiggebaut ist sticht man mit dem Spaten die dem Zelt zugekehrte Grabenseite ab, und zwar unter dem gleichen Winkel, den die Zeltbahn mit dem Boden bildet. Diese Grabenwand stellt dann die Fortsetzung der Zeltbahnebene unter der Erdoberfläche dar. Nachdem der Graben dann ringsum vollständig ausgehoben ist, werden die Heringe einzeln herausgezogen, das Ende der Bahn an der Grabenwand entlang nach der Sohle des Grabens zu nachgezogen und dann die fferinge nahe der Grabensohle wieder eingeschlagen. Dadurch wird erreicht, daß sich das Regenwasser von der Zeltbahn nie am Fuße des Zeltes ansammeln und dadurch nie in das Zelt gelangen kann. Im Innern des Zeltes ist der zwischen Zelt- 80

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