Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 24 (25.8.1939)
- Date
- 1939-08-25
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 25. VIII. 193» JÜDISCHE WELT RUNDSCHAU Scitö ß Notizen der Wache «fermatan, 11. Augmt 1!KM» Jwdenmm»tr*ibmng mm» dem Profcfcforof Die Nachrichten, die au« dem Protektorat Böhmen und Mähren einlaufen, geben erschütternde Kunde von dem Schicksal, das den dortigen Juden zugedacht ist . Mit den aus dem Alt reich und aus Wien Rattsam bekannten Methoden wird dort gegen sie vorge gangen. Die machtlosen Protektorat Chorden müssen auf Anweisung der Gestapo Gesetze und Verordnungen gegen die Juden erlassen, die sie aus dem öffentlichen Leben ausachliessen, Nicht genug damit, ist eine Konzentration der Juden aus der böhmischen Provinz in Prag In die Wege geleitet worden, und von dort aus soll ihre zwangsweise Abschiebung in da» Ausland erfolgen. Den Vertretern der Prager Judenheit wurde in nicht misszuverstehender Weise von Seiten der Gestapo ihr Schicksal angekündigt. Die Berichte über die Panik, die nattirgemäss unier den Juden des Protektorats ausgebrochen ist, sind nicht erstaunlich, ist doch die Lage der von Austreibung Bedrohten heute noch weit schwerer als diejenige der Juden, die schon früher in diesen Prostess hineingezogen wurden, da sich die Tore der Welt für jüdische Auswanderer immer mehr schliessen. Es besteht ein merkwürdiger Gegensatz zwischen den gelegentlichen Erklärungen deutscher Unterhändler in London und dem, was heute im Protektorat geschieht, und wir glauben, dass es notwendig ist, die Welt hiervon noch weit stärker in Kenntnis zu setzen, ah es bisher geschehen ist, Sie muss auf das f urchtbr.re Elend vorbereitet werden, das dieser jüdischen Gruppe heute droht. Nazi-Propaganda in England G.W. Ixmdon, 5> August. Es gibt wohl kein Land. In dem <"}oebbeK rrofmgandaa chine nlrht arbeitet. Wo immer Unruhen ausbreehen, kann man sicher »ein. nuf Nftiiwnhler zu »tosten. Ob es Muftircbcllen, irisrhe Bnrnbenwerfer oder hrajilmmwhc Grünhemden sind, Dcutsehland steckt dahinter. Von N » j i w u h I n r h c i t in England hat man bisher nur wenig gehurt. l>cr (»rund ist: In F.nglmid konnte (.Hebbels »eine üblichen Methode» nicht anwenden. D9sa Irisch»' Bomb« »wort'c r zwar unnrtgenehm werden können, aber Kngi«nd nicht für das Nnxilum erobern krinnen, mu*«te »ich mich Goebbels sngen. Kino englische Putsc-hpamei zu gründen, ist bei den besonderen politischen Verhttltniffien aussteh!*ln.««. Zwnr gt'nit^en die fnschi dhchen Parteien mindesten» die moralische Unterstützung der Nazlrtgierung. aber mit keiner der faschlstischcn Parteien M viel Staat zu machen. Noch nicht einnmi ein einziges Stndtverordnet enmandat konnten al# gewinnen.... Die Presse» oder dorh einige wichtige Zeitungen zu korrumpieren, Ist auch nicht möglich. Die englische Prcsae - von einigen obskuren Blattchen, die niemand liest, vielleicht abgesehen -■• Ist nicht! käuflich. Die Vorleger sind »tcinrcleh und durch Geld nicht | u locken, die bekannten Journalisten sind so gut bezahlt, \ da».% sie nicht so leicht in Versuchung kommen, und einen , drittrangigen Reporter zu bestechen, lohnt die Mühe nicht. Er hat ja doch keinen Kinfluss auf den Inhalt der Zeitung. So muaste Goebbels andere Methoden versuchen. Zunächst wurden eine Anzahl Propagandisten herübergeüchiekt, ille in verschiedenen Vereinen und Veranstaltungen Vorträge hielten. Zeitweise hatte diese Methode einen gewissen Erfolg. \ tnz»t;idton flogen nut oder schliefen ein. Die Nuvemberpogrome. vor allem aber der Einfall in die T.«*rh«H-hoslow»kel. öffneten Tausenden die Augen. Zwei ZentmlorganiSHtlanetl blieben bestehen : Die A n g l o - C, «• r in a n Kollow » h 4 p und „The L i » kDie erstgenannte Organisation umfn.nit im wesentlichen die Societykreise und die City. Lords, (irosjibitnkier». Industrielle, Abgeordnete gnbon sieh dort ein .Stelldichein. Ks war eine Ironie, das» der Vorsitzende Lord Mosint Te'mple war, d--*-*rn Frau eine geborene C t < •» •» I, ein* ffrt»b|üdln, war. Die Töchter de« Vorsitzenden der Ansdof;erm«n Fellow*hip waren nl.no im Nnzireich als „Nichtarier" geächtet. Lord Movint Tetnple (der vvr einigen Wochen «Urb* ii'gto n.irh den N'ovemberpogromf.'» in einer entrüsteten Erkld-* rtmg den Vorsitz nledrr. Seitdem hört man nicht viel von der J'Vllowshlp. Eine Anzahl der Mitglieder sind sogur ins nazlffindlich« Lager Ubergeschwenkl. Nur du* (»r-.ui der f-'ellowshlp lebt noch, die A n g I o - ( 5 e r rn a n H e v i e w. Dien« Monat-ütihrlft erscheint in luxuriöser Aufmachung Helten mif Seiten füllen deutsche Inserate, Da werden Maiines- " m«nnr<ihren, Eisenbahnlokomotiven und andere Gebrauch.*« tff Kenstande angeboten, die bekanntlich von ZdUohrlftenlesem als ./ieburtstaggeschenke" oder dergl. so nebenbei gekauft werden. Der Text besteht au» I^obesnymnen auf dl« edleti frie<left.'ilieheriden Nazi« und au«* Reschimpftinsreti der l*rie(,'slturternett englischen Politik.?.......4 Engländer und 2—3 Deutaohe sind die regelmäßigen Mitarbeiter. Die pnar "gutgl»ub|g'en Mitarbeiter der ersten Jahre haben siehzurück» gezogen. Die ■Übriggebliebenen Mitarbeiter «1ml die Kührer «'es „Link", der einzigen noch aktiven Nazluropapmdazelte; Admäraf Sir Barry T > o m v I I e, Prof. B n tx /. I e y, Prof, Laur 1 e. Mr. Curroi Um diese Organisation herrscht zui! Aber in der Regel erhielten die Propagandnredner durch Ein! gesandt die entsprechende Antwort. Und allmählich begannen \ Xeit gross« Aufregung. Auf einige Anfragen Im Unterhauf auch dlö' Vereine von diesen Rodnern genug zu haben. Zu; teilte der Innenminister Hir Samuel Hoare mit. dann „ThV Piäne Htm FIÜeMling*problem jLlbbentrops londoner Zeit begann man geschickte Propagan- Link" eine Propagandaorgardsntifm für die Nnzia und geger Indessen sind eine Reihe von Plänen zur Lösung i f^"" l" die Society einzuführen eine Methode die Er-1 die Juden sei, und das» einer ihrer Organi^itoren Geld c*»^iA;Av.»A^..n» iA„ n.|c,,K,ii« .dH.AktAm. s„ i folg hatte, aber doch nur einen sehr begrenzten Kreis eri v o n D euh c h l n n d erhalten habe. Gleichzeitig er- oder Erleichterung des F I U C h 111 n g s p r o b! C m s mjfaHste> Imnu,rhin warcn ,M dic 90 bearbeiteten Societykreise. |schien eine Denkschrift, in der gezeigt wurde, dum vleM der letzten Zeit bekannt geworden. Der High Commissi.)-, fHfc enerj?l8£.hero schritte zur Rettung Österreichs und der [deutsche Redner in Llnk-Veraammlungeii sprachen, das« Engner des Volkerbundes, Sir Herbert Emerson, hat rei- .'iVhecho.dowukei verhinderten. Aber Goebbels wollte nn welland tds dm Krebsgewhwür der -Weh bingeataHt w«ftde, und nen Bericht an die Völkwbundsveraammlung' verö/fent-1 ttre Volk«krei«e herankommen. Dazu brauchte er e n g 1 ilicht, wobei er insbesondere die Leistungen, die von jüdi-jsche HJlfatruppen. Zunächst versuchte er es mit den »eher Seite zur Erleichterung des Problems gekommen! Frontkämpferverbanden, der British Legion. Diesen sind, rühmend hervorhebt. An die Spitze der vom Evian- * ' ' « Komitee gegründeten Finanzinstitution, der C ü o r u i nating Foundation, ist der frühere belgische Ministerpräsident Van Z e e 1 a n d getreten. Diese Körperschaft ist mit einem Kapital von 20^,000 £ ausgerüstet und besteht aus 20 Mitgliedern, von denen die Hälfte Amerikaner, sieben oder acht Englander und die übrigen Vertreter anderer europäischer Länder sein sollen. Herr Van fceelahd wird auch die Delegation des Evian-Komitees anführen, die im September eine zweitägige Konferenz Bf» i t R o o s e v e 11 haben wird. Es wäre zu wünschen, U&M die Tatsache, dass ein Mann von international bedeutendem Ruf an die Spitze dieses Institutes getreten ist, »einer Arbeit ein grösseres Gewicht verleihen wird, und das* dabei konkretere Ergebnisse erzielt werden, als es in der Vergangenheit der Fall war. * Einen beachtenswerten Vorschlag hat Sir John Hope Simpson, der durch seinen Bericht über das Flüchtlingsproblem im allgemeinen weit bekannt geworden i l xzii dieser Angelegenheit vor kurzem gemacht. Er fordert uamlieh die Schaffung von Kollektiv - V i s e r. für bestimmte Personengruppen, die an die Stelle von Einselrisen zur Einwanderung in bestimmte Länder berechtigen fioiien. L'ns scheint, dass dieser Gedanke in vieler Haidas« der Antisemitismus Diese Erklärung nut lirlich die Presae at warten fdle Link-Führe Keinen Pfennig hätten tbänden, die allmählich in England ihr Tätigkeitsfeld verloren, wurde suggeriert, das n\e die Aufgabe hätten, den Wettfrieden zu retten, und zwar durch Anbahnung der Ver-j gnb Prof. L « vi r I « ständigung mit Deutschland. Mit Begeisterung gingen viele j mit einem Vor der Führer darauf ein; .Schmeichelei, pomphafte Empfänge in Deutschland halfen nach. Eine Zeitlang bekamen die Frontkämpferverbiinde mehrere Nazl-Propagandazcllen. Unzweifelhaft handelten die meisten der Beteiligten im guten Glauben. Sie wusaten nichta von P^aziVerlogenheit und Hessen sich fast drei Jahre lang missbrauchen, AI« aber nach München dic Besehimpfung England» und des englischen Heeres in der deutschen Presse begann und sich mehr und mehr steigerte, merkte man In der British Legion, wu «euplelt wurde. Auch einige lokale Propagandassellen in verschiedenen P**>- eino pi'omin.mto Rolle spiwle. "■!* Innenministers H<uire br^eht» die Fahrte des „Link". Zunächst Hoare vor, das« er gelogen habe, le vou Deutschland erhalten. Dann daaa er ein Buch geschrieben habe Admira! Dotnvile. In deut er dwti deutschen Standpunkt wiedergibt. 12 englische Verleger hätten die Veröffentlichung abgelehnt (obwohl bis In die jüngst« Zeit nazifreundliche Bücher veröffentlicht worden sind», daraufhin hätte er sich an einen Berliner Verlag gewandt, der das Buch in englischer Sprache (!) veröffentlicht habe und Ihm t 150 bezahlt hätte. Auf die Frage, weshalb der „Link" nur den deutschen Standpunkt Engländern klansum&chen suche und nicht auch den englischen Standpunkt den Deutschen, wurde zynisch geantwortet, das letztere täten Ja Presse und Rundfunk zur Genüge. reich bemüht. Allerdings erscheint das Projekt In seiner jezt veröffentlichten Form einigermaaaen phantastisch. Schon früher war von italienischer Seite die Frage einer jüdischen Siedlung in 'Abessinien lanciert worden, ohne daas es damals zu Ergebnissen kam. Auch jetzt wird die jüdische öffentlichkeit nicht nur aus wirt» schaftlichen, sondern auch aus politischen Erwägungen einem solchen Plan mit starlrer Reserve gegenüber- , stehen, zumal die Verhältnisse in Abessinien selbst noch lieht stur Erleichterung des Wanderungsproblems dienen j reichlich ungeklärt und unsicher zu sein scheinen. könnte, und dass er daher von den hierfür in Frage kom- \ . a . . . t „ ,a „m......, ---- - - Scnhessiicn verweisen wir in diesem Zusammenhang auf den Vorschlag des Amerikaners Hamilton F i s h . Juden im Tschad-See - G e b i e t anzusiedeln, Diemenden Regierungen und zwischenstaatlichen Hiifsmatitutionen eingehend geprüft werden sollte. j In Amerika ist indessen der Bericht einer Kommission erschienen, die von der Regierung der USA zum Studium der Immigrationsmöglichkeiten in Alaska eingesetzt Unsicherheit und Verwirrung dieses Problem heute geworden ist. Der Bericht scheint nach den vorliegenden j {jjehetl Meldungen und nach einer Äusserung des amerikanischen i fpr.cnriiinisters tckes optiraiätüich gehalten zu sein, j Flüchtlinge in HaH? Voraussetzung ist allerdings, dass die amerikanischen! . . . -~ ... o»t««»j..« Einwanderungsgesetze zunächst für Alaska geändert; Mtt Verwunderung hat die Öffentlichkeit PaiaMina, werden, damit überhaupt die Möglichkeit einer Einwan-; ckrung gegeben wird. Darüber hinaus muss •beachtet j werden, dass auch dieser Bericht betont, dass die f i n a n-1 z i e 11 e n Fragen der Kolonisation nicht von, der Regierung-, sondern von privater (d.h. jüdischer) Seite gelöst werden rnüsaten. Uns scheint, dass mit dieser Fest-; . . ,,. . , ,. , . , . „ . . „ , ,, „ . h s'.eüung allein heute nicht mehr allzu viel getan ist. Di. J jache der »legalen Immigration politisch durth Dinge haben so gewaltige Dimensionen abgenommen, dass b ** 1 "* f 1 ™*™> d™ ™™ li\^nt s'!m «* s<e durch private Hilfe a 11 e i ü nicht mehr! ™l™ Emwanderung^uote im Aozug bringt, ja das» n ad gelöst verden können, Ähnlich wie es bei früheren k^?d^T?T'S^ p.n H.h^r in «„. i dieser Kritischen Strafe soll jetzt noch eine I n d l v i - d u a 11 e Bestrafung des einzelnen Einwanderers hinzutreten. Im allgemeinen i^steht doch der Grundsat/, sem Vorschlag kommt hauptsächlich die Bedeutung der Kuriosität zu, er zeigt aber, bis zu welchem Grade der eine Ankündigung aufgenommen, wcr.ach in Zukunft dk; Möglichkeit l)estf hen soll,! 51 e g a 1 e, die im Lande oder j bei der Landung angetroffen werden, vor Gericht zu | steilen und sie in H a f t zu n eh m n n. In dieser M*iä^- j nähme ist eine gevvis.se Inkonsequenz zu erblicken. Er»! j vor kurzem ist die jüdische Gesamtheit für die nommen worden. Es würde nicht, nur von der jüdischen Öffentlichkeit, sondern von alien an dieser Sache interessierten Faktoren in der Welt, die Verständnis für die Lag'? der Flüchtlinge haben, kaum begriffen werden, wenn jetzt für sie ein K o n'z e n t r a t i o n h 1 a % c r geaehaffr'n würde, di.s sie für mehr oder weniger lange Zeit aufneh> men und ihnen die cr.iclnne Frcihdt vor»~nl:hr»it»rn so»}. Flüchtlings /eilen der Fall war, müsste daher in ganz an- | derer Weise, als es bisher geschehen ist, international e F i n a a z h Ü f e auch hierfür mobilisiert werden, wobei wir der Ansicht sind, dass eine solche Aktion in durchaus rentabler Form möglich wäre. Ein weiteres Projekt, das neuerdings wieder aufgenommen wurde, beschäftigt »kh mit der An s i e d 1 u n g von Juden in Abessinien. Der Vorschlag geht von dem in der FlUchtlingsirage sehr aktiven hollä« Ii« dass ein- und dasselbe Vergehen nur einmal bestraft werden kann. Es ist also wenig verständlich, dass nach der politischen Strafmasanahm* jetzt auch noch eine Individualbest.afung eintreten soll. Die unglücklichen Flüchtlinge, die oft nach monatelangen Irrfahrten unter unsäglich schweren Bedingungen •chen Philanthropen Gildemeester aus, der sieh ins- \ die Küste Palästinas erreichen, sind bisher gerade von besondere auch um die christlichen Nichtarier in Österj den britischen Instanzen mit menschlichem Gefühl autge- Di« HmUh-EnlwicMunft Die 'alästina-Regierung hat mit Zustimmung d«r Londoner Zenlralbehdrden bekannt gegeben, dass sie sich mit einem Ret rag von 23 5 0 0 0 £ an der Entwicklung der H u 1 e h - (', e h i e t e s im Norden Paläatinfüj beteilige«, wird. l')iese Ankündigung stellt einen bedetttenden Schritt zur Entwicklung des oberen Galil dar, Fm ist bekannt, welch grosse? Hoffnungen vor einigen Jahren auf di«; Übergabe der Konzession über einen Teil den Huleh-Gebieto-i. an eine jüdische Gruppe unter Führung der Paleslino Land Development Company gesetzt '/urden. Inzwistch ist es lange Zeit urn diese Angelegenheit still gewesen, und im Huleh-Gebiet selbst wurde ausser wisücnsühaft- Ik-hen Vorbereitungaarboit.cn nichts unternommen. Am erfuhr gelegentlich, dass die Inangriffnahme der von jüdischer Seiu geplanten ArU-iien nur dann möglich sei, wen« auch die angrenzenden Gebiete, die nicht mr jüdiachen j Konzession gehören, saniert würden. Dieser Aufgabe dient * " der jetzt von der Paläatina-Kegimuig zur Verfügung gestellte Ik-trag, und man darf hoffen, dass damit das Problem der Huleh-Sanierung endlich wirklich in Fl hm kommen wird. Welche Bedeutung dieser Arbeit zukommt, kann nur der ermessen, der die Grösse des Gebietes, da« im Rahmen Palästinas eine ganze ..Provinz'4 darstellt, ins Auge faast, und der weiss, das» hier im Norden des Landes Raum für viele Tausend Siedler geschaffen werden soll. Die Belebung de« ho lange "asit stagnierenden oberen Galil könnte durch dieses Projekt in die Wege geleitet werden. Wir hoffen, das« der tatsächliche Beginn der Arbeiten jetzt nicht mehr allzu lang* auf »ich warten lassen ird, so dasa dadurch nicht nur Arbeitsmöglichkeiten geschaffen, sondern ein wichtige« konstruktiv* Werk für die Zukunft des Lands» durchgeführt wird. ^3==S ■H. G. OLLENDORFF & CO ixTEttxATiov%rt: SPEIHTIOS 19 WEST, 44Üi STREET« NEW YORK« N. Y. TELEGR. ADR. AMERCONNEX Eigene Vertretungen in London — Part« — Antwerpen — Havana — Hldney — Skandal und allen wichtigen Städten von V H \. Spee* Vreihalem-iA*Q*rmQ umier XoHvernrMmmmt