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Jüdische Weltrundschau · 1939-08-18 · 23 (18.8.1939) · p. Seite 8

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
23 (18.8.1939)
Date
1939-08-18
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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' «die 8 JÜDISCHE WELT-HUNDSCHAU Nr. 23 IS. Vitt. 199» NEUER FLÜCHUmOSTRÄWPOBT I hirMlinur in BMrnii/iigeii wAwwiel In fünf nfl>ncn P.oolcn. \vm «Imh rin'- hur/e 5>>it nach der (Ankunft sank. trafen 2 1»? F 1 ü c h t I I n g e. darunter 00 Frauen und 2*; Kinder, in ffein. Di«- Flüchtlinge waren Von einem un».c-lmrmt«-n S'-hiff »-.u«<sorh»lb drr dnd Mt-ilcn- Zone auf die Boote gebracht worden. Der gTT>«fjt* Tri! Ihnen stammt;ui<-> der T"<"hr,■iiordnvMhH. Hh* v.-.",rrn nur mit Badeanzügen b< l<!f id. t. f'Y:«ti. n und Kinder wurden zum Tel! in das Bellt (»lim, zum Teil in die Quarunf nne-Station über- ,. 'führt. Dir» Boot« wurden dtm-b ein FnHr.ci-Patrouillenboot In der Nahe von Kaya Ui Rearh nnffcrftindfn und n;w h Ifaifa gebracht. fhmter wurden Mimt lieh" Flüchtlinge niieh Hnmland überfuhrt. 6 FLÜCMTUNOSSCHIFFE AUF DEM MITTELMEER »Sechfi .SrldlTc'«rdt jüdischvn Mi5rht.Hnr.cn nus Deut »eh h t*or THclKchoalwakel und anderen Tündern befinden Ein hebräisches Josephus-Drama Mm fiötritzky: Jerudulajim W'Rori jinch einem Jleuter-P.cricht MU(;enWi<>Jich in türkischen Gewässern oder kreuzen im o.-dlii ben Mittclmcer »uf der Suche r.ach einem Hafen. Zwei .Schiff*» mit Flüchtlingen aus d"r JschechoslovBkel bcflrtden sieh in d*n> Hafen Kerl hol fn fjüd-Armfolien, durften Je-doch die Passagier« nicht landen. T>rei weitere FchifTo kreuzen nuf 4cm Mei-r, ohne landen zu können. Das st.-rlKde int ein unter äer FlaRgf vtm Panama fahrende« Schiff „Parita" im Haren von Swyrna. Alf dt« türkischen Behörden anordneten, dass es den Hafen verlassen müsstc, ■Wangen die 800 Flüchtlinge den Kapitän, dem Befehl nicht nachzukommen. Eh kam zu einem Zusamm*osUwH zwischen den Flüchtlingen und der Besatzung de* Schiff««. Der Kapits* rief die türkische Poliatd Jtu Hilfe, di« die Ordnung wiederherstellte. Das Schiff befindet r.lch bereit« drei Monate auf ßee, und die Verpflegung wnr auaff»gAncnn. Die 700 jüdischen Flüchtlinge der „FrosBUla" haben von d«n ■Behörden in Beirut die Genehmigung erhalten, .weiterhin in der Quarantäne Station zu bleiben. Nach einer Meldung de» „Fulnstin" »oll zwischen den britischen und französischen Behörden ein Abkommen getroffen worden wonach die Flüchtlinge nach Palästina unter lhrci Zahl von der nächsten Einwanderungsquote dürfen. Im Mittelpunkt dien*» hebräischen Dramns in elf Bildern 'Verla« iteubfr. Man«, Jerusalem» «steht die Fi},''ir des Joseph b«*n Mntltjahu, unter dem NftfUen Jofleph us F lavltt« berühmt alt Chronist des „Judischen Kriegers", vnn Keinen Zeitgenossen rinnt, gefeirrt als Kämpfer für dl« Brfreiunf: vr>ri rümirrhrr Hrrrpchaft und Willkür, nla mutiger Verteidiger der gaJiiW^chen Festung Jotopata; dann gebrandroarkt als Verräter, verabscheut wie ein Aussätziger, verflucht und mit Bauin belegt, nachdem er bei der endlichen nn, j (Thrrvvindting Jntapat».s nicht wie <-«ine Mitkämpfer den freii' h I xvuiigmn Tod wählt, sondern sieh in romtoche Gefangenschaft j begibt, von nun an Günstling, Berater, Biograph, Freund des Vespa/üan uml des Titus, der Zerstörer Jerusalems und dea heilig«*! Tempeln. Wenn es Irgendwo In der Geschichte sein, V GUSTAV LANOAUER-SAMMELBUCH Die Kulturabteilung der Allgemeinen Arbeiterorganisation In Tel-Aviv hat tum 20. Jahrewtag der Ermordung von Gustav Landauer ein hebräisches Sammelbuch herausgegeben, ^dessen Redaktion In der Hand von Jakob Sandbank lag. Nun hat es daa Schicksal gefügt, dass dieses Buch b«i seinem iCrachelncn nicht nur dem Andenken von Landauer, sondern auch dem Andenken des Herausgebers Jakob Sandbank gewidmet werden musate; denn wenige Tage vor dem Erscheinen ^dea Buches ist Sandbank gestorben. Es war ihm noch v»r- »4mnL das Buch, an dem sain Herz hing, volbtandif ferUg- XttateUen. Von Sandbank stammt auch die einleitende Abband- [long Über „Landauer als Sozialist und Humanist". Martin fiubtr hat drei Beiträge beigesteuert; der erst« Uber Landauer und dl« Revoluion, stammt aus einem Vortrag, der 1919 im »Vankfurt gehalten wurde, der sweite Abschnitt „Der heim- ^iflhe Führer0 entstammt dem Vortrag, den Bubar 1M0 auf der Weltkonferenz des Hapoel Hazair in I'rag gehalten hat, der dritte Abschnitt „Landauer in dieser Stund«" ist für das Sammelbuch neu geschrieben. Buber hebt darin hervor, was afrAi seit 1919 an Landauers Kritik des offiziellen Sozialismus bestätigt hat. Auch h«ut« «eigt «Ich, ao führt Buber aus. daas Umwahr« Sozialismus nur in der kleüian GcmaisMl« und vosn Menschen her beginnen kann. Für diese Verwirklichung gibt allerdings in der heutigen Welt keinen Raum, wohl aber ist lleser Gedanke in Palästina lebendig. Der Kibbui in Palä- , soweit er wirklich der ursprünglichen Idee entspricht, Ist das, was Landauer gewollt hat. Ein« Beziehung zwischen t<andäuerH Gedankenwelt und Palästina stellt auch Hugo Bergmann her in seinem Aufsatz über Landauer und A. D. Gordon her. Weiter enthalt das Sammelbuch einen Aufsatz von Leonhard Ragaz, dem grossen schweizerisch-christlichen Ethiker, Es können hier die anderen Beiträge nur gemannt werden, und zwar: „LandauerB Auffassung von Revolution und Sozialismus (S. Landshut), „Landauer al» Führer in Literatur und Leben" (Kurt Wormann). „Landauers Shakeepcare-Buch" CP. Landau). „Freiheit in Theorie und Praxis" (L. Klein), „Die Gemeinde" (I. Harze!*,,.Dem Andenken Landauers" (Max Brod>, 'Gedanken und Erinnerungen (Nathan Chofachi), „Berührungspunkte 1 (Abi SchauD und schliesslich am Ende „Aus Landauers Leben" (Israel Cohen). Schftfken-Prets fttr MltgHe<leT dm I^hrkörpert« der Hebräischen l niverMtat. Anläaslich des (X). Geburtstages des Voraitscnden des Executive Councils der Hebräischen Universität. Salman Schocken, stifteten die Mitglieder des Lehrstahorf der Universität einen Preis in Höhe von 50 £ auf «einen Namen. Herr Schocken stiftete .selbst £ 500 für diesen Preis. Die Summe soll im Laufe von fünf Jahren in gleichen Raten für wissenschaftliche Arbeiten ausgesetzt worden. Dieses Jahr wurde der Preis unter drei Mitglieder des akademischen Stabes der Universität ftufyetei.lt und zwar unter die Professoren S. Assaf (Raoniilsche und« rabbinlsche Literatur'», G Mer (Leiter des Malaria-Forsehungsin.stituUs der Universität in Rosch-Pinnh> und G. Witenbcry (Parasitologie), ' l>er Ik'tk^ht der Pitle^iiix» Fconomic Corporation Die sPalestine Economic Corporation legt ihren Bericht für 1938 tn einem reich illustrierten Heft vor. Die Gesellschaft, die bekanntlich die wirtschaftlichen Interessen der amerikanischen Zicnisten In Palästina, vertritt, gibt einen Überblick über die Entwicklung; der jüdischen Arbeit In Palästina im vergangenen Jahre. Er schildert sodann die Tätigkeit der Corporation auf den verschiedenen Gebieten ihrer Arbeit. ^^(\\ft^r^v ,^«rM-i s^H., PASCO* ELECTRIC LIMITED MI lHWCMK CLCItTmUKI TKL-AVIV 31, üin»«-nln-ps. HfSi« MtcliUth lUnjUMi! 'J-.l, 3043 JKKtl^LKM Jaffa if«., »w*. Cit»«»« Tai. a<uü. HAIFA 4M, KlnC«»4r- Tel. Iltl KIICHI AUSWAHL IM ALIIN ELEITIO S£S£ISTAIOEI öcs jüdischen Volkes eine Persönlichkeit gibt, deren Wirken und Schicksal zu gestalten einen Dramatiker anregen könnte, sc i.st es Joseph us Fln vi us. Wir Beben Josephus zu Beginn des Stückes im aufständischen Galil; er besitzt ausgezeichnet« Kenntnisse von römischer Lebensart, Sprache, Literatur und Militärmacht, die er sämtlich bewundert. Mit der Organisierung jüdischer Formationen gegen die Römer beschäftigt, paktiert er scheinbar gleichzeitig mit diesen oder doch zumindest mit dem jüdischen König Agrippa und dessen Schwester Berenike, die völlig unter römischem Einfiuss stehen. Wir lernen Josephus als klugen Dialektiker kennen, auch als hervorragenden Taktiker. Aber er ,der keinerlei Gefahr scheuend, das schwache Jotapata gegen die gewaltige römische Übermacht heldenhaft verteidigt, zieht die Gefangenschaft dem Tod vor. Bei Vespasian im römischen Lager führt sich Josephus mit einem Trick ein; er bringt „froh« Botschaft". Kaiser Nero lebt noch und regiert in Rom. Vespasian ist Oberbefehlshaber des im Orient operierenden Heeres, denkt selbst vermutlich noch nicht daran, dass man gerade ihn jemals zum Kaiser ausrufen könnte. Aber Josephus spricht ihn mit den Worten an: „Ave «Cäsar! Der Jetzt sterben muss, entbietet Dir seinen Gruss." Seine Voraussage trifft ein. Vespasian, Kaiser geworden, l&sst ihn nicht nur am Leben, er erweist ihm Ehre, betrachtet Ihn von nun ab als eine Art Orakel. Aus Joseph ben Matitjahu wird der Hofchronist des Hauses Fla vi u«, Josephus Flavius. Bistritzky lässt die Frage offen, ob Josephus hier mit politischem Scharfblick eine logischerweise zu erwartende Wendung voraussah und ankündigte, die sich dem Auge der Römer selbst einstweilen noch entzog, ob der Verwegenheit eine« Charlatans und Hochstaplers, der um nichts geringeres als sein Leben spielt, die späteren Ereignisse zufällig und zu seinem Glück zu Hilf« kamen, oder ob Josephus etwa wirklich «Ine prophetisch« Ader besaas. Ähnliche Fragen galten einem anderen Heiden, der im Mittelpunkt «iae« früheren.; Dramas von Bistritzky steht: Shabatai Zwi. Wie dieser spricht auch Josephus von seiner „Sendung", Worin besteht sie? Seit seinem Übergang zu den Romern sicher nicht mehr in der aktiven Verteidigung des Landes. Josephus glaubt sich nun dazu berufen, durch «einen unmittelbaren Einflnss auf die Feldherren, den Untergang auf „diplomatischem" Wege aufzuhalten. Er will die endgültige Verständigung und Versöhnung herstellen zwischen Ethos und Macht. Er sieht in •r Verbrüderung Roms und Jerusalems den idealen, ja vielleicht den wirklich messianischen Zustand.. Sein greiser Lehrer Rabbi Jochanan ben Sakkai der sieh ins Lager tragen lies«, um die Erlaubnis zu erwirken, nach Jerusalems Fall ein Lehrhaus In Jabne zu errichten, geht kaum auf die Ge- / «»HMKenKi'tngp «in. dir Josrphus entwickelt. Für ihn Ist. def | Lnterguntr Jrru*aJems. die Auflösung der jüdischen Nation ■nn nicht mehr aufzuhaltend™, von Gott beschlossenes Vcr-! hangnis. Nicht, der Horner wegen, die er nur als Werkzeug betrachtet ~- der Juden wegen. Rabbi Jochanan weiss, wie er. innerhalb der Mauern aussieht. Er bittet um das j Lehrhaus in Jahne. Er weiss, das jüdische Volk als nationale« (Gebilde Wird In Kurze zu existieren aufhören. Jahrtausend« j können bis zu einer Neuformung vergehen. Für diese Zeit •gilt es vorzusorgen. j Josephus, Agrippa und Berenike nehmen Titus das Versprechen ab, den Tempel zu verschonen. Titus hat den besten Willen dazu, aber er kann «einen Soldaten nicht wehren die P>r*ndftirkeln in die Holzhämmern des Tempels zu wer- | fen Vom Zelt des römischen Feldherrn aus sehen die drei; Juden das Heiligtum in Flammen aufgehen Alles ist verloren! Es gibt keine „Sendung" des Josephus mehr. Noch i einmal wird Ihm das Schwert gereicht, diesmal vo- Bereinike, damit er sein I>ebcn auslösche, untergehe mit seinem Volke. Wiederum weist er es zurück: ..Ich muss am Leben bleiben, damit dein Andenken, Jerusalem, nicht aus der Welt fcchwlnde!" Das Drama Bistritzky s weist mit seinem Fortschreiten starke Steigerungen auf. Einen Höhepunkt bildet die nochmalige Gegenüberstellung des Josephus mit seinem alten Gegner Jochanan von Gusch-Chalaw, anläaslich des | letzten Vermittlungsversuches, den Titus unternehmen lasst. Das Volk von Jerusalem Im Hintergründe auf der Stadtmauer bildet in diesem Bild einen eindrucksvollen Chor. In vielem darf das erste dramatische Werk des Verfassers „In dieser Nacht" als Entwurf für das jetzige Schauspiel galten. Innbesonder« soweit es sich um die — damals mehr im Mittelpunkt stehende ~ Gestalt des Rabbi Jochanan ben Sakkai handelt. Im „jüdischen Krieg" berichtet Josephus, dass sein Schlupfwinkel beim Fall Jotapata« „durch ein« Fnui, die sich bei ihnen befand", verraten wurde. (Er selbst hatt« offenbar zunächst gsr nicht die Absicht, zu den Römern überzulaufen, sondern ihnen noch nach Einnahme der Stadt zu entwischen.) Bei Bistritzky ist diese „eine Frau", Schlomith. die Frau des Josephus; schwankend zwischen Lieb« und Hass, nennt sie ihn abwechelnd „Held" und „Verräter". Die eigentliche Heldin des Stückes ist Berenike. Sie will nichts weiter sein als eine Fraw# die auf ein spät gefundenes Liebesglück nicht national-politischen Interessen zuliebe vcnrictiten will. Sie reagiert höchst weiblich auf das Geschehen im sis her. Die Herrscherträume ihres refclam«- und titelsüchtigen Bruders Agrippa interessieren sie Im Grunde ebensowenig wi« di« „Ehre des Hasmonäcr-Hauses", die zu retten si« angeblich berufen sein soll; od#r wi« di« ehrgeizigen Pläne dt« Josephus. Aber trotzdem — oder deswegen — Ist gerad« «i« es, die In Wirklichkeit am stärksten, weil mit aller walbliche« Sentimentalität, um das Schicksal Jerusalems bangt, am tiefsten von seinem Fall getroffen wird. Die Figur des Josephus selbst ist mit aller Vielseitigkeit hier In einer Hatte gestaltet, die darzustellen jeden Schauspieler reiz«« muss. Auch Vespasian. Titus und den übrigen Römern lässt Amt Autor Gerechtigkeit widerfahren, verleiht er Charakter und Umriss. Als Repräsentant des aufständischen Jerusalem steht Jochanan von Gusch-Chaiaw im Vordergrund, während Schimon bar Uföra nicht in Erscheinung tritt, «bensowenig wie Justus von Tiberias. die In der Prosa-Gestaltung von Lion Feuchtwanger die Gegenspieler des Joseph us «Ina. Birtritzky hat In schönem Hebräisch den Sprachst!! der damaligen Zeit mit Erfolg nachzuschaffen versucht und hält deh bei aller Zeltbeziiglichkcit des Ganzen, ja bei seiner brennenden Aktualität, von modernen Phraseologien fern. Wir können nur hoffen, dass das hebräische Theater, das so arm an original-hebräischen Stücken Ist (und gar solchen *on Qualität!), dieses gehaltvolle Drama des Jerusalemer Autos* in Kürze zur Aufführung bringen wird. Manfred Gels. Der Kongre»« Im Radio. Die Übertragung einer Kongress-Sitzung durch das Radio Ist ein alter Wunsch der Kongross-Organisatoren. dessen Verwirklichung nicht nur für die jüdischen Radiohörer interessant wäre, sondern auch eine gewisse propagandistische Funktion nach aussen erfüllen würde. Wenn es auch in diesem Jahre noch nicht gelungen ist, eine echte Radiopublizität für den Kongress zu schaffen, so hai doch der S e n d e. r J e r u s « I cm de n Abend der Kon^resseröffnung nicht ohne eine Verknüpfung des Jischuw mit Genf vorübergehen lassen. Dr. B. Kirschner. der sich im Organisationsdepartement der Exekutive an den Kongressvorbereitungen beteiligt, hatte, sprach in der Stunde der Konj gresseröffnung (16. August.) eine unpolitische Plauderei „Genf und Basel, 193» 1S97" (politische Vorträge sind im palastinenj stechen Radio nicht Zuschüssen). Der erste Teil brachte eine! Art fiktiver Fernreportage „rund um den Kongress". Die Hurtr wurden in das Grand Th&Uro in Genf versetzt, in dem; der Kongress. tagt, und es ontrollte sich das Bild, das die feierj liehe Eröffnung unseres Konsresses schon in äusserer gesoU- sehaftlicher Beziehung bietet. Nach einem Hinweis auf die | In diesem Jahre aus verschiedenen Gründen besonders grossen | technischen Schwierigkeiten der Kongressvürbeteitung, schii- \ derte Dr. Kirschner auf Grund von Erinnerungen des Sekre-j lärs des ersten Kongresses Basel des jetzt In Tel-Aviv \ lebenden Medizinalrats Dr. J. Schallt, in kurzen Zügen, wie einfach und humorvoll sich damals die Vorarbeiten gestalteten, die Herz! grüssU-nteils seilst leitete. LAG EBBA UTEN BW ATHLIT Nach einer Meldung des „Falastin" wurde mit der Errichtung eines grossen Lagers b ei A t h 1 i t h ähnlich dem Lager bei Sara fand begonnen. Die Kosten des Baus betragen f 20.000. Das Lager soll in drei Monaten durch arabische und jüdische Arbeiter errichtet werden und soll 2000 Personen aufnehmen können. Wie das Blatt hinzufügt, gibt o« über die Zweckbestimmung des Lagers verschiedene Gerüchte. Nach den einen .soll es Truppen dienen, die die 01hnie und die jüdischen Kolonien bewachen, während andere behaupten, dass es als Gefangenenlager dienen soll. Der Bau einer neuen Strasse von Rnmleh nach R ch^voth ist in Angritf genommen worden. Bei der 9. Internationalen Messe in Smyrnn, die am!H). August eröffnet wird, ist Palastinn wiederum durch einen Pavillon vertreten, der durch die Jewish Agency unter Beteiligung der Nationalen Fonds und der jüdisch-wirtschaftlichen Institutionen geschaffen wurde. KLEINE ANZEIGEN FITER lirttll ü. SI» niK zahl« Ich die hoeohslen Tagespreis«, ällbtrer. HatU. Jsffastr.. Neu«r Merkus. I'IIOTO-COIMKN im Original, von Dokumente» Jeder Ar», Pa«;»- sii, Plaene, Familien-Urkunden, wlebUge Uli«!«, ietxt auch dop-!»l*elü«, Z#tchBtmgca etc. M»k'«r> iUila. Jattasir. (.New Merkst). AS K AT fr' von PSoto-Assara!«*, Fcrttglatsers u»d Mikroskop««. aa»*,r, Mala. Jatsstr. 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