Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 21 (4.8.1939)
- Date
- 1939-08-04
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seit« S JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 21. i.VtttmQ Spazieren in Tel-A viv ii. Dir srtftiiifijJOTnrai (Vgl. Nr. •» dr-r ,.JWR") Von WHnlreü G * i Kino« der Projekt", dk< in den letzten Jahren auftauchten, wenn von der I iuIk Ih ii I ' - und Au .";tnltuitK Tel Aviv.«» die Hede war, ist: der Abbruch de« .-M. u ri r< j-ra.scntativrn Bnu- Werks d<T S'ntd«. «<c«i Hcm-Gynrm.- ,•>-•, Wenn man «Ich trotz Aller ..sentimentalen" und surdilirfien tunk tikc n zur Beseitigung dea Gebiiud«-* entscbloas, s« gibt es dafür einen zwingenden Grund: da« GyMiwirdum ist «ine Verkehrwtorung. Es atcht in der Achud Barne;1r-mm: fjrnnii an-der Im rechten Winkel die »ler/.irttniwpe einmündet, r lieh nordöstlich fortgeführt werden in und rcibun;:do*r WcHcrleltung dei. \ salem) kommenden, Blinken Verkehr.) die, heute flicht bewohnten, tiördlicken Ks bestünde /»%, Möglichkeit, ort d« Gymnasiums ^iiKfin freien Fiat./, zu w technisch >;»-<w^ RedeutuuK vukkmr u hier cigentiKilc. imi eine schnelle on HttoVn (Jaffa-Jemine »wlUnnerc und in Vhirtel .zu ermöglichen, r «teile des heutigen huffen, dem verkehr»- sd »««serdem. .'ttfilt Schulgebaudcs, dr-n heut» In dieser nur nncli schwach bewohnten Büro- und *£Hnka»<Gegend ittWttH dephiziert errjehein». Weitere moderne Btrrohnuten zu errichten. Ein derartige« repräsentativ«* JBüruhuus befindet, sjrh hersiU in Nachb»r»ctiuft de« GymmutiumH: der moderne, kürzlich fcrliKReatelltc Block des Kupalh Ai»'lt<tnkitrhändrt». Die heutige langgestreckte Seitenfront üm*r» Bnuwcrk» würde zu einer Mnuptfront werden, wenn der Abbruch der Schule irrfohH, und die nrchitektoni.se'ic 'Owtnfftun^ aein?r Seite nfassade beweist, das* man damit vwi vornherein gerechnet hat In der Monlt?flnre-Strnssc steht mit der Rückfront 7.um Herzl-Gymmvuum ein älteres eiriBtöeklge» Haus und daneben, Hl Richtung *ur Hnecha<»har Strasse, ein dreistöckiges modernem Gebäude: die Tel Avivcr Stadtbibliolhek „Schaar Z i o n". Ino Anfänge von „Schaar Zlon" reichen in jene Zeit zurück, dn Tel Aviv nocli nicht existierte, sondern eine verhältnlHm»«;U>T kleine jüdiachc Gemeinschaft in ..Jaffa damit begann, eine Bücherei zusammenzustellen. Die jetzigen Räume wurden im Dezember 1»"C ihrer Bestimmun.« «hergeben. „Schaar Zion" untersteht der Leitung von Prof. He i n r i c h Locw e, der ehemals eine der markantesten Krachclnungen dea zionistischen Lebens in Deutschland — bekanntlich lan.e .Tiihro an der Berliner UniveTBitäta-BlbMotHek tätig war. Als Locwe im Jahr m'!*'-endgültig nach Pnläatlna ttberaicdelte, besann er mit der Sichtung und Katnlogisierung dea vorhandenen Materials'; da» durch die beginnenden Zuwendungen jüdischer Kreise aus Deutschland und anderen Ländern Hllmi*hli.)i stark anwuchs. Bei Eröffnimg dea neuen Hauses im Jahre 1336 waren etwa 30.000 Bände vorhanden Heute, nach 2 Jahren, ist der Bestand auf mehr als dna Doppelte angewachsen. * Bei einem Rundgang durch rfaj; Haua besichtigen wir zunächst die Magazine. Obwohl etwa ein Drittel de» BUcherbestandes tfoefceaondere die Sammlung von T^eo Motakin zur Palästinakunde) im nahen Avhed Haam^Un* untergebracht Iii, macht aich heute in den Maguzinen bereits Platzmangel sjtorend bemerkbar. Etwa die Häflte der vorhandenen Lltefotur iat hebrtiinch. Für da« PubUkum iat dai Haua täglich «leben Stunden, am St^habbath drei Stunde«. *tülfa*t. Die monatliche Leihgebühr bei täglichem Uwitauacnrecht, betragt «iaht mehr ala 3 Piaater. Wir werden informiert, daa» im Laufe des letsten Jahre« etwa 14.000 Bande auaaerhalb des Hauaea geleaen wurden, während im I^a««- und Arbeitaaaai etwa Ib-000 Bände benutzt wurden. Besonder» auffallend war mir di« grosse Zahl von JmtrmdHrten, die Ihre Bücher •Intauaehten. Der Über 200 Quadratmeter grosse L«*- und Arbelt»-Saal im obersten Stockwerk war während meine« »e- .auchea voll besetzt. 180 Zeitung«« und Zeitachriften rh allen .Sprachen liegen hier au* Ebenso wie in den unteren Räumen herrscht hier eine mustergültige Ruhe. K« wird höchsten» leiae gesprochen und auf Zehenspttawn gegangen, und ■di« Atmosphäre unterscheidet sich In nicht» von europäischen «Ibliotheks Sälen. Aber durch die Fenater erblickt man daa blaue Mittelmeer, obwohl wir uns hier mitten in der Stadt, wenige Minuten vom Hauptverkehraientriim befinden. Herr Prof. Loewc hatte die Freundlichkeit. In seinem, «ieichfali» mit Büchern angefüllten, geräumigen 8rudtersimmer, mir Informationen über einige S(?»eaiaiprobleme tu «Hellen: Die Bibliothek ergänzt ihren Bestand wenn man von den eingangs erwähnten Schenkungen absieht durch XtmJ. Meine erstaunte Frage, ob nicht wenigstens die pa- M»tiH*m*i*<hcn Buch- und Zeltschriftenverlage Raemplare ihrer Neuerscheinungen automatisch und koatenl«»» der Bibliothek zukommen lassen, wurde dahin beantwortet, das» in Palästina die Einrichtung der „Pflichtexemplar-Überaendung" unbekannt sei. Der Gesamtetat, der für Neuanschaffungen aasten» der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt wird, bellet sich bisher auf jährlich 300 Pfund und wurde jetzt um 100 Pfund gekürzt. Es wäre uns eine grosse Freu«:«, wenn durch diese Zeilen vielleicht jüdische oder gar nichtjüdische In Emefc Sebufon War die hörntraktive Aufbannrlarit im Lande für rtn wowtff'tlicUesMittel atur liekümpfimg der Politik de* Weißbuche-? i-.lt, wird sait Jkresale featsteUaa bawaam. sasss ia ieUisr 2ti; an ver:»eh!rdenen Stellen im K m e k Ss bulon eine Intettstre Tätigkeit für die Krwcilcrunf: unserem Werkes begonnen hat. Krnek HehtiUfn iat die grOf«e Ebene zwischen min und Akko um die Rarht gelegen, hin za df?n Bergen, ein Komplex von etwa CT.OCH) Durum, einer der wichtigsten jüdischen Kchlüapeltmsilionrn im Ivinde. erworben 192i durch die Initiative von JhKeniur J(>sef Lowy und Simon Reich, den Gründern der Haifa-Ray iM-veiopmetit Co., und später im We^cntlicbcn von K,K L. und d<rr P.E.C. übernommen. Das gesamte Gebiet Ist noch den Plänen de* englischen »tiidtebauers Acercromhie in drei Zonen eingeteilt, die industrielle Zone, die Wobnzonc und flie!>indwirt*eh»£l!irhc Zone, die bi« an die Grenzen der arabinchcu ötndt Akko hei^ nreieift. In tlcr Induxtriezone entsteht die arosa« Raffinerie d«r I.P.C.. üb»»r die schon berichtet wurde. Immer Wied in dem Märchen vor. nrhlat. »tn MsaaerMark eo» 20 Wolmungen mit Gärten Ist Im Bau; 150 Arbeiter werden vorerst für ein halbe« Jahr Be- KhafUgung haben. In Kiriat Riaufc wer<Un Notataadaarbaitaa für die Flüchtlinge vorbereitet, dnrt. wie m den anderen Vor- »tadten. Kiriat Motzkin und Kiriat rhaim. sind Kinder der F!ür-htlir»Ke für den Sommer hei den Siedlern untergebracht In Kfriflt Rialik .«ind innerhalb der Siedlung und an ihre« Grenzen neue Stra*«rn und Häuser im Hau, drei neue U»den- Gebaude werden cvrichtet. und die Siedlung hat beschlossen, anläßlich de« 60jäSirK4«fi GcbttTtatagg vna ü'frtiim Katz. dem ersten Siedler in der Ilaifrt'Bay, dem RegrütMlcider l-'arm SabinLt, in Dankbarkeit für die geleistet«» rionierdienste. eine Strasse nach ihm zu »«nennen. Auch die Vorstädte auf der nnderen «c:t« ffer Cha»»Kee, Kiriat Jtotzkin und Kiriat «chmu«5! sind gcwor.hjam. Von dort fuhrt eine herrliche Beton- .ürasse bis;tn (Inn Meer, und zv i.sdicn Kiriat Schmuel und . Dünen wird an dieser Ktm.«se eitu neue Vorstadt, Kiriirt r sieht man mit Erstaunen, das«, wie Hnjam. gebaat. In der landwirtschaftlichen Zone sind vor 1001 Nacht, neue Anlagen und Gebäude j > ur/.eni drei neue SiedJungüpunkte begriindet worden- Ejn Haühe ■R«ii d*r«r*e. »ind, wie man hofft, im grosseren Masse dert noch zu beÄchiiftiKenden neuen K.nwandcrer batit, unweit der Tlnfflnerie, hi der jüdischen Siedlung T r Gnrtim, jetzt die H.ö.O. ein AfbelUlftgfsr von blarJtcr 20 'Zeltcm, an derer» gteM» Bnractten tieten solfen.. um so den Arbeitern eine mü^üehrn biffifto Unkurft xu «eben, damit »ie hei dem in der Raffinerie für unKelernte Arbeiter gezahlten Tageslohn vnn V> Piastern hefdehen können. Zu beiden Selten der Ghau«"ec Hatfa -Akko sind einige neue Fabriken im Bau. In der Wohngegend wird im Anschluss an die Arbeiter-Vorstadt Kiriat Chaim (nach Chaim Arlosoroff benannt» eine neue WohnKicdhtng errichtet, Kiriat Chaschmal für die Arbeiter und Beamten, tie im RutenbergBcben ISlektrlziiätswcrk beschäftigt Sinti. Nacht emporwachsen, etwa 200 jüdische Arbeiter und j mifraz und Mi.schmar Seb'ulon vom"H iachOfneT Batair und ......on insg^amt lfKH)) .-Jnd dort jetzt bewhäi ftlgt. Für PJugath Hnjam vom Kibbua Meuchad, alle Siedlungen auf *h>rn Boden des KJv.L. gelegen. In Verbindung mit den landwirtschaftlichen Siedlungen geht dort eine grosse Fabrik der Vollendung entgegen, die gebrannte Ziegel herstellen wird.?>ie Gebäude .-»ind errieh,'et. die Manch!wen montiert, and Knde des Sommers hofft man, die erst«™ Fabrikats r.uf den Markt bringen. Die nach dem das Gelände durchfliegenden Naamen u'.^m wegen seiner Glas-F.ibrikaticn berühmten Flu*g Belu3 des Altertum«> CUtu Brink Work* Naanwn Ltd. genannte Gesellechaft iat ein in tersasantcr Versuch einer Kooperation von privatem Kapital und Kibbuz-Bewegung; Transferenten aus Deutschland sind an der Arbeit in der Fabrik t »heiligt, eine Verbindung zwischen Industrie und Landwirt- Hierfür hat der K.K.L. eine Fläche von 60 Dunam bereitj sehaft und eine Gewinn-Beteiligung für die Arbeiter tatvorgestellt, 200 Wohnungen von 2-3 Zimmern werden hier er- {gesehen. A. B. Verlagsanstalten im Ausland und Kiitzfllpernonen dazu angeregt wüwlen, den Bestand der Stadtbibliothek lauJend zu vers»ern. Im Mittelpunkt «le» Interesses der L*3«r steht neben den Werken hcbräinrhcT Dichtung, Wiastsusciuift und Belletristik, jede Äusserung, die zum Judentum, zu jüdischen Fragen und Problemen Stellung; nimmt. Daneben besteht aber auoh z. B. Interesse für den letzten fran/.iisisehcn Roman, das neueste englisch-politische oder medizinisch-vK*^5n»chaftliche Werk. Selir bezeichnend i«t die kürzlich begonnene Einrichtung zweier Abteitungen. einer XluMk-Bibliothek, die bereits (dank der besonderen Unterstützung einiger Freunde) 2 500 Notenwerke und 250 musikwissenschaftliche Werke-umfaast, und einer Sammlung „T)er Vordrrn Orient", die besonders stark frequentiert wird. Die Stadtbibllothek will keine Konkurrenz für die privaten Leihbibliotheken «ein oder für die zahlreichen Spezialbibliotheken, die in Tel Aviv von einer Reihe von Gruppen angelegt wurden, t. B. von den Ingenieuren. «Jen Chemikern, dem Schrfftstellervcrband. der Arheiterorgnnkwtien. dem Museum, der Hablmah u.a. Für die allgemeine Volksbildung mag diese Dezentralisation sogar von Vorteil «ein. Störend macht sie »Ich jedoch für WiasenschaftliiA-ArbeiUmda bemerkbar, die In der SpeamMbllothek gewisse Werke vermiaaen, well diese von den erwähnten Spestal-BUchereien festgehalten werden. Bs wftrgut, hUr — vt?UeieHt s»? dem Waas de», Austauaches anderer, bei der StadtbibHothek doppelt vorhandener Werke — zu einer zentralisierenden Begelong kommen. „Schaar ZionM Ist die Tel Aviver Vertrauens- und Auatleferungsatene der Jerusaleroer Universitäts-Bibliothek. Der Buch-Bezug aus Jerusalem ist aber mit ziemlichen Schwierigkeiten. Rückfragen. Zeitverlust und Kosten verbunden^ zutnal eine komplette Abachrift de* Jerusalemer Katalogs ] für Tel Aviv noch niclit herpestelH werden konnte. Andererseits ist daa Reisen nach Jerusalem heute erschwert und die Zahl der Wissenschaftlich .Arbeitenden vermehrt aich ständig In Tal Aviv, das — saine Umgebumt mltesrechnet - heute ein jüdisches Zentrum fttr fast «Ala» geworden i«t. Da« allein rechtfertigt das» die Tel Aviver StadtbiWkrthek »o unabhängig wird und so volleiidet komplettiert wla nur möglich. In diesen Tagen wurde Prof. Loewe TO Jahre alt, was für uns. die wir ihn heute genau so aktiv und witaig. freundlich und gütig finden, wie wir ihn seit Jahren und Jahrzehnten kennen, schwer glaubhaft iat Wir wünsch™ ihm. c«aas es ihm noch lange, nachdem die Stadtverwaltung ein neues und noch grössere« Haua für ..Schaar ZkmM errichtet haben wird, vergönnt »*ir. möge, ssiae Kraft und «eh» Wiesen in den Dienet dieses Kulturwerkes au stellen. Uri Samud für cm Ateqmse U»,d Samuel veröffentlicht im Jatiheft der englische« Zeitschrift. „Cont<mporary Rtn'itruT einen Aufsat?, über Palästina und macht eine Ansah! von Vorschlägen für eine etwa mögliche Lösung des Problem*. Lord Samuel geht davon aua, das.* weder den Arabern eine staatliche Selbständigkeit in Palästina gewährt werden kann noch den Juden ein jüdischer Staat, und er ist auch ein Gegner von der Teilung oder auch der Kantonisierung de« Lande« Kr meint, das» das Problem nur schrittweise gekist werden kann. Man mü!K« daher alles daran setzen, eine Atempause zu gewinnen In dieser Übergangszeit müssen Araber und Juden beide daa Gefühl haben, das.% ihre Stellung nicht untergraben wird. Daher :?ol!en die Araber die Sicherheit haben, dass sie nictot in der Ubergangszeit von jüdischer Einwanderung überschwemmt werden, während den Juden zugesichert wird, dass die Tore des Jüdischen Naiionalheim.s nicht vor den jüdischen Flüchtlingen geschlossen werden. Die Immigration coli also so geregelt werden, daas am Schlüsse der fioergangawM die Araber in den Juden im Verhältnis von «0 zn JA **ca*»i. Lord Samuel schliesst mit einem Hinweis darauf, <deae die Frage endgültig nur durch eine Föderation aller Gebiete des Vorderen Orients gelöst werden kann. Dann würde daa Wachstum der jüdischen Mevolkerusig in ei n e ss 4er Teilsaaaten von den Arabern nicht aft misslieMg betrachtet werden und der ganae arabische Bundesstaat würde von :*f<r* judktehe» Glied geamlUge Vorteile habSBV. Re KoBfresswaUei Ankauf, Verkauf Brri'lanien, Uhren, Gold und Silber LOMBARDHAUS Netaiath «enias» 571 SCHUHKLINIK TIL-AVIV loaritkow Street 9 Ecke Ben Yehude Rd. 46 Alle Scliuhreptraturea in sauberster Ausführung. Aitferiiguag von Massu. orthopädischen Schuhen. »eixialtTKTi v«fwmi| » v*^y^*** KLEINE ANZEIGEN n:*;u oolb t. sii he* **>ü* Ich di« ho*cta1ett Tagssprelse. **njbj«r, ttsHa, Jaftaatr.. Netter Merka* Orissast, Art, P**s- Die Kon g r e*r wa h I ea in Passatina fanden am 30.7. ganzen Lande ohne Störungen statt Die Beteiligung an den Wahlen wird Im allgemeinen als schwächer bezeichnet ala la frühere* Jahren. Ciner Ansah! von Wählern, die aich nicht ausreichend legitimieren konnten, wurde daa Wahlrecht verweigert Auf der anderen Seite haben einige Gruppen, l. B. MisrachU für Wahlenthaltung Propaganda gsamseht. als Protest gegen die vorgekommenen Unregermassigkelten bei der Schekelausgabe. Die Wahireauitate zeigen einen grossen Sieg der Arbeiterpar te 1 die mit ungefähr W?% an der Spitae steht An zweiter Stelle steht der „Hapoel Hamiara^hi" mit 9% der Stimmen. Em folgen die Aligemeinen Ziamisten Gruppe A und Allgemeine Zionisten Gruppe B. Mittwoch, den 36. Augu«t, wird Dr. Bruno Kirschner im Radio Jerusalem von MO 8 Uhr über das Thema „Genf und Be*el - eine unpolitische Plaudert! über zwei Kongresse" sprechen. IHOltlllU' IsLJi | von Dukuaneotea J*h1«i Hlersmfuil. In Tel-Aviv starb Frau Anuta Sack heim, die Witwe de* vor einigen Jahren in Deutschland verstorbeneti SchrifUteJlers und Theaterregiaseurs Arthur Sack heim (deaaen Buch „Die Juden in der Weltliteratur" bekaar*tg#wörden ist! in Frankfurt a. M. Frau Sackhäinc war seit 1933 in Tel-Aviv ««, Plaeae, Faaiüier,-Urkunden, als Taxichauffeurin tätig uad eine bekannte Figur der Stadt, wichtig* Urietc, k'*t »tiefe <t«n>- die »ich durch ihr resolutes Wesen grosser Beliebtheit erfreute. peUeH'-c, Z«ichaunK«a etc. aaMirr, Sie wurde mit Vergiftut»gseracheinuagen in das HadaaaahilaiU. Jsasatr. <N«w Uer*as>. Krankenhaus uingeliefert, wo man fesuteUte. das» sie Verenal AKMt'r «on fHw»-Appsr»rtnT eingenommeii hatte. PASCO SLECTRIC LIMITED TEL-AVIV JERUSALEM lid„ opp, Clnr>m» „»tos** Tal .14aß. II UFA mflm*fVBnmm RIICHI AUSWAHL ffd #44ifl ELKTM-SEiEISIalOEI ILSE HELFT Oll «IIM äHTTA«tT»U»l TEL-AVIV iss Stsei isstrsm A L L E ►i V STt 7B im Heute „Hae-raak" Jeui esssb amseasasee«! 1 Fsrnttsesern u aa«4s«r, Half», Xsrkas- MHiraeaoptn. -lafastr- Ne*i«f HAKN Sit Ihre Glückwunsch-Anzeige für die Rusch Haschana- Kummer der ..Jüd. Welt- Ruudachau" bestellt? AnzaiKvn-atehuue: im. Avoiifii mm * LEICA — CONIAX - OCCASIONEN AäsKAUF _ VERICAUF - TAUSCH kj Pho^o-Arbeiten, Sp«»*olob»«ikjafj für L«ccK-f%w^Oa»4-£m>wickiufsa •••und mr ift doch «*r ATA RA" KAFFEE int*a aifin w*m •^»f il 1 ö ü