Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 21 (4.8.1939)
- Date
- 1939-08-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Mr. m. crmiw titoWCRK WHI/T-Rl rNDfcCÜAU fielt« I Vor im XXL Da* K o n k r **wb fi rn f tvG r n f trifft mit <t*e*,ee*JitJl»*r»|;ler Genfer Hehiirden alle Vnrbcreitun^cn. um dem XXI. Zlonistenkongre*« einen imposanten Rahmeri zu geben. Witt werden tum Kongre.ts ctwji 6<<0 rvlrgierle, unter ihnen 50 Mit- Jtieder das Zionistische» Aktlrmtf-KrireiBeew. eimrie rund KW* 3a«te erwartet, Ailem nw den Veremisiten Htanten fctmirnen IW Magien* und znhlrvirhc Gü«tc Awh PsNferlmn wird ioreh erne btoww Delejfittion vertreten nein. Zfiblreidhe Delegierte umj Gsiate naher, ihr Eintreffen in Genf *ehrm für Anfang August angemeldet, du au diesem 5!ettpunkt Konferenzen der einzelner. Grtrr'pieninf'Gn beginnen. Die ft>dffirang!iintH*r,g des Kongresses findet trm Ausrollt abend;» im Saal tieft!P*tadtthertter*. einrm darr grwwten Säle Cents, iftntt. Umher heben etwa 150 Journalisten, Vertreter »Irr girris«»*m europäischen und nmerikanieeheri Zeitungen *wit> aller groneen jftd lachen JSeitnngen, Ihr F»nrreffe» angemeldet. Unit Kongresabüro richtet ehren »pr>-; Miellen Pressedienst zur Et*!*if*iit«run.t? der Arbeit der Journalisten ein. Fr* 'Ohl im 'ThentcrgebaHde, wo dir Erwffmmgs- «Itzung stattfindet, als auch im ehemaligen Gehn ude des Völkerbünde«, Im ..Palni/r EJcctoral'\ wo die späteren ftitaurpen abgehalten werde/) rollen, werden Telephom-cllen eingebaut, tm Knngreasgnbaude wirrt «tuen einr« AmmtclUing von ToBereth Haares (KrxnuKniw PnVtksrinan* rmtensebriieht sein. Wie immer während <V?r KonExwttajwngen wird au?h diesmal eine thgliene Knnsrss n«ei fünf emehctmrn. Zum ersten Mal, nett Zi«mi«* enkongrestte abfj«halten werden, wfrif die Kongresse itung nicht in deutscher, HOrrrtern in h ebrilseherSf. rnc'he herausgegeben Verden. Ruftet in.« mit Berichten (Iber den Verlauf der Kongn j»/4-Sti*/.nrigen werdet» in einigen europäischen Sprachen ßUBgesseben verde?». Einen ^pesieflen Dienst richtete das Knnrrwaebäro «tir Be«chi*ffunK vm hiPijrjpn Wohnungen und P»nil o n e n für Boiofcierte. C*&t« und JournaRnten ehi. Das K«wrsrnmil>»*ro ersucht «ile diejr»nij?en, die von diewr Einriehtirnir Gehrauch machen wollen, sowie- «He je«.e. \wlche mit Eintritt«- karten, die nnr in b«;^re»TX?er Zahl vorhanden »Ind. An«pr«eh erheben, sich sofort mit ihren Wünschen an folgende Adre.we zu wenden: Bureau du 21. Conffr^s Slont«te, (»enfcve, 10, tue Petitor. Vor dem Kongress wird ifine Reihe von Vorkonferenzen stattfinden. An solchen Konferenzen amd bisher angoTieldtn Die Wcltkönferenz der AHgeminen 5üoni«ten, der Arbeiterschaft und des Misrachi. Ferner findet vom 9, bi* l.">r August die 10. Weitkonfisrena der Wfcso statt. Auch eine Tafcun« dar sioniatiachen Jugcndführer, der Maritimen l*\g& Palästinas, dea Brlt Ivrit CHamit und zum ersten Mal auch erne Ki>nivrenz jüdischer Arzte Ist vorgesehen. Galegentlieh de» Kongresses werden in Genf nach SitTunfpeM de« KuratMiums der Hebräischen Un»ver»ttürt «Juruwilem und des Aufsichtsrates der Jüdischen Kolonialbank «tattfinden. " TUm Vorbereitung de« Kongresme^ und der mit ihm verbundenen Tagungen liegt, wie öbiieh, in de» Händen eines Kon gr «sab ü roa. ala deaaan Leite» t>r. A.K. Michner, Tal Aviv, eingesetzt wurde. Inzwischen ist die Leitung des Blaroa dadurch verstärkt worden, daaa im Auftrage der Exe- Srattva mmdh Pr. fitrgo Hey««»a-na ^«pripalim in Genf atnfalroffen üt. Orr einen ""Pitt der ArWtta» »■iiunaiamj hat. I» dan letstan Tagen hvt auf KialaHong <ter ateaanrtvve «teer lt. Lieht h ei m, Jerawlem. in <h# Leitnag dea ttaajgraaabaroa «ingetreten und hat es übernommen, den geaamtan »wi im4 Paiilicitatsdiatut de« Koaigraaaaa au überwachen «a<i mti kaordtnieren. 8a# eiafau Tagen hat nach da« Organiaational^a^art m int der Baekatlve Heien Sitz von Janamlam nach Oiaf «««last, wo es nater Leitung vcaa Dr. Leo Lauter- %«)ck atiaa Arbeit aulg«nomm«n hat. Da* Koagraaabta-o gibt bekannt, lmm dm» Kongre«*- «arich t Äer &«»m*jwe**m Organiaajütei unter Voraiu von •IreeMaaawaJt M. Groaamana aua Tal Aviv für den 10. Augnat Haan Genf ein berufen ward«, um die in den varachiede- ■mm Lnaders atattga/undenan Detegiertan-Wahlea au über prüfen und die Mandate zu veriliaiareu. Berichte üoer die I a^ajaacäaw Aar Wahlen und «temige PmUate aiad B)Mitaatena Aamjaat nach Genf aa senden. ME KATASTROPHE Vi ROHMEN AIJSH %KIWItl N<;S-ORliASISATIOX In Pr.ig hwt die <;?<:t«.iu> Hrntt-h^n cinrn r titraloi j i'( d i s <• h r n A u .« w a n d ** r u n n s a m f e .i K<»»*('hmi>;t. u r! ehe« r.wel «Hfrcnrnt vorreinunder nrh^itondo AbtrilunKon hat mis I'af»(!nm-Amf und da?» Ao»W£«nn:*r\H>Kigari)t rler P'i'ru^i Jiidiwrhen GwwcinaV. Die« letztere Amt >»«t iUinhelM* Auf jrnben wie di^ Reioh.*ver*:»»nieimr; d«n- .lud*«» »n fl^rlin. d.h. «* diwf Verbandhrngen mit juwfarfdint'hen Kef,»ernrij»en und Inf stftufifmen betre'ffwd jttäirvhr AuAwiinrlfrtinrr dem Fro. j t^torat fahr??:;. Die Ge*!a?.>•»«Beb«*r»len' haben ihn iU»n#r*i- { .vekrHar der Präger Judiiveh*n Gffmeindr In-. Ftnm WN'id« j mann beauftragt, sich n*eb ^*ien a« b«f»r'B»iri. um <'irgau»aattonen und Methoden d» i Wiener t^h^brn AJtmvM»v.ieritng8- »*wite*?.u atitdiMren. Kinv Fitmlo d*j» Ptß.«rnr jiidiMehnn A«»* v/nn(leritngaarn«e«i wird m Brihnti errk'iitet wr-rtien, «je wird nich mit der Auawiw<?crtmg vm Juden mtu 'Mtiftreo be,'«*<on. t»ie J»idi*i-he <Jem«r}»d/» wird a«rch die buimr von th»r HIHRTM dirrchgefiihrtert Wnnkttrmtm Ubernebmen, di die H1CKW behorf'.üch gearriiloaeen worden ist. Der V rn fr o r .7 ti d ischpn G e nt e i n d r wnnir n dir gieirhen Aufgabe» wie xfv fleicrf-rvereinj^unpr >n flerhn nuffre- »ürder: Sie mu« Jüdische Rrhiil^n errichten und erlh.Ht erhalten, da jiidiHt hf Kinder «üritf mehr detits»fhe tmd t»ehe- «arnten I ji/'«n dea jütlhteheTt W o h i f a hrtjt w e .«' n m im ..Protektorat." trafen, naehchTtj jiidi^ehr HiffmnwtltationßTn keine »taariifhen 'AiiHrhüsmn »»«-hr erhuiren und Joden vom Gonuaa der" riTIgeme me'ti •Wohtfahrtiwinr>ohti?nggn ftiss^yjr sc'hloaaen wind. Laut den vom Slsttfctianhan Amt der ts«herfti«dbon Regicrunf; aaehon vi«*<»fXe>i^l5ehten Au« v u oder u n g ntTl ff r rn sind von Oktober 1933 bis 1. Juli IMft rund 24.nofl Personen, unter ihmm 22.4JH4 Juden, aus dem Gebiet de» „-Protektorat«'* auagewandert. Vor dem Gebäude der Pra?: « r J n d f s «• h e n CUßi-dnis stehen tätlich Hunderfe;»«/•«»»). die Austwnn- <iert*n^serlaubniase erhalton woBeoj. In der S5eatralmt»itzting .dea Äi»»feit*f»ehen Di#irikUkomi~ toe* in Prag wunh vom Pala^tiaa-Amt. mitgeteilt, da.«a in den nücheten W«2hen UwO .Judtn uu.i Biithmen nach .PnUiaLina tnmwandern weriien. £00« PFUND PA A!FW.%WS*FER AVH tm» Die ahemnU|$e tachsüliosiUäWäkiKU'iii« Jtagierung hälfet au» *kifl HUCiein der ihr vera der e « g I i * c faen Regierung zur Verfügung .geatolhtsn 4 Millionen-Pfund-Anleih« »00.000 'Pfvnd für die Auawauaeta-ing *on 3RH0 Jfudim nnel» Piiiiiatin« bewilligt. V*m diewün Wihwm Pfun<! waren ledt«linh '(T>.ö0*) aar Auazahuing gelangt- Nunmohr steht teni. dü» von ■der enghaoBen fiegjcruüg «mit der Verwattun^ der Anhjibegetder aeteaute Tr«uiüi,tHkr-Komii;«e heachlcataati hat, der Jewish Ajrency den Rest in Höhe von 425.000 Pfund zur Verfügung zu «teilen. Einen Teil de» Betrage» v,*ird dae Vinmttm bereite in de» etetea Angual*»ie:«!i »ur Verfügung aimiion. den Reat an jenem T^hntrrÄtt, wo die Anawandermigaanwarter in Prag xur Abfahrt bereit aeu; werilen.;|tu»Krn (ib**r Juden hih^n. r»i«";r Muswnrtittne, so wird imii*.>ini>^te»ttor Stelle «rhlHrt, «ei rnitwetidSg («»worden, wel! idir Juden mich <l^r fteMnnnt|»»«be der netten aie eriaeneneii;Wht.-u«h-nftrirhan Gr^'-t* „mit n»Pn Wifteln" v.'r.itirhen «ich , (lih 4r/e*» ftt*ld rn v*rrart'tafr«m, ttnd io ,,• tn> trriMrbrn tibi* i M**r I» <**»e wr,hwii»ri«e Ln,t|*« bringen Siwct-k tlnr neuen j M».-.«ioahrm» i»tt nn^eh uiwtuf din Juden. di<> mmvom!«m wof-;lfn httw. »m WettrifTe tiitri, airawüivi-i-r. m . wln»rm, all Ihr : Geh! im T^tod ru i "t ii. Ulf! Ä\3ti:iJM»3*4* «fDIHHCWFJV »K.HIT'/fkH „T>"- T;i;:'\ Piounter der <fh?>f- «,-J»rlft ,«Je> d.tn.Il^iJ.* ni.r,»-fd.*u' AtuJi b. i A-M^nWmh im An^Kod"; I>ie AnmehUtnnrrn taut " T> d.T 'V^rorintinK ilw» »teitfha'fW» i!?laor.'$ fiir P'HMM»vh tmd?-KM~ rt v*,m 21. Juni!fc'tn tiber mi» jndi.-.vh « r'-Ht-nnirt r,i»ul bl« r:r.. ,1vM i«2w» bei der A'üfionaihaitk für r.ohmm und ^ithi'-n in Pr^;;.;. (n''kt»ve dn.-. n PUhiten vov;:ule:..-en. Die Anmel<h»Htc if.f nur den »N»i den oben «ttsp?fflirten «tidhrn crrliilFtfi-Fta-suuntren ^in;othrmv»*». Der AnmeMou'fWcht 7a.Uv oben «nrrofObi'ter Ver» nrfJntttt« uiii'.erncgen, —- ».*•'! 'iwnr stich r! n n n, wenn «le •i f <■ h i n\ A u n 1 a ji d p a u " h a i t « n ....., 1. Jud ::i mit deuts ' m- IM -:\»«!jn/Teh»'»ri?rT<eft, Juri ■« mit SltnatHÄfi^if'börigkeit t!eM pjv-ktrrat't. «>ndmt ohne J«.!*.i?t'4«iiif;,'>h«irii:k*W. T>ic A*nU'^ifan^ Avfrr!" d^r -^fifjfbwT}-* •^««t'nfiln-*«'!' oder Prvolln!'! .'U?l.gier nhieben. Bio Attmelrlunj? t»t auch dnnn c.n:t.,d>rin;r->f». wenn die Weftfiarhrnt der Dt;«r»oi*iUon.««ewwlt ■'Ot BJi^.'u'Umerfl od«r *Vrs;/"'n Bevo'llmaeh'tjffeo fot-.cojctw '-.-»»rtt-in öVTef Xv«:ith ITterif? perworr?« ein be*ehrti»ikte/fi T.h»ntü«ition»- r<cht tiber dl,";e Warfe inofjlmhen. Fiir nieht vdiljivhrigo Kintter ht daa Verviciehnic durch dti Bealtxer der elter» liehen Gewalt oder dtm Vo-.Tntmd ein-uhringert. Die AnmetfitrnR,m »im! hol der N:*tifmalbwk Utr Tlbhrn«>n und "Aisiiiren oder bei einer d«ren FlUnl^n auch f'nnn eirmabriniren. falkt gleicht.! oder übnUehe Middnn»»kn ftfhnn einrr arm*lieben ««der if^end eiitfr imderen ÄfelK' l»»erieben wurden. E« w»hrd ausdrücklich darauf rrnfmerlomm gemneht, da?»» diene Weisung von dt;r Pflicht d^r Anmeldung und de« Angebote« dieser Werte auf Grund der VTnrdmrnK vom 'V Jnll Vft.HO nicht ieftert." Das Ziel (kr durafeijscfcen RcjierMj ftiK/i: HTXUFUCHTKK Ui« frager Agentur „Ceteha** verftffetitUctit folgende Ymaatahesthnmung zu der kürzlich erlea«enen Verordnung beer ite Juden in der TMcheciawiowaker: Die Juden miunten den Behörden eine Aufatellung aller Gege n»tii nde i n Gold, Silber und Platin machen, die «ich in ihrem Beaits befinden. Auch Eheringe aind von dieser Verordnung nicht autt- Dle Behörden de« Protektorates haben die Sendung tob Paketen von ^uden im Protektorat an Juden im Austand verboten. Dadurch aind die jüdiachen Familien der Möglichkeit beraubt, ihren emigrierten Angehörigen die auriickgeh not wendig«len Habaeiigkeiicn narhauaenden. in Waubictats mVkWUmVfiG IheMK lUN» m VSTWKMMtMM Im englischen ütiterhaui antra« in der letzten ae gvoane Anaahl «on Anfragen über Palästina geeteiit Ke*ontak«iiaiater Mac Donald erklärt«, dum er anf icelnen Fall «ine Modif.- *i« mag tte r Einwirniera n g* - Po Ii t i k. wie sie im [ Webtaucti vargesehen tat, in Betracht sieben könne. JUfac- TJrmald gaa> au, daas eine Divimon Zttatörer und fünf Re-1 rrterungx-Barkaasen im Patrouillendienr*t an der Paläatina- Küete -tiatic Ntud, um illegale Einwanderung zu verhindern. | Aach <*Be Befürwortungen vers-ibiftdi-ner Abgeordneten, dmjnt ncatimmlen Kategorien von Flüchtlingen die Einwanderung j venaigaweiae ge»Uttet werden »oll. wurden vom Minister abgelehnt. Die» besieht aieh auch auf dus gagenwarlig in En «- iand auf Hacbitharah befindlichen Jugendlichen, denen daa Home Office (englische* Irutentniniaterium) the Aufenthattsbewi/ligung in England unter der Voraon- «etzang ertefit hat, daa« *k im Herbat nach Palästina auswandern können. MacDonaid erklärte, daaa die-se ArragenienU ohne seine Genehmigung g*ttreffen wurden und cia^t er keine Zertifikate für die betreffenden Personen versprochen hat. Wurde er nur eine cinMyr Ausnahme machen, dann wurden bald alle mögitche ^Sonderfalle'* auftaugaen, die Berücksichtigung fordern. Da» Praajar Organ de« Kaichearotekters „Neuer Tag** h<v hingt eich, daas die tschechiachen Kellner in den Prager Cm.ti» nicht gern naxi«ti«che und antisemitische Zeitungen atealegen; wenn ein Beaueber na?h einer aolcheti Zeitung fragt, holt sie der JCaiuter aus einer verborgenen Schublade und reicht sie dem Gast vertttohien. Da« Organ de« Reichs?)rotek turs fordert, daa« in den Cafe« anti«emiti*ch« Zeitungen tmd f^uituchrtften, allen voran der „Stürmer*', allen sichtbar «angelegt werden sollen. Die Vereinigung der Friseure von i'ilsen hat den BesestheM gefaeet, für ihre jüdischen Kunden besondere l»«a»«i and Inatramente su reaervkren um ihre arisciie tCurulschart nicht su baiasfcigen". Die Jtid«whe Gemeinde in TS? a c h o d i»L ^swungitn worden, di« Synagoge der Stadtverwaltung zu über gel»«"- Dia Synagege whrd in eine «tädüsche Lsichenhalle umgewandeU. Die Poltaeihebärdeu in Pilsen haben, wie aus Prag boricht«* wird, verfugt, daa* «axnthehe jüdischen Geschäftv in tfer Stadt in Auslagenfensteni deutlich sichtbar die Aufhritl „3 ü dl nc h e s G * s-e/h a f t" amubrifigen haben. Vre Aufechrrft mua» deutach und tsehechisch **in. Sowohl die Regierung des ,.Prot*ktorata'' als auch die slowakische Regierune bereiten ein Moratorium vor, das auf „Arier" be*clu-ankt bleiben soll, die finanzielle VerpfNch- „Älovak", dar, Organ der;;lowal;»ijcbon fVierung, 'b-n»nrioht einem langen, tXHir Kampf ginjcn die Juden im alowaki- -jtthen 'Ge'ichäi'tainiNw'' 'betitelten .Leitarliknl die oniijüdisehnn RliMamahmen de?i varHlorbenen -ohnmalißen rnm4.iM»civ»n Mini« jthsrTiravn-btMtvn >C-k^avian G-ng«. Du« Blatt - t den Amt' «/Kroch Got^te gtde^pntlich n»:iner Aawehtetlaatidien/ bei König Carol: ,/ir««f hat f/n«kitt", und «ehreibt, e.i m-i die feste tAe~ finmt 'Art- «IcHMukiaeben Pagfertmfr. ihre antfjüdifv h«a Maa«- orihmerj fia*ian«etaen und zu intensivierfin, damit-die »Iowak-e i ar.i Ende tesgen kimne: ,hrrw,l tut h> ntryt v ordtn."" „»lovak" erkturt weit;-;-, das:» die Juden im drr Hiownkei tden griaKXten Teil ihrer Ceachalte und Fabniscn aeneita an Ktowaken und T>e u i s c h e ( '.» uogegirb<rii 'hahen, utaf kündigt neue antfjüdische Ma«aotVhriKfm an, darch dH» die Juden ««ystematisch und schneilsfett^ fms den» Klowaltwehen. Ge- *chi4ft«(**bet, e l im I n lert werden »ollen. Die iiiMhscitea Geschäfte, die noch nicht „mietest" worden aind, eche-abt daa Blatt werden bald in arische" Winde hberRehen and da« gewarnte jiwikiche Vermagen im t^rnide wird der Aufairht dar Hlinka-Oartl« anteratettt werde«. Zum JJchluaa berichtet das Biwif, %Uum in dem Ätärtteh»« B*Iuh die gan/.r jüdiache Gemeinschaft au««* tri eben wurde, aachdem die Juden vorher ihr gesamtes Vermögen jZt>nlt>~,\\vder Hlink^^earde imteratell!: halten. „Slovak" nea j fordert »amtliche »lovakiaehen Btildte auf, dem Beisgiel der Behörden von Belus «u folgen. Die Hu.s der »iovakiMchen Armee cntiasKenen etwa 500 jüdt> ehen fMuitv und £loidaten itind In drei Aroie<-Arbeitslagern unter dem Kommando der Militärbehörden in Trencin, Neo.iehl und Presov kfaiaentrierl. Sie werden wie .'Jclnveh behandelt. Man zwingt» sie, ohne ttuhepetaae und aaereiehestale Veri>fleK''ng die schwersten Arbeiten tu rerriehten. Au» Bratislava wird gemeldet, daa« in der Slowakei über 600 jüdische Arzte aus dem Berufaregister gestrichen wurden; Insgesamt werden nur noch M Jade« zur Ausübung der AnOapraxi« zugelaaacn. Eh« Zahl der jüdi- -chen Recbt-rnnwaUe i«t auf Iii £esig<:.H*?Ut worden. Auf dtr letzten Tagung der VureinigunfükiWHkiMcher G-e * t r e i d e b ä n d 1 e r teilte der Präsident der Vereinigttug t«it. ts derzeit nur noch 4«) jüdisch» Firmen Im Getr«id*maadel tatiK »ind. Die Vereinigung, so fügte dt-r Präsident hin«u, hutie jecio«?it »tllcn Grund zu hoffen, da«s die lt«gic:u«g In Kür/,.' Massnahmen ergreifen wird, durch welche die Juden vollständig aus dem Getreidehandel elimfnlert werden. POLEN UND JUDEN fcTrJKJtU \Kb\ II DKNKtlN Aua Wtea wird teiegraiwrt: Alk m der Steiermark «•eh naaäeattfen Juden haben die Auffi^darung erhalten, bis Trcm 1. -Aasöst-4. J. -i^e- P»»a*»wae äu ««rlaeseu. Von der Massnahme werden etwa 200 steiri»che Jaden betroffen, die von den SeSt* JuHan, der in der Steiermark mjv der Besetesong durch 4ae liaaaa #aiahi haiWsi, hier noch verhliehen aind. Sie leben lueMptaaeMMab in Graz, nachdem in den kleineren Orten 4tee> Jaawa die Ealsu-öx vollkcmntcsi utuuäghch r.emacht worden »at Nach Kärnt>o. welches die Jude« schon früher hatten vetimwm mu&McK, »vjrd die Steierirwtrk die «werte .judenrtine'" Provinz Österreichs sein. Die Vertriebenen werden eeaJaiuiia; wo» der jud»ch«o Cieeneiridc in Wien auf^euommsn, da? 4a* lEnreuea maemut wird, die Hwimaticeeti in Üaerseeringen. avAMPFMr^OSriK.V, ABKft MCITf „VKKnVSMW „Gazeta Polaka', da* offizielle Organ der polnischen Regierung, behandelt im L>;itiu-tikel die Haltung der }>ohueclien Jude» in der jetzigen Kri.He. Die Zeitung führt hieran u^a. aus: „Wohl verbindet uiu» mit den Juden eine Hach«: der gemeinsame Gegner; das soll man nutzen. Das "'ntfaehen vuserer Kämpfe liege weder im pomhschen mx'h im jüdiachen Inte**&*e. Witr aelbst haben unu letztens sclwirf dagegen geeraadt, das« unter dem Deckmantel der antisemitischen Ideologie fremd*; Staatsinteresaen gefordert werden. Dabei ieg #i va:s aber Um, d-.tr, „njtturHel»*«. V*rbü»ideten", ( eis weichen die Juden »ich heute hinstellen, Konzession«t» f An d*n Wahle xu machen. Di« Juden in Polen haben schon ab poiuisca« [ WahUirciM: bililat denfrage in Polen dureli t\b*\rorncnlJutMm «hm t'b«.*schusj*e*i dea jüdUchen Elements um unserem Lande. 'Venn »ich die Juden heute in üine Reihe mit un* »seilen, was wir durchatm nicht zurückweisen wollen, ao liegt <he Ursache nicht so «ehr in der Liehe zu Polen, als In dem Haas gegen den NazM*wu«. Wir betrachten sie wohl als natürliche Kami>igefifMsen, 3<;- dcK-h sehen wir uns nicht veranlasst, sie hierfür etwa z« beJohnen"," Ausser in PitL<Mm» fanden Wahlert /.um V. -jntr m t'öUn atatt. Die Gesamtzahl der Hf i trui* :5e*0.ö0ö, dao sintl W% mehr als «um vc Uli: MtV<.a{»>r.W\HI^:N IV POI r V t'congr««« uhler be- Kongit«««. trm Ausnaitüir vor: <u«a ei«ette haben »ich IM.tiOü Wähler;.«l«iligt. Der Bürger die Pflicht, aas Vaterland zu verteidigen, ohne sich j Bhua'k tte-* .Arbeitenden Palästina" «ehielt der Htimmtn auf die KoMe v<m „Verbündeten" zu berufen. Üncr 'Kme* l und 36 Mandate., die ,.l.it>k»m Poale SSion*'. die zum ersten möge« «he Juden sich kein* llhmionen machen; Pole* wird! Mal «eit 20 Jahro« »ich a» den Kongre«swahlen hetethgten ikren sehr verstnndikhen Ha*?i gegen den Hitierisma* n» in ' crhieUen 1% und 5 Mandate; Allgemeine Ztonurten A U und dadurch belohnen das« <-a »elu Prc?fira»tm stur!j-j»u»g der t Gcufioe » 1 Mandat. .ludcnstaatanartei I, Misraebl mit Tnom Judenfrage aufgibt. Wir haben uns niemals mit einem inut Awoda '12 Mandate. In Ost- und We^tgalizien, wo k«ne gt aica internationalen Antiaemittsmu« identif iziert wir itr~ | W.khkm stattfanden stehen die di/rt starken Allgemeine« strebten nur und erstreben s ich heute eint Losung der JaiUümstm Gruppe Ü «n der Hpiue.