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Jüdische Weltrundschau · 1939-07-21 · 19 (21.7.1939) · p. Seite 8

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
19 (21.7.1939)
Date
1939-07-21
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Peile 8 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. .19, 21. VH. 193* »IE WOCHE luv High CommiK'iioncr machte 'In« dreitagigp Tnapekilon»reise durch T r m n s j <> r «1 a n i e n. Im Norden des Landes inspizierte er dir» Im Buu befindlkho «trasse Hulfa Bagdad. In allen Orten des Landes wurde der H. C. von den britischen Militärs und Zivilhtarnten .sowie von lokalen Notnbeln bfcgrüsat, Kln britischer Unteroffizier wurde in Jaffa bei dem Versuch der Verhaftung eines arabisch"!! Terrorixten schwer verwundet und starb bald darauf. Die Täter entkamen Das Militärgericht Haifa verurteilte einen Araber,- der im Mäiz mit den Arzt I>r, Sternberg in Hafed gewehrten hatte, wegen dieses und anderer Vergehen zum Tode. Der Militärkommandant von .1 e r u a n 1 e »n hat ungeordnet, dass nicht nur bei Überhindfahrkn, sondern atnh beim Verlassen d*s engeren Stadtbildes von .feru.«a!em BeiBelegltimationen geführt werden mü&sen. Dies betrifft i. B. auch den Weg zur HebriiiKcIn-n Universität und zürn Medizinischen Zentrum Huf dem Skopus. Zwei Mitglieder der Kwuzah „Bntelem" In Kjn rieb «m Oslufer des Tibcria-ssee» wurden nun dem Hinterhalt erschössen, und zwar Dr. Joseph Bothfeld, ein 27juhriger Arzt, der vor einem Jahr muh Wien gekommen war, ehemaliger Bhinweisser und Mitglied der Zentrale de» Hoehaluz. und Kphruim O r n 11 e i n, gleichfalls ein Wiener, ein 26 jahriger Ingenieur und ebenfalls Mitglied der Zentrnle des Heehaluz. Kjn (.ich Irl der äusserst« östliche Vorposten der Jüdischen Siedlung in Galiläa. Die .Siedlung ist nur durch •in Motorboot vom Westufer des Tiberiiutsee« her zugänglich. Ein Mitglied der Kwuzah wurde voriges Jahr anlässiich der Gründung von Ohanita erschossen. Dr. Benzion Moninnuhn, Direktor des Gymnasiums In Tel-Avlv, einer der Führer der Allgemeinen Einnisten, .wurde in Tel-Aviv auf der Strasse von drei Jungen Männern angegriffen und trotz Verteidigung niedergeworfen. Einer der Angreifer »oll identisch mit einem der Führer der revisionistischen Demonstrationen in Tel-Avlv am 19. Mai sein. Dr. Mosslnsohn hnt In den letzten Tagen wiederhol?".sich mit »Her Schürfe gegen den Terror und gegen die ahtibritlsche Propaganda iiusMesproehen. Mehrere Rabbiner der meist von Orthodoxen bewohnten Viertel M e a S c h e a r l m und Beth Israel haben nn den High (Yunnus.sloner eine Petition überreicht, worin gebeten wird, die Uber diese Viertel verhangt« Kollektivstrafe von LP. J.000 aufzuheben. Auch die jüdische Gemeinde Jerusalem hat ein derartiges Gesuch zugunsten der Viertel eingereicht. In ganz Palästina sind die Wahlen i u m Z i o n 1 s t e nkongivess im vollen Gange. Es finden dauernd eine ganze Anzahl von Versammlungen «Her Parteien in d*-n Städten und in den Dorfern statt. In Nazaroth drangen drei Araber in das Spital ein und schössen einen arabischen Patienten nieder. Ein Student der Hebräischen Universität Bernhard Tcitler wurde vom Jerusalemer Militärgericht zu sieben Jahren Gefängnis» verurteilt, weil man in seinem Zimmer J£xplo<-.ivatoffo gefunden hatte. DER GENERALSTREIK <vg...ochs.i> Die Nachricht von der Anordnung des Generalstreiks am Dienstag traf data palästinensische Publikum völlig unerwartet. Olfen bar wurde dieser Beschluß des Waad Leund in letzter Stunde gofasst, um noch vor der Purlamentsdebatte zu zeigen, das* da» jüdiseno Volk sielt mit der euc-n Politik n .'cht abfind e n »v 1 r d und d&s* es die, JÜDISCHE AKADEMIKER IN DER LANDWIRTSCHAFT F>KR HrRR DOKTOR ALS TAf.lOIINrR Drr Vrrjtmirr ÄfrtrfVf »n* dfV«?r tUirsfrUuny am Mnrf.tir.l, rfrtrw Dm f rm H.rharon, <Ir >n Ornngi nqctnr t nhrdhrh von Tri-Aviv. — fRwt.) ..Ich wil! j;nr nichts mehr als da* blosse tägliche Brot, wenn auch durch schwerste manuelle Arbeit verdienen!" Wie oft hörte man diesen Hätz von Jüdischen Intellektuellen in Huropa! Ist c.h bloss Phrase, von der Verzweiflung des Nicht* weiterkönnen.«» eingegeben, oder die wirkliche Hinsicht, dass die freiwillige Proletarisierung der einzige Weg der Erhaltung vieler jüdischer Existenzen, vielleicht «o^ar der jüdischen Kxi.»tenz überhaupt ist? Ks ist bekannt, welche Rolle in der zioni.iimchen Ideenwelt immer schon die Forderung jsur Rückkehr zu den gesunden Grundlagen einer jeden nationalen Wirtschaft, zu der manuellen, namentlich zu der Landarbeit, .«.pielte. Es ist über ebenso bekannt, dass in vergangenen Tagen ein derartiger „Idealismus" nicht allein In assimilatorischen Kreisen belächelt, sondern auch von zionistischen Angehörigen der freien Berufe als ein Postulat empfunden wurde, das einen persönlich nichts anging. Der Chalux In Palästina war ein Held in den Augen dieser Zionisten, aber keine Existenzform, kein „Broterwerb". Durch die Verklärung der Proletarler-Exlut«m Ist Palistina das einzige unter allen Auswanderungsländern, wo die seelischen Hemmungen gegen eine freiwillige Proletarisierung, wenngleich nicht entfalten, #o doch erheblich gemildert werden. Hier hat man die Möglichkeit, neu anzufangen ganz unten und dennoch ohne Minderwertigkeitsgefühl. Die auffällige Betonung, man wäre nun „Dienstmädel" oder Schwarzarbeiter am Bau, dos demonstrativ« Tragen der Arbeitergewändor selbst bei festlichen Gelegenheiten, im Theater usw. dienten hier stet«, um da« Gefühl, man wäre eigentlich durch den unerhörten sozialen Abstieg ins Bodenlos« gefallen, zu bekämpfe.;. Hier fanden Angehörige intellektueller oder kommerzieller Berufe eine stolze Genugtuung d«rman hätte nun das ganze Spiessertum glücklich hinter sich, da* Krämerdasein und das Antichambrieren aus Europa seien nun Uberwunden: man wusste mit einem Wort, da« man Cbaluz, Vorkämpfer für sein Volk Ist, das» man jüdische Geschichte lebt und selbst gestaltet. Km schien so, als ob die Einwanderung aus .Deutschland dieser Geisteshaltung Palästina.? einen schmerzlichen Stoss versetzt hätte. Die Städte wuchsen, in die luxuriösen Läden Tel-Avivs, in die „besseren" Vergnügungsstätten nicht ..angezogen" zu gehen war peinlich, und obwohl das Einkommen des Arbeiters es ihm erlaubte, sich bürgerlich anzuziehen, so war er doch in dieser Kleidung nicht mehr vollwertig, die schwieligen Hände, die schwerfällige Bewegung, der ganze Habitus des Arbeiters mussten getarnt werden und aus dem Chalux, dem wie selbstverständlich jedermann in Palästina den Vortritt gewährt hatte, drohte der „kleine Mann" aus Kuropas Großstädten zu werden, der im Schatten und am Wegrand geht, stets bedrückt von dem Bcwusstsein »einer Schäbigkeit. Die Welle dieses für Palästina so gefährlichen Europäertum» verebbte in demselben Masse als die Jahre wirtschaftlicher Dekonjunktur und die fortschreitende Verarmung der Neueinwanderer die vornehmen Lokale zwangen, sich auf „niedrigeren Standard" umzustellen. Die grosse Mehrheit der neuen Alt-Mittelstiindler besinnt sich freiwillig oder gezvvunn auf das alte zionistische Ideal: die Grundlage einer ge- ■ Macht hat, einen grossen Teil de-s palästinensischen Lebens - . den au, h für das Land als Ganzes wichtigsten Teil — »tilij runden nationalen Wirtschaft ist manuelle Arbeit, namentlich reulcgen, «od«*s die Meinung, man könne in Palästina gegen I Landarbeit. Nun habe» wir sie hier unter uns auf dem Land, den Wiilen des jüdischen Volkes regleren, schlagend w i d e r -! sie gehen .mit uns im Morgengrauen weite Strecken auf »anlügt wird. Zugleich kann nicht bezweifelt werden, das» so dlgen FelÜwegen zur Arbeit, sie verdienen wie die Schrift es ein Generalstreik dem Jisehnw selbst g;'ö«se Opfer auferlegt, und es gibt viele, die dii3 Frage aufwerfen, oh denn die britische Verwaltung, gegen die man protestieren will, durch diese Massnahmen so. schwer geschädigt wird oder ob nicht vielmehr der Schaden den .lischuw selbst trifft. Die Kundmachungen des Waad Leumi und der anderen Instanzen haben offenbar den Zweck, diejenigen Parlamentsmitglieder, .dl« der jüdischen Sache freundlich gesinnt sind, zu .stärken Wir horten, dass dieser Zweck erreicht wird. Ob es freilich notig war, in dem Aufruf des Waad Leumi den Kolonialminister MacDonald mit Hiller zu vergleichen, bleibe dahingestellt. Hier scheint die Neigung zu möglichst starken Ausdrucken zumindest zu einem Ge#chmackafehler geführt zu haben. Der Streik Ist ein Beweis für die Erregung, die durch di« Ankündigung der Einwanderungs-Sperre hervorgerufen wurde und zeigt, das* die verfehlte britische Politik in ihrem Streben, die Araber zu gewinnen, doch nicht zu einer ruhigen Entwicklung in Palästina fuhren wird. Der Streik wurde am Dienstag nachmittag im ganzen Lande m voller Disziplin und Ruhe durchgeführt. Sämtliche indischen Geschäfte und Betriebe waren geschlossen und die jüdischen Städte und Dörfer, sowie die jüdischen Stadtteile boten ein Bild vollständigen Stillstandes. ....... ein überaus eindrucksvoller Protest und eine Kundgebung des solidarischen und einheitlichen Willens der gesamten Judenheit Palästinas, Ebenso wie Tel-Avlv hatten auch die anderen Städte die Anweisung ausgegeben, dass die jüdische Bevölkerung sich ab 3 Uhr innerhalb der Häuser befinden »oll und das* nur in dringenden Füllen mit einer Erlaubnis der Jüdischen Gemeinde das Ausgehen erlaubt sei. Dinner Teil der Demonstration i»t nicht hundertprozentig gelungen. Vielmehr sah will im Schwei.«» ihres AnKesirhte« Ihr Brof und nachts Ii*. K'-n .«de mit uns hinter S-indsäcken. in der Hand das s< hu?;nhereife Gewehr. In diesem Darr in liegt ein fast völliger Verzicht auf europäische Kultur 'wer von uns glmibt noch nn sie?), «tif Buch und Zeitung, auf Vergnügen, denn nach der Arbeit hat der palästinensische Landarbeiter kaum noch Kraft und Empfänglichkeit zu irgendwelcher geistigen Tätigkeit, und hätte das Judentum nicht d*s Wundervollste geschaffen, was es für einen körperlichen Arbeitenden gibt, den Sabbath. er hätte kaum Gelegenheit sich zu beginnen, das* er ein Mensch ist. Jahr um Jahr vergeht mit dorn Wühlen in der Erde, die Turija, das Werkzeug des Taglöhners auf dem Land, von lern man anfänglich glaubt, sie bringe rt*n Tod (so schwer ist die Arbeit mit ihn, sie gibt einem da* Notwendig« zum I^»ben und ist in Wirklichkeit nicht halb so schlimm wie ihr Ruf. Der Arbeiter auf dem Land hungert nicht, er lebt schwer, aber er lebt ein sinnvolles Leben. Menachcn von hoher Bildung, von atissergewöhnlichen geistigen Qualitäten findet man unter den landwirtschaftüchen Taglöhnern In Palästina: wie würden sie dieji«s Leben Jahr um Jahr führen können, wiusten sie nicht, da*s sie gerade damit einem hohen Werk« dienen. Nicht Abenteurer sind das, Leute unten, die nach oben trachten, sondern Männer, die ihren Piat* ausfüllen. Der Alteste van uns (in einem Dorf von rund tausend Einwohnern) ist Mediziner, er ist schon grau, arbeitet neit 17 Jahren mit Pflug und Turij«, verdient an manchen Tagen 30 Piaater, weil er vorzüglich arbeitet, aber er hat vier Kinder. Hinter dem selbstgezimmerten gehrank, versteckt in zerbeultem Rahmen das medizinische Doktordiplom der Wiener Universität.'' Es sind Leute im Dorf, die Dr. E. seit 17 Jahren kennen, sie versichern, er hätte noch nie jemandem einen ärztlichen Rat gegeben. Dr. F., ehemals Studienassessor an einem Berliner Gymnasium, ist ein schmächtiger, schmalbrüstiger Mann, kein Mensch würde es diesem typischen Altphilologen glauben, dass er seit fünf Jahren Tag für Tag mit Erdarbeiten sein Brot verdient. Er spricht nie über sich oder über seinen früheren Beruf und hat hoch nie vom Arbeitsamt eine leichtere Arbeit verlangt, wie andere schwächere Arbeiter. Geht man in der Stille des ächabbath-Nachmittaga an seinem Fenster vorbei, so hört man ihn manchmal leise Horas skandieren: „Vitas hinnuleo me similis, Ohloe, CfUäerenli pavidam montibus avüs..." Auch zwei Journalisten haben wir: Dr. K.. einst Handeis« redakteur vom ..Berliner Tageblatt", ist seit sechs Jahren Mitglied im Kibbuz und hat dort bis jetzt Immer die Übernahme von „Amtern" — als da .sind Kasaa und Buchhaltung,) Einkauf für den Wirtschaftsbetrieb u. a. m. - erfolgreich abgelehnt. Er arbeitet prinzipiell nur mit der Turija. „Auch ein Prinzip!" meinen achselzuckend die Chawerim, lieben ihn aber mehr ab) andere. Sein Kollege Dr. H. von der „Frankfurter Zeitung" ist der „freihändJerischen" Tradition treu geblieben, arbeitet für Akkordlohn in Pardessim und erzählt, er hätte einmal auch *»chon ein halbes Pfund im Tag mit der Turija verdient Dos kann aber auch bloss »chrlftstelleriache« Phantasieprodukt sein. Der fünfte Akademiker in unserem Nest Dr. W. war Advokat in .Wien.. Er ist noch neu im Lande und unter uns Landarbeitern, doch auch er Ist ein Mann an seinem Platze. Sokrate,s sagte: „Der Mann an seinem Platze wohin er selbst oder wohin ihn das Schicksal gestellt hatte, mu&s ausharren im Guten wie im Bösen". Solch« Männer braucht Palästina. Bar Tikv* «Magdiel» man auf den Strassen zahlreiche Spaziergänger, die »Ich aber vollständig ruhig verhielten, iiodass die Strassen mehr das Bild eines jüdischen Feiertags boten, an dem das Publikum spazieren gjüht. Der Streik Ist im ganzen Lande ohne jeden Zwischen fall verlaufen. Die Regierung hatte urnfangj reiche Su hei heitsmassnahmen getroffen. Kurz nach Beginn des Streikes, um a Uhr, fuhr in Jerusalem eine starke Abteilung j motorisierten Militärs ein. Nirgends gab es Anlass zum Einschreiten. Die organisierte jüdische Bevölkerung hat gezeigt dass sie kein Interesse au Unruhestf/tung hat und dasa es ihr darum zu tun war, in tiner würdigen Form einen politischen Willen vor aller Veit tu demonstrieren. ■•tolhwng, Anuonf. \V;kn::! von Brillen icit. Uliren, Gold und Silber LOMBARDHAUS 57 Nathlath tvnjamm 57' JPASCO- ELECTRIC LIMITED T K 1. - \ V 1 V DAS FÜHREMOE ELEKTROHAÜS JK1U S \I.F,.>I Jaffa U 1 , »l-lrsi.ii-» „Klon" 'iv! :iir><; »EICHC AUSWAHL IN AllIN HAIFA 43, Ki«i»w*y. Tel. 1131 ELEKTR0-6E6ENSTAN0EN Jabotinsky über jüdische Terrorakte In einem im Warschauer „Moment" abgedruckten „Amen" übertfchriebtnen Artikel erklärt Jabotinsky u. Soll das jüdische Volk den letzten Schützengraben im Kampfe gegen das WeUsbueh verlassen? Wir lassen »ns nicht weiter den Kopf mit politischen Sophismen wirr machen. Jeder hätte gewünscht, dass die jüdische Kampthandlung sich unmittelbar gegen die Banditen richtet. Würde aber eine jüdische Abteilung eine arabische Bande verfolgen, so würden ihre Mitglieder von den Engländern verhaftet, entwaffnet und vor ein Gericht gestellt wer Jen, sohl»'«slich würde man die Mehrzahl von ihnen hängen. Wir stehen nicht vor der Wahl: Kampf gegen die Banditen oder gegen die gesamte feindliche Gemeinschaft. Wir haben lediglich zwischen «wei realen Möglichkeiten tu wählen: vorzugehen tjegen du feindliche Gemeinschaft oder überhaupt nicht zu reagieren. IN MEMORIA* JAKOB SAN DB AN KS Die hebräische Wochenschrift Jlnpoel Hazaiv" widmet ihre letzte Nummer dem Andenken Jakob Sandbank». In einer ganzen Rei'ie von Artikeln wird die Bedeutung von Sandbank für die Kuitur- und Gemeinschaftsarbeit in Paliistina dargestellt. Das Heft wird eronnet mit einer Ausübung von Martin Ruber. Weitere Mitarbeiter des Heftes sind Hugo Bei.jtitann, Kurt Won/tun.•, Gerda Luft, Jehuda 7öm-äAwii«^, J. Gottheit, Michael Axnaf, Ludwig Klvin tfrüher Erfurt, dyr dort mit Sandbank zu: mmenarbeitete. steuert einen Aufsatz uber religiösen Soziuli is bei », Josef Braslaivski u.a. Ks wäre;'.u wünschen, dass die e dem Andenken des Verstorbenen gewidmeten Aufsätze aiu-h in deutscher Sprache erschienen, da die noch nicht hebräisch lesende deutsche Judenheit gedanklich! und arbeitsmässig einen besonderen Gewinn davon haben könnte, dass die Gestult dieses einzigartigen Pioniers det; Volksbildungsgedankens ihr nahegebracht wird Der 50. Siedlungspuakt Eine neue Siedlung auf Boden des Jüdischen National-Fonds, Beth Aflfa, wurde zehn Kilometer südlich von Bt-er-Tuwia gegründet Diese Siedlung ist die dreizehnte neue Gründung seit der Veröffentlichung des letzten Palästina- Weissbuches am 17. Mai. Es ist der fünfzigste neu« jüdische Siedlungspunkt seit dem Ausbruch der Unruhen im Jahre 193i. B*th Aflfa wurde besiedelt durch eine Gruppe von 60 Mitgliedern des „Haschomer Hazair". Ks bildet nunmehr den südlichsten jüdischen Siedlungspunkt im Lande. Bisher war da* in den. Unruhen von 1«2« zerstörte und dann wieder aufgebaute Beer-Tuwia der südlichste Punkt. Die palästinensische Presse, insbesondere die der Arbeiterparteien, weist darauf hin, dass dieser Aufbau neuer Siedlungspunkte die wahre Antwort des jüdischen Volkes auf die neue englische Politik sei. Ich habe meine zahnärztliche Praxis von Wlem nach Hollo 24, P#v»nor*trafso verlegt. Dr. med. Gt>org Wintornitz Wir kaufen, 1mmm»n. Erb.««t AnicWc «Kh von *u***it«. Atfktion-toom Aren KOMN wwl lü AISKt MAUA t H*nUtr. 1* iof» i * LEICA - CONTAX - OCCASIOWCN ANKAUF ~~ VERKAUF - TAUSCH la Photo-Arbeiten, Spezialabteilung für Lt.ca-PclMKOKN-Eotwicklung;ftuK«c- Küln] MAMA, MtCMAiUYZ- ICKI KMAMtASIt, »Ii. 1137

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