Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 18 (14.7.1939)
- Date
- 1939-07-14
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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t*r. ia, 14. vit Ifta» Jüdische welt-RUNDSCHAU Seite » Die FlüchttingM-Probleme Im englischen Oberhaus äusserte sieh der Unterstaatsekrct*r für die Kolonien Ixtrd Du ff er in zur Flüehtlingsfrage. Kr erklärte 'im SchhiASwort der Debntfc>. England hsb« jetzt etwa «noooo Flüchtlinge aufgenommen und eine nennenswerte Verr/rossenin?? dieser Zahl wurde Anli srmitismus erzeugen. Man müsse also sehr «ein. Die Regierung sei Af m d^r /•*»'/', Kurznachrichten aus aller Welt Nach einem italienischen Dekret «ollen Juden ihrer Staatsbürgerschaft v e" 0 italienische! Dr. S. Stri h r «. der Schwei/, r Lvrik r. wurde an* ■lustig er- I Idsüh.-h seines r.o. Obilristagt.'i in der schweift- Prevüber« htig | klart werden, darunter befinden sich KaJ>bi David P r n t o,;;,u ehrenvoll gewü-digf. Dr Steinberg wttr eine Zctttftny rftrsmi; ehemaliger Oberrabhlner von Rom. Professor Fntneo und | z Ion Illach sehr til'ig und h»t in der letzten Zeit viel für dlff zionistische Schriftsteller Dante L a t t. c s. Rnbbiner j jüdische End Shirfittm /<NAn:irl/r- Brxhüf* für die Am^rf/Mn?; 101. , . „ v, * 1 flnrhUmam i„ British Ouämnn od'r andrmco .*» Wsfcn. j Prato. der früher in Alexandrien war, soll, wie.es hewst. nls (Wenn England auf diesem Standpunkt beharrt, durfte j Nachfolger von ttaw Usiel Oberrnhbiuer der scfardiru-hen - -■ - 'Gemeinde fel-Aviv werden, unter den Ausgebürgerten bedie Hoffnung ntif eine grössere Ansiedlung in der artigen britischen Kolonien wie Britisch Guayana völlig : finden sich 40 in Ägypten wohnende italienisch Kchwinden. den mit Privat mittein sind erfahrungsgemäß der rrtig« Aufgaben nicht zu lösen. A. d. R.) Im wetteren Ver-; *< Ihoiten der Nazi-Methode,, nnrhahm lauf seiner Antwort erklärte I»rd Dufferin auch, die englisch« Regierung prüfe die Möglichkeit, einige jüngere Flüchtling«, die nicht mehr mit ihren Eitern vereinigt werden können, als «ngllsche Bürger zu absorbieren. Die Debatte war von Lord Lytton mit einer herzergreifenden Rede eröffnet. Weiter sprachen der Erzbishof von Canter• bury, der Bischof von Chich«st«r, Lord Cetil. Lord Marley. Lord Reading tt. a. Auf eine Anfrage im englischen Unterhaus an den Premierminister, ob «r an die polnische Regierung zwecks Zuladung der 4000 In „Niemandsland"- an der deutsch-polnischen Creme umherirrenden und dortselbst grosse Not leidenden polnischen Juden in Polen herantreten wolle, antwortete Unterstaatssekretär Butler: Lord-Halifax befasst sich gegenwärtig mit der Lage dieser unglücklichen Flüchtlinge. Auf eine Anfrage Im englischen Unterhaus sagte der Un Kln Dekret Juden, Diese M"' Registrierung de;< gesamte Massnahme beweist, doss die Italienische Regierung alle Ein« Vt.■ 1 tan. M S tlK.K SI.OVIKII kr s 1 o v a k l s c h e n R e g i e r tt n g ordnet clmftfichen | Monaten nn. Juden gehörenden lamlwlrt- I anderen liod*?nbvsit/e:i innerhalb von zwei -kindische Juden geUuL« Juden und Halblen Bestimmungen dei Dr'uets nicht ausge- In Kaunas finden gegenwärtig Verhandlungen zwischen mr'Prt s*nt* Vertretern der litauischen und der deutschen Regierung be-:' D,nmentreffend di« Ste«nu»»g*hörS*kelt der nach Litauen g«-! In Ausführung der Bestimmungen des Dekrets* über den flüchteten M e m e I e r 'statt;. Ks verlautet, das» gepi-mt iV Numero . flaust» Im Anwattsbaruf hnben di« Advosei. auch diejenigen Memeler Burger. die für Litauen optiert : kntenknmmern in Bratislava und Türe. St- MarMit insgesamt haben, jetzt wieder als deutsche Staats-uigehorifc zu betr.ich- »515 jüdische Rechtsanwälte u u s g e s c a I o s » e n. ten. Die deutsche Regierung sei elnverafnnden. da sie dann Auf ,,,-rn S^n/en (lebie» der Siovaket dür fen nur noch 24 der Pflicht entbunden win wird, .len nach Litauen jreflüchteten Anwälte die Anwaltspraxls ausüben und auch dl«» Memeler Juden eine jti die vielen Millionen gehonur Kutschar,,,r f,,r Jüdische Klienten digung für die Wegnahme ihres Vermögens in Memel zu zahlen, Bei einem vom deutschen Gesandten im Haag veranstalteten Frühstück (iberreichte der deutsche Wirtschaft*- minister Funk im Namen Hitlers dem Generaldirektor der Abteilung für Handel und Industrie beim holländischen Ministerium für Wirtschaftsangelegenheiten Dr. H. M. H i r s c h - feld das Verdienstkreuz des Orden» des Deutschen Adlers. j ^Hinten bi Tu Brntislawa < Pressburg» sind alle ^trnjen, dl» i Namen von verdienten Juden trugen, so u. a die Schreiber» igasse. die Isidor Knget-Sfraste. Maximilian Htein-Gasite. Kgor» Bondy-GasM*. SellgerstrasMe. umbenannt worden. Am li. Juli habet, mehr als IWO Juden auf Donauschiffen Press bürg verlassen. Sie werden von «lownki.seh.cn Polizi 1- Schwarzen Meer eMkortiert. terstaatssekretär de* Auswärtigen Amtes Butler in Bezug auf Dr. Hirschfeld ist jüdischer Herkunft. Es ist nicht bekannt, die Möglichkeit von Flüchtlingseinwanderung nach Biro-job er den Nazi-Orden tnrürkffcwiearn hat. Die Synagoge in der slovakischen Stadt Dobruska ist »uV!\i Ordnung der Stadtverwaltung in ein Kirchenmuseum um- Bidschmn. die Sowjet-Regierung habe dem britischen Bot-; Am Morgen des «. Juli wurde an der rückwärtigen Ein-j *Cw"Jndc,t worden »chtU*• erklärt, dwulTta he%it sei. Flüchtlinge aufzunehmen, gangstür zur Kairoer Synagoge eine Bombe entdeckt.! I™* w.rd. ^absiehtigt die «lovakldaas jedoch j«d*r Fall individuell hrhnnHnt werden müsse. - j die nicht explodiert war. Neben ihr lag ein Zettel mit einer! * i»J f « » «• J" ^Z^!!u^ "K Die Expertenkommission, die nach Nord-Rhodesien Aufschrift, die den ägyptischen Juden, weiche den Zionismus}^ V;;'^ l^ und NvBiitlind entsandt worden war. um die Möglichunterstützen, mit Vergeltung droht. Lau. amtliche! Statist k lebeu gegen,*an,K ,n d*r ...... ^ften «in«^^Anskdlung Von VmSngen an Ort und "teile! Im Rahmen der Festlichkeiten anlasslieh des .m Jahres-! "« «™ «esamtbevidk.rung von 2f>5«000 Seelen «5 000 cu untersuchen, ist nach London zurückgekehrt. Der Bericht ) taj.es der Gründung der Stadt Ncwport. in der von Boger j M« Williams, zum erstenmal in Amerika, da* Prinzip der irligtöl KMtfNR!•.•%IJIHTINAf'NKIfTHTKN se« Freiheit verkündet wurde, fand in der historischen Tour«- J ^ür die Wahlen?tim Zioniiten-Kongress sind U» Synagoge In Newport (Rhode Tsland »ein npezielier CJottesj pM|ä.stina im ganzen I'*- Listen eingereicht worden. Palästina, dienst statt. Geleitet wurde die Zeremonie von dem Prasihut 144 Delegierte zu entwenden. Palästina durfte da* elndinten des Synagogenrates in Amerika Rabbi David d« Sola j gl|C<. iwtnd Min> wo in iK^m Jahre ein Wahlkamnf zum Poof. der die Gebete laut dem Ritus, wie er vor 300 Jahren j Kongres» stattfindet, da In den meisten anderen Lnndern geübt wurde, sprach und Gewander trug, wie sie zu jener j wegen der politische.. Zeit getragen wurden. Im August wird an der Synagoge i Vereinbarungen der Parteien erseUt wordei eine Gedenktafel enthüllt werden, deren Inschrift der Ver kündung der religiösen Freiheit gewidmet sein wird. vor drei Jahren nach Belgrad kam und seither a!» Professor an der philosophischen Fakultät der Belgrader Universität wirkte, rnuas Jugoalavien verlassen, weii ihm die Behörden die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängern wollen. Licbert wap Präsident der Internationalen Kant-Chnvlhrhaft. Er wird sich voraussichtlich nach England begeben. In Budapest sind am 1. Juli denjenigen Mitgliedern des Opernhauses, die unter di« Bestimmungen des II. Judengesetzes fallen, die Kündigungsbriefe bzw. di* Verständigungen Uber die Nlchterneuerung der Verträge ausge händigt worden. Darunter fallen Mitglieder des Chors und des-. Orchesters, sowie mehrere So!i»t«*L der-Dirigent Anton Fleischer u. a. Auch aus dem Nationaltheater scheiden mehrere berühmte Schauspieler au*. Die p o 1 n l s c h e n G e m e i n d e w a h i e n sind in sämtlichen 574 Städten des Lande« zu Ende geführt worden,-- »Jb«r- «aa Ergebnis liegt bisher nur eine von Re.gierungaseitc veröffentlichte Aufstellung vor. Danach errang das „Regierungslager der Nationalen Einheit" 41.08% aller Mandate. Die sweitstärksie Gruppe sind die Ju?k;: mit 17A%'. Es folgen dann in der Reihenfolge der errungenen Mandatenzahi die oppositionelle Nationalpartei, die Sozialisten, die Ukrainer und die Deutschen. Dr. Wilhelm Filderma n 'st zum Vorsitzenden des Verdes jüdischer Gemeinden in Altrumanien wiedergewählt den. Aus diesem Anlas« sandle er an Koni« Carol Tl. j Huldigun^sdepesche. wofür ihm dieser dankte, König Ou ol hat auch an den neugewählten Vorsitzenden der Bukarester Jüdischen Gemeinde Sternbach ein Glückwunschtelegramm gesandt. üiss« der Wahlkampf durett ist. Auch in Pader Kommission ist, wie verlautet, bereits fertiggestellt. Die Kommission empfiehlt die Ansiedlung einer grossen Anzahl von Flüchtlingen im Mwinilunga-Distrikt. Eh handelt sich um ein Gebiet, das hoch gelegen und gut bewässert ist. Dl« Schwierigkeit besteht darin, das* es nur schwer erreichbar ist. Dfr Chefsekretär der Verwaltung von Nord-Rhodesien hat eine Erklärung veröffentlicht, worin es heütst dasE die Regierung die Vorschläge prüfen wird, und dass Ahne Zustimmung der lokalen Verwaltung keine praktischen Schritte unternommen werden werden. Unter dem Vorsitx von Aussenminister George» Bonn et und in Anwesenheit von Kardinal Verdi er fand am Qual d'Orsay eine Sitzung des „Comite: Central des RefugieV' statt Di« Generalsekretär in Frau Louise Weiss berichtete über die Tätigkeit des Komitees, insbesondere über die Unterbringung von Flüchtlingen in der Landwirtschaft. Der bekannte amerikanische Journalist H R. KnicKcrfeocker hat sich im Auftrage des Hearst-Pr«s«ekonzern» ia New York der Aufgabe unterzogen, die Lage derjenigen Opfer des Dritten Reiches zu »ehild«rn, die heute „ohne Visa und ohne Geld, wie Tiere, durch die Strassen der Niemandsland« und der Nierriandsmeere gejagt" werden. Er teilt in seinem ersten Bericht mit. dass die Untersuchung, die er angestellt hat. erg«b«n nah*, dass allein in den letzten 60 Tagen 18 Ostean-Dampfer mit 5627 jüdischen Flüchtlingen — Männern. Frauen und Kindern — von Europa aus in See stachen und vorn Orte Ihres Ziels wieder zurückgeschickt wurden. Die vielbesprochene Irrfahrt der .St. Louis" sei, verglichen mit vielen anderen Fällen, „noch eine Vergnügungsfahrt" gewesen. 400 jüdische Flüchtlinge aus Österreich und Tschcchoslovakel wurden in der Nah« von R h o d o s von einem Italienischen Schiff gerettet und nach Rhodon gebracht, als da« sie tragende Schiff „Rim,f in Seenot perlet. Das weitere Schicksal der Flüchtlinge Ut vorläufig unbekannt. Die ,.R«m'\ die unter der Flagge von Panama segelte, ist vor kurzem bus Konstanza ausgelaufen; in Nummer 17 der ..JWtt" wurde berichtet, dass 160 Immigranten, die keinen Platz auf der „Rim" finden konnten, vor Verzweiflung ins Wa&ser springen wollte». Die „Rim" war, wie sich zeigt, völlig aee-untüchttg vnC sandte in der Nähe der Insel Rhodos SOS-Rufe aus, warouf ein italienisches Schiff ihr 5tu Hilfe kam. In Nizza wurde in der Villa und Domäne Beati Rpgard «ine ..ferme e"eole dos r^fugies" (landwirtschaftliche Schulungsstätte für FiüchtünKc) eröffnet (Schenkung von Lco:i A= Störte). Die agronomische Leitung Hegt in den Hunden von Jean Asch, dem Sohn d«>s Dichters Schalom Asch. Der Lord Baldwin - Fond für Flucht Hngshilfe, der bereits über f 500.000 beträgt, wird am 3t. Juli abgeschlossen. JÜDISCHE ZEITtXGKN IX SCHANGHAI Nach einer Schatxung von Sir Viktor Sansoon in Shanghai wird die Zahl der Flüchtlinge dort Ende des Jahres auf etwa 23 000 angewachsen sein. Die Schwierigkeiten d*r Versorgung" dieser Flüchtlinge sind fauit unüberwindlich Der bisherige Präsident des uir Beschaffung von Mitteln „•*... «-»™.- i unvereinbar sei, während zwei (der England«. VorsiU d«. Fluchtlmgskcmitees hat Life Chatm. e«n fuhrenj imt) dieMr Anschau widersprachen. Der Rat wird «ich dar Börsenmakler der Stadl, übernommen. Aus den Benchten S im s«pUmb#r mit der Sache Muwn. aus Schanghai geht hervor uass das Hilfswerk für die Flucht- Kua*« immer grösseren LV.fang annimmt und es werden alle f Diejüdische Kolonisation Im Neffe wt für die sich seit möglichen Einrichtungen neu geschaffen wie Sommerlager für j bnger Zelt besonders der ehemalige Gouverneur t>r Sinai- Kinder etc. Auch gibt es unter den Flüchtlingen eine ganz« | Haibinse! Ja.rvis einsetzt, (vergl. ,.JWR" Nr. 17». Ist jetzt JUih« von Musikern. Künstlern etc.. die verschiedentlich im jn London zum Gegenstand einer Aktion gemacht worden, Lager, aber auch in Schanghai (auch im Radio) auftreten. Zu ] aR deren Spitze das Unterhausmitglied Sir Frank Sander- F«s«ach und Schawuoth hat ein Kantor aus Berlin( Rothenberg o n steht. Eine von diesem geführte Abordnung aller Par- < früher Adass Jütroei .Berlin), den Gottesdienst geleitet. Zwei j t«i«n unterbreitete dem Koloniaiminister «inen Vorschia«,, *»it aiien Mitteln die illegale Immigration verhindern und lästtna finden jedoch Verhandlungen zur Vermeidung eine» Wahlkampfes statt. Di« Kfjrnmi,iJ»iun für NotstÄndün Qi"SO'rguTig itr'i dsr J«wlshi- Agcncy richtet an die Bevölkerung den Appell, die Versorgung mit Lebensmitteln für Notzeilen nickt zu vernachlässigen. Der Stand der Versorgung; Palästina» angeahbb! der unsicheren internationalen Lagelasse ein« solche Warnung notwendig erscheinen. Rabbi Moses Blau von der Agudath. Jisra«! hatte elm Gespräch mit dem DUtrlktkommlsftär von Jerusalem Kelth- Roarh in Verbindung mit der einigen hauptsächlich von or» thodoxer Bevölkerung bewohnten jüdischen Vierteln auferlegten Koitektivatrafe. In Natnnia kam es zu heftigen Zusamme»fitösseri zwischen gewerkschaftlichen un»l re visionist lachen Arbeitern, Sechs Arbeiter wurden schwer verletzt. Die Arbeit mussta unter Polizeiaufsicht fortgesetzt werden. Da» technisch« Department der Stndtv«?r#attun^ -•J,f*t- Aviv fordert die finuthesiiz'er""''linf;:"'"her:^Püwimew""THff -• i-chut «kelle r tln/.ubauen. Es wird berichtet, dao* die» bei zehn Häufcern, die jetzt im Bau sind, bereit« geschieht. Die VerHicherungsgcaeHsehaft „Hassneh" berichtet, das/» Im letzten Geschäftsjahr die L«b*ni5verrteh*rung'en >fm S52 .. gestiegen sind auf imitsamt S.K»rt. f>f« Versfehernn«<uiumm« betrug F;nde ]U?.r> LP. MiSiOO. wozu in der ersten HH'ft'- weitere LP. If-H.oOO kamen. Dir Zahl der Ver.Vn h^rururapoiieen g«g«Mi Unfall hat sich im Laufe de.'4 Jahres IÖ.1« mehr ah; verdoopett. Die Ceaellschaft. zahlte ein« Dividende von 4%. Das VcHagsbiiro von Ben Jnhtlda«? ..Thesaurus der hebräischen Sprache" (dem berühmten, 'pider unvollendet gebliebenen hebräischen Lexikon, das früher bet I^ngenscheidt er»ichlenen ist) wurde; jetzt nach Jerusalem verlegt. Palästina in Genf und London Der Bericht der Mandatskommission an den Volke rbundsrat über Palästina enthält sich jeder Stellungnahme zum britischen Weissbuch, da die Mandatskommission sich auf den Standpunkt gestellt hat .,es handele »ich hier um eine politische Frage, für die der Völkerbund* r a t zuständig l.it, während der Mandatskommission nur die t-berwaehung der Verwaltung des Mandatgebhrtes obliegt- Von »5n7ÄJ u lTii ^tS^Cen s!*ben *r Mandatskommission waren jedoch ^l!ril ^, u[^, c Hilfskomitee« Splelmann hat sich f fü„f der Melnnng dws dm Weissbuch mit (fem Mandat ^u'^r n nach Amarika _ begebe«^. Den unve,einbar wahwnd awei (d<er Eng,Änd<r um{ dw Fran. »^«^J1; ,*r »* ntbvn dem Suez-Kanal herstellen würde. *MacrK)naid sprach .♦ich im Prinzip für eine Prüfung der Vorschlage aus. Di«/ Verhaudiungen werden weitergeführt Aus »'iner Anfrage irr» englischen Unterhaus erfahrt man, dass von t-hristtichrr 8* if« in Haifa di« jiidisnhe HMfnpohzek für die Bombenanschläge verantwortlich gemacht wurde. Der Kolonialmirü%ter wagte, der High Commisiioticr habo am 3. April von Vertretern christlicher Kirchen in Haifa derartige allgemeine Anschuldigungen erhalten (also lange vor der/ letzten ftornbenattentat--Ad. It.), MacDon&Jd fügt» ommissioner habe du* strikte Erklärung; i>*r2«-ugt, dass an all dUsen Anschuldigungen kein wahres Wort ist. - An dies« Erklurungen schk>ss sich noch eine längere Debatte an, in d^r von einigt«! Abgeordneten die Beschuldigungen unterstützt wurden» von anderen dem scharf widersprochen wurde. Im englischen Unterhaus betont« Koloinalmmister MacDonald im Zusammenhang mit dem ftehgmanrt-Proz*»«, die in Palästina kursierenden G*rüchte, das» di«- britisch» Regierung selbst die illegale E i n w ü n d s r u n g ni< ht ungern sehe, seien völlig unfundiert. I>ie Regierung werd* •bemalige Wiener Journalisten haben in Schanghai zwei Z«l-[dass der N«gew mit Ausnahme des heute bewohnten Gebietes Ungcn in deutscher Sprache gegründet. Die ein* heisst „C*ibc! von Berscheba für di i Ansiedhmg jüdischer Flüchtlinge zur Fast", wdigiert vo« A, J- Storttr und ist eine illustrierte Zeit-; Verfügung gesteht w«rde. Im Zusammenhang damit »ollen achrift »ur Behandlung der Fragen China« und des Fernen; gewisse strategisch wichtige Arbeiten durchgeführt werden, Osten» die ander« Zeitung The Shanghai Jewish Chronsel«', j vor allem der Ausbau des Hafens von Als aha und die redigiert von U\cin, ist eine jüdisch-zionistische Wochen-j Strasse nebst Eisenbahn Rafa-Akaba, die das Mittelmeer *e*iri't- \ mit dem Roten Meer verbindet und eine Krsatzverbindung «eide di« illegalen Immigranten von der nächsten Unmigrationsquotä abziehen. Das englische Kolonialminiaterium tritt in ftnem Aufruf dafür ein. den ftlbcrg als fts iiutzgebie* fit erklären da» bei der Erweiterung der Jerusalems Neustadl nicht bebaut werden darf. E» sei eine PfUcht der Christenheit für dia Bcpflanzung des Olbergen mit Ölbäumen Horge zu tragen, 4 d* äHu G. OLLENDORFF & CO.* i\ti-:ii\ATIO\ %i^PKIM I IO.\ 19 WEST, 44th STREET« NEW YORK, N.Y. tELEGR. ADR. AMERCONNEX Eigene VertretuniBcn in ImiuUh» — Färb* — Aatw«rprn — Ilasana — Siduev — Shaaghai und alk-n wichtigen Städten von D h A.; Mp*e. rr*>ik*tem-LH§4»rug untev 'MotlverHehtu**!