Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 18 (14.7.1939)
- Date
- 1939-07-14
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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jeltt 10 JÜDISCHE WELT -RUtfDStffAtf Kr. 1* 14. Vn. 1939 SPORT-RUNDSCHAU MAKKABI EREZ ISRAEL IN AUSTRALIEN 7t..-Mr. -*m~ ' i!,5*W>' n ♦ i 5? ri nj$n 5"w rar ra In seinem vierten .Spiel auf der Ati.stralien-Tourne> traf in Neweastle «Ina Makkabi-Team mif dl» Auswahlmannschaft von Nordaurdrnllen und fliegt« nach interessantem Spielverlauf mit 3:1. Nur \ Tage ."pätf r, am 8. Juli, musslfi die Mnkkabi-Elf bereits tu Ihrem bbher »rhwersiten Spiel In Sydney antreten. Ihr Gegner war die Fti.M.sball-Natlnnalmnnniehaft von Australien. Trotz ausgezeichneten Spiels der Stürmerreihe mussto s'irh «He MstUkiihi-Verlri'tiinK einem torrelrhen Spiel mit •',:? geschlagen bekennen. Dl«» Niederlage gegen die offizielle Vertretung den australischen Fussballs ist durchaus ehrenvoll. Von fünf Spielen, die bisher In Australien ausgetragen Wurden, hat dir Makkabi-Mnnnsehnft drri gewonnen und zwei Vcrlore:i. Das Torverhältnis ist 1:7:16 zu Gunsten des Makkabi. Nach den bisher vorliegenden Berichten hat das Makkabi- Team bereits b*<| .seinem ersten Auftreten die Sympathien »Her Kreise errungen. Die gesamte Presse des Landes hat ausführlich zu dem Hesueh der Sportnmnnsehaft «um Palaflth a Stellung genommen. Allgemein wurde die Mukkabl- Delegation als die Repräsentation de» neuen Erez J.'irnel bcgrüast. Jüdischer Sport ans aller Welt In einem Ten.». . K'uhh.'impf besiegte Mukl:aUi-London die Spielstarke Manns« Ii:*11 des Woodstock-Tennis-Klubs mit 5:4 In dem Makkabi-Tnim ragte die frühen- Meisterin von Deut» bland und Siegerin nuf der 2. Makkabiah. Frau Ilse Friedleben hervor, die an dem Erfolg des Makkabi entschei- <dend buteiitgt war. Bei den f;nf//(srJK'>t Juijettilmeiateraehaften zeigten einige Jüdische Athleten ausgezeichnete Leistungen über 410 Yards belegte Ornstein In der Ausgezeichneten Es'it von 53.2 Sek. den 7.weiten Platz. Ncumnmi erzielte über 220 Yards die Zeit von 25.6 Sek. MrikJcabi-Wnmchrtu gewann bei den Klubwettkampfen in der L Uhtathletik die Meisterschaft der Gruppe C. Tm Kugebtossen erreichte Fürstenbevg 11.03 ni. Wilda belegte über 8000 m den '.{. Platz und schliesslich siegte Mnkkabi-War- «chau in der 3x800 m Staffel. Bei den Fechtmeisterschaften von Polen, die In Köttewitz ausgetragen wurden, konnte sich Roman Kantor, Lodz, als Zweiter plazieren. AnKisslieh der Jubilitums-Wettkämpfe des Sportverbandes Vo i Wilna war Makkabi-Wilna im Korbball über Sokol-Wilna nach aufregendem Rf>iel mit 21.19 erfolgreich. An einem von „Liga^-Warsehnu veranstalteten Leichtathletik-Meeting nahm der auf einer Europa-Reise befindliche Allround-Athlet des Mukkubi-Tel Aviv, Arie Attermann teil. Er startete für Makkabi-Warsehau, konnte «ich aber be» «einem ersten Start in Europa noch nicht plazieren und blieb ttii.tcr seinen sonstigen Leistungen zurück. Im Speerwerfen kam er nur auf 41*18 m und im Diskuswerfen, erreichte er 5»2.4S m. In Shanghai wurden von Emigranten aus ..Mittel-Europa 2 jüdische Sportvereine Ins Leben gerufen, die mit dem Makkabl-Welt-Verband die Verbindung aufgenommen haben. In der Auswahlmannschaft des Kreises Victoria (Australien), die in Melbourne gegen Makkabi Erez Jsrael mit 1:7 unterlag, waren?. Spider der Hakoah-Melbourne, die dem Makkabi ange.srhlo.iHcn ist. tätig. In d<-r Tuchrrho-Xlouvtlid wurde die sportliche Tätigkeit d»*s Makkabi, nachdem sie monatelang verboten war, im beschrankten Umfange wieder aufgenommen. Auch in einigen Giojfs-Stndten Deutschlands konnte mit der »portlichen Arbeit, wieder begonnen werden, NMJOIWM X(i IM M\KK\HI-U rXT-VriKH\NI> In Tel Aviv fand die er^te Tagung der HATO (Hanhalah technit olamil», der obersten Sportführung des Makkabi-Wclt- Vcrbandes nach ihrer Verlegung von Prag nach Tel Aviv stall. Es wurde ein geschäftsführender Ausschuss gewählt, der aus Dr. Robert A t I a s z, Benzion Fett. Georg Flesch, Dr. Hans Kuhn. Fritz L e w i n s o h n, Dr. Jona Schwertf Inger und Dr. Ernst Simon besteht, Einer der wesentlichsten Beschlüsse der Tagung ist die Vorbereitung und Durchführung von Makkabi -Welt- ,<• p i e 1 c n in Europa und Palästina Im Jahre UM«. Mit den Vorarbeiten soll in Kürze begonnen werden. JAIlifKSVKRSAMMM Mi DES VERBANDES DER SPORTVERBANDE Bei der Jahresversammlung des Verbandes der Sportverhände von Palästina (Hitachtduth Chowewe lasport) war die organisatorische, technische und finanzielle Vorbereitung der Mannitchaft von Erez Jsrael für die Olympiade 1940 iu Helsinki wichtigster Gegenstand der Tagesordnung. Die Versammlung beschloss dem neuen VorHtand, der aus S. Rum („• ( k 1, J, A 1 u f, D. A 1 m a g o r. J. J e k u t i e I i. M. Gehl, Dr. Atlasz, Fritz Basr, Ch. Wein und G Flesch be- .steht, die Verantwortung für die Olympiavorbereitungen zu übertrafen. MAKKABI-PETACII TIKU All AN DER SPITZE DER HANDBALL-LIGA Die letzten Meisterschaftsspiele im Handball brachten eine Klärung um die Führung der Tabelle. In dem bisher schönsten und spannendsten Spie) der Saison siegte im Stadion voi Tel Aviv Makkabi Petach Tikmth knapp mit 11:8 <7:5) über Bar Kochba-Atid Tel Aviv. Die Atid-Leute lieferten ihrem Befürchteter. Gegner einen .schweren Kamp*, den Feto ch Tikwah nur durch das Versagen des sonst zuverlässigen Torhüters von Atid gewinnen konnte. Beim Stande von 9:8 für Petach Tikwah hatte B. K. Atid die grosse Chance, durch einen 3.3 m-Wurf auszugleichen. Diese Ausgleiehsmöglichkeit wurde jedoch vergeben und in den letzten 2 Minuten erzielte Petach Tikwah noch zwei Tore, die seiner Mannschaft einen recht glücklichen Sieg Kicherten. Amal-Tel Aviv kam zu einem kamplosen Sieg über Makkabi Tel Aviv, der nur mit sieben Spielern auf dem Spielfeld erschien. MAKKABI B TEL-AVIV — BETAR TEL-AVIV 2:2 (1:1) Im letzten Spiel vor der Sommerpause im Fussball, die vom 8. Juli bis 15. August .1939 dauert, erhielte die Reserve- Elf des Makkabi Tel Aviv ein unentschiedenes Ergebnis gegen Betar Tel Aviv. Fritz Lcwinsohn. Musik in Jerusalem Konzert im Beth Ifaolim Zu Gunsten mittelloser Neueinwanderer stellten sich der Flötist William van Blaese, die Geiger Wolfgang Schocken und Sascha Farnes, sowie die Pianistin Ruth Cohn-Sehlesinger «ur Verfügung. Als interessantestes, selten gehörtes Werk erklang die Serenade für Flöte, Geige und Bratsche von Max tfetjer, die schon allein durch die helle, .schwerelose Besetzung als eine sehr reizvolle „Monscheinserennde" gekennzeichnet i^t. Davor wurden ein Flötensonate von Händel und je eine Violinsonate von Momart und Brahma goapielt. Die in jeder Beziehung am meisten abgerundete Leistung bot W. van Blaese, aber auch die übrigen Künstler taten ihr Bestes, um 4in stilvolles und künstlerisch hochwertiges Koiuert zu gehalten. Moderne Musik im Radio Jerusalem. Hans Schlesinger gab mit Hilf© des Radioorchesters ein höchst lebendiges, farbiges und für viele neue Strömungen charakteristisches Konzert neuer Musik. Drei der aufgeführten Komponisten (Eisler. Rathaus und Gershwirü sind Juden, der vierte, Polowlnkin, Sowjetrusse. Zwei Werke - die üriel Acostasuite (nach der für die Habima verfassten Musik) von Rathaus sowie Gershwins ..Rhapsody In Blue" sind längst bekannt, zwei Werke — Eislers Miniatursymphonie op. 29 und Polowinkins „Ratstltiinze" sind au» neuer Zeit. Diese beiden letzten Stück« versuchen mit Hilfe alter Formen — jedes auf «eine Art -~ revolutionäre Musik zu schaffen. \VHhrend Polowinkln robuste, humorvolle, im Klanglichen noch vom frühen Strawlnsky abhiinglge Balletmusik schreibt, scheint Eisler auf dem Weg *u einer Synthese seiner ersten - Iii der Technik von Schönberg betünflunsten - Periode und der radikalen Dynamik und Rythmlk jener Zeit begriffen tu sein, da er noch Arbeitermusik schrieb. Vor» den vier vorgeführten Werken war diese Symphonie jedenfalls das weitaus bedeutendste. Das Konzert begann hiermit, also mit dem Werk, das die meisten Anforderungen an den Hörer stellte, und wurde bis zur „Rhapsody in Blue'» immer volkstümlicher. Arje Sachs spielte den Solopart ganz ttus$egieleh.net. , Bynanofiale Musik. Die Gemeinde „Emet W'emuna (De. Kurt Wilhelm) hatte den Organisten Hans Samuel eingeladen, eigene synaffognle Orgelpräludien als neue Möglichkeiten, die Orgei zu einctü aysuigogütc-n Instrument zu verwenden, darzustellen. Zwischendurch hörte man altere Chasanut — meist unbegleitet —- auf GrammophonpUtten. Die reine, Melodik, die •uf diesen Aufnahmen zutage trat, war hinlänglicher und schon unendlich of bestätigter Beweis dafür, dass die Orgel kein Instrument ist, das irgend etwas «»U Jüdischer Synatfogenmuslk tu tun hat, weil es auch bei den kühnsten Experimenten stilistisch hier absolut kem§ VerWndungsoiögUcUk«it tu geben achemt, , Da Hans Samuel nur ein Klavier zur Verfügung hatte, und da er kein Pianist, sondern offenbar ein außergewöhnlich begabter Organist und Komponist ist, konnte das, was hinter den in dieser Form recht chaotisch, fremdartig und schwerverständlich anmutenden Kompositionen steckt, die ganz abgesehen vom untauglichen Thema als reine Musik zu betrachten sind, wohl kaum von der Gemeinde, sondern nur von den wenigen anwesenden Musikern geahnt werden. Internationale Gesellschaft für S'eue Musik (5. Konzert». Bei weitem nicht das eingängigste, jedoch fraglos das bedeutendste Werk wurde durch das virtuose Bratschensolo Heinrich Jacobys repräsentiert: Hindemiths erste Viola-Sonate aus dem Jahre 1922, also aus der reifsten Zeit atonaler expressionistischer Musik. Seither ist ja die Entwicklung nicht sehr viel weiter vorgeschritten eher zurück. Jedenfalls klingt alles noch so frisch, als ob es eben erst entstanden wäre. Es ist wirklich erstaunlich, was hier für eine Klangfülle, für ein Reichtum an motivischen; latent-polyphonen Ausbiegungen, dynamischen Steigerungsmöglichkeiten in eine einzige Linie eingefangen, aus diesem spröden, schwachen Instrument vom Komponisten wie vom Virtuosen herausgeholt worden ist. Der vierte. Satz stellt in seiner furiosen Dämonie das Maximum des Erreichbaren dar. Die eminent virtuose Leistung des Bratschisten — der das Werk wiederholen musstc ■-- kam hier besonders zur Entfaltung'. Eingerahmt wurde die Komposition von Hindemith durch zwei Werke, die allein schon durch ihre kühne Instrumentation sensationell wirkten: eine „Souatina eti Trio", ein spätes Opus von Florent Schmitt für Cembalo, Flöte und Clarinette und durch ein „Coneerto für Cembalo. Violine. Cello, 1 löte, Oboe und Clarinctte" von Manuel de Faha. Während bei dem Deutschen Hindemith das Inhaltliche in einem heinahe philosophischem Sinne zentral hervorragte, erstaunte bei den beiden romanischen Autoren -die nicht einmal zur jüngsten Generation gehören -- das Klangexperiment als Ausgangspunkt. Florent Schmitt -- der Altere der beiden Vorgänger von Debussy, Ravel und du» übrigen französischen Impressionisten, versucht mit Erfolg das Cembalo modern als solistisch betontes Ensemblein>lrument einzugliedern, Es entstehen tonmalerischc Wirkungen, die der Flügel cm gleicher Stelle gtvviss nicht so stilecht hergeben könnte. Manuel de Fnlla - ~ Zeitgenossa der Impressionisten, der aber schon In das jüngst.» Stadium, d-.-f fc-ftr^ödschea MusJK til'uciiircigc - verwendet das Cembalo solistischer, wertet es koloristisch, Imitativ, formal und stilistisch in absolut radikaler Weise aus. Auch in diesem Falle hatte der reissende, unsentimentaie. eisklare KEivög des Cembalo nicht durch ein Klavier gleichwertig ersetzt werden können. Als Interpretin der beiden Cembalowerke tat sich Dr. E. Gerson-Kiwi üherragend hervor., wahrend das Ensemble (Jenny Schmerzler tVioline>. Lisi Breuer (Cello»; Dr. Fritz Marcus (Cläruiette», Chanoch Marcus (Oboe) und W. Schleyer (Flöte) tonlich sowie Interpretatorlsch diesmal nicht absolut den Erwartungen entsprachen, 'Alice Jacob-Loeuenson. r>)$rt n t c i p r, y 3 -j « :n#n mvpts n~\* - •'««u] nc« rr cv^ ov. ,0*1? n^rn dvjj ")pr> rwpri? -rrtK?i }yi rppria ns\?rpi ,rtb;brt \p u.t^ cvn n»n neipn ip \yi rwpnc 1» nete wprip* ,Jntß ovn nefc rcipn ly nor WP* m>? r59 rt4^^« ,ei»g ]p ntyn n;e wpv nefn ncipr;i rc^pn^ .m»1? vvw ntyn r«) .FW o'n«» (irm o^?w .0^? n?*? n? vvß o)*« ^3 o^;i ]-H) "151* y*m - o^rs nrpiaf w.T^a (-PW) iep) .-"D^ip wf} 1' P*alm 19 Vers „ein Tag sprudelt dem anderen den Spruch zu"; ') leihen (zu ergänzen: Zelt, Stunden»; •) zurückzahlen (eine Schuld); •) gefunden werden (als Resultat); -1 helmlich, unmerklich; Geschöpf; '.> Psalm 19 Vers 4 bli nischma'^ ungehört, unhörbar. " m^in k? fiFäg ^9 fa*af«gimn ,m)$7) i?on. «oid-iip n?t <*nj tfljn {*Tpj^ w^r "nBiKjj wrj«^ n«^j^«3| r^>jjn <4rn?nq .urif^oa <a^2j? <7bipc pW (ton^j5F| n^ n^n^p rmpf ('^iynn 2is^n T^Hf» »yri wir» oVm nfrse. n!,^P|?J7 VT* w$ n7S9 %~V ('*ort^n nnyn w pr^n JiurtB li*&sri -i;art* <'Jn;ym <,7ny«.? p-f'ö Dfn 2^3 *»*rv?£ .3%P9ninpn wn1? 3»39p im« «"-r?1?^ c^\r,*b «»«nrnßo 3^| ^»p^ibh un^p <2«nnn i^n rn .^3^!? 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Er trägt die persönliche Unterschrift einer grossen Reihe von Vertretern de: politischen Arbelt. der Wissensehaft und Kunst, des Handel* und der Industrie sowie der Arbeiterschaft Palästinas; 5> Veröffentlichung; s> über jem. etwas verhängen; *> Würgung Erwürgung; ♦) jem. etw. oktroyieren; *> Status; ') Minorität; »> festgesetzt; *.» sich aufmachen; w.» hartnäckig; » totlich; ") befleckt werden; 15) Greuel, Abseheu; u) Hif'il v. Stamm nafol ^fällen; »») unschuldig; "> verstärken; v> Feindschaft, Hass; u) wild; "} zusammenfallen lassen, konzentrieren; *"> Partei, Gruppe; "> unterminieren; -) bewaffnet; "> imstande seiend, geeignet; u> vernichten; Zerstörer; *> vo» innen; ") gefährden; ■) Sympathie; SV entgegenbringen; J4) Kreis; ") Werk; sl> Gebot; *;) Morgenröte; *) alt; *> ,^schön" im Sinne von „wirksam"; *•> gelegentlich, hier einfach: durch; 51 > Nachahmung; »> verdorben, sehlecht; Gegensatz: metuk« >; kau; *'» Mitte'; w) unrein; ' > jem. an etw. annähern (Pi'el);; w) Ziel; *•') Unterzeichneter; *'.> Warnung; 4ii unterbrechen; '*> „bei seinem noch im Anfang stehen"- noch in seinem Anfang; isolieren; u> Hetzer; *') Verhetzter; *) «ich einigen; *-■ > energisch. Bei der 4L Jahresversammlung der J<wish Publication Society of America (Jüdische Verlagsgesellschatt Amerikas», die unter der. Vorsitz von J. Solis-Cohtn jun. in Philadelphia stattfand, wurde mitgeteilt, da-ss während des Jahrej 1938 die Gesclbchaft 46.000 jüdische Bücher abgesetzt hat.!l:r. Jahre- 1338 hat die uc ciischaft, die bisher in einem Jahr« •gröbste verlegerische Tätigkeit entfaltet. Unter den ver» öfftntlichten Werken befinden Mch mehrere, die bereits in jder „JWR" angezeigt waren., so die SchectUer-Biographie von 'Norman Bentwich und die Geschichte der Juden in Regens- \ bürg und Augsburg von Dr. Raphael Straus. Für das nächst« JJahr wird unter anderem ein Buch über die Juden in der 'Literatur Englands sowie eine Geschichte der Gemeinde Köln!\on Dr. Adolf Kob?r angekündigt. Im Stiebel-Verlag erscheint demnächst eine hehfimch* Übersetzung von Suetonius „Daa Leben dea Cäsaren." Di« Übersetzung stammt von dem Rektor de»_ Warschaus! J.u4** istischen Institutes Dr. Edmund Stern,