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Jüdische Weltrundschau · 1939-07-14 · 18 (14.7.1939) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
18 (14.7.1939)
Date
1939-07-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 18. 14. VII. 1939 JUDISCHE WELT-RUNDSCHAU feit« f Notizen der Woche •frrvMlrfn, II. Juli Die trantöihche Revolution Der 150. Jahrestag der französischen Revolution, der von der französischen Nation jetzt gefeiert wird, ist auch für die Juden der Welt (nicht nur für die französischen) de:* Gedenktag an einen tiefen und bedeutungsvollen Einsc/, litt in :hrer Geschichte. Gewiss denken wir — genau so wie die Feiernden selbst dabei weniger an die Einzeler'i^nisse, die damals geschahen, die blutigen Vorkommnisr?, die ja auch unter den zu Beginn der Revolution völligrechtlosen Juden - besonders im Elsass und in Geraubter jüdischer Besitz L>ie deutschen Zeitungen im ..Protektorat" bezw. im Hu- . detenland veröffentlichen ntiindtg Listen der sfifct'nnnnton I irisierten jüdischen Unternehmungen" in der CSH. d. h. Ge-| f •v ° 1 5 54,1 sehafte. die das K i « e n t u m v o n .1 u d e n <dn<|, von Juden »•Wir Di!Ut*ph*n aufgebaut und geleitet wurden und nach der Invasion der Verlangen ikic'i dem Verm Rührend« Offenheit Nazis geraubt und an deutsche Nationalsozialisten vergehen werden. Ks ist charakteristisch, das* auch die im tschechischen flehief liegenden jüdischen Unternehmungen an Deut' srhr vergeben Werden, wodurch natürlich das deutsche Clement einen unberechtigten grossen Machtzmvachä erhält. . .. . ., _v . , , ,. Kiner Liste r.oleher Arisierungen entnehmen wir toijjende lornringen ihre Opfer forderten. Wir denken an die, NnnM.n KroMCr Firmen, die kürzlich ntw jüdischem Besitz in notorische Wirkung dfr grossen geistigen und sozialen deutschen Boritz aus dem Gebiet der ehemaligen Tschoeho- U.nwalzung, die damals begann und deren Errungenalovakei übergeleitet wurden Schäften gerade in unserer Zeit wieder in der heftigsten I stnhlinduttrir A.C.. Brüx, IVW v & Schuirr. Bleehspiehvaren- Weise umkämpft sind. Im Verlauf der Revolution von' f«brik. Kinsicdel. Lcd<viabr\k Duh, Karbltz. w\n\vrhm* damals siegte der Geist des Grafen Mirabeau, der wie für alle natürlichen Lienschenrechte - auch für die bürs c h e 7, e i t u ng" i n U rü n n schreibt: tsrheehisrhen Vrotrlitnrat tragen kein 'er Tschechen. «Ler wir , gerliehe Freiheit der Juden eintrat. Seit der französischen Revolution datiert die Emanzipation der Juden in Europa, die von den Revolutionsheeren Napoleons auch in andere Teile Europas getragen wurde und im Laufe des 19. Jahrhunderts sich allmählich durchsetzte, bis sie in der grossen Gegenrevolution unserer Zeit in weiten Gebieten Europas wieder aufgehoben wurde. Diese 150 Jahre waren eine Periode grosser kultureller Leistungen einzelner Juden, eine Bereicherung und Erweiterung des Jüdischen Gesichtskreises, die wir nicht mehr rück gängig machen wollen. Die Juden sind eingetreten in tiie Gemeinschalt Europas. Zugleich haben sie leider im Überschwang des Neuen die Assimilation kritiklos Ubertrieben und ihr eigenes Volk vielfach verraten. Aus die sem folgenschweren Abfall wurden wir unsanft aufgerüttelt. Die Juden von heute bilden wieder (stärker als je in diesen 150 Jahren) eine Schicksalsgemeinschaft. Herne begreifen wir, dass die Emanzipation und die indi/iduelle Befreiung des Juden nicht nationaler Selbstbesinnung widerspricht, sondern gerade auf ihr gegründet sein muss. Aber auch sonst sehen wir heute den Zeitraum von 150 Jahren in einer etwa» anderen geschichtlichen Perspektive als noch vor kurzer Zeit. Die vorige Generation hatte das Gefühl, dass die Errungenschaften der französischen Revolution eine endgültige geschichtliche Wendung in der Richtung des Ideals der'Humanität bedeuten. Heute verstehen wir, dass as solche endgültigen Prozesse des Fortschritts in der Geschichte nicht gibt, sondern jede Generation sich ihre Freiheit und ihr sittliches Ideal selbst erkämpfen muss. Die französische Revolution hat einen neuen Begriff von .Europa" in geistigem Sinne erschaffen und sie war auch der Ausgangspunkt der Entwicklung des modernen Nationalismus, der in unseren Tagen Europa wieder zu zerstören droht. Der Jahrestag der französischen Revolution ist jetzt mehr als ein historischer Gedenktag. Er ist eine .Mahnung an alle, die »ich als Verwalter des Erbes der Deklaration der Menschenrechte fühlen. Man hat von antisemitischer Seite Misen- und Metcüwaren-C;^ in. ,b. II, Au - fig, Zic/dci RrUmr, Lobositz. r,i<iinhrr keramische Werk-' Oes. m. h. lt., LWjuiU bei f)u.\. Loicirufrr <£ .fftvit, Buntweberei, Zwickau, Emil Furth <£ Sohn. Zellulose- »jnd Pnckp.ipicrfabrik. Nc.iteritz. Ii. Hloch Porzellan, Elchwald. Ludwig Edelstein, Witseheeri'eugunjr un I- Textilgrosjdmndel, Reichenberg, Wilhelm Getreuer, Wirkwarenfabriken. TepUtz-Sehönau. Otfn Graf, Grosseisenhandlung, Aussig. Baufirma Lederer A Bloch, Teplltz-Hchünnu Fingerhut d Co.. Papierfabrik. Bodenbach. n. Trvbitnch d Sohn, S«Uk>nwarenfabriken. Mühr.-Schünberg. Stauf- und Seidenweberei AG. vorm. Rud. Reichert Jk Söhne. Mähr.-Trübau, Vereinigte Schafwollwirrnfubrikctt AG.. Brünn, Beiheb Jiigerndorf. Troppaucr Jutefabrik Gebr.. Ilatschek AG., Troppau, W. d J. ßellak, Schafwoll-Modewarenfabrlk, Jiigerndorf, Heinrieh Klinner. Zwittau fLcincn-. Segeltuch-, Bauinwoll-, Damast-. Teppich-, Jute-, Schlauchweberci. Zwirnerei, Färberei, Appretur-. Imprägnierungs- und Konfoktion.ianatalt K G. Marburg d Söhne, Erste mech. Jacquordweberei. Leinen- und Tischreugfabrik. Freudenthal, Samuel Hirnch, Baurnwollwarenerzeugung, Pro&snttz, Weberei, Zwittau. Tuchhau.* Silesta Gfirumer d Reitler, Jiigerndorf, Tuchhau* Foukal, Inh. Walter Löwy. Jiigerndorf, Granit olwrrke AG., Bilm, May Perl, Sägewerke. Freudenthaf, Alfred Schild, Dampf sage hoSel werk. Hni?export und Kistenfabrik. Mähr.-SchSnborg, Reh rnth'sehe Kuramtalt, Niederliudeu ie«e, Waiujlhahr Zuckerfabrik, Trentschianska Tepla. Bei folgenden Gesellschafter, wurden diejüdischen Vc-rwaltungsräte gestrichen: Kupferwerke Böhmen, Prag. Muhll^-Union A.G. für Glasindustier Prag, ..Foresta" Handels A.C.' Prag, Hugo Freund & Co. A.G.. Pra«?. Böhmische Tafelgl.Mfnbriken A.G., Prag tl, „Orion" Schokoladenfabriken A.G., Prag XIT, Julius Mein! A.C., Prag. F. M. Oberlander, Baumwollspinnerei und Vereinigte Weberei A.C.. Hronow. werden es nWM zulassen, tia.ss sich dna tschechische Volk durch die Arisierung jnd chim Besitz-, bereichert. Wir fordern, drtfji bei «liesem Gesehäftstran^fer die Deut sehen in erster Keihe berücksichtigt werden. Wir bewundern di» Klugheit des Kührers. der den Rcichsprotektnr crimiehtlft ha , die Arisierung jh.ltr.cher C»cschaf'..j überwachen." ms m:m ..Protektorat" Die anUj.iduicheii Kx/.essc in den mühriselien Ktadten M it h r i h e h - O «tni u. » r ü n n usw. dauern In unvermindertem Masse an. Letztens sind *ognr jüdische Kinder In uffrntliehen ParUnnlngen überfallen und schwer verpnigelt werden. Vor den Kuigangen x« den P:\rk.iniagvn Mnd jetlt iVe.-.ipostcn stationier.', die numtlichc Kinder, welch.- die Anlagen aufsuehvn wollen, anhalten und sie fragen, nb sie Jüdisch oder ,n:-iiich'' sind, Selbst Kindermädchen, die Säug* lm^'f im Wagen führen, werden angehalten und nach d«r Abstammung ihrer Schützlinge gefragt. Der «eweuene Voraltstend« der J ü d ic Ii c n f" artol in <'.er ehemaligen Tschechoslovnkej Ing. Krnst Frischer, dur unmittelbar nach dem Finzug der dvut.nchcn Truppen In Prag von der Gestapo verhafter wurde, ist hu» d r Haft entlassen worden. Gleichzeitig wurde der GeneralBfkrefiir der Htifgcloston Judischen Partei Dr. Leon e I ni a u o w i t z in Haft genommen. Eine Gruppe von 2«o K i n d e r n inl djcier Tago von Prag; nach England abgeroi: t. Diose Fluehtllngsklnder rhielten die Krlaubnis zur Einreise. In Englnnd. nachdem Ihre Eltern .«ach schriftlich verpflichteten, tde vor Erreichung der Volljährigkeit nicht t: u besuchen. Ein einziger Erwachsener hatte von der Gestapo die Erlaubnis erhalten, den Transport bis zur holländischen Grenze zu 1- 'eltcn. In Prag wurde ein»? tschechi» «tdi e N u s i -I' artol h dorn Vöfbiki der NSDAP gegriitid»>rf Ihr Haitptvertrottf Grasblum erklärte, das tschechische Volk müsse die Weltan- Behauungen der Deutschen vollständig übernehmen. Es verlautet da** hu j*.t.*t mehr ftls-.-200ü -ilidischK- Ci©s<thäft«-"li»~- Protektorat aufgelöst worden sind. Der Präsident der Prager Jüdischen Gemeinde Dr. Emil Kr fka, hat sich nach Paris und London begeben, um von den zentralen Jüdischen Organisationen für die jüdischer» Hilfsorganisationen im ..Prot-» Horn'*;" U«t,cratiiU<mg zu erhalten. Wahrheit über die Eigenart unserer Situation zu sagen und das Volk für eine Politik zu organisieren, die der wirklichen realpolitischen Sachlage entspricht. Auch in einer kleineren Sache, die im Jischuw in den letzten Wochen viele private Diskussionen hervorgerufen hat, zeigte sich die Planlosigkeit des Vorgehens, nämlich bei der Aktion für die Förderung der Landesproduktion (Tozereth Haares), wobei dj,;n Uftttshaitungsvorständen Erklärungen zur Unterschrift vorgelegt wurden, die ein ______________________ undurchführbares Programm enthielten eine Bache, Deutschland manchmal - um Frankreich und i die man jetzt einzusehen beginnt; aber die Bevölkerung die französische Revolution zu diskreditieren — davon gesprochen, dass sie .Jüdische" Ideen verbreitet hatte. Diese Behauptung ist absurd und unsinnig, wenn sie bedeuten soll, dass die Triebkräfte dieser tief in den französischen Verhältnissen, in der sozialen und politischen Struktur des Landes erwachsenen Umwälzung anderen Ursprung als rein französischen gehabt, haben. Wenn aber gesagt sein soll, dass die Idee der Gleichheit und Brüderlichkeit der Menschen, weil sie alle in Gottes Ebenhild geschaffene Wesen sind und alle einen Vater haben ein jüdischer (biblischer) Gedanke ist. so bekennen wir j ohne uns zu ihm. fragt sieh, Welche Instanzen für eine solche Konfusion verantwortlich sind. Man kann nicht verhehlen, dass der einzelne Mensch im Jischuw sieh heute ziemlich isoliert und führerlos fühlt in einer Situation, die so ernst ist wie noch nie, und bei der es vielleicht «m Sein und Nichtsein des Ganzen und des Einzelnen geht. mehr hat die französische Regierung die direkte Ausübung der Macht im Mandatsgebiet übernommen. Damit ist die Krise zweifellos nicht endgültig behoben. Inzwischen wird auch in den umliegenden arabischen Staaten das syrische 'Problem Ir-idenschaltlieh erörtert, insbesondere mit Rücksicht auf die rivalisierenden arabischen Kandidaturen auf einen etwaigen syrischen Königsthron. Immer deutlicher zeigt sieh, schon mit Rücksicht au? die Neuordnung der Beziehungen Englands und Frankreichs, zur Türkei, dass eine grundlegende Neuordnung im V o r d e r e n O r i e n t. insbesondere in dem bisherigen britischen und französischen Mandatsgebiet unvermeidlich ist. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem syrische^-und paläsürienslac-heu Probier« und daher wird auch eine gemeinsame Lösung gesucht werden müssen, die es ermöglichen würde, im Kähmen eines Föderalismus jüdische und arabische Ansprüche zum Ausgleich zu bringen. Die Entwicklung der Verhältnisse in Syrien ist übrigens ein Beweis .dafür, da^H jüeht die jüdische Einwanderung und das jüdische Nationalheim die wirkliehe tiefere Ursache der Wirren in Palästina ist; denn auch in Syrien, wo diese Probleme nicht bestehen» ist bisher keine Befriedung möglich gewesen. Nach un-, die Juden, wenn «5 ihnen gelänge, in ein Vertrauensverhältnis zu den Arabern zu gelangen, als aufbauende, »einbringende Kraft bei der Losung der vorderasiatischen Schwierigkeiten — auch im Interesse der arabischen Well mi'.'virken. 20.000 fMchiiingnhinder nach V Die Kinwamlerungs-Kommiasion : c v i k a n I * Dem Kongress entgegen Angesichts dieser Zuspitzung der Dinge sieht man auch dem bevorstehenden Zionisten-Kongress grosse Erregung entgegen. In weiten Kreisen. ihm. Und in dem heutigen Ringen um die Bej herrscht leider Gh'whqmuikeU gegenüber dieser Veran-1 ITf-Vr^fVinung 'könnten^gernde" d!« Währung dieser grossen menschlichen Tradition werden! staltung; längst ist ein Zionisten-Kongress nicht mehr! 'r.'t.\rm'„. jn em VertrauensverhiÜt wir Juden gewiss Seite an Seite stehen mit allen, die; das, waa er früher war. und die Zionistische• Organisation! b für Menschenwürde und Menschenrechte eintreten. [ hat nicht verstanden, aus den grundlegend veränderten RmlüUi Amm B&ltm-mi^mi+L-ss [Verhältnissen auch Konsequenzen für ihre eigene orgaueiMM «er rnnrerlosigfteif | nisatoriache. Lebensform zu ziehen. Heute weiss jeder, Inmitten der internationalen Spannungen und der un-1 dass das Schicksal Palästinas durch ganz andere Fakgelösten internationalen Sehwierigkeiten-ist-auch-bei den; toren bestimmt wird 'als durch Beschlüsse irgendeines Juden in Palästina nach wie vor ein starkes Gefühl der j Kongresses. Ja, auch die jüdische Haltung im Leinde .sehen Senates hat den Wagner Hogers-Gesetzent- Unyeirwheit -vorhanden. Es zeigt sich immer mehr, [ entwickelt sich zwangsläufig aus Verhältnissen, die zu 1 wurf gebilligt, der vorsteht, dass innerhalb der nächsten dass die neue Situation nach der Veröffentlichung des!• bestimmen jenseits des jüdischen Machtbereiches liegt/ ' ' Weissbuches, obwohl dieses Ereignis genug lang auf sich j Trotzdem war eine Ordnung der inneren V e r - warten Hess, die Juden Palästinas völlig unvorbereitet I h ä 11 n i s s e der Judenheit noch niemals so wichtig wie und in einem gewissen Sinne auch führerlos angetroffen jetzt, und wenn man die Hoffnung haben könnte, dass; Zahl der zuzulassenden Kinder von den Quoten dieser l:at. Die Parolen, die nach der Veröffentlichung des ' der Zionisten-Kongress —• statt sich an außenpolitischen! zwei Jahre in Abzug gebracht werden sollen. Wenn diese Weissbuches ausgegeben wurden, werden nach und nach l Deklarationen zu berauschen — hierzu etwas beiträgt, j Nachricht zutrifft, dann würde der Besch lusa der amerk von vielen als ziemlich inhaltslos erkannt und die i so würde er gerade in der jetzigen Zeit die grösste Auf - j kanischen Einwanderungskommission von sehr zweifei» grauenhafte Verirrung jüdischer Terrorakte wird heute j merksamkeit der jüdischen Welt verdienen. Weit über die i haftem Wert nein. Die Kommission würde dann mit der — nach dem Anschauungsunterricht - ~ wahrscheinlich J zionistischen Reihen hinaus sehnt man sich im jüdischen 1 einen Hand nehmen, was sie mit der anderen gegeben hat. bereits von der grossen Mehrheit des Jischuw mit tiefer | Volk nach einem Wort der Führung, nach einer i Die Einwanderung von Kindern, d. h. die Rettung der Beschämung verworfen. In den letzten Tagen häufen! g r o s s e n Konzeption des jüdische n Problems unsei jüdischen Jugend Deutschlands ist gewiss eines der wichsieh geradezu die Resolutionen gegen jüdische Terrorj rer Tage in allen seinen Verzweigungen, nach einer w ü r - j tigsten humanitären Gebote, aber wenn diese Einwandeakte, die von allen möglichen grossen und kleinen Kör-Jd igen Repräsentation des jüdischen Gedankensj rung auf Kosten der normalen Einwanderung gehen soll» perschaften beschlossen werden. Es ist leider kostbare j im Angesicht einer immer feindlicher werdenden Umwelt! dann ergibt sich daraus für unzählige Einzelfälle eine Zeit verstrichen, ehe dieser Strom von Resolutionen zu; und nach einer Manifestation des Willen», der nach innen j Grausamkeit. Denn es bedeutet nicht« andere^ als (hm* fliesten begann, jetzt aber kann kein Zweifel daran be-] die chaotischen jüdischen Kräfte zu bändigen und zu j 20.000 Menschen, die ihre Einwanderungspapiere und stehen, dass alle verantwortlichen Körperschaften und einem gestaltenden, konstruktiven Element zu \ ihre Quotennummern 'n der Tasche habvjn, das Martyrium grosse Krem? des organisierten Jisehuv.« «ich g e gc-'ü , machen vermöchte, Jeder von uns muss hoffen, dass derdes unausgefüllten Zwischenaufenthalte» und der Warden Terror wenden. Wir würden wünschen, dass dieses) Zionisten-Kongress über die Wiederholung der schon' tezeit auf irgend einer Insel «der aber des Wartens Jahre 2« 000 Flüchtltngskinder in den Vereinigten Staaten Aufnahme finden. Die Kommission hat dem Entwurf jedoch ein Amendement angehängt, demzufolge die traurige Kapitel abgeschlossen ist, aber rückschauend j unzählige Male gehörten Deklarationen und über klein müssen wir doch leider feststellen, dass es dem jüdischen(Hche Parte»kämpfe hinauswachse. Die ohne grosse Ali Volk und besonders der Judenheit Palästinas in dieser' teilnähme der Öffentlichkeit vor sich gehende Vorberei- 2eit an einer zieibewussten Führung mangelte. Die j tung des Kongresses berechtigt vorläufig nicht zu solchen Neigung, sich der Strasse anzupassen, statt die Strasse Erwartungen, im Zaum zu hallen, war schon bei früheren Gelegenheiten fühlbar, noch nie aber so katastrophal wie jetzt. Der Wunsch, den radikalen Gruppen (in diesem Fall also den Revisionisten! durch eine gleichfalls radikale Phraseologie den Wind aus den Segeln zu nehmen, war niemahl eine gute Politik. Was wir brauchen ist etwas ganz anderes: Mit Mut und Entschiedenheit dem Volk die IN« Krise in Syrien Die A u f h e h u a g der Konstitution, in Syrien infeige des Rücktritts des syrischen Staatspräsidenten ist ein ueues drohendes Zeichen der akuten Krise, in die das Land geraten ist. Wir haoen in Nummer 17 der „J.W.P." über die Lage in Syrien berichtet. Nununter den schreckliehen... Verhältnissen Nazideuuehiandiinoch weiter aushalten müssen. Nach den vielen Sym~ pathiekundgebungen, die in USA für die Einwanderung der 2Ü.0(M> Kinder geäussert worden sind (einschliesslich der Gattin des Präsidenten rtoosevelt), müsstc man annehmen, dass dieses Riesenreich diese Kinder auch aufnehmen kann, ohne die Ziffer von der Quote abzuziehen, zumal wenn doch die ausdrückliche Zustimmung de? Parlaments ohnedies ^forderlich ist. Die letzten Nachrich« im besagen aber, da«» sogar m die-wr Form tU-r ganz» Antrag, gegen den u. a. Senator Borah aufgetn-tt-n ist, kaum Aussicht auf Annahme im Senat hat..

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