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Jüdische Weltrundschau · 1939-07-07 · 17 (7.7.1939) · p. Seite 9

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
17 (7.7.1939)
Date
1939-07-07
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 17, 7. VII. 1939 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Seite I Kleine Palästina-Nachrichten Der High C o m m i s Strasse Palästinas und die s i o n f r hat die nördliche Grenzdon, befindlichen Polizeistationen Kurznachrichten aus aller Welt iftsspizici-t und Metullah besucht. Auf der Rückreise hielt j Im Verlauf der grossen politischen Rede, die der eng tische «ich der High Commissioncr in der jüdischen Siedlung Ajeteth f Aussenministr/ Lord Halifax am Donnerstag. 2'.'». Juni, auf Hascharhar auf und besichtigte die Wirtschaften. Sodann : dem Jahres-Dinner des Königlichen Instituts für Interöntiobegab sich Sir Harold nach Tiberlas und Nazareth. Auf dem j naie Angelegenheiten nt London hielt, sagte er u .t: .Deutsch- Rückweg nach Jerusalem besuchte der High Oommissioner .; land isoliert sieh von den anderen Ländern ökönomlWh durch den Bürgermeister von Nablus Tukan; ein prominentes Mit-lein System der Autarkie, politisch durch eine Haltung, die frtied der Naschaschtbi-Partei. j für die anderen Volker eine Ursache ständigen »Bangens ist. Anläßlich des IT. T ammus veröffentlichten auch das j umj ft„f kulturelle m Gebiete durch «einen R :> •* in m u s " Ob c r r a b b i n a t (Dr. Hertzog und Raw Usieh einen Aufj Im rumanl,chcn genat ergriff Lmidesrabbiner Dr. I. Nieruf wann vor ungerechte. Racheakten und Blutvcrgieswn j m , r 0 w c r, emzlgl,r Vertreter der rumänischen Judenheit Im gewarnt wird. Auch die palästinensische WIZO wendet sieh in einer Resolution gegen jüdische Terrorakte. Während des Wochenendes ereigneten sich wieder eine Anzahl P b e r fä 11 e von Arabern gegen Araber, wobei eine Reihe von Menschen getötet und verwundet wurden. So 7. B. wurde in Jnffa ein arabischer Kaufmann in seinem Laden von zwei Arabern erschösser», die auf der Flucht noch einen vierzehnjährigen- Knaben verwundeten. Oer Kommandant « es Süddistrikt« hat daraufhin strafweise elf4» Schliessung aller Geschäfte in dem betreffenden Teil der Stadt Jaffa für vier Tage angeordnet. Nach den offiziellen Polizeiberiehten sind im Halbjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 1939 in Palästina <H3 Personen getötet und 700 verwundet worden. Die meisten der Opfer sind Araber. Von Juden wurden 57 Zivilisten und 30 Polizisten getötet und 150 Zivilisten und 42 Polizisten verv/undet. Der Hilfspolizist Jizchak Kagan (aus Riga stammend) wurde bei einem Überfall auf Tel Chaim von Tel Aviv, getötet. In Haifa wurde ein Samaritaner von einem Araber erschosen. In Nazareth wurde ein christlicher arabischer Notabel von Arabern getötet und ein britischer Pol' ist verwundet. Es wurde ein sofortiges Ausgeh verbot über die Stadt verhängt. Ein arabischer Beamter der Eisenbahn wurde in Haifa von Arabern getötet. Kurt Joachim Scharfstein, ein 21 jähriger jüdischer Hilfspolizist (aus Deutschland) wurde in Ahm im tot aufgefunden, man vermutet einen Unglücksfall. In Jerusalem wurde ein »ribische« Flugblatt verteilt, worin erklärt wird, die Mehrheit der Araber Palästina« akzeptiere das Weissbuch als Basis für die Errichtung Ihrer nationalen Ziele. Das Flugblatt protestiert gegen die Haltung der in Syrien sitzenden emigrierten arabischen Führer um den Mufti, die das Weisabuch abgelehnt hatten. Einem Gerücht zufolge «oll demnächst in Damaskus ein arabischer Kongres« stattfinden, an welch:m Delegierte aus Syrien, Palästina, Ägypten; dem Irak und Saudia teilnehmen sollen, um über die Lage Syriens nach der Abtrennung des Alexandrette-Gebiets ru beraten. Sahireiche Spenden wurden in Palästi a von Einzelpersonen und Gruppen eingesandt zwecks Wiederaufbau der durch Feuer zerstörten Kolonie Moledeth im Emek. Die Siedlung war nicht versichert. In der Saison 1931/39 sind im ganzen 15.310.436 Kisten mit Zitrusfrüchten exportiert worden, die einen Gesamtwert von f 4.370.000 haben. Der DuchachniUserlö» einer Kiste stellt sich auf 238 nül», verglichen mit 3ä9 mils in der voraüMseyMitgener. Saison, wo der Gesamtexport ca. •11-Ano.OOü Kisten betrug. Der Erjäs der Zitrusernte ist also in diesem Jahr relativ ungünstig gewesen, und demgemäsa wird auch dl« Lage der Pflanzungswirtschaften als prekär bezeichnet. Die arabische Zeitung „Fa last in" in Jaffa wurde strafweise für sieben Tage verboten. Iter MililärkommaiHUut von Jerusalem hat am 4. Mull den jn<li*chea StadtvierteLi tVth Israel, Mes Scheurim, Bncharia, und Teil von GeuUh, wo wiederholt tv herfalle auf Araber vorkamen, ein« Kollektiv strafe von £ 1000 auferlegt. Ober Greueltaten;n Palästina Die t*berwac-bung de* „lrj;»iti Zwai Leumi" Im englischen Parlament antwortete der Kolonialminister Mac Donald auf Anfragen betreffend d»e angeblichen Greueltaten englischer Soldaten in Palästina, er habe das vom arabischen Propagaadabüro in London hierüber ausgearbeitete Dokument an den High Commissioner nach Palästina zur Äusserung geschickt. Der Koloniaimlnister setzte aber sofort hinzu, dass er überzeugt sei, das Dokument enthalte eine Menge falscher Angaben und diene nur der Propaganda. Auf die Frage eines Abgeordneten der Arbeiterpartei, ob nicht die für das Dokument verantwortlich« Organisation (das sogenannte arabische Büro» mit Nazi-Agenten verbunden sei, gab der Minister keine Antwort. Auf eine weitere Anfrage erklärte der Kolonialmini*ter, dass gegenwärtig 95 Juden in Palästina verhaftet seien, davon 74 Revisionisten und 18 Kommunisten. Der Abgeordnete Sir Erneat Kennet fragte, warum nach den vielen verbrecherischen Handlungen des ..Irgun zwai Ituffli" (jüdischer „Nationaler Miiitarverband", eine revisionistische Organisation) die Führer dieser Organisation nicht verhaftet und zur Veranwortung gezogen werden. McDonald erwiderte, die Tätigkeit solcher Organisationen werde von der Regierung genau überwacht, und die Regierung werde sofort Massregeln ergreifen, wenn sieh da» als notwendig erweisen wird. Auf die Anfrage des Abgeordnelen Crossley. ob die Regierung die illegale Seridestation entdeckt habe, antwortete MacDonald negativ PROF. ISRAEL DAVIDSON In New York starb der Professor der mittelalterlichen Literatur ara indischen Th*ok>gisehen Seminar Israel Davidson im Alter von öf> Jahren. Davideon, der aus Russland stammt, hat eine grosse Anzahl vor. Werken veröffentlicht, ferner zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze, besonders in der „Jewish Quarterly RevteV und auch it» hebräischen Publikationen. Vor einiger Zeit gab er den „Thcsausus" der hebritischen mittelalterlichen Dichtung in 4 Bänden h raus, ein Standardwerk der nachbibüschen ht brauchen Poesie. Für diese Arbeit wurde ihm der erste Preis der palästinensischen Biaiik-Stiftung zuerkannt. Vor einigen Jahren hat Professor Davidson in Jerusalem eine Gastvorlesung an der Hebräischen Universität gehalten. In ihm verliert das New Yorker Seminar eines seiner bedeutendsten wissenschaftlichen Mitglieder, neuer. Parlament das Wort, um auf die Thronrede König Carola II, zu antworten. Dr. Niemirower dankte dem Kenig für die iti der Thronrede zum Ausdruck gekommene Absicht, allen Burgern des Landea die gleichen Rechte;su gewähren. Die HICKM erhielt au.i La P az die Mitteilung, dnss die bolivianische Regierung siel: entschlossen hat. sukzessive sämtliche jüdischen Inhaber von bolivianischen Visen zuzulassen. Die Zulassung der Emigranten soll in der Weise erfolgen, da*s monatlich von ihnen einwanden». Das Mitglied des Repräsentantenhauses. May. hat einen Gesetzesantrag eingebracht, wonach gcsßfcults* Flüchtlinge in Alaska zugelassen worden sollen. Die Zahl der Zuzulassenden soll genau der Höhe der nicht ausgefüllten USA- Ei n wandcrungsquoten cntr.prechea. Im englischen Unterhaus teilte 'Unicrstattt* -Sekretär Butler mit, das.». sich die englische Regierung ftn eine Anzahl Regierungen gewandt hat mit der Bitte, bei der Verhindern n g der illegalen P a 1 & s t» n a-Wander u n g dadurch mitzuhelfen, dass sie die D u r e h r s i « e der illegalen Immigranten verhindern. (Das würde bedeuten, dass die Metischen in der deutsehen Hölle eingesperrt bleiben müssen!!A.d.R.) Das zentrale Fliichtiingskomitce in London hat gemäss den Vorschlag von Lord Halley (vgl. Nr. 16 der „JWR") seinen Namen in „Vereinigtes beratendes Komitee für 'Flüchtlinge" geändert. Der Rücktritt Lord Hai'iys beruht, wie verlautet, .nicht lediglich auf persönlichen Motiv;», sondern ist ein Zeichen seiner Unzufriedenheit mit der Art und Weise der Verwaltung und Organisation der Flüchtiingshilfe. — Die Tätigkeit der FSüeh'tlingsbilfskomitees wurde auch in der letzten Sitzung des Londoner Board of Deouttos (jüdischer Gemeindeverband) heftig kritisiert. Der Präsident versprach eine Untersuchung und bat, alle Beschwerden dem Sekretär des Board weiterzugeben. Wie aus London berichtet wird, ist die p o 1 n i s c h e Regierung an die englische Regierung herangetreten mit dem Ersuchen, die EinwanderungsmÖglichkciten in B r i - tisch Guayana für polnische Juden zu öffnen, Polen erklärte, das« es zahlreiche Juden gibt, die an Landarbeit gewöhnt sind, und dass man Ihnen auch erlauben Würde, einen gewissen Betrag von Geld mitzunehmen. Auch verschiedene englische Fachleute und Abgeordnete interessieren sich für diese Vorschläge. Eine weitere Nachricht besagt, dass bei einer bestehenden Bergbaukonzesslon in Guayana etwa 500 Personen Arbeit finden konnten. Das französische Innenministerium hat 15 jüdischen Flüchtlingen an Bord des Hapag-Dampfers „Cap Norte" die Erlaubnis zu vorübergehendem Aufenthalt in Frankreich erteilt. Der Dampfer hatte am 2g. April Hamburg mit d;;m Z;c! Südamerika verlassen, sowohl in Paraguay als auch Uruguay und in Argentinien wurde seinen Passagieren jedoch die Landung verwehrt. Bei der Ausfahrt des unter der Flagge von Panama fahrenden Dampfern . Rirn" mit 5 0 0 jüdischen F Jucht- I i n g e 11 aus Deutschland-Österreich und der ehemaligen TÄChechoalovakei an Bord aus dem Hafen Konstanza spielten sich herzzerretssende Szenen ab. IH0 Emigranten aus Polen und der ehemaligen C.S.R., die mit der Begründung zurückgewiesen wurden, das» das kleine Schiff keinen Platz mehr für sie biete, drohten, ins Wasser i.u springen. 40 von Ihnen machten ihre Drohung wahr, wurden jedoch von Polizisten und Zivilisten gerettet, mehrere wurden ins Krankenhau* gebracht. Unter den Passagieren der „Rirn" befinden sich 142 Flüchtlinge, die im Konzentrationslager Dachau interniert gewesen waren und seit vier Monaten Im Zollhafen von Konstanza warteten. Der päpstlich« Delegierte beim eucliarintischen Kongress in Beyrouth, Kardinal T i s s c r a n t, hat der jüdischen Gemeinde in Beyrouth einen Besuch abgestattet. Anwesend war auch der Grossrabbiner von Alexandrien, Dr. Ventura. Jn seiner Ansprache erinnerte der Kardinal an dits lebthafte In-;ige «e* ich mit Fluchtfttdo vor Hur- Viertel- Ich mt*"! Brief aus ■lebtet über din unter* 1 für hftml-> l>> vernn- .'>üdafHka dem der ite, da« der Pai^f Pius XI. »n d«v Fluchttir 1 »'«ht hat. Er habe noch in «einen letzten T«r» [riiu m amerikaiii.<*chen Kardinal wegen Forderung | Unj-si lifo in Verbindung gesetzt. „OfRtlo vor cii stunde", sc» Ka»te der Kardinal. ..her Michigan bekommen, der mir h< nommenen Aktionen, ttm »Ich» berühmten T'rofesKor Fr mann, ehemaligen Bibliothekar der Universität Frankfurt, hei seiner Einordnung zu helfen." Die Pariser Polizei hat In den Red-d-.tiunsritumcn einer Reihe antisemitischer Zeitungen und Zeitschriften Haus- «udumKcn vorgenommen, he! denen zahlreiche bebistendö Dokumente beschlagnahmt wurden. Die Gesellschaften ORT und OSE rOrgrmiuatfc;^ werklichc Ausbildung «owle für medizinische Hit stfdteten in Pari?« einen Empfnng für die au«, •..urückgelioinmenen Lord und Lady Marlcy, be ehemalige Kolonienminister Moutct den V*f»t;iit?. führic, Lord Marley erklärte, die Pläne für die jüilinclt» FliU'htliiitjsarbcit .u'icn in Südafrika von jüdischen und nichtjüdischen Kreiden mit grosser Sympathie aufgenommen worden. lo» Vertauf den Banketts wurde erklärt, das« d--r fitmnxScllc Erfolg 'der Reis* Lord Marleys t^itX^^^fJu betrage;' Der akademisch« Senat der Lern her gor Universität hat als Protest gegen die Weigerung des polnischen Untcrrlchtjiministcrs Prof. Swietoslawski. die -W-ahi ■■-vov? PröL Bulandu zum Rektor der Universität wegen dessen poiiiischer Betätigung im Uiger der antisemitischen NationaUlcrnokraten [zu bestätigen, diesen zum Rektor wiedergewählt. Prof. Bulanda hat dem Senat..;mitg;etci1r. dass er das Rekt^st-nicht annehme. Daraufhin wurde Prof. UmghamSi der gleichfalls Mitglied der Natkinaldemokratischc!: Partei (st, zum Roktor gewählt. Bei dem von uns bereits erwähnten Londoner Bankett zugunsten der nn der Universität Jerusalem arbeitenden emigrierten Gelehrten wurden £ 4.000 subskribiert. D>n VorsiU führte der Erzbisehof von York und Ansprachen hielten von nichtjüdisehcr Sei Professor Dornum und H.A.L, Flsh«r 'ein Mitglied des Kriegskablnetts von HM7. das die Balfour* Deklaration beschlossen hatte'», worauf von jüdischer Seite l^ord Samuel und Oberrichter Felix Frankfurter iWashing* ton) erwiderten. Unter den weiteren Rednern war auch , Lady Reading. Der 'dichter Humbert,. Wolfe' trug ein Gedicht „Universität Jerusalem" vor. das für den Änlass gedichtet worden war. Gegen General Manie Marita:, einen der Führer der Rebellion von li)14 und der Schwarzhemdcn-BewegMng, Ist das Hauptverfahren wegen Vergehens gegen das.. Südwest afrikanische Gesetz gegen friedenstorende Umtriebe eröffnet worden. Der General hat in einem Buch die üblichen antisemitischen Fälschungen der nationalsozialistischen Literatur wiederholt, und neben falschen Zitaten aus dem Talmud und Rltualmordnmrehen nicht einmal die „Protokolle der Weisen von Zion" vergessen. Als sachverständiger Zeuge darüber wurde im Vorverfahren Rabbiner Hirsch au« Pretoria, vernommen, Die Hauptver.handlung ist auf August angesetzt worden. Vor kurzem haben in Amsterdam, den Haag und Rotterdam die Wahlen in den Stadtrat sta*.tg»funden.' Im Amsterdamer Stadtrat sind von den insgesamt 4r> Stadtverordneten 7 Juden, und zwar 1 Liberia...' .räO'/Ä^Mi0iv -UihI=:: , 1"" Kommunist.' " Im Haager Stadtrat sitzen, gleichfalls unter i 45 Stadtverordneten. 3 Jeden, und -/.war 1 Liberalfei , 1 Radikaler und! Kommunist. Im Stadtrat von Rotterdam .'sitzen 2 Juden, nämlich 1 Sozialist und 1 Anarchist Der jüdische Maler Mark Gert I er wurde Ut seinem Studio in London tot aufgefunden. Gertler, HU seit einiger Zeit an schweren Depressionen. Die ..Timtis" widmet dem aus dem Lehen geschiedenen Künstler einen längeren Nachwif. In P c r t h starb der Rabbiner der jüdischen Kongregation Rev. p. I. Friedman, der auch im nicht jüdischen- Leben eine angesehene Rolle spielte, so 2, B. war er Vertreter Australiens bei d -r 14. Versammlung, des Völkerbund**. Auf der »2. .lahreskonferen* der Ziontsiischen t.trxnirisatton Amerikas i't New Vork wurde it. a. mitgeteilt, daaa" die Hälfte.de» von den Zkailstcn Amerikas übernoramesnen eine M i 11 i 0 n D oIlar-Kontinfitent n für die Anleih»* des Jüdischen Nationalfond» bereits aufgebracht worden ist. Die Konferenz nahm eine Resolution an, ist welcher d*e Politik der Htiwlaga 'Seibsibeherraehung> gutgoheissen wird. Der Praaktent der ZOA., Rabbi Solomon Goldmann begibt' slcli'" an. .'>. Juli nach Palästina. - Landtag der jüdischen Jugend du Von unserem hollindischen Berichterstatt R. L. Den Iba g, Die. Jüdische Jugendföderation, die Organisation der zionistischen Jugend in Holland, hielt ihren 17 Landtag auf dem Paasscheuve! in Vlerhouten ab. Aus den 40 Ortsgruppen waren über IS00 Teilnehmer dort zusammengekommen. Jaap von Amerongen, Mitglied der Föderationsleitung, eröffnete den Landtag mit einer Begrüssung der jüngsten Gruppe des J u - gend-Alijah-Hauses , De Vondelhof" in Amsterdam, in deutscher Sprache, wobei er betonte, dass bei allen Unterschieden das Gemeinsame bedeutsamer sei. Der Nationalfondskommissar für Holland. M. H. Max Boile, überreichte der in der Arbeit für den Nationalfond* erfolgreichsten Gruppe ncouchap". die Repräsentanz alier hollaoidschen Synsgogensitztnde des Niederländischen Ztonistenbundes Mr. Abe! J. Helberg sprach im Zusammenhang mit Ansprache, in der er u.*. .nagte, die judenheit durch da-s Flüchtiingselej nen nur durch eine „»traff;.cntr«/i Ftihruno" gelöst werden, Probleme, die der Weltd erwachs«». dnd, kön-i ahrtc und autoritative die Verbundenheit der Juden mit der Geschichte ihres Landes Nach verschiedenen Darbietungen schioss Jo Melkman, der Vorsitzende der Judischen Jugendfoderation, den Landtag. PKKS^VMCimS Aus Amsterdam wird um» geschrieben: Am 4. Juli beging der fraheie Berliner Gefingiiisrabbmer Djr. Martin Joseph den 60. (ieburtstag Er war der einzige Rabbiner in Deutschland, der ai» Staatsbeamter in den Anstalten zwanzig Jahre taug war. Ouc'li »ein* AufsaUe und Abhandlungen auf dem Gebiet der G«f»ngenen**el»orge und der dazu ge* hörigen Fürsorge erwarb er sich die Wertschätzung dei Justizministeriums, das ihn mit der Abhaltung von Vöriesungen für die Supernumerart des Strafvollzug» betraute. Auch in philosophischen Blattern kann man seinem Namen häufig begegnen. Der stionistiachen Organisation (MisruchD •iner PatästinareUe über \ gehört er ai» eines der iiitesten Mitglieder an, üuns«it lebt ar IERUFSUMSCHICHTUN3 IN U.S.A. Amsterdam. Ga. Herr Emst Spiegel und Frsu Lotte, geb. Haase, frtiher Köln, jetzt Ramat Gan. Beth Amruwt, feierten dieser läge das Fest der Silbernen Hoch4.it. Herr Spiegel wai früher Herausgeber und Verleger des „Gemeindebiattea tüf dta jüdischen Gem«iaden i« Rheinland und Wsstfad^sv" In ßuffalo «USA; fand die 31. Jahrea-konferßn* der jüdischen Sozialfürsorge-Gesellschaften im Beisein von «Mi führenden Sozialarbeitern &tatt. Im Verlauf der Konferenz In dem teilte Dr. Albert Abrahamaon, 10, Professor am Bowdoin Colher in Nr. lege, mit, das.* eine jüdische B c r u f s b e r a t u n g s » t e 1 1 e | fehler eingeschlich* ins Leben gerufen worden sei, deren Aufgabe es vor allem j werden soilen: I111 ist, das Problem der Be ruf» 11 m Schichtung der amerikaf, Z w i n g herrschaf t ORIJCKf KMLKIHtKKIC IlTIOtNO Aufsat U dei „Paeudo-ffirnson JWRhaben s von der» drei f. Absatz, Zeiif ler Philister' ifrtui' von Marlin ÖU* •h leider einige Druck» »in rtstöre ndc be rlchti g< 10 mu*s e.f hess«eoacht .Zm*herr*rhaf t" > sehen Juden zu studieren und ratsuchenden Juden tatkraftig I und am End« desselben Absatzes: .ein Spruch des Geiste«", zur Seite zu stehen. Der Vorsitzende de* National Co-ordij nicht ,Spuk dea Geiste»'/. In Spalte 2. Zeile » miiu es heif nating Committee und Mitglied des Präsident Roosevelt»Flucht- Isen, „in der Stund* der froasen Wagschakri" (aicut „Wag« lingakomitees Prof. Joseph P Chamberlaln hielt eine j schale").

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