Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 15 (23.6.1939)
- Date
- 1939-06-23
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 16, 23. VI. 193fr JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU S?ltt Professor Rabbi Assif 50 Jahre alt Am 9. Tammu.*! Juni» feiert Rabbiner Prof. Simha Assaf, einer d;«r be??rh;r<*te-* Lehrer und bekanntsten Forscher der Hebräischen Universität seinen 50. Geburtstag. Professor A:.saf wurde in Lt.iban in Russland geboren, er absolvierte die Jeschiw* in Teteeh urd wnr d.nmi durch mehrer« Jahre Rabbiner in Lübau und Minsk und ieit 1013 Lehrer an der bekannten Jeachiwa in Oleosa :n» deren Leiter er ißiS aJa Nachfolger von Rabbi Tsehernowitz {. U&w Z:\lr" t ernannt wurde. Nach dem Kriege unterrichtete er durch viele Jahre Talmud am. Lehrerseminar des Misrachi. 1925 wurde er tum Dozenten für gaonische Literatur an der Hebräischen Universität ernannt und 15*30 wurde sein LehratiftraK auf rabbinischc Literatur erweitert. Prof. Assaf.s Forschungsgebiet umfasst die Geschichte und Literatur der gaonäischen Epi und überhaupt der rabbiniftch.cn Literatur, besonders auch der jüdischen Rechts getohrsamkeit. und aligemein der jüdischen Kultur im Mittelalter. Kr hat durch allseitige Erforschung des reichen und zum Teil nwh unerachlossenen Gebietes der rabbiniachen, insbesondere der Keaponsen-Litcratur ' Jahrhunderte ein schier unübersehbare«» Material zur inneren und äuaaeren Geschichte der Juden ausammengetrasen und sein« Publikationen berühren die mannigfachsten kulturge schichUlchen Gegenstände: das Recht, die Erziehung — er hat wichtig* Werk« zur Geschichte der jüdischen Erziehung* ge schrieben — die Geschichte der Karäer, ja «elbst so entlegene Gebiete, wie die Geschichte, des Handels mit jüdischen Sklaven Im Mittelalter oder der Geschichte der jüdischen Henker. Mit einem wunderbaren Gedächtnis begnadet und dazu mit einer grossen Erzählungskun»t und mit einem frischen Humor Ut «r ein aiugeneichneter Lehrer und weiss das spröd* Them» der rablänischen Literatur des Mittelalters in genusareichstcr Weise darzustellen. Seit Jahren versammelt «ich an j?d«m Schab hat* vormittag bei ihm ein Kreis von Schülern zum genaeinjamen Talmudstudium, und auch da weiss Rabbiner A&ane*, das halachiaehe Material lebendig zu machen durch Anekdoten, die er aus allen Jahrhunderten jüdischer Geschichte herholt und. immer zu neiner Verfügung hat. Prof. A.tsaf ist Vorsitzender de» Erzielmagsausschuaee* des Waad Letten* (der aheraten Körperschaft; des* jüdischen Schulwesen* in PaJiatina, und Vorsitzende des Judaistiachen Tastitute* der Kehräiseken Universität Infolge seiner grossen administrativen Erfahrung nimmt er aoek regen Anteil an der Arbeit der YervraJtunajikorperschaften der HebräUchen Universität. Er ist Präsident der Bene Bcitb-Loge in Jerusalem und gehört der Ifisracht-Organtsaiitm an. Zu seinem Geburtstag wenden «ich deras Jubilar dar herzlichsten Sympathien au. Er steht *uf eVr Kehn seines Schaffen* und in die zweit« Halft* seine« I eben* begleiten Um die Wünsche seiner Freunde und Sehu» ii r für eine weitere segensreiche Arbeit im Dienste der judi- «vlMsi Wkaeiieckaft. ff»>ro Bcrymmnn. Kurznachrichten aus aller Welt \V;\ ordn fl ^rs^s^as^d^EHr JtaU, weiche ak» Delegierte «der Besucher zum Zioniaten^ kONgrean «der aadervn jeutkwhen Tagungeu nach Genf reisen, werde» aufnterkaasn gemacht, daaa am T*#c vor der Kritffnwm§ eimm Antifcoitirtnz stattfLaden wird» deren Ort und Seit Im ¥aagf ■ssbire su erfragen sein wird. Die- Arate weresm ersoeh*. ankamt eis inegib-a nekrtfthen uael jedenfalls soeWt Wim EintreaTen im Genf persönlich sich als Arzte au ar?;h.ui traf ei polnischer Juden in Deutschland, ein- Die Mitglieder Ufr Abordnung hatten mit den jüdischen Sejm-Dcputiorten eine »angero Konferenz über dns Problem «der a u s Deut-seh- 1 a n d a u;» g e t r i e b e n e n bzw. von Austreibung bedrohten polnischen Juden. Im Anschluss tlwsin wurden die jüdische» Sejmdeputierten vom Ministerpräsident General Sfuwoj Skladkowski empfangen, rait dem sie dieselbe Frage bcrpracher. ( Der Deutsche Reichsanseiger und PrettP-ii^che Htnat.tanreiKer, Beritt», hat eine Liste von 21t Jüdischen C'nterneh« rnen und Hil jüdischen bürgern in Memo! veröffentlicht, dio ihr Eigentum binnen zwei Wochen liquidieren müs- ] r -ij.ru.-e r,erf<;t?.t wrdan, bevor e.; noch an?:<"■'.• in-'t \ver«?e(| i kann. Ks sei ein weiteres Heispiel für den .'Je-;, von M>m-; ehetr-. i Der Zionistische J u g n n d v e r b a n d in Kng- I land hielt in .Man* he *ter seine 5, JnhresUonferen;. ah. Unter rlen Resolutionen i.it ein scharfer Protest «esmi d «. WeissbueM lificvomuhehen; Ferner eine Resolutton gegen die Vefftwißunrj Die Einberufung und Lettunc dieser Konferena liegt in de» Händen von Dr. Siegfried Plaschkcs <Tel Aviv, früher Wies>, w^kher auch Sh Aüitrap der ettiaat tnetuiiecuen Aret«- oriaatsahmt uad des Beith Ohunith Rofim auf einer Propaca&dareiae für ein JwHsekex JLrztehilfa- und Aufhaxv^rtf in Westeuropa befindet. Auf dem Programm der Konferenz steht eia Bericht über die Lage der Ärzte in verschiedenen Lindern der Welt, besonders Eres Israel*!, über die Arzte» Emigration, Hiifs- und organisatorische Fragen, Aushau und Neuerrichiuug medizinischer Anstalten in Palästina, Begrün* «June einer vji«s«nmh«ftKcheii uruf nrafMuikmiillen. mehrsprachicen Ärateaeitechriit. Eventuelle Zuschriften und Anregungen b»5 Ende Juü aa Dr. S. Plaaciike«. Tel Aviv, TL, Sirkin Str. ruichher per Adresse **5ra das Zionisten-Kongresses, Geni've, Dem Pariser Rüro des Joint Distribution Committec ist aus Durano mitgeteilt worden, dass die Frist, innerhalb derer die jüdi-s hen Fliichttinge Albanien verlassen müssen, bis 2-". Juni verlängert worden ist, Wie die JTA erfuhrt, hat das Interst^ätlicho Komitee den Bericht der Expertenkommission, die vom Präsident Roosevelt-Fiüchtlingskomitee zweck» Untersuchung der Möglichkeiten einer Mussenatisiedlung von Flüchtlingen nach San Domingo eaUaiHlt worden war, bereite erhallen. Der Bericht wird gegenwärtig von Funktionären i.n;l Mitgliedern des Komitees studiert. D*t Präsident von Uruguay General Alfredo Raldomlr hnt einer Abordnunff des Komitees zur Bekämpfung des Antisemitismus die Versicherung gegeben, das» die uruguayische Regierung antijüdische Aktionen keinesfalls dulden werde, Die zentralen Flüchtlings-Organisationen in London befassen »ich 'ehr eingehend mit dem Problem der mit händerten Flüchtlingen beladenen Schiffen auf hoher S e e. Es verlautet, daas das Interstaatliehe Komitee bei den deutschen Behörden nichtoffiziellc Vorstellungen wegen der Flüchtfing« an Bord des Dampfers „Orinoeo", der auf Befehl der deutschen Regierving die (Iberfahrt nach Kuba im franionischen Haien Caarbourg unterbrochen hat und nach Harn bürg zui-üehgekehrt iat, erhoben hat. Der Vetherbutidhcichkommissar für die Flüchtlinge und : Direktor des laterstaatlichen Komitees Sir Herbert b'mer son konferierte mit Kolonialmini»U:r Malcolm Macdonaki und anderen maaaajebeaden Persönlichkeiten über das Pro blem der Flüchtlinge, die sich aa Bord von Schiffen befinden, denen die Erlaubnis zur Laaduag in Palästina verwehrt wird und die auch in andere* Haren nicht anlegen dürfen. Sir Herbert steht auch in engem Kontakt mit den zentralen judischen Organisationen ia Angelegenheit der Flüchtlinge aa Bord der äehiffe, die ihre Passagiere in südamerikanischen Isafen nicht an Laad setzen kennten. In der ietate* «tr.ang 4mr Anxt'j-teic^-Azu&üitUM v/urdc [Leonard Stela eiaatimmi« /um PrüsideaUa gewählt. Der zurücktretende bisherige Vorsitzeade Leonhard Mtmtrjiare, der 13 Jahre l«n« President war. übernimmt jetzt das Amt des Schatzmeister». Zugieich wurde Mr. Bratman als neuer Sehretär einswaatit. Leonard Stein war bekanntlich in der Nachkriegszeit mehren Jahre politischer tekretar der Zionistischen WeUarnmniantion und ist jeut Earenaawatt der Jcwtah. Agency for PsJestine In einer VeranaUütung des Anglo-Paleatinian Cwh In sprach Wickham Stced «der bekannte Journnlist) Uber den heutigen Zustand der Welt wo i» manchen Ländern jedes Gefühl der Qereehtiekeit zwischen menschlichen Wesen versehwunden ist Bei dieser Gelegenheit erwähnte er auch, das britische l?ets*ouc* üaer Pu&e*ririe>, da.» er ais „unhaltbar" bezeichnete. Wahrscheinlich wird dieses Buch durch die Erik %L FT L\NDi:SPROOlKTE! Der Auaschuss für Land e s pro <i ukte („Merkas!e- : to/ereth haarea") beim Waad Leumi veröffentlicht einen Aafrirf über die Bildung eines Bundes, der der Landesprodukten Treuen ( Brith neemanej hatozereth") Der Bund beawceki, den garuien Jiachuw an seine Fl lichten gegenüber der Laruiesproduktton zu erinnern; zu dzeacHt Zweck aoiien ulle jüdischen Häuser besucht werden mit der Aufforderung eine M*kla*u#v sm tmter&swhmem, worin sie sich r*rpflichten, Lande»produku •■bevorüigen. J*% Kona«Btnt soll da/är sorgen, daas alle seine- Au«gnben .wi*<l«.r in die jüdische Wirtschaft zurück« fnessen. Besonders soll man sieh zur Vermeidung üjberflüssige* Importes verpflichten. Jedes jüdische Hau» soll der Kontrolle das Bundes unterstehen und die nationalen Institutionen sollen jede», der gegen dia Vorschriften der nationalem Wirtschaftsführung Verstoss*, zur Rechenschaft ziehen. Dar Tätigkeit des Bundes hat bereit« begonnen und in zahlraichen Hauaesn nahen bereits Besuche von Abgesandten »taAtferufuJen, die den Kaufihe wohnern die erwähnte Erklärung Buy IJnterseiranung \roriegen. ▼OFf DI« NEW VOeaatKat WI1L1AL8CTIXIXN« Einer unserer Leser und Freunde, Leopoldo Berg er in Rio de Janeiro, Inhaber einer künstlerischen Büchaindeanetalt, wnraV von der Brnaiiianiscken rtegierung beauftragt, für die New Yorker WeiUturztctluag 1» künatieriseha Buciteinsjände anzufertigen, darunter 5 Bande von Werken den eraeiuaaisehen Scaats-PrastaVnten Dr. Vargas, die ins Hauptsaai des braaihantschen Pavillons ausgestellt siml und später ein Geschenk an die Columbia-Universität wetilen. LeoiMtidn Barger int der Verfasset «tnes Fach buche« über Bu*rhb*ad***i. das des englisch-jüdischen (•ernetndeverbaiides (Board o? Deputtrs», die als „underWokraiiseh" besteichmit wird, weil der Verband den 12 14 000 organisierten jüdischen Juttendlieheu Itcine Vertretung gewahrt. Die IConfe>«na nahm ferner ein « Ftenoliition gegen den Pr t ident. n des Board of Deputier Nev;!!c Lank t an wegen einer Äusterutijf in seinen« Buch „Jcwi^i Rights -><- and WroneCH" (Vgl. ..Debatte um ein Buch", Nr. ü de;* ,J W.R,"}, r>ie Konferenz forderte den sofort igen Rücktritt, von Mr. Lnski. Bei einem grossen Dinner zu Ehren des Juü.;cht » »Vn/to- Mrti/<md>, bei dem Ltdy Reading priuddierte. sp.-ach u a. der frtihero tschechlra-he Gesandte in London Jan Masaryk, der 'üch für die Ausbildung junger tnchcchiKcher Juden für Palästina einsetzte. Unter der grossen Zahl anderer Redner war auch ein Neffe vor» Lord Balfonr, der die Haclischarah a:;f Rn'jfours Gut bei Wittingehnme schildorte. Der Abgeordnete der Labour Party. Noel Baker, sagte, er betrachte das IeU'.tc Weissbuch al« grü-sten Akt der Ungerechtigkeit in der modernen politischen Geschichte i'mglandn. Im »[»»glisehen Unterhaus wurde der Premierminister'- Chambcrlnin gefragt, warum hei der Abstimmung Über das Palästina-Weißbuch zwei Kabitn-Ltminister (der Kriegsminis, er Horo-BeliHha und der Gesumiheitsmintster Walte«* Elliot» nicht fttf die Regierung gestimmt haben , Chumberlaiu antwortet«, dass die beiden Minister die volle VerAntworturtff für die Entscheidung dos Kabinetts teilen; aber durch Äußerungen englischer Zeitungen wird bekannt, daas Chamberlniri den beitten Ministem wegen ihres Verhaltens eint» Rüge erteilt hat. In New York .'Uarb kürr.lich der bekannte Soxlologt; Emil Ledtror. früher Profesoor an der Universität Heidelberg. Professor Lederer war zwei Jahre lang deutscher Austausch- Professor in Tokio und schrieb dann ein Buch über Japan. Bis 1933 war er Herausgeber des Archiv:* für Sozialwissenschaften. Nach seiner Übersiedlung nach Amerika bat Dr. Lederte zunächst an der Unlversity of Kxile, später in Priiv:etun gelehrt. Der Vorsitzende des deutsch-jud^u-hen Hilfskomitees und Präsident des Jcws' Temoornry Slu lter Otto Moritz -S c h i f f int anlässlich den Geburtstags von König Georg VT. zum Kommandeur des Ordens de« British Empire (Zivilubt»ilung> ernannt worden. Wie Palcor auf? Rom meldet,;iind vier ntttionnlttocMM-tm hv Siivziaii.it* n f ür dir Judenfraf/i; von Deutschland uu< ii Italien eingeladen worden, um bei der Ausarbeitung der antijüdischen Kampagne in Italien zu helfen. Der radikale antisemitische Flügel der faschistischen Partei hat dk-ae Karri^ pagne veranlasst, weil er mit dem langsamen Tempo der Durchsetzung, des Antisemitismus im italienischen Volk i nzufricdcr» ist. Daa Hauptbüro des K e r e n Kajemeth L « j i t>. i a o I berichUt, daas seine Einnahmen m der ganzen Weit Im Mai £ 7300V betrugen, was eine Rekordeinnahme bedeutet. In London verstarb fPjihei« der bekannte englisch-jüdisch* KwMfesämm. -Lord Duveen. Der Verstor bette war dn tthet-, _^ England hinaus angesehener Kunsthändler. In einem vorwiegend von Juden besuchten Kaff»;*hau* In Prag explodierte tun Sonntag elsse Zeitbctmbe, wnlunh Sil Menschen verwundet wurden» fast samtlich Stuten. * Stottern Vau nwierc»» riebterstuttvr. HR. Stockholm, Aafang Juni. Der palästinensische Kunstmaler Ar je Leo Peymu:k bc aucht auf seiner Europa-Rcmhc die Mchwt^h.Hche Hauptatjuit und stellt ütn Stockholmer „Künstlerhaus" 115 »einer Gemälde aus; die Auastellung, die er „Daa heiligst F^ami,' nennt, st*ht unter dem Protektorat von Pastor primartua Nil* Widmr, Professor */. Ehrenprvi« und Prof. twak GsiiHWHtidl, und hinterließt bei den judischen und schwedi.-jchen ilesuchern stärksten Eindruck. Dio grosse T Lebe zu Erez Israel ha; der KünitUr in berauschender Farbenpracht ««inen pa- Ut:>Ufivuswch«fii Landschaftsbiidern aufgeprägt, üi« auch dem Nichtkenner des Landes feine Schönheiten püisüsch vor Augen fuhrt*!'. Die gesamt*; Pres»-widmet der Aassteilung eingehende Besprechungen. Das schwedische National-Museum hat Bilder des Küruttieri; erworben und der »chwedüiche Mnler-Prinz Eugen ha; seinen Besuch der Ausstellung angekündigt. In diesem Rahmen fand die In die.*">r Saison letzte Zutammeakanü: der Stockhoiaicr Zianisüaehen Vereinigung statt, ..eine Sitzung im pauuitiuensutchert Milieu", wi« Doceent Hugo Vnlfntm in seiner Erüffüuagrsd« hetrmte. Leo Pey .sack gab Anregung zur Durchführung des Gedankens von Kmittler- «uul Paswaaesan Ita in /«/uaaat«b (die Schaifung eine« „painatinenaiaehen BaJaamrg''). Ein zweiter »alästinenfeischer Gent, vt« der Prcse* eingehend interviewt, war Riehard Licktheim «JeruaaiemK dar im unerfüllten Saale der Borgers«.hufer einen Vortrag hielt über .X>as judt»«ne 9'iaiKratioaamrobiant der Gegenwart und die Palästina/rage Die sachlichen Auaftihrungen dieses \nrai.-hKi«rn Rednern - -■ getstvoll-bussoeteCMwh gehalten ~ lÖHten starken Beifall bei der Versammlung aas. Fiuchttin<t»fru<t*M Im Zusammenhang mit dem Fluchtlingsproblem wird mitgeteilt, das* der Vorstand des Schwedischen Mut ion*Verbandes** beectilaasen hat, ein Flucht- «ns erste Buch dieser Art in Brasilien ist und auch an den j 1 i t g * 1 a« e r in Toetarp «midschweden» zu errichten. Ks «artigen Fachschule« am Lehrbuch eingefährt niur«je. iatdl hieb hierbei um ein D4irrks?an«suiger (für Tranaemi-?<gi-anten) h.-..tdetn. die auf Eiweisecrtauaais in andere L-ander " | warten, und aoilen haupUm hlicii junge Mensehen attfftrnoa*- men werden. Jüdische Flucht 1 ingskii^der «ungefähr 591 autlen kmtenkH auf dem Gute Giresta uateriebr^-:^ werden, «in «ier Mähe v<^n Vaaier:ui> weiches hin deut. -h-judisrher Emigrant erworben hat. Dort sollen äie unu/ fachmännischer Lvitiuig für die i aiäetina^Auswamkrunf vorii*f«»tei werden. Die Kosten f r die S» Kinder and *i Erwacbaenen wurekn mit 3&0OO Kr. berechnet, «ke vom HUfskemtte« der Stot-kkohner Judischen Gemrtnde uns) l^iv«pereun*n be«trittea werden solle». Dr. med Josef Zmiwria*, früherer I^titer des St^khoimer K.K.L -Kaeauee» und erster Vorsitzender des jüdischen ät*> dentcnkluh», wurde anlk*u»lieh »sines Geburtstags von den schwedischen Zioniates- (und NiehUkmiMtrn > wirn»ätenn gafeiert und in dao Goldene Buch de» K.K.f.. (•»ijn*«t.'*tgen. Ftr m Ostafrika Z£E6£&Z*zm*Z££Z hi d^r nmkuen Summtr der J.W.R." ter- Sjjen liehen ulr einen auafiikriurhtn Heritht rem •fr. Vrirdrirh ürmdmiiz (Sew York) der den. meistert unserer Lesrr ah tanz jähriges Vorsiidfuiiiuit^liifä äe$ Cf".v Miigiird der d*?u(' 9eken Sektion der Jewish Agetuj und de* Keren Ülajeswd und, zuletzt Pressechef </ r Reick* Vertretung der JnJem Demt&hlmds UkantU isL Im Vertaut dar Debatte im Unterhäu» ü«*r des Ctrfontal Olfic« ergriff »ir Edward Gri«*: d»s Wort, uni nachdrückliehst für die ZutaattUNg «»aer %r<-n**ii Anzahl jüdischer »lüchtlinge in Ostnfrlka -einautreu-R. E.<. mi. sagt* er u. a., eine Groteske, da*a auf Grund d«r gelt«n*U»n Elnv/anderungsbe»tiramtmgen heute statt t'eut-Tcber Fmehtling« ,.$utc deutsche Nnzi»"1 ein wandern; denn man verlfing«svon ücn Einwanderern Stellung einer Gnrnntie, und dl«. <ittutsi*hn Regierung sei eben eher imstande, diese xu gcb*m. als die MÜchtUnge, die keinen Rückhalt haben. Man nvu^ite den Flüchtlingen, die in Oetafrika einwandern wollen, die Möglichkeit geben, ehensn wie in Palästina xu arbeiten und kleio« Industrien aufzubauen. h:h haim r» Jahre in (/«tairika xu«»» bracht; und ich kenne die Möglichkeiten, die diese» Land zu bieten vermag, Ks gibt genügend Raum zur Ansied« lung von Flüchtlingen,. HIE. AKBUTHUMriUiliF.lt' IN IH^AVIV Bei etmr Kuaekfebuitg der Arheitavemiittlungshürf'S In Tel* Aviv wurde genagt, dnss es gegenwärtig etwa :»&0» 4'j«o Ar« hei tslose in 'fei-Aviv gäne. Die ArbeiUk>cngk«it sei ver» grdenevt worden durch daa End* der Drar«ir*npiiiu:kjat»on Im den Kolonien wodurch -4aäü>eiche Arbeiter tu die Stadt zurückgeströmt t>indL Ferner hat auch; da» Endo der Winterarbeit im Haien sowie die Vcrataüwwaag d«r Arb#H tmim Hiiitsr und auf der Waeiu» zahlreiche Juden arbeatäkM gemacht Der Refern t der Versammlung stellte un die Stadl Verwaltung Tel» Aviv eine Reihe von Forderungen, insh*sorulcrv «rfortige fnaagriffnahnw grosserer dffentlieher Arbeiten, tun der ArbcfUirwigkeit iu steuern. TMtr Redner »agte, nun dürfe nicht ve«*efin*«n, da««' wir;te)f ei MM Vaika« SuSes, der aosorechenkann. Die Politik de« Weiaskucnes hab* Intti^ti1*« zurück».- geschreckt und dadurch den wirt$KkaftUch,4n No:*tand vermehrt. ISto Wakenlksata. Un* wird geschrieben: Das WaUrr.hatat i» Dtn#lak«n, m^i^n Kam« in Dautaehkand *än*n .futm Klanif . hatte, ist ein Oyfer dttä 19. Vuvember gewordenliurz vorher kamen der langjährige Cntekinr,. Dr. Kothscfcuid und, sein* Pr-ras r.ach PalhÄtma, und die Kinder wusden d»r«-ft hilfsbereit* Menschen in kurzer Flisi l« Belgien und Hrdlmd ontergefirrenc Nach und nach hofft man, »ie nai'h P*ia--iftr..». br'ui*:*n zu können. Mit der rt^ejtwri rmr* '«3 «mia < Vereinigt« Wais«nr näuaeri in Tei-Aviv, «ahnt Kam Str. 5, wurde *i» Abkomme» getroffen, das» gegeh«tnentaiia ei» Teil dar Kinder in d«n hi*- sigea Waisenhäuser* nntargehraeht wird.