Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 14 (16.6.1939)
- Date
- 1939-06-16
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 14, 16. VI. 1939 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU fcolte 11 SPORT-RUNDSCHAU SPORT IN KREZ ISRAEL MAKKABt-TrX AVIV IM BOX-CM'HKAMW GKGKX MAKKABI-HAIFA I KKOI 4.HH( II Am 10. Juni fand in der vollständig überfüllten Freiluft- Arena des Makkabi Tel Aviv ein Kluhkampf zwischen den beiden stärksten Box-Knmpfrtnffein des Landes statt. Die Verunstaltung; tneh pegen frühere Boxkämpfe recht vorteilhaft nh. Organisation und Durchführung Hessen kaum etwa« zu wünschen übrig. Die Kampfer beider Vereine machten einen vorzüglichen Eindruck und gingen bestens vorbereitet In den Ring. Jm ernten Kampf de» Abends standen sich im Bantamgewicht Margaiit <Haifa> und Jrni (Tel Aviv) gegenüber. Vom (long.schlag an gab es einen schwere :i .Sehlagaustausch, bei dem Margaiit klnr überlegen ist und seinen Gegner wiederholt zu Boden zwingt. Jrni ist bei Sehluss der 1. Runde bereit? M> schwer getroffen, das» er zur 2. Runde nicht mehr Antreten kann. Sieger durch technischen k.o. Margalit. Mnkabi-Hatfa führt mit 2:0. Für den erkrankten Gegner von Nachman! (Haifa) springt Zielinski «Bar Kochbu-Atid Tel Aviv) ein, Besde liefern «ich einen technisch schönen Kampf, Die erste Runde geht knapp an Zielinski, während sich Nachmani durch stärkeren Angriff die 2. Hunde sichert. In der Schiussrunde holt Zielinski. in dem ein grosses Talent steckt, gegen den stärkeren Haifner Makkabimnnn schön auf. Dan Urteil „Unentschieden" entspricht ijem Kampfverlauf. Gross* Spannung herrscht im Zuschauerraum, als Bagdad, der frühere Landesmeister von Rumänien, und Noschkes, der Sieger im Fliegengewicht auf der 2. Makkabiah, im Ring erscheinen. Die 1. Runde verläuft uninteressant, zumal Noschkes mit seinem Gegner, der clownartig wirkt, nichts anzufangen wei.-. •. In der 2, Runde wird der Kampf lebhafter. Bakdad, der für Tel Aviv startet, greift an. ohne allerdings Wirkung zu erzielen. Im Finish der Schlussrunde geht Noschkes aus sich heraus und .sichert sich einen knappen Punktsieg, der Maklcaba-Haifa mit 4:0 in Führung bringt. Im Leichtgewicht stehen sich Binder (Tel Aviv), der seinen 75. Kampf bestreitet und vom Publikum lebhaft applaudiert wird, und Haas (Haifa) zwei routinierte Boxer gegenüber. Vom Beginn an versucht Binder seinen Gegner durch Körpertreffer zu zermürben und ihm den Nahkampf aufzuzwingen. Haas kontert in der 2. Runde wirksam; es gibt einen andauernden Schlagwechsel, in dem Binder U-icht überlegen ist. Binder muss eine Verwarnung einstecken, die ihn Punkte kostet Trotzdem Haas zum Sehluss gut aufkommt, kann er «Inen knappen Punktsieg von Binder nicht verhindern. Mnkkabi-Tel Aviv kann den Punktvorsprung auf 2:4 verringern. Den schönsten Kampf des Abends lieferten sich Miki (Tel Aviv) und Brandwein (Haifa). Miki zeigt die stärkere Aktivität, der seine Schläsr« mit ausserordentlicher Wucht anbringt, verschiedentlich gut „durchkommt" und in der 2. Runde Brandwein bis zu „4" auf den Boden bringt. Die letzte Runde beginnt unter grosser Anteilnahme des Publikums. Brandwein, der bisher in Erez Israel noch ungeschlagen ist, geht restlos au« sich heraus, um den Punktvorsprung seines Gegners aufzuholen. Eine Reihe von Hnkenscrien treffen Miki klar, Brandwein zeigt seine grosse Klasse und kann diese Runde für sich buchen. Die Punktrichter, die den Sieg an Miki geben, fällen ein klares Fehlurteil, da Brnntwein mindesten-? ein „Unentschieden" verdient hätte. Die Kämpfe im Mittel- und Halbschwergewicht fallen gegen die vorhergegangenen Begegnungen stark ab. Im Mittelgewicht kommt Juda (Tel Aviv* zu einem überlegenen Punktsieg über den tanfer kämpfenden Chasari (Haifa); im Halbschwergewicht siegt Jona (Tel Aviv) in der 1. Runde durch k.o. über Chasidoff (Haifa). Makkab't-Tel Aviv gewinnt schliesslich den Klubkampf mit 8:4 Punkten über Makkabi-Haifa. BK<ilN\ IHR llANim.\IJ^MMSTFRSaiAi,t Bar Kmhba-Aliil-T»*l-Av»v—Makknb|.T«*UAviv 8:5 (f>:2) Im ersten Spiel um die I.nnd'-^mcir.trrschnft *ie$t«« Bar Kochba-Atid Tel Aviv über die unvollständig antretende Elf von Makkabi-Tcl Aviv. Wegen einer zweifelhaften Sehiednrirhterentscheidung brach Makkabi das Spiel in unsportlicher Weise wenige Minuten vor Sehluss ah WeHrre $|>l«*lrrßpl»ni«»se Amal-Te! Aviv Mnkabi Hazafon-T>l Aviv fi:2 (3:l> Makkabi-Petach Tikwah -Makkabi-Kwuznh Maay.nn 13:7 (4:4) KIM SS HKS MAKKAIII-IIAIFA In 'Haifa fand ritt Kinun des Makknbl statt, in dessen Rahmen Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen ausgetragen wurden. In der Leichtathletik gab es zwei neue Landesrekorde durch Frankel (Mnkkahi-Haifa), der im Stabhochsprung .120 m erzielte sowie durch Sehrirah < Makkabi-Hatfa», die den Hochsprungrekord für Frauen auf 1.43 m schraubte. Die Stras«enstaffcl ..Quer durch Haifa \ die über IQxrjOO m führte und an der sieben Mannschaften teilnahmen, brachte den überraschenden Sieg der Kwuzah Mnnyan. deren Sehlussläufer Dr. Lewin mit 50 m Vornprung durchs Ziel gingjiimsciik KRFOun: im nr,s kanadisch fjv RIXi.MKISTKRSClIAFTKN bei den Meisterschaften von Kanada im Ringen gab es einige bemerkenswerte jüdische? Erfolg*:. Im Leichtgewicht belegte Adi Altero den 1. Platz und im Halbschwergewicht holte sich A .Winetzki den Meistertitel. Milet Kassiber und Bill Ornstcin konnten Im Halbschwergewicht und Schwergewicht zweite Plätze erringen. Frit-; Lvu-insohn. n * *i 5 y n n 3? ö e*i**n jvo »'s Makkabi in Australien S i d n e y , 30. Mai 1930. An die Redaktion der Jüdischen Welt-Rundschau"! Auch der fünfte Erdteil lebt. Wir haben mit Freude vom Erscheinen der „Jüdischen Welt-Rundschau'' gehört und holten, dass sie ein verbindender Faktor zwischen uns Makkabi m In Australien und unseren Sportbrüdern in Erez Israel sein werden. Wir sind nicht müssig gewesen, und kaum dass wir die ersten Schwierigkeiten der Einordnung überwunden haben, haben wir einige Makkahim aus Deutschland in die hiesige tM(iccabcan RnortAjiHociuthfi'', die ein Schattendasein - führte, gestellt, um sie von Grund auf zu reorganisieren und einen richtigen .Makkabi-Vcrein" daraus zu machen. Vor 14 Tagen fand das erste Gründungsmeeting statt, an vlerr. bereit.-? etwa n a.n d er i j ü'tf! «cii e 5 p ö'rtTe r teilnahmen und, es wurde sofort die Gründung einer Fussball-, einer Tennis- und einer Tischtennis-Abteilung vorgenommen, die sich mit der bereits bestehenden Cficket- und Turnabteilung vereinigten. Die Fussball-Abteilung besteht fast ausschliesslich aus ehemaligen Spielern der deutschen Makkabi- Vereine und hat bereits einige Gesellschaftsspiele erfolgreich beendet. Die Tenrnsabteiiung hat dieser Tage ebenfalls den Spielbetrieb auf drei Plätzen aufgenommen. Leichtathleten sind bisher noch nicht in genügender Zahl hier, um eine eigene Abteilung ins Leben zu rufen, doch wird dies folgen, sobald genügend Zuspruch vorhanden ist. Wir wären dankbar, wenn wir Makkabi-Literatur hierher in englischer Sprache bekommen könnten, um den Makkabi- Gedanken weiter in das australische Judentum tragen zu können. St, Margarets Fiat, Schuiom 140, Ocean Street G erhard Li c h t e n s t e t n Egechff-Sydney (früher Bar Koe hbn~Hak6ah, Berlin) SCHACH IN PALÄSTINA Das bedeutendste Sohachereignis der letzten Monate, die wohl grösate Schrtchveranstaltung überhaupt, die Palästina bis jetzt gesehen hat, war das vom Schachklub ,.Emanuel Lasker", Tel-Aviv, durchgeführte Pessaehturnier, * Es wurden gleichzeitig ein Turnier der palästinensischen Mcisterkiasse unter Teilnahme;,' von rieben der stärksten Landcsspieler, ein Turnier der Spieler Gruppe A sowiezwe: in Palästina überhaupt zum ersten Mal ausgetragen* Turniere um die Jugend- und Damenlandesmeistersehaft veranstaltet. Diu Hauptinteresse konzentrierte sieh natürlich auf das in einer Doppelrunde gespielte Meisterturnie'r, in dem Foerder (Ramat Haschawircn mit 10 Punkten aus 12 Spielen, ohne eine Partie zu verlieren, den 1. Platz belegte, Zweiter wurde der offizielle I^indesmeister Zerniak 'Jerusalem i mit 74. 3. Knah- 8er (Haifa) mit 54 Pkt., Winz und A?aeht (Tel-Aviv) erreichten 5, Dobkm 45 und Dr L&bunski «Tel-Aviv) 4 Punkte. Es wurden im Turnier zum Teil hochwertige Leistungen gezeigt, Besonder.-: erwähnt werden soll dabei die Gewinnmarge von Zerniak gegen Winz. Im Turnier der Gruppe A siegte Ben-Awj (Ohedera*. Die erste offizielle D.imenmeisterin vor. Palästina wurde Fräulein Schwarzmann 'Tel-Aviv». Im Jugeitdturnier landeten Carmon (Jerusalem) und Hon (Tel-Aviv) punktgleich auf dem 1. Piat2 Sieger im Blitzturnier wurde Winz. Das Publikumsintere&se an den Turnieren war sehr stark Es ist geplant, diese Pessachiurniere zu einer ständigen Einrichtung zu machen. Am Schawuoth fanden, ebenfalls in den Räumen des Sehachklubs Emanuel Laaker. Tei-Av:v, die Wettkämpfe um die Städtemeisterüchnft von P-iliistina statt. Das Turnier litt darunter, diiss der vorjährige Sieger .Haifa, nicht antreten konnte, Jerusalem nur mit einer stark ersätzgeschwächters Mannschaft zur Stelle war. Tel-Aviv mit Winz. Macht Blass, Weil.k. Labunski an den 5 ersten Brettern, hatte es daher verhü aiismäsäiv leicht, mit 122 Punkten den ersten Platz zu belegen. Jerusalem wurde zweiter mit 7 Punkten, und die Mannschaft der Moschawoth, die gegenüber dem Vorjahre sehr beachtliche Fortschritte zeigte, erwirkte 44 Punkte. Die Einzelergebr.Lsse : T*l-Aviv — Jerusalem 6:2; Tfl- Aviv - Moschawoth 65 : U; Jerusalem — Moschawoth 5 : 3. Der erst im letzten Jahr,} gegründete Klub Em. La$k«r. Tel-Aviv. 'zahlt bereits 170 Mitglieder und entfaltet eine be- . sonders rege schachiiehe Aktivität Neben den beiden ge- I nannten grossen Turnieren wurden durchgeführt: 5 interne! Klubturniere unter Teilnahme von 70 Spielern, 5 Simultan* | Vorstellungen und 7 Blitzturniere. Der Verein verfügt ausserdem über eine sehr ansehnliche Sehachbibliothek. Im Turnier um die Jerusalerner Stadtmclsterschaft fiiegte zum fünften Mal hintereinander M. Zerniak im Sehaehklub „Menorah". Zweiter wurde Dr. Mohilever, dritter Fischer, f vierter Steingarten. In den Jeruaalemoi' Lokrilkämpf"»! g«-! wann , Menorah" die beiden letzten Wettklm-pfe gegen den l „Hapoel" mit 6*2 und 5:3, der „Hapoel" siegte gegen die I Mannschaft der Hebräischen Universität mit 5 :3. | Zur Uchückoltgintäade,die von Mitte August bis Mitte | September ds, Jahres in Buenos Aires stattfindet, ent*endet ' auch der palästinensisch i Schachverband eine Vertretung; Zum ersten Mal nahm Palästina vor wenigen Jahren an der | Sehacholympiade in Warschau teil. Damals konnte unsere i Mannschaft (Förder, Zerniak, Dobkin, Winz» 43fv der mög- I liehen Punkte herausholen und für das, wie gesagt, zum | ersten Male an einer Olympiade teilnehmende Palästina einen ■knappen Mittelplatz belegen, 1 Erez Israel, da« heute ca 15 Spieler von internationaler \ Kinase aufzuweisen hat, entsendet in diesem Jahre folgende; Vertretung nach Argentinien : 1. Zerniak «Landesmeister { 103S/39«, 2. Förder (Landesmeister IÖ37/3*.». 3. Kleinstem j (zweiter bei der Landesmeisterschaft i§3£/S8>, 4, Winz (Teif Aviver Stadtmeister) 5. Rauch (früherer Meister des di-ut* \ sehen ArbeitersehHchbundes*, | Die palästiaeiuischtn Spieler fahren von hier nach Ant- | werpen, wo ein argentinisches Schiff sie zugleich mit »amt~ j liehen europäischen Delegierten abholt und kostenlos nach l Buenos Aires bringt. Auch der Aufenthalt in Argentinien er-! folgt auf Kostvie de»' -ürg«sntjniiK:hen Schachbunde», baw. der i argentinischen Regierung. K. E. I Bei einer Veranstaltung im „Tempel der RtliftuM" auf der; Weltausstellung in N ew Yo r k sprachen ein Katholik ein ' Protestant und ein Jude üb r das Thema ..Freiheit der Ite- : ügion". Für 4i* Juden sprach Professor Finkelstem vom , jüdüveh-theologischen Seminar. Alle RedneY betonten, dass die religiöse Freiheit eine der Grundlagen der Weltkultur tat. j Solange sie noch besteht sei auch Hoffnung auf Wiederher- . Stellung der Freiheit überhaupt Professor FinkeJstein saite, | man dürfe skh nicht mit Verteidigung der Religion begnügen, sondern müsse die Männchen zur Religion aufrufen, well | nur das ein Schutz dagegen bietet, de« ami-religiö#ea Lehren! anheimzufallen. (non »"rtn vmb) ' vi "j n :M*)tr^ «m-ifnvtfH^'j tfpi y^2^ tiih) Bin ^3 jj'pa ,{!}9rj npp cn"? \r,) tm ,npD cnS;nj 19^2 lipo ^yi ,bim,} ipio cn1? |pV iryi; n;n ners .'-hsjj cnV \r,) on) ne*n h;i 2hi itun ^b?i {,^?n ,(sanni c'^fijrrav] ntfn (*prm\ p^ra mann nea ynn) ') Zweites Pe.wich am 1«. Ijnr für diejenij:«:n. «Ii" zur Zeit der Darbringung iles ersten Pt-Biachopfer« auf fernem Wego oder durch Berührung eines I^-ichnamn unrein waren; *) SchnvMiothfest; 5» das (goldene» Kalb; •> eine Schvild abzahlen; ') kurze Bezeichnung für Sukkothfest.;vrH2"irin f-nVycn n^nü*? St < f p 5 5 i i t 2p c^nis h*?m D^biy nrnn .ruainn (« ns?np ^nni'nnV -ititH *j<] n^np p-\ osfnnj? r.;"i n;rx nnis-pni „T~;tec-^ .-Tjsrpn:^ in? nu^n .n1? nin^Q y* r.^tep-s nvp ^« ,,t?^1«^ j JV*n r» ^riö'po «TC?pn2 n;n nr.n bitf) nne> ^2 bf nn? jnniDona .,o^n nn n'nnnp n;:»-'*^ 1-«^ <*rn in:?:oc:'Dni o 3 V n 1^} m btf ,n;rtfi n;^ ^3 *ry \ .<^nninr.?nn2 «"p^pon «^c^^n h'.i nnto .n^nninn M!ir*Bo (2 |{,4P?u H»T^ .^n? '13V ot»i9M r\vnb -yys wrte^Pirt jra; <!Mm*npyo oisn b$ mVi-a p^ nb v^p bv nb»M »bx ./"nynen (i*nv2ij4rt «7$ \^rv -s^h «"m-^UHn av] eyn ov /'«r^nn cy D"]Mn Inn-ip1? n}hr? nn r.sin r,;nnn ^np ^onr.?*] napn dh ''■ .Tnrn | msnn m (»m3pn*J -yfv n^psm n^yn ü ] nvv .r^KH ,TB-n rtfwm n-anno twt\ ihm im W lrni ,(»9W33 /2«r^n»p nvvn naroa *aps Kirr rw in-9a??y ii^ivii nDina mey? i5 neewsn /rem mec oaai ,"oMn n^y« nv^ oaia'OH la-H ,-k^ n?wn m.rnr :>*Mmn ,11V". naia niax n*nan nrn^*o taiy 9y *»apa h«ik v'r nvviv nn?a^i hm rmn W -KinK* 9»B99 nnw n^yai mnan wrva m w^ivn* irtv r<?mw -mmrim b^mh .^nra h^k rpcfln rny maa *bi n9sa n^vn-aw '» Der vor wenigen Tagen plötzlich aus dem Leben gerlsstne! Jakob Sandbank (vergl. die Wiirdigung »einer Perhöniichkeit an anderer Stell;- dl ««er Nummern hielt am 22, Mfir/. 11)35 auf einer KulturKonferenz der Hitachduth Olej Germania in Tel-Aviv das einleitende Referat, dem wir dWS obigen Zitate entnehmen; V» Tätigkeit; i läs*t sich erneuern; ') beU-ben; {) Kontinuität; *) Schicht; ') bestimmt; 1 Hinzufügung des Personalpronomens zur Betonung des vorhergehenden 8uffi*ves, also; ihr eigene«) Leben; *> Substanz; "» Faktor; •''> entscheidend; >(> Kntwieklung; "> Ziel;!,i fliessen; ''•) Be.".'-hsklenheit; •*> Kgoismus; ' > wild; "> anfirrer. Nebenmensch; Menschheit; * ) entwickedn: **> Wiederaufleben; *') Aufgabe; "> beibringen; ") F'reibrief; ,;) lies: kef.ajjachol - gewissermasKen; "> was im einfällt; v) .liest JMima Pflicht; ni einwurzeln .* ■ *kt*p ')h nnnx n^itr!DW? pi ik ny:?3 n,-iayn i:mo tk nnn HT.pn (k «awn noinn nr«, nxio.i (2 i»na — o-ny^ pi bki nr« pawan ü 1^ "nn .th ]ipn nr» ik "\i c*Kno9 y*x?a nroi am? n'aaian ncra O'iinjn o^aw^r? omnaa! nma riEv irita m M3M n:y? oaipn^ n 3 -1 y 5 n 4nlu;or!efi der Redalilion L<opoldo Hc-w, Rio (h: Jttntim. Ihr Brief hat uh» be* »anders gefreut, und es ist uns eine gross» (Jemigtuung, das* Urnen unsere Zeitung gefällt. Wenn Sie schreiben: „Es gab eine Zeit, wo ich mir einbilden durfte, der ein/.lue Leser der ehemaligen Jüdischen Rundschau" in Rio de Janeiro 8*~ weai-n zu «ein; heute sind wir Leser der Jüdischen Welt-; Rundschau Legion und man trifft sogar Le&«f der J.W.R. in der Strassenbahn", so zeigt das den Wandel der Zeiten, auch die tragische Jfiersprengung der deutschsprechenden Juden, ist aber zugleich für uns ein Grund zur Befriedigung darüber, dass es die „J.W.R." ist, die in so weitentlegcnen Landern nta Erkennungszeichen dient. Wir würden anregen, \ m solchen Ort«« Kiüm «er ..Freunde der" J'\VE;i zu gründen. [die den Boden für eine Ges>riftung»g«nU°in*cb&ft und zugleich, i für rtm'n Austasssch von Meinungen in jUdiftehen Dingen Äbj geben könnten. i Iir. M. 8. Johnmuhhufti- ....... Sie haben mit ihren Dftrle- : gui.gen;öb«r die Heri.unfi der von uuage-vMiuierien Juderl; r»ev«>r2ugten Heilmittel und m « d i z i ti 1 s e h - e h ewiKhei» | Präparate yoUkommen recht. Wir y#rwef$#n in diesem \ ZuA-ammenhang auf den in Kr. 3 der „Jüdischen Welt-Rund* ■; Meisau" erschienenen Artikel von Dr. Wäiter Hirsch Uber die \ pharmazeutische Industrie Palästinas. Wir glauben, das« •» j mit der Zeit gelingen mxu»\e. die*»© erstklassigen Erzeugnisse j einer jungen jüdischen Industrie mit Hilfe der jüdischen : Konsumenten und Interessenten auch ausserhalb Palästinas \ bekanntzumachen. Damit wäre dem von Ihnen erwähnten jüfcilstand am besten und produktivsten abgeholfen.