Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 14 (16.6.1939)
- Date
- 1939-06-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Die Weissbuch-Debatte im Parlament Aus der Sitzung des englischen Unterhauses am 22. und 23. Mai, des Oberhauses am 23. Mai / Vgl. heutigen Leitartikel I. Im Unterhaus M > M. MAC DON Al t) Dax Ihurr) jcstnt in ISczniT medcrgclrzt nt. Macdnnahl führte ihn 1030 (Maatssckretar für die Kolonien) beantragt: •z" tue }<><;;■/{ der Regierung Seiner Ma uf l'utnstitm, tt'j> uf in detn Wciubuch ruf hm igen. toi^cnd« aus; Ais mich der Premierminister zum Koloniabekrctjr ernannte, erhielt ich von einem .Freund die heiz.hdisten Giurkwilmchc. Ich sagte ihm damals, das» seilt he Wunsche manchmal unangebracht seien, denn, welche Politik die Regierung mich in Palästina verfolge» würde, eins set »icher: uh wurde in zwölf Monaten der mcntkiitisicrte Kolonialminister der Ntu/cir sein. In dicker Berechnung habe ich mich allerdings um zwei I;ikc geirrt, denn das Weissbuch, das hetiic zui Debatte sieht, ist genau ein Jahr und zwei Lage nach meiner Ernennung »um KolomaNtkreiar verotfentheht worden. Die Regierung hatte gewünscht, »lue Politik unter glücklicheren Umstanden dorn Parlament vorzulegen. AI» wir da? letzte Mal hber Piltsitin drhifiirrin t,rtir,c , „ir x\ ,Sj Uvu u-tr hiucrcn Kampfjaltre noch eine gewisse Möglichkeit der Verständigung zwischen Araltern und Juden für die Zukunft bestund. Aber diese Hoffnungen sind gescheitert und nun diesem Grunde* niiiiset» wir heute unseren eigenen, von beiden Parteien nicht akzeptierten Plan vorleben. F* } trd'lt sien t,m lt n l' tV"« Prolin dt^n [»vi * *c <?ei sehnen geronnen noen letcntiertig vorschlagen werden darf. Es ist vielnu'ht eine »ehr schwere, verwickelte. Kopf und Her» gleichermaßen tangierende Frage. Möge das Parlament alle Arg»m"iitc aufs sc-ji'sgs pisc ' v t 1 *j!„ssc„ <h i ,ch Bc veisgtunde gegen die Politik der Rcgsemng finden <\\öri. hört t). Pas hegt «ogar in der Natur der Sache. Hat doch die Königliche Kommission, die Palästina im Jahre 10-17 besuchte, festgestellt, das? der Konflikt zwischen Juden und Arabern kein Streit iwischeu Recht und Unrecht sei. Ks »et ein Konflikt zwischen Recht und Recht. Und das ut es in der Tat. Unter den heutigen Umständen ein Urteil (»her die Ansprüche der beiden Parteien abzugehen und einen gerechten und festen Mittelweg wischen beiden zu finden, i»t gewiss eine der schwierigsten Aufgaben, die da» Paria ment;e tu losen hatte. E H R F. N PFLICHT E N' Wie Ist die kritische Situation In Palästina entstanden? Sie ist im Tumult des Weltkriegs geboren worden, als «uh che grossen \olker der Erde im Todeskampf gegenüberstanden und (iberall nach Freunden und Verbündeten Ausschau hielten. Zwei Volker waren vom Standpunkt der Besiedlung an Palastina interessiert, die Araber und die Juden. Vor allem auf Grund von Versprechunzen «rfteni Seiner Majestät Regierung. Jedes der beiden Volker spielte eine gewisse Rolle im Kriege, jedes von ihnen nahm gewisse Riss Seenzu (.urtsten der Alliierten auf sich. Ts handelt sich also für uns um eine Ehrcnfrage (Hort, hört!). Der gute Name Grossbritannicns steht auf dem Spiel (Hort, hört!). Die Verpflichtungen, die wir wahrend des Krieges gegenüber Arabern und Juden eingegangen »md. ssrvd .Ehrenschulden, die w>» nicht »n falscher Münz* turfkkzählen dürfen. In den letzten Tagen ist der Regierung von einigen Kirnen der Bruch von Versprechungen vorgeworfen worden. Die Regierung weis! diese Vorwurfe auf s Bestimmteste zurück <Borau auf RegtetungsAcite). Man sehe die .Versprechungen an. die Speiden Seiten gemacht und später im Mandat sei ankert wurden. Erstens da» Versprechen gegenüber dem jüdischen Volke: Im Novemtici 1017 richtete Balfour. damals Staatssekretär de* Auswärtigen im Namen der britischen Regierung jene berühmt«? Deklaration an die Zionistische Organisation. Diese Deklaration hatte schon die Billigung von Präsident. Wilson tu Namen der Amerikanischen Regierung gefunden und wurde später durch weitere Mitglieder der Alliierten und Assoziierten Staaten gcbdhsrt. Sie vers.piach. dassj die Regierung «Seiner Majestät alles tun wurde, damit ein .Viiionalhcirii für das jüdische Volk in Palästina errichtet werden könne. Man hat öfter* gesagt, das« dieser sorgfäiiu' szcwanuc' Beim ff fNationalheim). der in konstitutionellen Urkunden ohne Vorgänger dasteht, ausdrücklich impliziere, das* Palästina ein jüdischer Staat werden mime. Es sieht lest, da«* die Möglichkeit eine* jüdischen Staates in keiner Weise auv.» escldos.se n war. Llnvd George, der damalige Premierminister, hat solche Veisicherungen abgegeben und in den Reden der andcien Führer der Nation in jener Zeit ist diese Möglichkeit ausctiuckluh betont worden. 1 roi/dem haben die | e, Autoren der Balfonrdcklaraiion und die spateren Autoren de» Man- ' date* nicht „cm Judc-iislaai gesagt, .sondern einen unbestimmteren Ausdruck grwaiilt. Sie ei kannten, ilass eine gross/tenge jüdische Siedlung 111 Palästina ein Evnerimeut war. da* von wnv.urii. da- F.INF ZLMCHFRUNG VN OK. AR MiFR I * gib Ifuie le ins muh b t.tfii'i!'|>i'm nen*s,h Araber utibeiucksuhttgt zu l.Hseu. MC smd der Meinung. d.»*s eilifm r « grn I I ' - in» i 1 i \ itlrr frei h'i und d.iss. vor allem mfohe misrier Hiffc m Ks arabische Halbmsf?! Koui^icKbe ttml luistr heute keinen fremden Hcncn ul>er «uh ann tikcr uuseier PoisttK s.e^ro. uass. uarrmem d;e erhalten haben wir dse Wunsche der Araber fi e' l;e iiitirr brsit/t. die nnen. l^ie«e Krt■ Araner so viel (cncni kleinen 1 < »wischen \lnr <l Konnten »hducDei Laudsttich zwischen dem ford.in und dem Mmdmecr beruvngt im berücksichtigt, lissen können. England {.st zweifellos imstande, den palastiuennschen Arabern jede Art von jüdischem Nationalität», rlie es will, auf/nzwingeu. aber eine sohlte iVihtix wilnle jeder moralischen Recht fei tf-ntnu: cntbchieu. denn ivir haben den Ära bern gegentibcr ebenfalls Verpflichtungen dtetfall). Ich beziehe mich Ifiesbci »itchi aut cten Inhatl der fieruhmtcn MacMahon- Korrespondenz. Die Regierung erkennt keinen Anspruch auf Palästina an, der auf diesem Schriftwechsel uetrhudet Aber es siibt cm snaieres Versprechen. Als die Balfourdeklaration Ende 1017 veröffentlicht wurde, war die arabische Weh schockiert. Unsere Ratjjcber tn Nahostfragen fdrehteten sogar, da« der j?rosse arabische Aufstand, dieser prüchtige Ausfall -jm« n_fr \V'!«!£- «!i,v,!i,-f. vrrrttnnTt wi|ide. \tt> heliirehtelpndas» sie die Begeisterung dieses wertvollen Verbtlndeten dampfen wutde. Deshalb schickte die Rctrierumz einige W»nheo sptlter einen Boten, fnmn n.l.r Hog3r'*' "r1' J* 1 111-» »j Vr^^r ( ||tn«r-IP UM Ilm den eigentlichen Sinn der Balfourdeklaration tn erklären. Er erklärte dem Schertfen mit grosser Freimütigkeit, das» die Regierung Setner Majestät die Rückkehr von fuden nach Palästina mit Woldf wollen betfaefite und dass ne etHAchhnsen sei. *em Hindernii auf diesem Rückweg zu dulden. Commander Ho^arth führte jedoch ebenfalls aus. das* «lies nur insofern eilaubt werden wurde, als es mu der wirtschaftlichen und politischen Freiheit der bestehenden Bevölkerung vereinbar s>ri (Beifall). Er fugte gemäss »einen Instruktionen zu. da*» die Bn tische Regierung entschlossen sei. das» in Palästina kern Volk dem anderen untenan sein solle. Die Britische Regierung, die den Arabern dieses feierliche Versprechen abgegeben hat. war dieselbe Regieinng. der Herr Balfour noch als Aussenmunster angehorte und die die bailourdektaration erlassen hatte. Hier konnte garKcm Müs Verständnis entstehen : hier gab es keinen Konflikt zwischen zwei Versprechungen, die von demselben Kabinett abgegeben wurden. Die Britische Regierung wird oft beschworen, ihr Versprechen gegenüber den Juden zu halten. Sicherlich ist sie dazu verpflichtet, aber sie muss ebenso der arabischen Welt die I reue halten fBeifall). Zweifellos bedeutete die Erklärung von lloitarth keinen Judenstaat m Palästina geizen den Willen der arabischen Bevölkerung. In den folgenden Jahren zeigte die arabische Bevölkerung i — i-f~> , ~ in ,(l,n, Ui Uu-is Sic e < n j« de \ndc-uug sei. und die Verfasset der Balfourdeklaration sahen selber ein. das* das judische National heim etwas weniger als cm Nationalstaat teilt wurde. D's!- cb' s (beer uet i^rr hoch trtben h n K'^'Z^pt o' fi nl sc-iiiet^ Ausdruck in dem Wcissbuch von 1022. Hier winden tbe «»ank.« , «Ll.tn I „...«h.f... ' « jd-< ir' Nu ithe mei ,n einer Sprache Ik-si hiu-ben. die die jenes Meisters eines schonen und mächtigen englischen Stils vemet. der uns das „Leben Marlbc rougns" und eine glänzende Reihe andeier Bucher geschenkr hat. Ich furchte, d.iss. wenn der ehrenwerte Abi/eordncte (Herr (buuhill) mm;' »1 *j»"*c!t ><! tr dusen Unucn Oiz sn » rten ich ihm anbiete, zurückweise« wird M.achen), Alter, svenn wir die (.harakteiisiik des Nation.ilheune* im Wessslutch von tf>aa als eine aueontative fitterpreration akzeptieren und erklären, dass die Regierung Seiner Majestät die Errichtung eines Judenstaates 111 Palästina ir.rhl Is-.^thsichtigt hat. darin handeln wir in völligem r.invcrncnmen mit den Versprechungen, die wahrend des Krieges gegenüber Juden und Arabern gemacht wurden. Die Fra'^e der Einwanderung gehört ebenfalls zu. den Gebieten, auf derun dt r Regierung der Briirb eines \ i rs »reenens vor eworfen wird. Ein pidisrhes Nailonalheim tollte anfgebau» werden. Die 1 Riguning bn a» ^«11 H-ik d T 1 * er,— de , , «.br» { Einwanderung und der Besiedlung des Landes in überesnsnmrming mit den Bestimmungen des Mandates mngearbeitet. Heute wird beschuldigt, ihre VcroHirhiuüg. die Einwanderung bis im Grenze Oer wiriMliaftluhen Fassungskraft des Landes /« ermuiigen. naht erfüllt tu haben. Eine solche Verpflichtung existiert mehr im Mandat. Weder in der Balfourdeklaiation nneh im Mandat ist von ler wirtscliaftltchen Fassungskraft <be Rede. bauen ßrfmfft. das* die ar:»i»(«rheu leihi<tteu. wenn »Je nteiir >;enies*en winden, steh an.Ii mu der neuen und I in* ml in 1 f. . . u w lt hu 1111 I dm dtr hir fe jiiru 11 d \d tni (!i' h h« «' "» Ii 11 f innre len. VV ai um * Die \raber m pidtsrhem Kapital und ssen hinnehmen. Die marien fjt><;ilegungen zurück« materielle Dinge. \th »fnung bc VStdih-itcn. die ihr t and laü'Aeit emjitiug. niciit sr^rt. rtorsTrunjr mrrssrr ntiltcr an«! he Araber dichten »n keiner Weise :n an ihre Freihen : sie rurchietcn. rui-andrrung K!te»r. Sic da di«he Einwanderung unbeschrankt weitervriiitfe. dies energische, kbi',ie. icuhe, neu ms Land kommende Volk sie numerisch wirtschaftlich, politisch und überhaupt in jeder Weise in ihrem Ce burtsiand beherrschen wurde. fch brauche die Geschichte der Aiaber nicht /ntude zu erziih ien - diel Jahre eutes cnmmig aufttfchteshabenea Atifiiaurtv. ftcr Konflikt hat jedes Eigentum ut PaEisüna unsicher gemacht. Er tut den wirf«» haflluhtn lortMhn't lt* I indes inf s ttrssfrste gc hemmt Tr hit einen Ilm zw« Ut J t» » » r S;l*(ma erzeugt, der. wenn er andauern tollte, f»r ein Volk da* Seite an Seite tu demselben Laude leben ioum. k:i|.)«tf<>ph:sl »ein wdrrle. Er hat Mi.sstranrti und L'niuhe in den N'achbarl.indern T/eugt una cirotit auf diese Weise eine st3nrtii'e nur\\» v«>n Friktionen und Kämpfen im ganzen Nahen und Nfitt/eten Osler* zu werden. WIR fiC H \ f I I Ii Hf \l l NAH MF E Uti( K 1 1 f Die Hohepriester des Prinzips der wirtschaftlichen Fastuncp» kraft sagen. d>«s diese D»n?e von veihal«tmrrt:tssig gerimzer Beden* ttm^ * i\<\ mvl Iis* sf%t4rr*. r. « m« A,„,t{ minh in Pt lastina alisorbiert werden kann, e» keine Rolle spiele, ob er »urb politisch absorbiert werden könne. Wir sagen, das* dies doch eine Rolle spielt. Mein ehrenwerter Freund 'Churchill) Ist einet dieser Hohepriester vcwrscn. CHURCHILL : Ich habe diesen Begriff erfunden MACDONALD; Ich bin ein wenig libetra*cbf, das* er der Eiftndcr eine» so misslichen Begrilfc* ist. Als er ihn »chuf, war au» dem Zusammenhang der Worte zu ersehen, das» die Einwanderung die wirtschaftliche Fassungskraft nicht (ibersteigen sollte. Aber er meinte nicht (wie fbcjer.ltfen, über die ich spreche.?<!*;»?*. harten), dass die Einwanderung immer che lltkhsttrrenze der Wirtschaft!!, eben fassutiL'skraft erreichen mru.ie. Ich bin der Meinung, das* die anderen Erwägungen, von denen ich sprach. *ctu schwerwiegend »ins! und das», wenn solche Ereignisse emireten. wie s;c leider emgetietrn sind, sie einen grossen Eitifliit» auf die Einwandernng'spoJitik der Regierung »etper Maiestat bekommen müssen. Ich glaube rvnhf. d.m die Bedingungen für eine Einwanderung geeignet »iml 'Beifall;. Laut dem Mandate haben wir die Einwanderung toner geeigneten Bedinauriiren zu fordern. Da» Ist unsere Vorschrift. Ich glanlie rtuh!. das* in der jctziiten Zeit die Bedingungen für die Emwandeiuin.' geeignet »ind, wenn diese Einwanderung, »o vorteilhaft tue auch in anderer Hin- . ... ,«Aft.* .ti- 1 tk'.c fb«. bc m t nnihe und Ha» Uf, die noch fnr eine Jauge Zeit die Woblf.ihrt von Juden und Ära* bern in Palästina auf das Srhhtntmte bedrohen uercicn. \ iS iJ r-! { u ,fjt * ein Naiionalheirn für Palästina. atK'r auch unbc \ 1 l ' r i 1^ o'r 1 u ten »tc mit V tn bedacht dem Amdr jüdische Volk . das eisien Judcnsia weniger bedeuten konnte 'fkdab). EINE DRAMATISCHE GELEGEN II EIT Da* Ausmas*, m dem sich das (iidisrhe Nalionalhesm mu un •eret Hilfe und mit Hilfe der Ermutigung und Enieisttii/oug vieler indcrer Volker entwickeln wurde, hrn*? natürlich *» eisier Linie von dem Ausn^s ab. mit dein ila* judtschrVolk selbst die Gelegenheit, die sich dim 111 v> tbamati>cher Form geiiotcn hatte, ergriff. Vor ftinf/:'hiihundeit |ahrco war Palästina ihre Heimat gewtrsen. Ibmt kam die Zerstreuung und tn den fohlenden J.tijihundrrten vetbiemtert sie sich ober d.i* Artt'itz «ler Erue, J^Uotli et »tand ut ihren heiligen Schrillen, dass .tue einer* Jage* nach Palästina rumckkeiireu wurden und ut diesem Glauben Ivbten und h'?*»!'csi *te. So bedeutete die Baltomtlrklatation lur s-e nicht nur sm polttmite* Doknmetit : es war die Eituiitttig einer \orau»»agting. die eine Anzahl von ihnen <'.a/u Erwog, m ihre alte historische Humil zurm./i kth c 1 De Vit ihm (tu U Kr ij. <n d**" I at -uvu 01 ( iKiu \* tf He r UUifdt) In nunc neu t-egenden hjb«n »ic Wune 111 blühende Oraugeugaiten vciuandcit. Wo sich früher We Kutte dehme, siebt heiue eine Stadt, Zur Zeil de Dek las 311011 sei. geben. Icli hau pittoresk g-.-we*!- UiiKvrhtC \' "I d»vs «ine na ti die tMtnc» Baboutdcklaialion 1 einem Vois^e uhue L. - gewuusrbt. rlas» die» 1 1 4k .b iM!> VI '—1 H /-n davt Prf ilubsn Inen/en die < \i •urde gesagt, der Zweck der ad ein Latul ohne Volk zu •i \psK,u cbento r clt g a e r rt s*ar uUb{ richtig, bn 14 Clit JcvCM I J jd w 1 So Mi/agcn Beschränkungen für d ie»c* h 1 ngeb 1 > ujztvol len Volke* beim Autbau seines NaiioruMi .ms darstellen wurden. AI: Palaitina ist nicht leer. Schon i»|is lebte dort eine Bevölkerung \uti etwa tK«i'*H» Araber», denn Vorfahren da* Land wahrend ungezählter JahrhuncUri te uu^rsuxt Eetosen hauen. VVetm der . ertie Faktor. <lci das Vusnus» des |u<ut*.hen National hei 111 es betüminte. d*-r Eilei w.u. mit <k'iu ib* jiuiische Volk selbst den Aufbau Ist die Hü d i sl tu *n .s»*e i't z, Faktor i,r> seai Isge* *e,s£ de Haltung sei«, die die seit langem tu» Ljmde Ijchudltcb« etbebhehe UcvoJkeiuug gegenüber dem Nationahicui» cuHiabut, JODISCHE EINWANDERUNG Was sind denn ttnseie genauen mandaiarisrhen VcrpfhcE , 1, * , 1 i hf u.uidcrtirig un! ngung der Ree! zu unterstützen. E* ist duubasi allgemeinen Vortchcdten de* Mai Verwaltung in Palästina etmse int Einzebve gehenden Pnn/irxi derung niedergelegt haben. Wi Einwanderung die wirttchafilic I obemeigen «alle, irjv tagten *»-, kraft das etnitge Kriterium für BESEITIGUNG DES M ISSTRAU EN H Unsere Kritiker sagen, da»*, wir den arabischen Autttand nieder- - brechen Colinen und dass wir das auch schon getan hätten, bevor wir die Richtlinien unserer Politik verolientUcht haben.--- ':!>a»vstiinrj.',!, aiiir wenn auch <be Soldaten jedes Gewehr, jede Bombe und jede Landmine, die vor» arabischen Bauern versteckt wirrt, beseitigen, so können sie das MUstrauen and die Angst vor Feind* wbgkctt irs den Herzen' dieser Leute nicht beseitigen. Das ist kern luiittamche*. sondern ein poblisches Problem, örtf! tt/«*nn wir nirhr; irüeod c'lwjs itnternchinen. um die l/ntnlte, die der" Araber fühlt,- zu beseitigen, wenn wir einfach auf die; Politik der unbeschrJiiikien Einwandet ung. die seine Bciürxhtuirgen vor dem Beherrsch! weiden... verstärken und vermehren würde, zmflekfallen, dann süen wir Dracheitzahne, aus denen eine* Tage* bewaffnete Männer hervor-' springen werden.. Noch wissen »vir nicht, wie weit sich dieser 'Konflikt ausbreiten' * wird. Es gibt Juden und Araber im Iraq. Es gibt Juden und- Araber ut Agvpten. E*» gibt Juden und Araber im Yemen." Diese» Parlament toLlie einen nüchternen V'etantwortnngssinn gegenüber piuer Situation hiben, die m;c tragischen Möglichkeiten «t mehr als cuiem Laude geschwänge« ist, Im iibrigen uioclite ich da* llolie Uu.tt*. an eine jmdeie Ikssimmuug des Mandaie* erinnern, die da* Ansmat« der jüdischen 'Einwabdetung nach Palästina l>e*' [ summt. Wir haben die EinwandetülUg. W "«rklcbtcnt,. »Owel»; »Ic i nicht die Reihte und die Stellung «ler nicht jüdischen Einwohner ngep I des i.»nde* hceMiiiaititrgt. »fMu j was sind tue Rechte der atafmchrrt'-'BevoUerun-i) Sic halxru u"i rnes .'n. <!c t t K .< Jtitrung <Jer Ti im J'ji «smu "j withwmh 1 ic uog Rnci 1 Geotn diese Recute ihnen ,., «...,,., Mfi». r.^c 1 tJhrc Bcr »b j 1 mi surren! csarim zu «igen, d ist tn oi ihnen rirrei einen gewissen 1 Wuiisdi der anderen Inte der B< voikerung J |' t ikt hu aus kew e Bcvolkriun/ die iriisnn/le ist *e tu '.err las* wir im Rahmen der I «hcn. auf/wiftjzen darf, sogar wenn wir anerkennen, dass das ein- 1 als R.chtllnve für untere | wandelnde Volk eine hes!0'i*ühe Vefknii{»furi)4 mit und Rechte in un uri«»re eigenen mehr 1 diesem Lanrle hil f (übt e* keinen Punkt, an dem wir, eingedenk; « Re.'eifing der Ein wartj unserer Verplhrhtnngrii gegenüber «Jen Aialnein unter dem Man. oaa fcsigeset/t. das* nar i dat. ihrer Meirtung über eine für sie so lebenswichtige Sache Rech^ nung tua^f-ri sollten EINE EINE VC HE PROBE Lassen V.<- noch eine einfache Probe machen. Nehmen wir an. «fast ut Palasuoi rucrit eine Million Araber, sondern eine Million Xmerik oier Fügender fKler f uii/fftfn wnhiten wf*rd#?«, deren Vorfahren seit <,eiierationt'ii in diesem Lande gelebt hatten. VViirden wir sagen, das* »ic keine Rechte in d.r«rf B«/iehung (Einwanderung) bäuen? Sicher winden wir tagen, dass sie iU*U Rrchie bcsihsen, und das* einmal der Punkt eciekhl tei« würde, an dem wir »ie nicht langer zwingen künnien. c ne Ehtwamreiung gegen ihren Willen aui/uiiehuiiri. Wenn dies Prinzip für Amerikaner und andere Geltunsr: hat. dL>m mmi » auch für Aralxti Gehung ■hallen..; Die ehrenwerte» Mitglieder der Oppcniiiori Sprecher) utmf Nester in diesem «Hier jenem Ted de* Imperium»., Dail ich ft* dara« erinn«-teu. das* wir die Beben\ütflt eines Reiche* sind. Sn dem Volker der veischiedemteit Ramsen und Refjgiof:eti wohnen und das* eine» der Prui/ipieii unsere* Imperiums, auf das wir am stfidzetten »ind, ja, eines der Prinzipien,;tuf li.-fshi. i\js Pn>fZip 'Ic» Rethtsgleichheft der und Rassen itt t (/wiulsenruie: „Oho l") Mt k»n'n nicht glanbei* «Jat-t et mchi Viele Msigbctler der O{>positson gibt, die tticht emsc-heu da»* che Araber Pdasftuav gewisse Rechte in Bezug auf F.inwandrrurtgsfragert haljNtrn. Lioizdem bai^ei» wir d.e arabiu-fie Forderung nach sofortiger f HisteHung der getarnten Einwanderung abgelehnt. Wir beantragen die VVeiifflöbrung der jüdischen Einwand*»ung für noch fnnf Jahre, w^'af ohne Röckmbt auf arabische Wünsche, c/wischen*;i.de; . Warum t") Weil *$r glauben, das» Palästina n.-wh einen. wetcnrlUhen Beitrag im Linderung der judiicben Klüt■hiliogstra* gödie in 2entraIcuropa leisten kann und soll. VHi einen gewisset» id.iie* t Jahrr hahe Fnssi.irin-tki.tft drs Lindes ri fht das* die w irtsc haftbche l isuin Iis Situ i'n F t ar du ung d Rgl des Vol stellen tolle und die*« BeschIu«m> keibiindes zur Kenutnu genommen. I nter den damaligen l rsr 1 <ien J mf r 1 ' L" * Einwanderung bis /um Hor.httuia»a de» *s 1;tsduftlichru lonsthntHv* de* Landet erlaulje-n konnten. a!»er wir kounen kt-iae Deuturc/ unterer damaligen Erklärung akzeptieren, da»» wir ftn» nVamd hir alle Ewigkeit und unter allen Einstanden gebunden h,m<:n. «las Prinzip dir t* niwh tfli <hen F itsungtkraf» tUrr und un ihundctluh it.f Cultiicil nun Auf 31 r F die nai eins« Pros/p »dirrnd nuhr als zssoll Jjhicn uiikk' F i >jr bru» ix » zit-rnnul* 'cb 'tri I n'rr teme Vf,, le st de jtld s'he B MJ.rrung von rl*i HQt**t Seelen im Jahre 10.13 bis auf etwa .p-so.,ooo heute gewachsen Die Ära her halten diese Einwanderen Zt t zu Ze 1 hiben hef' ge Visbrtblc ^e;? haljen sie einen nach dem »räderen rnecE uri*r »'S Pfl t it ge >m d er rlerti Njlroni'hf Ojii'iiurijf unserer eiienr n I* ire c fnl t sprecKen ge/i nnber den Joden Rehden « immer ■abgelehnt. Von n t-.e »tattgefunderi. W;r r/e« b'a *,c ti Wir haben u HMmhmal sogar unter Vv r f iber» unser Vt, ftieifai!). l>jruJ>er b nun haben w r m s »«.fch! gt „'ef rdt diese Finnin derung auch von dem ttandnunki der Araber *us zu fordern. Niemand kann leugnet». «las* die jüdische Einwanderung und d;c Entwicklung de» Lande* duith die Juden Palistma gross« m.ueriebe Vorteile gebracht hat. Iiuuittiie und Arittit waensen. und au» den wachsenden E tnnahuien konnten soziale l^itrisie aetchatfen werden, wie sie das Land früher ose gekannt hat. l»;c Araber Italien jn d tv m VScbH'M' * 'grhabt u uj hte H^tuUeiun^vuni aal tri in rund iw;iru.i« Jihieu von d<.»<z/wt# >ul ober eme .Mdbon Seelen gehoben (Beifall)- wir ijeiuii d*s Imperium .<fsrht<denen Volker