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Jüdische Weltrundschau · 1939-06-02 · 12 (2.6.1939) · p. Seite 9

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
12 (2.6.1939)
Date
1939-06-02
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 12, 2.VL1039 JÜDISCHE WEXT-RUNDSCHAU Seit* I Theater und Musik inTel- Aviv HAJilMAh-riJIMIKRK ..K^Hpilowk«" von Srhalom Alejche.ni Schauplatz der Handlung: Kaarilowkc, da» klassische judische „Stüdt'l", bei „Habimnh''' aufgebaut von dem HuhnenhjJdner Lv'tnkttn und mittels einer Drehscheibe v< n allen Seiten fre/^Ur?. wie ra bei Srhalom Alejchrm ..im Ruch steht". Sehfl'Iom Alcjehcrn wäre jeUt £0 Jahre alt geworden. ..Habimnh" nimm? das zum Anlas», um die Reihe der bereits aufgeführten Bühnenbenrbeitungen .«einer Erzählungen, fortzusetzen. Dar. Problem, wie weit ein Po typisches prosaisches Work überhaupt, in ein dramatischps verwandelt werden kann, besteht hier ebenso unvermindert wie in den bisher gezeigten Aufführungen, im „Schatz", in „Amcha", im „Fid'l" v, n. Von den hier benutzten fünf Erzählungen gelingt es dem Bearbeiter und Regisseur T*<'h*mcrim*k( eigentlich nur zwei für die Bühne lebendig zu machen, eine ..Handlung" künstlich zu erzeugen. Wenn der Im ..Stadt'!" zu Besuch weilende- Schalom Alejchem in der Herbersro von allen Strumpfverhäufern der Genend überrannt wird und Strümpfe In nlhn Farben und Grössen kaufen muss. so int die Komödienstimmung da. die in den Bildern „Trnmwny". „Fouershrunst" und ..Restaurant" nur gelegentlich hindurchieuehtet. Theater auf dem Theater Ist Immer dankbar und gar hier, wo die jüdische „Fchmierenbühne" persifliert wird. Allerdings können «ich die Hnhimnh-Leutc nieht ganz von einer etwas „literarischen" Komilc befreien und ein Kabarett-Ensemble hätte die Lachmushein der Zuschauer sicher in noch grössere Bewegung versetzt, als es hier vor allein durch die Schauspieler Klatskin und Vardi und die Damen Schein, Dofir und Covinskn bereits geschah. Besonders zu erwähnen j Frau JudrU'ritr., die sich als „komische Alte" trefflich be- | währ! ff Lernen44 in der Schawttoth Nacht LEHAQESrMUCH MIT MARTIN BUBER müts? srhiWNdn. Wr würde, würde er wr»?u«eh" *u. Per Lei'i horriMte dh-!u>„ weh de«« Vorlebens wird bo-r m<*»r.dt? angetragen. D.v die. die ra nn\ Re^u-n i zufällig hierh. id sein Haupt geru-tc, würde wahr- Mit dt-r!-!C3t,rC!l t'elzer da* Wort und den Begriff kennen ehetnllrh sagen, r»,.geha hier ..»reu«* kündigt jedesmal an «auf Deutsch. « Kajüte! vorwiesen wird. Die Ehre rs geachteten Mitgliedern -r Oenf-fsten können gut „Udneu". und " rupfea am häi testen mit Die Figur Schalom Aiejehems wird von Kuini betreut. Wer seine nicht leichte Aufgabe als fast nur passiver Beobachter des Geschehens In Kasrllowkc sympathisch erfüllt, Marc lAvri schrieb die untermalende Musik, die den Charakter des ostjüdischen Nigun trägt. Fanja Liubitz besorgte das Arrangement der tänzerischen Szenen. VOM PA LÄSTLVA-ORCIIKSTKK Wie sehr es das Publikum begrübst, dass die Orchesterleitung Di'. Hermann gehorchen als Leiter für eine weitere Serie von Sonderkonzerten in Tel Aviv verpflichtete, bewies der ausgezeichnete Besuch der ersten dieser. .Veranstaltungen. Haydn's „Salomon"-Symphonie und Beethovens „Pastorale" wurden in selten erreichter Klangschönheit reproduziert. Stefan Askmauc jvar der hervorragende Solist des Mozart'schen Konzerts für Klavier und Orchester No. 27. Der welche Anschlag des Künstlers, seine feinfühlige Gestaltungskünst und das vollendete Spiel des Orchesters Hessen dieses Konzert zu einem ganz grossen Erlebnis werden. Das Publikum bereitete Scherchen, Askenase und den Mitgliedern des Klangkörpers stürmische Ovationen. Unter Scherehen werden sich In Tel Aviv, unmittelbar beginnend. „Fach-Beet hmnFestnpicte" anschlichen. As- I kenase wird als Solist des 'Beethoven'sehen «?» Dur-Klavierkonzertes erscheinen, das damit einstmalig seit Bestehen des In Alexandrien, zu den Zeilen Philo'-«, soll es eine .Synagoge gegeben haben. In der man mit Flaggen signalisieren musste. wann die Gemeinde nuf einen Sege»v:aprurh „Amen!" sagen sollte — so gross war (Tie. In Jerumlem, dem religiösen Zentrum des Judentums. gibt es auen heute noch keine .Synagoge, die mehr als ein pa tr hunder*. Atenschen fassen könnte. Aber es gibt unzählige kleine .Schule', Bäte Atidrasch. „Klaus", „Htübel" und Miijnnint, und wer etwa am Freitag Abend durch Mcah Seha'tm geht, kann buchstäblich fast aus jedem Haus das „Leehöh Dmidl" der sefnrdt«chen Aussprach* weil sie so K,^.. Uhrv ".dl* hören - und aus jedem Haus ein bisch.m andere. LMi&n a«; •!.!:-naM '.'lie gewohnt waren Jeder slrW »•> «ch-'i er wenn das „Gesetz" das Leben eines jeden gläubigen Juden kann: die Al'edkh «Geschichte von «W Onr^anV Naak<!7 „totalitär" regelt, so erlaubt innerhalb »Hr.e« stählernen die Oe^rht. htc vU Mf>«e,Geburt die Scbiraf (M^l hHm Rahmens der „Brauch" einen beinahe henunun,^.*«n In- Durchzug durchs Rote die", Zehn Gebot, " endlich rftvidunltnmt« kleinster religiöser Gruppen. Im Fundarnenden großen Segen für die Stamm.« lerW-" " <>-, Utt" talen sind sie sozusagen alle Unitarler; «her der ..Minhag" großartige Kt pIM der ganr.cn Thor th ' * ' u *l jcdcmQM{ni;m *;ne besondere Sekte. Ob« sie au« . Es Ist ganz still dabei, nur die Stimme den Vot landen AVHna Odessa. Samarkand, Buczacz, Marakesch. ^nnfurt [ tont. aber jeder folgt mit den Augen dem Teyt Im tnaeh? aJVf.. Lodz, f er, Pmsk oder Saarta gekommen sind oh sie j Die Welt draußen, ja die Zeit 'tetbnt. diese sehr«'<-k liehe rhass.dim in der Gefolgschaft d eses od^r jenen Rebben'. j Dl,.,,rc Zcü, M.hcint nu.XMChUl. l)!t.,u ^m,rcn> nit; Kabballsten dieser oder jener Richtung sind sie jjehen? mand seheint nur h nur einen Gedanken an aio 2„ vt«nd»n selbst in der dritten und vierten Generation nieht. das Alleri wie konnte es »«„st *»\n d-»*n bei den \Vort«-n der Kehigenngate von ihren heimefliehen „Minhag" auf. Die einzige {rrth". d*m Siegaalled Inracts über wi,,- Frinde der 1 esende Stadt in dop Welt, die keinen Nwtvn Mlahng -u haben j „icht die Stimme hol, das* nicht dio jw« ,»-/«ch'-!«- schont, jst - Jerusalem. j „Deine . Rechte, oh HF RR, ht gewaltig - n '""kr-tf\" Pelno Es l«t die Schawuoth-Nacht und ich gehe zum „Lernen" j Rechte, oh HKRR. zerschmettert den Feind! '? der jungen „deutschen" Gemeinde „Emet w'Rmunoh". An |. Aber bei den einleitenden Worten zu dpa ■ „?.c!i n (!c- .ter nächsten Strassenecke haben marokkanische Juden ihre! boten" erhebt sieh die -Afcrige wie Hn Mann. Kin grosser, kleine Synagoge. Die Mapner sind alle in Weiss, hocken |wundervoller Ernst liegt Über Ihr. 13s ist aiteht so, das» fi* illc ..Fromme" oder gar „Orthodoxe" waren. Aber' an fHeao .Zehn Worte" Khuiberi ide. (tlanben daran, law die;! d?o in orientalischem Stil rings an den Wanden auf dem tcppich belegten Boden, ihr Chacham ..lernt" mit lauter, näselnder Stimme, sie summen leise mit, Zwei Strassen weiter gibt es eine grosse Jeschiwah. Sie Ist taghell erleuchtet, und durch die grossen, offenen Fenster nicht man bartige Männer ir. langen Kaftancn an riesigen Tischesitzen. Ihre Oberkörper schaukeln hin und her, jeder „lernt" mit lauter jneben! z"hu Quadern wahren Menschen tu >« a'lfid. Dasdie« dar, ewige Sittengesetz Ist. dans In diesen Worte , die Magie clngc.v.'hloKS?n Ist. die den Menschen vf»n der Besl'if) trennt,. Und ich ntUM denken- „Was v/||f man vc;i diesen Men- Stimme für sich allein, das Ganze scheint eine Art Wett lauf religiöser Ekstase zu sein, für das westeuropäische Auge und Ohr von einer Exotik, die den Zuschauer erregen mag. von der er aber so ausgeschlossen ist. wie von den Riten einer fremden, geheimnisvollen Religion. N'h-ht weit davon beten Jemeniten, galizische Chas/iidim, Bucharen. Alle „lernen" sie heute Nacht Thora - die ' hora. die an diesem Tage ihrem Volke, gegeben wurde. Alle lesen sie dieselben Worte, aber jede Gruppe mit einer etwas anderen Aussprache, in einem anderen Singsang..? und für unsereinen st das Ganze wie ein grosser orientalischer Teppich, auf dem die verschiedenen Arabesken sich zu einem Muster verjagen ---- An der Gemeinde „Emcth w'Emttnah" (Leiter Rabbiner Dr. Wilhelm) ist nichts orientalisch, i aber ihr „Lern-Abenü" Warum verfolgt man .-»ie um den Erdball? wären »ie sonst Mcnv: hen ihnen. Jene» leidenKchaftl! mettaglthVhes Fühlen, um Sie ist sicher der romantischeste in ganz Jerusalem. Man hat „Palästina-Orchesters" *ur Aufführung gelangt. An einem! »hn dieses Jahr in einen Garten verlegt«. Die Gottesdienste | ^'^'^err drei weiteren Abend gibt es gleichfalls eine für Tel Aviv sensatio-! dieser Gruppe finden im Bezalel-Museum statt. Der Musenelle Erstaufführung: Bachs „Kumt der Fugt", die Krönung j ums-Carten, mit Cypresse und Feigenbaum, wird von rinnen des Lebenswerkes de» Komponisten und vielleicht der Gipfel! gekrönten, mittelalterlich-städtischen Mauern umfnsst, aller Musik überhaupt. Bekanntlich war „Die Kunst der Fuge" j Gemeinde sitzt auf Bänke« und Stühlen im Halbkreis um 170 Jahre lang völlig unbekannt und wurde erst vcweni-| drei - offenbar dem Museum entnommene Rokokogen Jahren durch den genialen Gräser (der, nur 22jährig, (Prunksessel, auf denen die beiden Rabbiner Platz genommen j p^*f p"f,n| durch Selbstmord endete! neu entdeckt und herausgegeben, j haben, und in ihrer Mitte Martin Bube r. Er ist auch: 1927 fand in Leipzig unter Karl Straube die ' Uraufführung \ ästhetisch der Mittelpunkt des ganzen Bilde«, mit seinem1 statt Dr. Scherehen hat dann als erster In zahlreichen anj prächtigen Bart, «einem grossen Schlapphut und »einer Ii deren europäischen Metropolen („Die Kunst der Fuge" mit fast 1 gan-en Erscheinung, in der sich die F.iem'mte des Welteinzig darstehender Wirkung aufgeführt. Der letzte Abend! mann* und des Welsen so anmutig mischen. In der .Menge der „Festspiele" bringt «cclftovetts ,J!runte Hymphonic" unter [ viele kluge Gesichter und sehr viele, denen man ansieht, was Beteiligung des Pallistina Oratorium-Chores von Fordhaus ben j sie in den letzten Jahren gelitten haben. Ein sehr bürgerlich Ä&.M. S aussehendes Publikum — abi>r man wel«s, wieviel« von dic- Dcr Vortrr.g"-Zyi:hu; von Stherchen über „Musik-lnter- |*en älteren Männern -und Frauen heute dicht. an der Grenze pretation", den er auf Einladung des „Tel Aviver Musikerj biterster Not leben, übrigens gibt es hlc viel mehr junge Vereinigung" hält, hat begonnen und findet überaus starken i Menschen, als man sonst auf Veranstaltungen deutschjüdischer Kreise zu finden gewohnt l?t. Denn unser« Jugend wird fast resttos aufgesogen von drn Bundc-n, den Parteien, den polirischen und kulturellen 0-';:v'si? r.tionen .,, Zuspruch seitens der Hörer. Der Vortragende weias seine Aufführungen besonders lebendig und populär zu gestalten ohne jemals ins ..Flache"' abzugleiten und leistet so einen bethmtenden Beitiag zur Mustkbelehrung des palästinensischen Publikums. Manfred Heia, Cesimdheitswoche in Jerusalem Die Gesundheitswoche in Palästina wird seit sccluj Jalir.n ulijährüch im Mai organisiert; stets wird irgendein bestimmtes Gebiet der Volksgesundheit unter all seinen Aspekten beleuchtet. Dieses Jahr ist die Gesundheitswoche der „Körpererziehung der Jugend" gewidmet. Bei der 'einleitenden Konferenz . (Kinus) nprach sie, bespeit man sie-, treibt haben gewKs ihre Fehler - aber wo gibt es rc-h.- als bei « Mühen niti Ge.eehUgUeil, um anständiges Handeln, um ein Leben,^ dem nicht der Stärkere den Schv/ächren 'Hast?",. Aus dem Museuma-Garten tragen meine G:»dankcn mleite fort in ein kleines - Pariser Kaffee. Dort «as« Ich vor einigen Wochen meine;?!. Freunde Joseph Roth gegenüber, den» Dichter dm „Hiob" und des „Rndetzky-Marsches". Er halte mir auf die. gleiche Frage die Antwort gegeben r „Hlo rächen sich dafür, dnssdie Zniin Gebote in die Well gekommen sind, das» der Mctiseb keine Be«th; Ä«jtt kann. Ohne - ^wenigstens ein böses Gewissen dabei zu habe»". <Vgl."R 1H> „Sind es denn wirklich zehn .Gebote' .'" fragt B u b c r, und eröffnet damit sein „Lehrgespräch". Er geht vorn Philologischen aus — um zum Wesentlichen, .tum moralischen Kern .Gebote" zu gelangen. Auch diese Form des „Lernens^'xgibt es sonst nirgend« in Jeru»ak»m: eine „Dra-; schuh" im Stile des Sokrates. Und es war genussreich, zu ' beobachten, wl», facettenglelch, die verschiedenen . Selten seiner Persönlichkeit dabei aufblitzten: der Mann, der die „Drei' i Reden" schrieb, der „Verdeutscher" de« Teimch und det ler Hebräischen Universttnt . . . h Mitternacht ging man naehhause, durch eine Stadt, dt-: zum gro."s#n Teil stockfinster war, denn nöeh sind die Bogenlampen nicht wieder repariert, die im Zorn üh*r das „Weissbiirh" gesteinigt wurden. Aus der grossen Jeschiwah tönte noch unvermindert der ekstatische Singsang der „Lernenden". Hie blieben, unbekümmert um den „Cttrfcw", der ab ein Uhr dm Betreten der Strasse verbot., in Ihrer Gev»et«festung' verrammelt, und sangen in dieser Stu-h*. jedeH Wort der Thora, von ..berexchlth" bis . Wcm) kfd Israel"; iunftausend achthundert und fünf und vierzig „psukim" (Salze» ... einsehliesslii-h jener Zehn Gebote, deren Bekenner man verfolgen, dl« man selbst «her nicht abschaffen kann.. ", iv «■>•<■'•. -■' DR. MOSCHE QLÜCKSOHM J Iseinem Gewissen folgt Aua der leuten '/Ml erinnern wir uns seiner ausführlichen Artikel im „Maarez" über die „Jüdisch* Welt-Rundschau", worin er, der „Ostjud«". ähnlich Wie I »Chon 1Ö13, ein tiefes Verständnis für die Eigenart und die über dessen Aut»- 1 Bedürfnisse der zum Zionismus gelangten westjüdische,t Kreise Kol- Der Tod ven Dr. Mosche Glücksohn, aer | tinfull nach der Besichtigung von Dafne wir seinerseit berkhbewien, und etnige mutige Wort« der Kiilik itegtsn tet haben, beraubt die hebräische Publütlstik Palästinas einer |;.gen sagte. Glücksohn hat neben seiner reichen publizistischen Dr. 1 ihrer bedeutendsten Figuren, Glücksohn kommt aus dem; Tätigkeit, deren Frucht In swei Bänden gesammelter ' Bruch iahu über „Die Körperverbildung unserer Kinder". Er forderte: 1) mindestens 4 bis 5 wüchenüehe Turn-Spielstunden an unseren Volksschulen; 2) Schulbänke, die dem Körper des Kinde* angepasst sind; 3) ein ärztliclier Berater am Erziehungsdepartement. — Jeho*hua Aluf, der Organisator unserer Makkabiaden und jetzt Inspektor für den Schulturnunterieht, sprach über „Die Körpererziehung an unseren Schulen". Der wunde Punkt unsere» hiesigen Systems sei das Fehlen eines geregelten Turn-Sportbetriebes an allen Schulen Palästinas. Der Redner forderte mehr Sportplätze, Turnhallen, Turngeräte und vor allen Dingen Erhöhung der Tum stunden zahl an allen jüdischen Schulen des Lande.". Die entscheidende Forderung, die vom Kinus einstimmig angenommen wurde, ist die Schaffung eines „Zentrums für Körperkultur' am Waad L-eumi (Nationalrat).___________________________ _ Am 10. Mai fand das Fest der „Jugend für Körper-!seiner undogmatisehen geistig-zionistischen Haltung Aufsehen kultur" in Jerusalem statt. Sowohl die Darsteller als auch i erregt und auch Widerspruch gefunden hatte. 1019 kam die Zuschauer- Schulkinder aus Jerusalem. 2« Nummern vClücksohn nach Palästina und U>22 übernahm er die Chefrollen sich im Laufe von drei Stunden fast pausenlos ab. j redaktion de» .Haarez", die er bis 1937 innehatte In diese» Unermüdliche Beifallsstürme dieses unermüdlichen Pubii- [Zelt und unter neuen Verhältnissen »etile tr »ich nicht nur kums machen das an sich schon gelungene Programm zu J für zionistisehc Postulate, sondern auch für eine bei allem einem voiU>n P.rl«\\^ 14 L*-Kf*» und Lehrerinnen uus vtr : Nntioria'uiiniu^ Kviniii« um» »lilVuli«! i^it»wX»lt*x'»ft» :««»»e »»»»•» schiedenen Ländern, mit vrund<egend verschiedener Aufibiljüdischen Probleme ein. diesem Fest zusammen. Dr. Bllu Wittkov:er ^Jerusalem). Iwutst«; da*s Gtil^ksohn hr.ft.rn Kreis des gebildeten russischen Judentums der Vorkriegweit! vorliegt, «ich besonder« verdient gemacht durch verschiedene und hat zu «einem gründlichen jüdischen Wissen die *uro- ' philosophische Arbeiten, so. /.. B. hat er die Windehisnd'ÄhÄ päiüchc Bildung mit aufgenommen. 1U07 hat er an einer c^chichte der Philosophie* und die .Griechischen Denker' von Schweizer Universität promoviert. Nach Russland zurückge- | Gomperts ins Hebräische übersetzt und damit «ie Schaffung kehrt gehörte er tu den tätigsten und geistig führenden Man-; t-mtH modernen philosophischen Stils stark beeinflusst. <D» nern des Zionismus und der hebräischen Renaisaancebewegung. [ un:.ertr heutigen „Hebräischen Ecke" finden unser* Lew In Odesaa trat er 1Ö12 in den engen Mltarheiterkreiis der da-; ^mge Proben aus Glücksohn« Schriften). Glücksohns Begräl»- mals führenden hebräischen zionistischen Wochenschrift „HA- | ulH ^entaltete »ich zu einer gross«-n Trauer-Kundgebung, an OIAM" ein, deren Redaktion er später übernahm und bis zu j der Zehntausende teilnahmen. Kriegsbegtnn fortführte. Er bemühte sieh besonder» um «int | Synthese des jüdischen und europäischen GeiaUeiebens und | verfolgte auch mit Aufmerksamkeit parallele Bestrebungen weitjüdischer Kreise, die sozusagen vom anderen Ufer kamen. > Wir erinnern uns seiner swei ILeitartikel umfassenden überaus; verständnisvollen und freundlichen Besprechung des 13I3 erj achienenen Sammelbuches „Vom Judentum", das damals wegen Er wurde innerhalb de* Jischuw zu licht gehiiiifwor»«« nachjag*. «Andern WENN SN HAIFA SAVOY HOTEL Mödsirn eingerichtet. Mässige Preise BRIEGERs PENSION U. GARTEN €AFE „EDEN" BETH HAKEREM / M BEKANNT ALS ERSTKLASSIG GOLD-LOMBARD T«t-Avtv. ALLENÄY RO. SC" ■flflHUNO« Aa- Uad V.'ksJ «oa Juwel»", Geldtiftd Silber warea REELLE IEDIENUNG

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