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Jüdische Weltrundschau · 1939-06-02 · 12 (2.6.1939) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
12 (2.6.1939)
Date
1939-06-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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PALÄSTINA-BLATT Wege des Widerstandes Von unserem g.l.~}fitarbcitrr Tel-Avlv, Ende Mal. Die Kampfansage Der Kampf, den «Ii« palästinensische Judenheit der im Wefashuch niedergelegten neuer. Politik Englands erklärt hat, Ist von allen Gruppen im Jinchuw ohne Zögern aufgenommen worden. In dem nuancenreichen Chor, der sich jetzt jeden T«g vernehmen Maut, gibt es keine einzige Stimme, die da« Welssbuch hinnehmen will oder es als eine Baals für die weitere Zusammenarbeit mit der englischen Regierung betrachtet. Wie weit diese einheitliche Haltung fleht, kam schon bei den " ersten Demonstrationen zum Ausdruck, die am Tage nach der Fublikation stattfanden. Bei ihnen fanden »ich die heterogensten Elemente zusammen, die Rabbiner marschierten zusammen mit Arbeitern. Bürger gingen zusammen mit Arbeiterführern, es wurde eine einheitliche Front aufrecht erhalten. Und auch die Haltung der Presse ist im allgemeinen einheitlich, wenn man die revisionistische ausnimmt, die die Gelegenheit (selbstverständlich) zu einem Generalangriff auf die Leitung und auf Wcizmann ausnutzt. Diskussion ttber Methoden E* hics«e jedoch die Augen vor den Tatsachen verschliefen, wollte man annehmen, dass diese einheitliche Ablehnung und die ersten gemeinsam arrangierten Proteste ein Zeichen dafür sind, dass auch bereits über die Durchführung des Kampfes, £ür den die Demonstrationen ja nur die ersten Fanfarer. waren, bereits volle Klarheit und gemeinsame Anschauungen beständen. Während die Gegnerschaft gegen das Weissbuch von allen Kreisen geteilt wird, ist man .sich über die Art, wie dieser Kampf geführt werden soll, welche Jfttfel zu benutzen sind und welche Erfolg versprechen, noch nicht schlüssig geworden. Es handelt steh bei dieser Diskussion über die Methoden - - das ist wichtig festzustellen - keineswegs um Partei- ~ Unterschiede. Sowohl im bürgerlichen Lager al« auch unter j den Arbeitern gibt es radikalere und gemässigtere StrÖmun- J gen. Und überall im „unpolitischen" Publikum wird über dies«; j Frage der Mittel debattiert Bisher ist in der grossen öffentj lichkeit noch wenig darüber gesagt worden, welche Wege in Zukunft beschritten werden sollen. Das bringt naturgemäß unter den Anhängern eine« radikalen Kampfes und unter der Jugend eine gewisse Unruhe hervor. Es ist charakteristisch, das» In den letzten Tagen immer von neuem von Studentendelegationen berichtet wird, die in der Exekutive oder auch beim Bürgermeister von Tel-Aviv vorsprechen und verlangen, dass man unverzüglich zu Aktionen schreite. Gelegentlich Werden diese Forderungen mit der Drohung verbunden, da«» bei ungenügender Antwort die Jugerd selbst tun würde, was sie für richtig halte. Diese Delegationen sind einer der vielen Beweise für die im, Lande herrschende Stimmung. In den Wochen der Erwartung der Publikation ist die allgemeine Erregung gewachsen, hat an dem Tag der grossen Demonstrationen ihren Höhepunkt, erreicht und es ist offensiehtMeh, dass man jetzt einen genauen A k t i o n s p 1 a n von Jcr Führung verlangt. Dan Fünf-Punkte Programm Bisher gibt es nur eine Richtlinie, an die man .sich, was das zukünftige Programm anbetrifft, halten kann. Das sind die fünf Punkte, die vom Wuud L* u>ui gleich nach den Demonstrationen publiziert wurden. Sie unvCassen: die Verstärkung der Verteidigungskräfte des Ttßchuw; die Organisierung der Wirtschaft, um sie so weit als möglich von fremden Produkten unabhängig?.u machen: Befreiung der jüdischen Selbstverwaltungboigmutationen von der Regierungskoii trolle; Nichtanerkennung des bestehenden MunizipalsysLems in Jerusalem; Steuer Verweigerung und möglichst geringe Inanspruchnahme derjenigen Rcgierungsdienste. die dem Staate Einnahmen bringen. Der Waad Leumi hat zugleich mit der Publuterung dieses Programm« mitgeteilt, duss über jeden einzelnen Punkt mit den entsprechenden Instanzen des Juchuw haute n werden soll. Damit kommt bereits zum Ausdruck, dass sich die Initiatoren des Programms bewusst sind, dass seine Durchführung genau geprüft werden musu. Man mus« sich vorher darüber klar sein, wie die einzelnen Aktionen auf Engländer und Araber einlerseits, auf die Juden andererseits zurückwirken. Vor allem ütüast man bei dieser Untersuchung auf ein zentrale»* Pt«>bl«m: und zwar IMe Stellung Oer Juden zu England Das Verhältnis zwischen Englandern und Juden in Palästina ist seit dem Beginn der Mimdauverwaltung niemals einfach gewesen. Di* Juden hatten wieder und wieder schwere Kritik an der englischen Administration zu üben. Es bestand «ine Inkongruenz zwischen der Eile, mit der die Juden ihre Arbeit im Lande vorwärts trieben und vorwärts treiben mussten und d?rn vorsichtigen balancierenden Vorgehen <i*r eng/i. sinen Administratoren, wieder und wieder verlangten die Juden eine stärkere Stützung Ihrer Bestrebungen durch die Mandatsmacht und wieder und wieder wurden sie zu Anklägern der Behörden, wenn diese gegenüber der «rabischen Gegnerschaft zurückwichen. Andererseits hat sich jedoch in den letzten Jahren eine enge Kooperation zwischen Engländern und Juden entwickelt. Die unefbitUk-:.;.- Logiis der Verhältnisse zwang die Englander, ihre anfängliche Zurückhaltung aufzugeben und die Juden in immer stärkerem Maas« zur Verteidigung gegenüber den arabischen Terroristen h«riu»zuxi«heu. S*it ungefähr anderthalb Jahren hüten Juden 1 und Aruber gemeinsam die Ordnung im Lunvt. Dieser Tat- ' suche und der Verstärkung der Truppen Ist es zuzuschreiben, dass der arabische Aufstand, der die Engländer aus beträchtlichen Teiler« Palästinas zu vertreiben drohte, nchUrssiich zusammenbrach; dieser Kooperation Ist es andererseits zu verdanken, dass die Juden In dem schweren Kampfe der letzten drei Jahre ihre Positionen durchweg halten konnten. Neben diesem wichtigen Kaktor der englisch-jü<lisch*»n Kooperation in Palästina darf ein anderer nicht vergessen werden, der vielleicht von ebensolcher Bedeutung Ist: nicht nur in Palästina, sondern a u c h 1 u Euro p a stehen Juden und Engländer in dem gleichen Lager. England wurde eines der wichtigen Einwanderung«- und Pbergangsl.'inder für Jüdische Flüchtlinge: bei dem .internationalen Konflikt, der heute die Welt In zwei gegnerische Lager .spaltet, sind di« Juden die natürlichen Verbündeten der Kngländer. Die Welt jidenheit, die an Palästina ein lebhaftes Interesse hat und heute vom Jischuw aufgefordert wird, ihr in dem Kampfe gegen das Weissbuch beizustehen, steht international gesehen — in der „englischen" Front. Diese beiden Tatsachen spielen in der palästinensischen Frage eine entscheidende Rolle. Die Araber waren, als sie den Aufstfind vor drei Jahren begannen, in einer anderen Lage als die Juden heute. Es ist kein Zufall, dass sie sich In ihrer radikalen und führenden Schicht mit den totalitären' Staaten verbanden und dass <lie.se wieder ein Interesse daran hatten, hier an einem strategisch wichtigen Punl > England Schwierigkeiten 211 bereiten. Und »chliessll >h ist ja das Weissbueh nichts anderes als ein Versuch, die palästinensischen Araber wieder aus der totalitären Verbindung, der sie zu erHegen drohten, zu lösen und in die Front des englischen Imperiums einzureihen. Vertreter der Jewish Xgericy haben In letzter Zeit mehVfach betont, dass sieh der Kampf der Juden nicht gegen England richte, sondern nur gegen dm ftHixbwh. Dies*- Erklärung darf nicht al» reine Flotkel betrachtet werden. Die Juden sind gezwungen, sowohl in Rücksicht auf die Situation in Pt tntina al.sauch auf die internationale Lage, einen Kampf gegen das Weissbuch zu führen, ohnejedoch die Front gegen gernein;tmc Feinde zu durchbrechen. Sie können nicht, wie es ie Araber taten, an anderer Stelle Anlehnung suchen. Dadurch werden sie gezwungen sein, ihre Kumpfmethodeti entsprechend ' anders zu gestalten, al« die Araber! Doppelte Ziele Um sich über die anzuwendenden Kampfmethodeu klarzuwerden, muss da* Zief deutlich »ein. Dte.se Ziel jni ein doppeltes: Die Juden müssen die Verwirklichung d>r vorge- >< hingegen Politik unmöglich machen und sie müssen :u- •jh xih ihre Positionen*hatten und darüber hinaus die Kolonifüt:nnsn,heit vorwärts treiben. Jedes Mittel, das diese beiden Ziele zugleich erfüllt, ist anzuwenden, jedes, das eines'der beiden Ziele gefährdet, ist abzulehnen. Was den ersten Punkt betrifft, so ist »ine RirtiMlnie bereits deutlich und wird auch kaum mehr bestritten: div Juden gebrn keiner Massnahme der Regierung ihre Hilfe, dir auf die Errlcht-n des geplanten palästinensischen Staates a» io!t. Darüber hinaus bestellt die Tendenz, in der Praxis du* zu beweisen, was theore»!«rh bereit" von mehreren Untersuchungskommisslonen <sowohl von der Peel-Pommission «ls auch vor allem von der Woodhead-Commission) festgestellt wurde; dass der palästlnenfilohc Sinnt o h n e d i e M 1 t a r b i t der J 11 d e u nicht beliehen kann, da sie wirtschaftlich Hne gros«««* Rolle spielen und den progressiven Teil der Bevölkerung darstellen. Aus dieser Tendenz heraus sind die Illingen 211 verstehen, die eine Ablehnung der Regierungskontrolle Uber dh? Jl'dlsche Selbstverwaltung und Steuerverwei;;erung fordrrn. Man denkt damit einen Druck aur die Regierung ans: tiüben und zugleich die jüdische Unabhängigkeit :.u stärken. Man sieht an dieser Stelle, wie wichtig es ist, das dopp-lte Ziel, von dem wir oben gesprochen haben, nicht au dem Aug« zu verlieren. Wenn es gelingt, diese Losungen zu verwirklichen, damit der Regierung den jüdischen Staudpunkt zu demonstrieren und zugleich die jüdischen Positionen zu eutwi kein nur dann sind sie richtig und nützlich. Eine Antwort auf die. Frage, wie sich die Kampfstellung der Jischtiw auswirken kann, wird so lange nicht möglich sein, als wir nicht wissen, ob die Regierung Gegenmaßnahmen trifft und welcher Art sie »ein werden. Wir müsse/» jedoch alle Eventualitäten in Betracht ziehen und vor der Entscheidung über die verschiedenen Stadien der Aktionen eine Einschätzung unserer Widerstandskräfte vornehmen. Es kommt ja nicht nur darauf an, zu kämpfen und eine Pflicht zu erfüllen, sondern vor allem dejn Kampf so zu führen, dass er zu einem möglichst vollständigen" S i c g fhhrl,. Führung 1 In der vorigen Woche iist es keineswegs leicht gewesen, eine einheitliche Stellung "Her Kreise des Jischuw zu erzielen, Zwar verliefen, dl« Demonstrationen, die von offizieller Stell«) organisiert -.. waren, relativ glatt, aber...««, -konntenicht verhindert werden, da«» diese oder jene C.ruppf aur eigene Faust Unternehmungen ankündigte und durchführte und nur aur solche Aktionen sind die schweren ZiiHanunenKtässe in Jerusalem und der einzige Konflikt mit den Engländern In Tel Aviv zu bücken. Diejenigen, die sich von Zusammenatäsien mit englischer Polizei und Militär politische Resultate verbrechen, werden mit, Genugtuung auf diese Tatsachen hinveiaenu- Jedoch dürften «I« im .11huw keineswegs dl" allgemeine.. Unterstützung haben. Wie dem aucn sei, eines Ist '"her; S;imtl!che Aktionen haben nur Aussicht auf Erfolg, n :1e vor. einer Führung, e*ie die Autorität .weitester Kreise gent esst, begon» en und durch-' geführt werden. Man konnte sich in letzter Zeit manchmal des Eindrucks ni. ht erwehren, als ob diese Klnheit'ichkeit nlch. immer gewahrt wurde, und es ist unbedingt notwendig, das.' die Exekutive und der Waat! Leumi die Initiativ« fest in der Hand behalten, um * -»radische und unüberlegte Ausbrüche, die niemandem nutzer, aber ungeheuren Schaden anrichten können, zu verhindern. Ein siegreicher Kampf verlangt entsprechend« Pläne, entsprechende Strategie und entsprechende Ausführung. SCHWERE TERRORAKTE ÜBERFALL AUF EIN ARABISCHES DORF / BOMBE IN JERUSALEMER KINO Aiu 29. Mal kam e* in Palästina zu einer Keine schwerer Terrorakte. Am Montag früh um .1 I hr wurden in einem arabischen Dorr Be 1 r Ada* in der Nähe von Klar Saba vier arabische Frauen und ein Mann getötet, von den Frauen Haren zwei 40 und eine 70, der Mann war 2.1 Jahre alt. Au**erdem wurden «wei Männer und eine Frau verwundet. Her PolUeiberiiht betagt, da»* eine Clruupe von unbekannten Personen, die von Zeugen beschrieben werden als ,.europaiM-h gekleidet und hebräi*eh *i»reehend". In einige Häuser des Dorfen eindrang, und auf die Insassen Schüsse abgab. Die Täter entkamen. In der Nähe de* Tatorte» fand man die zlouMktche Fahne. Am Abend deaaelben Taxr* explodierten in drra arabische« Kino „Kr," in Jerusalem (Friae*»» Mary Avenue) kor* nach Beginn der Vorntelluag zwei Zeitbomben. Da» Kino war überfüllt und e« entstand eine fürchterliche Panik. Softer »teilte aleh heraus, da»» IH Peraonen verwundet worden waren und zwar IS Araber, drei Kngländer und zwei Juden. Kl»;* dritte Bombe wurde rechtzeitig auf der Valerie entdeckt und ua* hädIW h gemacht. Mehrere der verletzten Peraone« »ollen in einem gefährdeten Zuatand «ein. Die Verwundeten wurden »ofort In da» Rei<leruuK»ho«pltal anf dem Ruaaeanlatz überführt, die judttet»«.« Verw«i*«Me!» ls dir ^-h-rr/.et!ek Hoanltal. Die beiden jüdbiehe« Verletzten »Ind ein Mann namens laaaJi Sehimiml und ein Mädchen Hansa Dari. Kun «isrsuf vvurdr in der Nalie des Bezalel-Mufteuins vor dem Parteiloeal der linken Posle Zlon ein jüdW-her Hdlsooli/ist Arjeh Po I o n » k y anxe»cho^n und »ein Begleiter Awher N a m d e r e r » c h o » * e n. Der Cetötete kam vor H Jahren au» Pemieo. Beide Ang;ettr»ffe::en gehörten zu dein «o^enannten „mar*b»ti»< heM krel»**. Der Täter wurde verfolgt, aber nicht eingeholt. Fr wird »'s ein „europäisch gekleideter Mann" geschildert, AI» .Strafniu**ttahmeu wegen der ßombenexplo*ion im Kevktno hat der Militärkommandant von Je« r u » a I e m angeordnet, dass die \ ier gros**-« j ü d i sehen Kinos: Fden, Fdiaon, Orion und Zlon, bis auf weitere* f?e s c h I o s % e u werden, liiertlur h ***t r*.u^h! da» Jerusifil^mrf 84 0 ü *.r r i ü *• » V a i ii h t i 11 aö r « , cheater* betroffen, das am I. Juni Im Fdiaon unter! der Leitung von Kcherchen stittl finden sollte. Der Militär- : kommandant hat angeorduet, da%n dies«'» Konzert auch an einem anderen Tag oder einem anderen Ort nicht ohne M-hriftHcfU; r.rlaohiils des Distnlitkoioiuissara shtttfinden darf. Alle Kaffees und andere konzessionierte öffeutliehe Lokale innerhalb Jerusalems hallen von M I hr i alM*inls bis 7 I hr früh geschlossen zu bleibe«, i Die Nachricht von den Terrorakte« In Jerusalem und Kfft-; «aba haben in ganz Palästina K n t s e 11 e n h e r v o r g e - i r u f c n. Von den judi^ hen Zeitungen Palastina» nimmt die jenglisch erscheinende „PnleMine PosV und -as hebräische Blatt ( der Arbeiterpartei ,JM>nr" mit großer Schärfe gegen diese j Akte Stellung Der Grundgedanke divuvr Stellungnahme ist ungefähr der, "da*s zwar nicht erwi«*isi» sei, ob Juden die Täter j hmd. aber »elbjil ein« xolch« Möglichkeit auf . i«< her Seite sehärfutte Dt»ti*naierung hervorrufen «»uisj». I.>i« „Pale^tine Pont" Hchreibt, daa» man derartige Folgen befüreb'.«« muiuite i wem» wie Amery im Unierhaua aiiügefunn hat, die Regierung; die arabi»ch«f Mordkampagn« durch politisch« Kon/.e»»k,nen ) belohnt hat. Ks int zu hoffen, sagt die ..Pakatine 1*0*1", da** (d«r offizielle Potueibericht Ufcnsr dt« furchbare Mordtat von i Heir A isu* irrt, wenn er die Täter als Juden nezeichn-v Wenn,!:.o nefireibt d«s Blatt, „(Jott behüte einer o/ler der .mler« der VerantworUichen für diese JHi*»etat*n nicht ein Arafcer "d*r I e,n Provokateur ist, fconriern Henscben, die den jüdi«ch«r» Nü- |m«n*ena«den, d*nn w»rd die jüdische Gemeinschaft keine Zeit! vertu.ren, "ich von .wichen Elementen loi'/ureo*»*:«". „Davar"; »chrfcjbt. wenn v:t unter den Juden wirklich Jung* Menaehen g<b?rn sollte, bei denen die Verzweiflung untrer V-ige di« m<>- raltÄchc« Grundlagen ao zu erschüttern vermag, da™ »*« hilf- |.*e Frauen im ächlaf morden rnus** man dch mit Ab» che» von *i«fcm aolchen Verbrechen abwt-nde«, gerade^ weil wir einen..«chweren und verantwortlichen i^Uli*chen Kampf vor uns haben - - Am n-*4-hten Tag« wurden auf einer; arabischen Autobus, 'irr au* <K-m üorfe Lift» kam, in der Nähe de« Marktes d<-* VierUU Maehn* Jehuda SchÜM« «bgeg«b«n, wodurch zwei Araber ieicht verletzt wurden. Kur-t darauf wurden m d«r*eib*n Gegend judisch« Antobuaa« von tiner *"'abisehen Meng« mit Steinen beworfen, wodurch zwei Chauffeur* und ein«, flauende l^khl verletzt wurden. Pohltl z«rstreute

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