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Jüdische Weltrundschau · 1939-05-26 · 11 (26.5.1939) · p. Seite 9

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
11 (26.5.1939)
Date
1939-05-26
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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»r. u, at. v. im JODWCHE WKLT-tUNDeCHAÜ Seite Palästina-Chronik Warnung des IffifitäiionBindiBtcR Der Oberkommandierende Palästina*, General Tfaining. lud am Tase nach den Jfusalemcr Vorkommnissen die Vertreter de.« Ji*< -huw fin. Krsehicncn waren Ben Gurion. Ben Zwl, Dr. B. Joseph. H. Farbstein und Dr. J. Thon. Dfr tJencral erschien in Begleitung anderer Offiziere und des Di - *trlkt.<*gouverneura Keith-Roach General H n i n i n p hielt folgende Ansprache: „Ich habe Sic aufgeford*>rt, hierher zu kommen, weil ich nl* Oberkommandierender fur die Sicherheit In diesem I*nnde verantwortlich hin. Dies seh Ii esst fiese t* und Ordnung In Stadt und Land ein. Ich verkenne die Zurückhaltung: nicht, die von den Juden in den letzten drei Jahren gezeigt, worden Ist, und irh glaube, dfcar s!« In vielen Fällen bewundernswert war. Gestern wurden im (tanzen Lande und mit Zustimmung des Militärkommandanten Demonstrationen und Umzüge erlaubt, welch« in den meiern FhWer. beherrscht und ruhig waren. Aber In Jerusalem kam e* tu einem bedauernswerten Bruch d«r Ordnung. Nach meiner Meinung besteht kein Zweifel, dam der Mob gestern abend die Absieht hatte, das Dlstriktsburo tu »erstören, was von der Absicht teugt, Oewalt antuwenden gegen Stellen, die für die Regierung und di« Regierungsgemalt repräsentativ sind und Im Lauf* dieser Demonstration w^ird? ein bW/«>cArr Polizist ermordet. Die PollMl gab« keinen Sohuss ab. Die Äusserst« Zurückhaltung wurde auf Grund meiner Instruktion geübt. Die Soldaten nahmen überhaupt nicht teil. Wenn derartiger Mord Platz greift, kann es keine Nachsicht geben. Ich bin für Recht und Ordnung verantwortlich und Ich führe dies durch unparteiisch gegen Juden und Araber. Man kann denken, was man will oder sagen, was man ■will, solange es nicht zu Gewalttaten kommt; aber wenn es xu Handlungen kommt, darf nur geschehen, was gesetzlich und erlaubt Ist. Man hat gestattet und geduldet, das* Demonstrationen stattfinden, und solche Erlaubnis wird auch in Zukunft erteilt werden, wo genügende Garantien vorhanden sind; aber wenn der Mob zur Gewalt greift, wird ihm Gewalt «ntgcger.geselst werden. Unparteilichkeit ist mein Grundsatz. Gewalt ist meine Waffe, wo meine Waffe notwendig Ist; Aufrechterb*!tung von Gesetz und Ordnung ist mein Ziel Das ist eine deutliche Warnung. Es sollen keine Auaschreitungen mehr in Jerusalem stattfinden, aber wenn Blut vergossen wird, dann wird dieses auf da* Haupt der Juden kommen. Ich bitte sie, meine Herren, meine Bemerkungen in Jerusalem und in Palästina im allgemeinen weiterzugeben und bekannt atu machen, dass es kein Zurück gibt von meinem Entschiuss oder meiner Macht, Gesetz und Ordnung aufrechtj guerhalten". j Nach dieser Ansprache entfernte sich der General und sein Gefolge. Di« Jüdischen Vertreter hatten keinj Gtlemnhett mr Erwiderung. Der Vorsitzende der Exekutive Ben Gurion hat dar- Fnr KMuBg eaes VoDzitgsaasscfatsses KONZERTE UND THEATER IWI.ASTIN A-ONCMKNTMi Tm Mittelpunkt des letzten tiehntei I Mit Fim 'n.«i< ht auf den Ausnahrnetusiand in Palästina tritt M o s v< h S m i 1 a n s k i In seiner Zeitschrift ..Bmtslenni" für die Bildung einer starken Zentralinstant ein. ' die im. auch die Macht hat, die wirtschaftlich*- Produktion j Palästinas im Einklang mit den P>edürfnis.'<en der Situation «u lenken. Eine solche wirklich repräsentative Instamt gibt es \ in Palästina nicht. Weder der Wand T.eumi, welcher vor , vielen Jahren in cin**r ganz rinderen Situation gewählt, wurde,! ist heute repräsentativ, nachdem sich der Jischuw auf dn«: Dreifache vergrößert hat. noch kann die Exekutive u r Jewish Agcncy, an deren Wahl der Jischuw nti solcher nicht bfteilifft ist. diese Instanz sein. Smilanskj schlagt daher vor: Die j Jewish Agency, der Waad Lcttmi. in denen alle «ioni.it>'.u hen > Parteien vertreten sind, ferner die Leiter der wirtschaftlichen 1 Verbände Im Jischuw, die jüdischen Städte, die Ort«;nite und j die jüdischen Gemeinden, alle diese zusammen sollen sie!*, ru; einer provisorischen konstituierenden Versammlung vereinigen, die einen sehr kleinen Vollzu^susschuss wählt. Diesem Ausschuss soll eine unbegrenzte Kompetenz In allen mit dem beutigen Ausnahmezustand verbundenen Dingen übertragen werden. In allen solchen Angelegenheiten würde der Waad Letimi und die Jewish Agency der Z u - Stimmung dieses Ausschusses bedürfen. Ohne eine solche Führung, so schreibt SmÜanski, werden wir die gegenwärtige Verwirrung nicht friedlich überstehen. Die Aufgaben dieser Zentrsllnstanr. waren: 1. alle Tätigkeiten des Jischuw zu lenken im Einklang mit der politischen Krise, die über uns gekommen Ist. 2. Herr zu werden (natürlich nicht mit Brachialgewalt) über die „Gasse" und nicht zuzulassen, dass die Gasse unser ganzes Denken dirigiert. 3. Die bestehenden Wirtschaft spositionen de.i Jischuw zu befestigen. Vergrößerung der Produktionskraft des Jischuw durch Vergrösserung der Einnahmen und Verkleinerung der Ausgaben durch radikale Verbesserung aller Versicherungsgeschäfte. 4. Maximale Vergrösserung aller wirtschaftlichen Positionen des Jssdhuw und Schafftuijj neuer Positionen in Stadt und i Dorf. 5. Aussendung von Sonderdelegationen in alle Teile der j Golab, damit diese dem Jischuw zur Reite «tehen, und zwar j nicht durch Spenden, sondern durch Schaffung" neuer wirtj aehaftlicher Positionen in Landwirtschaft und Industrie. auf j',«■„, dsm Festland und auf dem Meer. wertes der Sa in Dichtung „Pelli Dr. Hermann i SchunbergN.-he mit rtü"Äfir?.ter Werk dieses ex id Ai nuid elisande' Abonnement-K«* htuiberij'.i symphonisch« as und Meüsande". Der Dirigent des Abends .• bereiten, der siel; mmI vielen Jahren für Komposition in.4besondero einsetzt vermittelte Hingabe «litt komplizierte und umfangreich«»;vmirrten Repr isen! inten der . Neuen Mu*ik", Es war eine begr<i*si»nswerte Neuerung,' die Hauptprobe den Mi:gliedern der „Pnlestiiie UrchestrA Association" zugänglich tm machen, wobei Dr. Boherehen, durch »inen instruktiven Vortrag und mit Demonstration de/ Hatiptph i«cn durch di* .-«n.-futen!i'>trl'meMteT,.-r,;fpp<it «las W-rk erhiu'eile. Leider war diese Veranstaltung nur «vhwaeh besucht, so»! im« es dem sf£ü«»en Publikum am Abend der Auff ultra:«'; «iTt'ii*<<-htUch nicht leicht wurde, die Komposition aufzunehmen. Knd!«Mer Heifati ßiiijTt'stcn «tunkte für dio prachtvoll.! WicUergnbo -der Boethoven'schcn ,.Sebent* n". Scheren«» lief den zweiten SaU mit einem Überbieten Planlswdmo beginnen (d^en Su*iiw»k«*4. ilie Qualität des Orchcators wieder eklatant bewies > und Htciüct ts Ans Finale zu grandioser Wirkung. M«md«Worture »um ..Mär^h'.-rt von der ^H-iefl MchHiti':1' UM»««te den Abend ein. Dr. Scherchen wird in Tel-Aviv anm-.'iii,t nu.Ji cäi. ^iiUisrkonzerl tüfaydn, Mozart, Beethoven) dirigieren und hält auf Einladung der Tel-Avlver Musiker-Vereinigung einen 10 Abende umfssnenden Vortrsgsxykua über „Vn/-ik-Interpretation". tüeirn* Nachrichten Am 20. Mai sind in der Nähe von Gaza 38 Jüdische Fiiiehtllngs gelandet, die vier Wochen auf dem Meer herum- .geirrt waren. Die Flüchtlinge kamen auf einem griechischen | Dampfer von 1300 Tonnen, Nach ihrer Landung kamen in ein arabisches Dorf, j geiaht wurden. Inzwischen kam aufhln an General Hafning einen Brief gerichtet, worin er * ^^I^a ... . . ,. . . . idie Polizei und brachte die Emigranten in ein Militärlager, „Wir bedauern tief und verurteilen uneingeschränkt die i wo >i# nftch lhren eigenen Aussagen mit grosser Herzlichkeit Erschiessung eines britischen Soldaten. | URt, rreund|ichkcit empfangen wurden. Am nächsten Tag Mit allem Respekt muaa Ich Jedoch Einwendung erheben j wur(jen die Flüchtlinge in einem Zug nach Haifa gebracht gegen Ihre Erklärung, dass Blut, das vergossen werden kann, un<i lm ^orligen Immi^rationshcim der Jewish Agency unterauf das Haupt der Juden kommt. In den letzten 60 Jahren, einschliesslich in der Ptriode der letzten Unruhen, hat die jüdische Gemeinschaft durch ihr Verhalten bewiesen, dass sie ihr Nationalheim durch konstruktive Anstrengungen und in der Sorg« für die Wohlfahrt des Landes als Ganzen errichten will. Das jqdlsche Volk steht jotzt einer neuen Politik der Regierung Kegrnüher, die ein Bruch des Wortes und eine Unterwerfung unter den arabischen Terror bedeutet". Der Präsident der Jewish Agency hat in einem Telegtbracht, von wo sie jedoch noch am selben Tag entlassen wurden. Es wird mitgeteilt, daas die Regierung diese »legalen Immigranten von der nächsten Einwanderungen»!« In Abzug bringen wird. Im Befinden von Dr. M. Giicksohn, des ehc-msUgen Chefredakteurs des „Haarez" der bei einem Autounfall am 9. Msi schwer verletzt wurde, ist leider eine Verschlechterung eingetreten. Man rechnet stündlieh mit seinem Ableben, Die __ , _ ... . . , .„- . _ .! jüdische Öffentlichkeit Palkstinas nimmt an dem Ergehen des gramrn an den Prime M.mster erkort, das, d,e Juden z* | ^„gfückten innigst« n Anteil. i™ oin,elnen Repertoir^tüekjm ab¥eh i i Neueinwanderer etwa....... In sprachtlch<*r'Und Trotz des Versuches der Beilegung der politischen t Kon- | Mvhl -vorhandenen Schwierigkftiten zu h flikt« durch das Weissbuch finden noch immer fast täglich | Uor|<?n v(m Habimfth-Schauspi».,!ern oder die arabisch«.. Terrorakte und Überfälle statt. In den! /?,r Rronf,n Wt.nUtn Hj,.h t.rgan5!8nd nnscidic^ letzten Tagen wurden wieder eine Reihe von Arabern von ■ ,M;icn(| rfeifetz-Sanl eröffnet jedem Opfer bereit sind, eh« «ie «ich einem solchen arabischen Regime unterwerfen. Diese Politik wird, so heisst es in dem Telegramm weiter, die von der Regierung beabsichtigte Befriedung des Landes verhindern und kann such die Regierung zwingen, Gewalt gcjjen die Juden anzuwenden. „Wir bedauern," fährt Ben Gurion fort, „dass dieser Appell ungehort blieb. Die jüdbehe Demonstration von gestern ist der Beginn den jüdiwhen Widerstatuieti gegen die verhängnisvolle Politik der Regierung. Die Juden werden sich nicht einschüchtern las#en und nicht unterwerfen, auch wenn ihr Blut vergossen wird. Nach unserer Meinung Hegt die Verantwortung für alles, was in diesem Land bei der Aufzwingung der neuen Politik geschehen muas, ganz und gar bei der Regierung." Aisdütg auf das Etimodeniigsamt Am Mittwoch abend natrh der Verkündigung des Weissbuches durch das Radio fand ein VberfuU auf die Büron d«s JSiHtcanäerungsamte* der Regierung statt. Das Gebäude WJide um 11.30 nachts In Brand gesetzt. Die Polizei und die Feuerwehr war sofort am Platz und e.n gelang, nach einiger Zeit den Brand zu löschen. Zwei jüdische Polizisten ki£«n gebunden und bew-uastlos nahe dem Eingang. Nach ihrem Erwachen erklärten sie, dass maskierte Männer eingebrochen waren und Brandbomben angelegt hatten. Als eine Ötrafmassnahme wegen dieser Beschädigung hat die Regierung bestimmt, dass dieses Amt bis zum 1$. Jua» (also einen Monat yttptnt bleibt. Die Jerusalemer Juden müssen sich in Pasj*- und Visaangelegenheiten an die betreffenden Stellen nach Tel-Aviv oder Haifa wenden. Dagegen werden Gesuche wegen Einwanderungszertifikate auch in JerU4«km entgegengenommen. ____________ Die auch \on uns veröffentlichte Nachricht, dass Dr. erubt, | Arabern erschossen. Auch auf Juden wurden Oberfälle bei denen mehrere Juden verwundet wurden, r Ein 23 Jahre alter englischer (christlicher) Journalist, Michael Clark, ein Freund dea Sohnes von Dr. Weizmann, der sls Gast im Hause Dr. Weizmanas in Rechowoth wohnte, wurde am 17. Mui aus dem Hinterhalt erschossen. Das Jerusalemer Militärgericht verurteilte einen 23jährigen Araber, der auf einen Poiisolinspektor geschossen hatte, zum Tode. Ein Araber in Nazareth wurde v*mi Haifaer Militärgericht wegen Besttt einer geladenen ristoie zum Tode verurteilt. NEUER WIRTSCHAPTSINFORMATIONSDIENST Die neugegründete ^oli»ifc*f'-' (Palestine Investments Ssrvics LtdJ, Tel-Aviv (Achad Haamstr. 13) und London, veröffentlicht soeben die erste Nummer ihre» Palästina WirtcciMiftvInformations-Diensteii. Das neue Unternehmen *teht unter der Leitung von Dr. Hierfried Moses. Tel-Aviv. Die Londoner Geschäftsstelle <&0, Queen Street London E.G. *' wird von A. P. Michaeli« geleitet. Wie In dem einleitenden Artikel dargelegt wird, hat »ich die Gesellschaft uji, die Auf- , . . ... , u..m.i """\ rabe gesetzt, über die palästinensische Wirtschaft zu utforfur <fca judwhen Publtkumnuerkehr * j * .!% w. .;»Mi...,u»a« t« P-.Sfi^tinü m mieren, das Interesse fur Kapitalanlagen in faiasuna zu weck*n, zu verstärken und zu fundieren. Die Informationen sind knapp und sachlich gehalten, um dem Empfänger die Möglichkeit tu geben, »ich selbst ein Bild der paläwtineMSischen Wirtschaftslage zu machen. Der Zweck der Unter-. nehmuEf ist, wi« ausdrücklich gr*ag?. wird, der. Interessenten, di« ausserhalb Palästina* wohnen, mit Ratschlägen für die Daud Hussein i, ein Verwandter de« Mufti, ska im Auftrag Investition'von Kapitalien in Palästina an die Hand zu gehen, des Mufti nach Berlin begeben hat, wind dementiert. Ka j Unter diesem Gesichtspunkt glauben wir, dass die Broschüre heisst jedoch, dass ein anderer Vertrauensmann des Mufti f das Interesse von Juden verdient, die sie« mit <i«r paüMinen-; di« Reise augetrvU-a hat. i »ischen Wirtschaft verbinde« wollen WENN IN HAIFA V/oh ttn Sic Im SA VOY HOTEL Modern eingerichtet. Mnlute-i't'cniiftv: „VUAm IM) SA UM* «ir ilr N IN IHK Si %|>i ' Die nriu- Matat«'-kcvuc erinnert weniger an den Film ..Mr. Dccds goes to town'*, ab« an Mendel« Mocher H'farimr ..Pv««isen des Benjamin III". D«'r Autor J. Ar od fr stellt «In Krcundespaar In den Mittelpunkt der Handlung, das wie im „Hfiij imin" eine Reife mitritt, di«» für sie recht abcuteuer» lieh verläuft. Aber Chajim und Saadja suchen nicht den Weg iiani l'.rez. Israel, denn .sie wohnen hier seit vielen Jahren. Sic Mind Bauarbeiter in einer kb-inen Siedlung, wo nie «d« h vom }■>■(>. . u Weltgeschehen allzu l*dicrt glauben und hoffen. In der Htadt die Beantwortung der Frage zu erhallet», die heute einen jeden am meßten beschäftigt; <Uht es Krirt; r nichtt Alle«, vru» sie unterwerft sehen und was darauf hiu/udeuten feheint, dass der Krieg langst b«»gonn*n habe: Küstenbefestigungen, KonzofUratlon.ilager, Kontrollen auf allen Wegen, dient aber in Wirklichkeit nicht zur Bekämpfuhk einei! mächtigen äusseren Feinde«, wie din beiden in ihrer Naivität glau- Von Nosik sahen wir schon in früheren J.mn n zahlreiche — und teilweise «ehr nmii-.inte Matat^-Revuei*. Di« Dialogtexte sind diesmal «{.was dünn. Den stärlu.UMi Erfolg haben wieder die Lieder und Chansons von Nathan Atl-rman. Die Regie.wird gleichfalls von Nosik besorgt. Am gelutige^idslen die Panik-Szene und eine Persiflage iiuf den Jüngsten", pala.Mtinensischen Sport: das Sammeln von Zigaretten-Bildern. Die Rollen von Chajtm und Saadja dem Jemeniten sind bei Chuijjal und Och«nt><r'> y\\X, aufgehoben. Aiieh li*>Kttitn und Laviuxch erfreuen durch gelungen«' Leistungen. Zum er*t«r Mal sah man Frituletn fluh.mmt, eine junge Ki'Vln. auf d«r Bühne des „M&tate". Einstweilen fehlt es ihr für den paro» distischcn Stil noch an der notwendigen Leichtigkeit. Dem Komponisten WÜcnnki gelingen einig« zwar nicht gans originelle, aber temperamentvoll« Melodien, Das Bühnenbild Von Luftpias ist geschmackvoll "und Anforderuns'f'n entprechend. CHIlfMIAiSf^MI Der Ereundeskrcis der ,,Hr.^',t:!^^^ imt:'rni'<iml. '>nenL dankenswerten Schritt, um dem hebraifchen *ivhr.">ter ein neue» und wertvolles Publikum zu gewinnen. Da die aus westeuropäischen Ländern stummenden Einwanderer unsere hebreiiaehen Bühnen bisher nicht in dem Masse besuchen v. man «••; von diesem kunstmt»*rcv*ierte.u Kreis eigentlich erwarteil konnte, werden von jetzt ub regelm.ussiK tf« i'^"'!""/>» »rfrüna ■v, um die für her Hms-ii.f'.fii. Rezitahnrfttellnng kurn tm überfüllten mtnni die Reihe , dieser Veranstaltungen mit einem vor/.uglich aufgebauten, klugen und fein pointierten Vortrag. Im rweRen 'IV U >*ali man «laliks Einakter „Der kurze Freita«:" in der Regie des Habimah-Schauspielers T;nhf:nfri>nkl, von den Mitgliedern des Ensembles humorvoll dargestellt, Munfnd Cum. | ERMtT TOLLER | Unmittelbar vor K*-hiu«j d««i üü'.aea erreicht uns die Nachricht vom Ableben des Dichters Ernst Toller, der in S'ew York Selbstmord |beging. Toller hatte die ganzen i«tzt*n Jahre einom unpoiitiach-m Liebeswerk gedient. Kr, der so viel durchgemacht hat, konnte offenbar die letzt* Wendung der Welt zur Barbarei nicht ertragen. (Ein« Würdigung folgt.) BRIEGER's PENSION ü. GARTEN CAFE „EDEN" BETH HAKEREM / J««saleii BEKANNT AUS ERSTKLASSKi ZAHNARZT Dr. Max Fieischhacker frühe« Hanno*. *r 7'KL-AVrv, BEN JEHUDA «TR. '<*5, ECKS ClORDO

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