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Jüdische Weltrundschau · 1939-05-26 · 11 (26.5.1939) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
11 (26.5.1939)
Date
1939-05-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 11, 26. V. 1939 ernster Überlegung und nngesichts de» Ausmassrs.!n welchem das Wachstum des NaÜonalheims in den letzten 20 Jahren erleichtert worden ist, entschieden, das« die Zelt gekommen ist, Im Prinzip den zweiten der oben angeführten Wege zu gehen, $ 14. „Ks ist gefordert worden, (Insu alle zukünftige Einwanderung nach Palästina sofort eingestellt wird. Die Regierung k»irm einen solchen Vorschlag nicht annehmen Dies würde das ganze finanzielle und ökonomische System Palästinas gefährden und dadurch die Interessen von Arabern und Juden In gleicher Weise beeinträchtigen Es wäre muh eine Ungerechtigkeit gegen du* Jüdische Nationalheim, (überdies Ist die Regierung sich der gegenwärtigen unglücklichen Notlage einer grossen Zahl von Juden bewusst, die eine Zuflucht aus verschiedenen europäischen Ländern suchen, und die Regierung glaubt, das« Palästina einen weiteren Beitrag zur Losung dieses dringenden Weltproblem« machen kann und machen soll. Die Regierung glaubt daher im Einklang mit. ihren Mandntsverpflichturigcn gegenüber Araber und Juden zu bleiben und den Interessen der Gesamtheit In Pnlästlnu am besten zu dienen, wenn sie folgende Massnahmen bezüglich der Immigration annimmt: 1. Jüdische Immigration wahrend der nächsten fünf Juhre Noll ein Atismass haben weichet*, wenn die ökonomisch« Fassungskraft es erlaubt, die jüdische Bevölkerung ungefähr bis zu einem Drittel der Ge- «nmtbevölkerung bringt. Wenn man den natürlichen Zuwachs von Arabern und Juden und die jetzt Im Lande befindlich« illegale Einwanderuns; im Lande in Betracht zieht, würde dies die Zulassung von Tß.OuO Einwanderern, beginnend April d. J., in den nächsten fünf Jahren gestritten. Diese Immigration soll, Immer unter der Voraussetzung der ökonomischen Fassungskraft, wi« folgt zugelassen werden: •) Für jedes der 5 Jahre wird eine Quote von .10 000 jüdischen Einwanderern erlaubt, wobei eine etwaige Verminderung in einem dieser Jahre zu den Quoten der folgenden Jahre hinzugefügt wird innerhulb der fünfjährigen Perlode, wenn es die ökonomische Fassungskraft erluubt. b) Zusätzlich werden als ein Beitrug zur Lösung des jüdischen Flüchtling*sprobIems 25 000 Flüchtlinge zugelassen werden, aobad der High Commissioner überzeugt Ist. dresu eine entsprechende Vorkehrung für Ihren Unterhalt gesichert int, wobei Flüchtling.skinder und Angehörige berücksichtigt werden «ollen, f. Die bestellend« Maschinerie für die Feststellung der ökonomischen Fassungskraft wird aufrechterhalten und der High Oommi.ssioner wird die oberste Verantwortung für die Entscheidung der ökonomischen Fassungskraft des Lande.« haben, t. Nach einer Perio lc von Jahren wird keine jüdische Einwanderung mehr gestattet werden, wenn nicht die Araber Palästinas bereit sind, zuzustimmen. 4. S. M. Regierung ist entschlossen, illegale Einwanderung zu verhindern und weitere Massnahmen zu diesem Zweck sind im Gange. Die Anzahl der jüdischen illegalen Immigranten, weiche ungeachtet dieser Massnahme in« Land kommen und nicht, deportiert werden können wird von den jährlichen Quoten abgezogen werden. 8 15 S. M. Regierung Ist überzeugt, daas, nachdem die Immigration der nächsten fünf Jahre durchgeführt ist, sie nicht mehr berechtigt sein wird, die Errichtung des Jüdischen NaÜonalheims durch weitere Inimigration ohne Rücksicht auf die Wünsche der arabischen Bevölkerung zu erleichtern, noch unter irgendeiner Verpflichtung sein wird* die« zu tun. III. Boden Der dritte Abschnitt behandelt die B o d e n g e * c t zgehung. Darin wir:! allgemein ausgesprochen, duss jüdische Bodenkäufe in bestimmten Gebieten begrenzt werden sollen, wenn die arabischen Bearbeiter des Bodens ihren gegenwärtigen Lebensstandard erhalten sollen und wenn man die Bildung einer landlose!! arabischen Bcvokcruug verhindern soll. Es wird dem High Commi&noner eine allgemeine Vollmacht erteilt, Bodentransuktionen zu verhindern und zu regulieren. Die Regierung verspricht gleichzeitig, grosse Lunderschliessungen und Verbesserungen der Bearbeitung durchzuführen. Auf Grund der Ergebnisse dieser Bemühungen kann der High Comwissioncr d;inn seine Bodcnknufsverbotc revidieren. SchliiHKbcmrrkunK fm abschliessenden § 18 erklart dann die Regierung, das« es ihr Wunsch war, in .strikter Übereinstimmung mit ihren Mandatsverpflichtungen zu handeln. Die Regierung kann nicht hoffen, die Parteigänger auf einer der beiden Seiten zu befriedigen, aber sie war bemüht, zu beiden Völkern gerecht zu sein. Die beiden Völker miixsten lernen, Seite an Seite in gegenseitiger Duldung und Zusammenarbeit zu leben. Die Regierung ist nicht blind dafür dass verschiedene Ereignisse «ler Vergangenheit die Schaffung guter Beziehungen zwischen den zwei Völkern erschweren,, aber sie weise, dass bei vielen Gelegenheiten und. in vielen Momenten während der letzten Jahre Araber und Juden In Palästina in Freundschaft zukommen gelebt haben. Auf die jüdische und arabische Gemeinschaft fallt nicht weniger als auf die Regierung die Verantwortung, den Frieden zu sichern, umsomehr aij> viele Millionen Moslem«, Juden und Christen in der Welt für den Frieden hi Palästina leben. ENTSPANNUNG IN SYRIEN ABTKKTirXf* DfcS SVM>S(II\K VON INlHCfcTTK AS IHK Tt KkU im: M/O IN I AKIS ' <" 6, av. des Champs Elysees) l.t, wie uns geschrieben wird, recht aktiv. An der Spitze stehen die RechUanwnltin M-me Yvonne Netter < Ehrenpräsidentin \ eine Rednerin von Format, und S;tsiii E r 1 i c h, Vorsitzende, ebenfalls Rechtsanwhltin, von hinreißendem Charme in Vortrag und Diskussion. Frau FiMt rmunn und FrAu ärftermaiM leiten die organisatorische Arbeit. Vor Kurzem fand in den Räumen der W1ZO ein Vortrag von dem Bibelforscher M. Raymond ChatU s statt, der auf dem Gebiete der religiösen Verbrüderung der Kirch« und Synagoge tätig bt. M. Chasies setüt steh besonders für daM jüdisch, Palästina ein. dessen Recht er aus der Prophetie ableitet. K. Paris, im Mal. Der neue französische Hochkommissar für die Lcvante- . Staaten Gabriel Puaux Ist von seinem Pariser Aufenthalt, wo er der französischen Regierung Über die I*oge in Hyno'i Bericht erstattet hatte, nach Syrien zurückgekehrt. iisine Rückkehr fällt mit einer deutlichen Entspannung der inneren Lage in den Levante-Htaaten und damit verbunden mit einer Besserung der Beziehungen zwischen den arabischen Nationalsten und der Mandntarmacht zusammen. Die syrische Krise war bekanntlich durch die Verzögerung der Ratifizierung des französisch-syrischen Vertrages durch die französische Kammer sowie durch die zusätzlichen Bedingungen, die Frankreich In den letzten Monaten gestellt hatte und die eine bedeutende Stärkung der französischen Stellung in den Levante Staaten »ur Folge hatten, hervorgerufen worden, über diesem Konflikt war der syrische Ministerpräsident Merdam Bey, der bei den französinch-syrischen Verhandlungen führend mitgewirkt hatte, gestürzt worden und war durch seine radikal-nationalistischen Opponenten ersetzt worden. Die Beziehungen zwischen Frankreich und den syrischen Arabern hatten «Ich dann von Monat tu Monat zugespitzt. Es war erneut zu Streiks und blutigen Zwischenfällen gekommen und Frankreich hatte stell schliesslich veranlasst gesehen, Damaskus militärisch zu besetzen. Als Antwort auf diese französische Sicherheit»* massnahme hatten die syrischen Autoritäten fast jede Zut;mmena'bsu mit den Vertretern der Mandatarm ««.cht eingestellt, so das« praktisch ein ähnlicher Zustand gegenseitigen Mißtrauens und gegenseitiger Erbitterung geschaffen worden war, wie er vor dem Beginn der von der Regierung Fiandin eingeleiteten und von der Regierung Blum-Vlenot weitergeführten syrischen Unabhängigkeitspolitik geherrscht hatte. Der Umschwung zu einer Entspannung, der in den letzten Wochen angebahnt worden ist, Ist auf mehrere Ursnchen zurückzuführen. Einmal hat Frankreich zu verstehen gegeben, dass es - - wenn es auch eine Umformung der M\'56 T!7 abgeschlossenen Verträge wünscht und seine Machtstellung in den Levantestaaten ausbauen will — doch grundsätzlich an dem Ziel der Schaffung eines selbständigen syrischen Staates festhält, Hochkommissar Puaux hat — wie es In Paris heisst — in "dieser Hinsicht von der französischen Regierung klare Instruktionen erhalten, die die syrischen Besorgnisse in dieser Hinsiebt etwas zerstreuen werden. Auf der anderen Seite ist die Europäische Großmacht, die durch ihre Propaganda und durch ihr Geld den syrischen N;. t'onnlisinus in seiner extremen Form dauernd geschüri hatte, Halle n, durch seinen Ueberfall auf Albanien in der gesamte«1 moslemischen Welt schwer diskreditiert worden. Man ist sich In den nationalen arabischen Kreisen darüber klar geworden, dass eine volle Unabhängigkeit von der euro- \ üischen Vormundschaft nicht oder zumindest noch nicht Verleihung Aleppos gefordert hat. grosse Besorgnis hervorgerufen. Schliesslich hat auch die allmähliche Beilegung des palästinensischen Konfliktes, einer der Hauptgründe der populären Unruhe in Syrien beseitigt. Viele Anzeichen deuten zur Zeit darauf hin, dass die Führer der arabischen und der moslemischen Welt — nach einigem Zog« rn — jetzt entschlossen sind, in der grossen Auseinandersetzung, die jetzt zwischen den Mächtegruppen in der Welt geführt wird, doch sehliesslirh die Karte der westlichen Demokratien gegen die totalitären Staaten zu spielen. Es ist angesichts der beiderseitigen Verständigungsbereftschaft zu erwarten, dass die Rückkehr des Hochkommissar« Puaux eine neue Etappe besserer franzöniech-syrischer Beziehungen einleiten wird und dose jetzt eine Basis gefunden werden wird, die zugleich eine Erfüllung der syrischen Utmbhängigkeitswünsche und der französischen Forderungen nach) Stärkung »einer militärischen Positionen und eine« verstärkten Schutzes der ethnischen und religiösen Minderhelten bringt. Die Syrer begreifen ausserdem auch in erhöhtem Masse, dass eine starke französisch« Position in der Levante die Voraussetzung ihrer eigenen Freiheit, wenn auch beschränkten Freiheit ist. Diese Einsicht erklärt such die ausserordentlich warmen Resolutionen gegenüber Frankreich, die die libanesische Kammer In den letzten Tagen angenommen hat, und die „die unerschütterliche Anhänglichkeit an Frankreich versichern, dessen Gegenwart im Libanon der sicherste Schutz der libanesischen Unabhängigkeit und Sicherheit ist." Die libanesische Regierung und die Kammer haben erklärt, dass sie unter allen Umständen und mit allen Mitteln an der Seite Frankreichs stehen werden. E.s Ist anzunehmen, dass diese eindeutige Erklärung de» Libanon -uch auf die syrische Haltung Einfluss haben und die syrischen Politiker zu einem grösseren Entgegenkommen und einem grösseren Verständnis gegenüber Frankreich veran* lassen wird. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass der Verlauf der internationalen Verhandlungen über die Bildung eine.» Abwehr» block» gegen die Angriffsabsichten der Ae! sen-Staaten, ein Block, in dem die Tü r k e i eine wichtige Rolle spielt von Syrien ein neues Opfer fordern wird. In den —• den englischtürkischen Verhandlungen parallel laufenden ~- französischtürkischen Verhandlungen hat die Türkei als eine der Bedingungen des Eintrittes in den neuen Staatenbund die Beendi* digung des bisherigen — mehr legalen als faktischen — Kondominiums im Sandschak von Alexandxette gefordert. Der Sandsehak, der für die Türkei eine grosse strategische und wirtschaftspolitische Bedeutung hat, soll endgültig aus dem syrischen Staatsverband ausscheiden und der Türkei einverleibt werden. Auf Grund der in Paris vorliegenden Informationen muss man den Eindruck gewinnen, dass Frankreich - nach einigem Zögern — dieser türkischen Forderung grundsätzlich zugestimmt hat Und da»» man sich *ur Zeit möglich ist, und dass wenn es gelänge, Frankreich aus Syrien, in Ankara nur noch bemüht, eine Form«! *u finden, die zu vertreiben, man wahrscheinlich unter italienische oder türkische Herrschaft kommen würde. Auch der türkische Imperialismus trägt 2ü einer Annäherung der Syrer an Frankreich bei. Die Türkei, die wahrscheinlich in kurzer Zeit auch die formelle Herrschaft über der. Sandschak erhalten wird, ist mit dieser Ausdehnung ihres Machtbereiches nicht zufrieden gestellt. In syrischen Kreisen hat eine neue Kampfigne der türkischen Presse, die neuesten« auch die Ein¬ Frankreich ermöglicht, „das Gesicht zu wahren" und die die rationalen Gefühle der Syrer nicht zu sehr verletzt. E» bleibt aber abzuwarten, wie sich die syrischen Nationalisten; mit der bitteren Tatsache des Verlustes eines der wichtigsten Zugänge des syrischen Staates zum Meere abfinden werden. Angesichts der Erregbarkeit der syrischen Bevölkerung mu*« man daher eine neue Periode Innerer Unruhe bei Bekanntwerden der Entscheidung Uber den Sandschak befürchten. DIE AUSLÄNDER IUK FRANKREICH rn.sf Purine K.-Htrii htersttltttu «•htribt: 1<V PARIS DAS JÜDISCHE RESTAURANT VON WELTRUF GORODECKI t, UVV* 1U; LA Vit TOIKK Tagvspliiüeu von 5 Fi es. an Jeder Tag bringt jetit zahlreiche Sympathiekundgebungen der in Frankreich lebenden Ausländer für ihre neue Heimat. In diesen Tagen fand «ine grosse Massenversammlung in Paris statt, in der die Vertreter aller in Frankreich lebenden nationalen Gruppen ihren unbedingten Willen «ur Verteidigung Frankreichs gegen einen ausländischen Angriff zu erkennen gaben. Nach der Versammlung begab sich eine Delegation zum Innenminister Sarraut, um ihm die Resolutionen der Versammlung zu überbringen und ihn zu bitten, die französische Regierung von der Bereitschaft der Ausländer in Kenntnis zu setzten. Bei dieser Gelegenheit brachte die Delegation auch eine Anzahl Anregungen auf Änderung der. französischen Bestimmungen für Ausländer vor. Es ist in der Tat ein widersinniger Zustand, daas die gleichen Ausländer, die nicht nur freiwillig tum Einsät* ihres Lebens und ihres Vermögen* für den französischen Staat bereit sind, sondern von denen Frankreich auch Dienste fordert und in verstärktem Masse fordern wird, in ihrer uHrt^hafHit k^n Betätigung beschränkt und teilweise von harten administrativen Massnahmen bedroht sind. Es Ist unhaltbar, dass Frankreich in die Üuage kommen kann, Ausländer zum Heeres¬ oder Zivildienst heranzuziehen, die gerade aus Gefängnissen gekommen sind, in denen sie wegen Verstössen gegen administrativ« Verordnungen, Verstösse, für die sie teilweise garnivht verantwortlich sind, gesessen haben. Die Einsicht in die Unzweckmassigkeit und Harte der bisherigen Bestimmungen verbreitet sich auch in französischen politicn Kreisen Immer me.hr and man kann woh! in absehbarer Zeit mit einer wohlwollenderen Regelung rechnen. Im Rühmen ti«v Kundgebungen der ausländischen Vereinigungen tu Frankreich hat auch die Spitzeitorganisation der in Fiaukreich lebenden inätM'htn Gruppen, die ,,Federndem de» Societeä Juive* d« Franc«" eine Erklärung abgegeben, in der sie die völlige Verbundenheit, ihrer Mitglieder mit Frankreich erklärt. ..Die in Frankreich lebenden Juden ausländischen Ursprung» sind.bereit, sich in schweren Stunden iferer neuen Heimat zur Verfügeng zu stellen. Frankreith war das erste I^nd, das die Juden«man%ipution durchgeführt hat und da^ü dto -Menschenrechte In der Weil erklärte. Im Ange-ficht der1 Diktaturstaaten, die den freien Gedanken verfolgen, Ist Frankreich das letzte Bollwerk des Friedens und des Rechtes, in Freiheit und Ehre zu leben. Die nach Frankreich eingewanoerten Juden, die in der „Ftdiration" zuaamm«nge»»ohlo*sen sind, beschliessen, sich ihrem Adoptivvaterland mit allen moralischen und materiellen Mitteln, über die sie diskutieren, zur Verfügung zu stellen". Jl I1KNHKTZE Um FASCHISMUS Über du* Thema „Der Faschismus und die Juden frage" veröffentlicht Roberto Fa.rinacci in der deutschen Zeitschrift „E u r o p ä i s c h e. R e v u e" vom Mai 1A39 Ausführungen, die der Verteidigung der italienischen Judengesetze dienest sollen. Der Verfaaser meint, dar* dos abessiiiiftche Unternehme» die Lösung de« Ra*»«nproblem* erforderlich gemacht und «somit auch die Judenfr&ge zur Entscheidung gebracht h*b#. F>aa internationale Judentum habe sich immer antifaschistisch gezeigt und auch hinter der Sauktionakoaiition in Genf gestanden. Der jüdischen Gemeinschaft in Italien wirft der Vei> faaser vor, dass sie nie gegen die jüdische Internationale eindeutig Stellung genommen habe. Der Faschismus habe dl« Judenfrage ohne Verfolgungen gerecht, ja mit eine* großzügigen Berücksichtigung der Einzelfalle gelöst. Der Verfasser wendet sich dann vor allem gegen die katholische Preose, die er an die mittelalterlichen Judenverfolgungen der Kirche erinnert, und erkian zum Schluss, auch „für die Nationen, die dem Judentum hörig sind, werde der Tüg kommen, da sich alle in der Pberzeugung zusammenfinden, da** «* mit den Juden, diesen Verächtern <i.r kultivierten Völker, die*en Urhebern der Unordnung, diesen Hamern des befreienden. Faschismus, am besten stehen wird, wenn aic gezwungen werden, in einem bestimmten Gebiet zu tthetn. fern von i«<W Versuchung, ihr«» lang« und allzu lang« geduldig gewesenen Gastvölker »U. hassif-n. zu verlerben und anzubrüten". Zu dieser Auslassung de* fuschbtUchen Führer», «ieir b*- kaunliich kürzlich zusammen mit Julius Streicher in Deutach« Und aufgetreten i*t, wäre zu sagen, da*» da» Weltjudentum Itühen gegenüber stet*. Sympathien hatte, solange Italien nicht den unsinnigen antijüdischen Kampf begann, und das* Farinaeei den Hauptgrund für die italienische Judenfeuidschaft, die vom itaheitUK-hen Volk nicht geteilt wird, zu erwähnen vergisst, nämlich den Befehl des deutschen. Oberherr«. der heute in Italien iaktbett regiert«

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