Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 8 (5.5.1939)
- Date
- 1939-05-05
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seit« 9 jüdische welt-rundschaö Nr. 8, 5. v. im (Fortsetzung von voriger Hcitcf Derselbe wohlinformierte Autor verbreitet »Ich einige Tag« später In einem Artikel Im „Davar" über da« Thema „Faschismus und Antifaschismus in den arabischen Landern" und gibt dabei folgende Darstellung: Die Gefahren, die den arabischen Landern von der Expansion des Faschismus und der Nazis drohen, ist allen klar. Die arabischen Führer und Intellektuellen verstehen sie nicht minder als das übrig« Volk. Dennoch haben die Einflüsse der Faschisten und Nazis Im vergangenen Jahre, bin auf die letzte Zelt Fo-;tschritt*' gemacht. Auf primitive Völker macht der nationale Erfolg der totalitären Bewegungen gewaltigen Eindruck. Die fasehlstlschnatlonftlBOjüalhfisrhc Propaganda unterstützt bei den Arabern den CJlmiben, <t«»a sie auf gleichen Wogen zu ähnlichen Krfoigen gelungen können. Du« Interesse der arabischen liinder au dem Avwe.»m? d-s Zweikampfes zwischen den beiden Lagern — dorn demokratischen und dem totalitären — nahm im vergangenen Jahre erheblich »u. Die Politik der Nachgiebigkeit, die Ohambtrlain einschlug, veranlasste die arabischen Führer dhHiber nachzudenken, ob sl« nicht besser fahren, wenn nie sich der „Achse" nnschtiessen. Während die arabischen Politiker in Ihrer Einstellung tum Faschismus geteilter Meinung sind, gibt os gedungene Kräfte, die für Geld oder andere Vorteil« zu jedem Dienst bereit «Ind. Ho gibt es In Ägypten diu Bewe^uiifc' des „Jungen Ägyptens", deren Umfang «nd Ein fJuss nicht xu i.nterschätsen ist. Dieae Bewegung tat ausgesprochen faschistisch. Auch In Syrien gibt et «Ine ihn* liehe Bewegung in der,,Liga für nationale Aktion", der xahlreiche frühere Istiklal-Anhängce sugihören. Ferner gibt ea In allen arabischen LHndem gewisse Einrichtungen wie „Arabische Klubs" und „Sportklubs", deren Rolle keinem Zweifel unterliegt. Kin grosser Teil dar arabi*«hen Prease Itt den faschistischen und »ational*o<iuHHtlsch«n Einflüssen dienstbar. Mit Hilfe des Mufti und der ..Palästina-Hilfskomitees'* wurden In fnitt allen arabischen Lindum >j(>heAmc Zotten der Nasti- Propaganda geschaffen. Diese Agitation gibt sich lediglich als „atiUjüdiseh", nicht als „antisemitisch". Selbstredend werde u die Deutschen und Italiener, die In den arabischen Ländern ftnKiJjwi« «itid und dort enge Beziehungen xu Ihren Nachbarn Unterhalter, in den Dienst der Agitation der toüüHaren Bewegftngen tfeaieüt. Von Zeit iu «Seit erscheinen faschistisch« und Nazi-Führer peraHnllch in den arabischen Landern, um den L'lnfhiss Ihrer Laudsleute zu verstärken. Dia ägyptische Prosa« enthüllte, das* die Delegation Hitlers für dl« Hochseltsfoicrllchkelten der Schwester des ägyptischen KÄnigs in der ägyptischen Wüste betroffen und auf höheren Befehl nach Kairo gurüekbef/lrdcrt wurde, well sie sich dort mit umfangreichen photagraphlschon Aufnahmen hefasste. Vor kursem traf Wöbbels in Begleitung von sehn Personen In Ägypten ein. In seinem Hotel Vürd*n jedoch nur drei Personen gemeldet Die Ägyptische. Polizei ersuchte die deutsche Gesandtschaft in Kairo um Aufklänuu; über d«n Verbleib der weiteren sieben Personen; der Gesandte erwiderte jedoch, das« Göbbels nur für «eine drei Begleiter verantwortlich sei. Demgegenüber — so schreibt Aasaf weiter — wunderte man sich immer darüber, dose der britisch* Lote« schläft. Im letsten Moment pber scheint er doch noch erwacht xu sein. D«r Entschiuss England«, seine Weltstellung su verteidigen und die neue Politik der letzten Wochen hat In den arabischen Ländern einen sehr starken Gindruc'k gemacht. Und in der letzten Zeit bofUi-wortet dl© arabisch« Presse wieder gern dl« „Festigung der Freundschaft mit England". Im gegenwärtigen Moment neigen die Araber auf dl« S«ite der demokratischen Länder, aber es ist gar nicht ausgemacht, das» diese Entscheidung dauernd sein muss. Palästina-Chronik D*ft Sehkkftftl der H Ken Hinge. Das HehUksal der Flüchtlinge, die In der letzten Woche | nach vielen Schwierigkeiten in Palästina landen konnten, und die vorläufig in der Quarantäne-Station in Haifa unter-! gebracht wurden, ebenso wio das Schicksal der Gruppe, die j nnch der Landung verhaftet und In ein Lager in Sarafand | gebracht wurde, beschäftigt die jüdische Öffentlichkeit in Palästina nach wie vor in stärkstem Masse. Verschieden* Or-; ganisationen bemühen sich darum, das Schicksal der Flücht- I lingo zu erleichtern und sie mit allem Nötigen xu versorgen. | Von;\llen Seiten wird lobend anerkannt, daas die englischen ' Behörden, sowohl Militiir als nuch die Leitung des Lagers und der Quarantäne volles Verständnis für die schwere Lage der Ankömmlinge «eigen und sich ebenfalls bemühen. Ihnen soweit wie möglich behilflich xu »ein. Diese Anerkennung beeinträchtigt jedoch in keiner Weise die Bemühungen, für die Zukunft xu verhindern, dass Schiffe mit jüdischen Flüchtlingen an der Küste Palästinas zurückgewiesen und der Gefahr ausgesetzt werden, wieder ins Ungewisse Ihre Reihe antreten xu müssen. Nach den Demonstrationen In Haifa veranstaltete In Tel-Aviv eine Anzahl von Jugendlichen Demonstrationen In den Hauptstrassen. In der Sitzung des Waad Leu ml In Jerusalem, die In diesen Tagen stattfand, erttattete ein Mitglied aus Haifa einen erschütternden Bericht über die Lage auf den abgefangenen Schiffen. Mnnoever der englischen Flott* Die britische Mi ttelmeer flotte wird auf Ihrer Sommertour Häfen in Cypern. Griechenland, Ägypten und Palästina berühren. F» sind Flottenmanöver Im Östlichen Mittelmeer vorgesehen. Radio Berlin berichtet über grosse KriegnvorUreUun^tn, die in Palästina von den britischen Behörden durchgeführt werden. Insbesondere werden die Flugplätze in Ludd, Haifa und »Sarafand befestigt. Ferner plan« man dl« Beschleunigung der Fertigstellung der strategischen Strasse von Haifa nach Bagdad. WAS IN DK IUI JAItliKX GESCHAFFEN' WÜRDE Die skmist^elK"! Exekutiv« und die Direktorisn d*«s Koren Hajessod und des Kersn Kajemcth Lejlsrael veranstalteten In Jeruusalom anläßlich des 3. Jahrestages des Ausbruches der Unruhen in Palästina einen Presse-Empfang, bei welchem Informationen darüber gegeben wurden, in welchem ■Masse die jüdische Aufbauarbeit in diesen drei Jahren trots Terror und Unruhen gewachsen Ist. Dr. Ruppin berichtet* Über seine letzte Reise durch das Land, bei der er mehrere von den neu gegründeten 36 Siedlungspunkten besucht hat. Niemals, so sa^t er, war die Entschlossenheit der Siedler zur Verteidigung und Fortsetzung ihre« Werkes so gross wie jetzt. In den alten Siedlungen hab«n sich die Verhältnisse sehr gebessert; die Mensehen haben das Gefühl, auf eigenem Grund und Boden zu leben und sich durch ihre Arbeit erhalten tu können. Dieses Ergebnis wttrd« möglich durch die Arbeit des Kcrcn Haje sunt und Keren Knjemcth LcjUrael, Uber di« di« Direktoren Leib J a f f e und Dr. Granowski Elnxelhetten mitteilten. Die allgemeine Wirtschaftslage schilderte der Leiter ifies Wirtschaft*ressorts der JewishAgency Elieser Kaplan, der darauf hinwies, das« Palastina auch in den lotsten Jahren alle hln.".U8ehommem>u Einwanderer wirtschaftlich absorbiert hat und dass die Arbeitslosigkeit viel geringer ist als num erwarten' mnsste. Tn allen Reden, denen sich auch der Vorsitzende der ' Versammlung, J. Grün bäum, anschloss, kam äas ßewusstsein zum Ausdruck, dass trotz der schwierigen Verhältnisse in diesen drei Jahren gewaltige Fortschritt« «rstielt worden sind und bei ©inigermnssen günstigen Bedingungen noch grosse Erweiterungsmogliehkeitet. vorhanden sind. Neue Markthalle in Tel-Aviv Der Bürfccnwti.ster von Tel-Aviv eröffnete die neue 2entrahiuirkthalle, die im lotsten Jahr erbaut worden ist. Nach dem Plan i*t eine Halle für don Großhandel vind eine für «len Kleinhandel vorgesehen. Dem Gebrauch, übergeben wird jetst der Teil, der dem Kleinhandel gewidmet ist, und der «Inen alten Markt unter freiem Himmel ersetzen soll. In der neuen Mai kthalle, die weit, geräumiger iat, als der früher tur Verfügung stehend« Platr., werden auch neue Verkäufer Plata finden. Es werden Abteilungen für Lebensmittel, Galanterie- und Manufitkturwarcn eingerichtet. Die Kosten de3 Gebäudes heliefen sich auf £P. gJKs),s—, für Errichtung iSer Sttuiuv auf iP. 2.500. - und uie sanitäre und elektrische Installation auf I1M.00O.—. ATARA" KAFFEE ZenprewKusjK elaer Terr«rlnten<<rii«>|>e Ein« Gruppe von Terroristen, die auf 150 Mann geschätst wurde und sich in Palästina nicht mehr halten konnte, ist nach Transjordanien eingedrungen. Sie wurde von der transjordanischen Legion lersprengt und 10 Ihrer Mitglieder wurden getötet. Vorsorge für den Kriegsfall Der High CommlSNioner hat sechs leitende Beamte und drei Vertreter der Bevölkerung für die Kommission ernannt, die die Aufgabe hat, di* Frage der Nahrungsmittel« Versorgung und Versorgung mit anderen lebenswichtigen Gütern im Falle ein oh Notstandes zu prüfen. Die drei Zivilvertreter sind ein Engländer, ein Araber und ein Jude (Dr. Bernhard Joseph). Der Tarbusch Wie kürzlich schon aus Nablus gemeldet, Ist Jetzt auch in anderen Städten wie Jerusalem, Hebron und Jaffa eine Tendern: der Araber, zu der von den Terroristen verfemten Kopfbedeckung des Ta r b u * e h aurüekmkehren, festzustellen. Eine Demonstration arabischer Frauen in Jerusalem am 1. Mal, die die Freilassung: ihrer gefangenen Minner forderte, wurde durch Fetierspritsen zerstreut. Maifeiern Am 1. Mal veranstaltete die Arbeiterschaft In verschiedenen Städten und Orten Palästinas Malfeiern, die | grflsste im Stadion in Tel-Aviv. Alle Arbesterfnstitutioncn > waren geschlossen und au;h anderwärts sind Mitglieder der | Arbeiterorganisationen teilweise der Arbeit ferngeblieben. | Zwischenfalle sind nicht vorgekommen. Gefängnis fllr Jude« Vor dem Militärgericht In Jerusalem wurden zwei Juden aus Tel-Aviv. bei denen ein Revolver gefunden wurde, au zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Ein dritter Angeklagter im selben Prozess wurde freigesprochen. Konferem des „Ichnd" In Jerusalem fand in der vergangenen Woche eine Sitzung des Zentralbüros der vereinigten zionistischen Arbeiterparteien („Ichud olami") statt. Es wurden eine Reihe von Referaten gehalten und In der Debatte wurde die Lage der zionistischen Arbeiterbewegung in der Welt eingehend be-' sprechen. Die Sitxung schioss mit einem Aufruf an die Bewegung. Aus Palästina sollen eine Reihe von Delegationen in die verschiedenen Lander abgehen, um die Bewegung dort zu staiken. Insbesondere wurde die Verantwortung der zionistischen Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten hervorgehoben. Zur Vernrhu-nerung; von T*l>Avlv Die Umgebung der grossen Synagoge in Tel-Aviv, die an einer der Hauptstraßen der Stadt gelegen istr soil je tat umgeändert und ausgebaut werden. Um die Synagoge soil durch Niederreissen einiger Häuser ein freier Platz geschaffen und das Gebäude selbst geändert werden. Ein W e 11 b e «r e rb der Achitektcn. wurde für den Plan ausgeschrieben. Sterbefall In Jerusalem starb 72jährig M. K r e i n 1 n , eine bekannte Figur im russischen Vorkriegsjudentum. Kreinin war Präsident des jüdischen Gemelndewcsens in Russland. Er ist auch vielen deutsrhen Juden bekannt, da er nach der bolschewistischen Revolution nach Berlin übersiedelte, wo er bei der Organisation der jüdischen Auswanderung mitarbeitete. Er war der Leiter der Institution, die damals „Ernigdirect" hiess. Wegebau Der Ausbau vou Strassen zwischen den jüdischen Siedlun- [ gen. der u.a. auch wegen der Erhöhung der Sicherheit von ' Bedeutung i?f. soll in nächster Zeit begonnen werden. Ein; Anleihefonds von LP. 29.000.— ist von der Uesellacbaft! a t a si Min •im n i a u „ n d p BIZtm Ltd., <W Jewtah Afeney, Itofer Hajlschuw und dem ArhrtUlosenfofids gemeinsam geschaffen worden. Die Verbindungsweg« werden In verschiedenen Gegenden des Landet bebaut werden. Hiermit wird auch mit Abschluss der Oran« gensaison eine neue Arbelt**iue!!e geschaffen. Die fiaakonzeftaion in Tel-Aviv In einer geschlossenen Sitzung des Stadtrate« %on Tel* Aviv wurde be.<«ehlOM«n. den Kon*eseionaren. die sich für di« | Errichtung eines Gaswerke« in der Stadt Interessieren .ein« positive Antwort zu geben. Es handelt sich um eine pol« | niache Gesellschaft, die zu diesem Zweck LP. 300.000.— auf- ' bringen will. I Vergr<>***rnni; der Schaf/echt i Der Verein der Schafzüchter teilt in seinem leuten Rund- | schreiben mit, dass in dem Mosehaw Kfar Chitim in der j Nähe des Tiberio£-»Se*M und in der Kwuzah Maos In der j Jordansenke Schafherden eingestellt wurden. An verschie- I denen anderen Punkten im T<Ande wurden die Herden veri gröasert. Der Verband weist darauf hin dass die Einj Stellung von Schafherden wenig Investitionen erfordert und : die Herden sich mit fjeringem Futter begnügen können. DI© neue LufUerfeindung I^ndon—Palästina. \ Durch die neue Luftverbindung von London nach Warschau Ist «Ine besonders schnelle Luftverbindung zwischen England und Palästina hergestellt worden. Das Flugzeug verlaset London um 12 Uhr mittags in Richtung Warschau und der Reisende trifft am Nachmittag des nächsten Tag«» bereits in Lydda bezw. Tel-Aviv ein. Von der HeheiWhen Universität Die Hebrai*cfi£ Universität Jerusalem veranstaltete ein« Besichtigung der fertiggestellten neuen Gebäude der medi« zinischen Abteilung auf dem Skopus Die Gebäude find von Erich Mendelsohn erbaut worden und werden demnächst feierlich ihrem Zweck übergeben werden. Der Kern der Anlage Ist das neue Universltät§-Kr*nk#«hau« mit ftll«fl modernen Einrichtungen und verschiedenen Schulräumen. Wir werden darüber noch berichten. Die 5. Kunstausstellung In Studentenpavillon tn der Hebräischen Universität Jerusalem ist den Werken von Albrecht Dürer gewidmet und zeigt an Beispielen die Entwicklung den Künstlers. Dividende der PLDC "*\ In der Generalversammlung der Patestint! Ijand Develop» ment Company (PLDC> am letzten Sonntag wurde beschlossen, eine Schlussdividende von 3% auf die Vorzugsaktien (insgesamt 6%> und von 3i% auf die anderen Aktien (insgesamt 6 bzw. 61%) zu geben. Der Reservefonds wurde um LP. 3000 vergrössert, während LP. 1000 auf die Rechnung des nächsten Jahres vorgetragen wurde. ARABER GEGEN DEN TERROR In Jaffa wurde am 1. Mai ein arabischer Aufruf ver* breitet, der unterschrieben war „Das Komitee zur Rettung Palästinas". Darin wurde eine Bilanz der Unruhen der letaten drei Jahre gezogen. Die arabische Wirtschaft in Stadt und Dorf, so heisat es dort, wurde zerstört und grosse Teile def arabischen Bevölkerung hungern. Der Hafen von Jaffa, det früher Hunderte von Familien ernährte, ist zur Bedeutungen loslgkelt herabgesunken. Die Moral der arabischen Bevölkerung ist auf eine niedrige Stufe gesunken, ein allgemein«! Misstrauen und Denunziationen sogar unter Familienmitgliedern greifen um sich. Der ursprünglich idealistische Aufstand hat sich in ein Morden und Plündern im eigenen Lager verwandelt. Wo sind die gestohlenen Gelder und Waren hin? Die Hinterbliebenen der Opfer der Unruhen erhalten nicht«. Wo sind die Führer des Aufstandes hin? Sie sind geflohen mit grossen Summen Geldes, die dem betrogenen Volke entwendet wurden. Zum Schluss fordert der Aufruf die arabische Bevölkerung auf, die wahre Lage zu erkennen und das Zer* störungswerk zu beenden. Inawischen geht der innerarabische Terror weiter. Aus den letzten Tagen werden wieder eine Reihe von Überfällen auf Araber gemeldet. In Haifa wurde der Bruder de« Redakteurs einer arabischen Zeitung erschossen. In Jaffa wurde wegen der Vorgänge des 1. Mai (siehe Seite 1) der Befehl gegeben, alle Kaffeehäuser zu schliessen. % WOHNUNGEN T^den, Wohnungen Büroräume, Häuser. Hypotheken, Grundstücke, Immobilien. 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