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Jüdische Weltrundschau · 1939-05-05 · 8 (5.5.1939) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
8 (5.5.1939)
Date
1939-05-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite? JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 8, 8. V. Partner Notizen Von nnsnttn fransiiaischtn Berichterstatter K. Pari.«, Ende April. Sirnfdrohung geg,cn I.a*scn-Aufrelzung Die französische Regierung hnt jetzt den Kampf gegen di« auslandischen Einflü.^.f. die »ich in der französischen Öffentlichkeit geltend machten und die in erster Linio von deutschen Propagandastcllcn ausgingen, mit Energie aufgenommen. Es Ist nahclUwen*, dass sich diese Pr<»»aganda auch mit in erster Linie a n t i s c m i t I s r h t r Argumente bediente. Durch N'otvcrcTdr.ungcu, die Jetzt von der Regierung Dalv dier erlassen wurden, wenden die Möglichkeiten diener Hetzkampagne auf französischem Boden erheblich eingeschränkt, des Empire führen mag BEVÖLKERUNGSSORCEN IM BRITISCHEN EMPIRE INI* ME AI SSItlfTfcX I>£R H'DISCIIEN KINNANDERt'XG Die Kriegsgefahr, die in Txmdon niemal« — auch nicht in den Tagen der Chnmhcrlam-Uesuche in Berchtesgaden und GodcfdKM'g — »o drohend empfunden wr-de, wie jetzt, hat alt« Empire-Probleme, neu in das Bewusstr.rin der englischen öffentlichen Meinung gebracht. Für das heimatlose Judentum Centraieuropa» ist es von besonderem Interesse, das» die Problematik der Kmpvrr.-th volkermvj starker empfunden wird und zu einer Revision der Einwand« rungnpolitik innerhalb Durch eine Notverordnung ist es jetzt den in Frankreich er scheinenden Zeitungen verboten, Subventionen aus dem Auslände zu beziehen. Ein wcltere'i Dekret führt eine Liquidierung der von Deutschland unterstützten autonombtisohen Propaganda im Elsass durch. Nach einem ausführlichen Bericht des mit der Verwaltung der Ostprovinzen beauftragten Staatsministcr.? Chautemps hat dio französische Reglern, die Auflösung der drei autonomlstlsehen Jugcrdve: biif.de „Jungmannaehaft", „Hund Erwin von Stelnbaeh" und „El.»*s fdschcr Volk:;bildungÄvercfn" angeordnet Schliesslich werben o'urch eine NoUcrordnung alle Personen oder Gruppen, di« von ausländ lachen Propagundafondj Subventionen erhalten mit strenger» Strafen bedroht und gleichzeitig auch alle Aufreizungen zur Uneinigkeit unter den Franzosen aus (Jtihiden der Kante otkr ikf iUWgiou unter Ur.sirafur.ii gcrttlli, ist anzunehmen, r.ui'*3 diese« Vorgehen der Regierung eine Säuberung der durch die ausländischen Proj>*ga,ndAaktionen gehörten Almouhärc herbeiführen wird, wobei allerdings festzustellen ist, da*s hrrdts durch da» Fortschrelten der Erkenntnis de»' wahren der deutschen Agitation in Frankreich dio Vvirituu^aiöglichkeitcn der antisemitischen Hetze veimhidtil v. Ji dt::. FUrsor^e für jüdische Flucht lingskinder Da» Im Januar diese» Jahre* gegründet „ComU«" Israellte pour h-i iMl Ui!« vcnant d'Aiicmagiic et de l'Europe Centrale", <.U<.s unter dem Vorelt« der Baronin Edouard de Rothschild arbeitet und das» eieh mit der Umterbringutig von Kindel (i unter 15 Jahir-n beschäftigt, hat »eine Tätigkeit in den teUiin Wochen ei weiter*. Jin Monat Marz sind 4 Kin dertrnn.spoUo r.u je ßü Kindern in Frankreich angekommen, und zwar flammen lud Kinder au« Oesterreich, 40 Kinder au« der Pfalz, lo aus Frankfurt a Main und RO aus Berlin und Oatdeut'u h' um. 130 dieser Flüehtlingsklnder sind jetzt in . dem Scmo.-.i de )a Guette Im Departement Seine et Marne unter«« Ii:: -. h», dfuT \; n Baron Edouard de Rothschild zur Verfügun«; yx '.:.'!!', wurde. Das Komitee beschäftigt sich jetzt mit der J'i-a.ro der beruflichen Ausbildung dieser Kinder, die landwirtschaftlichen und handwerklichen Berufen zugeleitet werden sollen. Dal Komitee bemüht sich ferner, jetzt von den französischen Behörden die Erlaubnis zur Einwanderung von weiteren Flüehtiingskindern zu erhalten und die französischen Stellen haben clno wohlwollende Prüfung der Angelegenheit zugesagt. Das Komitee, das im Zusammenhang mit dem American Joint steht, baut seine Arbeit auf ein Patronagesyatem imf und berechnet dem Stifter 6000 ffrs. pro Kind und Jahr. Installation dm neuen Grossrnubinera Der nougewahltc französische Grossrhbbiner Isal Schxcurx hl jetc.t vom dem Vizepräsidenten des Zcntralkonslatoriutn& für Frankreich, Bloeh-Larroque, d«er an Stelle des eikrankten Präsidenten Baron Edouard do Rothschild amtierte, feierlich in sein Amt eingesetzt worden. Der neue Grosarabbiner begi'üsNte in seiner Ansprache die ihm unterstellten Gemeinden in Frankreich und Algerien und gedachte seines Lehrers Zatfock-Kah». Anlässlirh seines Amtsantrittes hat Grossrabbiner Schwarz ein Telegramm an den französischen Ministerpräsidenten Daladier gerichtet und ihn. der Treue der französischen Juden 2u ihrem Vaterland»» versichert. Paladin* sandte ein Diuiktclogramm. Die seit Jahren In Deutschland und Italien mit allen Mitteln verfolgte Politik, die licviilkrrungn-.ahl zu vermehrt*, hatte im Kniphe wonig Widerhall gefunden. Man begnügte hieb im allgcr.Kir.cn damit, auf die Inkonsequenz hinzuweisen, die darin liegt, dass diese Völker sich als „Volk ohne Baum" bezeichnen und gleichzeitig diesen Raum durch ein« mehr oder weniger gewaltsame B*völkerungsp©lMh weiter, verengern. In England glaubte man in den mehr als zwei Millionen Arbeitslosen «Inen Beweis für die Übervölkerung des Landes tu sehen, die eine strenge Einwandorungsbesehränkung erforderlich mache und erblickt« in der rapiden Abnahm« der Geburten eher einen Segen, nis ein« Gefahr. Ahnlich \»«r die Situation!« den Dom! s*!ess. Tatsächlich muss man nicht nur in England, sondern auch In den Dominions in nicht nllsuferncr Zeit mit einer stark abnehmenden Bevölkerung »zahl rechnen, wenn der Entwicklung nicht Einhalt geboten wird. Die ReprtNluktionwratr) Es ist das Verdienst von R. Kurz y n s k i, der jetzt an der London ßchool of Economics lehrt, in der Berechnung der „.Nctto-R«produktionsrateM einen zuverlässigen Masstab für di« zukünftig« Bevölkerungsentwicklung gefunden zu haben. Sie zeigt die Zahl der zu erwartenden Geburten weiblichen Geschlechtes an, unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Alterszusammensetzung, Geburtenzahl und Sterblichkeit des Landes. Ist dies« Reproduktionstate gleich eins, so bedeutet das, dass die Bevölkerung in der nächsten Generation ebensoviel« Mütter aufweisen wird wie jetzt, also voraussichtlich «stationär bleiben wird. Fällt die Reproduktionsratc aber unter eins, so ist, eine Bevölkerungsverminderung praktisch unvermeidlich. Für England und Wales wurde für 1WU> eine Netto- Reproduktionsrate von 0,764 berechnet, <l. Ii. an Stelle von jetzt lebenden 1000 Müttern werden in der nächsten Generation nur 764 Mütter für den Nachwuchs sorgen können. Auf Grund dieser Quote hat man weiter England* voraussichtlich« zukünftig« Bevölkerungszahl berechnet. Danach wird sich Englands Bevölkerung, die heut« (ohne Schottland und Nord-Irland) mit 40,700.000 anzunehmen ist, nach 1940 zu vermindern beginnen, 1975 auf 31 Millionen zusammengeschmolzen sein und dann weiter rapide bis zu 17,0*9.000 im Jahre 2000 abnehmen. Hierbei isf vorausgesetzt, dann dte natürliche Entwicklung nicht durch Hin- oder ''Austeanderung beeinftusst wird, und dass der Geburtenrückgang nicht weiter progressiv sunimmt. Dio entsprechenden Zahlen für Grossbritannten (einschliesslich Schottland und Nord Irland) .sind nur wenig günstiger, das Maximum von 46^ Millionen wird 1950 erreicht, danach füllt die Zahl sehr »cimelL AuntraHrnn Menschenmangel Die meisten Dominions sind in der gleichen ungünstigen Lage. Auch die Repröduktionsratcn von Aiotraiien und -Vewsteland liegen unter eins, — die von Kanada dank der Fruchtbarkeit der französischen Kanadier z.Zt. noch darüber — ~~ ^tmmwm, .,^_.,___,«ber gerade für Australien und Neuseeland bedeutet dies «in DIE NEW YORKER WELTAUSSTELLUNG r-TTT'""^?«*"rm°m'nt Nif""""1 *lbt »ich j <n Australien und Neuseeland der Illusion hin, dass im Kriegu Am Sonnlag, den M. April wurde in New York die WeU-i'**11 Japan nicht versuchen wird, das Problem seiner ÜberaussUdluiig vom Präsidenten Uooscvelt inmitten grossartiger j völktrung in diesen Dominions gewaltsam zu lösen. Feierlichkeiten eröffnet. Über «in« Million Menschen besucht«n| Typisch für dies« Stimmung ist eine Äusserung des dney, :ung jr«.«.^..nVi.«.. nuuiici. «u>« immun mensenen pesuemen 'j-ypisch für dies« Stimmung ist eine Äusserung Ausheilung am ersten Tage. Nach einer Ansprach« des tiu*traiischen Handelsnünisters, Sir EarU Page, in Syd. S^Äk:^ *« rh Pra^ ™— Vertex Verbesserung der Lage in Europa Ausdruck gab, traten di« Fahnenträger der 62 Nationen, dio auf der Ausstellung vertreten sind, auf den Plan. Innerhalb dieses Zuges erschien auch ein« Jüdisch« Delegation, die den Pavillon dea jüdischen NaHonaiheim» repräsentierte, mit der blauwelssen zionistischen Flagge. Di« Fahnenträger trugen di« Kleidung der Jüdischen Jugendbewegung Beim Auftreten der zionistischen Flagg« wurde von der anwesenden Zuhörerschaft von etwa einer viertel Million Amerikaner lebhafter Beifall gespendet Dem Paläitm-PavUlon auf der Ausstellung wendet sich Jetit schon grosM« Interesse zu, doch ist der Pavillon noch nicht offiziell eröffnet, well man hofft, dass Dr. Wefemanri zur Eröffnung nach Amerika kommen wird, Das Datum steht noch nicht fest Präsident Roosevelt drückte in einem Schreiben seine Sympathie für den Zionismus aus, Der jüdische Pavillon enthält ausser verschiedenen Palästina-Produkten Darstellungen der zionistischen Aufbauarbeit sowie verschiedene Werke Jüdischer Künstler-. Ali eymboHsehe Figur enthält der Pavillon eine «twa sechs Meter hohe Statu« des „unbekannten Jüdischen Pioniers", Dl« Statu« stellt einen landwirtschaftlichen Arbeiter in seiner Arbeitskleidung dar und stammt von dem palästinensischen Bildhauer Mosche Zipper. Australiens macht neuerdings die Ausgabe von 70 Millionen erforderlich. Eine beträchtliche Neubclastuug mit Steuern für jeden einzelnen int unausbleiblich. Der einzige Weg, diese Belastung zu mindern, ist nach der Ansicht von Sir E&rle eine Vermehrung der Bevölkerung und «ine Beschleunigung der industriellen Entwicklung des Landes. Die australische Regierung habe grasszügige Industri&lisierungsplän«. Neuseeland sucht Facharbeiter Ähnliche Stimmen kommen hu« Neuseeland. Die dort seit einigen Jahren regierende Labour Party hat eine sielbewusst« Politik zur StkrUung des inneren Marktes geführt Vermehrung der sozialen Leistungen, ge.setzliche Festlegung der Mindest lohne auf reiaiiv hohem Niveau, staatliche Organisation des Butterexportes, verbunden mit Subventionierung, dadurch dass d«r Staat den Produzenten «inen stabilen Preis garantiert, der gewöhnlich über dem Weltmarktpreis liegt, haben eine strengo DcviscubewirtaehaftuHg und Beschränkung des Imports erforderlich gemacht. Dies trifft die englische Exportindustrie, bietet aber andererseits eine« Anreiz für die Produktion von bisher Importierten Fertigfabrikaten. Gleichzeitig hat dieso Politik, die durch eine H«- festlgunr der Weltmarktpreise für Neuseelands Exporterzeugnisse in den letzten Jahren unterstützt wurde, zu einer Belebung des Baumarktes und zu einer sehr fühlbaren Wohnungsknapphrit, geführt, trotzdem ein nennenswerter Bevölkerungszuwachs nicht zu verzeichnen Ist. Vielmehr hat das erhöhte Einkommen der Bevölkerung das Bedürfnis nach besseren und grösseren Wohnungen mit sich gebracht. Diesem Bedarf ist die Bauindustrie nicht gewachsen. Nach Angaben, die der Londoner High-Commlseloner für Neuseeland, H. W. Jordsn, machte, besteht ein dringender Bedarf an Facharbeitern, besonders in der Bau- Industrie, sodass die Regierung ohne Risiko einwandernden britischen Facharbeitern voll« Beschäftigung tu den hohen Facharbeiter-Mlndestlöhnen für 2 3 Jahr« garantleren kann. Der High-Commlssioner betont ausdrücklich, das* auch di« Einwanderung von jüdischen Refugee«, di« zu diesen Berufsgruppen gehören, also besonders von Zimmerleuten, Malern, Maurern, Klempnern usw. erwünscht und aussichtsreich ist. Im allgemeinen war die Regierung bisher bei der Zulassung jüdischer Refugees recht zuracMhaiteiul. Ein in London lebender, sehr angesehener Neuseeländer hat z.B. nach der Einverleibung Österreichs den Plan, «in Orchester nach dem Muster des Hubermann-Orchesters ine Leben SU rufen. Es sollte seinen Sit» in Neuseeland haben und di« übrigen Länder des Pacific durch regelmässige Gastspielreisen besuchen. Dsa Projekt konnte aber nicht verwirklicht werden, weil die massgebenden Stellen die einheimischen Musiker vor der neuen Konkurrens .schützen wollten. Britische und jüdische Einwanderer Der Ehrgeiz dieser Dominions ist nicht nur des „icffssf* Mannes" Land zu sein, sondern ein britisches Land zu sein, und in der Tat ist der Prozentsati von Einwanderern' nichtbritischer Herkunft stets relativ gering gewesen. Durch finanzielle Unterstützung der Auswanderung in die Dominions konnte das Mutterland bisher dieser für den Zukam-' mcnhalt des britischen Empire ausserordentlich bedeutsamen Aufgabe, den Dominions britischen Bevölkerungszuwachs «ü liefern, einlgermassen gerecht werden; ob England aber den in nächster Zukunft aus den angeführten Gründen voraussichtlich steigenden Einwanderungsbedarf dieser Länder weiter decken kann, erscheint mit Rücksicht auf die englische Bevölkerungstdtuaticn mehr als zweifelhaft. Das Mutterland kann es sieh nicht mehr leisten, den der Alters- Zusammensetzung nach wertvollsten Teil seiner Bevölkerung an die Tochterländer abzugeben. Trotz der zwei Millionen Arbeitslosen besteht bereits eine fühlbare Knappheit an ju: gendltchen Arbeitskräften. Die Durchführung des Rüstungn* Programme» hat zu einem Mangel an entsprechenden Fach* arbeitern geführt, der nach der neuerlichen Ausdehnung der Aufrüstung zu einem schwer lösbaren Problem wird. Enüilcft ist es trotz gesteigerter Werbung und wesentlicher Ver* besserung der Bedingungen noch nicht gelungen, di« Verteidigungskräfte des Landes auf etatsmässige Höh« zu bringen. u Es besteht ulkrdiiujs noeh grosse Zurückhaltung, zur Bewältigung diexer Aufgt.btn jüdische Emigranten heramu*- | ziehen. Von der Mitwirkung im zivilen Luftschutz und »Im* liehen Organisationen sind Ausländer ausgeschlossen. Für 1 die Aufnahme in die Territorial Army, der militärischen V*ri teidigungsorganisation, wird sogar verlangt, dass der Vater I des Bewerbers als britischer Staatsangehöriger geboren ist,'; allerdings wird diese Bestimmung neuerdings weniger Mrriig durchgeführt. Der Vorschlag, die Verteidigungskräfte des Landes durch die Aufstellung einer Fremdenlegion a.u UÜr«. ken ist bisher von der Regierung abgelehnt worden. Die Zurückhaltung bei der Zulassung jüdifcvutr' Einwanderer ist weiterhin auf die Befürchtung iiouvkzuführen, dass eine stärkere Einwanderung zu einer Z;a.:;hine de;; Antisemitismus führen., wird. Eine gesteigert« Jüdische Einwanderung wüürde der faschistischen Propaganda eine Parole liefern, die man für durchaus nicht ungefährlich m.u wirkungslos hält, eine Ansicht, die auch von manche« hiesigen jüdischen Kreisen geteilt wird. Die demogruphisifie und aussenpolitische Situation des britischen Empire hrtt.-; zwar die nötige Voraussetzung für eine umfangreiche Einwanderung von Refugees, man soll sich aber ke'u^n ' « Hoffnungen darisbfr hingeben, dass diese günstigen Fakturen zu einem Einwanderungs*trum führen konnten, der vergleichbar mit der jüdischen Einwanderung aus Polen um die Jahrhundertwende wäre. Die Ausbildung von Jüdischen Kindern aus Deutschland in technischen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufen, die jetzt in England in grosszugiger Weise organisiert worden ist, wird dagegen Mensehen hVerß, die sowohl durch ihre Berufsausbildung als auch durch ihr« englische Erziehung ein wünschenswerter Bevölkerung;«** suwachs für die Dominions sein müssen. Dr. Julius Isaac (Londoul - BESUCHET DIE SCHWEIZERISCHE LANDESAUSSTELLUNG ZÜRICH 6. M AI — 29. OKTOBER 1939 Keine Devisenformalitlten Preise rmässigu ii gen auf den Schweizer bahnen 30% Rabatt auf Ben/in für ' au>lümH$che Touristen.

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