Mannheim
Compact Memory

Jüdische Weltrundschau · 1939-05-05 · 8 (5.5.1939) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
8 (5.5.1939)
Date
1939-05-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2424658-2424659-2424666--093-2424858
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

feit« 2 Jüdische welt Rundschau Nr. 8, 0. V. 1930 andere I>ü8ungen ertönten, ("die flJirn ernst gemeint sein können», entdeckt man in diesen Tagen plötzlich die ungeheure Gr fahr, In der Aegypten schwebt. Hier sind nicht fransöHische. sondern enrdisehe If»tere".<ten bedroht Anscheinend hat (wie im Weltkrieg) da« deutaehe MM tir bereits eine Art Oberkommando auf der gesamten Ctaalss hinein Boricht au» inneren Front der Achse" übernommen. I>n In European Kenva ein Gesetz angenommen, mit Rücksicht auf die verschiedenen Maginot-Linien und wandenrngs ^Stimmungen abändert. DAS ENDE EINER EVIAN-ILLUSION EOfWANDEKUffCS-BESCNRAMKIflG IN lEffYA .-tonnt igen BelcsdigunK'm ein künftiger Krieg wahrsehein-f lieh mit Aufnahme der Flingerangriffe zumind.Ht nur «ehr langsam vorwärtskommen wird, scheinen die Haupt-; angriffspunkte an andere «teilen verlegt ru «ein. Ein gewaltiges italienisch«:« Heer dum Teil anscheinend mit drutsehen Helfern und Beratern) int in Nordafrika kotiscntriert. Die militärischen Vorbereitungen in Ahesaynien «ind der grossen öffentlichkeit weniger sichtbar,, aber der Versuch einer l'mklammerung Ägyptens ist* offenkundig. Wenn man dazu bedenkt, dass durch die i'rciHk'abe der Tsebechoslovakei jedes ernste Hindernis für einen tieutnehen Vormarsch zum Sehwarzen und; igäischcn Meer gefallen int und das» die iulientochf .} Armee gleichfalls, bereit« an drr griechischen Creme inj der Marschrichtung auf Saloniki steht, dann erkennt: man, weiche iiedeulung im Falle einer offenen Kon-| flagration dem östlichen Mittelmeer zukommt. Die fa-j ,chiütiK< lien Mächte haben sich ungehindert entschei-i dender strategischer Positionen bemächtigt Auf cn«/- (Ins Kontfo Be< i besl auf Oll) (Jon sei bei obi ha? da* Parlament spreehrn, Vem Standptiakt <}tm Lande« mQs«t«n dl« An- (}.i» dirbisherigen Em-. krimaihiMT. die ihr« ftanee iiukanft Mit dem Lande unwider- Da dir in Bezug «uf j ruffich verbinden, wilihcswmener »et« a!» hlons» Gast*. All t-ruhn \'<rirna'- elnr Diskriminierung , da* ist *b*r Theorie. In Wahrheit iM. die T'niersr heidung mil 'Oii Nationalität nicht *uia.v»<:n, h»t man in Kenyaj dazu bestimmt, um bri rk in foigemler Weise erreicht: Im» Gesetz macht rinen Unterschied »wisenen lmmieruntfü, die in hr Ursprungsland zurückkehren können und?«olrhen. die nicht zurtjrkkthrrn können. FOr die erster*» Weiht das Vorzeige- Rc!<l von £ r,0. - bestehen, während für die letzteren ein Vorzel^Keld von ( 500 - verlangt wird. Weiter wird bestimmt, dass die Gniatiturcn, die die Garantie für Ntucinwanücrtr übernehmen, Kiun ohn' von Kenya .sein müssen, sodn«.« die Gantntic durch ()rj:anifl,itione;T in Sud-Afrika oder in Eng-| bind nicht mehr zulässig sein wird (die gerade bei j ü d i -j xehen ImmifTanlen natürlich die Regel war). j Diese ilaituag dar ges*tsg«t»nd«R Keepers* haft in Kens*!%ra sehe Einwanderer, also rechtlich stirseksu kehren ianfande warei. zu bevorzugen g«g«n« Uber denjenigen Einwanderern, hinter denen alle Brücken ab» gebrochen »ind, weil s»« politisch« Flüchtlinge und Vertriebene »ind (d.h. Juden>. Die Zahl der Flüchtling», die in Kenya teit I/ord Wintert ans Angebot Aufnahme fanden, i»t nicht genau bekannt, durfte aber kaum in die Hunderte gehen. MAn ihusm »ich <Ub«i vorhalten, daat allein aus Dautachland anerkannfermanMen mrhrrrc ItundrrtUiu^ml Menschen in der nächsten Zeit auswandern müssen. Wer kann sich wundern, dafis die jüdische Bevölkerung Palattina* von Erregung ergriffen wird, wenn Schiffe mit aaawegloRon Auswanderern Koste dae Laad»» kooMnwn **n>\ z^ückgGSckkkl leraua Beflwr kam wart, weit In den brlti-f sehen Versprechungen des letzten Jahres die f DIE UNTERSUCHUNG IN GUAYANA Kenya-Kolonie eine besonder« Roll« ge.pi.rt aat. LfirdWia-i Die anMrikaai.^ehe U.Urau« hung»kommi»»ion. die nach terton, der Vertreter Englands auf der Konferenz in Evian '■ Britisch Guayana geschickt wurde, um die MöglichiiM Juli \'i?,'<, hat in n Mittelpunkt f einer Eröffnungsrede \ keilen für jüdi»ehe Siedlung in diesem l^and tu prüfen, ist bei diewr Konf^reRx da» Angebot der britishen fUgierung | *-*eh **** Tock zurückgekaart and wird deaaaäcbst ihren grüesere rittrhtKnini-»nw»ji<Wrimg nach Ke»r» j 'J~""1' "" * J " liarher Seite seheint man erst langsam Mi einer gesamt •itratcgisehen Hetrnchtunfrswejftti vorrudringen. In engj ^»te»^ eine grüMera rittrhUiniri-Elnwaaderimg^ iiaeli~K*»r^ Berteht •'»«•tten. Aueer der •meriaaaiachen -t aach «in« liehen ^eitkehriften findet man offene Kritik nn dieser) su orgariL,ieren Dssnelbe Land »wde im englischen Par 1 wlr^zA«1,• britUebe Untorm* nung^omroi^or. nach Guaywu 'Schwerfälligkeit. In diesem Zusammenhang erhalt Pa -\ m^hemtiin VOfn i»r«m|,Pmin|,ter u»d »nderen Mini^terr. Kb*f^Dg^ di* Kod* Aprii ihrtn B#richt Di« Iflstin« plötrJieh im englisehen »>wusetsein eine ganzj mla Aufn»hm«land erwähnt. I>ie.er Traum wird nun «u-1 uZT ^T™?0" <l*i T L Mn nac,h Lön*"l *urück^ neue Bedeutung. Di« englischen Vorbereitungen waren nlchlf> Ktnvm i%t #ln# Kronbok«f. keinem*«. I £ erk,artR' Äie »»be vor «rI«m <*»* an Bottvi** gr«nbisher dann,' irPHehtet siel» dt-r a r i b i « r h e n Welt 711 . , ein« Kronkolaale, keineswegs e>» »elbat re-, Mnde Gebiet untersucht, wo Viehzucht der Haupt-Wlrtschaftausner aarau. gencniei, sie!, cur aranisrnen rveir zu| ffi«rend«s Dominion. Aasaehlaggel^nd l*t «lort iJer Will« des zwi-jg ist •/ersiehern. I jm dieses Ziel m erreiehen will man vor j brtti-ch<m K«>lonlaImi»i.ters. Dennoch wehrt «ich die Kolo-! Die unter L,,tunK von D Wolf »tehemi« Internationa! illem Kon«essionen in Palästina machen, obwohl der naive, nio fm9n di# brjti»rh«„ Plane. Di« Erschwerung für »olehe i '«vri»h Cokmiaation Society in D*n Haag hat beschtosaea. ein« Bet rachter wiederfragen muns, ob es nicht n n d e r e , j Einwanderer, die nicht In Ihr Auagangsland zurückkehren! Kornmiasion nach A«rraa;oN (holi. Guayana) tu entsenden viel wirksamere Mittel gibt, mit denen fcngfand > köimet» erscheint völlig widersinnig, denn der Sinn jeder If,m *««t»«t«Hen. ob diese Kokania für jüdische Siedlung gemeine ersehiitterte Autorität in der arabischen Welt[ „Einwanderung" besteht doch eben darin, das« man in dem I c'*n*t Ui °*i<r nifhL »tiiglieder diaaer Kommission »ind Wiederaufrichten konnte. Ks ist ein schmerzlicher Ge-j r^nde bteibm will, in das man einwandert. I»t die Ankunft r^*r ^aut*rd*m'r P«if«»aor der Tropen-Hygiene Dr. N. H. danke, <ia»s P a lästina. da» Land, von dem das Wort i mU ctncr Absicht zw Rückkehr verbunden des Geifites ausging, d;»s die Völker im Zeichen de» | Wohl von einem Besuch, aber nicht vo Briedens und gegenseitigen Verständnisse» einigen wollte; _ isehes"* Objekt wird, dann kann man s Einwanderung SwcHcngrcbel r^andbau-Inhpekteur G. S. Dy k aus Tel-Aviv. frühere Niederländisch-Indische J. Via k und der jüdische Agronom ein ^strategisches''* Objekt wird. Die Tatsache der geographischen I/ige hat aber auch jetzt, genau wie im Altertum, ihre zwingende Bedeutung. Welche Folgerungen Kngland konkret aus der neuen Situation zieht, ist;>ishcr noch dunkel. Aber uns Juden kann es nicht gleichgültig sein, wenn das Land des jüdischen Nationalicims in die Zone der grossen politischen Auaeinander- "e'Uungeu fterät. Auch wir müssen dafür gewappnet and vorbereitet sein. Denn der Konfliktaherd iat mog- 'icherweiso nnherrrückt. Ablenkung onf den Segeuf Im Zusammenhang mit diesen Problemen des östlichen Mittelmeeres ist in der letzten Zeit in der englischen Presse Öfter das Problem des Negew, des wiiatenähnlichcn Teiles Süd-Paliistinas, erwähnt, worden, der sich bis nn die ägyptische Grenze und den Golf von Äkaba erstreckt. Bekanntlich war dieses Gebiet Gegenstand besonderer Überlegungen seitens der verschiedenen britischen Kommi^aonen der letzten Jahre. Die Frage der Auffindung von Wasser — und damit tusammenuingend der Besiedlungsfahigkeit; — ist aber noch nicht geklärt. Die englische Zeitschrift „Spirtator" hat unlängst wieder einen Vorschlag veröffentlicht, den Negew für kompakte jüdische Kolonisation zur Verfügung 7.u stellen. Durch eine dichte Besiedlung dieses Gebietes (ob sie möglich ist, ist eine andere Frage — A. d. R.) wäre (wovon nn anderer Stelle des heutigen Blattes die Rede st) eine neue wichtige Basis für die Verteidigung des Suezkanals geschaffen, darüber hinaus aber ergäbe sich die Möglichkeit eines Landweges, der den Suezkanal im Falle seiner Zerstörung oder Sperrung ersetzen könnte. .,Spectator" meint, dass das nötige Geld zur Durchführung dieses Projektes durch eine jüdische Gesellschaft aufgebracht werden könnte, wenn nur England die notwendigen politischen Garantien gibt. Im Zusammenhangs vlamit erinnern wir uns an einen Brief, den vor einigen Wochen Mrs. Dugdale, die jetzt in Palästina weilende Nichte Lord Bulfours und Freundin des Zionismus, in der ..Times" veröffentlicht hat. Als dort von verschiedenen iSinsendern die Vorzüge des Negew gepriesen wurden und der Rat gegeben wurde, die jüdische Kolonisation in den Vegew abzuleiten, um dadurch eine pro-arabische Lösung des Palästina-Problems (im übrigen Pulästina) zti ermöglichen, schrieb Mrs. Dugdale, ob denn die englischen 'Befürworter solcher Pläne nicht verstehen, dass es den Juden unmöglich gemacht wird, auf Vorschläge einzugehen, die nichts anderes sind aia eine Wiederholung der in bezug auf Palästina) in der Balfour-Deklaratkm ent mltenen Verpflichtungen, die England in demselben Atemzug zu brechen bereit wäre, Auch Palästina war vor 20 Jahren rückständig und unergiebig (fast wie heute ler Negew); auf Grund der britischen Versicherungen taben die Juden Energie und Kapital nach Palästin.« gebracht, im Vertrauen auf den Schutz und die Zusicheungen Englands haben sie hier ein blühendes Gemeinwesen aufgebaut, Nun, nachdem dieser Erfolg erreicht st — so schreibt Mrs. Dugdale —, gibt es Engländer, He befürworten, dass England sein Versprechen bricht md das Resultat dieser jüdischen Aufbauarbeit den Arabern ausliefert. Wo soll dann der Anreiz für die Juden umkommen, in dem noch viel rückständigeren Negew hre Energie und ihr Geld nochmal« *•! investiert«, tsn lann vielleicht nach Jahren wieder preisgegeben wm werfen? Die Entwicklung des Negew dureh Juden wäre vieleicht möglich, aber nur im Zusammenhang mit lern übrigen Palästina, wobei — so fügen wir hiniu — ogar an eine gemeinsame jüdisch-arabische Entwicklung -iiesefe Gebiete« nach dem Mutter der HuJ^Voroblitv f% Ein zentrales Flüchtlingslager in Holland Von unserem bollündiachen Berichterstatter. KU Den Haag, U April. Die Regierung hat d*r Zweiten Kammer einen Gesetzentwurf zum Etat des InnenaüniaUrs zugvktitet, in dem die Bereitstellung von ctaer Aftihoa Qfüäen für «Na Bildung tincs zentralen Fliichtlingslagert in Holland sesjitragt wird. Die Regierung weist in der Begründung darauf hin, das» die Flüchtlinge in 26 Heimen untergebracht wurden. Ober die die Regierung mit einer Ausnahm« nur vorübergehend« Verfügung hat. Mit Wahrscheinlichkeit könne angenommen werden, dara ms einem «ehr groaaen Teil d*r Flüchtlinge nieht ge» üngen wird., weiter zu emigriere», umaomehr a!» eine Emigration in die meisten Lander, mit Ausnahm« voa Palaatina, fast unmöglich tat So emigrierten nach den Mitteilungen der Regierung in der Periode vom 1. Mars bis 31, D«a«nv bor 1938, also in 10 Monatens aus Holland nur 339 Juden. Alle» dies iruicht e« nach Meinung <ler Regierung notwendig, dem Nioderla.s»uug»problem der Flüchtlinge eine dauerndere Lösung zu geben. Dies gelte inabesondere für diejenigen, deren Unterbringung bei Privaten nicht möglich oder aber au» Gründen sozialer oder wirtschaftlicher Art oder aber mit Rücksicht auf da» öffentliche Intereaae unerwünscht Ist. Die Regierung i*t daher der Ansicht, d««» die» allein möglich tat durch die Errichtung «Ines zentralen Lager« Kin« xeatraJ« Unterbringung biete auch viele Vorteile. Man denk« nur an di« Möglichkeit einer konsequent durchgeführten Trennung nach Giauben. Alter und Geachlecht, aowi« di« Einheitlichkeit in Behandlung und Adminiatration.! wodurch eine wirtschaftlichere Verwaltung möglich sei.! Mit Ruckfticht auf die grosso Zahl von Nuancen, nach j «Jei»«n die FliiehtUnge eing«t«i)t werden musm», werde da* i (lebtet nicht zu klein gewählt werden mäaaeJi. Di« *stachletienen koufeasionellen Gruppen sollen sich selbständig und; ungestört ausleben können. Flächen für Sport und Spiel, j Schulen und Terrains für landwirtschaftliche für sind in dem eingangs genannten Befrag enthalten. Der Innenminister denkt daher anfangs an eine G« f amtfläche des Lagers von mindestens 7ü bis SO Hektar, Das Lager darf mit Rücksicht au: die Zuführung: von Materialien, geistige und medizinisch« Versorgung, Krankenhäuser verschiedener Richtung etc. nicht zu weit von der bewohnten Welt entfernt liegen. Daa Lager ist zunächst für 15 Jahre in Aussicht genommen. Die Koaten, di« mit der Errichtung des Lager» verbunden .sind, sollen nach roher Scfcatsung per unterzubringend« Person 300 Gulden Bauknnten suzugtieh 100 Guides für Grund and Boden sowie Kinrichtang, insgesamt also «Cwk «8S Gahlen per Person getragen. Da« Lager »oii »aäcHat für 2900 Personen elngericMet w«rd«B, wobei Jedecn die Mntnic^heit der Ibiretteremg gegeben bleibt. Di« Kosten würden dann 2900 mal 409 Gelder, als« ein« Million Gulden betragen, die jetxt vom Minister beantragt werden. I>je Kosten der Versorgung der Flüchtlinge sollen wii bisher aus den dureh die privat« Hllfsarbeit aufgebrachten Mitteln bestritten werden. Hierunter tsälin aueh die Betrüge für die Verzinsung und Amortisation der Errtchtungskofften de» Lagers, sodeun» also da» ErrichtungskapiUi alimiblieh wieder mriiekflieaaen wird. Es ist In Auasicht genommen, das zentrale Lager in der im Norden HoH:<n<h gelegenen ProvfniE Drenthe anzulegen. künftiger Emigranten seien unentbehrlich. Die Keaten hier-1 ist die Jugend-Alijuh. 15<k3 JttiKNDUCHi: NACH PALÄSTINA Der IruorrnAtioiiwiienst der Jngend-AKJah tn London teilt mit: Von Oktefcer 1»3S bis April 1990 kamen 1300 Jungen und Mädchen au» Deutschland, örtemrkh und der Tschechoslowakei, Flüchtling« aus Poles, Italien, Holland, und vielen anderan Ländcra zur Alijah. So wanderten in fünf Jahren Jugönd-Alijah 4&uö Jugendlich« aach Palaatina ein. Februar, JÄty; Ankunft der ersten Jugend-Ahjah-Gruppe. Ein Experiment beginnt! Februar 1939: 1500 beendeten ihr« Lehrzeit. 75f? wählten landwirtschaftliche Berufe. Eine «igen« Siedlung der Jugend- Alijah ist entstanden. In fuaf Jahrer. wuchs cir.« urufassenaV Bewegung der Ausbildungj judiachen Jugend in den Ländern der Bedrückung. Ihr Ziel dacht werden könnte, wenn erst das gegenseitige Ver I wecken, dass die Ausschreitungen von Tschechen betrauen in Palästina selbst wiederhergestellt ist. Ohae dieses Vertrauen der drei rartner wird ein Negew-Projekt dieser Art naturgemass eine Illusion bleiben müssen. Jm4*n9chlck*al In Se—t TeH gangen werden. Angeblich sollte das deutsche Militär die Anweisung erhalten, sich im Falle von Ausschreitungen, die von der tschechischen Öffentlichkeit ausgehen, neutral su verhalten. Nach denselben Berichten, deren Einsalheilen wir nicht kontrollieren können, soll die tschechische Einheitspartet Einspruch gegen etwaige derartige PÜae Die Politik der Gegenwart berührt allenthalben die (erhoben haben. Eine Londoner Zeitung behauptet, die Juden, nicht nur im Land des Naticualheims. Wenden j Pogrome seien dadurch abgewehrt worden, dass der wir unsere Bücke wieder nach dem fiebernden Europa, j Reichsprotektor für Böhmen und Mähren, Öaror von Wo alle Hemmungen gefallen sind, sind die Juden | Neurath, Zurückziehung der deutschen Militärherrf chaf* allen Zufällen der Willkür preisgegeben. Niemand gibt 1 und Einrichtung einer weitgehenden Selbstverwaltwig der sich - - besonders nach den Ereignissen des 10. November j Tschechen gefordert habe, üb diese* Bericht des londoner in Deutschland - einer Täuschung darüber hin, was dies! Blatte« nun in allen Einselheiten «zutrifft oder nicht, o>> praktisch bedeuten kann. Das schafft nicht nur objektiv t wirklich die tschechische Einheitspartei die Uögltchkeit eine unklare Lage, sondern ist auch eine fürchterliche 1 hatte, von siea aus die geplanten Ausschreitungen *u veraeelische Belastung. Man muss steh einmal die Gefühle; hmdens - - das eine steht fest: die Juden Fraga mussten der ti>checho9lotctiki*rk«n Juden vorstellen, die nach de« j auf Gmnd solcher Gerüchte in eine Pitnikättmmun? «e- Berichten, die ihr* Künde durch die Fresse machten, Mitte, raten, die bei <ien gegebenen Verhältaisavn schwer dureh April, darauf gefasst waren, das« die Ckiieriage zum j klare überiegungen zu widerlegen war. Man soll sokne Termin einer antijüdischen Gewaltaktion in P r a g werden Zwischenfälle und solche Berichte nicht vergessen, würden. M*,n spraeh damal» davon, das« Pogrome vor-1 sie uns vor den Abgrund der Judenfrage bereitet werden, und israr sollen sndetendeutsche Natk>-I55eit stelle«, und es ist gut, in dienen Ab*wa4 & naliaten, die die taeheekische Spraehe beherrsche«, naehi blicken, wenn saan an die Neugeatsjt^M »a *»> Prag kommandfert worden sein, am den Eindruck m er-l kunft der jädänchen Gemeinachaft «enku weil

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.